Stammdaten

Register
Amtsgericht Deggendorf HRB 5032
Eingetragen
16.5.2003
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenFondsmanagement
Gegenstand
Gegenstand geändert, nun: Vermögensverwaltung und Pensionsverwaltung.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Prokura
Prokura
Prokura
Markus Rausch
seit 30.8.2019
Prokura
Prokura
Rainer Häring
seit 30.8.2019
Prokura
Karl-Heinz Riendl
seit 30.8.2019
Prokura
Adelheid Wuhler
seit 30.8.2019
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
95.00%
UPM-Kymmene CorporationFIN
5.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
3.796.000 €
94.90%
Colnet Holding 11 B. V.
Netherlands
204.000 €
5.10%

Beteiligungen

NameAnteil
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Rhein Papier GmbH

Plattling

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

LAGEBERICHT DER GESCHÄFTSFÜHRUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

1. Geschäftstätigkeit
1.1 Gegenstand des Unternehmens 1.2 Rechtliche Struktur
2. Rahmenbedingungen und Grundlagen der Gesellschaft
2.1 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen 2.2 Europäischer Papiermarkt 2.3 Absatzmarkt, Beschaffungsmarkt und R&D
3. Leistungsindikatoren
3.1 Wertmanagement von UPM und wesentliche finanzielle Steuerungskennzahlen 3.2 Wesentliche nicht finanzielle Leistungsindikatoren 3.3 Mitarbeiter 3.4 Frauenquote für Aufsichtsrat, Vorstand und die beiden obersten Führungsebenen
4. Lage der Gesellschaft
4.1 Vergleich des prognostizierten und des tatsächlichen Geschäftsverlaufs 4.2 Ertragslage 4.3 Vermögenslage 4.4 Finanzlage
5. Prognose-, Risiko- und Chancenbericht
5.1 Prognosebericht 5.2 Risikobericht 5.2.1 Risikomanagement 5.2.2 Risiken 5.3 Chancen bzw. Erfolgspotentiale
1. Geschäftstätigkeit

1.1 Gegenstand des Unternehmens

Die Rhein Papier GmbH mit Sitz in Plattling besitzt Papierfabriken an zwei Standorten.

Am Standort Hürth bei Köln werden auf einer Papiermaschine Standard-Zeitungsdruckpapiere auf Basis von recyceltem Altpapier produziert. Am 29.05.2024 wurde bekanntgegeben, dass UPM die dauerhafte Schließung der Zeitungspapierfabrik Hürth plant. Es ist geplant, die Produktion spätestens Ende 2024 einzustellen und den Standort kurz- bis mittelfristig zu liquidieren.

In Plattling / Niederbayern fertigte die Gesellschaft nach Schließung der Papiermaschine 10 noch auf zwei Papiermaschinen hochwertige Superkalandriertes Papier (SC) - und Rollentiefdruckpapiere. Im Sommer 2023 wurde beschlossen und bekanntgegeben, dass die Produktion am Standort Plattling zum Jahresende 2023 eingestellt wird. Der Standort soll kurz- bis mittelfristig liquidiert werden.

Gemäß Gesellschafterbeschluss vom 06.06.2024 soll der Zweck der Gesellschaft bis zum 01.01.2025 geändert und die Satzung der Gesellschaft entsprechend geändert werden. Der neue Gegenstand der Gesellschaft wird die Vermögens- und Pensionsverwaltung.

1.2 Rechtliche Struktur

Das Stammkapital der Gesellschaft wird von der UPM-GmbH (95 %) sowie der UPM-Kymmene Oyj (5%) gehalten. Die Gesellschaft hat mit der UPM-Kymmene Beteiligungs GmbH einen Ergebnisabführungsvertrag abgeschlossen.

2. Rahmenbedingungen und Grundlagen der Gesellschaft

2.1 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die Weltkonjunktur hielt sich angesichts des Inflationsschocks und der massiven Straffung der Geldpolitik im Jahr 2023 besser als erwartet, auch wenn die wirtschaftliche Expansion moderat war. Die Inflation geht inzwischen zügig zurück, und die Geldpolitik beginnt voraussichtlich bereits im ersten Halbjahr 2024 mit Zinssenkungen. Eine konjunkturelle Belebung zeichnet sich aber derzeit noch nicht ab. In den fortgeschrittenen Volkswirtschaften bremsen eine hohe Unsicherheit über die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, und finanzpolitische Impulse fallen weg. In China bleibt die wirtschaftliche Dynamik angesichts struktureller Probleme verhalten.

Die deutsche Wirtschaft müht sich aus der Stagnation. Im kommenden Jahr dürfte die Wirtschaftsleistung wieder zulegen. Eine große konjunkturelle Dynamik ist aber nicht absehbar. Vor allem die recht kräftigen Zuwächse des real verfügbaren Einkommens werden den privaten Konsum anschieben. Die Zinswende belastet jedoch weiterhin die Baubranche und größere Impulse seitens der Weltwirtschaft lassen auf sich warten. Zudem wird die sich nach dem Bundesverfassungsgerichtsurteil zum Nachtragshaushalt 2021 abzeichnende Konsolidierung die wirtschaftliche Expansion bremsen. Bezüglich der genauen Ausgestaltung der Einsparungen besteht ebenso Unsicherheit wie über deren wirtschaftliche Auswirkungen. In der Prognose senken die zusätzlichen Einsparungen die Zuwachsrate des Bruttoinlandsprodukts um gut 0,3 Prozentpunkte im Jahr 2024. Die Inflation ist deutlich gesunken. Für das laufende Geschäftsjahr 2024 und das kommende Jahr 2025 rechnen wir mit Raten von 2,3 Prozent (2024) und 1,8 Prozent (2025), nach 5,9 Prozent im vergangen Jahr 2023. Die geringe wirtschaftliche Dynamik hinterlässt Spuren am Arbeitsmarkt. Der demographische Wandel und damit verbunden der Fachkräftemangel wirken dem aber entgegen. Das Finanzierungsdefizit des Staates dürfte von 2,5 Prozent in Relation zum Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2022 auf 0,7 Prozent im Jahr 2025 zurückgehen. Der Schuldenstand wird im gleichen Zeitraum von 66,1 Prozent auf 62,4 Prozent sinken.

2.2 Europäischer Papiermarkt

Die wesentlichen Erfolgsfaktoren in der Papierindustrie setzen sich zusammen aus der Papiernachfrage, den daraus resultierenden Papierpreisen sowie der Kostenentwicklung für die Rohstoffe Altpapier, Zellstoff, Holz und den Energieaufwendungen.

Der Nachfragerückgang nach grafischen Papieren in unseren Kernmärkten Europa und den USA zeigte sich im Jahr 2023 in einem noch nie gesehenen Ausmaß. Nachdem 2022 im Vergleich zu 2021 einen Rückgang um 10% zeigte, was etwas über dem langjährigen Trend liegt, ist der Rückgang von 2023 zu 2022 bei 24%. In den USA zeigte sich im Jahr 2023 im Vergleich zu 2022 ein Rückgang um 26%. Die von der Industrie vorgenommenen Kapazitätsreduzierungen kompensieren diesen Nachfragerückgang bei weitem nicht, so dass in der Folge alle Hersteller mit niedriger Kapazitätsauslastung arbeiteten.

2.3 Absatzmarkt, Beschaffungsmarkt, F&E 1

Seit 2012 gilt für die Papierverkäufe unserer Gesellschaft das aktuelle Vertriebsmodell. Alle Aufträge werden seitdem über die UPM Sales Oy, European Sales Company (Esco), abgerechnet. Die Papierfabriken stellen der UPM Sales Oy das produzierte Papier bereits zum Zeitpunkt der Fertigstellung in Rechnung. Der Transferpreis an die neue Vertriebsgesellschaft berücksichtigte bisher neben den Logistikkosten auch die Marge der Esco, mit der u. a. Kosten für Gewährleistung, Forderungsausfall sowie die Provision für den Vertriebsaufwand abgedeckt sind. Ein Abgleich der tatsächlich am Markt durch die UPM Sales Oy erzielten Erlöse mit dem Verrechnungspreis zum Zeitpunkt der Papierproduktion erfolgt vierteljährlich. Die Produktionsplanung für unsere Maschinen erfolgt zentral für alle zentraleuropäischen UPM Fabriken im Bereich Supply Chain.

Zu den wesentlichen Beschaffungsmärkten der Gesellschaft gehören die Märkte für Altpapier, Zellstoff, Holz und Energie. Die Forschung und Entwicklung unseres Unternehmens basiert im Wesentlichen auf der Zusammenarbeit mit den zentralen F&E Einrichtungen unseres Konzerns. Schwerpunkte der Entwicklungsaktivitäten sind die Sicherstellung einer marktgerechten Papierqualität sowie die Senkung der Produktionskosten. Auf die nachhaltige Verbesserung der Energieeffizienz und der Rohstoffausbeute, die Reduktion unserer umweltrelevanten Emissionen, die Reduzierung unseres spezifischen Wasserverbrauchs und die Vermeidung von Abfällen wird besonderes Augenmerk gelegt.

1 Forschung - und Entwicklung
3. Leistungsindikatoren

3.1 Wertmanagement von UPM und wesentliche finanzielle Steuerungskennzahl

Wir wollen den Unternehmenswert von UPM weiter steigern. Ein wesentlicher Bestandteil unserer Strategie ist es, ein einheitliches, länder- und divisionsübergreifendes Incentive-System zu etablieren, das gleichzeitig die Motivation der Mitarbeiter erhöht. Daher hat die Konzernzentrale seit 2008 ein auf dem Konzern-EBITDA basierendes Bonus-System eingeführt.

Der EBITDA 2 der Gesellschaft ist die zentrale Ziel- und Steuerungskennzahl und der wesentliche finanzielle Leistungsindikator für unsere Gesellschaft. Als Hilfsindikator werden die Umsatzerlöse herangezogen.

2 EBITDA: Ergebnis nach Steuern + Steuern vom Einkommen und vom Ertrag + Zinsaufwendungen - Zinserträge + Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen
3.2 Wesentlicher nicht finanzieller Leistungsindikator

Als wesentlicher nicht finanzieller Leistungsindikator wird die Unfallquote an unserem Produktionsstandort angesehen. In 2012 wurde das konzernweite Programm "step change in safety" als Arbeitssicherheitsinitiative ins Leben gerufen. Die seitdem eingeführten und umgesetzten Sicherheitsstandards definieren die Mindestanforderungen an die Arbeitssicherheit im Unternehmen.

Nach der verschlechterten Unfallquote von 8,6 Unfällen pro 1 Million Arbeitsstunden im Jahr 2022 war man im Lagebericht zum 31. Dezember 2022 von einem deutlichen Rückgang des nicht finanziellen Leistungsindikators ausgegangen. Dies konnte in 2023 mit einer Unfallquote von 10,1 nicht erreicht werden.

3.3 Mitarbeiter

Der Personalbestand setzte sich im Berichtsjahr im Durchschnitt wie folgt zusammen:


2023 2022
Gewerbliche Arbeitnehmer 393 423
Angestellte 152 155

545 578
Auszubildende 5 11

550 589


Zum Stichtag waren 511 Mitarbeiter im Unternehmen beschäftigt (Vj.: 582).

3.4 Frauenquote für Aufsichtsrat, Vorstand und die beiden obersten Führungsebenen (§289f Abs. 4 HGB)

Der Aufsichtsrat hat im Juni 2021 folgende Frauenquote für den Aufsichtsrat und die Geschäftsführung beschlossen:

Der Aufsichtsrat der Rhein Papier GmbH hat insgesamt drei Mitglieder, davon ein weibliches Mitglied. Das derzeitige Verhältnis der Frauenrepräsentanz im Aufsichtsrat der Gesellschaft liegt somit über 30% und beträgt 33,33%. Der Aufsichtsrat beabsichtigt, dieses Verhältnis in Zukunft beizubehalten.

Die Geschäftsführung der Rhein Papier GmbH besteht aus einer Person. Das derzeitige Verhältnis der Frauenrepräsentanz in der Geschäftsführung der Gesellschaft liegt somit unter 30% und beträgt 0%. Der Aufsichtsrat beabsichtigt, dieses Verhältnis in Zukunft beizubehalten.

Im Juni 2021 stellte die Geschäftsführung der Rhein Papier GmbH fest, dass derzeit die erste Führungsebene unter der Geschäftsführung aus den Leitern der Werke Plattling und Hürth besteht und die zweite Führungsebene aus den Mill Management Teams dieser Werke. Unter den Leitern der 2 Werke befindet sich keine Frau und unter den 11 Mitgliedern der zwei Mill Management Teams befindet sich ebenfalls keine Frau, was einer Quote von 0% entspricht.

Vor diesem Hintergrund hat die Geschäftsführung einstimmig beschlossen, dass die bis zum 31.12.2025 zu erreichende Zielgröße für den Anteil von Frauen als Mitglieder der ersten und zweiten Führungsebene auf 0% festgelegt wird.

4. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

4.1 Vergleich des prognostizierten und des tatsächlichen Geschäftsverlaufs


Für das Jahr 2023 war die Gesellschaft in ihrem Lagebericht 2022 neben nicht genau abschätzbaren Einflüssen durch den Ukraine Krieg von einem deutlichen Rückgang des EBITDA ausgegangen. Das EBITDA (-112,1 Mio. €) verringerte sich deutlich gegenüber dem Vorjahr (96,6 Mio. €), hauptsächlich aufgrund eines deutlich geringeren Geschäftsvolumens und infolge der Schließung des Standorts Plattling (-110,1 Mio. €).

4.2 Ertragslage

Die Gegenüberstellung der Erfolgsrechnungen für die Geschäftsjahre 2023 und 2022 zeigt folgendes Bild der Ertragslage und ihrer Veränderungen:


2023 2022 Veränderung

T€ T€ T€
Umsatzerlöse 296.710 646.071 -349.361
Bestandsveränderung -2.363 -130 -2.233
Sonstige betriebliche Erträge 42.904 101.252 -58.348
Materialaufwand -243.740 -539.596 295.856
Personalaufwand -40.033 -41.422 1.389
Abschreibungen -179.869 -22.089 -157.780
Sonstige betriebliche Aufwendungen -165.528 -69.598 -95.930
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 4.970 560 4.410
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -10.751 -7.087 -3.664
Ergebnis nach Steuern -297.700 67.960 -365.660
Sonstige Steuern -535 -426 -109
Ertrag aus Verlustübernahme 298.235 0 298.235
Jahresüberschuss 0 67.533 -67.533
Verlustvortrag -222.209 -289.742 67.533
Bilanzverlust -222.209 -222.209 0


Der Rückgang der Umsatzerlöse um 54,07 % im Vergleich zum Vorjahr ist im Wesentlichen auf den vor allem mengenbedingten Rückgang der Erlöse aus Papierverkäufen zurückzuführen. Die Produktion der Rhein Papier GmbH lag mit 397.607 t um 47,2 % unter dem Vergleichswert des Vorjahres (753.000 t).

Die Aufteilung der Umsatzerlöse nach Regionen ergibt folgendes Bild:


2023 2022

T€ T€
Umsätze im Inland 178.054 392.700
Umsätze EU 105.650 219.080
Umsätze sonstiges Ausland 13.006 34.291
Summe 296.710 646.071


Die Umsatzverteilung ist aus der Fakturierung der UPM Sales Oy an die Endverbraucher abgeleitet.

Der Rückgang der sonstigen betrieblichen Erträge ist im Wesentlichen dadurch bedingt, dass im Vorjahr Erträge iHv. 60,4 Mio. € aus der zentralen Abwicklung von Derivaten in den sonstigen betrieblichen Erträgen enthalten waren. Dieses Jahr führte die Abwicklung von Derivaten zu sonstigen betrieblichen Aufwendungen (-1,2 Mio. €). Die periodenfremden Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen iHv. 1,7 Mio. € (Vj. 1,2 Mio. €) und der Strompreiskompensation iHv. 33,5 Mio. € (Vj. 15,0 Mio. €) sind hingegen von 16,2 Mio. € auf 35,2 Mio. € gestiegen.

Die Materialaufwandsquote (Verhältnis des Materialaufwands zu den Umsatzerlösen) beträgt im Geschäftsjahr 82 % (Vj. 84 %). Die Materialaufwand hat sich insbesondere aufgrund der gesunkenen Produktion sowie den gefallenen Zellstoff- und Energiepreisen reduziert. Im Materialaufwand ist ein Sondereffekt iHv. 4,2 Mio.€ aus der Schließung des Standorts Plattling enthalten.

Im Vergleich zum Vorjahr haben sich die Personalaufwendungen um 1,4 Mio. € reduziert. Dies resultiert im Wesentlichen aus geringeren Aufwendungen für Löhne und Gehälter sowie Altersversorgung. Im Personalaufwand sind Aufwendungen iHv. 2,3 Mio. € für Alterszeit infolge der Schließung des Standorts Plattling enthalten.

Die Abschreibungen sind aufgrund außerplanmäßiger Abschreibungen infolge der Schließung des Standorts Plattling um 157,8 Mio. € gestiegen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen umfassen insbesondere Instandhaltungen, betriebliche Dienstleistungen, Verwaltungsaufwendungen sowie sonstige Vertriebsaufwendungen. Der Anstieg um 96,0 Mio. € beruht im Wesentlichen auf den Restrukturierungskosten (103,6 Mio. €) für die Schließung des Standorts Plattling. Konträr dazu hat sich der Instandhaltungsaufwand aufgrund der niedrigeren Auslastung um 7,7 Mio. € reduziert.

Der Anstieg der "Sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge" ist auf die höheren Zinserträge aus dem Cashpool-Guthaben bei der UPM-Kymmene Beteiligungs GmbH zurückzuführen.

Der Posten Zinsen und ähnliche Aufwendungen beinhaltet im Wesentlichen den Zinsanteil aus dem Darlehen iHv. 120,0 Mio. € gegenüber der Konzernmutter UPM Kymmene Oyj.

Die Gesamtkosten der Schließung des Standortes Plattling in 2023 betragen 273,5 Mio. €.

4.3 Vermögenslage

Aus der folgenden Darstellung sind die wesentlichen Veränderungen der Bilanzpositionen der Gesellschaft ersichtlich:


31.12.2023
31.12.2022
Veränderung

T€ % T€ % T€
A k t i v a




Anlagevermögen 20.528 4,2 216.962 43,2 -196.434
Umlaufvermögen und Rechnungsabgrenzungsposten 465.336 95,8 284.701 56,8 180.635
Gesamte Aktiva 485.864 100,0 501.663 100,0 -15.799
P a s s i v a




Eigenkapital 169.215 34,8 169.215 33,7 0
Fremdkapital 316.649 65,2 332.448 66,3 -15.799
Gesamte Passiva 485.864 100,0 501.663 100,0 -15.799


Als wesentliche Veränderungen sind folgende Positionen zu kommentieren:

Anlagevermögen

Der Rückgang des Anlagevermögens ergibt sich im Wesentlichen aus Investitionen von 3,8 Mio. €, die planmäßigen und außerplanmäßigen Abschreibungen von 179,9 Mio. € deutlich unterschritten. Darüber hinaus wurde Anlagevermögen wegen der Veräußerungsabsicht in Folge der Schließung mit 20,4 Mio. € in die sonstigen Vermögensgegenstände im Umlaufvermögen umgegliedert.

Umlaufvermögen und Rechnungsabgrenzungsposten

Das Umlaufvermögen inkl. Rechnungsabgrenzungsposten ist im Vergleich zum Vorjahr um 180,6 Mio. € gestiegen, was im Wesentlichen auf die Forderungen gegen verbundene Unternehmen und sonstigen Vermögensgegenstände zurückzuführen ist. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus den Forderungen aus Verlustübernahme von 298,2 Mio. €, während die Forderung aus dem Cashpooling um 91,0 Mio. € auf 125,7 Mio. € abnahmen.

Eigenkapital

Das Eigenkapital hat sich nicht verändert.

Fremdkapital

Der Rückgang des Fremdkapitals in Höhe von 15,8 Mio. € ist im Wesentlichen einerseits auf geringere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (-34,3 Mio. €) infolge der Schließung des Standorts Plattling und andererseits auf geringere Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (-40,4 Mio. €), hauptsächlich bedingt durch die Abnahme der Verbindlichkeit aus der umsatzsteuerlichen Organschaft, zurückzuführen. Die sonstigen Rückstellungen sind durch vorgenommene Risikovorsorgen im Zusammenhang mit der Schließung des Standorts Plattling um 57,1 Mio. € gestiegen.

4.4 Finanzlage

Aus der folgenden Darstellung sind die wesentlichen Veränderungen der Finanzlage unserer Gesellschaft ersichtlich:


2023 2022

T€ T€
Jahresergebnis vor Ergebnisübernahme -298.235 67.533
Abschreibungen 179.869 22.089
Jahres-Cashflow -118.366 89.622
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds -90.962 198.967
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 216.668 17.701
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 125.706 216.668


Der Finanzmittelfonds ergibt sich aus Cashpooling-Forderungen (T€ 125.696, Vj. T€ 216.657) undGuthaben bei Kreditinstituten (T€ 10, Vj. T€ 11).

Der Jahres Cash-Flow ist im Wesentlichen aufgrund des Jahresergebnisses vor Ergebnisübernahme von 89,6 Mio. € auf -118,4 Mio. € gesunken.

Nach der Übernahme durch die UPM-Gruppe im Jahr 2011 wurden die zinstragenden Verbindlichkeiten neu strukturiert. Sämtliche Darlehen von Dritten wurden durch konzerninterne Kredite abgelöst. Dabei wurde der größte Anteil von der Konzernmutter, UPM Kymmene Oyj, als Darlehen mit einer Laufzeit bis 23. August 2024 gewährt. Das Darlehen beträgt zum 31. Dezember 2023 unverändert 120,0 Mio. €.

Die Liquidität der Gesellschaft ist durch die Integration in das Cash Pooling des UPM Konzerns jederzeit sichergestellt (siehe Abschnitt 5.2.2 unter Finanzwirtschaftliche Risiken).

Insgesamt wird die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage als nicht zufriedenstellend eingeschätzt.

5. Prognose-, Risiko- und Chancenbericht

5.1 Prognosebericht


Insgesamt rechnet das IfW für das Jahr 2024 mit einem Anstieg der Weltproduktion - gemessen auf Basis von Kaufkraftparitäten - um 2,8 Prozent, nach 3,1 Prozent im Jahr 2023. Für das Jahr kommende Jahr 2025 erwartet das IfW ein Anziehen der Weltkonjunktur auf eine Zuwachsrate von 3,2 Prozent.

Im Falle von Deutschland rechnet das IfW mit einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts für das laufende Jahr 2024 von 0,9 Prozent. Im Jahr 2025 dürfte die Wirtschaftsleistung um 1,2 Prozent zulegen und im vergangenen Jahr 2023 fiel das Minus mit 0,3 Prozent etwas niedriger aus als im Herbst erwartet (-0,5 Prozent).

Die Geschäftsführung erwartet, dass sich der Nachfragerückgang nach graphischen Papieren weiter fortsetzt, jedoch nicht im gleichen Maße wie im Jahr 2023, sondern im hohen einstelligen Prozentbereich. So wurde im Mai 2024 die geplante Schließung der Papiermaschine PM3 der Nordland Papier GmbH sowie die Schließung des Standortes Hürth der Rhein Papier GmbH zum Jahresende 2024 bekanntgegeben. Weitere Kapazitätsreduzierungen in der Papierindustrie können nicht ausgeschlossen werden, eine Aussage dazu ist jedoch zu diesem Zeitpunkt nicht möglich.

Weiterhin werden Maßnahmen z.B. im Rahmen des SmartSpend Programms zur Verbesserung der Kostenstruktur durchgeführt.

Die Auswirkungen des Ukraine-Krieges (siehe hierzu auch 5.2.2) auf den Rest des Jahres, insbesondere im Hinblick auf die Energiepreise, sind unsicher. Aus derzeitiger Sicht sind stabile bzw. leicht steigende Verkaufspreise zu erwarten. Zudem gehen wir davon aus, dass die Rohstoffpreise in 2024 höher ausfallen werden. Insgesamt wird, trotz der Schließung und Einstellung der betrieblichen Aktivitäten, eine Verbesserung des EBITDA im Vergleich zum Vorjahr erwartet.

Bei der Unfallquote erwarten wir für das Jahr 2024 einen deutlichen Rückgang.

5.2. Risikobericht

Die Rhein Papier GmbH betreibt ein ganzheitliches Risikomanagement-System. Dabei stehen wir vor der unternehmerischen Herausforderung, Risiken durch effiziente Verfahren und ein angemessenes Risikobewusstsein so kalkulierbar wie möglich zu machen. Entsprechend den risikopolitischen Grundsätzen geht die Rhein Papier GmbH Risiken kontrolliert ein - und nur dann, wenn ein entsprechender Mehrwert zu erwarten ist. Das Risikomanagementsystem ist nach Auffassung der Geschäftsführung insgesamt ausreichend, um den wesentlichen Risiken der Rhein Papier GmbH zu begegnen.

5.2.1 Risikomanagement

Die Rhein Papier GmbH ist als international tätiges Unternehmen einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt. Diese Risiken sind untrennbar mit unserer Geschäftstätigkeit verbunden, die darauf ausgerichtet ist, Geschäftschancen optimal zu nutzen. Gleichzeitig ist unsere Risikostrategie integraler Bestandteil der umfassenden Konzern-Risikostrategie von UPM.

Um dies sicherzustellen, haben wir die Risikopolitik der Rhein Papier GmbH formuliert und mit der Festlegung von Organisations- und Verantwortungsstrukturen ein umfassendes Risikomanagementsystem eingerichtet. Das Risikomanagement ist dabei sowohl auf zentraler Ebene als auch dezentral in den Fachabteilungen und Funktionsbereichen angesiedelt. Als Risiken definieren wir alle Beeinträchtigungen, die den Unternehmenserfolg gefährden.

Ziel ist es, sowohl strategische und globale als auch geschäftsspezifische Risiken aufzudecken, zu überwachen und durch geeignete Maßnahmen zu beherrschen. Bei der Rhein Papier GmbH bestehen umfangreiche und etablierte Planungs-, Genehmigungs-, Berichterstattungs- und Frühwarnsysteme, die in ihrer Gesamtheit das Risikomanagementsystem bilden. Dieses Risikomanagementsystem und seine Funktionsweise sind dokumentiert.

Bei der Bewertung der Risiken wird die individuelle Eintrittswahrscheinlichkeit sowie die Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft zugrunde gelegt.

Durch regelmäßige Instandhaltung unserer Anlagen wird Produktions- und Qualitätsrisiken kontinuierlich entgegengewirkt.

5.2.2 Risiken

Mit unserer Geschäftstätigkeit sind folgende Hauptrisiken verbunden. Als Hauptrisiken zählen für uns Risiken mit einer mindestens ertragsgefährdenden Auswirkung und/oder einer mittleren bis hohen Eintrittswahrscheinlichkeit. Ergänzend werden wegen der grundlegenden Bedeutung auch die finanzwirtschaftlichen Risiken und die Risiken aus regulatorischen Änderungen dargestellt.

Risiko Auswirkung auf Grad der Auswirkung Eintrittswahrscheinlichkeit
Beschaffungsmarktrisiko Ertragslage ertragsgefährdend hoch (> 75%)*
Absatzmarktrisiko Ertragslage und Beschäftigung ertragsgefährdend hoch (> 75%)*
Finanzwirtschaftliche Risiken Liquidität und Ertragslage ertragsbelastend sehr niedrig (< 10%)*
Risiken aus regulatorischen Änderungen Ertragslage stark ertragsgefährdend mittel (<50%)*
Risiken aus Rückzahlung Strompreiskompensation Liquidität und Ertragslage ertragsbelastend nicht wahrscheinlich (< 50%)
Sonstige Risiken Ertragslage Fehlfunktion der IT-Systeme ertragsgefährdend mittel (<50%)*
Rechtliche Risiken Ertragslage stark ertragsgefährdend mittel (<50%)*


*innerhalb der nächsten 24 Monate
Beschaffungsmarktrisiko

Die Rhein Papier GmbH ist als produzierendes Unternehmen der Papierindustrie dem Risiko der Verfügbarkeit insbesondere von Holz, Altpapier und Zellstoff sowie Energie für die Herstellung ihrer Produkte ausgesetzt. Diese Rohstoffe unterliegen zudem in besonderem Maße dem Risiko von z.T. erheblichen Preisschwankungen. Um die Preis- und Bezugsrisiken der Beschaffungsmärkte abzusichern, haben wir für wichtige Rohstoffe langfristige Bezugsverträge abgeschlossen und nutzt der UPM Konzern die Chancen der Spot-Märkte für den Bezug zusätzlicher Rohstoffmengen. Zur Deckung unseres Energiebedarfes nutzen wir neben langfristigen Kontrakten die erweiterten Instrumente des liberalisierten Energiemarktes.

Um Risiken aus den Beschaffungsmärkten für die Geschäftstätigkeit und die Ergebnisentwicklung frühzeitig zu erkennen und auf Veränderungen rechtzeitig reagieren zu können, werden die betroffenen Märkte von den zuständigen Unternehmenseinheiten laufend beobachtet. Auf Grund der sehr transparenten Absatzmärkte für unsere Produkte ist die Weitergabe gestiegener Rohstoffpreise nur begrenzt möglich.

Hinsichtlich Auswirkung des Ukraine-Krieges siehe Abschnitt Ukraine-Krieg unter Sonstigen Risiken.

Absatzmarktrisiken

Der Papiermarkt ist durch intensiven Wettbewerb geprägt, der sich insbesondere auf die erzielbaren Verkaufspreise für unsere Produkte auswirkt. Der starke Wettbewerbsdruck resultiert dabei aus noch bestehenden Überkapazitäten und konjunkturellen Nachfrageschwankungen.

In eher zyklisch geprägten Geschäftsbereichen begegnen wir den Marktrisiken durch die Anstrebung von Kostenführerschaft und gegebenenfalls durch zeitnahe Kapazitätsanpassungen.

Die Produkte unserer Gesellschaft aus der Papierproduktion werden über die europäische Vertriebsgesellschaft unseres Konzerns, die UPM Sales Oy, verkauft, die beim Verkauf die Kundenforderung in ihren Büchern führt. Das Marktrisiko trägt jedoch die Rhein Papier GmbH grundsätzlich selber. Quartalsweise wird der von der UPM Sales Oy am Markt erzielte Preis mit dem konzerninternen Verrechnungspreis abgeglichen und die Differenz unserer Gesellschaft erstattet bzw. belastet.

Hinsichtlich Auswirkung des Ukraine-Krieges siehe Abschnitt Ukraine-Krieg unter Sonstigen Risiken.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Die Rhein Papier GmbH ist im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Währungs-, Zins- und Preisrisiken ausgesetzt. In den Fällen, in denen eine Absicherung gegen diese Risiken beabsichtigt wird, werden diese Positionen dem zentralen Treasury der Muttergesellschaft gemeldet und auf Konzernebene abgesichert. Zudem besteht ein Risiko hinsichtlich der Werthaltigkeit von Produktionsmaschinen.

Wir sehen derzeit keine nachhaltige Auswirkung auf die Werthaltigkeit von Produktionsmaschine durch den Ukraine-Krieg (siehe auch Abschnitt Ukraine-Krieg unter Sonstigen Risiken).

Die Liquidität der Gesellschaft ist durch die Integration in das Cash Pooling des UPM Konzerns und die Darlehensfinanzierung durch die UPM Kymmene Oyj jederzeit sichergestellt. Die UPM-Kymmene Beteiligungs GmbH als Muttergesellschaft des deutschen Teilkonzerns übernimmtdas Cash Pooling der deutschen Gesellschaften und damit auch der Rhein Papier GmbH. Die UPM-Kymmene Beteiligungs GmbH ist selber wiederum in das Cash Pooling der Konzernmutter UPM Kymmene Oyj eingebunden. Die UPM Kymmene Oyj hat die Sicherstellung der finanziellen Mittel der UPM-Kymmene Beteiligungs GmbH durch einen Letter of Support vom 12. April 2024 für den Fall bis zum 30. Juni 2025 garantiert sofern und soweit notwendig.

Durch das Cash Pooling werden die allgemeinen und spezifischen Zahlungsstromschwankungen ausgeglichen. Die diesbezügliche Verzinsung erfolgt zu marktüblichen Bedingungen. Eine kurzfristige Finanzmittelbeschaffung über die Finanzmärkte ist nicht notwendig, sodass die Rhein Papier GmbH unmittelbar keinen Finanzierungsrisiken ausgesetzt ist.

Die finanzielle Position der UPM-Gruppe ist auch trotz der Ukraine-Krise stark. Der Verschuldungsfaktor (Nettoverschuldung im Verhältnis zum EBITDA) beträgt 1,55. Zudem bestehen zum 31. Dezember 2023 Barmittel und zugesagte ungenutzte Kreditlinien in Höhe von 3,6 Mrd. EUR auf Ebene des UPM Konzerns.

Risiken aus regulatorischen Änderungen

Es besteht das Risiko, dass das Geschäftsmodell der Gesellschaft grundlegend in Frage gestellt werden könnte, sollte es zu gesetzlichen Änderungen bzw. einer Abschaffung der bestehenden Ausgleichsregelungen kommen. Da die diesbezüglichen Erstattungen möglicherweise wesentlich durch geringe Produktionstätigkeiten beeinflusst werden könnten, ist das Unternehmen im ständigen Kontakt mit den entsprechenden Behörden bzw. verfolgt die Situation ständig.

Risiken aus Rückzahlung Strompreiskompensation

Investitionsverpflichtungen aus den Strompreiskompensationen betreffend die Abrechnungsjahre 2021 bis 2024 sind spätestens bis zum 31.12.2024 abzuschließen und in 2025 nachzuweisen. Die jeweiligen Anträge auf Strompreiskompensation wurden mit der Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmanns erstellt. Die jeweiligen Anträge wurden von der zuständigen Behörde, DEHSt, nahezu antragsgemäß verbescheidet und die entsprechenden Summen ausbezahlt. Vor diesem Hintergrund und vor dem Hintergrund der bereits umgesetzten und geplanten Maßnahmen wird das Risiko einer Rückzahlung der bewilligten Strompreiskompensation als nicht wahrscheinlich (< 50%) eingestuft.

Sonstige Risiken

Die Gesellschaft bedient sich bei den Prozessen im Produktionsbereich und bei den globalen Funktionen weitestgehend konzerneinheitlicher, globaler IT Systeme. Diese werden durch die IT-Konzernfunktion betreut. Ein konzernweites User Access Management System gewährleistet die abgestimmte Nutzung der Systeme.

Qualitätsrisiken aus der Produktion unserer Produkte wird durch eine kontinuierliche Qualitätssicherung entgegengewirkt. Indikatoren für das vorhandenen stabile Qualitätsniveau sind niedrige Reklamationskosten.

Ukraine-Krieg
Geopolitische Spannungen, darunter der anhaltende Krieg Russlands in der Ukraine, die jüngsten Konflikte im Nahen Osten und die Spannungen zwischen wichtigen Volkswirtschaften, z. B. zwischen China und den USA, sorgen weiterhin für große Unsicherheit im Umfeld, was sich auf das Wirtschaftswachstum, die Inflation und den Welthandel auswirken kann.

Als Reaktion auf den Angriff Russlands auf die Ukraine haben die Europäische Union sowie mehrere Länder umfangreiche Sanktionen insbesondere gegen Russland und Weißrussland verhängt. Die Wirtschaftssanktionen und die Gegenmaßnahmen Russlands haben es für UPM unmöglich gemacht, seine Geschäftstätigkeit in Russland fortzusetzen oder mit russischen Geschäftspartnern zu handeln.

Die vollständigen Auswirkungen der aktuellen und potenziellen neuen Sanktionen, Gegensanktionen und Marktentwicklungen werden erst mit der weiteren Entwicklung der Situation bekannt werden. UPM beobachtet die Situation genau und trifft seine Entscheidungen entsprechend.

Bestandsgefährdende Risiken bestehen zum Abschlussstichtag nicht.

5.3 Chancen bzw. Erfolgspotentiale

Der UPM Konzern beschäftigt sich intensiv mit detaillierten Marktanalysen, Marktszenarien und -projektionen, den relevanten Treibern und kritischen Erfolgsfaktoren und leitet daraus konkrete geschäftsfeld- und marktspezifische Erfolgspotentiale ab.

Für unsere Gesellschaft wird es unter den genannten Rahmenbedingungen darauf ankommen, die eingeleiteten Maßnahmen zur Produktivitätssteigerung, Kostensenkung und Strukturverbesserung konsequent und in den Konzernverbund eingebettet weiterzuführen. Dabei werden wir weiterhin darauf achten, die Technologie- und Kostenführerschaft in Schlüsselbereichen anzustreben und die Chance zu wahren, von einer konjunkturellen Belebung unmittelbar zu profitieren.

Unterstützt wird dies durch den von E.ON durchgeführten Bau eines Biomassekraftwerks auf dem Gelände des UPM Papierwerks in Hürth, welches voraussichtlich im Jahr 2024 in Betrieb genommen wird. Das Kraftwerk wird neben der Wärmeversorgung des Werks Hürth auch erneuerbare Energie in das Stromnetz einspeisen und so zur Kostenreduktion sowie zur Energiewende und zum Klimaschutz beitragen.

Die in 2023 durchgeführten Instandhaltungsmaßnahmen und Investitionen dienten ebenso im Wesentlichen der Effizienzsteigerung und Kostensenkung.

Chancen und Risiken können sich aus der Entwicklung der Angebots- und Nachfragesituation sowie der Rohstoff- und Energiepreise ergeben. Wichtige Ziele sind in Zukunft die Stabilisierung der Margen unserer Produkte sowie die weitergehende Ergebnisverbesserung durch diverse Einsparungen. Damit wollen wir die Wettbewerbsfähigkeit der Gesellschaft insgesamt verbessern und so die Voraussetzungen für weiteres profitables Wachstum schaffen.

 

Plattling, den 7. Juni 2024

Rhein Papier GmbH Die Geschäftsführung

Christian Thaler

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva


31.12.2023 31.12.2022

A. Anlagevermögen

I. Immaterielle Vermögensgegenstände

Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche

Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte

sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 174.758,71 605.376,12

174.758,71 605.376,12
II. Sachanlagen

1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten

einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 14.757.080,67 187.016.432,42
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.860.600,55 22.143.491,13
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 507.620,88 4.290.012,22
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.228.158,31 2.906.650,32

20.353.460,41 216.356.586,09

20.528.219,12 216.961.962,21
B. Umlaufvermögen

I. Vorräte

1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 6.366.285,70 39.959.732,93
2. Unfertige Erzeugnisse 285.458,51 2.648.167,06

6.651.744,21 42.607.899,99
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.371.222,77 6.999.792,75
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 428.146.704,24 224.591.288,02
(davon gegen Gesellschafter € 964.706,12;

Vorjahr € 5.928.927,63)

3. Sonstige Vermögensgegenstände 27.500.110,84 6.781.701,97

458.018.037,85 238.372.782,74
IV. Kassenbestand,

Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 10.239,74 11.159,87

464.680.021,80 280.991.842,60
C. Rechnungsabgrenzungsposten 655.368,27 3.708.985,67

485.863.609,19 501.662.790,48

Passiva


31.12.2023 31.12.2022

A. Eigenkapital

I. Gezeichnetes Kapital 4.000.000,00 4.000.000,00
II. Kapitalrücklage 387.423.244,46 387.423.244,46
III. Bilanzverlust -222.208.558,65 -222.208.558,65

169.214.685,81 169.214.685,81
B. Rückstellungen

1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 17.317.226,11 18.348.110,27
2. Steuerrückstellungen 398.390,41 80.200,00
3. Sonstige Rückstellungen 101.702.044,77 44.615.641,88

119.417.661,29 63.043.952,15
C. Verbindlichkeiten

1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 56.430.263,10 90.732.210,67
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 135.953.952,02 176.343.553,84
(davon gegenüber Gesellschaftern € 128.561.875,15;

Vorjahr € 134.902.311,31)

3. Sonstige Verbindlichkeiten 4.847.046,97 2.328.388,01
(davon aus Steuern € 2.847.413,34; Vj. € 334.215,50)


197.231.262,09 269.404.152,52

485.863.609,19 501.662.790,48

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023


2023 2022

1. Umsatzerlöse 296.709.619,27 646.070.603,97
2. Verminderung des Bestands an -2.362.708,55 -130.340,37
unfertigen Erzeugnissen

4. andere aktivierte Eigenleistungen 205,95 0,00
5. Sonstige betriebliche Erträge 42.903.924,02 101.252.194,82
6. Materialaufwand

Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe

und für bezogene Waren -243.740.016,47 -539.596.464,25
7. Personalaufwand

a) Löhne und Gehälter -32.648.435,52 -32.613.854,25
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen -7.384.843,88 -8.808.337,10
für Altersversorgung und für Unterstützung

(davon für Altersversorgung

€ 822.612.03; Vorjahr € 2.337.708,79)

8. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände

des Anlagevermögens und Sachanlagen -179.868.931,09 -22.089.018,58
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen -165.528.371,69 -69.598.342,34
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 4.970.111,26 560.168,81
(davon aus verbundenen Unternehmen

€ 4.902.066,15; Vj. € 555.562,36)

11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -10.751.035,70 -7.087.057,28
(davon an verbundene Unternehmen

€ 9.803.919,99; Vj. € 5.923.836,88)

12. Ergebnis nach Steuern -297.700.482,40 67.959.553,43
13. Sonstige Steuern -534.857,70 -426.072,14
14. Erträge aus Verlustübernahme 298.235.340,10 0,00
15. Jahresüberschuss 0,00 67.533.481,29
16. Verlustvortrag -222.208.558,65 -289.742.039,94
17. Bilanzverlust -222.208.558,65 -222.208.558,65

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar
bis 31. Dezember 2023 (Registergericht Deggendorf, HRB 5032)

A. Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB. Die Zahlenangaben im Jahresabschluss erfolgen in der Bilanz und GuV in Euro (€), im Anhang in T€.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der Rhein Papier GmbH wird nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches sowie unter Anwendung der rechtsformspezifischen Vorschriften erstellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Die gesetzlichen Gliederungsschemata der §§ 266 bzw. 275 HGB wurden unverändert angewandt.

B. Besonderer Geschäftsvorfall des Geschäftsjahres 2023

Im Sommer 2023 wurde beschlossen und bekanntgegeben, dass die Produktion am Standort Plattling zum Jahresende 2023 eingestellt wird. Ein Sozialplan inkl. Interessensausgleich wurde mit den Beschäftigten vereinbart. Der Standort soll kurz- bis mittelfristig liquidiert werden. Risiken, die sich aus der Bewertung von Vermögensgegenständen oder durch die Schließung entstandenen Verpflichtungen ergeben, wurden im vorliegenden Jahresabschluss angemessen berücksichtigt.

Das Anlagevermögen von Plattling wurde wegen der geplanten Veräußerungsabsicht umgegliedert in die sonstigen Vermögensgegenstände.

Durch diese Geschäftsvorfälle sind einzelne Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung mit den angegebenen Vorjahreswerten nur eingeschränkt vergleichbar.

C. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, Währungsumrechnung

Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um planmäßige, lineare Abschreibungen bewertet. Zugänge werden ab 1. Januar 2010 nach der wirtschaftlichen Nutzungsdauer abgeschrieben und liegen zwischen 3 und 10 Jahren.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um planmäßige und, falls erforderlich, um außerplanmäßige Abschreibungen angesetzt. Die Herstellungskosten der selbsterstellten Anlagen umfassen Material- und Fertigungseinzelkosten sowie angemessene Teile notwendiger Gemeinkosten. Fremdkapitalzinsen wurden nicht einbezogen. Die Abschreibungen werden bei Gebäuden linear über eine Nutzungsdauer von 25 bis 50 Jahren vorgenommen, bei Bauten auf fremden Grundstücken linear über eine Nutzungsdauer von 10 bis 50 Jahren und bei technischen Anlagen und Maschinen sowohl linear als auch degressiv über eine Nutzungsdauer von 4 bis 20 Jahren. Die Papiermaschinen und Streichmaschinen werden planmäßig linear sowie degressiv zum jeweils gültigen Höchstsatz über eine Nutzungsdauer von 10 Jahren abgeschrieben. Außerplanmäßige Abschreibungen auf Sachanlagen werden vorgenommen, soweit eine dauerhafte Wertminderung vorliegt. Zuschreibungen erfolgen, falls der Grund für in der Vergangenheit vorgenommene außerplanmäßige Abschreibungen nicht mehr vorliegt.

Die Gesellschaft ist der wirtschaftliche Eigentümer des Kraftwerks Plattling. Die Anschaffungskosten des Kraftwerks entsprechen dem Barwert der fest für das Kraftwerk zu entrichtenden Zahlungen. Das Kraftwerk ist unter den Grundstücken, grundstücksgleichen Rechten und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken ausgewiesen und hatte eine planmäßige Nutzungsdauer von 30 Jahren.Das Kraftwerk Plattling wurde infolge der Schließung außerplanmäßig vollständig abgeschrieben.

In gleicher Weise wie das Kraftwerk wurden Maschinen, Gebäude sowie Betriebs- und Geschäftsausstattungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben.

Andere Anlagen und Betriebs- und Geschäftsausstattungen werden linear über eine Nutzungsdauer von 3 bis 20 Jahren abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 250 € werden als Betriebsausgabe abgesetzt. Für Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- und Herstellungskosten zwischen 250 € und 1.000 € wurde ein Sammelposten gebildet und um 1/5 gewinnmindernd aufgelöst. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau werden zum Nennwert angesetzt.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind mit den durchschnittlichen Anschaffungskosten bzw. unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit den niedrigeren Wiederbeschaffungs- oder Marktpreisen angesetzt. Die Bewertung von Betriebsmaterial und Ersatzteilen erfolgt zu durchschnittlichen Anschaffungs- und Herstellungskosten. Wertminderungen wegen mangelnder Gängigkeit werden durch entsprechende Abwertungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert berücksichtigt.

Ersatzteile werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Abwertungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert werden anhand des Gängigkeitsabschlags gebildet. Risiken, die sich aus der vorgesehenen Veräußerung von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen am Standort Plattling ergeben, wurden aufwandswirksam berücksichtigt.

Die Herstellungskosten der unfertigen Erzeugnisse umfassen neben den direkt zurechenbaren Kosten auch Fertigungs- und angemessene Teile der Materialgemeinkosten. Zinsen für Fremdkapital wurden in die Herstellungskosten nicht einbezogen. Vom Wahlrecht herstellungsbezogene allgemeine Verwaltungskosten in die Bewertung einzubeziehen, wird kein Gebrauch gemacht. Auf eine verlustfreie Bewertung wurde geachtet.

Unentgeltlich erworbene CO2-Emissionszertifikate werden gemäß IDW RS HFA 15 zum Erinnerungswert angesetzt. Am Jahresende befanden sich noch 87.651 unentgeltlich erworbenen CO2-Emissionszertifikate mit einem Zeitwert von 78,90 € pro Zertifikat im Bestand.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert bilanziert. Erkennbaren Risiken wird durch entsprechende Einzelwertberichtigungen, dem allgemeinen Ausfallrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Die aus dem Anlagevermögen umgegliederten Vermögensgegenstände sind zum niedrigeren beizulegenden Wert, der dem erwarteten Veräußerungswert entspricht, bewertet.

Die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nominalbetrag angesetzt.

Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die einem Zeitraum in den folgenden Geschäftsjahren zuzurechnen sind, werden abgegrenzt und als aktive Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen.

Das gezeichnete Kapital und die Kapitalrücklage sind zum Nennbetrag angesetzt.

Den Pensionsrückstellungen liegen versicherungsmathematische Gutachten zugrunde. Die Berechnung erfolgt nach der projizierten Einmalbeitragsmethode (Projected Unit Credit Method) mit einem durchschnittlichen Marktzinssatz zum 31.12.2023 der vergangenen zehn Geschäftsjahre von1,83 % (bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren), unter Anwendung der Heubeck-Richttafeln 2018 G. Die Rentendynamik wird mit 2,00 % p.a., die Lohn- und Gehaltssteigerung mit 0 % p. a. und eine unternehmensspezifische Fluktuationswahrscheinlichkeit zwischen 0 % und 5,10 % angesetzt. Der Unterschiedsbetrag gem. § 253 Abs. 6 Satz 3 HGB beträgt T€ 91. Im Falle der Verpfändung von Ansprüchen aus Rückdeckungsversicherungen erfolgt eine Saldierung mit den Pensionsrückstellungen. Die Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen werden zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet, was dem beizulegenden Zeitwert entspricht.

Für die Berechnung der Altersteilzeitrückstellungen (versicherungsmathematische Gutachten) liegen ebenso die Heubeck-Richttafeln 2018 G, ein durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten sieben Jahre bei einer Restlaufzeit von drei Jahren von 1,08 % sowie eine erwartete Lohn- und Gehaltssteigerung von 2,50 % zu Grunde. Die Altersteilzeitverpflichtungen wurden durch eine doppelseitige Treuhandschaft besichert, sodass die Voraussetzungen für saldierungspflichtiges Vermögen im Sinne des § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB erfüllt sind. Infolgedessen werden die Verpflichtungen mit den Vermögenswerten saldiert.

Die fondsakzessorischen Verpflichtungen aus Lebensarbeitskonten werden in Höhe der korrespondierenden Wertpapiere angesetzt. Da die Voraussetzungen für saldierungspflichtiges Vermögen im Sinne des § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB erfüllt sind, werden die Verpflichtungen mit den Vermögenswerten saldiert, sodass es zu keinem Bilanzausweis kommt.

Die Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen werden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zum notwendigen Erfüllungsbetrag bilanziert.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen erkennbare Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten sowie drohende Verluste aus schwebenden Geschäften. Dabei werden alle Verpflichtungen abgedeckt, die dem Grunde nach erkennbar sind, aber in ihrer endgültigen Höhe noch nicht feststehen. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages (d. h. einschließlich zukünftiger Preis- und Kostensteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Jahre, der von der Deutschen Bundesbank ermittelt und bekannt gegeben wird, abgezinst.

Verbindlichkeiten sind gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem jeweiligen Mittelkurs (Devisenkassamittelkurs) unter Beachtung des Anschaffungswert- bzw. Imparitätsprinzips am Entstehungstag bewertet. Zum Bilanzstichtag sich ergebende Verluste aus Kursänderungen sind berücksichtigt. Bei Restlaufzeiten unter einem Jahr wurden auch Gewinne aus Kursänderungen am Bilanzstichtag berücksichtigt. Währungsgewinne und -verluste werden in der Gewinn- und Verlustrechnung unsaldiert ausgewiesen.

Latente Steuern werden aufgrund des ertragsteuerlichen Organschaftsverhältnisses mit der UPM-Kymmene Beteiligungs GmbH als Organträgerin nicht bilanziert. Steuerumlagen für laufende Ertragssteuern werden nicht vorgenommen.

Umsatz wird in dem Zeitpunkt realisiert, in dem die Gefahr des zufälligen Untergangs der veräußerten Ware auf die UPM Sales Oy übergegangen ist. Die Umsätze aus Vermietung und realisiert.

D. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ UND ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Zur Bilanz

Aktiva

Anlagevermögen

Die Aufgliederung des Anlagevermögens und dessen Entwicklung im Geschäftsjahr ist in der Anlage zum Anhang dargestellt.

Die Umgliederung im Anlagespiegel betrifft sämtlich bisher am Standort Plattling ausgewiesenen Vermögensgegenstände, deren Veräußerung vorgesehen ist.

Umlaufvermögen

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben T€ 808 (Vj. T€ 845) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Sämtliche übrige Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen

Dieser Posten beinhaltet zum größten Teil Forderungen gegen die UPM-Kymmene Beteiligungs GmbH resultierend aus Cash Pooling mit T€ 125.696 (Vj. T€ 216.657) sowie aus Forderungen aus Verlustübernahme mit T€ 298.235. Des Weiteren sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen diverse Konzerngesellschaften enthalten.

Sonstige Vermögensgegenstände

Die Zunahme der sonstigen Vermögensgegenstände betrifft mit T€ 20.403 die vorgenommene Umgliederung von bisher als Anlagevermögen ausgewiesenen Vermögensgegenständen, die nunmehr zur Veräußerung bestimmt sind. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten des Weiteren vor allem Erstattungsansprüche aus diversen Steuern, ausstehende Forderungen sowie debitorische Kreditoren.

Rechnungsabgrenzungsposten

In den Rechnungsabgrenzungsposten sind zum Bilanzstichtag 2023 vorausbezahlte Stromabschläge sowie vorausbezahlte Versicherungen enthalten.

Passiva

Eigenkapital

Gezeichnetes Kapital

Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt zum 31. Dezember 2023 T€ 4.000 und ist voll einbezahlt.

Kapitalrücklage

Die Kapitalrücklage beträgt unverändert zum Vorjahr T€ 387.423.

Bilanzverlust

Der Verlustvortrag in Höhe von T€ 222.209 ist durch für Übernahme des Verlusts im Rahmen des Ergebnisabführungsvertrags unverändert.

Rückstellungen

Pensionsrückstellungen

Die Rückstellungen für Pensionen enthalten Verpflichtungen aus Anwartschaften und laufenden Renten. Es wurden Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen in Höhe von T€ 283 (Vj. T€ 296) saldiert.

Zum Bilanzstichtag beträgt der beizulegende Zeitwert der verrechneten Vermögensgegenstände T€ 283 und der Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden T€ 610. Die Anschaffungskosten des Deckungsvermögens betrugen T€ 400.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Beträge für Verpflichtungen im Personalbereich u.a. für Restrukturierung infolge der Schließung des Standort Plattling, Rückstellungen für Verpflichtungen aus der Schließung, für Energie, öffentlichen Verpflichtungen aus Rekultivierung, für ausstehende Rechnungen sowie Rückstellungen für drohende Verluste aus Einkaufskontrakten.

Beim Ausweis der Rückstellungen werden Vermögensgegenstände, welche zur Insolvenzsicherung für Verpflichtungen aus Lebensarbeitszeitkonten auf Depotsperrkonten angelegt sind, verrechnet.

Zum Bilanzstichtag beträgt der beizulegende Zeitwert der verrechneten Vermögensgegenstände T€ 3.500 und der Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden T€ 5.066. Die Anschaffungskosten des Deckungsvermögens betrugen T€ 3.450.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten (Vorjahreszahlen in Klammern) stellen sich wie folgt dar:


Davon mit einer Restlaufzeit Gesamt

bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre 31.12.2023

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 30.920.913,28
(47.235.494,77)
25.509.349,82
(43.496.715,90)
0,00
(0,00)
56.430.263,10
(90.732.210,67)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 135.953.952,02
(56.343.553,84)
0,00
(120.000.000,00)
0,00
(0,00)
135.953.952,02
(176.343.553,84)
Sonstige Verbindlichkeiten 4.847.046,97
(2.328.388,01)
0,00
(0,00)
0,00
(0,00)
4.847.046,97
(2.328.388,01)
Verbindlichkeiten insgesamt 171.721.912,27
(105.907.436,62)
25.509.349,82
(163.496.715,90)
0,00
(0,00)
197.231.262,09 (269.404.152,52)


In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind konzerninterne Kredite enthalten. Davon wird der größte Anteil von T€ 120.000 von der Konzernmutter, UPM Kymmene,Oyj als Darlehen mit einer Laufzeit bis zum 23. August 2024 gewährt. Die an den 12-Monats-Euribor gekoppelten Zinszahlungen sind jeweils jährlich zu entrichten; diese sind in den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen i. H. v. T€ 1.125 (Vj. T€ 853) enthalten. Der Restbetrag setzt sich zusammen aus Verbindlichkeiten aus dem sonstigen Leistungsverkehr. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betreffen wie im Vorjahr im Wesentlichen die Verbindlichkeit gegenüber der Kraftwerk Plattling GmbH.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen und Haftungsverhältnisse


bis zu
1 Jahr
2. Jahr 3. Jahr 4. Jahr 5. ff Jahr

T€ T€ T€ T€ T€
Instandhaltungsvertrag 700 0 0 0 0
Sonstiges 112 58 0 0 0
Summe 812 58 0 0 0


Im Geschäftsjahr 2015 wurde mit der Valmet Plattling GmbH (vormals Metso Mill Plattling GmbH), Plattling, ein Instandhaltungsvertrag über die Instandhaltung der Produktionsanlagen, zunächst über fünf Jahre vom 1. Januar 2016 bis zum 31. Dezember 2021, geschlossen, der bis zum 31. Dezember 2024 verlängert wurde. Im Zusammenhang mit der Schließung des Standorts Plattling wurde der Vertrag zum 31.01.2024 gekündigt.

Zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse (im Wesentlichen Zeitungsdruck- und Magazinpapier) teilen sich geographisch wie folgt auf:


2023 2022

T€ T€
Bundesrepublik Deutschland 178.054 392.700
übrige EU 105.650 219.080
Übriges Ausland 13.006 34.291
Summe 296.710 646.071


Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge betreffen mit T€ 35.224 (Vj. T€ 16.198) periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen und der Strompreiskompensation enthalten. Des Weiteren waren in den sonstigen betrieblichen Erträgen im Vorjahr Erträge aus der konzerninternen Weiterverrechnung von Erträgen aus der zentralen Abwicklung von Derivaten mit T€ 60.439 enthalten.

Materialaufwand

Für die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden infolge der Schließung des Standorts Plattling Abwertungen in Höhe von T€ 4.215 berücksichtigt.

Personalaufwand

In den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung sind T€ 70 für die Sozialabgaben aus Kurzarbeitergeld saldiert enthalten.

Im Personalaufwand sind Aufwendungen iHv. T€ 2.342 für Alterszeit infolge der Schließung des Standorts Plattling enthalten.

Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen

Infolge der Schließung des Standorts Plattling wurden T€ 163.439 außerplanmäßige Abschreibungen auf Sachanlagen vorgenommen.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen umfassen im Wesentlichen Instandhaltungen, betriebliche Dienstleistungen, Verwaltungsaufwendungen und sonstige Vertriebsaufwendungen. Des Weiteren sind Aufwendungen in Höhe von T€ 103.560 für die Schließung des Standorts Plattling enthalten. Aufwendungen aus Kursverlusten sind mit T€ 1 (Vj. T€ 11) enthalten. Wesentliche periodenfremde Aufwendungen sind nicht angefallen.

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Der Zinsaufwand aus der Aufzinsung von Rückstellungen für Pensionen, Altersteilzeit, Jubiläumsverpflichtungen und Sterbegeld beläuft sich auf T€ 337 (Vj. T€ 338).

Daneben ist im Wesentlichen der Zinsanteil aus dem Darlehen iHv. 120,0 Mio. € gegenüber der Konzernmutter UPM Kymmene Oyj enthalten.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Im Jahr 2012 wurde mit der UPM-Kymmene Beteiligungs GmbH, Augsburg, ein Ergebnisabführungsvertrag und eine ertragsteuerliche und umsatzsteuerliche Organschaft begründet. Auf Grund der Organschaft fallen keine Steuern vom Einkommen und vom Ertrag an.

Sonstige Steuern

Die sonstigen Steuern enthalten im Wesentlichen die Grundsteuer und die Lohnsteuer.

Die Gesellschaft fällt grundsätzlich in den Anwendungsbereich der Regelungen zur globalen Mindestbesteuerung ("Pillar 2"). Die Regelungen zur globalen Mindestbesteuerung sind mit Wirkung zum 28. Dezember 2023 in Deutschland in Form des Mindeststeuergesetzes ("MinStG") in Kraft getreten. Das MinStG gilt erstmals für Geschäftsjahre, die nach dem 30. Dezember 2023 beginnen. Gemäß dem MinStG ist eine Ergänzungssteuer für jede Jurisdiktion zu zahlen, die einen effektiven Steuersatz unter 15% aufweist. Da das MinStG für das Geschäftsjahr 2023 für die Gesellschaft noch keine Anwendung findet, entsteht für das Geschäftsjahr 2023 keine Steuerbelastung aus dem MinStG. Die Gesellschaft ist derzeit dabei, eine Einschätzung hinsichtlich der wesentlichen Auswirkungen von Pillar Two nach Inkrafttreten der Gesetzgebung zu treffen. Aufgrund der Komplexität der Anwendung der Gesetzgebung und der Ermittlung sind die quantitativen Auswirkungen der in Kraft getretenen Gesetzgebung derzeit noch nicht verlässlich abschätzbar.

E. SONSTIGE ANGABEN
Angaben zum Honorar des Abschlussprüfers


Auf die Angaben zum Honorar des Abschlussprüfers wird gemäß § 285 Nr. 17, dritter Teilsatz HGB verzichtet, da diese Angaben im Konzernanhang der UPM-Kymmene Oyj, Helsinki, Finnland, erfolgen.

Ergebnisverwendung

Mit der UPM-Kymmene Beteiligungs GmbH (UKB) besteht ein Ergebnisabführungs- und Beherrschungsvertrag. Der Verlust wird in Höhe von T€ 298.235 von der UPM-Kymmene Beteiligungs GmbH übernommen.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem 31. Dezember 2023

Am 29.05.2024 wurde bekanntgegeben, dass UPM die dauerhafte Schließung der Zeitungspapierfabrik Hürth plant. Es ist geplant, die Produktion spätestens Ende 2024 einzustellen.

Eine erste Einschätzung des Einmalaufwands nach IFRS beträgt 43 Mio.€. Die Auswirkung nach HGB ist derzeit noch nicht bekannt und kann erst nach Abschluss der Verhandlungen mit dem Betriebsrat berechnet werden.

Gemäß Gesellschafterbeschluss vom 06.06.2024 soll der Zweck der Gesellschaft bis zum 01.01.2025 geändert und die Satzung der Gesellschaft entsprechend geändert werden. Der neue Gegenstand der Gesellschaft wird die Vermögens- und Pensionsverwaltung.

Daneben sind keine weiteren Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem 31.12.2023 bekannt.

Organe, Geschäftsführung

Der Geschäftsführer der Rhein Papier GmbH ist bis 31.12.2023 Herr Massimo Reynaudo. Seit 01.01.2024 ist Herr Christian Thaler Geschäftsführer. Die Geschäftsführer sind jeweils verantwortlich für alle Belange der Gesellschaft.

Die Geschäftsführung erhält von der Gesellschaft keine Bezüge.

Für die Pensionsverpflichtungen gegenüber früheren Mitgliedern der Geschäftsführung und ihren Hinterbliebenen sind insgesamt T€ 5.438 (Vj. T€ 5.382) zurückgestellt; die laufenden Leistungen an diesen Personenkreis betrugen im Geschäftsjahr T€ 474 (Vj. T€ 424).

Dem Aufsichtsrat gehören an:

Winfried Schaur, Executive Vice President Technology and UPM Biorefining, UPM-Kymmene Oyj (Vorsitzender);
Ulrich Wienbeuker, Papenburg, Vice President HR, Nordland Papier GmbH (stv. Vorsitzender)

Helmut Faber, Plattling, Betriebsratsvorsitzender der Rhein Papier GmbH
Die Aufsichtsratsmitglieder erhielten im Geschäftsjahr keine Bezüge.

Personalstand (Jahresdurchschnitt)


2023 2022

Anzahl Anzahl
Gewerbliche Arbeitnehmer 393 423
Angestellte 152 155

545 578
Auszubildende 5 11

550 589


Angaben zum Mutterunternehmen und Konzernabschluss

Das Stammkapital der Gesellschaft wird zu 95% durch die UPM GmbH, Augsburg und zu 5% durch die UPM-Kymmene Oyj, Helsinki, Finnland, gehalten.

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den befreienden Konzernabschluss und Konzernlagebericht der UPM-Kymmene Oyj, Helsinki, Finnland, zum 31. Dezember 2023 einbezogen, die den Konzernabschluss und Konzernlagebericht für den größten und kleinsten Konsolidierungskreis aufstellt. Der Konzernabschluss und Konzernlagebericht werden im elektronischen Bundesanzeiger in englischer Sprache bekannt gemacht.

Derivative Finanzinstrumente

Die Muttergesellschaft UPM-Kymmene Oyj hat für die Gesellschaft Warentermingeschäfte über den Bezug von 62.630 MWh Strom in 2024 abgeschlossen mit einem Nominalwert von 4,7 Mio. EUR. Es handelt sich hierbei um finanziell gelieferte Warenterminkontrakte auf den Strombezug mit dem Basiswert des EEX Futures für Deutschland bzw. Österreich mit der Muttergesellschaft. Der beizulegende Zeitwert wurde auf Basis einer Discounted-Cashflow-Berechnung unter Verwendung der Börsenpreisnotierungen und der risikofreien Zinsstrukturkurve vorgenommen. Der positive beizulegende Zeitwert in Höhe von 0,8 Mio. EUR wurde nicht bilanziert, da bei schwebenden Geschäften der Ansatz nur für negative beizulegende Zeitwerte erfolgt. ).

 

Plattling, den 7. Juni 2024

Rhein Papier GmbH Die Geschäftsführung

Christian Thaler

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023


Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten

01.01.2023 Zugänge Umbuchung
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände


Entgeltlich


erworbene Konzessionen,


gewerbliche Schutzrechte und


ähnliche Rechte und Werte


sowie Lizenzen an solchen


Rechten und Werten 9.841.398,26 66.770,00 -37.624,04

9.841.398,26 66.770,00 -37.624,04
II. Sachanlagen


1. Grundstücke, grundstücksgleiche


Rechte und Bauten


einschließlich der Bauten auf


fremden Grundstücken 427.899.559,61 0,00 2.300,00
2. Technische Anlagen und


Maschinen 961.276.411,36 2.950.876,66 1.507.660,60
3. Andere Anlagen, Betriebs-


und Geschäftsausstattung 35.994.503,67 484.158,36 542.853,73
4. Geleistete Anzahlungen


und Anlagen im Bau 2.906.650,32 336.698,28 -2.015.190,29

1.428.077.124,96 3.771.733,30 37.624,04

1.437.918.523,22 3.838.503,30 0,00

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten

Umgliederung Abgänge 31.12.2023
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände


Entgeltlich


erworbene Konzessionen,


gewerbliche Schutzrechte und


ähnliche Rechte und Werte


sowie Lizenzen an solchen


Rechten und Werten -9.433.647,44 0,00 436.896,78

-9.433.647,44 0,00 436.896,78
II. Sachanlagen


1. Grundstücke, grundstücksgleiche


Rechte und Bauten


einschließlich der Bauten auf


fremden Grundstücken -240.455.708,47 4.900,00 187.441.251,14
2. Technische Anlagen und


Maschinen -768.770.690,48 157.200,00 196.807.058,14
3. Andere Anlagen, Betriebs-


und Geschäftsausstattung -27.602.989,62 5.096,14 9.413.430,00
4. Geleistete Anzahlungen


und Anlagen im Bau 0,00 0,00 1.228.158,31

-1.036.829.388,57 167.196,14 394.889.897,59

-1.046.263.036,01 167.196,14 395.326.794,37

Abschreibungen

01.01.2023 Zugänge
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände

Entgeltlich

erworbene Konzessionen,

gewerbliche Schutzrechte und

ähnliche Rechte und Werte

sowie Lizenzen an solchen

Rechten und Werten 9.236.022,14 104.801,10

9.236.022,14 104.801,10
II. Sachanlagen

1. Grundstücke, grundstücks-

gleiche Rechte und Bauten

einschließlich der Bauten

auf fremden Grundstücken 240.883.127,19 153.985.318,21
2. Technische Anlagen und

Maschinen 939.132.920,23 21.379.883,93
3. Andere Anlagen, Betriebs-

und Geschäftsausstattung 31.704.491,45 4.398.927,85
4. Geleistete Anzahlungen

und Anlagen im Bau 0,00 0,00

1.211.720.538,87 179.764.129,99

1.220.956.561,01 179.868.931,09

Abschreibungen

Umgliederung Abgänge 31.12.2023
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände


Entgeltlich


erworbene Konzessionen,


gewerbliche Schutzrechte und


ähnliche Rechte und Werte


sowie Lizenzen an solchen


Rechten und Werten -9.078.685,17 0,00 262.138,07

-9.078.685,17 0,00 262.138,07
II. Sachanlagen


1. Grundstücke, grundstücks-


gleiche Rechte und Bauten


einschließlich der Bauten


auf fremden Grundstücken -222.179.374,93 4.900,00 172.684.170,47
2. Technische Anlagen und


Maschinen -767.409.146,57 157.200,00 192.946.457,59
3. Andere Anlagen, Betriebs-


und Geschäftsausstattung -27.192.514,04 5.096,14 8.905.809,12
4. Geleistete Anzahlungen


und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00

-1.016.781.035,54 167.196,14 374.536.437,18

-1.025.859.720,71 167.196,14 374.798.575,25

Restbuchwerte

31.12.2023 31.12.2022
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände

Entgeltlich

erworbene Konzessionen,

gewerbliche Schutzrechte und

ähnliche Rechte und Werte

sowie Lizenzen an solchen

Rechten und Werten 174.758,71 605.376,12

174.758,71 605.376,12
II. Sachanlagen

1. Grundstücke, grundstücksgleiche

Rechte und Bauten

einschließlich der Bauten auf

fremden Grundstücken 14.757.080,67 187.016.432,42
2. Technische Anlagen und

Maschinen 3.860.600,55 22.143.491,13
3. Andere Anlagen, Betriebs-

und Geschäftsausstattung 507.620,88 4.290.012,22
4. Geleistete Anzahlungen

und Anlagen im Bau 1.228.158,31 2.906.650,32

20.353.460,41 216.356.586,09

20.528.219,12 216.961.962,21

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS


An die Rhein Papier GmbH, Plattling
VERMERK ÜBER DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS
Prüfungsurteile


Wir haben den Jahresabschluss der Rhein Papier GmbH, Plattling, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Rhein Papier GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung.


Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Sonstige Informationen

Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) als nicht inhaltlich geprüften Bestandteil des Lageberichts.

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, zu den inhaltlich geprüften Lageberichtsangaben oder zu unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.


Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
 SONSTIGE GESETZLICHE UND ANDERE RECHTLICHE ANFORDERUNGEN

Vermerk über die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG

Prüfungsurteil

Wir haben geprüft, ob die Gesellschaft ihre Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 eingehalten hat.

Nach unserer Beurteilung wurden die Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten in allen wesentlichen Belangen eingehalten.

Grundlage für das Prüfungsurteil

Wir haben unsere Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Führung getrennter Konten in Übereinstimmung mit § 6b Abs. 5 EnWG unter Beachtung des IDW Prüfungsstandards: Prüfung nach § 6b Energiewirtschaftsgesetz (IDW PS 610 n.F. (07.2021)) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG" weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir wenden als Wirtschaftsprüfungsgesellschaft die Anforderungen des IDW Qualitätsmanagementstandards: Anforderungen an das Qualitätsmanagement in der Wirtschaftsprüferpraxis (IDW QMS 1 (09.2022)) an. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für die Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie als notwendig erachtet haben, um die Pflichten zur Führung getrennter Konten einzuhalten.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten der Gesellschaft nach § 6b Abs. 3 EnWG.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob die gesetzlichen Vertreter ihre Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten in allen wesentlichen Belangen eingehalten haben.

Ferner umfasst unsere Zielsetzung, einen Vermerk in den Bestätigungsvermerk aufzunehmen, der unser Prüfungsurteil zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG beinhaltet.

Die Prüfung der Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten umfasst die Beurteilung, ob die Zuordnung der Konten zu den Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 4 EnWG sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt ist und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde.

 

München, den 7. Juni 2024

PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Alexander Fiedler, Wirtschaftsprüfer

ppa. Uta Menne, Wirtschaftsprüferin

Feststellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 26. Juni 2024 festgestellt.

Beschluss über die Ergebnisverwendung


Der bereits vor dem Abschluß des Ergebnisabführungsvertrages ausgewiesene und durch Gewinne in Vorjahren reduzierte Bilanzverlust in Höhe von EUR 222.208.558,65 wird auf das neue Jahr vorgetragen. Die Fassung eines Gewinnverwendungsbeschlusses im Übrigen unterbleibt.

Nachrichten & Medien

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Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

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2 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
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