PSN Picture & Sound Network AGLiquidiert

Arnold-Heise-Straße 9, 20249 Hamburg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 76391
Vorher
VCC Perfect Pictures Aktiengesellschaft
Eingetragen
26.7.2000
Branche
Nachbearbeitung und sonstige FilmtechnikVerlegen von ComputerspielenBildentwicklung, -bearbeitung und Erbringung sonstiger fotografischer Dienstleistungen
Gegenstand
Digitale Bildbearbeitung, Postproduktion von TV-Werbung, Spielfilmen, -Filmen und Serien und Postproduktion und Produktion von 2-D-und 3-D-animierten Filmen und Serien, die Produktion von Computerspielen sowie die Erstellung von Internetprogrammen und alle damit verbundenen Dienstleistungen ferner der Erwerb von und die Beteiligung an anderen Unternehmen gleicher oder ähnlicher Art.

Historie

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Management

NameRolle
Markus Weber
seit 11.7.2011
Vorstandsmitglied
Klaus Funk
seit 11.7.2011
Vorstandsmitglied

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Konzern- und Jahresabschlüsse

PSN Picture & Sound Network AG
(vormals: VCC Perfect Pictures AG)

Hamburg

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2008

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2008

PSN Picture & Sound Network AG
(vormals: VCC Perfect Pictures AG)

1. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen und Marktumfeld

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland wurde im Jahr 2008 durch die weltweite Finanzkrise nachhaltig beeinflusst. Der Zusammenbruch des globalen Finanzsystems, mit nicht absehbaren Folgen für die Realwirtschaft, konnte nur durch ein entschlossenes Eingreifen der Politik verhindert werden. Die Schockwellen der Krise trafen die deutsche Wirtschaft in einer Phase der zyklischen Abkühlung. Im Laufe des Jahres 2008 trübten sich die Konjunkturperspektiven stark ein. Nur wegen eines überraschend kräftigen ersten Quartals nahm das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2008 noch um 1,7 v.H. zu. Nach Ansicht des Sachverständigenrats wird die wirtschaftliche Leistung Im Jahresdurchschnitt 2009 stagnieren. Die Unsicherheiten der Prognose sind für das Jahr 2009 sehr hoch, wobei die Abwärtsrisiken überwiegen.

Der für die PSN-Gruppe bedeutsamste Bereich Werbung (Werbemittelproduktion) hat sich in 2008 bereits leicht rückläufig entwickelt. Nach Angaben des ZAW (Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft) lagen die erfassten Gesamtwerbeinvestitionen (incl. Mediageld, Honorare, Werbemittelproduktion etc.) bei € 30,67 Mrd. (gegenüber Vorjahr ./. 0,5%). Die Netto-Werbeinnahmen (Mediageld) beliefen sich auf € 20,36 Mrd. (gegenüber Vorjahr ./. 2,2%). Hingegen ist die für die VCC Gruppe relevante Differenz (Gesamtwerbeinvestitionen abzüglich Mediageld) von € 10,31 Mrd. verglichen mit dem Vorjahr um 2,89% überproportional gestiegen.

Die Netto-Werbeeinahmen der einzelnen Medienträger haben sich in 2008 höchst unterschiedlich entwickelt. Die für die PSN-Gruppe wichtigen Werbeträger Filmtheater (./. 27,8%), Hörfunk (./. 4,3%) und Fernsehen (./. 2,9%) mussten dabei teilweise drastische Einbußen hinnehmen, während Online-Angebote, Anzeigenblätter und Fachzeitschriften Zuwächse vermelden konnten.

2. Gesellschaftsrechtliche Veränderungen

Mit Beschluss der Hauptversammlung vom 19. August 2008 wurde die bisherige VCC Perfect Pictures AG in PSN Picture & Sound Network AG (kurz: PSN oder PSN AG) umfirmiert. In der gleichen Hauptversammlung wurden den Ausgliederungs- und Übernahmeverträgen zwischen der PSN AG als übertragender Gesellschaft einerseits und der Magic & More Postproductions GmbH (jetzt: VCC GmbH AGENCY FOR POSTPRODUCTION), Hamburg, und der Optical Art Film & Special Effects GmbH, Hamburg, als aufnehmende Gesellschaften anderseits zugestimmt.

Im Zuge der Ausgliederung wurde mit Wirkung zum 1. Januar 2008 der Geschäftsbetrieb "Postproduktion Werbung" auf die VCC GmbH und der Geschäftsbetrieb "Postproduktion Langfilm" auf die Opitcal Art GmbH übertragen.

Die PSN AG fungiert damit zukünftig als Holding und übernimmt dabei folgende zentrale Aufgaben:

Strategische Gesamtausrichtung der Gruppe

Außenauftritt als Gruppe

Personalverwaltung sowie Qualifizierung und Rekrutierung von Führungspersonal in den operativen Einheiten

Controlling/Buchhaltung

Wirtschaftliche Entwicklung

3. Wirtschaftliche Entwicklung

Aufgrund der vorgenommen Umstrukturierungen ist ein Vorjahresvergleich in den einzelnen Kosten- und Ertragspositionen nur von begrenzter Aussagekraft, da die PSN über keine eigenen operativen Geschäftsbereiche mehr verfügt. Das bisherige operative Geschäft wird nun in den Tochtergesellschaften VCC GmbH und Optical Art wahrgenommen. Im Beteiligungsergebnis ist eine Vergleichbarkeit gegeben, da hier die Ergebnisse der Gesellschaften, in die die Geschäftsbereiche übergeleitet worden sind, aufgrund der bestehenden Ergebnisabführungsverträge einfließen.

Personal

Im Zuge der Umsetzung der neuen Holdingstruktur wurde der Vorstand im Herbst 2008 auf zwei Mitglieder reduziert. Der Mitarbeiterbestand der PSN beläuft sich nach der Umstrukturierung auf nur noch 17 Mitarbeiter per 31.12.2008 und wird sich im nächsten Jahr auf acht absenken. Für das Jahr 2008 sind Rückstellungen für im kommenden Jahr anfallende Abfindungen aus dem Personabbau gebildet worden.

Beteiligungen

Die Beteiligungen haben sich im abgelaufenen Jahr wie folgt entwickelt:

Studio Funk hat mit einem Ergebnis nach Steuern von TEUR 1.225 eine erfreuliche Entwicklung genommen und damit die Planung spürbar übertroffen, allerdings nahm die Dynamik zum Ende des Jahres hin aufgrund der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung ab.

Die ehemaligen operativen Standorte der PSN AG (Hamburg, Düsseldorf, Berlin; heute: VCC GmbH AGENCY FOR POSTPRODUCTION) zeigten eine unterschiedliche wirtschaftliche Entwicklung: Während sich die Niederlassung Berlin nach wie vor positiv entwickelt hat, verzeichneten wir in den Niederlassungen Hamburg und Düsseldorf massive Umsatzabweichungen von bis zu dreißig Prozent. Bereits im letzten Quartal 2008 wurden umfangreiche Restrukturierungsmaßnahmen eingeleitet und weitestgehend umgesetzt, um den Anforderungen Rechnung zu tragen. Die Leitungen der Niederlassungen in Hamburg und Düsseldorf wurden ausgetauscht, die hohen Personalressourcen wurden der Marktsituation angepasst. Die Leitung der neuen VCC GmbH AGENCY FOR POSTPRODUCTION wurde dem erfahrenen und erfolgreichen Geschäftsführer unserer Tochtergesellschaft Seed mit übertragen. Ferner konnten für die Leitung der beiden Niederlassungen Hamburg und Düsseldorf neue und im Markt erfahrene Leitungskräfte gewonnen werden.

Die Deli Pictures GmbH hat nahezu das hoch gesteckte Ziel für das Jahr 2008 erreicht. Diese Tochtergesellschaft ist in erster Linie im Bereich der hochkreativen Filmbearbeitung tätig und spürte aber zum Ende des Geschäftsjahres einen Rückgang der Nachfrage in diesem Segment.

Die Seed hat eine befriedigende Entwicklung genommen und sich nicht nur im Frankfurter Markt etabliert.

Wie schon in den letzten Jahren konnte Optical Art ein solides Geschäftsjahr verzeichnen und hat die Erwartungen voll erfüllt. Die Langfilmniederlassung "Waterloohain" konnte erfolgreich in die Optical Art integriert werden, so dass Optical Art neben der Ausbelichtung auch die Film-/Serienbearbeitung aus einer Hand anbieten kann.

Bei Leporello konnte eine Konsolidierung des Geschäftsverlaufes erzielt werden und eine den Erwartungen entsprechende Entwicklung verzeichnet werden.

4. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Das Gesamtergebnis der PSN AG ist mit TEUR ./. 1.524 (Vorjahr: TEUR ./. 1.480) erneut hinter den Erwartungen zurück geblieben. Dieses ist in erster Linie auf die geringe- ren Umsatzerlöse auf Ebene der VCC GmbH (Niederlassungen Hamburg und Düsseldorf) zurückzuführen. Darüber hinaus führten in 2008 notwendige personelle Umstrukturierungen in der Niederlassung Hamburg sowie Verluste aus Anlagenabgängen zu negativen Ergebniseffekten, während im Vorjahr außerordentliche Aufwendungen insbesondere durch Wertberichtigungen von Forderungen im Verbundbereich das Ergebnis zusätzlich belasteten.

Das Beteiligungsergebnis lag mit TEUR 1.242 um TEUR 133 über dem Vorjahr und spiegelt damit die gute Entwicklung bei den Tochtergesellschaften wider. Hierin enthalten ist auch die anteilige Gewinnausschüttung der Deli GmbH für das Geschäftjahr 2007. Für die VCC GmbH ergab sich in 2008 ein Verlust von TEUR 141, der aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages von der PSN AG auszugleichen ist und damit das Beteiligungsergebnis beeinträchtigte.

Die Reduzierung der Bilanzsumme um TEUR 1.667 ist im Wesentlichen auf die im Geschäftsjahr vollzogene Ausgliederung zurückzuführen, wodurch Vermögensgegenstände mit TEUR 2.570 und Schuldposten mit TEUR 1.283 auf zwei Tochtergesellschaften übertragen wurden und sich im Gegenzug die Beteiligungsansätze an beiden Tochtergesellschaften um TEUR 1.287 erhöht haben. Die bilanzierten Vermögensgegenstände von TEUR 10.381 erfassen zum 31. Dezember 2008 vor allem mit TEUR 8.393 das Anlagevermögen (80,6% der Bilanzsumme) und hierbei wiederum insbesondere Finanzanlagen mit TEUR 8.165.

Im Geschäftsjahr 2008 hat sich die Eigenkapitalquote aufgrund des Jahresfehlbetrages von TEUR 1.524 bei einer Verkürzung der Bilanzsumme von 32,3% auf 22,9% reduziert.

Die Liquiditätslage war in 2008 bedingt durch die geringeren Umsatzerlöse auf Ebene der VCC GmbH nach wie vor angespannt. Der unvermeidbare Personalkostenabbau sowie weitere Restrukturierungsmaßnahmen haben zusätzliche Liquidität gebunden. Der Brutto-Cashflow (Jahresergebnis zzgl. Abschreibungen) hat sich gegenüber dem Vorjahr nochmals verschlechtert und sank um TEUR 631 auf TEUR ./. 1.431. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich insbesondere aufgrund der Tilgung von Krediten um TEUR 304 auf TEUR 3.575 (34,4% der Bilanzsumme) reduziert.

Der in 2008 zusätzlich benötige Liquiditätsbedarf wurde hauptsächlich aus dem Liquiditätszufluss durch den Verkauf von Anteilen an Tochtergesellschaften gedeckt. Gegen

Sicherungsübereignung von Vermögensgegenständen haben wir uns zusätzliche liquide Mittel verschafft.

5. Nachtragsbericht

Im Jahr 2009 sind uns liquide Mittel aus einem über die Bürgschaftsgemeinschaft Hamburg verbürgten Darlehen über die Hausbank in Höhe von insgesamt TEUR 1.250 zugesagt worden, wovon uns im ersten Schritt bereits TEUR 900 zur Verfügung gestellt worden sind. Der Zufluss von den weiteren TEUR 350 ist abhängig von dem Erreichen bestimmter Erfolgskennzahlen in 2009.

6. Risikobericht

Die Wirtschaftskrise hat nicht nur zu Umsatzeinbußen im ersten Quartal geführt, sondern auch das Zahlungsverhalten der Kunden hat sich erheblich verschlechtert. Wir haben zwar keine Ausfälle im ersten Quartal verzeichnen müssen, jedoch hat die Inanspruchnahme von längeren Zahlungszielen seitens unserer Kunden deutlich zugenommen. Die Liquiditätssituation hat sich dadurch drastisch verschärft, so dass liquiditätsentlastende Maßnahmen bzw. ein zusätzlicher Liquiditätszufluss unabdingbar sind.

Im gesamten Bereich unserer Dienstleistungspalette verzeichnen wir nicht zuletzt aufgrund der geringeren Nachfrage einen weitergehenden Preisverfall. Unsere Kunden erwarten zumindest für den gleichen Preis erheblich mehr Dienstleistung. Da unser Wettbewerb zurzeit massiv unter Druck steht, werden von unseren Wettbewerbern Leistungen oft zu Dumpingpreisen angeboten. Allerdings haben wir auch feststellen können, dass Kunden, welche wegen des niedrigeren Preises dem Wettbewerb den Vorzug gegeben haben, aufgrund der Qualität unserer Dienstleistung zu uns zurückkommen.

Die Auftragslage hat sich für die Gruppe seit Mai zwar verbessert, die hierdurch entstehende Liquidität wird aber erst später wirksam werden.

Die VCC GmbH wird dadurch aufgewertet werden, dass die VCC und die Seed unter einer einheitlichen Leitung stehen und damit wird bei VCC eine doch erhebliche Qualitätsverbesserung des Produktes einhergehen. Unter Einbeziehung der Seed und der Deli sowie der Studio Funk stellt die PSN-Gruppe ein funktionierendes hochqualitatives Netzwerk in der Bundesrepublik dar. Das Produkt Leporello wird im Gegensatz zu den früheren Jahren als "USP" (unique selling proposition) für die PSN-Gruppe eingesetzt und wird von unseren Kunden gut angenommen.

7. Prognosebericht

Für das gesamte Geschäftsjahr 2009 wird aus heutiger Sicht ein befriedigendes Ergebnis erwartet, auch wenn in Folge der allgemeinen Wirtschaftskrise einzelne Tochtergesellschaften in den ersten Monaten des neuen Geschäftsjahres im Umsatz und Ergebnis hinter den Erwartungen zurückgeblieben sind und hierdurch die aktuelle Liquiditätssituation zusätzlich belastet wird. Durch die eingeleiteten Maßnahmen ist bei der PSN AG sichergestellt, dass die Kostenbudgets eingehalten werden.

Bei der VCC GmbH haben die bereits Ende 2008 eingeleiteten Maßnahmen dafür gesorgt, dass wir in den ersten Monaten 2009 das planerische Ergebnis erreicht haben. Der Standort Berlin entwickelt sich hervorragend und wir sind uns sicher, dass wir hier eine erhebliche positive Überschreitung der Ziele verzeichnen werden. Die Leitung der Niederlassung Düsseldorf konnte im Mai 2009 neu besetzt werden. Der designierte Geschäftsführer der VCC GmbH hat die letzten Monate diese Niederlassung mit geführt und konnte die Qualität unseres Produktes erheblich verbessern. Seit März befindet sich diese Niederlassung im Umbau und die Neueröffnung ist für Anfang August geplant. Wir werden dann dem Düsseldorfer Markt die gleiche Qualität wie bei der Seed in Frankfurt anbieten können und sind uns sicher, dass wir verlorene Marktanteile zurückerlangen können. Die Entwicklung des Standortes Hamburg ist unbefriedigend. Es besteht hier ein hohes Risiko der Planverfehlung, so dass weitere Maßnahmen erforderlich sein werden.

Bei Studio Funk verzeichnen wir insbesondere im Bereich Langfilm Synchron (sehr schwacher Verlauf im ersten Quartal) eine erhebliche Belebung, die eingeleiteten Maßnahmen senken mittelfristig die Betriebskosten. Die im Frühjahr neu eröffnete Niederlassung Berlin-Mitte wird ebenfalls zu einer Ertragsverbesserung im zweiten Halbjahr führen.

Die Deli Pictures GmbH hat nach schleppendem Beginn erhebliche Auftragseingänge seit Anfang Juni zu vermelden. Das Ergebnis der Deli Pictures wird sich im zweiten Halbjahr aufgrund von bereits durchgeführten Kostensenkungsmaßnahmen sowie der Auftragseingänge erheblich verbessern.

Die Seed, die in den ersten Monaten des Jahres 2009 gut ausgelastet war, wird ihre Vorgaben - nicht zuletzt aufgrund ihrer diversifizierten Bearbeitungsfelder - erreichen.

Optical Art verzeichnet im Werbebereich eine sehr schwache Auftragslage, wird aber in der Spielfilmbearbeitung den Wergfall weitestgehend kompensieren können.

Leporello liegt bereits in den ersten Monaten über den Planerwartungen und dieser Trend wird sich auch bis zum Jahresende fortsetzen.

 

Hamburg, im Juni 2009

Der Vorstand

BILANZEN ZUM 31. DEZEMBER 2008 UND 2007

PSN Picture & Sound Network AG
(vormals: VCC Perfect Pictures AG)

AKTIVA

  2008
EUR
2007
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 30.855,50 131.573,00
II. Sachanlagen 197.500,00 1.251.944,42
III. Finanzanlagen 8.164.533,87 7.720.334,93
  8.392.889,37 9.103.852,35
B. UMLAUFVERMÖGEN    
I. Vorräte 0,00 74.526,12
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.607.641,23 2.419.006,21
- davon Forderungen gegen verbundene Unternehmen: EUR 625.022,32 (Vorjahr: EUR 455.598,66)    
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 363.172,47 354.785,36
  1.970.813,70 2.848.317,69
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 17.090,76 95.986,38
  10.380.793,83 12.048.156,42

PASSIVA

   
  2008
EUR
2007
EUR
A. EIGENKAPITAL    
I. Gezeichnetes Kapital 4.495.231,00 4.495.231,00
II. Kapitalrücklage 2.382.880,92 2.382.880,92
III. Bilanzverlust (4.508.802,55) (2.984.840,97)
  2.369.309,37 3.893.270,95
B. RÜCKSTELLUNGEN 1.340.599,65 1.491.231,10
C. VERBINDLICHKEITEN 6.670.884,81 6.663.654,37
- davon gegenüber Kreditinstituten: EUR 3.575.021,09 (Vorjahr: EUR 3.878.573,38)    
- davon gegenüber verbundenen Unternehmen: EUR 1.189.341,41 (Vorjahr: EUR 107.114,88)    
- davon aus Steuern: EUR 56.365,73 (Vorjahr: EUR 149.870,77)    
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 17.414,94 (Vorjahr: EUR 0,00)    
  10.380.793,83 12.048.156,42

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNGEN FÜR DIE GESCHÄFTSJAHRE 2008 UND 2007

PSN Picture & Sound Network AG
(vormals: VCC Perfect Pictures AG)

  2008
EUR
2007
EUR
1. Rohergebnis 883.644,23 9.152.268,56
2. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter 1.104.727,48 4.339.073,54
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 175.881,11 795.028,21
- davon für Altersversorgung: EUR 51.691,63 (Vorjahr: EUR 140.718,92)    
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 93.009,60 670.520,50
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.812.824,67 4.504.629,43
5. Erträge aus Beteiligungen 1.132.983,81 862.582,85
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 1. 132.983,81 (Vorjahr: EUR 862.582,85)    
6. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 250.452,65 328.276,52
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 30.612,13 45.030,18
- davon an verbundene Unternehmen: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 23.622,73)    
8. Abschreibungen auf Finanzanlagen 0,00 5.850,00
9. Aufwendungen aus Verlustübernahme 141.542,00 81.976,19
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 476.606,50 515.529,96
- davon an verbundene Unternehmen: E U R 43.024,14 (Vorjahr: EUR 31.441,03)    
11. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (1.506.898,54) (524.449,72)
12. Außerordentliche Aufwendungen/Außerordentliches Ergebnis 0,00 (948.831,15)
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00 3.501,09
14. Sonstige Steuern 17.063,04 2.730,00
15. Jahresfehlbetrag (1.523.961,58) (1.479.511,96)
16. Verlustvortrag (2.984.840,97) (1.505.329,01)
17. Bilanzverlust (4.508.802,55) (2.984.840,97)

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2008

PSN Picture & Sound Network AG
(vormals: VCC Perfect Pictures AG)

1. Allgemeine Hinweise

Mit Wirkung zum 1. Januar 2008 hat die PSN Picture & Sound Network AG die Geschäftsbereiche "Postproduktion Werbung" und "Postproduktion Langfilm" durch Kapitalerhöhung gegen Sacheinlage in die Tochtergesellschaften VCC GmbH AGENCY FOR POSTPRODUCTION, Hamburg, und Optical Art Film & Special Effects GmbH, Hamburg, eingebracht. Die Vergleichbarkeit der Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung mit den Vorjahreswerten ist dadurch nur bedingt gegeben.

2. Angewandte Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen erfolgten linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer. Im Berichtsjahr wurden erstmals abnutzbare bewegliche geringwertige Anlagegüter über EUR 150,00 bis EUR 1.000,00 gemäß § 6 Abs. 2 a EStG in einen Sammelposten eingestellt und linear über einen Zeitraum von fünf Jahren abgeschrieben. Abweichend hiervon wurden in Vorjahren geringwertige Anlagegüter bis zu einer Höhe von EUR 410,00 gemäß § 6 Abs. 2 EStG im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten oder zum am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Der Ansatz der Vorräte erfolgte zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder zum am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert.

Die Forderungen und anderen Gegenstände des Umlaufvermögens werden mit dem Nennbetrag oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung angemessen Rechnung getragen.

Die Pensionsverpflichtungen werden versicherungsmathematisch mit ihrem Teilwert gemäß § 6 EStG auf Basis eines Zinssatzes von 6% angesetzt. Zugrunde gelegt werden die Richttafeln 2005G von Prof. Dr. Klaus Heubeck.

Die Leibrentenverpflichtung wird nach den Richtlinien des BewG ermittelt.

Die übrigen Rückstellungen sind mit dem Betrag ausgewiesen, der unter Beachtung des Vorsichtsprinzips bei vernünftiger kaufmännischer Beurteilung anzusetzen ist. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten.

Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt zum Rückzahlungsbetrag.

3. Erläuterungen zur Bilanz

3.1. Entwicklung des Anlagevermögens

  Entwicklung der Anschaffungs-/Herstellungskosten
  Stand am 1. Jan. 2008
EUR
Zugänge
EUR
Abgang aus Umstrukturierung
EUR
Abgänge
EUR
Stand am 31. Dez. 2008
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 967.977,05 17.250,52 530.591,59 4.627,59 450.008,39
2. Geschäfts- oder Firmenwert 216.932,96 0,00 0,00 0,00 216.932,96
  1.184.910,01 17.250,52 530.591,59 4.627,59 666.941,35
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 628,91 0,00 628,91 0,00 0,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.868.529,19 94.763,58 4.375.202,02 6.553,21 581.537,54
  4.869.158,10 94.763,58 4.375.830,93 6.553,21 581.537,54
III. Finanzanlagen          
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 7.970.557,11 1.287.911,65 0,00 843.712,71 8.414.756,05
2. Beteiligungen 852.042,75 0,00 0,00 0,00 852.042,75
  8.822.599,86 1.287.911,65 0,00 843.712,71 9.266.798,80
  14.876.667,97 1.399.925,75 4.906.422,52 854.893,51 10.515.277,69
  Entwicklung der kumulierten Abschreibungen
  Stand am 1. Jan. 2008
EUR
Zugänge
EUR
Abgang aus Umstrukturierung
EUR
Abgänge
EUR
Stand am 31. Dez. 2008
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 836.404,05 41.168,52 453.795,59 4.624,09 419.152,89
2. Geschäfts- oder Firmenwert 216.932,96 0,00 0,00 0,00 216.932,96
  1.053.337,01 41.168,52 453.795,59 4.624,09 636.085,85
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 69,91 0,00 69,91 0,00 0,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.617.143,77 51.841,08 3.278.396,10 6.551,21 384.037,54
  3.617.213,68 51.841,08 3.278.466,01 6.551,21 384.037,54
III. Finanzanlagen          
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 262.725,18 0,00 0,00 0,00 262.725,18
2. Beteiligungen 839.539,75 0,00 0,00 0,00 839.539,75
  1.102.264,93 0,00 0,00 0,00 1.102.264,93
  5.772.815,62 93.009,60 3.732.261,60 11.175,30 2.122.388,32
  Buchwerte
  Stand am 31. Dez. 2008
EUR
Stand am 31. Dez. 2007
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 30.855,50 131.573,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00
  30.855,50 131.573,00
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 559,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 197.500,00 1.251.385,42
  197.500,00 1.251.944,42
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 8.152.030,87 7.707.831,93
2. Beteiligungen 12.503,00 12.503,00
  8.164.533,87 7.720.334,93
  8.392.889,37 9.103.852,35

3.2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesenen Aktivwerte der Rückdeckungsversicherungen (TEUR 277) sowie Kautionen (TEUR 159) haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

3.3. Grundkapital

Die PSN Picture & Sound Network AG verfügt zum 31. Dezember 2008 über ein Grundkapital von EUR 4.495.231,00 eingeteilt in 4.495.231 Stückaktien im Nennwert von EUR 1,00.

3.4. Kapitalrücklage

In die Kapitalrücklage wurden die im Zusammenhang mit den in den Jahren 2000 sowie 2005 durchgeführten Kapitalerhöhungen zu leistenden Agien von TEUR 1.684 bzw. TEUR 699 eingestellt (§ 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB).

3.5. Verbindlichkeiten und Besicherungen

Die Verbindlichkeiten haben mit TEUR 3.519 eine Restlaufzeit von unter einem Jahr, mit TEUR 3.105 eine Restlaufzeit von ein bis fünf Jahren und mit TEUR 47 eine Restlaufzeit von über fünf Jahren.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sowie ein Teil der sonstigen Verbindlichkeiten sind besichert durch selbstschuldnerische Bürgschaften eines Gesellschafters, Globalzession der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die Verpfändung von Geschäftsanteilen an verbundenen Unternehmen. Darüber hinaus bestehen für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten eine Kapitalintakthalteerklärung sowie eine Mittelverwendungsbeschränkung für Gewinne eines verbundenen Unternehmens.

4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Periodenfremde Erträge und Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 280 enthalten. Hierbei handelt es sich um Erträge aus der Ausbuchung von Verbindlichkeiten (TEUR 253) sowie Erträge aus dem Abgang von Anlagevermögen (TEUR 27). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten mit TEUR 290, die aus Verlusten aus dem Abgang von Anlagevermögen (TEUR 217) sowie aus der Zuführung zu Wertberichtigungen auf Forderungen (TEUR 73) bestehen.

5. Sonstige Angaben

5.1. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

5.1.1. Haftungsverhältnisse

Zur Beseitigung der insolvenzrechtlichen Folgen aufgrund der bilanziellen Überschuldung bei der VCC Entertainment GmbH & Co. KG, Hamburg, der VCC Paco Animations GmbH, Hamburg, der VCC Games Computerspiele G.m.b.H., Hamburg, der Leporello GmbH & Co. KG, Hamburg, und der clipmachine entertainment AG, Hamburg, hat die PSN Picture & Sound Network AG, Hamburg, hinsichtlich ihrer Forderungen in Höhe von bis zu TEUR 1.790, TEUR 1.178, TEUR 11, TEUR 410 und TEUR 5 den Rangrücktritt erklärt.

Es bestanden am Bilanzstichtag Haftungsverhältnisse aus Gewährleistungsverträgen in Höhe von TEUR 395. Hierbei handelt es sich um die gesamtschuldnerische Mithaftung für von verbundenen Unternehmen abgeschlossene Leasingverträge.

Ferner hat die Gesellschaft eine Höchstbetragsbürgschaft über TEUR 51 zugunsten der HypoVereinsbank AG im Zusammenhang mit der Anmietung von Geschäftsräumen abgegeben.

5.1.2. Miet- und Leasingverträge

Die wesentlichen Miet- und Leasingraten für die zum 31. Dezember 2008 bestehenden Verträge verteilen sich wie folgt:

  2009
TEUR
Gesamt
TEUR
Leasingverpflichtungen 579 1.216
Mietverpflichtungen 33 33
  612 1.249

5.2. Derivative Finanzinstrumente

Die Gesellschaft hat in 2006 zur Absicherung von Zinsrisiken einen Zinscap auf die Kontokorrentkreditlinie mit einer Laufzeit bis September 2009 abgeschlossen. Die einmalige Prämie wird zum Stichtag mit einem Buchwert von TEUR 3 unter dem Aktiven Rechnungsabgrenzungsposten bilanziert und über die Laufzeit aufgelöst. Der abgesicherte Nominalwert beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 1.000 und der beizulegende Zeitwert TEUR 1.

Darüber hinaus hat die Gesellschaft in 2007 ein Swapgeschäft abgeschlossen mit einer Laufzeit bis Juli 2013. Der abgesicherte Nominalwert beläuft sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 2.594 und der beizulegende Zeitwert auf ./. TEUR 97.

5.3. Personal

Im Geschäftsjahr 2008 wurden durchschnittlich 17 (Vorjahr: 108) Arbeitnehmer beschäftigt. Die Gesellschaft beschäftigte keine Auszubildenden (Vorjahr: 3 Auszubildende).

5.4. Vorstand

Zu alleinvertretungsberechtigten Vorstandsmitgliedern waren im Geschäftsjahr 2008 bestellt:

Herr Werner Fuchs, Kaufmann, Hamburg (Sprecher des Vorstands)

Herr Klaus Funk, Kaufmann und Produzent, Hamburg

Herr Bertram Schwarz, Kaufmann, Ahrensburg (bis 30. September 2008)

Die Gesamtbezüge des Vorstandes betrugen im Geschäftsjahr 2008 TEUR 398. Des Weiteren bestehen Darlehensforderungen von insgesamt TEUR 54 (Vorjahr: TEUR 48) gegen Vorstandsmitglieder, die zu 6% p. a. verzinst werden.

5.5. Aufsichtsrat

Zu Mitgliedern des Aufsichtsrates waren im Geschäftsjahr bestellt:

Herr Christoph Graf von Hardenberg, Kaufmann, Hamburg (Vorsitzender)

Herr Michael Rosenblat, Kaufmann, Hamburg (stellv. Vorsitzender)

Herr Gerd Rumpf, Kaufmann, München

Herr Norbert Roos, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, München

Herr Michael Goritschnig, Kaufmann, Hamburg

Herr Dirk Wittneben, Kaufmann, Frankfurt am Main

Die Aufsichtsratsmitglieder erhalten für ihre Aufsichtsratsfunktion im Geschäftsjahr 2008 eine Vergütung von TEUR 48 (Vorjahr: TEUR 48), die nach Ablauf des Geschäftsjahres ausgezahlt wird.

Herrn Michael Goritschnig wurde eine Pensionszusage gewährt. Die gebildete Pensionsrückstellung beträgt zum 31. Dezember 2008 TEUR 524.

Dem ehemaligen Aufsichtsratsmitglied Herrn Werner Hastedt wurde während seiner Tätigkeit für die Gesellschaft eine Pensionszusage erteilt. Die unverfallbare Pensionsrückstellung beträgt zum 31. Dezember 2008 TEUR 131.

5.6. Aufstellung des Anteilsbesitzes

Der Anteilsbesitz der Gesellschaft wurde in einer gesonderten Aufstellung zusammengefasst, der dem Anhang als Anlage beigefügt ist.

 

Hamburg, den 12. Juni 2009

PSN Picture & Sound Network AG

Werner Fuchs

Klaus Funk

Aufstellung des Anteilsbesitzes

  Anteil
%
Gezeichnetes Kapital
TEUR
Eigenkapital zum 31. Dez. 2008
TEUR
Jahresergebnis
TEUR
Unmittelbar:        
Studio Funk GmbH & Co. KG, Hamburg 60,9 25,6 1.278,2 1.224,7 1)
Verwaltungsgesellschaft Studio Funk GmbH, Hamburg 60,9 50,0 66,0 4,1
DELI PICTURES GmbH, Hamburg 65,9 100,0 456,5 260,9
SEED digital vision GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main 51,0 25,0 25,0 278,6 1)
SEED digital vision Geschäftsführungsgesellschaft mbH, Frankfurt am Main 51,0 25,0 33,0 8,3
Optical Art Film & Special Effects GmbH, Hamburg 100,0 105,0 391,0 250,5 1)
VCC GmbH AGENCY FOR POSTPRODUCTION, Hamburg 100,0 30,0 1.175,5 (141,5) 1)
Leporello GmbH & Co. KG, Hamburg 74,8 250,0 (522,1) (119,8)
Leporello Verwaltungsgesellschaft mbH, Hamburg 74,8 25,0 19,3 (2,1)
VCC Entertainment GmbH & Co. KG, Hamburg 75,3 33,9 (1.683,2) (14,8)
VCC Games Computerspiele G.m.b.H., Hamburg 100,0 25,6 (13,4) (1,4)
VCC Paco Animations GmbH, Hamburg 75,0 25,0 (1.118,1) (1,5)
clipmachine entertainment AG, Hamburg 20,0 100,0 (3,2) (0,6) 2)
BAF Berlin Animation Film GmbH, Berlin 25,0 50,0 65,0 5,0 2)
Mittelbar:        
Optical Art Digital & Film GmbH, Düsseldorf 100,0 25,0 98,2 19,2

1) Jahresergebnis vor Gewinnzuweisung bzw. Ergebnisabführungsverträgen
2) Jahresabschlüsse 2007

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES ABSCHLUSSPRÜFERS

Zu dem als Anlagen I bis III beigefügten Jahresabschluss zum 31. Dezember 2008 sowie zum Lagebericht für das Geschäftsjahr 2008 (Anlage IV) erteilen wir folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk:

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der PSN PICTURE & SOUND NETWORK AG, HAMBURG, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2008 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss un- ter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Hamburg, den 12. Juni 2009

Ebner Stolz Mönning Bachem GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

von Salzen, Wirtschaftsprüfer

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