Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 101189
Eingetragen
22.1.1993
Branche
Vermietung von Büromaschinen, Datenverarbeitungsgeräten und -einrichtungenVermietung von Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger mittels CarsharingVermittlungstätigkeiten für die Vermietung und das Leasing von sonstigen beweglichen Sachen und nichtfinanziellen immateriellen Vermögensgütern
Gegenstand
Beratung, Abschluss und Vermittlung von Leasingverträgen im Mobilienbereich sowie alle Geschäfte, die diesem Zweck dienlich sind.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Sven Köckeritz
seit 2.8.2022
Geschäftsführer
Thomas Reinhard Kienzl
seit 30.10.2001
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Sollner Str. 12, 81479 München
600000
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

KR Leasing GmbH

Egling

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Inhaltsverzeichnis

Überschrift

A. Leasingmarkt in Deutschland

B. Strategische Ausrichtung der KR

C. Marktposition der KR

D. Hauptsitz und Niederlassungen

E. Beteiligungen

F. Organisation

G. Personal

H. Geschäftsverlauf 2023

I. Entwicklung der Ertragslage

J. Finanzierung und Finanzlage

K. Vermögenslage und Substanzwert

L. Besondere Vorgänge nach Geschäftsjahresschluss

M. Prognose-Bericht

N. Risikobericht

HRB München 101189

A. Leasingmarkt in Deutschland

Die Leasing-Wirtschaft ist gut ins Jahr gestartet, jedoch ist das Neugeschäftswachstum aufgrund politischer Einflüsse zu relativieren, insbesondere bestand weiterhin der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine . Dennoch war ein Wachstumsjahr mit deutlich steigendem Interesse an Leasingfahrzeugen.

Bereits im 1. Quartal 2023 profitierte die Leasing-Branche vom Abbau des Auftragsrückstaus. Das Neugeschäft mit Ausrüstungsgütern wuchs im Vergleich zum Vorjahresquartal um 13,5 Prozent. Positiv entwickelten sich die Segmente Pkw & Kombi (+18 Prozent), Nutzfahrzeuge (+20 Prozent) und Baumaschinen (+10 Prozent). Auch das IT-Leasing wuchs erneut um 12 Prozent. Treiber des Wachstums war das Pkw-Leasing. Die Lieferkettenprobleme haben sich weiter abgebaut und die Auslieferungen forcieren das Geschäft. Die Leasingfaktoren fielen sogar im Jahresverlauf um mehr als 20 Prozent.

Schwächer entwickelte sich das Neugeschäft im Sektorenbereich Maschinen für die Produktionsbetriebe (-7,5 Prozent) sowie im volatilen Big-Ticket-Segment wie Luft-, Schienen- und Wasserfahrzeuge (-30 Prozent).

Die Leasing-Unternehmen verzeichneten sogar noch in den ersten drei Quartalen 2023 ein Wachstum von 18 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Vor allem das Pkw-Leasing stärkte die Branche (27 Prozent). Besonders Fahrräder, als zweite dominierende Objektgruppe, beeinflussen das Gesamtbild mit hohen Stückzahlen bei gleichzeitig geringen Einzelwerten. Jedoch erschweren die deutlichen Preissteigerungen bei den Anschaffungswerten eine valide Analyse der Quartalswerte im Vorjahresvergleich.

Das ifo Geschäftsklima für die Leasing-Branche ist jedoch im November 2023 entgegen dem gesamtwirtschaftlichen Trend wieder gefallen. Der Branchen-Index sank von revidierten 17,0 auf 12,9 Punkte. Dabei schätzen die Leasing-Gesellschaften sowohl die aktuelle Lage als auch die Erwartungen an die Geschäftsentwicklung in den nächsten sechs Monaten schlechter als im Vormonat ein.

B. Strategische Ausrichtung der KR Leasing GmbH

Die KR ist eine freie, markenunabhängige und inhabergeführte Leasinggesellschaft. Sie ist seit 1992 auf dem Leasingmarkt operativ tätig. Die KR versteht sich insbesondere als Partner von Selbständigen, Freiberuflern und kleinen bis mittleren Unternehmen. Der Anteil der Gewerbekunden im Portfolio der aktiven Leasingkunden liegt hierbei bei ca. 98 %, wobei anzumerken ist, dass beim Privatkundenvertrag oftmals bereits ein Gewerbekundenvertrag vorausgegangen ist.

Es werden ausschließlich bewegliche Leasinggüter verleast, vorrangig jedoch Personenkraftwagen und kleinere Nutzfahrzeuge. Für Bestandskunden werden als Nebenprodukt auch mobile Investitionsgüter (kleinere Maschinen, IT-Anlagen bzw. Betriebs- und Geschäftsausstattungen) verleast. Angeboten werden vorwiegend Teil- und Vollamortisationsverträge für den deutschen Markt

C. Marktposition der KR Leasing GmbH

Die KR Leasing GmbH ist südlich von München und insbesondere im Umkreis Egling / Wolfratshausen eine der wenigen Gesellschaften mit dem operativen Fokus auf den Abschluss und die Vermittlung von Leasingverträgen. Im Hinblick auf das Neugeschäftsvolumen in Deutschland hat die KR aber keine marktbedeutende Stellung. Durch die Nähe zum Kunden, welcher vorwiegend im Umkreis von 200 km um den Firmensitz angesprochen wird, ist eine regionale Bedeutung jedoch gegeben. Ein regionales Alleinstellungsmerkmal ergibt sich auch durch die Bedienung des Marktsegmentes der exklusiven Sport- und Luxusfahrzeuge. Ein entsprechendes Klientel ist durch die überdurchschnittliche Kaufkraft der Region gegeben.

D. Hauptsitz und Niederlassung

Der Sitz der KR Leasing GmbH befindet sich seit 01.01.2014 am Gewerbering 8a in 82544 Egling bei Wolfratshausen. Zusätzlich ist an diesem Standort ein eigener Showroom integriert. Die Eröffnung von Niederlassungen ist aktuell nicht vorgesehen.

E. Beteiligung

Im Geschäftsjahr 2023 bestanden keine Beteiligungen an anderen Unternehmen. Aus Sicht des Gesellschafters und der Geschäftsführer sind aktuelle Beteiligungen nicht vorgesehen.

F. Organisation

Die Gesellschaft ist ein Finanzdienstleistungsinstitut gem. § 1 Abs. 1a KWG. Mit Inkrafttreten des Jahressteuergesetzes 2009 zählt das Finanzierungsleasing zu den sogenannten Finanzdienstleistungen nach § 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 10 KWG.

Im Geschäftsjahr 2023 wurde die Gesellschaft vom geschäftsführenden Gesellschafter, Herrn Thomas Kienzl und vom Geschäftsführer Herrn Sven Köckeritz, geleitet.

Neben der in 2009 begonnenen organisatorischen Optimierung in den internen Abläufen, welche sich in den weiteren Jahren fortgesetzt haben, stand auch 2023 ganz im Zeichen der Umsetzungsprozesse aus den Herausforderungen, welche die Unterstellung der Leasingunternehmen unter die Bankenaufsicht (BaFin) mit sich gebracht haben.

Für das laufende Geschäftsjahr besteht weiterhin die organisatorische Aufgabe, vor allem in der Straffung von internen Abläufen und Prozessen, sowie die Implementierung aufsichtsrechtlicher Vorgaben zu optimieren. Die Kostenstruktur zeigt auch im Jahre 2023 tendenziell eine weitere positive Entwicklung.

G. Personal

Zum 31.12.2023 beschäftigte die KR neben 2 Geschäftsführer und 8 Mitarbeiter.

Im Zuge der im Jahre 2009 begonnenen Optimierungsprozesse und der damit verbundenen Rationalisierungseffekte konnte weiterhin bis zum Ende des Geschäftsjahres 2023 eine optimale Nutzung der Personalressourcen erreicht werden.

Die vorgenommenen Maßnahmen haben sich im Geschäftsjahr 2023 wie in den Vorjahren positiv auf die Kostenstruktur sowie die Ertragslage der KR Leasing GmbH ausgewirkt.

Die Analyse der bestehenden Vergütungsstrukturen, insbesondere in Bezug auf die Größe und Art der Geschäftstätigkeit der KR führt zu dem Ergebnis, dass die KR den Allgemeinen Anforderungen an die Vergütungssysteme gerecht wird.

Die KR Leasing GmbH ist hinsichtlich Ihrer Vergütungspolitik nicht tarifgebunden. Alle Mitarbeiter einschließlich Geschäftsleitung erhalten ein Jahresgehalt, welches in zwölf gleichen Teilen zum Monatsende ausbezahlt wird. Die wesentlichen Parameter für die Bestimmung der Höhe der festen Vergütung sind u.a. die Funktion, die Stellung im Unternehmen sowie die Beurteilung der erbrachten Leistung. Bei der Festlegung der Höhe der Gehälter wird auf eine ausgewogene Struktur geachtet. Aufgrund der Höhe und Angemessenheit der Gehälter ist kein Anreiz geschaffen, unverhältnismäßig hohe Risiken einzugehen. Zudem besteht bei relevanten Entscheidungen ein strenges Vier-Augen- Prinzip. Gemäß § 26a Absatz 2 Satz 2 Nr. 3 KWG wird auf detaillierte Angaben zur Gesamtvergütung aufgrund der Unternehmensgröße, der Vergütungsstruktur, des Risikogehaltes und des Vertrauensschutzes nicht eingegangen.

Die Beurteilung der bestehenden Vergütung ergibt, dass diese im Einklang mit den Strategien steht.

H. Geschäftsverlauf 2023

Auch im Jahr 2023 konnten trotz Unabwägbarkeiten bezüglich des Ukraine-Krieges und der Lieferkettenproblematik erwartungsgemäß das Neugeschäft für 2023 hinsichtlich der strategischen und operativen Planung sowie unter Anbetracht des organisatorischen Optimierungsprozesses für das zugrundeliegende Geschäftsjahr in vollem Umfang realisiert werden.

Die vorhandene Ausstellungsfläche (Showroom) trug im gesamten Geschäftsjahr 2023 wesentlich zu unserem Geschäftserfolg bei. Der Showroom bietet die Möglichkeit, Leasingrückläufer und vor allem neu angeschaffte Fahrzeuge in entsprechendem Ambiente und unter Einhaltung der vorgegebenen Corona-Hygienemaßnahmen auszustellen.

Das daraus resultierende Interesse bei der Laufkundschaft wurde dabei positiv geweckt, sodass regionale Neukunden gewonnen werden konnten.

Durch die Anwendung eines effektiven Risikomanagements vor allem in den Bereichen Adressausfall-Marktpreis und Liquiditäts- und operationalen Risiko konnten wir im Vergleich zum Vorjahr ein positives Ergebnis erzielen. Im Geschäftsjahr wurden 204 (VJ 200) Leasingverträge abgeschlossen.

Der Gesamtbestand der verwalteten Verträge erhöhte sich um 77 Verträge (VJ 79) insgesamt auf eine Stückzahl von 525 (VJ 448) Verträgen. Da sich der durchschnittliche Restbarwert pro Vertrag während des Geschäftsjahres 2023 erhöhte, beläuft sich dieser letztendlich auf TEUR 22.726 im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 17.113.

Der Schwerpunkt der vorgenommenen Investitionen lag traditionell beim Fahrzeugleasing. Das im Vorjahr neu aufgenommene E-Bike-Leasing für Geschäftskunden hat sich im Geschäftsjahr weiterhin positiv entwickelt.

Mit Wirkung zum 01.12.2016 hat die KR wesentliche IT-Prozesse auf einen externen Dienstleister ausgelagert. Zum 01.07.2019 haben wir auf einen anderen externen Dienstleister gewechselt. Die Sicherheit der ausgelagerten Datenbestände war und ist zu jedem Zeitpunkt gewährleistet.

I. Entwicklung der Ertragslage

Die Ertragslage der Gesellschaft weist im Geschäftsjahr 2023 einen Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 170 (VJ TEUR 148). Trotz der erfolgten Abschreibungen und Wertberichtigung zu Forderungen von TEUR 107 (VJ TEUR 436) konnte ein positives Ergebnis erzielt werden. Bei den Neuabschlüssen 2023 war keine wesentliche Vertragsstörung zu verzeichnen. Dies resultiert vor allem aus der Modifizierung der Annahmekriterien in der Bonitätsprüfung und dem damit verbundenen risikoorientierten Durchführungsprozess. Für die vorauslaufenden Kosten bei vorzeitiger Vertragsbeendigung wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr zudem, aufgrund der deutlichen Steigerung der Umsätze im Leasing-, Miet- und Mietkaufbereich, erstmalig eine Rückstellung für vorzeitiger Vertragsbeendigung gebildet.

Daneben wird ein sehr zeitnahes und konsequentes Mahnwesen betrieben. In einer Zweitprüfung werden die Neuzugänge zusätzlich von unseren Refinanzierungspartnern im Hinblick auf die genannten Kriterien überprüft.

J. Finanzierung und Finanzlage

Die KR Leasing GmbH refinanziert im Wesentlichen ihre Leasingverträge durch die Instrumente des einzelgeschäftlichen Darlehens, des Paketdarlehens, des Paketforderungsverkaufes sowie dem einzelgeschäftlichen Forderungsverkauf.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnte die Refinanzierungsbasis auf dem Stand des Vorjahres gehalten werden. Daher standen die Refinanzierungsmöglichkeiten für das Neugeschäft im Geschäftsjahr ausreichend zur Verfügung. Grundsätzlich erfolgt die Refinanzierung kongruent zur Laufzeit, so dass negative Effekte aus Zinsänderungen nicht eintreten können. Die Liquidität für Neugeschäft ist durch ausreichende Banklinien in vollem Maße gegeben.

Durch die Refinanzierungspartner werden ausreichend Kontokorrentlinien zur Zwischenfinanzierung von Leasingneugeschäft sowie der Umsatzsteuer zur Verfügung gestellt. Weiterhin stehen der KR in kleinerem Umfang zweckungebundene Kontokorrentlinien zur Verfügung, welche für die laufende Abwicklung im Handelsbereich in Anspruch genommen werden

K. Vermögenslage und Substanzwert

Die Vermögenslage wird geschäftstypisch durch ein hohes Vermietungsvermögen geprägt. Durch die im Verhältnis zur Gesamtbranche konservativ kalkulierten Restwerte nimmt die Bildung von stillen Reserven weiterhin Jahr für Jahr zu. Das Vermietvermögen hat sich im Geschäftsjahr 2023 von TEUR 15.388 auf TEUR 18.286 erhöht. Die Zugänge zum Vermietvermögen wurden weiterhin mit der linearen AfA pro Rata Temporis abgeschrieben. Insgesamt sind im Vermietvermögen stille Reserven vorhanden.

Die Substanzwertberechnung wird gemäß den Empfehlungen des Bundesverbandes Deutscher Leasingunternehmen vorgenommen. Der Substanzwert der KR Leasing GmbH beträgt nach dem abgelaufenen Geschäftsjahr TEUR 5.200 im Vergleich zu TEUR 3.927 im Jahr 2022.

Die eingestellten Aktiven Latenten Steuern in Höhe von TEUR 439 im Jahre 2011 konnten durch die Entwicklung des positiven Ergebnisses bis zum Jahr 2021 aufgelöst werden, sodass ein Ausweis der Aktiven Latenten Steuern im laufenden Geschäftsjahr von TEUR 0 (VJ TEUR 0) erfolgt.

Die Entwicklung des Substanzwertes in den letzten 5 Jahren kann der nachfolgenden Grafik entnommen werden:

L. Besondere Vorgänge nach Geschäftsjahresschluss

Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach Abschluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten.

M. Prognose-Bericht

Die Bundesregierung prognostiziert im Februar 2024 für das laufende Jahr einen Anstieg des preisbereinigten Bruttoinlandproduktes um 0,2% und für das kommende Jahr um 1,0%. Damit setzt sie insbesondere für das laufenden Jahr die Prognose erheblich herab. Auch der ifo Gesamtindex für die Stimmung (Beurteilung der aktuelle Lage und Erwartung) ging in der deutschen Wirtschaft zurück. Die Stabilisierung der Vormonate ist unter anderem durch die politische Unsicherheit wieder verloren gegangen. Die fehlende Planungssicherheit lassen Unternehmen nun in der Breite zögern. Neben den ohnehin schon bestehenden Herausforderungen der gebremsten Konjunktur, der immer noch zu hohen Inflation und damit verbunden Zinsen verschärfe die Haushaltskrise die Unsicherheit. Nachhaltige Lösungen müssen jetzt schnell gefunden werden. Es ist im Sinne des Wirtschaftsstandortes Deutschland, dass eine mehrjährige Planungssicherheit geschaffen wird.

Für die Leasing-Branche bedeutet diese konjunkturelle und wirtschaftspolitische Unsicherheit, dass die Erwartungen an das kommende Jahr weiter zurückgenommen werden müssen. Eine leichte Rezession im Jahr 2024 werde wahrscheinlicher. Eine Stagnation der Investitionen wäre eine Folge und wirkt sich vermutlich entsprechend auf das Leasing-Neugeschäft aus.

Für die Zukunft erwarten wir trotz der Nicht-Vorhersehbarkeiten sowie der allgemeinen verhaltenen Prognosen bei einer vorsichtigen optimistischen Betrachtungsweise eine eher verhaltene Entwicklung des Neugeschäftsvolumens. Im gesamten abgelaufenen Geschäftsjahr konnte das Neugeschäft mit der strategischen und operativen Planung Schritt halten. Dies gilt sowohl für das angestrebte Neugeschäftsvolumen als auch für die geplante Barwertmarge.

Wie im abgelaufenen Geschäftsjahr wird die Entwicklung der Barwertmarge stark abhängig von der Zinsentwicklung sein. Die erheblichen Zinssteigerungen werden wir am Markt wegen der konjunkturell bedingten zurückhaltenden Nachfrage nicht vollständig durchsetzen können und wir rechnen deshalb mit einem Rückgang der Marge im Neugeschäft.

In Bezug auf die Adressausfallrisiken erwarten wir weiterhin einen überschaubaren Umfang mit bonitätsbedingten Ausfällen. Die gewonnenen Neukunden aus dem Vorjahr weisen ein stabiles Zahlungsverhalten auf, sodass wir der Auffassung sind, dass sich die durchgeführten Maßnahmen auf das Risikobewusstsein und die Annahmepolitik bewährt haben.

Vor allem durch die weiter anhaltende Straffung unser Risikomanagement konnten wir im Geschäftsjahr 2023 lediglich einen Ausfall aus dem Neugeschäft verzeichnen. Insbesondere liegt der Fokus auf einer weiterhin guten Unterlegung der Risiken durch entsprechende Sicherheiten in Form von Bürgschaften, Anzahlungen, Kautionen und sonstigen Zusatzsicherheiten. Ebenso wird ein hoher Wert auf die Bewertung von Marktpreisen und der Entwicklungsprognose gelegt. Als Erkenntnis daraus findet eine kontinuierliche Anpassung der Vertragsmodalitäten bei der Akquisition von neuen Leasingverträgen statt.

Für die folgenden Jahre werden wir, unter der Voraussetzung der Erreichung unserer Ziele hinsichtlich der Neugeschäftsentwicklung, Gespräche zur Ausweitung der Zusammenarbeit mit unseren Refinanzierungspartnern führen und/oder neue Partner akquirieren.

Der interne Fokus liegt für das laufende Geschäftsjahr in der weiteren Optimierung der Prozesse, und in der Verbesserung unserer Kostenstruktur, sodass für das Geschäftsjahr 2024 wieder eine positive Entwicklung des Substanzwertes angestrebt werden kann.

N. Risikobericht

Die KR Leasing GmbH verbessert das Management der unternehmensbedingten Risiken kontinuierlich. Die laufende Überwachung der Risiken, eine transparente und direkte Kommunikation mit der Geschäftsführung sowie die Einbindung gewonnener Erkenntnisse in das operative Risikomanagement sind die Grundlage für eine bestmögliche Ausnutzung der Marktpotenziale auf Basis einer bewussten und effektiven Steuerung des Gesamtrisikos der KR Leasing GmbH. Ziel ist es, in sämtlichen Unternehmensbereichen und betrieblichen Prozessen das Risikopotential zu identifizieren und zu erfassen.

Die stetig steigenden Anforderungen an das Management dieser Risiken werden von der KR durch eine permanente Weiterentwicklung der zur Verfügung stehenden Instrumente sowie die Einführung neuer Instrumente berücksichtigt. Interessenskonflikte werden durch die strikte Trennung der Risikoentstehung und der Risikoüberwachung vermieden.

Zur Steuerung der Risiken verfügt die KR u.a. über ein, der Unternehmensgröße angemessenes, typisches Instrumentarium. Dieses besteht seit Mitte 2009 aus einem detaillierten Scoringsystem, einem strikten Vier-Augen-Prinzip betreffend die internen Genehmigungen sowie einem internen Risikohandbuch als verbindliches Regelwerk für alle Mitarbeiter. Dadurch kann ein angemessener und konsequenter Umgang mit den Risiken innerhalb der Gesellschaft gewährleistet werden.

Die KR Leasing GmbH unterliegt als Finanzdienstleistungsunternehmen den Regelungen des § 25a KWG und deren Konkretisierung durch die MaRisk.

In Erfüllung dieser Verpflichtung hat die KR Leasing GmbH die erarbeitete MaRiskkonforme und zur Geschäftsstrategie konsistente Risikostrategie im Jahr 2023 umgesetzt. Neben den Risiken aus der Entwicklung des Neugeschäftes und der Entwicklung der Margen werden Adressenausfallrisiken, Marktpreis- und Verwertungsrisiken, Liquiditäts- und Refinanzierungsrisiken sowie operationelle Risiken näher betrachtet. Anhand dieser Grundsätze werden risikobehaftete Geschäfte beurteilt und gesteuert.

Des Weiteren bestimmt die Risikoneigung die Grundsätze der Risikostrategie des Unternehmens. Hier bestimmt der Geschäftsführer die Risikoneigung und bezeichnet diese für das abgelaufene Geschäftsjahr als moderat. Daneben werden nur kalkulierbare und tragfähige Risiken eingegangen. Bei operationellen Risiken und Liquiditätsrisiken wird eine Vermeidungs- bzw. Reduktionsstrategie verfolgt.

Eventuelle Risiken aus neuen Vertriebskanälen und somit neuen Produkten durchlaufen einen festgelegten Bewertungs- und Genehmigungsprozess. Der Vertragsabschluss erfolgt nur nach angemessener Legitimations- und Bonitätsprüfung. Entscheidungen über das Eingehen oder die Vermeidung von Risiken werden unterstützt durch den Einsatz entsprechender Steuerungsinstrumente, wie z. B. Bonitätsbeurteilungsverfahren (Scoringverfahren) oder Frühwarnsysteme wie z.B. Nachtragsmeldungen aus der Wirtschaftsauskunft.

Wesentliche Aufgabe des Risikomanagements ist hierbei die Identifikation möglicher Risiken, ihre Analyse und Quantifizierung sowie ihre Bewertung und die daraus resultierende Ableitung von Steuerungsmaßnahmen. Dem Risikomanagement liegt dabei als zentrales Element ein Risikohandbuch zugrunde. Mindestens einmal im Jahr werden alle Risiken auf ihre Wesentlichkeit überprüft, gegebenenfalls überarbeitet sowie um neue Risikoaspekte erweitert. Das Risikohandbuch erläutert das Risikomanagementsystem im Detail.

Die risikopolitischen Leitlinien legen die Geschäftsführer der KR Leasing GmbH fest. Diese werden durch die eigene interne Revision, durch interne Kontrollsysteme sowie im Rahmen der Jahresabschlussprüfung durch externe Wirtschaftsprüfer auf Angemessenheit überprüft. Die Revision (die Geschäftsleitung) prüft in turnusmäßigen Abständen unter Berücksichtigung der aufsichtsrechtlichen Vorschriften risikoorientiert und stichprobenartig die Betriebs- und Geschäftsabläufe der KR Leasing GmbH. Dabei werden die Art, der Umfang und die Komplexität des Risikogehalts der Geschäftsaktivitäten überprüft. Aufgrund der Größe und Struktur der Gesellschaft ist die Angemessenheit für die Handhabung des internen Kontrollsystems gegeben.

Die wesentlichen Risiken einer Leasinggesellschaft bestehen aus dem Adress-, Marktpreis, Liquiditäts- und Objektrisiko sowie dem Risiko aus operationellen und strategischen Entscheidungen.

Unter Risiko versteht die KR Leasing GmbH die Unsicherheit über zukünftige Entwicklungen, die die wirtschaftliche Situation der Gesellschaft negativ beeinträchtigen können.

Das Adressrisiko beinhaltet die Gefahr, dass Kunden Ihren bestehenden und zukünftigen Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen (Bonitätsverschlechterung). Das Management dieser Risiken umfasst bei der KR einen detailliert geregelten Entscheidungsprozess, ein EDV-unterstütztes Scoring- bzw. Bonitätsverfahren (u.a. mit Hilfe von betriebswirtschaftlichen Auswertungen, Jahresabschlusskennzahlen) sowie die laufende Überwachung von kritischen Bonitäten und Engagements mit einem hohen Einzelobligo (Klumpenrisiko). Die Risikobeurteilung erfolgt zum einen von Mitarbeitern aus dem Bereich Markt und zum anderen aus der Marktfolge. Dadurch können objektive Entscheidungsgrundlagen gebildet werden. Im Nachgang werden den Adressen Risikoklassen zugeordnet, um das Risikogehalt des einzelnen Engagements gewährleisten zu können.

Hinzu kommt eine weitere Einzelprüfung der potenziellen Leasinggeschäfte durch die Refinanzierungspartner der KR Leasing GmbH.

Das Marktpreisrisiko umfasst im Wesentlichen die Gefahr von Zinsänderungen. Durch den konsequenten Abschluss von laufzeitkongruenten Refinanzierungen der Leasingverträge ist dieses Risiko für KR Leasing GmbH nicht relevant.

Das Liquiditätsrisiko umfasst die Gefahr, dass KR seinen Zahlungsverpflichtungen nicht termingerecht nachkommen kann. Oberstes Ziel des Liquiditätsmanagements ist die Gewährleistung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit. Dieses Risiko unterliegt der laufenden Überwachung der Geschäftsleitung.

Der Gesellschaft stehen in kleinerem Umfang Linien zur Deckung des Liquiditätsbedarfs zur Verfügung, im abgelaufenen Geschäftsjahr waren diese zur termingerechten Disposition der Zahlungsverpflichtungen ausreichend. Eine Ausweitung der bestehenden Linien wurde im laufenden Geschäftsjahr angestrebt, um durch Flexibilität die Marktchancen besser nutzen zu können.

Das Objektrisiko umfasst die Gefahr des Wertverfalls der Leasinggüter sowie einer potenziellen Lücke zwischen dem prognostizierten Restwert am Laufzeitende und dem Marktwert. Dieses Risiko ist bei Restwertverträgen durch die überwiegende Vereinbarung eines Andienungsrechtes auf den Leasingnehmer verlagert.

Demgegenüber besteht allerdings die Chance, durch die Verwertung des Leasingobjektes mehr als den kalkulierten Restwert zu erhalten und somit außerplanmäßige Nachmieterlöse zu erzielen.

Bei gestörten Verträgen geht dieses Risiko auf die Leasinggesellschaft über. Durch die überwiegend konservative Vertragsgestaltung, einer strengen Kaufpreisprüfung bei der Anschaffung und dem objektbezogenem Know How der KR wird eine Minimierung dieser Risiken angestrebt. Regelmäßige Restwertprognosen und die Risiken einer vorzeitigen Vertragsauflösung finden im Rahmen der Risikostrategie laufend statt.

Das Risiko aus operationellen und strategischen Entscheidungen besteht u.a. in den Handlungen der Mitarbeiter (Unangemessenheit, Personalrisiken) und der Geschäftsleitung (z.B. falsche Zielvorgaben in Rahmen der Geschäftsstrategie), sowie dem Einsatz der zur Verfügung stehenden Vertrags- und Vereinbarungsvorlagen. Als wesentliches Risiko in diesem Bereich sind Betrugsfälle im Kundenkreis anzusehen. Durch unsere internen Verfahrensabläufe und entsprechenden Kontrollen wirken wir diesen Betrugsfällen entgegen und stellen sicher, dass frühzeitig Maßnahmen zur Wiedererlangung unterschlagener Leasinggegenstände ergriffen werden. Durch unsere qualifizierten Mitarbeiter und externen Berater, sowie einer professionellen juristischen Unterstützung ergaben sich aus diesem Risiko im abgelaufenen Geschäftsjahr keine Vorfälle. Durch eine intensive Kommunikation innerhalb der KR Leasing GmbH, einem strengen Vier-Augen- Prinzip in den wesentlichen Prozessen sowie dem zweckgebundenen Einsatz von externen Fachleuten bei der Entscheidungsfindung sind hieraus auch in den kommenden Jahren keine nennenswerten Risiken zu erwarten. Aufgrund der Größe der Gesellschaft ist die Geschäftsleitung in allen wesentlichen strategischen und operativen Prozessen einbezogen.

Die Gesellschaft ist nach § 25 Abs. 1 KWG verpflichtet, angemessene und wirksame Verfahren einzurichten, um die Risikotragfähigkeit zu ermitteln und nachhaltig sicherzustellen. Zur Risikobewertung werden bestimmte Maßnahmen zu ihrer Beherrschung festgelegt und entsprechende Handlungsmöglichkeiten zur weiteren Reduzierung des Risikos sach- und fachgerecht bewertet. Für die Risiken, die die KR Leasing GmbH zu tragen bereit ist, erfolgt die Risikobewertung für die einzelnen Risikokategorien unterschiedlich und berücksichtigt dabei die Bedeutung der einzelnen Risikokategorien. Für die wesentlichen Risiken werden entsprechende und individuelle Bewertungsmethoden umgesetzt, um letztendlich das Risikotragfähigkeitskonzept gewährleisten zu können.

Daneben wird die Allokation von Risikokapital (erforderlicher Betrag, um ein negatives Geschäftsergebnis, welches mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit eintritt, ausgleichen zu können) anhand von Standardindikatoren vorgenommen.

Des Weiteren erfolgt die Zuteilung des Risikokapitals im Rahmen der turnusmäßigen Liquiditätsplanung sowie der daraus folgenden Risikoinventur. Somit kann eine permanente, plausible und werthaltige Einschätzung für das Risikotragfähigkeitskonzept sichergestellt werden.

Das Gesamtrisiko der KR Leasing GmbH ist somit die Summe der Einzelrisiken der jeweiligen Risikokategorie, welche in den oben beschriebenen Vorgaben ermittelt werden.

Auf der Grundlage des Gesamtrisikoprofils, laut den Mindestanforderungen an das Risikomanagement ist sicherzustellen, dass die wesentlichen Risiken der KR Leasing GmbH durch das Risikodeckungspotenzial laufend abgedeckt und somit die Risikotragfähigkeit gegeben ist.

Die Risikotragfähigkeitsrechnung stellt das Risikodeckungspotenzial dem Gesamtbetrag der identifizierten Risiken der KR Leasing GmbH gegenüber.

Die Risiken werden anhand des bestehenden Geschäftsvolumens sowie der erwarteten Planung bzw. Ausweitung dieser Geschäfte bewertet.

Das Risikodeckungspotenzial ist vermögenswertbasiert aus dem Substanzwert der Gesellschaft abgeleitet. Der Substanzwert zum 31.12.2023 entspricht TEUR 5.200 (VJ TEUR 3.927).

Dem als Risikodeckungspotenzial zur Verfügung stehenden Betrag werden die identifizierten Risiken wie folgt gegenübergestellt:

Adressausfallrisiken: EUR 499.265,55
Marktpreisrisiko: EUR 0,00
Liquiditätsrisiko: EUR 150.940,83
Objektrisiko: EUR 365.710,09
Operationelles Risiko: EUR 18.285,50
Als Risikodeckungsmasse allokiertes Risikodeckungspotenzial: EUR 1.034.201,98

Die quantifizierten Risiken sind zum Stichtag jederzeit mit dem vorhandenen Risikodeckungspotenzial abgedeckt und somit ist die Risikotragfähigkeit gegeben. Daneben stehen noch stille Reserven u.a. Kontokorrentkreditlinien als Risikodeckungspotenzial zur Verfügung. Weiterhin ist anzumerken, dass bei der Berechnung des Substanzwertes bereits ein Risikoabschlag in Höhe von TEUR 654 (VJ TEUR 428) berücksichtigt wird.

Es sind regelmäßig sowie anlassbezogene angemessene Stresstests für die wesentlichen Risiken durchzuführen, die Art, Umfang, Komplexität und den Risikogehalt der Geschäftsaktivitäten widerspiegeln. Aufgrund der Unternehmensgröße kann ein derartiger Stresstest nicht vollumfänglich durchgeführt werden. Auf Grund der Unternehmensstruktur und -Größe kann den wesentlichen Risiken mit entsprechenden Mitteln jedoch entgegengewirkt werden. Bei Annahme eines außergewöhnlichen Ereignisses in der Form, dass ggfs. der komplette Bestandskundenstamm innerhalb kürzester Zeit aus nicht vorhersehbaren Bonitätsgründen wegbricht und jeder einzelne Kunde die Herausgabe der Objekte über einen längeren Zeitraum verweigert, ohne dass für die KR Leasing GmbH eine Verwertungsmöglichkeit besteht, wird die Gesellschaft den Stresstest nicht bestehen.

 

Egling, den 31.03.2024

KR Leasing GmbH

Thomas Kienzl, Geschäftsführer

Sven Köckentz, Geschäftsführer

Jahresbilanz zum 31. Dezember 2023

der KR Leasing GmbH, Egling

Aktivseite

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro
1. Kassenbestand 490,61 410,52
2. Forderungen an Kreditinstitute 35.128,32 179.346,84
3. Forderungen an Kunden 4.075.713,88 2.687.603,63
4. Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 3.568,50 3.568,50
5. Leasingvermögen 18.285.504,71 15.388.179,50
6. Immaterielle Anlagewerte 13.696,00 3.812,00
7. Sachanlagen 35.988,00 37.826,00
8. Sonstige Vermögensgegenstände 4.934.081,69 2.494.256,43
9. Rechnungsabgrenzungsposten 1.790.793,45 668.144,95
10. Aktive latente Steuern 0,00 0,00
Summe der Aktiva 29.174.965,16 21.463.148,37

Passivseite

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
a) täglich fällig 1.345.544,50 1.466.594,44
b) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 17.073.226,78 11.729.716,44
18.418.771,28 13.196.310,88
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 612.091,83 1.311.254,05
3. Sonstige Verbindlichkeiten 1.820.811,31 607.563,89
4. Rechnungsabgrenzungsposten 6.872.559,68 5.242.867,11
5. Rückstellungen 651.415,76 476.059,80
6. Eigenkapital
a) Gezeichnetes Kapital 306.775,13 306.775,13
b) Kapitalrücklage 240.000,00 240.000,00
c) Bilanzgewinn / Bilanzverlust 252.540,17 82.317,51
799.315,30 629.092,64
Summe der Passiva 29.174.965,16 21.463.148,37

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro
1. Leasingerträge 7.078.077,09 5.795.429,07
2. Leasingaufwendungen -781.592,57 -737.035,61
3. Zinserträge aus Kredit- und Geldmarktgeschäften 852,20 1.569,60
4. Zinsaufwendungen -814.034,04 -445.029,49
5. Provisionserträge 8.245,05 9.781,54
6. Provisionsaufwendungen -67.996,30 -82.171,01
7. Sonstige betriebliche Erträge 5.798.810,60 11.499.097,75
8. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen
a) Personalaufwand
aa) Löhne und Gehälter -713.496,37 -626.883,59
ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -136.811,65 -120.878,04
b) andere Verwaltungsaufwendungen -270.002,40 -166.877,91
9. Abschreibungen und Wertberichtigungen
a) auf Leasingvermögen -4.840.119,28 -3.401.187,77
b) auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen -10.444,10 -12.883,00
10. Sonstige betriebliche Aufwendungen -4.877.257,14 -11.011.509,33
11. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft -107.064,87 -435.614,30
davon Abschreibungen auf Wertberichtigung auf Leasingvermögen: € 257.880,77 (Vorjahr: 59.360,49 €)
12. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 267.166,22 265.807,91
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -29.480,56 -79.700,76
davon Gewerbesteuer laufendes Jahr: 40.096,00 € (Vj. 15.898,00 € )
davon Körperschaftssteuer laufendes Jahr: 31.874,26 € (Vj. 37.346,54 € )
14. Sonstige Steuern, soweit nicht unter Posten 8 ausgewiesen -67.463,00 -37.788,34
15. Jahresüberschuss 170.222,66 148.318,81
16. Verlustvortrag aus dem Vorjahr 82.317,51 -66.001,30
17. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 252.540,17 82.317,51

Entwicklung des Anlagevermögens Im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und Ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 49.706,69 12.800,00 0,00 62.508,69
49.708,69 12.800,00 0,00 62.508,69
0. Sachanlagen
a) Eigengenutzte Sachenlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 9.727,00 0,00 0,00 9.727,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 384.208,41 5.690,10 0,00 389.898,51
393.935,41 5.690,10 0,00 399.625,51
b) Lessingvermögen
1. Technische Anlagen und Maschinen 219.564,20 0,00 84.595,00 134.989,20
2. Kraftfahrzeuge 22.099.162,77 8.754.587,29 3.251.033,09 27.602.716,97
3. Boole 31.934,19 0,00 0,00 31.934,19
4. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.032.373,71 205.863,59 75.048,23 1.163.189,07
23.383.034,87 8.960.450,88 3.410.676,32 28.932.809,43
23.776.970,28 8.966.140,98 3.410.676,32 29.332.434,94
III. Finanzanlagen
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 3.568,50 0,00 0,00 3.568,50
3.568,50 0,00 0,00 3.568,50
23.830.245,47 8,978.840,88 3.410.676,32 29.388.510,13
Aufgelaufene Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und Ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 45.894,69 2.916,00 0,00 48.810,69
45.894,69 2.916,00 0,00 48.810,69
0. Sachanlagen
a) Eigengenutzte Sachenlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 9.724,00 0,00 0,00 9.724,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 346.385,41 7.528,10 0,00 353.913,51
356.109,41 7.528,10 0,00 363.637,51
b) Lessingvermögen
1. Technische Anlagen und Maschinen 124.374,20 22.402,00 62.636,00 84.140,20
2. Kraftfahrzeuge 7.482.785,82 4.691.250,69 2.088.319,25 10.065.717,28
3. Boole 5.915,19 7.097,00 0,00 13.012,19
4. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 401.780,16 119.369,59 36.714,68 484.435,07
7.994.855,37 4.840.119,28 2.187.689,93 10.647.304,72
8.350.964,78 4.847.647,38 2.187.669,93 11.010.942,23
III. Finanzanlagen
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
8.398.858,47 4.850.533,38 2.187.689,93 11.059.762,92
Nettobuchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und Ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 13.696,00 3.812,00
13.696,00 3.812,00
0. Sachanlagen
a) Eigengenutzte Sachenlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 3,00 3,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 35.985,00 37.823,00
35.988,00 37.826,00
b) Lessingvermögen
1. Technische Anlagen und Maschinen 50.829,00 95.190,00
2. Kraftfahrzeuge 17.536.999,71 14.636.378,95
3. Boole 18.922,00 26.019,00
4. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 678.754,00 630.593,55
18.285.504,71 15.388.179,50
18.321.492,71 15.426.005,50
III. Finanzanlagen
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 3.588,50 3.568,50
3.568,50 3.568,50
18.338.757,21 15.433.388,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

A. Grundsätzliche Angaben

Mit Beschluss des Jahressteuergesetzes 2009 und den darin enthaltenen Änderungen des Kreditwesengesetzes (KWG) wird seit Inkrafttreten des Gesetzes im Dezember 2008 der Abschluss von Finanzierungsleasingverträgen als Erbringung einer Finanzdienstleistung gemäß § 1 Abs. 1a Nr. 10 KWG eingestuft. Da die KR Leasing GmbH das Finanzierungsleasing gewerbsmäßig betreibt, gilt sie daher als Finanzdienstleistungsinstitut gemäß § 1 Abs. 1aKWG.

Als Finanzdienstleistungsinstitut unterliegt die KR Leasing GmbH der laufenden, jedoch eingeschränkten Aufsicht durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) sowie der Deutschen Bundesbank. Die eingeschränkte Aufsicht beinhaltet im Wesentlichen die Erfüllung von Erlaubnispflichten, organisatorischen Pflichten (§ 25a KWG, MaRisk) und andere vor allem formelle Anzeigepflichten nach § 24 KWG.

Dies hat zur Folge, dass die KR Leasing GmbH ihren Jahresabschluss nach der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (Kreditinstituts-Rechnungslegungsverordnung - RechKredV) sowie den handelsrechtlichen Anforderungen für Finanzdienstleistungsinstitute zur Jahresabschlusserstellung nach den §§ 340 ff. HGB zu erstellen hat.

Der Jahresabschluss der KR Leasing GmbH zum 31. Dezember 2023 sowie der Lagebericht sind nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches unter Beachtung der RechKredV aufgestellt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden der §§ 340 ff. HGB i.V.m. der RechKredV wurden somit, wie bereits im Vorjahr auch, auf den vorliegenden Abschluss angewendet und bieten somit vergleichbare Werte zu den Vorjahreszahlen.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Kassenbestand und Forderungen an Kreditinstitute werden zum Nennwert bilanziert.

Forderungen an Kunden sind mit ihrem Nennwert angesetzt, erkennbare Ausfallrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt TEUR 315 (VJ TEUR 258). Für das allgemeine Kreditrisiko wird eine Pauschalwertberichtigung von den Forderungen abgesetzt TEUR 78 (VJ TEUR 39).

Die Aktien und andere nicht festverzinslichen Wertpapiere, die im Anlagespiegel unter der Position Finanzanlagen ausgewiesen werden, sind zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet.

Die immateriellen Anlagewerte und die eigengenutzten Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt.

Die planmäßigen Abschreibungen auf das eigengenutzte Anlagevermögen erfolgen unter Zugrundelegung branchenüblicher Nutzungsdauern. Mobilien werden bei Nutzungsdauern von 3 bis 10 Jahren abgeschrieben. Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 werden im Jahr des Zuganges voll abgeschrieben.

Soweit erforderlich, werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen.

Bei Wegfall der Gründe für eine frühere außerplanmäßige Abschreibung wird eine entsprechende Zuschreibung vorgenommen.

Das Leasingvermögen, das im Anlagespiegel gesondert unter den Sachanlagen ausgewiesen wird und sich im wirtschaftlichen Eigentum der Gesellschaft befindet, wird mit den Anschaffungskosten aktiviert und über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer nach der linearen Methode pro rata temporis abgeschrieben. Bei Teilamortisationsverträgen bleiben für die Bemessung der Abschreibungen die Restwerte unberücksichtigt.

Die in den sonstigen Vermögensgegenständen enthaltenen Vorräte sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bilanziert. Zulässige Bewertungsvereinfachungsverfahren werden angewandt bzw. niedrigere Tageswerte werden angesetzt.

Die übrigen sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert bilanziert.

In den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag sind. Weiterhin werden dort Unterschiedsbeträge gemäß § 250 Abs. 3 HGB ausgewiesen, die daraus entstehen, dass der Rückzahlungsbetrag einer Verbindlichkeit höher ist als der Ausgabebetrag. Der Unterschiedsbetrag wird linear über die Laufzeit der Verbindlichkeit aufgelöst.

Sämtliche Verbindlichkeiten werden mit ihrem Rückzahlungsbetrag angesetzt.

Unter den passiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag sind. Eine Auflösung der Rechnungsabgrenzungsposten erfolgt grundsätzlich bei Realisierung der Erträge. Soweit es sich um Abgrenzungsposten aus der Forfaitierung von Leasingforderungen handelt, erfolgt eine Auflösung linear über die Vertragslaufzeit der jeweiligen Verträge in voller Höhe zugunsten der Position sonstige betriebliche Erträge (Leasingerträge).

Bei der Bemessung von Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken, sowie ungewissen Verbindlichkeiten angemessen und ausreichend Rechnung getragen.

Der Vorschrift des § 65 PrüfbV entsprechend wird an dieser Stelle vorgetragen:

In der Gesamtbetrachtung waren Veräußerungsverluste nicht zu verzeichnen. Verkaufserlöse von TEUR 5.265 (VJ TEUR 10.840) standen Aufwendungen von TEUR 4.877 (VJ TEUR 11.012) gegenüber (vgl. Tz. 7a und 10 Erläuterungen zu einzelnen Positionen des Jahresabschlusses). Die Abschreibungsmethoden haben sich gegenüber dem Vorjahr nicht geändert. Das Anlagevermögen wird planmäßig linear unter Zugrundelegung branchenüblicher Nutzungsdauern abgeschrieben. Vermögensgegenstände bis EUR 800 werden im Jahr des Zuganges in voller Höhe abgeschrieben.

Soweit erforderlich, werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Bei Teilamortisationsverträgen werden Restwerte berücksichtigt.

C. Angaben und Erläuterungen zum Jahresabschluss

I. Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft betreibt im Wesentlichen Leasinggeschäfte. Damit stehen alle Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung im Zusammenhang mit Leasinggeschäften gem. § 35 Abs. 1 Nr. 3 RechKredV.

II. Bilanz

1. Forderungen an Kreditinstitute

Sämtliche Forderungen an Kreditinstitute sind täglich fällig. Sie werden unter der Bilanzposition Guthaben bei Kreditinstituten ausgewiesen.

2. Forderungen an Kunden

Die Forderungen an Kunden beinhalten die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Darlehensforderungen an Kunden. Sie weisen unter der Berücksichtigung von Wertberichtigungen TEUR 4.076 (VJ TEUR 2.688) folgende Fristigkeiten auf:

Forderungen an Kunden zum 31.12.2023 TEUR TEUR
2023 2022
Restlaufzeit bis 3 Monate 497 332
Restlaufzeit mehr als 3 Monate bis 1 Jahr 1.255 608
Restlaufzeit mehr als 1 Jahr bis 5 Jahre 2.324 1.748
Restlaufzeit mehr als 5 Jahre 0 0
Summe 4.076 2.688

Von den Forderungen an Kunden sind Forderungen in Höhe von TEUR 300 (VJ TEUR 300) durch eine Grundschuld besichert. Bei den Restlaufzeiten zu Forderungen wurden die Zahlungsfristen der Mietkäufe berücksichtigt.

3. Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere

Bei den bestehenden Wertpapieren handelt es sich um einen Aktienfond, erworben bei der Oberbank AG im Jahre 2014.

4. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ist dem nachfolgenden Anlagespiegel zu entnehmen.

ANLAGESPIEGEL

5. Sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände setzen sich wie folgt zusammen:

Sonstige Vermögensgegenstände zum 31.12.2023 TEUR TEUR
2023 2022
Vorräte 4.618 1.928
sonstige 316 566
Summe 4.934 2.494

6. Aktive Rechnungsabgrenzung

In der aktiven Rechnungsabgrenzung sind im Wesentlichen Unterschiedsbeträge gem. § 250 Abs. 3 HGB für Zins- und Versicherungsaufwendungen abgegrenzt.

Aktivierte Unterschiedsbeträge gemäß § 250 Abs. 3 HGB belaufen sich auf TEUR 1.791 (VJ TEUR 668).

7. Aktive latente Steuern

Der Ausweis der Aktiven latenten Steuern von Euro 439.248,00 erfolgte im Jahre 2011 mit einem Steuersatz von 30 % aus dem Verlustvortrag in Höhe von Euro 1.464.161,69.

Folgende Beträge wurden zum Stichtag aufgelöst:

a)

Im Jahre 2012 ein Betrag in Höhe von Euro 48.456,00, errechnet mit einem Steuersatz von 30 % des Jahresüberschusses 2012 von Euro 161.519,48.

b)

Im Jahre 2013 ein Betrag in Höhe von Euro 91.217,69 errechnet mit einem Steuersatz von 30 % des Jahresüberschusses 2013 von Euro 304.058,97 und

c)

Im Jahre 2014 ein Betrag in Höhe von Euro 47.205,27 errechnet mit einem Steuersatz von 30 % des Jahresüberschusses 2014 von Euro 157.350,89.

d)

Im Jahre 2015 ein Betrag in Höhe von Euro 96.512,37 errechnet mit einem Steuersatz von 30 % des Jahresüberschusses 2015 von Euro 321.707,91.

e)

Im Jahre 2016 ein Betrag in Höhe von Euro 17.697,71 errechnet mit einem Steuersatz von 30 % des Jahresüberschusses 2016 von Euro 58.992,38.

f)

Im Jahre 2017 ein Betrag in Höhe von Euro 5.184,67 errechnet mit einem Steuersatz von 30 % des Jahresüberschusses 2017 von Euro 17.282,23.

g)

Im Jahre 2018 ein Betrag in Höhe von Euro 32.690,02 errechnet mit einem Steuersatz von 30 % des Jahresüberschusses 2018 von Euro 108.966,73.

h)

Im Jahre 2019 ein Betrag in Höhe von Euro 22.640,68 errechnet mit einem Steuersatz von 30 % des Jahresüberschusses 2019 von Euro 75.468,92.

i)

Im Jahre 2020 ein Betrag in Höhe von Euro 41.523,52 errechnet mit einem Steuersatz von 30 % des Jahresüberschusses 2020 von Euro 138.411,74.

j)

Im Jahre 2021 wurde der verbleibende Betrag in Höhe von Euro 36.120,07 aufgelöst.

Somit beläuft sich der Ausweis der Aktiven latenten Steuern zum 31.12.2023 auf TEUR 0 (VJ 0 TEUR).

8. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten TEUR 18.419 (VJ TEUR 13.196) sind durch Sicherungsübereignung von Leasingobjekten mit Buchwerten in Höhe von insgesamt TEUR 17.088 (VJ TEUR 15.388) sowie durch Abtretung der aus den finanzierten Leasingverträgen entstehenden Forderungen gesichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist weisen folgende Fristigkeiten auf:

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zum 31.12.2023 TEUR TEUR
2023 2022
Restlaufzeit bis 3 Monate 1.842 2.785
Restlaufzeit mehr als 3 Monate bis 1 Jahr 3.955 1.763
Restlaufzeit mehr als 1 Jahr bis 5 Jahre 12.622 8.648
Restlaufzeit mehr als 5 Jahre 0 0
Summe 18.419 13.196

9. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen TEUR 612 (VJ TEUR 1.311) bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte.

Die Fristigkeiten der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gliedern sich wie folgt:

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zum 31.12.2023 TEUR TEUR
2023 2022
Restlaufzeit bis 3 Monate 612 1.311
Restlaufzeit mehr als 3 Monate bis 1 Jahr 0 0
Restlaufzeit mehr als 1 Jahr bis 5 Jahre 0 0
Restlaufzeit mehr als 5 Jahre 0 0
Summe 612 1.311

10. Sonstige Verbindlichkeiten

Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:

Sonstige Verbindlichkeiten zum 31.12.2023 TEUR TEUR
2023 2022
Verbindlichkeiten Refi-Zinsen Vertragslaufzeitende 1.237 435
Kautionen von Kunden 302 79
Kreditorische Debitoren 131 80
Steuerverbindlichkeiten 18 13
Sonstige 133 1
Summe 1.821 608

Die Restlaufzeit der sonstigen Verbindlichkeiten beträgt weniger als 5 Jahre.

11. Passive Rechnungsabgrenzung

Die passive Rechnungsabgrenzung enthält die abgegrenzten Einnahmen aus dem Verkauf zukünftig fälliger Leasingraten an Kreditinstitute, den abgegrenzten Ertragsanteil (Marge) aus forfaitierten Mietkaufverträgen, abgegrenzte Leasingvoraus- und Leasingsonderzahlungen sowie abgegrenzte Leasingraten des Folgejahres TEUR 6.873 (VJ TEUR 5.243).

12. Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen bestehen für eine zu erwartende Gewerbesteuernachzahlung für das Geschäftsjahr 2023 in Höhe von TEUR 31 (VJ TEUR 3) sowie für eine Körperschaftsteuernachzahlung für das Geschäftsjahr 2023 in Höhe von TEUR 16 (VJ TEUR 2). Für das laufende Geschäftsjahr wurden bereits entsprechende Vorauszahlungen geleistet.

Die anderen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen für Lieferungen und Leistungen von TEUR 176 (VJ TEUR 138) sowie eine Rückstellung für die Rückabwicklung vorzeitiger Vertragsbeendigungen von TEUR 428 (VJ TEUR 327).

13. Eigenkapital

Zum Ende des Geschäftsjahres 2023 betrug das Gezeichnete Kapital der KR Leasing GmbH unverändert TEUR 307. Im Geschäftsjahr 2010 wurde eine Kapitalrücklage von gesamt TEUR 190 gebildet. Diese wurde im Geschäftsjahr 2013 um TEUR 50 auf TEUR 240 erhöht.

Im laufenden Geschäftsjahr wurde ein positives Eigenkapital von TEUR 799 (VJ TEUR 629) erzielt.

Es liegen ausreichend stille Reserven aus dem Leasinggeschäft vor, die sich in dem positiven Substanzwert in Höhe von TEUR 5.200 (VJ TEUR 3.927) widerspiegeln. Die Fortführungsprognose der Gesellschaft ist positiv.

III. Gewinn- und Verlustrechnung

1. Sonstige betriebliche Erträge (einschließlich Leasingerträge)

Die sonstigen betrieblichen Erträge setzen sich wie folgt zusammen:

Sonstige betriebliche Erträge in TEUR 2023 2022
Leasingerträge 7.078 5.796
Verkäufe Leasinggüter, Waren und Rechte 5.265 10.840
Schadensersatz 230 371
Sonstige 304 288
Summe 12.877 17.295

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Erträge aus der Weiterberechnung von verauslagten Kosten und Erträge aus bereits abgeschriebenen Forderungen.

2. Andere Verwaltungsaufwendungen

Die anderen Verwaltungsaufwendungen enthalten im Wesentlichen Aufwendungen der Verwaltung wie Mietkosten, Fremdleistungen, Beratungsaufwendungen, Werbekosten, EDV- und Bürobedarf, sowie Aufwendungen für die Rückabwicklung vorzeitiger Vertragsbeendigungen.

3. Sonstige betriebliche Aufwendungen (einschließlich Leasingaufwendungen)

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich wie folgt zusammen:

Sonstige betriebliche Aufwendungen in TEUR 2023 2022
Verkäufe Anlagenabgang und Wareneinsatz 4.877 10.814
Leasingaufwendungen 781 737
Übrige Aufwendungen 0 197
Summe 5.658 11.748

Von den Verwaltungsaufwendungen wurden die Vorjahreswerte für Fahrzeugkosten (Mietraten) mit EUR 99.545,11 sowie die Kosten für Fremdleistungen KFZ mit EUR 86.478,80 auf die Position Leasingaufwendungen umgegliedert.

4. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen

Dieser Posten beinhaltet im Wesentlichen die Abschreibung von Forderungen.

5. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Bei dem Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit ist eine Vorauszahlung zur Gewerbesteuer in Höhe von TEUR 40 (VJ TEUR 16) und für Körperschaftsteuer in Höhe von TEUR 32 (VJ EUR 37) berücksichtigt.

IV. Ergänzende Angaben

1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen und Risiken und Vorteile von nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäften gem. § 285 Nr. 3 und Nr. 3a HGB

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betragen zum Bilanzstichtag insgesamt TEUR 337. Diese entfallen zu TEUR 12 auf Mietverpflichtungen für Gebäude, zu TEUR 325 auf Leasingverpflichtungen, im Wesentlichen für Vorführ- und Ersatzfahrzeuge, für geleaste und an Kunden weiter verleaste Fahrzeuge, sowie in geringerem Umfang für den eigenen Fuhrpark. Weitere TEUR 5 betreffen sonstige verschiedene Verpflichtungen.

2. Durchschnittliche Arbeitnehmerzahl

Im Geschäftsjahr 2023 waren neben den beiden Geschäftsführern im Durchschnitt 8 Mitarbeiter (mit Auszubildende) beschäftigt (Vorjahr: 7).

3. Geschäftsführung

Zum Geschäftsführer der Gesellschaft ist bestellt:

Herr Thomas Kienzl, Leasingfachwirt (IHK)

Herr Sven Köckeritz, Bankkaufmann (IHK)

Von der Angabe der Geschäftsführungsbezüge wird mit Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB abgesehen.

4. Gesamthonorar des Abschlussprüfers

Das der Gesellschaft für das Geschäftsjahr in Rechnung gestellte Gesamthonorar des Abschlussprüfers beläuft sich auf TEUR 12.

5. Geschäfte mit nahestehenden Personen

§ 285 Satz 1 Nr. 21 trifft nicht zu.

D. Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung zur Beschlussfassung vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 170.222,66 (VJ EUR 148.318,81) auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Egling, 30.04.2024

Thomas Kienzl, Geschäftsführer

Sven Köckeritz, Geschäftsführer

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die KR Leasing GmbH, 82544 Egling

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der KR Leasing GmbH, 82544 Egling, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der KR Leasing GmbH, 82544 Egling, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Gärtringen, den 24. Juni 2024

HESS TREUHAND GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Thomas Hess, Wirtschaftsprüfer

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