Stammdaten

Register
Amtsgericht Flensburg HRB 1 FL
Vorher
Schur Flexible Germany GmbH
Eingetragen
14.4.2005
Branche
Herstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenHerstellung von Büro- oder Schulartikeln aus Kunststoffen
Gegenstand
Die Herstellung und der Verkauf von Verpackungen und Plastikwaren, alle damit zusammenhängenden Handelsgeschäfte sowie Leasing und Vermietung von Produktionsanlagen.

Historie

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Management

NameRolle
Finn Möller
seit 13.6.2025
Geschäftsführer
Johan Sebastian Schur
seit 13.8.2021
Geschäftsführer
Klaus Wätzold Madsen
seit 10.5.2005
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
Schur Schur-Pack Germany GmbH
90.00%
SCHUR INTERNATIONAL Holding A/SDNK
10.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
2.115.000 €
90.00%
Schur International A/S
Denmark
235.000 €
10.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Schur Star Systems GmbH

(vormals: Schur Flexible Germany GmbH)

Flensburg

Jahresabschluss 31. Oktober 2011

Inhaltsverzeichnis

Bescheinigung

Rechnungslegung

Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt

Allgemeine Auftragsbedingungen

Hinweis:

Die nachfolgende Bescheinigung haben wir, unter Beachtung der gesetzlichen und berufsständischen Bestimmungen, nach Maßgabe der in der Anlage "Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt" beschriebenen Bedingungen erteilt.

Falls das vorliegende Dokument in elektronischer Fassung für Zwecke der Offenlegung im Bundesanzeiger verwendet wird, sind für diesen Zweck daraus nur die Dateien zur Rechnungslegung und im Falle gesetzlicher Prüfungspflicht der Bestätigungsvermerk resp. die diesbezüglich erteilte Bescheinigung bestimmt.

Bescheinigung

In dem zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

"Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Schur Flexible Germany GmbH, Flensburg, für das Geschäftsjahr vom 1. November 2010 bis zum 31. Oktober 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."

 

Hamburg, 29. Februar 2012

Ernst & Young GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Smejkal, Wirtschaftsprüfer

Röseler, Wirtschaftsprüfer

Bilanz zum 31. Oktober 2011

AKTIVA

EUR EUR 31.10.2010
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN      
Sachanlagen      
1. Grundstücke und Bauten 2.403.796,27   2.770.670,17
2. Technische Anlagen und Maschinen 9.905.862,42   10.974.123,90
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 276.440,42   308.161,31
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.331.562,11   782.500,00
    13.917.661,22 14.835.455,38
B. UMLAUFVERMÖGEN      
I. Vorräte   4.622.956,23 3.669.943,01
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände   5.356.244,25 6.132.604,23
davon gegen verbundene Unternehmen: EUR 100.695,55 (Vj: EUR 137.363,42)      
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten   630.660,18 264.874,38
    24.527.521,88 24.902.877,00

PASSIVA

     
  EUR EUR 31.10.2010
EUR
A. EIGENKAPITAL      
I. Gezeichnetes Kapital 2.350.000,00   2.350.000,00
II. Kapitalrücklage 8.112.918,82   8.112.918,82
III. Gewinnrücklagen      
Andere Gewinnrücklagen 1.374.489,47   1.374.489,47
IV. Verlustvortrag -3.340.459,86   -5.943.777,78
V. Jahresüberschuss 5.839.704,78   2.603.317,92
    14.336.653,21 8.496.948,43
B. SONDERPOSTEN MIT RÜCKLAGEANTEIL GEMÄSS § 3 ZRFG   425.418,00 537.767,00
C. SONDERPOSTEN FÜR INVESTITIONSZUSCHÜSSE ZU SACHANLAGEN   772.810,29 1.041.782,85
D. RÜCKSTELLUNGEN   2.878.667,02 1.853.709,88
E. VERBINDLICHKEITEN   6.089.119,95 12.948.333,28
davon gegenüber Kreditinstituten: EUR 1.269.421,81 (Vj: EUR 6.346.610,48)      
davon gegenüber verbundenen Unternehmen: EUR 3.169.006,47 (Vj: EUR 5.042.309,41)      
F. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN   24.853,41 24.335,56
    24.527.521,88 24.902.877,00

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2010/2011

EUR EUR 2009/2010
EUR
1. Rohergebnis   22.969.548,01 18.998.704,34
2. Personalaufwand      
a) Löhne und Gehälter 6.335.621,52   6.698.858,89
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 1.088.707,26   1.074.615,74
davon für Altersversorgung: EUR 76.427,38 (Vj.: EUR 79.463,48)      
    7.424.328,78 7.773.474,63
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen   3.363.022,53 3.328.398,13
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen   4.722.001,51 4.581.483,21
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung EUR 11.745,58 (Vj.: EUR 46.020,90)      
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge   1.714,78 2.510,75
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen   443.428,41 470.201,85
davon an verbundene Unternehmen: EUR 146.124,45 (Vj.: EUR 202.156,38)      
davon Aufwendungen aus der Abzinsung: EUR 33.337 (Vj.: EUR 0,00)      
7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   7.018.481,56 2.847.657,27
8. Außerordentliche Aufwendungen/Außerordentliches Ergebnis   81.970,00 0,00
davon Aufwendungen aus der Anwendung der Art. 66 Abs. 1 bis 5 EGHGB (Vj.: EUR 0,00)      
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag   1.069.876,00 216.398,00
10. Sonstige Steuern   26.930,78 27.941,35
11. Jahresüberschuss   5.839.704,78 2.603.317,92

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. November 2010 bis zum 31. Oktober 2011

Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den einschlägigen Vorschriften des HGB und des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Der Jahresabschluss 2010/2011 wurde erstmalig auf der Grundlage des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) aufgestellt.

In diesem Zusammenhang wird von dem Wahlrecht gemäß Art. 67 Abs. 8 Satz 2 des Einführungsgesetzes zum HGB Gebrauch gemacht, die Vorjahreszahlen nicht anzupassen.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von EUR 410,00 wurden bis zum 31. Dezember 2007 und werden seit dem 1. Januar 2010 voll abgeschrieben. In dem Zeitraum vom 1. Januar 2008 bis zum 31. Dezember 2009 wurde für Anlagegüter mit einem Nettowert von bis zu EUR 1.000,00 für jedes Geschäftsjahr jeweils ein Sammelposten gebildet und jährlich mit 20 % abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig.

Bei der Berechnung der Abschreibungen wurden folgende Abschreibungsmethoden zugrunde gelegt:

Gebäude 2 bzw. 4 % p.a.
Maschinen, maschinelle Anlagen 12,5 % p.a.
Betriebs- und Geschäftsausstattung 25 % p.a.

Gebrauchte Maschinen werden über deren Restnutzungsdauer abgeschrieben.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit den Anschaffungskosten bewertet. Bei allen Stoffen wird die FIFO-Methode angewandt.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzel-kosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden.

Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Grundsätzlich sind einzelne Forderungen kreditversichert. Darüber hinaus ist allen risikobehafteten Posten durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge in Höhe von Euro 19.000,00 berücksichtigt. Auf Fremdwährung lautende Forderungen werden mit dem am Bilanzstichtag festgestellten Devisenkassamittelkurs der Europäischen Zentralbank bewertet. Leasingforderungen werden in Höhe des Nennbetrags der ausstehenden Leasingzahlungen für vermietete Maschinen bilanziert, deren wirtschaftliches Eigentum dem Leasingnehmer zuzurechnen ist.

Die Pensionsrückstellungen werden nach der Anwartschaftsbarwertmethode unter Verwendung der "Richttafeln 2005 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck versicherungsmathematisch ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 5,13 % p.a. gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 verwendet. Erwartete Rentensteigerungen werden mit 2 % p.a. berücksichtigt.

Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und sonstigen Risiken, soweit sie bis zur Bilanzaufstellung erkennbar waren. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d.h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt.

Die Rückstellungen für Altersteilzeit folgen dem Blockmodell. Die Bildung der Rückstellung erfolgt solange zeitanteilig, bis der Arbeitnehmer in die Freistellungsphase eintritt. Neben dem Erfüllungsrückstand wird auch ein Aufstockungsbetrag in den Rückstellungen erfasst. Die Rückstellungen werden entsprechend ihrer Laufzeit abgezinst.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf Fremdwährung lautende kurzfristige Verbindlichkeiten werden mit dem am Bilanzstichtag festgestellten Devisenkassamittelkurs der Europäischen Zentralbank bewertet.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Die Aktivierung latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Seite 9 des Anhangs) dargestellt.

Sonstige Vermögensgegenstände

Der Ausweis enthält mit T€ 70 (Vj.: T€ 29) abgegrenzte volumenabhängige Lieferantenboni, die auf Kalenderjahresbasis mit den Lieferanten abgerechnet werden, mit T€ 95 (Vj.: T€ 58) Forderungen gegenüber dem Finanzamt und dem Zoll und mit T€ 374 (Vj.: T€ 149) Forderungen aus Leasingverträgen, von denen T€ 249 (Vj.: T€ 74) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr haben.

Stammkapital

Das Stammkapital beträgt unverändert 2.350.000,00 €.

Kapitalrücklage

Die Kapitalrücklage beträgt unverändert 8.112.918,82.

Investitionszuschüsse und Investitionszulagen

Die Investitionszuschüsse (aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" (GA)) für Investitionen zur Rationalisierung der Betriebsstätte in Flensburg wurden gemäß der Regelungen des geltenden Rahmenplanes der GA sowie der Regelungen der Europäischen Union für Förderungen aus dem europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und der Verwaltungsvorschriften zu § 44 Landeshaushaltsordnung (LHO) gewährt. Sie werden in gleich bleibenden Beträgen der Nutzungsdauer entsprechend aufgelöst.

Rückstellungen

Der ermittelten Pensionsverpflichtung liegt ein versicherungsmathematisches Gutachten der Allianz Lebensversicherungs-AG, Stuttgart, vom 10. November 2011 zugrunde.

Von den ausgewiesenen Pensionsverpflichtungen wurden T€ 403 für einen ehemaligen Geschäftsführer gebildet.

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten mit T€ 898 Personalaufwendungen und mit T€ 92 Boni und Provisionen.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt.

in TEUR 31.10.2011
Restlaufzeit
31.10.2010
Restlaufzeit
bis 1 Jahr über 5 Jahre gesamt bis 1 Jahr über 5 Jahre gesamt
Verbindlichkeiten 6.089 0 6.089 7.948 0 12.948
davon gegenüber Kreditinstituten 1.269 0 1.269 1.347 0 6.347
davon gegenüber verbundenen Unternehmen 3.169 0 3.169 5.042 0 5.042

Sicherheiten und Pfandrechte

Im Grundbuch beim Amtsgericht Flensburg sind insgesamt Grundschulden von T€ 6.514 (Vj.: T€ 6.514) eingetragen.

Latente Steuern

Im Geschäftsjahr 2010/2011 ergeben sich aktive latente Steuern im Wesentlichen aus bestehenden Verlustvorträgen und der Bewertung von Rückstellungen.

Da sich ein aktivischer Überhang latenter Steuern ergibt, wird von dem bestehenden Ansatzwahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 1 HGB dahingehend Gebrauch gemacht, dass keine aktiven latenten Steuern ausgewiesen werden.

Bei der Bewertung der latenten Steuern wurde von einem Steuersatz von 30,0 % ausgegangen.

Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse bestehen nicht.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen nicht.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse gliedern sich nach geographisch bestimmten Märkten wie folgt:

2010/2011
Mio. Euro
2009/2010
Mio. Euro
Inland 8,3 6,0
Ausland 26,4 24,3
  34,7 30,3

Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens mit Rücklageanteil nach § 3 ZRFG in Höhe von T€ 112 (Vj.: T€ 112) und aus der Auflösung passivierter Investitionszuschüsse in Höhe von T€ 269 (Vj.: T€ 277) enthalten.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern entfallen in voller Höhe auf das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

Zukünftige Steuerbelastung steuerlicher Bewertungsmaßnahmen

Die zukünftige Auflösung der Sonderposten wird bei entsprechenden steuerlichen Ergebnissen zu einer Ertragsteuerbelastung in Höhe von T€ 359 (30,00 %) führen.

Sonstige Angaben

Organe

Geschäftsführer sind folgende Herren:

 

Herr Hans Wilhelm Schur, Horsens/Dänemark, (Kaufmann),

 

Herr Klaus Madsen, Flensburg, (Kaufmann),

Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Mitarbeiter

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter beträgt 141 (Vj.: 164) mit folgenden Gruppen:

2010/2011 2009/2010
Gewerbliche Arbeitnehmer 102 102
Angestellte 39 39
  141 141

Konzernabschluss

Die Schur International a/s, Horsens, Dänemark, stellt als oberste Muttergesellschaft einen Konzernabschluss auf, in den die Gesellschaft einbezogen wird. Dieser Konzernabschluss ist bei der Erhvers- og Selskabsstyrelsen (Handelsregister), Kopenhagen/Dänemark, erhältlich.

 

Flensburg, 25. Januar 2012

Schur Flexible Germany GmbH

Die Geschäftsführung

Hans Wilhelm Schur

Klaus Madsen

Entwicklung des Anlagevermögens 2010/2011

Anschaffungskosten und Herstellungskosten
Stand 01.11.2010
EUR
Zugänge
EUR
Umgliederungen
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.10.2011
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 401.205,42 0,00 0,00 0,00 0,00 401.205,42
II. Sachanlagen            
1. Grundstücke und Bauten 8.939.351,02 0,00 0,00 0,00 0,00 8.939.351,02
2. Technische Anlagen und Maschinen 33.086.290,25 3.262.114,64 0,00 782.500,00 10.007.707,74 27.123.197,15
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.636.023,40 116.058,09 0,00 0,00 69.545,17 1.682.536,32
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 782.500,00 1.331.562,11 0,00 -782.500,00 0,00 1.331.562,11
  44.444.164,67 4.709.734,84 0,00 0,00 10.077.252,91 39.076.646,60
  44.845.370,09 4.709.734,84 0,00 0,00 10.077.252,91 39.477.852,02
Kumulierte Abschreibungen
Stand 01.11.2010
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.10.2011
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 401.205,42 0,00 0,00 401.205,42
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke und Bauten 6.168.680,85 366.873,90 0,00 6.535.554,75
2. Technische Anlagen und Maschinen 22.112.166,35 2.871.711,55 7.766.543,17 17.217.334,73
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.327.862,09 124.437,08 46.203,27 1.406.095,90
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
  29.608.709,29 3.363.022,53 7.812.746,44 25.158.985,38
  30.009.914,71 3.363.022,53 7.812.746,44 25.560.190,80
Nettobuchwerte
31.10.2011
EUR
31.10.2010
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 0,00
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke und Bauten 2.403.796,27 2.770.670,17
2. Technische Anlagen und Maschinen 9.905.862,42 10.974.123,90
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 276.440,42 308.161,31
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.331.562,11 782.500,00
  13.917.661,22 14.835.455,38
  13.917.661,22 14.835.455,38

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2010/2011

Entwicklung der Branche und der Gesellschaft

Schur Flexible Germany GmbH produziert flexible Verpackungen sowohl für die Foodals auch für die Non-Food-lndustrie. Außerdem produziert die Gesellschaft flexible Verpackungslösungen in Zusammenarbeit mit der Maschinendivision des Konzerns.

Der Markt, in dem wir uns bewegen, ist von hohem Wettbewerb gekennzeichnet. Unsere Zulieferer von Rohwaren sind auf 2 bis 3 Firmen beschränkt. Außerdem ist das Preisniveau der Rohware von der Preisentwicklung des Rohöls in starkem Maße abhängig.

Ein großer Teil unserer Verkaufspreise basiert auf Fixpreisen zuzüglich einer Anpassungsklausel zur Berücksichtigung der Rohölpreisentwicklung, die aber wegen des hohen Wettbewerbs auf dem Absatzmarkt nur in beschränktem Maße durchgesetzt werden kann.

Die oben genannten Faktoren sind für Schur Flexible Germany unbeeinflussbar. Das Unternehmen befindet sich dadurch in einer unangenehmen Sandwichsituation. Die wirtschaftliche Situation in Europa aufgrund der Finanz- und Wirtschaftskrise hat diesen Effekt noch einmal verstärkt.

Hinzu kommen Überkapazitäten in Deutschland, die für zusätzlichen Preisdruck sorgen.

Vermögenslage

Aktiva 31.10.2011 31.10.2010 Veränderung
TEUR % TEUR % TEUR %
Langfristig gebundenes Vermögen 13.918 56,7 14.836 59,6 -918 -6,2%
Kurzfristig gebundenes Vermögen 10.610 43,3 10.067 40,4 543 5,4%
  24.528 100,0 24.903 100,0 -375 -1,5%
Passiva            
Eigenkapital incl. anteiligen Sopo 15.187 61,9 9.619 38,6 5.568 57,9%
Fremdkapital 9.341 38,1 15.284 61,4 -5.943 -38,9%
  24.528 100,0 24.903 100,0 -375 -1,5%

Die Reduzierung des langfristig gebundenen Vermögens resultiert im Wesentlichen aus den Abschreibungen. Im Fremdkapital konnten aufgrund des positiven Cashflows im Wesentlichen Darlehen zurückgeführt werden.

Ertragslage

Die Umsatzerlöse sind im Vergleich zum Vorjahr um 4,4 Mio. Euro auf insgesamt 34,7 Mio. Euro gestiegen. Trotzdem waren Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskriese und der daraus resultierenden wirtschaftlichen Situation in Europa auch in 2011 noch deutlich zu spüren.

Schur Flexible Germany GmbH hat im abgelaufenen Geschäftsjahr ein Ergebnis nach Steuern in Höhe von 5.840 TEUR erwirtschaftet. Die Ergebnisverbesserung zum Vorjahr ist im Wesentlichen bedingt durch den Ertrag aus dem Verkauf einiger Produktionsanlagen sowie aus der Teilauflösung der Sonderposten.

Investitionen und Entwicklung

Die Investitionen betrugen im Geschäftsjahr 2010/2011 insgesamt 4.710 TEUR (Vorjahr: 2.032 TEUR). Darin enthalten sind im Wesentlichen Investitionen im Druckbereich.

Diese Investitionen sind Bestandteil eines mehrjährigen Investitionsprogramms in verschiedenen Unternehmensbereichen, das im Zusammenhang mit der Reorganisation entwickelt wurde.

Diese Investitionen sind dringend erforderlich, um das Unternehmen zu modernisieren und kontinuierlich die Leistungsfähigkeit und damit die Positionierung im Markt zu verbessern.

Finanzierung

Im Bereich der Finanzierung nutzt die Gesellschaft im Wesentlichen den positiven Brutto - Cashflow aus operativer Tätigkeit. Im kommenden Geschäftsjahr werden keine Liquiditätsprobleme erwartet.

Anzahl Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr 2010/2011 wurden im Durchschnitt 141 Mitarbeiter beschäftigt.

Ausblick auf die nächsten beiden Geschäftsjahre

Durch die ständige Optimierung aller Produktionsprozesse erwartet Schur Flexible Germany GmbH bei stabilen Umsatzerlösen in den Geschäftsbereichen SchurStar und Schur Systeme in den nächsten beiden Jahren positive Ergebnisse.

Durch den Verkauf des Geschäftsbereiches Standardprodukte wird sich die Schur Flexible Germany GmbH zukünftig auf die Geschäftsbereiche SchurStar und Schur Systeme konzentrieren. Dadurch wird eine erhebliche Umsatzreduzierung bei weiterhin ausgeglichenem Ergebnis erwartet.

Durch die tägliche Einbindung des Managements in das laufende Geschäft kann auf positive und negative Informationen sofort reagiert werden. Risiken können so durch schnelle Steuerungs- und Gegensteuerungsmaßnahmen bewältigt werden.

Die Geschäftsleitung geht davon aus, dass aufgrund der Finanz- und Wirtschaftskrise das wirtschaftliche und geschäftliche Umfeld in den kommenden Jahren weiter sehr schwierig sein wird.

Risiken der künftigen Entwicklung

Durch das mehrjährige Investitionsprogramm werden Maschinenkapazitäten aufgebaut. Aus diesem Grunde ist es dringend notwendig, dass diese Kapazitäten mit Produkten ausgelastet werden, deren Preise positive Deckungsbeiträge beinhalten.

Positiv ist anzumerken, dass Schur Flexible Germany GmbH nach Durchführung aller Investitionen eines der modernsten, konkurrenzfähigsten und leistungsfähigsten Unternehmen der Branche in Europa sein wird.

Liquiditätsrisiken existieren nicht, da die Schur Flexible Germany GmbH in die Liquiditätsplanung und des Konzerns eingebunden ist.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres

Die Schur Flexible Germany GmbH hat den Geschäftsbereich "Standardprodukte" nach Ablauf des Geschäftsjahres 2010/2011 veräußert.

 

Flensburg, 25. Januar 2012

Schur Flexible Germany GmbH

Die Geschäftsführung

Hans Wilhelm Schur

Klaus Madsen

Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt

Wir, die Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, haben unsere Prüfung der vorliegenden Rechnungslegung im Auftrag der Gesellschaft vorgenommen. Neben der gesetzlichen Funktion der Offenlegung (§ 325 HGB) in den Fällen gesetzlicher Abschlussprüfungen richtet sich der Bestätigungsvermerk ausschließlich an die Gesellschaft und wurde zu deren interner Verwendung erteilt, ohne dass er weiteren Zwecken Dritter oder diesen als Entscheidungsgrundlage dienen soll. Das in dem Bestätigungsvermerk zusammengefasste Ergebnis von freiwilligen Abschlussprüfungen ist somit nicht dazu bestimmt, Grundlage von Entscheidungen Dritter zu sein, und nicht für andere als bestimmungsgemäße Zwecke zu verwenden.

Unserer Tätigkeit liegen unser Auftragsbestätigungsschreiben zur Prüfung der vorliegenden Rechnungslegung, die Besonderen Auftragsbedingungen für Prüfungen und prüfungsnahe Tätigkeiten der Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft (Stand 1. Juli 2007) sowie die "Allgemeinen Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften" in der vom Institut der Wirtschaftsprüfer herausgegebenen Fassung vom 1. Januar 2002 zugrunde.

Klarstellend weisen wir darauf hin, dass wir Dritten gegenüber keine Verantwortung, Haftung oder anderweitige Pflichten übernehmen, es sei denn, dass wir mit dem Dritten eine anders lautende schriftliche Vereinbarung geschlossen hätten oder ein solcher Haftungsausschluss unwirksam wäre.

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass wir keine Aktualisierung des Bestätigungsvermerks hinsichtlich nach seiner Erteilung eintretender Ereignisse oder Umstände vornehmen, sofern hierzu keine rechtliche Verpflichtung besteht.

Wer auch immer das in vorstehendem Bestätigungsvermerk zusammengefasste Ergebnis unserer Tätigkeit zur Kenntnis nimmt, hat eigenverantwortlich zu entscheiden, ob und in welcher Form er dieses Ergebnis für seine Zwecke nützlich und tauglich erachtet und durch eigene Untersuchungshandlungen erweitert, verifiziert oder aktualisiert.

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