Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt/Oder HRB 13737
Eingetragen
5.10.2011
Branche
Binden von Druckerzeugnissen und damit verbundene DienstleistungenErbringung von allen anderen wirtschaftlichen Dienstleistungen für Unternehmen und Privatpersonen a. n. g.Erbringung von sonstigen Dienstleistungen für Veranstaltungen nicht künstlerischer Art
Gegenstand
Buchung von laufenden Geschäftsvorfällen und Dienstleistungen rund ums Büro

Historie

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Management

NameRolle
Evelyn Wernicke
seit 5.10.2011
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
Harald Wernicke
66.70%
Normen Toletzki
33.30%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Harald Wernicke
17.384 €
66.67%
Normen Toletzki
8.694 €
33.33%

Konzern- und Jahresabschlüsse

BSG Büro Service GmbH

(vormals:turn key - Baugesellschaft mbH)

Wandlitz

(vormals:Oranienburg)

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010

Bilanz

Aktiva

31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
A. Anlagevermögen 16.005,38 26.255,58
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 223,00 344,00
II. Sachanlagen 189,00 4.343,00
III. Finanzanlagen 15.593,38 21.568,58
B. Umlaufvermögen 21.087,06 466.196,87
I. Vorräte 0,00 179.257,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 18.077,65 286.261,50
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr -235,00 -195,00
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.009,41 678,37
C. Aktive latente Steuern 17.427,00 0,00
D. nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 230.092,21 0,00
Bilanzsumme, Summe Aktiva 284.611,65 492.452,45

Passiva

31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
A. Eigenkapital 0,00 4.307,35
I. gezeichnetes Kapital 26.075,89 26.075,89
II. Verlustvortrag 147.799,54 13.943,48
III. Jahresfehlbetrag 108.368,56 7.825,06
IV. nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 230.092,21 0,00
B. Rückstellungen 135.158,00 345.247,00
C. Verbindlichkeiten 149.453,65 142.898,10
davon mit Restlaufzeit bis 1 Jahr 141.628,63 134.619,48
Bilanzsumme, Summe Passiva 284.611,65 492.452,45

Anhang für das Geschäftsjahr 2010

Allgemeine Angaben

Der vorliegende Jahresabschluss ist nach den §§ 242 ff. und den §§ 264 ff. des Handelsgesetzbuches (HGB) und den Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) sowie den einschlägigen Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags aufgestellt.

Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB.

Durch die erstmalige Anwendung des Bilanzmodernisierungsgesetzes (BilMoG) haben sich

Veränderungen bei den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden ergeben. Auf die Anpassung der Vorjahreszahlen wurde gem. Art. 67 Abs. 8 EGHGB verzichtet.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist entsprechend § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Gesellschaft nimmt die für kleine Kapitalgesellschaften geltenden Angabenerleichterungen der §§ 274a, 276 und 288 HGB teilweise in Anspruch.

Die Gesellschaft hat von der Befreiungsvorschrift nach § 264 Abs. 1 Satz 4 HGB Gebrauch gemacht und auf die Aufstellung eines Lageberichts verzichtet.

Grundsätze zur Bilanzierung und Bewertung

Die zu Anschaffungskosten aktivierten immateriellen Vermögensgegenstände werden linear pro rata temporis über die voraussichtliche Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer abzüglich planmäßiger Abschreibungen, angesetzt.Die beweglichen Anlagegüter werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer pro rata temporis linear abgeschrieben.

Geringwertige bewegliche Anlagegüter mit einem Einzelanschaffungspreis bis zu € 410,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Ihr sofortiger Abgang wird unterstellt.

Rückdeckungsversicherungen werden mit dem geschäftsplanmäßigen Deckungskapital bewertet sofern keine Verrechnung mit ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen oder vergleichbaren langfristig fälligen Verpflichtungen vorzunehmen ist.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren erfolgt zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten und -preisminderungen bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalbetrag angesetzt. Erkennbaren Einzelrisiken ist durch Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen, dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen worden.

Unverzinsliche Forderungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr werden abgezinst.

Wertpapiere des Umlaufvermögens sind zu Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren Börsenkurs am Abschlussstichtag bewertet.

Die flüssigen Mittel sind in Höhe ihres Nennwerts angesetzt.

Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt.

Bei Bildung der Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen worden. Sie sind in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag passiviert.

Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz

Eigenkapital

Das Stammkapital von € 26.075,89 ist mit dem Nennbetrag angesetzt.

Der aktivische Ausweis "Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag" i. H. v. EUR 230.092,21 ist gleichzusetzen mit der bilanziellen Überschuldung. Dessen ungeachtet wurde von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB ausgegangen, da Maßnahmen ergriffen wurden, die den Fortbestand des Unternehmens sicherstellen.

Die Fortführung des Unternehmens ist nach den Umständen überwiegend wahrscheinlich.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Die Bewertung der Pensionsrückstellungen erfolgte nach den anerkannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik mittels der sog. Projected-Unit-Credit-Methode' (PUC-Methode). Der Rückstellungsbetrag gemäß der PUC-Methode ist definiert als der versicherungsmathematische Barwert der Pensionsverpflichtungen, der von den Mitarbeitern bis zu diesem Zeitpunkt gemäß Rentenformel und Unverfallbarkeitsregelung aufgrund ihrer in der Vergangenheit abgeleisteten Dienstzeiten erdient worden ist. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die , Richttafeln 2005 G' von Klaus Heubeck verwandt. Im Berichtsjahr wird erstmalig ein von der Deutschen Bundesbank vorgegebener durchschnittlicher Marktzinssatz von 5,15 % bei der Bewertung zugrunde gelegt. Im Vorjahr erfolgte die Bewertung zuvor genannter Rückstellungen auf der Grundlage des § 6 a EStG nach versicherungsmathematischen Grundsätzen.

Die Verpflichtungen aus Pensionszusagen sind teilweise durch Vermögensgegenstände in Form von Rückdeckungsversicherungen gesichert. Die angelegten Vermögensgegenstände dienen ausschließlich der Erfüllung der Pensionsverpflichtungen und sind dem Zugriff übriger Gläubiger entzogen. Sie wurden nach den BilMoG- Bestimmungen ( § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) im Geschäftsjahr erstmals mit den zugrunde liegenden Verpflichtungen verrechnet. Die Verrechnung zum 31.12.2010 stellt sich wie folgt dar:

Rückstellungen für Pensionen € 404.965,00

Rückdeckungsversicherung € 277.172,10

Bilanzansatz € 127.792,90

==========

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Gewährleistungsverpflichtungen und Kosten für Abschluss und Prüfung.

Verbindlichkeiten

Unter den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern von € 18.239,72 (18.278,04) ausgewiesen.

Sonstige Angaben

Geschäftsführung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres lag die Führung der Geschäfte unverändert bei Frau Evelyn Wernicke, Kauffrau.

Die Voraussetzungen des § 264 Abs. 2 Satz 2 HGB liegen hinsichtlich dieses Jahresabschlusses nicht vor.

Der Vorjahresabschluss wurde durch die Gesellschafterversammlung vom 21.12.2010 festgestellt.

Soweit dieser Anhang keine Angaben über sonstige, nach den §§ 264 ff, 284 ff HGB angabepflichtige Sachverhalte enthält, haben diese im Geschäftsjahr nicht vorgelegen.

Berlin, den 30. Dezember 2011

...........................................

Geschäftsführer

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 30.12.2011.

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