Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 4371
Vorher
Lippert Automationstechnik GmbHLIPPERT Embedded Computers GmbHLiPPERT ADLINK Technology GmbH
Eingetragen
11.3.1987
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieBeteiligungsgesellschaftenErbringung von sonstigen Dienstleistungen der Informationstechnologie
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Entwicklung, die Herstellung und der Vertrieb von Embedded PC Baugruppen und Systemen, Hard-und Softwareprodukten für industrielle Computeranwendungen einschließlich Softwarelösungen zur Integration unterschiedlicher Datenflüsse und Rechenstrukturen sowie die Erbringung damit im Zusammenhang stehender Dienstleistungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Milan Majstorovic
seit 12.6.2025
Prokura
Elham Kuhn
seit 20.2.2025
Prokura
Ta-Chih Chou
seit 19.5.2023
Geschäftsführer
Hans Jürgen Plötz
seit 19.5.2023
Prokura
Chun Liu
seit 21.5.2012
Geschäftsführer
Yi-Nan Chen
seit 17.4.2012
Geschäftsführer
Harn-Fen Ni
seit 14.3.2012
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
ADLINK International Co., Ltd.
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
750.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

ADLINK Technology GmbH

Mannheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Grundlagen der Gesellschaft

1. Geschäftsmodell

Die ADLINK Group (ADLINK) ist ein führender Anbieter von Edge-Computing-Lösungen, die intelligente Data-to-Decision-Anwendungen für eine Vielzahl von Branchen ermöglichen. Mit einer breiten Palette von Komponenten für allgemeine und marktspezifische IIoT-Plattformen unterstützt ADLINK eine Vielzahl von Branchen wie Automatisierung, Kommunikation, Medizin, Transport, Verteidigungselektronik und Behörden. Das Produktportfolio umfasst Motherboards, Blade-Computer, Gehäuse, Module, Systeme und End-to-End-Lösungen auf Basis von Standard-Formfaktoren sowie ein umfassendes Sortiment an Test- und Messprodukten sowie intelligente Touch-Computer, Displays und Handsets, die den globalen Übergang zu Always-on-Systemen unterstützen. Viele Produkte in Extreme Rugged-VersionenTM bieten einen erweiterten Temperaturbereich sowie Schock- und Vibrationsfestigkeit.

ADLINK ist Titanium-Mitglied der Intel® Partner Alliance und engagiert sich in mehreren politischen Organisationen und Interoperabilitätsinitiativen wie der PCI Industrial Computer Manufacturers Group (PICMG), der PXI Systems Alliance (PXISA), der Standardization Group for Embedded Technologies (SGeT), der Autoware Foundation und der HDBaseT Alliance.

Die ADLINK Group hat ihren Hauptsitz in Taiwan und produziert in Taiwan und China. Forschungs- und Entwicklungsstandorte befinden sich in den USA, Deutschland, Taiwan und China. Vertriebs- und Supportbüros befinden sich auf der ganzen Welt, ergänzt durch ein ständig wachsendes Netzwerk von Partnern. ADLINK ist nach ISO-9001, ISO-14001, ISO-13485, ISO 45001, ISO 26262 und TL9000 zertifiziert. Die Muttergesellschaft wird an der taiwanesischen Börse TAIEX (Aktiencode 6166) gehandelt.

Die ADLINK Technology GmbH (im Folgenden als "ATG" oder "Unternehmen" bezeichnet) ist ein in EMEA tätiger Entwickler und Hersteller von industriellen Computersystemen mit Hauptsitz in Mannheim, Deutschland, und einer Niederlassung in Deggendorf, Deutschland. Das Produktportfolio umfasst sowohl Produkte, die in Deutschland entwickelt und produziert werden, als auch die des Mutterkonzerns. Darüber hinaus werden unsere Standardprodukte an die individuellen Bedürfnisse unserer Kunden angepasst oder bei Bedarf komplett neu entwickelt. Die Anforderungen unserer Kunden sind unsere Herausforderung, um sehr gute Produkte für die unterschiedlichsten Anwendungen anbieten zu können. Diesen Anspruch stellen wir durch unsere langjährige Erfahrung im Entwicklungsprozess sicher.

2. Forschung und Entwicklung

Die Entwicklungskosten sind mit TEUR 214 im Geschäftsjahr 2023 im Vergleich zu TEUR 437 im Vorjahr um TEUR 223 gesunken. Die Aufwendungen sind zurückgegangen, da mehrere Entwicklungsprojekte im Vorjahr abgeschlossen wurden. Zum 31. Dezember 2023 waren 34 Mitarbeiter*innen in der Entwicklung beschäftigt (31. Dezember 2022: 36).

II. Wirtschaftsbericht

1. Geschäftsverlauf

Im Jahr 2023 waren wir mit intensiven Wettbewerben konfrontiert und erlebten Pushouts von Kunden. Trotz vieler Herausforderungen ist es uns gelungen, Wachstum zu erzielen. Dieser Erfolg ist auf unsere kontinuierlichen Investitionen in die EMEA-Regionen, unseren außergewöhnlichen Kundenservice, die Qualität unserer Produkte und die positiven Ergebnisse verschiedener Wettbewerbe zurückzuführen (ungeprüft).

Die Umsatzerlöse sind im laufenden Geschäftsjahr deutlich um 13 % gestiegen. Die Verteilung nach Regionen blieb im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert. Insgesamt blieb der Umsatz rund 2,9 Mio. EUR hinter der Prognose für das Geschäftsjahr zurück.

Mit einem Auftragseingang von 52,9 Mio. EUR sank der Wert im Vergleich zum Vorjahr um 35 % (Vorjahr: 81,9 Mio. EUR). Das Verhältnis von Auftragseingang zu Umsatzerlösen (Book-to-Bill-Ratio) lag bei 76 %.

Die Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte beliefen sich auf TEUR 238 (Vorjahr: TEUR 185).

Obwohl wir im Geschäftsjahr 2023 ein negatives Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern (EBIT) von 0,2 Mio. EUR verzeichneten, reduzierte sich dieses im Vergleich zu 2022 deutlich um 3,0 Mio. EUR und stellte eine Verbesserung gegenüber dem geplanten negativen EBIT in Höhe von 1,6 Mio. EUR dar.

Das Geschäftsjahr kann daher als zufriedenstellend beurteilt werden.

2. Ertragslage

Die Umsatzerlöse stiegen im Geschäftsjahr 2023 auf 69,6 Mio. EUR nach 62,0 Mio. EUR im Vorjahr. Der Umsatzanstieg ist vor allem auf die hohe Nachfrage nach unseren Produkten und Dienstleistungen sowie vertragliche Vereinbarungen mit einzelnen Kunden zurückzuführen, um zusätzliche Kosten für eine schnellere Warenbeschaffung weiterzugeben.

Der überwiegende Teil der Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2023 wurde in US-Dollar erwirtschaftet. Im Jahresdurchschnitt veränderte sich der Euro/US-Dollar-Wechselkurs von rund 1,05 im Vorjahr auf 1,08 im Geschäftsjahr 2023. Dies führte zu positiven Währungseffekten.

Die Rohertragsmarge stieg von 16,4% im Vorjahr auf 19,3% im laufenden Geschäftsjahr, was stark von der hohen Marge mit Einzelkunden geprägt ist.

Im Durchschnitt beschäftigte das Unternehmen im Geschäftsjahr 110 Mitarbeiter (2022: 105 Mitarbeiter). Insgesamt stiegen die Personalkosten im Vergleich zum Vorjahr leicht um 0,4 Mio. Euro.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen verringerten sich gegenüber dem Vorjahr um insgesamt 960 TEUR bzw. 8,5%. Dies ist insbesondere auf geringere Aufwendungen für die Währungsumrechnung (-747 TEUR) zurückzuführen. Des Weiteren haben Änderungen in der Organisationsstruktur zu höheren Aufwendungen geführt.

Für unsere interne Unternehmenssteuerung nutzen wir im Wesentlichen das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT). Das EBIT belief sich im Geschäftsjahr auf -165 TEUR (Vorjahr: -3.154 TEUR). Die Verbesserung ist im Wesentlichen auf das höhere Geschäftsvolumen mit verbesserten Rohertragsmargen und den positiven Währungseffekt zurückzuführen.

Bedingt durch die Zins- und Darlehensentwicklung erhöhten sich die Zinsaufwendungen deutlich um TEUR 392.

3. Finanz- und Vermögenslage

Die ADLINK Technology GmbH verfügt über Kreditlinien in Höhe von insgesamt 26,0 Mio. EUR bei verschiedenen Banken, die durch die Muttergesellschaft besichert sind. Die Laufzeit der Kreditlinien beträgt ein Jahr. Davon wurden zum Bilanzstichtag insgesamt 14,0 Mio. Euro (Vorjahr: 12,7 Mio. Euro) in Anspruch genommen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen erhöhten sich im Geschäftsjahr aufgrund des erhöhten Beschaffungsvolumens von der Muttergesellschaft um TEUR 1.357

Am 2. August 2024 hat die Muttergesellschaft gegenüber der Gesellschaft eine bis zum 31. Juli 2025 geltende Patronatserklärung abgegeben, in der sie sich verpflichtet hat, dem Unternehmen zusätzliche liquide oder andere Mittel zur Verfügung zu stellen, um sicherzustellen, dass alle fälligen Verbindlichkeiten gegenüber den Gläubigern stets befriedigt werden. Die Geschäftsführung hat keine Anhaltspunkte dafür, dass die Patronatserklärung nicht verlängert wird.

Die Vorräte erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr um 2,6 Mio. EUR auf 9,7 Mio. EUR. Der Anstieg spiegelt die Fortsetzung eines hohen Auftragsbestands wider, um die Lieferfähigkeit sicherzustellen.

Zur Sicherung der Bevorratung und zukünftigen Lieferung von End-of-Lifetime Produkten haben Kunden im Geschäftsjahr Vorauszahlungen geleistet, die passivisch abgegrenzt wurden.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr um 3,0 Mio. EUR auf 11,7 Mio. EUR, was auf den hohen Umsatz im letzten Quartal des Geschäftsjahres zurückzuführen ist.

Die Gesellschaft ist bilanziell überschuldet und weist auf der Aktivseite einen Nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von 17.713 TEUR aus.

III. Prognosebericht

Zu Beginn des Jahres 2024 sehen wir, dass der wirtschaftliche Abschwung bereits begonnen hat, viele Hightech-Unternehmen Mitarbeiter entlassen und die Nachfrage geschrumpft ist. Die Materialknappheit hat sich verbessert, aber die Inflation bleibt hoch und belastet die Margen.

Für das Geschäftsjahr 2023 wurde insgesamt eine Umsatzsteigerung erzielt. Inwieweit und wie lange sich dieser Trend fortsetzen wird, ist derzeit nicht absehbar. Die ursprüngliche Planung für das Geschäftsjahr 2024 geht davon aus, dass sich Auftragsbestand und Umsatz weiterhin positiv entwickeln werden. Sie zeigt einen Umsatz von 73,5 Mio. EUR und ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern von - 0,3 Mio. EUR. Das Management geht hierbei davon aus, dass die Marge um 1,8 Prozentpunkte auf 17,5 % sinken wird.

Die aktuelle Geschäftsentwicklung Ende Oktober zeigt, dass die Ziele hinsichtlich Umsatzes und Ergebnis deutlich verfehlt werden. Es ist mit einem Umsatzrückgang von 25% und einem Ergebnis vor Zinsen und Steuern von rund Mio. EUR 2,0 zu rechnen.

Erste Planungen für das Geschäftsjahr 2025 gehen von einem Anstieg der Umsatzerlöse von 12% und einem nahezu ausgeglichenen Ergebnis vor Zinsen und Steuern aus.

IV. Risiko- und Chancenbericht

1. Risikobericht

Branchenspezifische Risiken

Aufgrund des großen Marktpotenzials gibt es einen intensiven Wettbewerb, der weiter zunehmen wird.

Diesem Wettbewerb auf dem Markt, insbesondere aufgrund des zunehmenden Wettbewerbs zwischen den Anbietern, werden wir uns weiterhin mit Erfahrung, Innovation, Zuverlässigkeit und einem hohen Maß an Qualität und professionellem Service stellen (ungeprüft).

Der Arbeitsmarkt für qualifizierte Mitarbeiter entwickelt sich immer mehr von einem Arbeitgebermarkt zu einem Arbeitnehmermarkt, in dem der Bewerber zwischen verschiedenen Angeboten wählen kann. Die Positionierung von ADLINK als attraktiver Arbeitgeber wird auch in Zukunft eine entscheidende Rolle bei der Gewinnung und Bindung von Mitarbeitern im Unternehmen spielen.

Finanzielle Risiken

Aufgrund der bestehenden Kreditlinien bei Banken, der Möglichkeit der konzerninternen Finanzierung und der Auftragslage unseres Unternehmens sind derzeit keine Liquiditätsrisiken erkennbar. Alle Kreditlinien sind durch die Muttergesellschaft besichert. Es ist derzeit davon auszugehen, dass diese über die laufende Laufzeit hinaus unverändert bleiben werden. Wir minimieren die potenziellen Währungsrisiken, die sich auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage unseres Unternehmens auswirken, indem wir Vermögenswerte und Schulden in Fremdwährung saldieren.

Das generelle Risiko der Nichtzahlung von Forderungen wird durch die Forderungsausfallversicherung weitgehend eliminiert. Hinzu kommen Sicherheitsmaßnahmen in Form von Bonitätsprüfungen, Kreditlinien, Vorauszahlungen etc. Im Berichtsjahr gab es keine Forderungsausfälle oder individuelle Wertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Ertragsorientierte Risiken

Der Arbeitsmarkt im Embedded-Bereich ist durch einen grundsätzlichen Fachkräftemangel gekennzeichnet. Verstärkt sich dieser Trend weiter, lassen sich daraus Risiken für die Ertragslage ableiten. Dies hat direkte Auswirkungen auf Forschung und Entwicklung. Daraus sehen wir derzeit jedoch kein wesentliches renditeorientiertes Risiko.

2. Chancen

Position auf dem Markt

Die ADLINK Technology GmbH hat sich nachhaltig als Anbieter von Embedded-Lösungen etablieren können. Wir gehen davon aus, dass wir unsere Position in Zukunft durch laufende Produktinnovationen und eine hohe Bereitschaft, spezielle Kundenwünsche in den verschiedenen Segmenten zu berücksichtigen, ausbauen können.

3. Gesamtaussage

Die ADLINK Technology GmbH sieht die Chance, das Unternehmen gezielt weiterzuentwickeln und auch in Zukunft stetig weiter zu wachsen. Die Prognosen des Vorjahres wurden teilweise erreicht und beim EBIT und Jahresergebnis übertroffen. Das Unternehmen sieht die Chance, weiter auf dem Markt zu wachsen, um die gesetzten Ziele zu erreichen. Dazu gehören die Produktentwicklung, Marketing- und Vertriebsaktivitäten sowie die Umstrukturierung des Unternehmens.

Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2023 und in Vorjahren erhebliche Verluste erzielt und weist einen Nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag aus. Mittel- und langfristig plant die Gesellschaft mit Gewinnen, durch die dieser Fehlbetrag beseitigt wird. Die Muttergesellschaft hat eine bis zum 31. Juli 2025 gültige harte Patronatserklärung für die Gesellschaft abgegeben. Dadurch sowie durch die Besicherung der bestehenden Kreditlinien durch die Muttergesellschaft und die Möglichkeit der Gesellschaft sich konzernintern zu finanzieren, sieht die Geschäftsführung vorerst keine Risiken, die den Bestand der Gesellschaft gefährden könnten. Sollte die Patronatserklärung nicht verlängert werden, die Besicherung der bestehenden Kreditlinien durch die Muttergesellschaft beendet oder die Möglichkeit der konzerninternen Finanzierung entfallen, bevor die Gesellschaft dauerhaft positive Cashflows generiert, wäre der Bestand der Gesellschaft von der Möglichkeit der externen Finanzierung abhängig. Der Geschäftsführung liegen keine Hinweise vor, dass diese internen Maßnahmen nicht auch weiterhin zur Verfügung stehen.

 

Mannheim, den 22. November 2024

Yi-Nan Chen

Chun Liu

Harn-Fen Ni

Shih-Hao Wan

Ta-Chih Chou

AKTIVA

31.12.2022
EUR T-EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 6.575,00 10
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 14.582,60 17
2. Technische Anlagen und Maschinen 13.609,10 14
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 357.324,06 274
385.515,76 305
392.090,76 315
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 3.769.476,60 2.808
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 48.229,38 63
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 5.877.260,96 4.226
4. Geleistete Anzahlungen 39.982,65 69
9.734.949,59 7.166
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 11.690.745,11 8.720
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 438.759,22 395
3. Sonstige Vermögensgegenstände 50.022,83 565
12.179.527,16 9.680
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 1.498.792,37 2.285
23.413.269,12 19.131
C. Rechnungsabgrenzungsposten 114.248,66 89
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 17.713.227,70 16.995
41.632.836,24 36.531

PASSIVA

31.12.2022
EUR T-EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 750.000,00 750
II. Verlustvortrag -17.745.471,14 -14.387
III. Jahresfehlbetrag -717.756,56 -3.358
-17.713.227,70 -16.995
IV. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 17.713.227,70 16.995
0,00 0
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 1.796.804,00 1.684
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 14.011.634,10 12.700
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 11.600,80 95
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 608.459,33 342
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 22.837.003,15 21.480
5. Sonstige Verbindlichkeiten 438.187,56 230
davon aus Steuern: EUR 272.082,43 (Vorjahr: EUR 155.885,54)
37.906.884,94 34.847
D. Rechnungsabgrenzungsposten 1.929.147,30 0
41.632.836,24 36.531

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2022
EUR T-EUR
1. Umsatzerlöse 69.641.003,05 62.010
2. Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen -56.182.474,93 -51.862
3. Bruttoergebnis vom Umsatz 13.458.528,12 10.148
4. Vertriebskosten -4.150.843,04 -3.146
5. Allgemeine Verwaltungskosten -853.949,75 -814
6. Sonstige betriebliche Erträge 1.728.399,79 1.965
davon aus Währungsumrechnung: EUR 1.545.714,23 (Vorjahr: EUR 1.814.786,99 )
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -10.341.041,79 -11.301
davon aus Währungsumrechnung: EUR -1.271.534,12 (Vorjahr: EUR -2.018.761,71)
-158.906,67 -3.147
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 59.387,30 0
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -596.928,90 -205
Finanzergebnis -537.541,60 -205
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -15.658,29 0
11. Ergebnis nach Steuern -712.106,56 -3.352
12. Sonstige Steuern -5.650,00 -7
13. Jahresfehlbetrag -717.756,56 -3.358

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

A. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss auf den 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches, wie sie für mittelgroße Kapitalgesellschaften gelten, aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet.

Der Bilanz wurde das Gliederungsschema des § 266 Abs. 2 und Abs. 3 HGB zugrunde gelegt. Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Umsatzkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 3 HGB gewählt.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag erstmals die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB auf. Die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften sind daher am Stichtag noch nicht anzuwenden.

Der Jahresabschluss wurde unter der Prämisse der Unternehmensfortführung aufgestellt. Hinsichtlich der bestandsgefährdenden Risiken verweisen wir auf die Ausführung im Lagebericht in Abschnitt IV. Risiko- und Chancenbericht.

Die ADLINK Technology GmbH, Mannheim, ist beim Amtsgericht Mannheim unter HRB 4371 eingetragen.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die im Vorjahr angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze wurden im Berichtsjahr unverändert angewandt.

Die Bilanzierung der entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und des Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter, planmäßiger Abschreibungen. Die Abschreibungen erfolgen linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer in Anlehnung an die von der Finanzverwaltung veröffentlichten AfA-Tabellen. Bei einer voraussichtlich dauernden Wertminderung des Anlagevermögens werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen, um die Vermögensgegenstände mit dem niedrigeren beizulegenden Wert anzusetzen.

Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis EUR 800 werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben.

Das Vorratsvermögen wird gemäß § 253 Abs. 1 HGB zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um Abschreibungen auf den niedrigen beizulegenden Wert angesetzt. Zu den Anschaffungskosten zählen neben den Anschaffungskosten abzüglich der Anschaffungspreisminderungen alle Anschaffungsnebenkosten sowie nachträgliche Anschaffungskosten.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden mit den Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Fertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bestehend aus Material- und Fertigungseinzelkosten sowie Sondereinzelkosten der Fertigung bewertet. Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Kosten aus dem Wertverzehr von Anlagevermögen fallen nicht an. Soweit erforderlich, erfolgt die Bewertung mit dem durchschnittlichen Einkaufspreis oder unter Berücksichtigung eventuell niedrigerer Veräußerungspreise. Waren werden mit dem durchschnittlichen Einkaufspreis angesetzt. Zinsen für Fremdkapital wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zu Nennwerten angesetzt.

Liquide Mittel sind zu Nennwerten bilanziert.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Auszahlungen vor dem Bilanzstichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Das Aktivierungswahlrecht nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB für einen Überhang an aktiven latenten Steuern wird nicht ausgeübt. Soweit sich nach § 274 Abs. 1 Satz 1 HGB ein Überhang an passiven latenten Steuern ergibt, werden steuerliche Verlustvorträge in voller Höhe verrechnet. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen, so dass bei Vorliegen eines Aktivüberhangs insgesamt keine latenten Steuern bilanziert werden.

Sonstige Rückstellungen sind für ungewisse Verbindlichkeiten gebildet. Sie werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Bei der Bemessung wurde allen erkennbaren Risiken angemessen Rechnung getragen und zukünftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert.

Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen werden unter den Verbindlichkeiten ausgewiesen. Der Ausweis erfolgt ohne Umsatzsteuer.

Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Einzahlungen vor dem Bilanzstichtag, die Erträge für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Schulden werden unter Berücksichtigung des Anschaffungskostenprinzips zum Zugangszeitpunkt und zum Abschlussstichtag gem. § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet.

C. Erläuterungen zum Jahresabschluss

I. Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens gemäß § 284 Abs. 3 HGB und die für das Geschäftsjahr vorgenommenen Abschreibungen sind in Anlage 1 zum Anhang dargestellt.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Fristigkeit der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stellt sich gemäß § 268 Abs. 4 HGB wie folgt dar:

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 11.690.745,11 8.720.476,70
davon mit einer Restlaufzeit <= 1 Jahr 11.690.745,11 8.720.476,70
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 438.759,22 394.730,08
davon mit einer Restlaufzeit <= 1 Jahr 438.759,22 394.730,08
Sonstige Vermögensgegenstände 50.022,83 564.894,19
davon mit einer Restlaufzeit <= 1 Jahr 0,00 524.038,51
davon mit einer Restlaufzeit > 1 Jahr 50.022,83 40.855,68

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen, wie im Vorjahr, in voller Höhe aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

3. Eigenkapital

Zum Bilanzstichtag resultiert gemäß § 268 Abs. 3 HGB ein Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag in Höhe von EUR 17.713.227,70, welcher auf der Aktivseite gesondert ausgewiesen ist.

Der Gesellschafterversammlung wird vorgeschlagen, den Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR 717.756,56 auf neue Rechnung vorzutragen.

4. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen gliedern sich gemäß § 285 Nr. 12 HGB wie folgt auf:

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
Rückstellung für Personal 1.091.820,00 1.067.849,00
Rückstellung für Gewährleistung 306.600,00 268.600,00
Rückstellung für ausstehende Rechnungen 358.784,00 281.275,76
Rückstellung für Abschluss- und Prüfungskosten 38.400,00 38.400,00
Übrige 1.200,00 27.515,54

5. Verbindlichkeiten

Die Fälligkeit der Verbindlichkeiten gemäß § 285 Nr. 1 i.V.m. § 268 Abs. 5 HGB stellt sich wie folgt dar:

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 14.011.634,10 12.700.000,00
davon mit einer Restlaufzeit <= 1 Jahr 14.011.634,10 12.700.000,00
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 11.600,80 94.759,07
davon mit einer Restlaufzeit <= 1 Jahr 11.600,80 94.759,07
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 608.459,33 342.081,86
davon mit einer Restlaufzeit <= 1 Jahr 608.459,33 342.081,86
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 22.837.003,15 21.480.314,56
davon mit einer Restlaufzeit <= 1 Jahr 22.837.003,15 21.480.314,56
Sonstige Verbindlichkeiten 438.187,56 230.233,22
davon mit einer Restlaufzeit <= 1 Jahr 438.187,56 230.233,22
- davon aus Steuern 272.082,43 155.885,54

Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten handelt es sich um in Anspruch genommene Kreditlinien bei Kreditinstituten, welche durch das Mutterunternehmen besichert sind. Der Gesellschaft stehen Kreditlinien in Höhe von insgesamt EUR 26.000.000,00 zu Verfügung.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen zu EUR 22.793.420,15 (Vorjahr EUR 21.462.971,59) aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und zu EUR 43.583,00 (Vorjahr EUR 17.342,97) aus sonstigen Verbindlichkeiten.

Es bestehen gemäß § 285 Nr. 3a HGB sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen sowie Leasingverträgen für Firmenfahrzeuge in Höhe von EUR 768.211,42 (Vorjahr EUR 460.652,36).

II. Gewinn- und Verlustrechnung

Der Materialaufwand gliedert sich in Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren sowie in Aufwendungen für bezogene Leistungen:

2023 2022
EUR EUR
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 54.067.589,93 49.908.332,29
Aufwendungen für bezogene Leistungen 132.565,91 147.454,21
54.200.155,84 50.055.786,50

Der Personalaufwand gliedert sich wie folgt:

2023 2022
Löhne und Gehälter 8.647.254,80 8.725.099,57
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.743.081,57 1.259.422,08
- davon für Altersversorgung: (29.107,07) (31.770,00)
10.390.336,37 9.984.521,65

Die Zinsaufwendungen entfallen, wie im Vorjahr, auf verbundene Unternehmen.

D. Sonstige Angaben

1. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Als nahestehende Personen gelten auch die Mitglieder der Geschäftsführung. Außer den angemessenen Vergütungen für die Geschäftsführung bestehen keine Geschäftsbeziehungen zu dieser Personengruppe.

2. Konzernzugehörigkeit

Das Mutterunternehmen im Sinne von § 285 Nr. 14 und Nr. 14a HGB, welches den Konzernabschluss für den kleinsten und den größten Kreis von Unternehmen aufstellt, ist:

ADLINK Technology, Inc., New Taipei City 235, Taiwan

Die Gesellschaft ist ein börsennotiertes Unternehmen (Stock Code 6166, TAIEX) und veröffentlicht ihren Konzernabschluss in Taipeh, Taiwan.

3. Geschäftsführung

Herr Yi-Nan Chen, Head of Embedded Platforms & Modules Business Unit

Herr Chun Liu, Chairman ADLINK Technology Inc.

Frau Harn-Fen Ni, Head of Global Business Management EMEA

Herr Shih-Hao Wan, Head of EMEA Regional Business Unit

Herr Ta-Chih Chou, CFO ADLINK Technology Inc., seit 19. Mai 2023

Alle Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt.

Die Höhe der Geschäftsführerbezüge beträgt im Geschäftsjahr 2023 insgesamt EUR 426.272,76 (Vorjahr EUR 426.272,76). Bis auf Herrn Chun Liu und Herrn Ta-Chih Chou sind alle Geschäftsführer bei der Gesellschaft angestellt.

4. Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr 2023 waren gemäß § 267 Abs. 5 i.V.m. § 285 Nr. 7 HGB durchschnittlich 110 (Vorjahr 105) Mitarbeiter beschäftigt, diese teilen sich nach Gruppen wie folgt auf:

2023 2022
Entwicklung und Produktion 71 68
Verwaltung und Vertrieb 39 37

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr einen Auszubildenden. Darüber hinaus sind weitere zwei Mitarbeiter in Großbritannien (Vertrieb) bei unserer Schwestergesellschaft angestellt. Diese Kosten werden an die ADLINK Technology GmbH weiterbelastet und unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen.

5. Ereignisse nach dem Stichtag

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahrs eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ergeben.

 

Mannheim, den 22. November 2024

Yi-Nan Chen

Chun Liu

Harn-Fen Ni

Shih-Hao Wan

Ta-Chih Chou

Entwicklung des Anlagevermögens des Geschäftsjahres 2023

Anschaffungskosten
Stand am 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 341.139,76 8.304,00 0,00 349.443,76
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 89.792,04 210,80 0,00 90.002,84
2. Technische Anlagen und Maschinen 468.652,16 3.169,00 0,00 471.821,16
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.113.023,84 226.386,18 0,00 1.339.410,02
2.012.607,80 238.069,98 0,00 2.250.677,78
kumulierte Abschreibungen
Stand am 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 331.491,84 11.376,92 0,00 342.868,76
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 72.305,60 3.114,64 0,00 75.420,24
2. Technische Anlagen und Maschinen 455.066,06 3.146,00 0,00 458.212,06
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 838.976,41 143.109,55 0,00 982.085,96
1.697.839,91 160.747,11 0,00 1.858.587,02
Buchwert 31.12.2023 Buchwert 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 6.575,00 9.647,92
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 14.582,60 17.486,44
2. Technische Anlagen und Maschinen 13.609,10 13.586,10
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 357.324,06 274.047,43
392.090,76 314.767,89

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die ADLINK Technology GmbH, Mannheim

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der ADLINK Technology GmbH, Mannheim, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ADLINK Technology GmbH, Mannheim, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die als "ungeprüft" gekennzeichneten Bestandteile des Lageberichts haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf die als "ungeprüft" gekennzeichneten Bestandteile.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit

Wir verweisen auf Angaben in Abschnitt "3. Gesamtaussage" innerhalb des Kapitels "IV. Risiko- und Chancenbericht" des Lageberichts, in denen die gesetzlichen Vertreter beschreiben, dass der Fortbestand der Gesellschaft gefährdet ist, sollte die Patronatserklärung nicht verlängert werden, die Muttergesellschaft die bestehenden Kreditlinien nicht mehr besichern oder die Möglichkeit der konzerninternen Finanzierung entfallen, bevor die Gesellschaft dauerhaft positive Cashflows generiert. Der Geschäftsführung liegen keine Hinweise vor, dass diese Maßnahmen nicht auch weiterhin zur Verfügung stehen. Wie in den Angaben im Abschnitt "3. Gesamtaussage" des Lageberichts dargelegt, zeigen diese Ereignisse und Gegebenheiten, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und die ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB darstellt. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebricht sind bezüglich dieses Sachverhalts nicht modifiziert.

Sonstige Informationen

Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die als "ungeprüft" gekennzeichneten Bestandteile des Lageberichts.

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, zu den inhaltlich geprüften Lageberichtsangaben oder zu unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt.

Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Mannheim, den 29. November 2024

Deloitte GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Steffen Schmidt, Wirtschaftsprüfer

Michael Harst, Wirtschaftsprüfer

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