Stammdaten

Register
Amtsgericht Chemnitz HRB 420
Vorher
Witzenmann Zwickau GmbH
Eingetragen
18.7.1990
Branche
Herstellung von Rohrform-, Rohrverschluss- und Rohrverbindungsstücken aus StahlHerstellung von Heizkörpern für ZentralheizungenHerstellung von Drahtwaren, Ketten und Federn
Gegenstand
Herstellung und Vertrieb von Metallschläuchen aller Art, Rohrhalterungen und anderen Rohrleitungselementen sowie Formstücken und Stahlbauteilen

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Marc Gerold Seckner
seit 2.5.2023
Prokura
Frank Schmitt
seit 5.1.2023
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
1.100.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Witzenmann Sachsen GmbH

Zwickau

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
Anhang EUR TEUR
A. ANLAGEVERMÖGEN (2)
I. Sachanlagen 4.993.295,91 3.375
4.993.295,91 3.375
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte (3) 2.068.728,83 1.959
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände (4) 1.029.465,26 1.857
III. Schecks, Kassenbestand, Bundesbankguthaben und Guthaben bei Kreditinstituten 3.147,26 3
3.101.341,35 3.819
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 8.890,00 0
8.103.527,26 7.194

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
Anhang EUR TEUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital (5) 1.100.000,00 1.100
II. Gewinnrücklagen (6) 815.800,00 816
III. Bilanzgewinn
1. Gewinnvortrag (7) 2.319.234,49 2.319
2.319.234,49 2.319
4.235.034,49 4.235
B. RÜCKSTELLUNGEN (8) 1.052.199,00 1.100
C. VERBINDLICHKEITEN (9) 2.816.293,77 1.859
8.103.527,26 7.194

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023 2022
Anhang EUR TEUR
1. Umsatzerlöse (11) 13.129.958,50 16.303
2. Veränderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 162.070,69 -86
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0,00 2
4. Gesamtleistung 13.292.029,19 16.219
5. Sonstige betriebliche Erträge 1.582.468,49 40
6. Materialaufwand (12) -7.146.687,08 -8.233
7. Personalaufwand (13) -4.962.675,77 -5.341
8. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -428.911,78 -190
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen (13) -2.944.405,40 -2.411
10. Zinsergebnis (14) -86.676,79 -7
11. Ergebnis nach Steuern -694.859,14 77
12. Sonstige Steuern -25.862,48 -26
13. Ergebnis vor Verlustübernahme / Gewinnabführung -720.721,62 51
14. Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages übernommener Verlust / abgeführter Gewinn 720.721,62 -51
15. Jahresergebnis 0,00 0

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

1. Grundlagen, Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze, Währungsumrechnung

Die Witzenmann Sachsen GmbH hat ihren Sitz in 08056 Zwickau und ist unter HRB 420 im Handelsregister beim Amtsgericht Chemnitz eingetragen.

Der Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches (HGB) in der Fassung des BilRUG und des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Soweit ein Wahlrecht für die Darstellung gesetzlich bestimmter Sachverhalte in der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang besteht, erfolgen die Angaben in der Regel im Anhang.

Um die Klarheit der Darstellung zu vergrössern und die Rechnungslegung innerhalb der Witzenmann-Gruppe zu vereinheitlichen, sind einige Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung gemäss § 265 Abs. 7 Nr. 2 HGB zusammengefasst und im Anhang gesondert ausgewiesen worden.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäss § 275 Abs. 2 HGB in der Fassung des BilRUG gegliedert.

Von der Möglichkeit nach § 286 Abs. 4 HGB, die Angabe der Geschäftsführerbezüge zu unterlassen, ist Gebrauch gemacht.

Auf die Angabe des Abschlussprüferhonorars ist gemäss § 285 Nr. 17 HGB verzichtet worden, die entsprechenden Angaben werden im Konzernabschluss der Muttergesellschaft enthalten sein.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um erhaltene Investitionszulagen sowie abzüglich planmässiger Abschreibungen bewertet. In die Herstellungskosten der selbst erstellten Anlagen werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch anteilige Gemeinkosten einbezogen. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände werden nicht aktiviert.

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden linear abgeschrieben, die zugrunde gelegten Nutzungsdauern sind einheitlich für die Witzenmann-Gruppe vorgegeben. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800 werden sofort abgeschrieben.

Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Bilanzstichtag beizulegen ist, wird dem durch ausserplanmässige Abschreibungen Rechnung getragen.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren oder zu niedrigeren Tageswerten bewertet. In die Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten einbezogen, zum Teil erfolgt die Ermittlung der Herstellungskosten retrograd vom Verkaufspreis. Alter und eingeschränkte Verwendbarkeit der Vorräte werden durch entsprechende Abschläge berücksichtigt.

Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen werden erkennbare Risiken durch Einzelwertberichtigungen ausreichend berücksichtigt.

Beim Umlaufvermögen werden negative Wertänderungen, die bis zur Bilanzaufstellung bekannt werden, durch entsprechende Abschreibungen berücksichtigt.

Die übrigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Die Bewertung erfolgt in Höhe des Erfüllungsbetrages, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden bei der Bewertung berücksichtigt.

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst.

Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert.

Fremdwährungen werden grundsätzlich mit dem Kurs am Einbuchungstag umgerechnet. Bei wesentlichen negativen Abweichungen zum Mittelkurs am Bilanzstichtag werden die entsprechenden Kursverluste berücksichtigt.

Gemäss § 256a HGB werden auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit Restlaufzeiten bis zu einem Jahr zum Mittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet und die entsprechenden Kursdifferenzen ergebniswirksam berücksichtigt.

Die Bewertung von Vermögen und Schulden ist nach den gleichen Grundsätzen wie im Vorjahr erfolgt.

2. ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS IM GESCHÄFTSJAHR 2023

ANSCHAFFUNGSKOSTEN
1. Jan. 2023 Zugänge Umbuchungen Abgänge 31. Dez. 2023
EUR EUR EUR EUR EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
EDV-Programme 245.489,41 0,00 0,00 470,40 245.019,01
SACHANLAGEN
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 2.777.972,65 677.097,74 432.613,93 1.622.503,04 2.265.181,28
Technische Anlagen und Maschinen 3.508.777,15 631.544,94 996.745,54 867.560,25 4.269.507,38
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.189.084,83 340.805,65 293.597,98 202.713,33 1.620.775,13
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.739.457,45 929.320,20 -1.722.957,45 0,00 945.820,20
9.215.292,08 2.578.768,53 0.00 2.692.776,62 9.101.283,99
9.460.781,49 2.578.768,53 0,00 2.693.247,02 9.346.303,00
AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN
1. Jan. 2023 Abschreibungen des Geschäftsjahres Änderungen im Zusammenhang mit Abgängen 31. Dez. 2023
EUR EUR EUR EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
EDV-Programme 245.489,41 0,00 470,40 245.019,01
SACHANLAGEN
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 1.605.171,74 -46.030,67 1.103.109,84 548.092,57
Technische Anlagen und Maschinen 3.185.266,15 -271.413,48 856.829,25 2.599.850,38
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.049.805,83 -111.467,63 201.228,33 960.045,13
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0.00 0,00
5.840.243,72 -428.911,78 2.161.167,42 4.107.988,08
6.085.733,13 -428.911,78 2.161.637,82 4.353.007,09
RESTBUCHWERTE
31. Dez. 2023 31. Dez. 2022
EUR EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
EDV-Programme 0,00 0,00
SACHANLAGEN
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 1.717.088,71 1.172.800,91
Technische Anlagen und Maschinen 1.669.657,00 323.511,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 660.730,00 139.279,00
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 945.820;20 1.739.457,45
4.993.295,91 3.375.048,36
4.993.295,91 3.375.048,36
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
3. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.066.252,14 1.192.669,01
2. Unfertige Erzeugnisse 711.397,55 608.788,00
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 316.965,35 295.310,66
4. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -25.886,21 -137.593,77
2.068.728,83 1.959.173,90
4. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 907.035,84 1.507.969,84
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 100.818,67 318.145,54
davon gegen Gesellschafter 0,00 0,00
3. Sonstige Vermögensgegenstände 21.610,75 30.885,83
1.029.465,26 1.857.001,21

5. Gezeichnetes Kapital

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
5. Gezeichnetes Kapital 1.100.000,00 1.100.000,00
6. Gewinnrücklagen
Andere Gewinnrücklagen 815.800,00 815.800,00
7. Bilanzgewinn
Gewinnvortrag 2.319.234,49 2.319.234,49
Eigenkapital 4.235.034,49 4.235.034,49
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
8. Rückstellungen
Steuerrückstellungen 0,00 0,00
Sonstige Rückstellungen 1.052.199,00 1.099.714,00
1.052.199,00 1.099.714,00

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Beträge für Gewährleistungen, ausstehende Eingangsrechnungen, Beratungs- und Prüfungskosten sowie Verpflichtungen aus dem Personalbereich.

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
9. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 126.360,98 999.601,97
davon mit einer Restlaufzeit bis 1 Jahr 126.360,98 999.601,97
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.643.635,36 809.203,82
davon mit einer Restlaufzeit bis 1 Jahr 2.643.635,36 809.203,82
davon gegenüber Gesellschaftern 2.636.782,85 782.147,52
3. Verbindlichkeiten aus Steuern 46.297,43 47.982,34
davon mit einer Restlaufzeit bis 1 Jahr 46.297,43 47.983,34
4. Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit 2.630,95
davon mit einer Restlaufzeit bis 1 Jahr 0,00 2.630,95
2.816.293,77 1.859.419,08
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
10. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Verpflichtungen aus Miet-, Wartungs- und Leasingverträgen
fällig im nächsten Jahr 17.000,00 49.000,00
fällig in 1-5 Jahren 0,00 31.000,00
fällig nach Ablauf von 5 Jahren 0,00 0,00
17.000,00 80.000,00
2023 2022
EUR EUR
11. Umsatzerlöse
Nach geographisch bestimmten Märkten
Inland 6.749.913,18 10.781.933,32
Ausland 6.380.045,32 5.521.303,64
13.129.958,50 16.303.236,96
12. Materialaufwand
1. Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 5.516.994,60 7.108.340,46
2. Aufwendungen für bezogene Leistungen 1.629.692,48 1.124.893,48
7.146.687,08 8.233.233,94
2023 2022
EUR EUR
13. Personalaufwand/Mitarbeiter
-Personalaufwand
1. Löhne und Gehälter 4.054.515,23 4.434.744,82
2. Soziale Abgaben und Aufwendungen für Unterstützung 908.160,54 906.119,73
4.962.675,77 5.340.864,55
-Anzahl der Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt)
Arbeiter 44 57
Angestellte 43 31
87 88
14. Zinsergebnis
1. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
1.1. aus verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
1.2. übrige 0,00 0,00
0,00 0,00
2. Zinsen und ähnliche Aufwendungen
2.1. an verbundene Unternehmen -82.970,44 -4.108,90
2.2. übrige -3.706,35 -3.291,26
-86.676,79 -7.400,16
-86.676,79 -7.400,16

15. Geschäftsführung

Geschäftsführer der Gesellschaft:

Herr Frank Schmitt, Weingarten (ab 01.01.2023)

16. Konzernverhältnisse

Die Gesellschaft ist in den Konzernabschluss der

Witzenmann GmbH, Pforzheim

einbezogen, die den Konzernabschluss für den grössten Kreis von Unternehmen aufstellt.

17. Vorschlag für die Verwendung des Ergebnisses

Vor Ergebnisübernahme wird für 2023 ein Verlust EUR 720.721,62 ausgewiesen.

Gemäss der gesellschaftsvertraglichen Vereinbarung vom 21. November 2019 wird der Gesellschafterversammlung vorgeschlagen, die im Jahresabschluss berücksichtigte Verlustübernahme von EUR 720.721,62 zu genehmigen.

18. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres

Es sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres zu verzeichnen.

 

Zwickau, den 31. Januar 2024

Witzenmann Sachsen GmbH

Der Geschäftsführer:

Frank Schmitt

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

Im Geschäftsjahr 2023 hat die Witzenmann Sachsen GmbH Umsatzerlöse von TEUR 13.130 erreicht. Somit wurde der Vorjahresumsatz (TEUR 16.303) um TEUR 3.173 unterschritten.

Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen waren im gesamten Jahresverlauf 2023 von Stagnation geprägt. Ursächlich waren vor allem die Nachwirkungen der Energiepreisentwicklung und die dämpfenden Effekte der geopolitischen Spannungen und Krisen.

Die im Jahr 2023 umgesetzte Zusammenlegung der Standorte Zwickau und Werdau mit der erforderlichen Organisationsänderung und der Verlagerung von Fertigungsanlagen bei laufender Produktion hatte negative Auswirkungen auf die Liefertreue und die Kundenzufriedenheit. Dies konnte auch durch teilweise kostenintensive Maßnahmen (Lohnbearbeitung, Fremdbezug, Schichtzulagen etc.) nicht vollständig verhindert werden.

Vertriebsseitig konnten kurzfristige Kostensteigerungen nicht über Preisanpassungen kompensiert werden. Der Standort Werdau wurde geschlossen, die Liegenschaft veräußert.

Das Umsatzniveau im Bereich Rohrhalterungen war mit TEUR 9.720 in 2023 um -14% gegenüber 2022 schwächer. Bei den Metallschläuchen war ein Umsatzrückgang von -33% auf TEUR 3.372 gegenüber Vorjahr zu verzeichnen.

Insgesamt wurde eine Gesamtleistung von TEUR 13.292 erreicht.

Das Betriebsergebnis verschlechterte sich von TEUR 60 auf TEUR -2.100.

Unter Einbeziehung des Finanzergebnisses von TEUR -87 und des Neutralen Ergebnisses von TEUR 1.466 wird vor Ergebnisübernahme ein Verlust von TEUR -721 ausgewiesen.

Den Abschreibungen von TEUR 429 stehen Investitionen von TEUR 2.579 gegenüber.

Zu Beginn des Geschäftsjahres 2024 werden 84 Mitarbeiter beschäftigt, davon 7 befristet.

Zusätzlich sind zum Jahresanfang weitere 8 Leiharbeiter beschäftigt.

Für das Geschäftsjahr 2024 haben wir Umsatzerlöse von TEUR 12.022 geplant.

Ausgehend von einer weiteren Abschwächung des Wirtschaftswachstums in 2024 wird unter Berücksichtigung der Wirksamkeit der in 2024 weiter vorangetriebenen Restrukturierungsmaßnahmen ein Betriebsergebnis von TEUR -148 erwartet.

Die Verlagerung der Metallschlauchproduktion an andere Standorte der Witzenmann-Gruppe wird im ersten Quartal 2024 abgeschlossen. Die Witzenmann Sachsen GmbH wird zum Kompetenzzentrum entwickelt und stellt dann ausschließlich Rohrhalterungen her.

Die Gesellschaft ist als Lieferant, Vertriebspartner und Handelsvertreter organisatorisch in die Witzenmann-Gruppe eingebunden. Die finanzielle Absicherung ist durch Zusagen der Muttergesellschaft sichergestellt. Insoweit sind für die zukünftige Entwicklung der Gesellschaft keine bestandsgefährdenden Risiken zu erkennen.

Der Auftragsbestand zum 31. Dezember 2023 beträgt TEUR 2.333.

 

Zwickau, den 31. Januar 2024

Der Geschäftsführer:

Frank Schmitt

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die

Witzenmann Sachsen GmbH, Zwickau

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Witzenmann Sachsen GmbH, Zwickau, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Witzenmann Sachsen GmbH, Zwickau, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt am Main, den 31. Januar 2024

AGP GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

ppa. Brück, Wirtschaftsprüferin

Gallus, Wirtschaftsprüfer

Datum der Feststellung des Jahresabschlusses: 19.07.2024

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