SWR Partnerschaft mbB Steuerberater Rechtsanwalt
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Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Maximilian Müller seit 19.12.2022 | Prokura |
Rainer Paulus seit 17.1.2012 | Geschäftsführer |
Christof Steil seit 23.1.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Steil Energie GmbHWeißenburg i. Bay.Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 1. Januar bis 31. Dezember 2023Steil Energie GmbH, Weißenburg1. Grundlagen des Unternehmens Gegenstand der Steil Energie GmbH ist der Handel mit Energieprodukten aller Art, insbesondere der Handel mit Mineralölprodukten, AdBlue, Pellets und Strom. Daneben betreibt die Gesellschaft inzwischen sechs AVIA-Tankstellen. Im Geschäftsjahr 2020 wurde der neue Standort Am Sand in Weißenburg mit einem Tank- und Schmierstofflager, einer Fahrzeughalle und einer Tankstelle in Betrieb genommen. Im Geschäftsjahr 2022 wurde am gleichen Standort ein Pelletlager mit Verladung in Betrieb genommen. Mitte des Geschäftsjahres 2021 wurde der Hauptsitz der Gesellschaft von Pappenheim nach Weißenburg verlegt. Der Verwaltungssitz wurde bereits in 2016 von Pappenheim nach Weißenburg verlegt. 2. Geschäfts- und Rahmenbedingungen Seit dem 24. Februar 2022 läuft ein Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine. Aufgrund von Sanktionen des Westens gegen Russland sind die Energiepreise zu Beginn des Geschäftsjahres 2022 explodiert. Hierzu führte die Bundesregierung zur Bekämpfung der hohen Energiepreise unter anderem einen 3-monatigen Tankrabatt, eine Gas- und Strompreisbremse, einen ermäßigten Steuersatz für Gas- und Wärmelieferungen, Härtefallhilfen für nicht leitungsgebundene Energieträger sowie einen einmaligen Heizkostenzuschuss ein. Bis zum Ende 2023 sind diese staatlichen Hilfen zur Bekämpfung der hohen Energiepreise ausgelaufen. Am 7. Oktober 2023 fand unter der Führung der Terrororganisation Hamas ein Angriff auf Israel statt. Als Folge dieses Angriffs ist Israel in den Gazastreifen einmarschiert. Weitere Konfliktherde in der Region insbesondere mit der Hisbollah, dem Iran und Huthi Rebellen sind wieder entflammt. Die Preise für Energieprodukte sind laut Verbraucherpreisindex des Statistischen Bundesamtes um 5,3% gegenüber 2022 angestiegen. Zu den gestiegenen Energiepreisen kamen insbesondere Preissteigerungen für Waren und Dienstleistungen. Insgesamt lag die Inflationsrate im Geschäftsjahr 2023 bei 5,9% laut Statistischem Bundesamt. Im Vorjahr lag die Inflationsrate noch bei 6,9%. Dementsprechend lag die Inflation im Geschäftsjahr 2023 nach wie vor auf einem hohen Stand. Beeinflusst wurde die Inflationsrate durch Maßnahmen der Regierung, insbesondere durch die Strom- und Gaspreisbremse, die Dezember-Soforthilfe sowie durch den Eingriff in den Personennahverkehr. Inflation und Preissteigerungen gehören ebenso zum Geschäftsjahr 2023 wie in 2022. Dies trifft uns nach wie vor in allen Geschäftsbereichen. Dienstleister und Lieferanten erhöhen nach wie vor ihre Preise. Lohn- und Gehaltssteigerungen gehören ebenso dazu. Lange Warte- und Lieferzeiten sind für einzelne Produkte nach wie vor an der Tagesordnung. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) sank im Jahr 2023 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3%. Die ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamts gehen von einem weiteren Rückgang im Geschäftsjahr 2024 von 0,2% aus. Die Rahmenbedingungen wurden von Beschlüssen der Regierung beeinflusst. Der Mindestlohn wird in 2024 auf 12,41 EUR und in 2025 auf 12,82 EUR erhöht (Die Bundesregierung, Mitteilung vom 06.01.2025: Gesetzlicher Mindestlohn). Die CO 2 -Preise für Sprit, Heizöl und Gas werden jeweils zu Beginn der Geschäftsjahre 2024 und 2025 erhöht. Ab 2027 soll für die CO 2 -Emissionen von Verkehr und Gebäudewärme ein europäisches Emissionshandelssystem eingeführt werden. Die letzten Atomkraftwerke in Deutschland wurden in 2023 abgeschaltet. In Deutschland wurden LNG- Importterminals eröffnet. Damit kann das über den Seeweg angelieferte LNG in das deutsche Netz einspeist werden und soll somit die Versorgungssicherheit gewährleisten. Die Treuhandverwaltung der Regierung von Anteilen an Rosneft Deutschland und Gazprom Germania wurde verlängert (Die Bundesregierung, Pressemitteilung vom 02.09.2024: Bundesregierung verlängert Treuhandverwaltung der Rosneft Deutschland). Aufgrund des Angriffskrieges von Russland und von verhängten Sanktionen des Westens gegen Russland sind die Energiepreise Anfang 2022 explodiert. Der Preis für die Rohölsorte Brent schnellte im März auf einen Stand von 130 Dollar/Barrel in die Höhe. Im Jahresverlauf gab der Rohölpreis wieder nach. Der Durchschnittspreis lag in 2022 bei 98,1 Dollar/Barrel. Im Geschäftsjahr 2023 ging der Durchschnittspreis zwar auf 81,2 Dollar/Barrel zurück, liegt aber immer noch deutlich über den Vorjahren. Um den Angebotsmarkt weiter zu verknappen und die Ölpreise nach oben zu korrigieren beschloss die Opec-Plus Gruppe im April 2023 überraschend den Ölausstoß ab Mai um zusätzliche 1,6 Mio. Barrel/Tag zu verringern. Saudi-Arabien beschloss einseitig zusätzlich eine Million Barrel vom Tagesangebot wegzunehmen. Ende 2023 hat die Opec-Plus Gruppe entschieden, das Angebot ab dem I. Quartal 2024 weiter zu verknappen. Die Förderung soll um weitere 2,2 Mio. Barrel/ Tag verringert werden. Im Bereich Pellets sind die Verkaufspreise zu Beginn des Ukrainekrieges 2022 explodiert. Jahrelang war der Verkaufspreis meist zwischen 250 und 300 EUR pro Tonne. Die Verkaufspreise stiegen in 2022 bis auf über 800 EUR pro Tonne. Seit diesem Zeitpunkt sind die Verkaufspreise stetig gesunken. Beeinflusst wurde die Weltwirtschaft durch Bankenpleiten und Übernahmen in 2023. Drei kleine bis mittelgroße Banken mussten aufgrund von Zahlungsunfähigkeit schließen. Eine größere Krise wurde durch staatliche Eingriffe verhindert. Ebenso wurde durch die Übernahme der Credit Suisse durch die UBS vermutlich eine weitere Finanzkrise verhindert (https://www.wikipedia.org/wiki/Bankenkrise_2023, zuletzt bearbeitet am 09.09.2024). Große Änderungen auf der Lieferantenseite gab es in 2023 nicht, jedoch gibt es nach wie vor Auswirkungen aufgrund der Sanktionspolitik gegen Russland und dem dadurch verknappten Angebot an Gas und Rohöl auf dem Weltmarkt. Der angekündigte Verkauf des Total Tankstellennetzes in Deutschland an Alimentation Couche-Tard wurde vollzogen. Weitere Ankündigungen von Verkäufen in der Tankstellenbranche liegen vor. Die Firma Phillips 66 - Mutterkonzern des Jet Tankstellennetzes - will sich von seinem Tankstellennetz trennen. Die Firma Hoyer erwirbt vorbehaltlich der Zustimmung des Bundeskartellamts das Endkundengeschäft der Varo Energie Direct inklusive des Tankstellengeschäftes. a. Entwicklung der Branche in Deutschland Zu Beginn der Corona Krise 2020 in Europa sank der Rohölreis kurzfristig unter die Marke von 25 Dollar, im Jahresdurchschnitt lag der Preis bei 42 Dollar. Hierzu liegt der Durchschnittspreis in 2021 bei rund 70 Dollar/ Barrel und der Höchstwert bei 86,4 Dollar/ Barrel. Wie bereits beschrieben wurde in 2022 ein Höchststand von 130 Dollar/Barrel erreicht und ein Durchschnittspreis von 98,1 Dollar/ Barrel. In 2023 lag der Durchschnittspreis bei 81,2 Dollar / Barrel. Zu Anfang der Pandemie 2020 sank der EURO und erholte sich bis zum Ende des Jahres bis auf 1,20 EUR/USD. Im Geschäftsjahr 2021 verlor der EUR gegenüber dem USD kontinuierlich an Wert und schloss im Dezember mit 1,13 EUR/USD. Im Geschäftsjahr 2022 verlor der EUR gegenüber dem USD weiter an Wert bis zu einem Niedrigstand von 0,95 EUR/USD im September und schloss das Geschäftsjahr mit einem Wert von 1,05 EUR/USD. Seither bewegt er sich zwischen 1,05 EUR/USD und 1,11 EUR/USD in 2023. Die Inlandsablieferungen 2023 in der Mineralölbranche sind laut Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle um 5,2% gegenüber dem Vorjahr gesunken (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle: Mineralöldaten für die Bundesrepublik Deutschland, Entwicklung der Inlandsablieferungen für Mineralölprodukte Dezember 2023). Die mengenmäßig größten Rückgänge sind bei den Produkten Rohbenzin, Dieselkraftstoff und Heizöl leicht zu verzeichnen. Lediglich bei Ottokraftstoffen und Flugturbinenkraftstoff kam es zu einem Anstieg der Nachfrage. Die Ottokraftstoffablieferungen sind im Vergleich zum Vorjahr leicht um 2,5% gestiegen, im Vorjahr um 3,5%. In 2021 und 2022 wurde Diesel jeweils mit einem Rückgang von 0,3% bzw. 0,6% ausgewiesen. In 2023 wird Diesel mit einem Rückgang von 3,6% ausgewiesen. Diesel hält trotz des Rückgangs seinen Anteil an den Gesamtablieferung bei 37,1%. Die Schmierstoffablieferungen verzeichneten in 2023 einen weiteren Rückgang von 6,8%, nach einem Rückgang in 2022 von 3,6%. Nach dem Rückgang von Heizöl leicht in 2021 um 28,3% sind die Inlandsablieferungen in 2022 um 8,2% gestiegen um im Jahr 2023 wieder um 5,3% zu sinken. Laut Information des Deutschen Pelletinstituts ist der Pelletverbrauch 2023 in Deutschland von 3.200 tt auf 3.400 tt angestiegen. b. Geschäftsergebnis Das operative Ergebnis der Gesellschaft vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) beträgt TEUR 782 (VJ: TEUR 2.137). Es wurde ein Jahresüberschuss von TEUR 2 (VJ: TEUR 1.060) erzielt. Wir beurteilen das Geschäftsjahr 2023 als ein sehr herausforderndes Geschäftsjahr mit einem Ergebnis, welches insbesondere dem mittel- bis langfristigen Ausbau und Umstieg auf weitere Geschäftsbereiche geschuldet ist. Die im Lagebericht des Vorjahres prognostizierten Kostensteigerungen und der damit verbundene Ergebnisrückgang sind eingetreten. c. Umsatz und Geschäftsentwicklung Im Geschäftsjahr 2023 konnte ein Umsatz von TEUR 161.993 (VJ: TEUR 178.025) erzielt werden, sodass sich ein Umsatzrückgang von ca. 9,0% im Vergleich zu 2022 ergibt. Der Umsatzrückgang resultiert im Wesentlichen aus einem Preisrückgang. Dieser spiegelt sich analog im Materialaufwand wider. Im Geschäftsjahr 2023 konnten wir die Mengen in einzelnen Bereichen wie Diesel, Pellets und Ottokraftstoffe steigern bzw. auf dem Niveau des Vorjahres halten. Der Absatz im Heizölbereich brach in 2021 um 37,8% zum Vorjahr ein. Der Rückgang bei den Inlandsablieferungen lag hier bei minus 28,3%. Im Geschäftsjahr 2022 konnten wir hier einen Zuwachs von 8,4% verzeichnen. Dieser Zuwachs spiegelt sich in den Inlandsablieferungen mit einem Zuwachs von 8,2% wider. In 2023 konnten wir die Menge im Vergleich zum Vorjahr leicht um 1,6% erhöhen, wobei die Inlandsablieferungen um 5,3% gesunken sind. Im Bereich Diesel stiegen die Ablieferungen um 7,2% im Gegensatz zu den Inlandslieferungen, wo ein Rückgang von 3,6% zu verzeichnen war. Im Bereich Schmierstoff haben wir annähernd die gleiche Verkaufsmenge wie im Jahr 2022. Die Inlandsablieferungen sind im gleichen Zeitraum um 6,8% zurückgegangen. Bei den Pelletablieferungen lose Ware konnten wir einen Zuwachs von 43,9% verzeichnen. Im Bereich Ottokraftstoffe haben nach dem Rückgang von 13,5% in 2022 einen Zuwachs von 18,0% zu verzeichnen. Hier verzeichnen die Inlandsablieferungen einen Zuwachs von 2,5%. Die Mitarbeiteranzahl hat sich im Durchschnitt erhöht. Wir haben unsere Kapazitäten für erneuerbare Energien in 2023 ausgebaut. Im Geschäftsjahr 2022 haben wir an unserem Standort in Weißenburg ein Pelletlager inklusive Verladung in Betrieb genommen. Im Geschäftsjahr 2023 haben wir das Pelletlager umgebaut. Der Hersteller des Pelletlagers hat unsere Qualitätsansprüche für den Betrieb des Pelletlagers nicht erfüllt. Dementsprechend hatten wir zusätzliche Investitionen und Kosten für den Umbau in 2023 zu tragen. Im Geschäftsjahr 2023 haben wir mit dem Umbau und der Modernisierung unserer Tankstellen begonnen. Wir haben den Standort Pappenheim mit einer PV-Anlage und einer öffentlichen Ladesäule ausgestattet. Die bereits begonnene Umsetzung von Ladesäulen am Standort Treuchtlingen erfolgt aufgrund von Verzögerungen erst in 2025. d. Investitionen und Finanzierung Nach den Investitionen 2020 mit TEUR 3.991 bedingt durch den Neubau haben wir in 2021 Investitionen von TEUR 840 getätigt. Die Investitionen betreffen vor allem Investitionen in den Fuhrpark, Abschlusszahlungen für den Neubau und Anzahlungen für das Pelletlager. In 2022 haben wir Investitionen von TEUR 1.408 getätigt. Diese betrafen vor allem die Fertigstellung des Pelletlagers und Investitionen in den Fuhrpark. Die Investitionen im Geschäftsjahr 2023 von TEUR 3.504 betreffen insbesondere die Anlage in festverzinsliche Wertpapiere, die Erweiterung des Fuhrparks, der Modernisierung unserer Tankstellen sowie den Umbau des Pelletlagers. Die Investitionen für den Fuhrpark sind teilweise aus Darlehen finanziert. Die restlichen Investitionen stammen aus Eigenmitteln. Auch im Geschäftsjahr 2024 wurden unter anderem aufgrund der Energiewende weitere Investitionen von rund TEUR 1.000 getätigt. Aus heutiger Sicht sollten hiermit erst einmal die größten Investitionen in die Energiewende angestoßen sein. Ein Teil des Anlagevermögens wird von der Steil Beteiligungs GmbH & Co. KG gemietet. Fremdkapital mit einer Laufzeit von 1 - 5 Jahren ist mit TEUR 1.659 vorhanden, und mit einer Laufzeit von über 5 Jahren mit TEUR 1.500 vorhanden. 3. Darstellung der Lage a. Vermögenslage Das langfristig gebundene Vermögen als Anteil vom Gesamtvermögen hat sich von 36,0% in 2023 auf 44,7% erhöht. Darin enthalten sind 1.500 TEUR Investitionen in Finanzanlagen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zum 31.12.2023 in Höhe von TEUR 5.978 (VJ: TEUR 4.664) haben um TEUR 1.314 zugenommen. Der Anteil der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen an der Bilanzsumme mit 27,0% hat sich erhöht. Gegenüber dem Vorjahr hat sich der Wert der Flüssigen Mittel um 2.004 TEUR reduziert. Das liegt insbesondere an der Investition in Finanzanlagen zur Erzielung von Zinserträgen. Die Verbindlichkeiten resultieren im Wesentlichen aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr (TEUR 12.897, korrespondierend im Vorjahr TEUR 10.520), welche zum 31.12.2023 58,3% der Bilanzsumme betragen (VJ: ca. 52,6%). Insgesamt hat sich die Bilanzsumme um 10,6% erhöht. b. Finanzlage Das Finanzmanagement der Gesellschaft ist auf die Steuerung der Liquidität und der Kapitalstruktur des Unternehmens ausgerichtet. Zur Beurteilung der Finanzlage wurde die nachstehende verkürzte Kapitalflussrechnung nach DRS 21 erstellt.
Der Finanzmittelbestand zum 31.12.2023 setzt sich ausschließlich aus liquiden Mitteln zusammen. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit ist im Geschäftsjahr 2023 positiv. Die Zunahme bei Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen hat neben den Abschreibungen den größten positiven Einfluss auf den Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit wird im Wesentlichen durch Auszahlungen für Investitionen in Sach- und Finanzanlagen und der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit durch die Aufnahme und Tilgung von Darlehen beeinflusst. Der Lagerumschlag in Tagen hat sich von 3,3 Tagen auf 3,6 Tage im Vergleich zum Vorjahr erhöht. Die durchschnittliche Zahlungsdauer der Kunden hat sich von 9,8 Tagen im Vergleich zu 12 Tagen verlängert. Die durchschnittliche Zahlungsdauer bei den Kreditoren hat sich von 21,7 Tagen auf 27,5 Tage wieder verlängert. Hier haben wir im Geschäftsjahr 2023 das Kreditlimit erhöht. Dazu haben sich auch die Bürgschaften Dritter und die Pfandrechte in 2023 erhöht. Zum Teil werden die Zahlungsziele von Lieferanten in 2024 um 1 Tag reduziert. Die Zahlungsfähigkeit war im Geschäftsjahr 2023 zu jedem Zeitpunkt gegeben. Engpässe in der Zahlungsfähigkeit sind darüber hinaus derzeit nicht erkennbar. c. Ertragslage Der Umsatz sank in 2023 vor allem aufgrund von Preissenkungen um 9,0%. Die Eigenkapitalquote der Gesellschaft liegt bei 21,0% im Vergleich zu 23,2% im Vorjahr. Der Materialaufwand sank analog zum Umsatz um ca. 9,2% gegenüber dem Vorjahr. Die Materialaufwandsquote hat sich leicht gegenüber dem Vorjahr von 96,1% auf 95,8% verbessert. Die Personalkosten sind im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Dies liegt unter anderem am Aufbau im Bereich "Alternative Energie" sowie an Lohn- und Gehaltssteigerungen. Die Abschreibungen sind vor allem aufgrund der Fertigstellung des Pelletlagers Ende 2022 und dem Ausbau der dazugehörigen Logistik um TEUR 137 gestiegen. Die periodenzugehörigen sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Jahr 2023 insbesondere aufgrund höherer Fuhrpark- und Frachtkosten um TEUR 473 gestiegen. Die Geschäftsführung beurteilt die Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft insgesamt als zufriedenstellend. Die Ertragslage ist dagegen ausbaufähig und bewegt sich nicht auf dem Niveau der Vorjahre. 4. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Die Inflationsrate ist in 2024 kontinuierlich gesunken. Aufgrund gestiegener Zinsen sind die Kosten für eine Neufinanzierung seit 2023 jedoch gestiegen. Im Februar 2025 finden vorgezogene Neuwahlen zum Deutschen Bundestag statt, nach dem Bruch der Ampelkoalition. Je nach Ausgang der Bundestagswahl könnten verschiedene Punkte Auswirkungen auf die Entwicklung der Gesellschaft haben. Dazu zählen unter anderem die Entwicklung des Mindestlohns, die Einführung von alternativen Energien, die Umsetzung vom Heizungsgesetz, die Entwicklung von Krankenkassenbeiträgen sowie eine Förderung von Elektroautos. Stellenabbau und Werksschließungen machen in der Automobilbranche die Runde. Energieintensive Unternehmen planen die Verlagerung ihrer Produktionsstätten ins Ausland. Ein höchstwahrscheinlicher Steuerbetrug in Oberfranken mit einem Volumen von 37 Millionen Litern Diesel wurde durch das Zollamt aufgedeckt. Hierdurch werden die zum Teil am Markt nicht nachvollziehbareren Dieselpreise verständlich. Der Gesetzgeber hat in 2024 neue Kraftstoffsorten wie HVO zum Verkauf an den Tankstellen zugelassen. Hier werden wir den Verkauf von der Kraftstoffsorte GTL auf HVO umstellen. 5. Voraussichtliche Entwicklung mit Hinweisen auf wesentliche Chancen und Risiken a. Risikobericht Da sich die Gesellschaft im bestehenden Kreditrahmen bewegt, sehen wir keine finanzwirtschaftlichen Risiken. Der Neubau, das Pelletlager sowie Teile des Fuhrparks sind mit langfristigen Darlehen finanziert. Leistungswirtschaftliche Risiken treten in erster Linie auf dem Absatzmarkt auf. Diesen Risiken wird durch weitgehende Absicherung im Rahmen von Versicherungsverhältnissen begegnet. Durch sehr starken Verdrängungswettbewerb verkleinern sich die Margen und drücken auf die Ertragssituation. Geringe Forderungsausfälle im Hausbrandgeschäft sind das Ergebnis eines funktionierenden Mahnwesens. Für Gewerbekunden wurde eine Forderungsausfallversicherung abgeschlossen. Die Risiken von Zahlungsausfällen in 2024 aufgrund hoher Preise und der damit verbundenen höheren Energiekosten für Haushalte und Unternehmen sind gestiegen. Laut Statistischem Bundesamt nehmen die Unternehmensinsolvenzen seit August 2022 auch in 2024 kontinuierlich zu (Destatis, Pressemitteilung Nr. 010 vom 10.01.2025). Dementsprechend steigt auch die Gefahr von Zahlungsverzögerungen und -ausfällen in 2025 weiter an. Der Energiemarkt ist weiterhin im Wandel begriffen. Wir gehen nach wie vor von einem über den Zeitablauf schrumpfenden Markt für Rohölprodukte in Deutschland aus. In der EU sollen ab 2035 nur noch solche Neuwagen mit Verbrennermotor zugelassen werden, die beim Fahren CO 2 -emissionsfrei sind. Darauf hat sich der EU-Umweltrat in 2023 verständigt. In 2024 wurden in Deutschland aber mit 380.600 Neuzulassungen weniger Elektroautos zugelassen als im Jahr zuvor, als rund 524.200 reine Elektroautos neu zugelassen wurden (ADAC, Mitteilung vom 14.01.2025: Pkw-Neuzulassungen 2024: E-Auto-Boom jäh beendet). Wir wollen uns für die Zukunft weiter diversifizieren. Diese Diversifikation ist jedoch mit Investitionen, laufenden Kosten und Risiken verbunden. Wir haben in 2022 ein Pelletlager mit Verladung in Betrieb genommen. In den Geschäftsjahren 2023 und 2024 haben wir die Anlage verbessert. Aktuell verbessern wir die Logistikprozesse. Auch die Umstellung auf HVO 100 war erst einmal mit erheblichen Kosten versehen, bevor mit dem Verkauf an der ersten Tankstelle begonnen werden konnte. Im Bereich Strom und Gas haben wir Anpassungen vorgenommen. Darüber hinaus passen wir unsere Kapazitäten in den einzelnen Bereichen anhand der Marktnachfrage an. Der Ausbau von Ladesäulen am Standort Treuchtlingen sollte in 2025 nach einigen Verzögerungen endlich abgeschlossen werden. Preissteigerungen werden sich nach wie vor in unseren Aufwendungen und Kosten widerspiegeln. Die Erhöhung der CO 2 Abgabe, die Erhöhung des Mindestlohns und Ankündigungen von Dienstleistern und Lieferanten beeinflussen unsere Kostenstruktur in 2024 und 2025. Die richtigen Entscheidungen vor allem zum richtigen Zeitpunkt auf dem Weg zum Umstieg auf Erneuerbare Energien sind in diesen Zeiten schwer zu treffen. Die mittel- bis langfristigen gesteckten Ziele und die angestoßenen Anpassungen im Unternehmen aufgrund der Änderungen im Energiemarkt verfolgen wir nach wie vor konsequent. Risiken, die den Bestand des Unternehmens gefährden könnten, sind derzeit nicht ersichtlich. b. Chancen- und Prognosebericht Das Jahr 2024 zeigt einen Rückgang der Mengen vor allem im Handelsgeschäft. Im Bereich Pellets konnten wir die geplante Mengensteigerung realisieren. Wir konnten gegenüber dem Geschäftsjahr 2023 den Rohertrag leicht verbessern. Jedoch zeigt sich im Gegenzug auch die Zunahme der Kosten. Der Wärmemarkt steht aufgrund der Preis- und Versorgungsdiskussion immer im Mittelpunkt. Zur Kostenentwicklung von einzelnen Energieträgern tragen unter anderem das verabschiedete Heizungsgesetz, das Abschalten der Kernkraftwerke, das "Wind an Land Gesetz" sowie der Aufbau von LNG Terminals zur Gasversorgung bei. Ebenso tragen die Änderung der KFW Förderung, die gestiegenen Zinsen und Hausbaukosten zur Verteuerung bzw. zur Verschiebung von Wohnbauprojekten bei. Hieraus erfolgt auch eine Unsicherheit der Kunden beim Umstieg auf alternative Heizsysteme. Die deutsche Wirtschaft bleibt auch in 2025 in einem schwierigen Umfeld. Laut aktuellen Prognosen der Wirtschaftsforscher stagniert die Wirtschaft in Deutschland mit einem Wachstum von 0,1% (Tagesschau vom 27.12.2024: IW-Umfrage unter den Verbänden - Auch 2025 keine Trendwende der Wirtschaft?). Das Zerbrechen der Ampelkoalition sowie die Zeitspanne, bis eine neue Regierung ihre Arbeit aufnimmt und ihren Kurs vor allem in der Energiepolitik vorstellt und umsetzt, macht es nicht einfacher, die richtigen Entscheidungen zum richtigen Zeitpunkt zu treffen. Geplant ist in unserer Gesellschaft weiterhin der Ausbau des bestehenden Geschäfts. In 2022 haben wir am neuen Standort in Weißenburg ein Pelletlager und eine -verladung in Betrieb genommen, damit wir die Versorgung unserer Kunden sicherstellen können. In 2023 haben wir die Anlage und die Abläufe verbessert. In 2024 haben wir die Vertriebs- und Logistik verbessert. In 2025 planen wir die Fertigstellung unserer Ladestationen am Standort Treuchtlingen. Im Anschluss daran müssen wir noch den Vertrieb und die EDV-Struktur für diesen Bereich ausbauen. Im Bereich Strom haben wir in 2024 Korrekturen vorgenommen. Diese werden aber erst in 2025 greifen. Ausblick Insgesamt haben wir einen Rückgang der Mengen in 2024. Vor allem im Heizölbereich hatten wir einen Rückgang der Mengen. Der Mengenrückgang kam insbesondere aufgrund einer extrem geringen Nachfrage im ersten Quartal 2024 zustande. Der Geschäftsverlauf 2024 sollte ergebnismäßig annähernd auf gleichem Niveau wie 2023 liegen. Aktuelle Geschäftszahlen zeigen einen gestiegenen Rohertrag, jedoch hatten wir auch weiterhin Kostensteigerungen zu verarbeiten. Im Geschäftsjahr 2025 erwarten wir eine Mengensteigerung im Bereich Pellets sowie in den Tankstellenabsätzen. Hier haben wir in 2024 zwei AVIA Xpress Stationen eröffnet. Ebenso erwarten wir eine Zunahme beim Stromverkauf durch Ladesäulen. Bei den restlichen Produkten gehen wir von der gleichen Menge wie im Vorjahr aus. Ergebnistechnisch planen wir mit einem positiven Ergebnis 2025.
Weißenburg, den 31.01.2025 Die Geschäftsführung BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGBauf. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz anzubringenden Zusatzangaben grundsätzlich im Anhang aufgeführt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierung und Bewertung wird nach den allgemeinen Bestimmungen des Handelsgesetzbuches sowie unter Berücksichtigung der ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften vorgenommen. Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 und 275 HGB, wobei für die Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren Anwendung findet. Die immateriellen Vermögensgegenstände beinhalten einen entgeltlich erworbenen Geschäftswert; die Abschreibung erfolgte linear über die voraussichtliche wirtschaftliche Bestandsdauer des erworbenen Geschäftsbetriebs auf 5 Jahre. Zum Bilanzstichtag wird der Geschäftswert mit dem Erinnerungswert von EUR 1,00 angesetzt. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Grundlage der planmäßigen Abschreibungen ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Die Abschreibung erfolgt linear. Die Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis EUR 250,00 werden aus Vereinfachungsgründen im Erwerbsjahr voll als Aufwand behandelt. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 werden im Erwerbsjahr voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Soweit erforderlich, wird der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere beizulegende Wert angesetzt. Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips angesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert angesetzt. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wird durch Bildung angemessen dotierter Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Die flüssigen Mittel sind mit dem Nominalwert angesetzt. Die Rechnungsabgrenzungsposten auf der Aktivseite enthalten Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit diese Aufwand für bestimmte Zeitpunkte nach dem Abschlussstichtag darstellen. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgt in Höhe des Erfüllungsbetrages, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst. Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Berechnung der latenten Steuern beruht auf temporären Differenzen zwischen Bilanzposten aus handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Betrachtungsweise gem. § 274 HGB. Die sich ergebenden Steuerbe- und -entlastungen werden saldiert. Der sich ergebende Überhang an passiven latenten Steuern wird unter dem Posten "Passive latente Steuern" ausgewiesen. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist als Anlage zum Anhang dargestellt. Sämtliche Forderungen haben eine Laufzeit unter einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen wie im Vorjahr insgesamt Forderungen gegen Gesellschafter. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern. Es bestehen zum Bilanzstichtag aktive latente Steuern in Höhe von 6 TEuro und passive latente Steuern in Höhe von 173 TEuro, welche saldiert ausgewiesen werden. Die aktiven latenten Steuern haben sich im Geschäftsjahr um 5 TEuro verringert, die passiven latenten Steuern haben sich im Geschäftsjahr um 3 TEuro verringert. Der Bilanzgewinn beinhaltet einen Gewinnvortrag in Höhe von 4.132.908,20 EUR (Vj. 3.372.586,27 EUR). Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten in EUR stellen sich wie folgt dar:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundschulden und Sicherungsübereignungen besichert. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen sind 11.982,16 Euro (Vj. 13.027,95 Euro) aus verbundenen Unternehmen und 55.66 Euro (Vj. 0,00 Euro) aus Abzinsung enthalten. In den Steuern vom Einkommen und Ertrag sind Aufwendungen aus der Zuführung von latenten Steuern in Höhe von 2 TEuro (Vj. Erträge aus der Auflösung in Höhe von 5 TEuro) enthalten. Sonstige Angaben Es bestehen Haftungen für Bürgschaften Dritter in Höhe von 4.000 TEuro; die hierfür gewährten Pfandrechte betragen 2.375 TEuro. Da bisher keine Ansprüche geltend gemacht wurden und uns keine Anhaltspunkte dafür vorliegen, schätzen wir das Risiko für eine Inanspruchnahme als gering ein. Finanzielle Verpflichtungen bestehen aufgrund eines Pachtvertrages gegenüber einem verbundenen Unternehmen. Die Restlaufzeit am Bilanzstichtag beträgt 1 Jahr, die Restverpflichtung ca. 85 TEuro. Weiterhin bestehen finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen; die Restlaufzeiten betragen bis 163 Monate, die Restverpflichtungen belaufen sich auf 359 TEuro. Außerdem bestehen finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen; die Restlaufzeiten betragen bis 46 Monate, die Restverpflichtungen belaufen sich auf 95 TEuro. Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 28 kaufmännische Angestellte, 37 gewerbliche Arbeitnehmer und 15 Aushilfen beschäftigt. Im Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 erfolgte die Geschäftsführung der Gesellschaft durch Herrn Christof Steil (Gesamtgeschäftsführung) und Herrn Rainer Paulus (Bereich Verwaltung). Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von 2.280,67 EUR mit dem Gewinnvortrag in Höhe von 4.132.908,20 EUR auf neue Rechnung vorzutragen.
Weißenburg i. Bay., den 31.01.2025 Christof Steil, Geschäftsführer Rainer Paulus, Geschäftsführer
sonstige BerichtsbestandteileGewinnverwendungsbeschluss:Lt. Gewinnverwendungsbeschluss vom xx.xx.2025 wird der Jahresüberschuss in Höhe von 2.280,67 Euro mit dem Gewinnvortrag in Höhe von 4.132.908,20 Euro auf neue Rechnung vorgetragen. Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 22.05.2025 festgestellt. BestätigungsvermerkWiedergabe des Bestätigungsvermerks des Abschlussprüfers Die folgende Wiedergabe des Bestätigungsvermerks bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss. Der Hinweis ist nach § 328 Abs. 1a Satz 2 HGB bei teilweiser Offenlegung also bei in Anspruch genommenen Erleichterungen und rechtmäßig nachgeholten Aufstellungserleichterungen notwendig. Nach dem Ergebnis der Prüfung wurden am 31. Januar 2025 dem vollständigen Jahresabschluss der Steil Energie GmbH, Weißenburg i. Bay., zum 31. Dezember 2023 und dem Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 der folgende Bestätigungsvermerk erteilt, der an dieser Stelle wiedergegeben wird: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Steil Energie GmbH, Weißenburg i. Bay.: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Steil Energie GmbH, Weißenburg i. Bay., - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Steil Energie GmbH, Weißenburg i. Bay., für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Nürnberg, den 31. Januar 2025 Rödl
& Partner GmbH
Grillenberger, Wirtschaftsprüfer Kastl, Wirtschaftsprüfer |
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