Stammdaten

Register
Amtsgericht Fulda HRB 925
Eingetragen
11.7.1990
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3,5 tEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist der Handel mit Neu- und Gebrauchtfahrzeugen sowie der Handel mit Fahrzeug- und Ersatzteilen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Benjamin Jakob
seit 13.1.2016
Geschäftsführer
Peter Jakob
seit 15.8.2005
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Petersberg
51.200 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Autohaus Jakob GmbH

Petersberg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Grundsatz

Im Lagebericht werden vergangenheitsbezogene Fakten dargelegt und zudem vorausschauende Aussagen getroffen. Das die Vergangenheit beschreibende Datenmaterial wird überwiegend aus dem Jahresabschluss des abgelaufenen Geschäftsjahres abgeleitet. Die vorausschauenden Aussagen unterliegen Unsicherheiten und Risiken, die jeweils auf den tatsächlichen Eintritt der dargestellten Sachverhalte Einfluss nehmen können. Insoweit werden diese Sachverhalte auch mit Konjunktiv beschriebenen Verben dargestellt. Für die in Zukunft gerichteten Aussagen und Darlegungen wurden die zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichts jeweils verfügbaren Kenntnisse herangezogen. Gleichwohl bleiben bei den zukunftsbezogenen Aussagen die Risiken aller in die Zukunft gerichteten Betrachtungen bestehen.

Dem Unternehmen wurde zum 30.06.2023 der Händlervertrag der Marke Jeep gekündigt. Im Zuge der Neuausrichtung des Stellantis-Konzerns möchte das Autohaus auch keinen neuen Händlervertrag. Der Servicevertrag wird uneingeschränkt fortführt. Im

Zusätzlich hat die Gesellschaft die Marke Ssangyong zur Jahresmitte 2023 in ihr Portfolio aufgenommen.

2. Entwicklung von Gesamtwirtschaft

Nach den vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes sank das preisbereinigte BIP für des Jahr 2023 um 0,3 % gegenüber dem Vorjahr (kalenderbereinigt -0,1 %). Für die Reduzierung wird unter anderem die schwache Nachfrage im In- und Ausland sowie die ungünstigen Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen angesehen. Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung in den einzelnen Wirtschaftsbereichen verlief in 2023 sehr unterschiedlich. Das produzierende Gewerbe ohne Baugewerbe ging in 2023 deutlich um 2,0 % zurück. Auch das verarbeitende Gewerbe musste eine Senkung der Bruttowertschöpfung von -0,4 % hinnehmen. Lediglich die Automobilbranche hatte auf die Bruttowertschöpfung positive Effekte.

(Quelle: Pressemitteilung vom 15. Januar 2024 - 019/24, Statistisches Bundesamt; https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressekonferenzen/2024/bip2023/pm-bip.pdf?__blob=publicationFile)

Die Personenkraftwagen (PKW) Neuzulassungen sind im Vergleich zum Vorjahr um 7,3% (1,1%) gestiegen und erreichten damit einen Neuzulassungswert von 2.844.609 PKW. Die Neuzulassungen bei den Antriebsarten Benzin und Diesel stiegen wieder um 13,3% (-11,2%) bzw. 3,0% (-9,92%) und erreichten damit einen nominellen Anteil von 978 T PKW bzw. 486 T PKW. Die Anzahl von neuzugelassenen Elektro-PKW (BEV = Battery Electric Vehicle) stieg um 11,4% auf 524.219 (Vj.: 470.559), bei den PKW mit Plug-in-Hybrid sanken die Zulassungen um 51,5% auf 175.723 Fahrzeuge (Vj.: 362.093). Bei der Marke Nissan stieg die Zahl der Neuzulassungen stark um 5.787 (2023: 31.856, 2022: 26.069) oder 22,2% zum Vorjahr. Bei der Marke Jeep sank die Zahl der Neuzulassungen entgegen dem Trend um 1.908 auf 15.276, also um 11,1%. Somit erreichten beide Marken zusammen einen Anteil von 1,66% (Vorjahr 1,63%) an den Neuzulassungen.

Die Marke Ssangyoung konnte ein Zuwachs von 18,1% im Vergleich zum Vorjahr verzeichnen, sodass Ssanyoung absolut auf 2.223 Zulassungen in 2023 kam. (Quelle:www.kba.de/DE/Statistik/Fahrzeuge/Neuzulassungen/monatlicheNeuzulassungen, Download FZ8)

Der Gesamtumsatz im Neuwagenhandel stieg im Vorjahresvergleich um 1,6 Mrd. an und erreichte damit einen nominellen Anteil von 66,6 Mrd. Euro. Ursächlich hierfür dürfte der Anstieg an Neuzulassungen sein.

(Quelle:www.kfzgewerbe.de/fileadmin/user_upload/Presse/Pressemeldungen/JPK_2024/Grafik_Umsaetze_2023.pdf)

Die Besitzumschreibungen nahmen im Vorjahresvergleich wieder zu auf 6,031 Mio (5,64 Mio.) PKW . Dabei erreichten die Marken Nissan und Jeep jeweils einen Anteil von 1,33% bzw. 0,35%. (Quelle:www.kba.de/DE/Statistik/Fahrzeuge/Besitzumschreibungen/MarkenHersteller/marken_hersteller_node.html)

Der Umsatz auf dem Gebrauchtwagenmarkt legte deutlich zu. Im Bereich der Markenhändler hat der Markt einen Umsatzanstieg von 15,2% auf 58,4 Mrd. Euro erfahren. Bei den freien Händlern legte dieser um 19,3% auf 32,2 Mrd. Euro zu.

(Quelle: www.kfzgewerbe.de/fileadmin/user_upload/Presse/Pressemeldungen/JPK_2024/ Das:Kfz-Gewerbe_2023_in_Deutschland.pdf)

Der Auslauf der Förderung von elektrisch betriebenen Fahrzeugen zum 31.08.2023 im gewerblichen Bereich und Mitte Dezember 2023 im privaten Bereich haben zu einem starken Einbruch der Absatzzahlen bei diesen Fahrzeugen geführt.

Der Umsatz im Bereich der Werkstätten und Service war in 2023 weiter ansteigend auf 33,8 Mrd. € (+17,7%). (Quelle: www.kfzgewerbe.de/kfz-gewerbe-umsatz-wächst-auf-2073-mrd-euro)

3. Entwicklung des Stellantis-Konzerns und deren Marken sowie Nissan

Zulassungen der Stellantis-Marken lagen bei rund 333.000 Pkw, was einem kleinen Anstieg um ca. 3.000 Einheiten oder 0,9% entspricht. Der Marktanteil beträgt damit 11,71%. Stellantis setzt trotz des Auslaufens der Förderung in Deutschland auf die Elektrifizierung ihrer Flotte.

Auch Nissan setzt in Zukunft auf elektrische Antriebe und plant eine Rundumerneuerung des Produktportfolios bis 2027. Dabei soll der Anteil an elektrischen Antrieben ausgebaut werden. Jedoch setzt man weiterhin auch auf Verbrennungsmotoren. (Quelle: www.insideevs.de Artikel: Nissan kündigt neue Elektroauto-Generation für 2027 an)

4. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

Ertragslage

Während des Geschäftsjahres 2023 sank die Zahl der verkauften Fahrzeuge von 285 im Jahr 2022 auf 257 in 2023. Dabei sank die Zahl der verkauften Neufahrzeuge auf 94 (122), während die Zahl der verkauften Gebrauchtwagen bei 163 (163) stagnierte. Die Reduzierung bei den Neufahrzeugen ist zum einen auf die Kündigung des Jeep-Händlervertrags zum 30.06.2023 zurückzuführen, wobei es noch keinen neuen Händler in der Region gibt. Zum anderen war der Absatz an Fahrzeugen für den Untertagebau rückläufig, weil Dieselfahrzeuge, die der Markt hierfür verlangt, nicht mehr nach Europa kommen.

Der Umsatz bei den Neufahrzeugen sank um 538 TEuro (-9,1%) auf 5.376 TEuro. Dieser Rückgang entspricht in etwa dem Rückgang der Absatzzahlen bei den Neuwagen.

Der Umsatz bei den Gebraucht- und Vorführwagen stieg von 3.745 TEuro in 2022 auf 4.079 TEuro in 2023, also um 8,77%. Der Anstieg resultiert aus einer vorteilhaften Preisentwicklung im Gebrauchtwagensektor. Die Erlöse für Teile und Zubehör konnten stark um 722 TEuro auf 3.140 TEuro gesteigert werden. Auch hier spielten die starken Preisanstiege durch die Inflation eine wesentliche Rolle, die an die Kunden weitergegeben werden konnten.

Der Materialaufwand stieg um 478 TEuro auf 9.913 TEuro an, was auf die gestiegenen Preise bei den Teilen zurückzuführen ist. Durch die gestiegene Gesamtleistung konnte die Materialaufwandsquote 73,8% Vorjahr auf 70,0% im Jahr 2023 verbessert werden.

Das Rohergebnis liegt damit bei 4.316 TEuro (Vorjahr 3.437 TEuro) bzw. 30,5% von der Gesamtleistung (Vorjahr 26,9%).

Die Personalkosten sanken leicht von 1.501 TEuro auf 1.491 TEuro. Die Personalaufwandsquote sank damit ebenfalls von 11,7% auf 10,5% im Berichtsjahr.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrugen im Berichtsjahr 718 TEuro (Vorjahr: 813 TEuro) und setzen sich im Wesentlichen aus Raumkosten (166 TEuro, Vorjahr: 213 TEuro), Werbe- und Reisekosten (194 TEuro; Vorjahr: 143 TEuro) und den verschiedenen betrieblichen Kosten (161 TEuro; Vorjahr: 186 TEuro) zusammen.

Das Finanzergebnis verschlechterte sich auf - 42 TEuro (Vorjahr 7 TEuro). Insgesamt konnte ein Jahresüberschuss von 1.334 TEuro (Vorjahr: 675 TEuro) erzielt werden.

Die Geschäftsleitung war mit der Entwicklung 2023 im Neuwagenverkauf bedingt zufrieden. Im Bereich der Neufahrzeuge sind die Rückgänge durch den Wegfall der Stellantis-Verträge absehbar gewesen. Im Bereich der Nissan-Neuwagen konnte man die gesteckten Ziele nicht erreichen.

Der Bereich des Sonderfahrzeugbaus ist mitten in der Platzierung eines eigenen elektrisch betriebenen Fahrzeugs.

Im Bereich des Teilehandels wurden die Ziele erreicht.

Insgesamt sind wir mit dem erzielten Ergebnis zufrieden. Die Planung sah in etwa einen Gewinn von 900 TEuro vor. Dieser wurde übertroffen.

Vermögenslage

Die Vermögens- und Kapitalstruktur stellt sich wie folgt dar:

31.12.2023 31.12.2022
TEUR % TEUR %
Aktiva
Anlagevermögen 778 6,5 1.190 10,4
Umlaufvermögen 10.097 84,1 8.508 74,3
Flüssige Mittel 1.113 9,3 1.735 15,1
Rechnungsabgrenzungsposten 7 0,1 21 0,2
Summe Aktiva 11.995 100,0 11.454 100,0

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
TEUR % TEUR %
Eigenkapital 8.690 72,4 7.357 64,2
Rückstellungen 450 3,8 308 2,7
Verbindlichkeiten 2.855 23,8 3.789 33,1
Summe Passiva 11.995 100,0 11.454 100,0

Die Investitionen in das Anlagevermögen betrugen 616 TEuro, Abschreibungen 179 TEuro, so dass das Anlagevermögen von 1.190 TEuro auf 778 TEuro im Berichtsjahr 2023 gesunken ist. Dies entspricht einem Anteil von 6,5% am Gesamtvermögen (Vorjahr 10,4%). Die Investitionen und Umbuchungen erfolgten im Wesentlichen bei den Geschäfts- und Vorführwagen und durch die Anschaffung von Werkzeugen und Kleinmaschinen für die Werkstatt.

Das Umlaufvermögen (ohne liquide Mittel) stieg um 1.589 TEuro auf 10.097 TEuro in 2023 an. Der Anstieg resultierte hauptsächlich aus dem Anstieg des Vorratsvermögens von 4.803 TEuro im Jahr 2022 auf 5.761 TEuro im Jahr 2023. Die sonstigen Vermögensgegenstände erhöhten sich von 1.215 TEuro auf 2.340 TEuro im Berichtsjahr. Das Umlaufvermögen (ohne liquide Mittel) hat am Gesamtvermögen einen Anteil von 84,1% im Vergleich zum Vorjahr von 74,3%.

Die Bilanz schließt zum 31.12.2023 mit einer Summe von 11.995 TEuro (31.12.2022: 11.454 TEuro) ab.

Die Eigenkapitalquote stieg von 64,2% auf 72,4%.

Die Rückstellungen stiegen von 308 TEuro auf 450 TEuro. Sie betreffen im Wesentlichen Steuern, Tantiemen, Leasingrückläufer und Gewährleistungen.

Die Verbindlichkeiten sanken von 3.789 TEuro auf 2.855 TEuro. Ursächlich für den starken Rückgang ist die Kündigung des Händlervertrags bei Jeep, da der Bestand an Jeep Neufahrzeugen stark rückläufig war und damit verbunden auch die Verbindlichkeiten in der Einkaufsfinanzierung. Teilweise wurde überschüssige Liquidität auch zum Schuldenabbau genutzt.

Finanzlage

Die Entwicklung der Liquidität wird durch die Kapitalflussrechnung dargestellt, deren Eckpunkte nachfolgend abgebildet sind:

2023
TEuro
2022
TEuro
Periodenergebnis 1.334 675
Abschreibungen 179 163
Cash-Flow 1.513 675

Die von den Herstellerbanken gewährten Kreditlinien sind sehr variabel und werden dem jeweiligen Bedarf entsprechend angepasst. Dadurch kann die Gesellschaft ihren finanziellen Verpflichtungen jederzeit nachkommen.

Die der Gesellschaft gewährten Kreditlinien der Herstellerbanken ermöglichten im Berichtsjahr jederzeit einen geordneten Geschäftsgang. Folgende Kreditlinien wurde im Einzelnen gewährt.

Ca Auto Bank S.p.A. 2.160.000 € (genutzt: 373.755,68 €)
Mobilize Financial Services 1.220.000 € (genutzt: 1.168.647,58 €)
AKF Bank 500.000 € (genutzt: 84.467,82 €)
BMW Bank 500.000 € (genutzt: 76.706,77 €)

5. Sozialbericht

Im Geschäftsjahr 2023 gab es wenig Veränderungen im Personalbestand. Der Personalbestand zum 31.12.2023 besteht aus 30 Arbeitnehmer und 2 Geschäftsführern. Von den 32 Arbeitnehmern sind 6 Auszubildende enthalten.

6. Forschung und Entwicklung

Das Unternehmen hat selbst keine Forschungsaktivitäten.

7. Nachtragsbericht

An dieser Stelle wird auf den Anhang verwiesen.

8. Berichterstattung über Chancen und Risiken

Bedingt durch eine hohe Inflation haben sich bereits Anfang des Jahres die Zinskosten deutlich erhöht und werden aller Voraussicht nach auch auf hohem Niveau verbleiben. Der über Banken finanzierte Absatz ist damit deutlich teurer für die Kunden geworden.

Ziel unseres Finanz- und Risikomanagements ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen Risiken jeglicher Art. Die Unternehmensleitung verfolgt eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten vereinzelt Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberechtigungen vorgenommen. Grundsätzlich verfügt die Gesellschaft allerdings über einen solventen Kundenstamm, sodass Forderungsausfälle eher die Ausnahme sind. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt unser Unternehmen über ein entsprechendes Debitorenmanagement und ein effizientes Mahnwesen.

Die Bundesregierung hat mit dem Klimaschutzgesetz beschlossen, bis 2030 die Treibhausemissionen um 65% im Vergleich zu 1990 zu senken und bis 2045 treibhausneutral zu werden. Um die gesetzten Ziele zu erreichen, ist es erforderlich, die Verbrennungsmotoren abzuschaffen und auf alternative Antriebstechniken wie Elektromobilität umzustellen. Erste Maßnahme ist die Einführung der CO 2 -Abgabe, um das Kaufverhalten der Kunden hin zur Elektromobilität zu beeinflussen. Um diesen neuen Markt bedienen zu können, sind wir als Vertragshändler auf die Produktentwicklungen der Hersteller angewiesen. Die Marke "Nissan" bietet bei 3 von 9 Modellen jeweils Varianten mit rein elektrischem Antrieb und bei weiteren 3 Hybrid-Varianten an. Nissan plant neue Modelle bis 2027 im Markt einzuführen.

Der Wegfall der Förderung der E-Mobilität durch den Staat hat die Nachfrage nach solchen Fahrzeugen stark sinken lassen. Mittlerweile sind die Händler gezwungen Bestandsware mit deutlichen Preisabschlägen zu verkaufen. Im ersten Halbjahr 2024 ist auch eine deutliche generelle Zurückhaltung im Markt erkennbar. Der Markt versucht mit Preisreduzierungen den Absatz anzukurbeln.

Der zunehmende Fachkräftemangel ist auch in der Automobilbranche spürbar. Um diesem zu begegnen, ist das Unternehmen angehalten, eigenes Personal auszubilden und zu übernehmen bzw. bestehendes Personal zu fördern und weiterzubilden. Dadurch kann sichergestellt werden, dass unser Unternehmen über ausreichend qualifizierte Mitarbeiter verfügt. Zum 01.08.2024 hat das Autohaus 1 Auszubildenden eingestellt.

Die IT-Sicherheit wird durch einen externen Dienstleister sichergestellt. Die Gesellschaft hat zur weiteren Digitalisierung des Unternehmens alle EDV-Systeme in eine Cloud transferiert. Im Juni 2023 hat die Firma den Umzug an den neuen Standort Andreasberg 4 in 36041 Fulda vollzogen. Hier sind im Jahr 2024 Anpassungen in der Effizienz der Mitarbeiter, der baulichen Gegebenheiten und der weiteren Digitalisierung notwendig.

Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung künftiger Risiken gut gerüstet.

Für Großkunden arbeitet man auf Grund des Auslaufens von Dieselfahrzeugen bereits an Lösungen im Bereich der E-Mobilität für Spezialfahrzeuge. Hier hat man im Bereich der Befahrungsfahrzeuge im Bereich Bergbau bereits zahlreiche Kontakte zu neuen Kunden geknüpft. Fahrzeuge befinden sich bereits in Testphasen und sollen mit externen Unternehmen aus dem Bereich Entwicklung zur Marktreife gebracht werden.

9. Prognosebericht

Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) rechnet im Jahr 2024 mit einem Rückgang bei den Erstzulassungen, weil der Auftragseingang im Jahr 2023 schon rückläufig war. Stabilität erwarte der ZDK im Gebrauchtwagensektor. Ferner fehle dem Handel auch ein ausreichendes Angebot nach bezahlbaren Kleinwagen.

(Quelle: www.autohaus.de/nachrichten/autohandel/zdk-prognose-automarkt-legt-2024-rueckwärtsgang- ein.3463094)

Die Prognose für das Geschäftsjahr 2024 sieht aktuell nicht so gut aus. Im ersten Halbjahr 2024 ist eine starke Zurückhaltung im Kfz-Handel zu spüren gewesen. Dies äußert sich auch in der Preisentwicklung bei den Gebrauchtwagen. Diese Entwicklung lässt ein schwaches Ergebnis 2024 vorausahnen.

Die Margen im Fahrzeughandel sind rückläufig, aktuell haben wir (noch) kein neues Sonderfahrzeug für den Bergbau, stattdessen müssen wir für die Platzierung des neuen Produkts selbst bei einigen Kosten in Vorleistung gehen. Für die Investitionen in das neue Geschäftsmodell sehe man sich auf Grund der starken Eigenkapitalausstattung aber gerüstet.

Bis Jahresende 2024 rechnen wir mit einem Umsatz von 11,5 Mio. Euro und mit einem Gewinn vor Steuern von 480 TEuro.

 

Fulda, den 27. September 2024

Peter Jakob, Geschäftsführer

Benjamin Jakob, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 778.123,00 1.189.873,00
I. Sachanlagen 778.123,00 1.189.873,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2,00 14.402,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 104.860,00 110.194,00
3. Geschäfts- und Vorführwagen 673.261,00 1.065.277,00
B. Umlaufvermögen 11.209.797,34 10.242.593,99
I. Vorräte 5.761.180,22 4.802.516,82
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 0,00 2.709,50
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 53.010,61 77.930,42
3. fertige Erzeugnisse und Waren 5.671.182,20 4.222.354,87
4. geleistete Anzahlungen 36.987,41 499.522,03
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.336.024,75 3.704.884,91
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.567.110,93 2.160.185,26
2. Forderungen gegen Gesellschafter 429.180,81 420.109,28
3. sonstige Vermögensgegenstände 2.339.733,01 1.124.590,37
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.112.592,37 1.735.192,26
C. Rechnungsabgrenzungsposten 7.050,00 21.206,41
Bilanzsumme, Summe Aktiva 11.994.970,34 11.453.673,40

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 8.690.665,42 7.356.335,18
I. gezeichnetes Kapital 51.200,00 51.200,00
II. Gewinnvortrag 7.305.135,18 6.630.706,03
III. Jahresüberschuss 1.334.330,24 674.429,15
B. Rückstellungen 449.953,00 308.209,61
1. Steuerrückstellungen 175.355,00 59.597,61
2. sonstige Rückstellungen 274.598,00 248.612,00
C. Verbindlichkeiten 2.854.351,92 3.789.128,61
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.708.557,13 2.545.019,44
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 26.964,27 108.858,61
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 610.322,47 651.848,20
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 288.729,46 112.300,97
5. sonstige Verbindlichkeiten 219.778,59 371.101,39
Bilanzsumme, Summe Passiva 11.994.970,34 11.453.673,40

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 4.316.340,06 3.436.814,62
davon Erträge aus Währungsumrechnung 479,95 0,00
2. Personalaufwand 1.490.681,41 1.501.248,76
a) Löhne und Gehälter 1.246.495,98 1.259.607,49
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 244.185,43 241.641,27
davon für Altersversorgung 4.330,64 3.523,08
3. Abschreibungen 193.265,72 167.571,09
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 179.278,01 163.170,27
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 13.987,71 4.400,82
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 717.994,80 813.089,71
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung 2.163,94 1.709,10
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 58.688,47 34.067,96
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 101.148,10 27.285,98
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag 531.153,06 281.843,69
8. Ergebnis nach Steuern 1.340.785,44 679.843,35
9. sonstige Steuern 6.455,20 5.414,20
Jahresüberschuss 1.334.330,24 674.429,15

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der Autohaus Jakob GmbH zum 31.12.2023 wurde auf Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

Ergänzend waren die Regelungen des Gesellschaftsvertrages zu beachten.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Die Autohaus Jakob GmbH hatte zum Stichtag ihren Sitz in Fulda und ist beim Amtsgericht Fulda unter der Nummer HRB 925 eingetragen.

2. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

2.1. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Bei beweglichen Gegenständen des Anlagevermögens mit geringem Wert (früher GWG) wurde wie folgt verfahren: Zugänge mit Anschaffungskosten bis zu einem Wert von 800,00 € wurden im Jahr der Anschaffung sofort als Aufwand verbucht (Sofortabschreibung). Zugänge mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten über 800,00 € wurden aktiviert und entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben.

Unter den Vorräten sind Roh-, Hilfs-, und Betriebsstoffe, Handelswaren sowie in Arbeit befindliche Aufträge unter Beachtung des Niederstwertprinzips zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder zum niedrigeren Marktpreis bewertet. Zinsen für Fremdkapital werden nicht in die Herstellungskosten mit einbezogen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nennbetrag angesetzt. Unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken wurden die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände entsprechend einzel- bzw. pauschalwertberichtigt.

Die flüssigen Mittel sind mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr und das Vorjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten gebildet und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

2.2 Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber den Vorjahren unverändert beibehalten, soweit nicht neue Erkenntnisse eine abweichende Bewertung ergaben.

3. Angaben zur Bilanz

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens und die Abschreibungen des Geschäftsjahres sind dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Bei den im Anlagenspiegel ausgewiesenen Umbuchungen handelt es sich vollständig um Umbuchungen ins Umlaufvermögen.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
Euro
Zugänge
Euro
davon FK-Zinsen
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchungen
Euro
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
Euro
Anlagevermögen
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 37.343,10 0,00 0,00 28.637,88 0,00 8.705,22
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 480.027,00 19.959,90 0,00 144.410,20 0,00 355.576,70
Geschäfts- und Vorführwagen 1.181.647,01 595.579,11 0,00 1.012.626,67 0,00 764.599,45
Summe Sachanlagen 1.699.017,11 615.539,01 0,00 1.185.674,75 0,00 1.128.881,37
Summe Anlagevermögen 1.699.017,11 615.539,01 0,00 1.185.674,75 0,00 1.128.881,37
kumulierte Abschreibungen 01.01.2023
Euro
Abschreibungen Geschäftsjahr
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchungen
Euro
kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
Euro
Anlagevermögen
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 22.941,10 2.647,00 0,00 16.884,88 0,00 8.703,22
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 369.833,00 25.236,90 0,00 144.353,20 0,00 250.716,70
Geschäfts- und Vorführwagen 116.370,01 151.394,11 0,00 176.425,67 0,00 91.338,45
Summe Sachanlagen 509.144,11 179.278,01 0,00 337.663,75 0,00 350.758,37
Summe Anlagevermögen 509.144,11 179.278,01 0,00 337.663,75 0,00 350.758,37
Zuschreibungen Geschäftsjahr
Euro
Buchwert 31.12.2023
Euro
Buchwert 31.12.2022
Euro
Anlagevermögen
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 2,00 14.402,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 104.860,00 110.194,00
Geschäfts- und Vorführwagen 0,00 673.261,00 1.065.277,00
Summe Sachanlagen 0,00 778.123,00 1.189.873,00
Summe Anlagevermögen 0,00 778.123,00 1.189.873,00

In den Forderungen gegen Gesellschafter sind langfristige Forderungen i. H. v. 169.894,04 EUR (VJ: 184.496,67 EUR) enthalten.

Die Forderungen gegen Gesellschafter werden mit 5,12 % p.a. verzinst.

Die sonstigen Vermögensgegenstände setzen sich im Wesentlichen aus erhaltenen Boni und Darlehen an andere Firmen zusammen.

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich im Wesentlichen wie folgt zusammen:

- Rückstellungen für Personal i. H. v. 162.283,00 EUR, VJ: 153.632,00 EUR

- Übrige Rückstellungen i. H. v. 112.315,00 EUR, VJ: 94.980,00 EUR

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:

Verbindlichkeitenspiegel Restlaufzeiten
Posten Summe bis 1 Jahr größer 1 Jahr davon größer 5 Jahre
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.708.557,13 € 1.692.141,13 € 16.416,00 € 0,00 €
VJ 2.545.019,44 € 2.468.347,84 € 76.671,60 € 0,00 €
Erhaltene Anzahlungen 26.964,27 € 26.964,27 € 0,00 € 0,00 €
VJ 108.858,61 € 108.858,61 € 0,00 € 0,00 €
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 610.322,47 € 610.322,47 € 0,00 € 0,00 €
VJ 651.848,20 € 651.848,20 € 0,00 € 0,00 €
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 288.729,46 € 288.729,46 € 0,00 € 0,00 €
VJ 112.300,97 € 112.300,97 € 0,00 € 0,00 €
Sonstige Verbindlichkeiten *) 219.778,59 € 219.778,59 € 0,00 € 0,00 €
VJ 371.101,39 € 371.101,39 € 0,00 € 0,00 €
Gesamt 2.854.351,92 € 2.837.935,92 € 16.416,00 € 0,00 €
VJ 3.789.128,61 € 3.712.457,01 € 76.671,60 € 0,00 €
*) davon lfd. Jahr Vorjahr
aus Steuern 25.530,31 € 250.892,42 €
im Rahmen der sozialen Sicherheit 11.157,13 € 0,00 €

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von 1.703.577,85 EUR durch Sicherungsübereignung von Vorratsvermögen besichert.

Der unter dem Posten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesene Betrag ist teilweise durch übliche Eigentumsvorbehalte von Lieferanten besichert.

Zum Abschlussstichtag bestanden folgende Haftungsverhältnisse im Sinne von § 251 HGB (§ 268 Abs. 7 HGB):

1) Selbstschuldnerische Höchstbürgschaft für die J.M.V.-Jakob Mining Vehicle GmbH (vormals Big Blocks GmbH) in Höhe von 1.000.000,00 EUR

2) Schuldbeitritt für die J.M.V.-Jakob Mining Vehicle GmbH (vormals Big Blocks GmbH) in Höhe von 700.000,00 EUR

3) Selbstschuldnerische Höchstbürgschaft für die fahr Jakob GmbH gegenüber Sparkasse Fulda in Höhe von 150.000,00 EUR

4) Selbstschuldnerische Höchstbürgschaft für die fahr Jakob GmbH gegenüber Stellantis Bank S.A. Niederlassung Deutschland in Höhe von 2.750.000,00 EUR

5) Selbstschuldnerische Höchstbürgschaft für die LiBenTi Reisemobile GmbH gegenüber Sparkasse Fulda in Höhe von 100.000,00 EUR

6) Schuldbeitritt für die LiBenTi Reisemobile GmbH gegenüber der CA Auto Bank in Höhe von 165.000,00 EUR

Aus diesen Haftungsverhältnissen wurde die Gesellschaft in 2023 nicht in Anspruch genommen. Alle Gesellschaften haben lediglich ihren eigenen Warenbestand einkaufsfinanziert.

Es bestehen für das Geschäftsjahr 2024 Verpflichtungen aus Mietverträgen für Geschäftsräume i. H. v. 149.257,68 EUR (davon verbundene Unternehmen: 86.066,67 € Miete Peter Jakob Besitzunternehmen)

4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Im Geschäftsjahr sind Aufwendungen aus Wechselkursdifferenzen in Höhe von 2.163,94 EUR (Vorjahr 1.709,10 EUR) entstanden. Erträge aus Wechselkursdifferenzen entstanden

i. H. v. 479,95 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR).

5. Sonstige Angaben

Es bestehen Eventualverbindlichkeiten aus Leasingverträgen in Höhe von 1.553.026,25 EUR (Vorjahr 2.075.354,35 EUR).

Im Jahresdurchschnitt waren 28 Arbeitnehmer beschäftigt, davon 2 Geschäftsführer, 20 Vollzeitbeschäftigte, 3 Teilzeitbeschäftigte und 3 Aushilfen. Im Jahr 2023 waren durchschnittlich 6 Auszubildende beschäftigt.

Geschäftsführer im Geschäftsjahr 2023 waren Herr Peter Jakob, Kaufmann, Petersberg, und Herr Benjamin Jakob, Kaufmann, Petersberg.

Es wird die Erleichterungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen.

Gegen die Mitglieder der Geschäftsführung bestehen Forderungen in Gesamthöhe von 629.728,76 EUR. Sie werden mit einem Zinssatz von 5,0% und 5,12% verzinst.

Sie haben sich im Jahr 2023 wie folgt entwickelt:

Stand 01.01.2023 420.109,28 €
Zugang 211.610,79 €
Abgang 23.766,67 €
Zinsen 21.775,36 €
Stand 31.12.2023 629.728,76 €

6. Nachtragsbericht

Erschwerend für die Branche waren und sind die schnell gestiegenen Zinsen, die im Rahmen der Einkaufsfinanzierung anfallen. Dadurch hat sich auch das Absatzgeschäft verändert. Der Wegfall der staatlichen Förderung hat die Nachfrage nach Elektrofahrzeugen einbrechen lassen.

7. Ergebnisverwendung

Es wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss in Höhe von 1.334.330,24 EUR auf das neue Geschäftsjahr vorzutragen.

 

Fulda, den 27. Sepetmber 2024

Autohaus Jakob GmbH

Peter Jakob, Geschäftsführer

Benjamin Jakob, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 17.10.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Autohaus Jakob GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Autohaus Jakob GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Autohaus Jakob GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Fulda, 17. Oktober 2024

alt GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Diplom-Kaufmann Hans-Dieter Alt, Wirtschaftsprüfer

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