ENDOPLANT GmbHLiquidiert
Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Klaus Goschala seit 22.7.2004 | Prokura |
Carl Gerken seit 28.10.2002 | Geschäftsführer |
Ulrich Bücken seit 28.10.2002 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Plus Orthopedics GmbH | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Endoplant GmbHMarlJahresabschluss zum 31. Dezember 2006Lagebericht 2006A. Darstellung des Geschäftsverlaufs1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Seit Unternehmensgründung in 1999 konzentriert ENDOPLANT GmbH ihre Geschäftstätigkeit regional im Wesentlichen auf den Standort Deutschland, wobei die Muttergesellschaft Plus Orthopedics GmbH mit einem Umsatzanteil von 60 % in 2006 größter Kunde ist. Der deutsche Markt für Gesundheitsleistungen ist ähnlich der Situation in anderen Staaten der Europäischen Union geprägt von staatlicher Einflussnahme. So stehen in Deutschland Krankenhäuser zum überwiegenden Anteil noch unter öffentlich-rechtlicher Trägerschaft (der Länder und Gemeinden, Kirchen, Wohlfahrtsverbände). Der Deutsche Staat regelt das Leistungsangebot unmittelbar über Budgetierung und Strukturierung sowie mittelbar durch das System gesetzlicher Krankenkassen. 2. Umsatz- und Auftragsentwicklung In 2006 konnte das in 2005 erreichte Umsatzniveau der Gesellschaft um 16,2 % weiter erhöht werden. Der Bruttoumsatz mit Dritten und Gruppengesellschaften (ohne Plus Orthopedics GmbH) an Hüftimplantaten wuchs deutlich von 2.186 T€ auf 2.597 T€ (18,8 %), während der Bruttoumsatz an Knieimplantaten von 1.239 T€ auf 1.204 T€ (2,8 %) leicht zurückging. 3. Produktion und Beschaffung ENDOPLANT GmbH verfügt über keine eigenständige Produktionsstätte. Einen Großteil der Produkte bezieht die Gesellschaft von der Firma Ohst AG, Rathenow. 4. Investitionen und Finanzierungsmaßnahmen Der durch den Aufbau des Vorratsbestandes (+ 1.159 T€) und die Investitionen in Instrumente (+ 1.699 T€) entstandene Finanzierungsbedarf wurde in 2006 im Wesentlichen durch die Erhöhung des von der Plus Orthopedics GmbH gewährten Darlehens sowie den Zahlungseingang auf die Kaufpreisforderung aus dem in 2005 getätigten Sale-and-Lease-Back Geschäft beglichen. Die Gesellschaft war im abgelaufenen Geschäftsjahr jederzeit in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. 5. Personal- und Sozialbereich Die Gesellschaft beschäftigt keine Mitarbeiter. Der Vertrieb sowie die administrativen Aufgaben der Gesellschaft werden von der Plus Orthopedics GmbH in Dienstleistung ausgeführt. 6. Wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres Im Geschäftsjahr wurde das von der Muttergesellschaft Plus Orthopedics GmbH gegebene Darlehen um 1.599 T€ auf 3.200 T€ erhöht. 7. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres Am 11. März 2007 haben die Aktionäre der Plus Orthopedics Holding AG, Rotkreuz/Schweiz, dem Verkauf der Plus Orthopedics Gruppe an die Smith & Nephew plc., London/Großbritannien, zugestimmt. Damit entsteht aus der Kombination der geographischen und produktseitigen Stärken beider Unternehmen ein global führendes Geschäft im Gelenkersatz, das mit einem Marktanteil von 12 % zu Nummer vier der Welt aufsteigt. Der Anteil am europäischen Markt hat sich durch den Zusammenschluss verdoppelt. Des weiteren ist positiv hervorzuheben, dass sich die Produktpaletten von Smith & Nephew und Plus Orthopedics in hohem Maße ergänzen. Darüber hinaus werden Synergieeffekte aus der Bündelung des Vertriebs für Europa und Asien, den Kosteneinsparungspotentialen im Produktionsbereich sowie aus einer besseren Nutzung der kombinierten Marketingstrukturen erwartet. B. Darstellung der Lage1. Vermögens- und Finanzlage Die nachfolgende Übersicht zeigt anhand von ausgewählten Daten die Entwicklung der letzten drei Jahre:
Der Anstieg der Vorräte resultiert im Wesentlichen aus dem mit der Ausweitung des Geschäftsvolumens verbundenen Konsignationsaufbau. Die Kundenforderungen enthielten im Vorjahr mit 1.049 T€ Forderungen aus Sale-and-Lease-Back Geschäften. Bereinigt um diesen "Sondereffekt" sind die Kundenforderungen per 31.12.2006 stichtagsbedingt um 155 T€ zurückgegangen, wodurch sich ein DSO von ca. 13 Tagen ergibt. Die Erhöhung des Eigenkapitals um 19 % entspricht dem Jahresüberschuss 2006. Die Eigenkapitalquote beträgt 51 %. 2. Ertragslage Die nachfolgende Übersicht zeigt anhand von ausgewählten Daten die Entwicklung der letzten drei Jahre:
Trotz des hohen Preisdrucks, dem wir uns in den letzten Jahren, insbesondere von Seiten großer Einkaufsgesellschaften bzw. privater Klinikbetreiber, ausgesetzt sehen, konnte das Rohergebnis prozentual nahezu konstant gehalten werden. Absolut ist das Rohergebnis um 423 T€ gestiegen. Die Leasingraten sowie die erhöhten Abschreibungen führen zu einem Zuwachs des Betriebsergebnisses vor Steuern um lediglich 79 T€. Aufgrund der höheren Ertragsteuern ergibt sich ein um 36 T€ niedrigerer Jahresüberschuss. C. Voraussichtliche Entwicklung der GesellschaftAufgrund der engen wirtschaftlichen Verflechtung ist die Entwicklung der Gesellschaft wesentlich von der Entwicklung der Muttergesellschaft abhängig und somit nur im Zusammenhang mit der gesamten Plus-Gruppe in Deutschland zu sehen. Deren Entwicklung im Jahr 2007 wird im Wesentlichen geprägt durch den Kauf der Plus Orthopedics Holding AG durch Smith & Nephew plc. 1. Chancen Auch für das Jahr 2007 ist eine Steigerung der Umsatzerlöse gegenüber 2006 möglich - dies lässt der Umsatzzuwachs in den ersten zwei Monaten erkennen. Hierbei sollte sich insbesondere der Umsatz mit der Muttergesellschaft aufgrund des weiteren Aufwärtstrends im Bereich Wirbelsäule sowie der von uns entwickelten innovativen Produkte (z.B. ProxyPLUS, NANOS und AS PLUS ®) positiv entwickeln. 2. Risiken Für die positive Entwicklung der Gesellschaft in 2006 bestehen aber auch einige Risiken: a. Der Preisdruck der Krankenhäuser aller Eigentumsformen, hervorgerufen durch das neue Abrechnungsverfahren nach sog. DRG's wächst weiter gewaltig. Darüber hinaus werden im Rahmen der "Integrierten Versorgung" von den Firmen Zusatzleistungen wie "10-Jahres-Garantien", Patienten-Broschüren, die Organisation von Patienten-Veranstaltungen, die Einrichtung eines elektronischen Bestellwesens usw. gefordert. Dem stellt sich die Plus-Gruppe in Deutschland, indem wir unter anderem im letzten Jahr die EDV-mäßigen Voraussetzungen zur Teilnahme am elektronischen Bestellwesen geschaffen haben. b. Der Konzentrationsprozess (Privatisierung) im Krankenhauswesen schreitet immer stärker voran. Für die Plus-Gruppe in Deutschland bedeutet das insbesondere Preisverfall, aber auch die Chance, durch langfristige Rahmenverträge mit den Kunden, unsere Marktstellung zu behaupten. So ist unsere Muttergesellschaft Anfang des Jahres 2007 als Hauptlieferant für den Bereich Hüfte bei Rhön-Klinikum AG sowie für den Bereich Hüfte und Knie bei Vivantes Netzwerk für Gesundheit GmbH aus den Ausschreibungsverfahren hervorgegangen. c. Dem Ruf nach immer mehr Konsignationsware, vor allem an Implantaten, bei gleichbleibenden oder sinkenden Umsätzen haben wir mit dem weiteren Ausbau unserer Leihsysteme entgegengewirkt. Trotzdem war das Umsatzwachstum in 2006 nicht ohne eine Ausweitung des Konsignationsbestandes möglich. Auch für 2007 erwarten wir einen weiteren Anstieg dieses Bestandes, den wir mit intensiven Controllingmaßnahmen im wirtschaftlich sinnvollen Rahmen halten wollen. Mit dem hervorragenden Ergebnis für 2006 und den eingeleiteten Maßnahmen für 2007 ist die Plus Orthopedics Gruppe in Deutschland im Smith & Nephew Konzern in Lage, ihre führende Marktstellung in Deutschland auszubauen.
Marl, 30. März 2007 Die Geschäftsführung Ulrich Bücken Carl Gerken Bilanz zum 31. Dezember 2006Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2006
Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäfts jahr 2006
Anhang zum Jahresabschluss per 31. Dezember 20061. GrundlagenDer Jahresabschluss zum 31. Dezember 2006 ist unter Beachtung der Vorschriften des HGB und des GmbH-Gesetzes aufgestellt worden. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit haben wir die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz oder Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, welche wahlweise in Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder Anhang anzubringen sind, insgesamt im Anhang aufgeführt. Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung haben wir das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt. 2. Erläuterungen zur Bilanz2.1 Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens sind aus dem beigefügten Anlagenspiegel ersichtlich. Das Anlagevermögen wird mit den Anschaffungs- und Herstellungskosten abzüglich aufgelaufener Abschreibungen bewertet. Die für die Ermittlung der Abschreibungen maßgebliche Nutzungsdauer beträgt bei immateriellen Vermögensgegenständen 3 bis 15 Jahre und bei den übrigen Sachanlagen 1 bis 5 Jahre. Bei der Bemessung der planmäßigen Abschreibungen kam die lineare Abschreibungsmethode zur Anwendung. Von der Bewertungsfreiheit nach § 6 Abs. 2 EStG (geringwertige Wirtschaftsgüter) wird seit 1999 Gebrauch gemacht. Instrumente werden linear entsprechend der steuerlich gebotenen Abschreibungsmethode mit der Ausnahmen der Zugänge vor 2003 (Nutzungsdauer 4 Jahre) über eine Nutzungsdauer von 5 Jahren abgeschrieben. Die Abschreibung für Zugänge des Geschäftsjahres erfolgt für 6 Monate. 2.2 Finanzanlagen Das unter den Finanzanlagen ausgewiesene Darlehn betrifft die Endoplant RO srl., TG Mures/Rumänien. 2.3 Vorräte Die Vorräte werden zum gleitenden Durchschnittspreis bzw. den niedrigeren Tageswerten zum Stichtag angesetzt. Die Bestände an Implantaten wurden unter Berücksichtigung von Abschlägen für Skonto, für Verschrottung wegen Insterilität und einem Gängigkeitsabschlag bewertet. 2.4 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert bewertet. Erkennbaren Risiken ist durch Bildung von Wertberichtigungen Rechnung getragen worden. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen mit T€ 237 (Vorjahr T€ 120) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Davon entfallen T€ 93 auf Gesellschafter (Vorjahr T€ 8). Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen ausschließlich Ertragsteuererstattungsansprüche und Umsatzsteuerforderungen. 2.5 Flüssige Mittel Die flüssigen Mittel sind zum Nominalwert ausgewiesen. 2.6 Rechnungsabgrenzungsposten Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft ausschließlich Versicherungsbeiträge. 2.7 Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt € 126.000,00 und ist voll eingezahlt. Es entspricht der Eintragung im Handelsregister. 2.8 Rückstellungen Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind mit dem Betrag ausgewiesen, der unter Beachtung des Vorsichtsprinzips bei vernünftiger kaufmännischer Beurteilung anzusetzen ist. Die Steuerrückstellungen betreffen ausschließlich Gewerbesteuer. Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Prozessrisiken (T€ 120), Bonusansprüche (T€ 78) sowie Abschluss- und Prüfungskosten (T€ 43) gebildet. 2.9 Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind grundsätzlich zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten in fremder Währung wurden, soweit notwendig, zum höheren Briefkurs des Bilanzstichtages umgerechnet. Die ausgewiesenen Verbindlichkeiten sind mit Ausnahme der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen innerhalb eines Jahres fällig. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen ausschließlich die Gesellschafterin Plus Orthopedics GmbH. Von dem Gesamtbetrag haben T€ 253 (Vorjahr T€ 2.866) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und entfallen auf Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Das von der Plus Orthopedics GmbH gewährte Darlehen beläuft sich auf T€ 3.200 (Vorjahr T€ 1.601) und ist vor Ablauf von fünf Jahren fällig. 3. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung3.1 Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse werden mit T€ 15.218 im Inland und T€ 1.813 im Ausland erzielt und betreffen medizinische Implantate und Instrumente. Sie teilen sich wie folgt auf:
3.2. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge entfallen auf Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (T€ 16), Kostenweiterbelastungen (T€ 18) und Erträge aus der Herabsetzung der Pauschalwertberichtigung (T€ 10). 3.3. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Autorenhonorare (T€ 371; Vorjahr T€ 270), Mietleasing Instrumente (T€ 292; Vorjahr T€ 25) und Kostenweiterbelastungen (T€ 195; Vorjahr T€ 178). 3.4 Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zinsaufwendungen enthalten Zinsen an verbundene Unternehmen (ausschließlich Plus Orthopedics GmbH) in Höhe von T€ 20 (Vorjahr T€ 16). 4. Sonstige Erläuterungen und Angaben4.1 Sonstige finanzielle Verpflichtungen Auf Grund von zum 31. Dezember 2006 bestehenden Leasingverträgen über Instrumente sind in den nächsten drei Jahren finanzielle Verpflichtungen in Höhe von T€ 789 zu erwarten. 4.2 Organmitglieder Im Geschäftsjahr 2006 waren die Herren Carl Gerken (Kaufmann) und Ulrich Bücken (Diplom Ingenieur) als Geschäftsführer bestellt. Sie stehen in einem Dienstverhältnis mit der Plus Orthopedics GmbH. 4.3 Ergebnisverwendung Ein Ergebnisverwendungsbeschluss wurde noch nicht gefasst. 4.4 Konzernrechnungslegung Das Mutterunternehmen der Gesellschaft, das für den kleinsten Kreis von Unternehmen den Konzernabschluss aufstellt, ist die Plus Orthopedics GmbH, Marl. Den Konzernabschluss für den größten der Unternehmen stellt die Plus Orthopedics Holding AG, Rotkreuz/Schweiz, auf. Der Konzernabschluss wird nicht veröffentlicht.
Marl, den 30. März 2007 Die Geschäftsführung Ulrich Bücken Carl Gerken Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Endoplant GmbH, Marl, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2006 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Essen, den 2. April 2007 PricewaterhouseCoopers
Dr. M. Heinemann, Wirtschaftsprüfer ppa. U. Grafenschäfer, Wirtschaftsprüfer |
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