take it fine Catering GmbH
Selbe AdresseSonstige Caterer und Erbringung sonstiger Verpflegungsdienstleistungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Clauspeter Schwarz seit 7.3.2024 | Geschäftsführer |
Andreas Michael Dr. Schirmeisen seit 12.7.2006 | Geschäftsführer |
Thomas Otto Heinrich Minninger seit 12.7.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 33.33% | |
| 33.33% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ACM AIR CHARTER Luftfahrtgesellschaft mbHRheinmünsterJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht zum Geschäftsjahr 2023A. Wirtschaftsbericht I. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs und des Geschäftsergebnisses 2023 ACM ist ein seit 1993 lizenziertes Luftfahrtunternehmen mit der Lizenz-Nr. D-057 AOC. Die Hauptgeschäftsfelder sind die Operation von Business Jets für deren Eigner, die Wartung und Instandhaltung der Flugzeuge, sowie die Vercharterung von Flugzeugen für den Individual- und Geschäftsreiseverkehr. Die Flugzeuge unserer Business-Jet-Flotte haben Reichweiten bis zu 16.000 km. Zum 31.12.2023 verfügten wir über sieben Flugzeuge, die uns im Rahmen von Verträgen mit den Eigentümern zur Nutzung überlassen werden, oder die wir im Rahmen einer NCC-Operation betreuen. Die Flugzeugmuster sind die Bombardier Global Express XRS, Global 6000 und Global 7500. Der unternehmenseigene luftfahrttechnische Betrieb, genehmigt nach Part-145, ist zugelassen für die Base- / Line-Maintenance der von uns betriebenen Flugzeugmuster. Für die Muster Boeing 737 NG und Airbus A320-Baureihe der Airlines und Touristik-Carrier, die den Flughafen Karlsruhe-Baden-Baden anfliegen, erbringen wir Line-Maintenance Serviceleistungen. Unser Partnerunternehmen, ACM Business Aviation Handling GmbH, fertigt neben den von ACM betriebenen Jets auch die am Baden Airport ankommenden Privat- und Business Jets ab. Sie werden mit allen in diesem Bereich gewünschten Serviceleistungen betreut. Mit den Geschäftsfeldern, Management, Flugbetrieb, Technik und Handling bietet ACM ein Gesamt-Paket an, das uns von vielen anderen Anbietern der Branche unterscheidet. Zum Ende des Jahres beschäftigten wir 100 Mitarbeiter (im Vorjahr 94). Unter Mitberücksichtigung der ACM Business Aviation Handling GmbH zählte die Belegschaft zum Jahresende 108 Mitarbeiter. Auch im Jahr 2023 beeinflusste der Krieg mitten in Europa, kaum zwei Flugstunden von uns entfernt mit seinen weitreichenden Begleiterscheinungen ganz konkret nach wie vor auch unsere Branche: Treibstoffkosten auf hohem Niveau, geänderte Streckenführung bedingt durch die großräumige Luftraumsperrung im Osten, Umsatzeinbußen durch die Berücksichtigung der verhängten Sanktionen, gestiegene Energiekosten für den gesamten Betrieb. Dies alles unabhängig von der großen Verunsicherung im Hinblick auf die weitere Entwicklung und die möglichen Folgen für uns alle. Trotz dieser Realitäten bleibt der Blick unseres Unternehmens in die Zukunft gerichtet und auch in 2023 haben wir uns weiter entwickelt. Die Einphasung des zweiten Global 7500 in unser AOC zu Beginn des Jahres verlief erwartungsgemäß gut, unser luftfahrttechnischer Betrieb hat die zweite 10-Jahres-Inspektion erfolgreich durchgeführt, dieses Mal an einem Global 6000. Im Bereich Line Maintenance für die Airlines wurden die Mitarbeiter für die neuen Muster Boeing 737 MAX und Airbus A320 NEO geschult und damit die Weichen gestellt für die Anforderungen gemäß Flottenpolitik der bestehenden und neuen Airline-Kunden. Gezielte Projekte zur internen Prozessoptimierung und Digitalisierung wurden gestartet, um sie kontinuierlich weiterzuverfolgen und im Betrieb zu implementieren. In Anbetracht unserer Investitionen in diese Projekte, in zusätzliche Mitarbeiter, die wir für ACM gewinnen konnten und der Kosten, die die Auslagerung der bislang getragenen Pensionsverpflichtungen verursacht hat, ist unser Ergebnis 2023, auch wenn es ein negatives Vorzeichen hat, als gut zu bezeichnen. Das Rohergebnis betrug TEUR 12.200 gegenüber TEUR 12.257 im Vorjahr. Die Personalkosten sind um TEUR 670 von TEUR 7.309 im Vorjahr auf TEUR 7.979 gestiegen. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, sowie der Sachanlagen bewegten sich mit TEUR 131 in ganz ähnlicher Größenordnung wie im Vorjahr (TEUR 121). Die Neuinvestitionen betrugen TEUR 132 (Vorjahr TEUR 128). Mit den geschäftlichen Aktivitäten erhöhten sich auch die sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit, von TEUR 3.854 im Vorjahr um TEUR 456 auf TEUR 4.310. Hierin sind außergewöhnliche Aufwendungen aus der Auflösung der Pensionsverpflichtung i. H. v. TEUR 310 enthalten. Das Finanzergebnis verbesserte sich von TEUR -36 im Vorjahr auf rund TEUR 10 in der Berichtsperiode. Zum Ergebnis nach Steuern in Höhe von TEUR -209 gegenüber TEUR 699 im Vorjahr führten die zuvor näher beschriebenen Maßnahmen. I. Lage des Unternehmens Mit dem Ergebnis nach Steuern hat sich das Eigenkapital unserer Gesellschaft gegenüber dem Vorjahr entsprechend um rund TEUR 210 reduziert. Es betrug zum 31.12.2023 TEUR 8.754 (im Vorjahr TEUR 8.965). Es sind rund 68% der Bilanzsumme. Die bislang kontinuierliche Eigenkapitalerhöhung resultiert in erheblichem Maß daraus, dass wir die erwirtschafteten Ergebnisse im Wesentlichen im Unternehmen belassen. So haben wir jederzeit die Möglichkeit für Investitionen im entsprechenden Rahmen und sind gegen unvorhersehbare Einschnitte gefeit. Unsere Finanzlage ist stabil und solide. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen in der Regel innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir nehmen keine Kredite in Anspruch. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, sowie aus erhaltenen Anzahlungen betragen 27 % der Bilanzsumme. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen machen 64 % der Bilanzsumme aus. Erforderliche Neu- und Ersatz-Investitionen können aus der laufenden Liquidität erfolgen. Die kurzfristigen Forderungen, sowie die Bank- und Kassenbestände übersteigen die kurzfristigen Verbindlichkeiten. Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als gut bezeichnet werden. II. Nachtragsbericht Im März 2024 wurde ein Wechsel in der Geschäftsleitung vollzogen. Die geschäftsführende Gesellschafterin, Frau Hannelore Kühl-Minninger hat ihr Amt als Geschäftsführerin niedergelegt. Herr Clauspeter Schwarz, seit Nov. 2022 bei ACM beschäftigt, wurde als zusätzliches Mitglied in die Geschäftsleitung berufen. B. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens I. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens Das Jahr 2024 ist, wie auch das vergangene Jahr geprägt von zahlreichen Maßnahmen zur Zukunftsorientierung. Wie schon im Teil A des Berichts erwähnt, wurden gezielte Projekte zur internen Prozessoptimierung und Digitalisierung gestartet, um sie kontinuierlich weiterzuverfolgen und im Betrieb zu implementieren. All das wird auch mit finanziellem Engagement verbunden sein. Insofern haben wir für das laufende Jahr keine hohe Gewinnerwartung, streben aber zumindest ein ausgeglichenes Ergebnis an. Das Rohergebnis dürfte ähnlich hoch sein wie im Kalenderjahr 2023. Die Maintenance für die eigene Flotte bringt in 2024 eine gute Auslastung und das wird sich nach der Planung auch in den ersten drei Quartalen 2025 fortsetzen. Auch das Maintenance-Geschäft für die Airlines und die Touristik-Carrier entwickelt sich gut. Für 2025 gehen wir wieder von einem deutlich positiven Ergebnis in der Größenordnung von ca. EUR 0,5 Mio. aus. Die wichtigsten Voraussetzungen für die Beibehaltung unserer positiven Entwicklung in allen Geschäftsbereichen, sind die Zufriedenheit und das Vertrauen unserer langjährigen Kunden und natürlich das Ziel, dies auch bei unseren Neukunden zu erreichen. Gelingen wird das mit gut qualifizierten und engagierten Mitarbeitern, die hoch motiviert und mit Freude ihre Aufgaben erfüllen. Die flache Hierarchie im Unternehmen trägt zum Gelingen bei. Aktuell gehören 11% unserer Mitarbeiter dem Unternehmen seit mehr als 20 Jahren an, 6% sind 15 Jahre und länger im Team, 14% 10 Jahre und länger. Diejenigen, die 5 Jahre und länger bei ACM sind, machen 23 % aus. - Gute Voraussetzungen also, um dem Anspruch der persönlichen, individuellen und zuverlässigen Kundenbetreuung gerecht zu werden. Unsere langjährige Erfahrung in der Business Aviation, die Synergien, die sich durch unsere weitgehend homogene Flotte ergeben und unser Angebot im First Class Segment mit interkontinentaler Reichweite werden unser Unternehmen weiter auf Erfolgskurs halten. II. Risikobericht 1. Allgemeiner Risikobericht Dem Wettbewerb am Markt werden wir auch künftig mit unserem Know-how, mit Flexibilität, Zuverlässigkeit und einem hohen Maß an Qualität und Sicherheit begegnen. Unsere Qualitäts- und Sicherheitsstandards werden durch pro-aktive Schulungsprogramme in allen Fachbereichen, sowie interne und externe Audits auf höchst möglichem Niveau gehalten. Seit 2014 sind wir in der Stufe 3 IS-BAO-zertifiziert. Die Luftfahrtbranche insgesamt agiert wieder auf erfolgreichem Niveau. Es sind andere Probleme, die es -nicht nur in unserer Branche- zu bewältigen gilt. Es fehlen Fachkräfte. Engpässe in den Lieferketten erschweren die Ersatzteilversorgung. Die künftige Energieversorgung und -Kosten sind mit Fragezeichen behaftet. Eine Herausforderung, nicht nur für die Luftfahrtindustrie. Eine große Sorge in diesen Zeiten ist die globale politische Entwicklung, die vermutlich noch auf längere Sicht eine unbekannte Größe bleibt. 2. Spezieller Risikobericht Die Liquiditätslage unserer Firma ist gut. Engpässe sind nicht zu erwarten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Mit dem Großteil der Kunden besteht eine langjährige Zusammenarbeit. Forderungsausfälle sind eine absolute Ausnahme. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen beglichen. Auch im sehr kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft aus eigenen liquiden Mitteln. Es besteht keine Erfordernis, zur Verfügung stehende Kreditlinien der Hausbanken in Anspruch zu nehmen. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeder Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögensgegenständen Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar wären, würden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen werden. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus vergewissern wir uns vor dem Eingehen einer neuen Geschäftsbeziehung der Bonität unserer Kunden. III. Prognosebericht Die voraussichtliche Entwicklung unseres Unternehmens beurteilen wir wie erläutert grundsätzlich und langfristig gesehen positiv. Im laufenden Geschäftsjahr 2024 erwarten wir ein zumindest ausgeglichenes Ergebnis. C. Bericht über Zweigniederlassungen Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.
Rheinmünster, den 13. August 2024 ACM AIR CHARTER Luftfahrtgesellschaft mbH Thomas Minninger Dr. Andreas Schirmeisen Clauspeter Schwarz BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAnlagenspiegel vom 01.01.2023 bis 31.12.2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine AngabenAllgemeine Angaben zum Unternehmen Die ACM AIR CHARTER GMBH hat ihren Sitz in Rheinmünster und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Mannheim HRB210987. Grundlagen der Rechnungslegung Der vorliegende Jahresabschluss vom 01.01.2023 bis 31.12.2023 der Firma wurde nach den maßgeblichen Vorschriften des Handelsgesetzbuches und denen des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung sind entsprechend den Bestimmungen des HGB gem. §§ 266, 275 HGB gegliedert. Die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB erstellt. Die Gesellschaft gilt nach den Kriterien des § 267 Abs. 1 HGB als "mittelgroße Kapitalgesellschaft" und hat zum Zwecke der Offenlegung von den gesetzlich vorgesehenen größenabhängigen Erleichterungen oder Alternativen für große Kapitalgesellschaften Gebrauch gemacht. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Wertansätze der Firma wurden unverändert als Bilanzvortrag auf neue Rechnung übernommen. Die Sachanlagen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend der Nutzungsdauer angesetzt. Als Abschreibungsmethode kam generell die lineare Absetzung für Abnutzung zur Anwendung Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis € 800,00 wurden im Wirtschaftsjahr in voller Höhe als Betriebsausgaben angesetzt. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bzw. soweit erforderlich zum niedrigeren, beizulegenden Wert bewertet. Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten bewertet. Bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen und Waren erfolgte die Ermittlung der Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten, abzüglich Anschaffungspreisminderungen. Ggf. erfolgte die Bewertung auch nach den durchschnittlichen Anschaffungskosten des Kalenderjahres. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Die Ausfallrisiken wurden in ausreichendem Maße berücksichtigt. Der Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks sind zum Nennwert angesetzt. Vom Ansatzwahlrecht aktiver latenter Steuern wurde kein Gebrauch gemacht. Differenzen in der Bewertung bestehen im unterschiedlichen Ansatz von Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen. Die Eigenkapitalpositionen sind mit dem Nennbetrag angesetzt. Die Rückstellungen sind mit dem Betrag ihrer voraussichtlichen Inanspruchnahme gebildet und berücksichtigen sämtliche, nach vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung erkennbaren Risiken. Die Pensionsverpflichtungen wurden im Jahr 2023 im Wege der rechtsgeschäftlichen Einzelrechtsnachfolge auf externe Gesellschaften übertragen. Hieraus resultierte ein außergewöhnlicher Aufwand i. H. v. € 309.744,00. Die Verbindlichkeiten sind grundsätzlich zum Erfüllungsbetrag bilanziert. Auf fremde Währung lautende Beträge wurden zum Devisenkassakurs am Abschlussstichtag gem. § 256 a HGB bewertet (§284 (2) Nr. 2 HGB). Erläuterungen zur Bilanz Bilanzergebnis (§ 268 Abs. 1 HGB)
Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den zum 31.12.2023 ausgewiesenen Bilanzgewinn in Höhe von € 8.634.430,85 auf neue Rechnung vorzutragen. Eigenkapital Das Stammkapital von € 120.000,00 ist mit dem Nennbetrag angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände (§ 268 Abs. 4 HGB) Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stellen sich wie folgt dar:
In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegen Gesellschafter i. H. v. € 1.862.677,12 enthalten. Verbindlichkeiten § 285 Abs. 1a-c HGB Es bestehen keine ausweispflichtigen Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von über 5 Jahren, bzw. die lt. Angabe der Geschäftsleitung durch Pfandrechte gesichert sind. Haftungsverhältnisse gemäß §§ 251 HGB Haftungsverhältnisse i. S. d. § 251 HGB haben zum Bilanzstichtag nicht bestanden. Sonstige finanzielle Verpflichtungen § 285 Nr. 3 HGB Zum Bilanzstichtag bestanden die folgenden finanziellen Verpflichtungen: - Mietvertrag für Betriebsgebäude, Hangar und Flugvorfeld i. H. v. mtl. € 67.520,00. - Leasingverträge über diverse Luftfahrtzeuge Die L-Raten sind abhängig von den Flugstunden der Luftfahrzeuge - Des Weiteren bestehen noch weitere Pacht- und Leasingverträge, welche jedoch auf die Gesamtaussage des Jahresabschlusses keine wesentliche Bedeutung haben. Sämtliche Verträge haben übliche Laufzeiten. Aufgliederung der Umsatzerlöse gemäß § 285 Nr. 4 HGB Die Angaben unterbleiben gemäß § 286 (2) HGB. Sonstige Angaben Personalstand gemäß § 285 Nr. 7 HGB
Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 90 Arbeitnehmer (ohne Geschäftsführer) beschäftigt. Die Berechnung erfolgte methodisch nach § 267 Abs. 5 HGB. Geschäftsführergehälter gemäß § 285 Nr. 9a HGB Die Angaben unterbleiben gemäß § 286 (4) HGB. Geschäftsführung gemäß § 285 Nr. 10 HGB Während des abgelaufenen Geschäftsjahres waren als alleinvertretungsberechtigte Geschäftsführer Frau Hannelore Kühl-Minninger, Kauffrau Herr Thomas Minninger, Pilot und Kaufmann Herr Dr. Andreas Schirmeisen, Pilot, Kaufmann und Arzt bestellt. Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen gemäß § 181 BGB befreit. Im Kalenderjahr 2024 wurde Herr Clauspeter Schwarz als Geschäftsführer neu bestellt. Frau Hannelore Kühl-Minninger ist aus der Geschäftsführung ausgeschieden. Sonstige Rückstellungen gemäß § 285 Nr. 12 HGB Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Schutzklausel gem. § 286 (2) - (4) HGB Die Schutzklausel wurde in Anspruch genommen.
Rheinmünster, den 13. August 2024 Thomas Minninger Dr. Andreas Schirmeisen Clauspeter Schwarz Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersVermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der ACM AIR CHARTER Luftfahrtgesellschaft mbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ACM AIR CHARTER Luftfahrtgesellschaft mbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für wenig komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für wenig komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Malsch, den 13. August 2024 HS
Treuhand GmbH
Klaus Bantle, Wirtschaftsprüfer Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 13.8.2024. |
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