Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 147355
Vorher
heristo VG 4 GmbH
Eingetragen
3.5.2017
Branche
Großhandel mit Fisch und FischerzeugnissenGroßhandel mit Fleisch und FleischwarenGroßhandel mit Mehl und Getreideprodukten
Gegenstand
Der Groß- und Außenhandel mit Geflügel, Fisch, Krustentieren und Fertiggerichten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Michael Bambowsky
seit 10.11.2017
Prokura
Parinya Kaarunayadhorn
seit 10.11.2017
Geschäftsführer
Phillipp Protzel
seit 10.11.2017
Prokura
Bernd Siemer
seit 10.11.2017
Prokura
Bernd Cordes
seit 24.7.2017
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
CPF Europe SABEL
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

CPF Europe SA
Belgium
25.000 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Paulsen Food GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024

Amtsgericht Hamburg, HRB 147355

Anhang für das Geschäftsjahr 2024

I. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss und der Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024 wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für große Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie unter Berücksichtigung der besonderen Vorschriften des GmbH aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB auf.

Zur Vergrößerung der Klarheit der Darstellung sind in der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzugebende Vermerke vollständig im Anhang aufgeführt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die immateriellen Vermögensgegenstände werden linear abgeschrieben (bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von bis zu fünfzehn Jahren).

Die Sachanlagen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibung angesetzt. Die Abschreibungen werden aufgrund der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von 3 bis 13 Jahren ermittelt.

Das Finanzanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt.

Die Vorräte werden mit ihren Anschaffungskosten bzw. ihrem niedrigeren beizulegenden Wert gemäß § 253 (4) HGB bewertet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nominalwert nach Abzug erforderlicher Wertberichtigungen bilanziert. Es werden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert bilanziert.

Die Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten ausschließlich Zahlungen im alten Geschäftsjahr, welche Aufwand im folgenden Geschäftsjahr darstellen.

Das Eigenkapital wird zum Nennbetrag angesetzt.

Die Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Bei der Bewertung werden erwartete Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt.

Die Verbindlichkeiten werden grundsätzlich zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Beträgt die Restlaufzeit mehr als ein Jahr, würden (nur) eventuelle Kursverluste am Bilanzstichtag berücksichtigt (§ 256a HGB). Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "sonstige betriebliche Erträge" bzw. "sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen.

Derivative Finanzinstrumente werden einzeln mit dem Marktwert am Stichtag bewertet. Sind die Voraussetzungen zur Bildung von Bewertungseinheiten nach § 254 HGB erfüllt, werden die Sicherungs- und Grundgeschäfte zu einer Bewertungseinheit zusammengefasst. Für den nicht effektiven Teil wird eine Drohverlustrückstellung gebildet. Einer Rückstellung bedarf es nicht, soweit die Bewertungseinheit effektiv ist.

III. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens und seine Aufgliederung ergeben sich aus dem als Anlage beigefügten Anlagenspiegel.

Anteilsbesitz

Anteilsbesitz per 31.12.2024 * Höhe am Kapital % Eigenkapital TEUR * Ergebnis TEUR *
Paulsen Food GmbH
CPF Distribution GmbH, Hamburg 100 80 4
ZGG Verwaltungs GmbH, Hamburg 100 61 2

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche zum Stichtag in der Bilanz ausgewiesenen Forderungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren wie im Vorjahr in voller Höhe aus Lieferungen und Leistungen und beinhalten Forderungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 2).

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen sind im Wesentlichen Forderungen aus Umsatzsteuer in Höhe von TEUR 890 (Vorjahr: TEUR 358) enthalten.

* Die Angaben erfolgen für die noch nicht festgestellten Jahresabschlüsse zum 31.12.2024.

3. Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital beläuft sich unverändert gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 25 und ist voll eingezahlt.

4. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückvergütungen (TEUR 333) sowie ausstehende Rechnungen (TEUR 109) und Personalverpflichtungen (TEUR 394).

5. Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 7.398 (Vorjahr: TEUR 7.398).

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 6 (Vorjahr: TEUR 6) und sonstige Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 84 (Vorjahr: TEUR 73).

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 181.941 (Vorjahr: TEUR 259.612) setzen sich ausschließlich aus Umsätzen in Zusammenhang mit Handelsware zusammen.

Der Anteil an Auslandsumsätzen beläuft sich auf TEUR 76.941 (Vorjahr: TEUR 95.296).

Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind realisierte Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 45 (Vorjahr: TEUR 261) enthalten. Darüber hinaus sind periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 13 (Vorjahr: TEUR 107) sowie Erträge aus der Weiterbelastung von Kosten in Höhe von TEUR 932 (Vorjahr: TEUR 959) enthalten.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind realisierte Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 27 (Vorjahr: TEUR 93) enthalten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Logistik- und Lagerkosten in Höhe von TEUR 2.335 (Vorjahr: TEUR 4.248) und Ausgangsfrachten in Höhe von TEUR 2.255 (Vorjahr: TEUR 2.461).

Zinsergebnis

Die Zinserträge resultieren in Höhe von TEUR 1 (Vorjahr Aufwand: TEUR 5) aus Transaktionen mit verbundenen Unternehmen.

Sonstige Pflichtangaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die zum Bilanzstichtag bestehenden finanziellen Verpflichtungen stellen sich wie folgt dar:

< 1 Jahr >1 - 5 Jahre >5 Jahre
TEUR TEUR TEUR
aus Leasingverträgen 70 (Vorjahr: TEUR 74) 80 (Vorjahr: 40) 0 (Vorjahr: TEUR 0)
Miete 227 (Vorjahr: TEUR 215) 562 (Vorjahr: 664) 0 (Vorjahr: 28)

Angabe der beschäftigten Arbeitnehmer im Jahresdurchschnitt

Die durchschnittliche Arbeitnehmerzahl gem. § 267 Abs. 5 HGB beträgt:

2024
Anzahl
Angestellte 39
davon Teilzeit 9

Derivative Finanzinstrumente

Im Geschäftsjahr wurden derivative Finanzinstrumente (Devisentermingeschäfte) zur Absicherung künftiger Zahlungsströme in Fremdwährung (Währungskursrisiken) abgeschlossen, welche sich aus dem Lieferverkehr mit Waren in einer anderen Währung als dem EUR ergeben. Die Ermittlung der Marktwerte erfolgt zu Terminkursen zum Bilanzstichtag.

Den Devisentermingeschäften liegen Grundgeschäfte mit vergleichbaren, gegenläufigen Risiken (Mikro-Hedge) zugrunde.

Zur Bilanzierung derivativer Finanzinstrumente werden Bewertungseinheiten nach der Einfrierungsmethode gebildet. Es erfolgt somit die bilanzielle Erfassung nur für den ineffektiven Teil der Bewertungseinheit.

Der Marktwert gibt an, wie sich eine Glattstellung am Bilanzstichtag auf das Ergebnis ausgewirkt hätte. Wenn sich bei der Marktpreisbewertung der jeweiligen Bewertungseinheit ein Verlust ergibt, wird dieser als Rückstellung ausgewiesen. Zum Stichtag 31.12.2024 wurde auf diese Weise eine Drohverlustrückstellung von TEUR 0 ermittelt.

Die Regelungen zur Bildung einer Bewertungseinheit zur kompensatorischen Bewertung der Sicherungsbeziehung werden angewandt. Aufgrund der Betragsidentitäten und der Kongruenzen der Laufzeiten gleichen sich die gegenläufigen Wertänderungen bzw. Zahlungsströme während der Laufzeit von Grund- und Sicherungsgeschäft aus. Der Designationszeitraum läuft von Januar 2024 bis November 2024.

Mitglieder der Geschäftsführung

Cordes, Bernd, Hamburg (hauptberuflich kaufm. Geschäftsführer der Paulsen Food GmbH),

Kaarunayadhorn, Parinya, Waterloo/Belgien (Financial Director, CPF Europe).

Bzgl. der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen.

Beirat

Cordes, Bernd, Hamburg, (hauptberuflich kaufm. Geschäftsführer der Paulsen Food GmbH)

Kaarunayadhorn, Parinya, Waterloo/Belgien (Financial Director, CPF Europe),

Mayalarp, Sujarit, Bangkok/Thailand (President, CPF Global Food Solution Plc),

Ua-Wutthikrerk, Ekpiya, Bangkok/Thailand (President, CPF Food Network Co Ltd),

Die Gesamtbezüge des Beirats belaufen sich im Berichtsjahr auf TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 0).

Honorar des Abschlussprüfers

Für das Geschäftsjahr 2024 beläuft sich das Honorar des Abschlussprüfers für Prüfungsleistungen auf TEUR 26,5.

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Gewinnvortrag und den Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2024 auf neue Rechnung vorzutragen.

Mutterunternehmen, Konzernzugehörigkeit

Gesellschafter der Paulsen Food GmbH ist CPF Europe SA, Waterloo/Belgien (100 % Anteile).

Unsere Gesellschaft ist ein Konzernunternehmen der CPF Europe in Belgien und Charoen Pokphand Foods Public Company Limited in Bangkok/Thailand, das gleichzeitig oberstes Mutterunternehmen ist. Die Charoen Pokphand Foods Public Company Limited, Bangkok/Thailand, stellt für den kleinsten und größten Kreis einen weltweiten Konzernabschluss zum 31.12.2024 auf. Dieser Abschluss ist in englischer Sprache bei der Gesellschaft erhältlich sowie auf der Internetseite abrufbar.

Ereignisse nach Bilanzstichtag

Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach dem Stichtag nicht ereignet.

 

Hamburg, den 25. Februar 2025

Die Geschäftsführung

Bilanz zum 31. Dezember 2024

AKTIVA

31.12.2024 31.12.2023
EUR TEUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 4
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 148.094,00 149
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 569.555,33 570
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
Fertige Erzeugnisse und Waren 27.221.018,63 39.512
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 12.324.007,40 10.418
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.779.812,81 3.529
3. Sonstige Vermögensgegenstände 958.800,71 481
16.062.620,92 14.428
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 3.140.336,21 1.341
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 49.142,67 43
47.190.767,76 56.047

PASSIVA

31.12.2024 31.12.2023
EUR TEUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25
II. Kapitalrücklage 11.296.672,67 11.297
III. Gewinnvortrag 4.363.240,18 3.202
IV. Jahresüberschuss 1.973.338,68 1.161
17.658.251,53 15.685
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Steuerrückstellungen 494.463,18 1.525
2. Sonstige Rückstellungen 1.084.238,70 907
1.578.701,88 2.432
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 7.000.000,00 20.000
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 12.795.029,25 7.383
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 8.069.318,56 10.468
4. Sonstige Verbindlichkeiten 89.466,54 79
27.953.814,35 37.930
47.190.767,76 56.047

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2024

2024 2023
EUR TEUR
1. Umsatzerlöse 181.941.274,34 259.612
2. Sonstige betriebliche Erträge 1.674.850,47 1.765
3. Materialaufwand
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -168.079.732,13 -245.127
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -3.853.393,92 -3.533
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -496.833,26 -473
-4.350.227,18 -4.006
5. Abschreibungen
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -48.442,44 -84
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -6.991.839,88 -9.316
7. Betriebsergebnis 4.145.883,18 2.844
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 4.272,83 9
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -881.427,88 -1.178
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.295.385,45 -513
11. Ergebnis nach Steuern 1.973.342,68 1.162
12. Sonstige Steuern -4,00 -1
13. Jahresüberschuss 1.973.338,68 1.161

Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2024

Bruttobuchwerte
Stand am 1.1.2024 Zugänge Umbuchungen Abgang Stand am 31.12.2024
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 225.244,23 0,00 0,00 0,00 225.244,23
Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
225.244,23 0,00 0,00 0,00 225.244,23
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 448.567,59 46.426,44 0,00 6.014,00 488.980,03
448.567,59 46.426,44 0,00 6.014,00 488.980,03
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 569.555,33 0,00 0,00 0,00 569.555,33
569.555,33 0,00 0,00 0,00 569.555,33
1.243.367,15 46.426,44 0,00 6.014,00 1.283.779,59
kumulierte Abschreibungen
Stand am 1.1.2024 Zugänge Abgang Stand am 31.12.2024
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 221.244,23 4.000,00 0,00 225.244,23
Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00 0,00 0,00
221.244,23 4.000,00 0,00 225.244,23
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 299.691,59 44.442,44 3.248,00 340.886,03
299.691,59 44.442,44 3.248,00 340.886,03
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
520.935,82 48.442,44 3.248,00 566.130,26
Buchwerte Buchwerte
Stand am 31.12.2024 Stand am 31.12.2023
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 4.000,00
Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00
0,00 4.000,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 148.094,00 148.876,00
148.094,00 148.876,00
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 569.555,33 569.555,33
569.555,33 569.555,33
717.649,33 722.431,33

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2024

1. Grundlagen des Unternehmens und Wirtschaftsbericht

1.1. Geschäftstätigkeit

Die Paulsen Food GmbH ist Importeur und Distributor von Lebensmitteln, insbesondere Geflügelfleisch und Krustentiere. Unsere Kunden sind Großhändler, Verarbeiter und Cash & Carry-Märkte, vornehmlich in Nordeuropa. Alleingesellschafter der Paulsen Food GmbH ist CPF Europe SA, Waterloo, Belgien. Dieses Unternehmen ist mit Charoen Pokphand Foods Public Company Limited, Bangkok, Thailand, (CPF Thailand, www.cpfworldwide.com) verbunden. Die Aktien werden an der thailändischen Börse (SET) mit der Kennung CPF notiert.

1.2. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Im Vergleich zum Vorjahr 2023 haben sich die Verbraucherpreise in Deutschland in 2024 durchschnittlich um 2,2 % erhöht. Gebrauchsgüter verteuerten sich 2024 durchschnittlich um 1,0 % gegenüber dem Vorjahr. Die Inflationsrate fiel im Jahr 2024 deutlich geringer aus als in den drei vorangegangenen Jahren.

1.3. Entwicklung der Branche

1.3.1. Geflügel

Das Geflügel-Preis-Leistungs-Verhältnis während Phasen niedriger Kaufkraft, vor allem im Vergleich zu anderen Proteinquellen, hat das kontinuierliche Wachstum der Branche in 2024 angetrieben. Auch veränderte Essgewohnheiten mit einer wachsenden Präferenz für Geflügel haben das Wachstum unterstützt, ebenso wie die intensive Marketing- und Produktentwicklungstätigkeit der Branche sowie eine gewisse Erholung der Nachfrage nach Jahren mit langsamem Wachstum in mehreren Regionen nach Covid-19 und aufgrund der niedrigen Kaufkraft. Ein relativ neuer Trend ist das Engagement der Kunden für Nachhaltigkeit, das in den Industrieländern zu einer zusätzlichen Verlagerung auf Geflügel führt, da es im Vergleich zu anderen tierischen Proteinen einen relativ geringeren Kohlendioxid-Fußabdruck aufweist.

1.3.2. Fisch und Krustentiere

Die erste Hälfte des Jahres 2024 war durch einen starken Aufschwung auf dem Pangasiusmarkt gekennzeichnet, mit einer günstigen Nachfrage auf allen wichtigen Märkten, einer strategischen Ausrichtung auf Produkte mit hohem Mehrwert und Vorteilen aus Handelsabkommen, die Vietnams Position als führender Pangasius-Lieferant stärkten. In Vietnam standen die Landwirte allerdings weiterhin vor Herausforderungen in Form von steigenden Kosten für Arbeit, Benzin und Logistik sowie ungünstige Wetterbedingungen. Andererseits war der Markt der Europäischen Union in 2024 mit einem Rückgang der Einfuhrmenge um 5,3 % in allen wichtigen EU-Importländer (das Königreich der Niederlande, Deutschland, Spanien, Belgien und Italien) rückläufig.

In den ersten drei Quartalen des Jahres 2024 ist die weltweite Produktion von gezüchteten Meeres- und Brackwassergarnelen geringer ausgefallen als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Von Januar bis Juni 2024 wurden weltweit rund 1,73 bis 1,75 Millionen Tonnen Garnelen gehandelt, was leicht unter dem Vorjahresniveau lag. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stieg der Garnelen-Import in den meisten europäischen Märkten in der ersten Hälfte des Jahres 2024. Die Verbrauchernachfrage erreichte in den Sommermonaten ihren Höhepunkt, verlangsamte sich aber danach; dennoch kann der Markttrend in Europa insgesamt als stabil bezeichnet werden.

1.4. Entwicklung des Geschäftsjahrs 2024

Der Import von gesalzenem Geflügelfleisch aus Brasilen war teilweise wegen veterinärrechtlicher Hürden gestört.

Die Avian Influenza (Vogelgrippe) sorgte erneut für Produktionsausfälle weltweit. Die Hersteller haben weitreichende Schutzmaßnahmen getroffen, um das Virus weitestgehend aus den kommerziellen Tierbeständen fernzuhalten.

Das Überangebot von Agrargütern, welches maßgeblich durch die Aufhebung von ukrainischen Zollkontingenten entstanden ist, wurde von der EU durch die Wiedereinführung von Importquoten reduziert. Dies wirkte sich positiv auf die Preise am Markt aus. Die Avian Influenza (Vogelgrippe) sorgte erneut für Produktionsausfälle weltweit. Die Hersteller haben weitreichende Schutzmaßnahmen getroffen, um das Virus weitestgehend aus den kommerziellen Tierbeständen fernzuhalten, so dass es hierdurch nicht zu Lieferausfällen kam. Allerdings war der Import von gesalzenem Geflügelfleisch aus Brasilen teilweise wegen veterinärrechtlicher Hürden gestört.

Aufgrund dieser Faktoren haben sich sowohl die Warenbezugskosten als auch die Verkaufspreise im Geschäftsjahr 2024 erhöht. Der Umsatz der Gesellschaft war im Vergleich zum Vorjahr etwas geringer, weil nicht ausreichend Ware für den Import zur Verfügung stand. Unsere Strategie, die Produktion von den Lieferanten oder Schwestergesellschaften direkt zu kaufen und zu vermarkten, hat dazu geführt, dass der Rohertrag gesteigert wurde. Nach den Coronawirren konnte auch der Absatz wieder besser geplant werden, wodurch geringere Lagerbestände zu reduzierten Logistikkosten führten.

Insgesamt ist die Geschäftsführung mit dem Verlauf des Geschäftsjahres 2024 trotz der nicht erzielten Umsatzziele zufrieden, weil die Ergebnisziele dennoch übererfüllt werden konnten.

1.5. Personal- und Sozialbereich

Zum 31.12.2024 wurden 39 Mitarbeiter*innen beschäftigt, davon 30 Vollzeit- sowie 9 Teilzeitmitarbeiter*innen.

2. Lage des Unternehmens

2.1. Vermögenslage

Die Bilanzsumme beläuft sich auf TEUR 47.191 (Vorjahr: TEUR 56.047).

Die Vorräte haben sich durch einen Abbau der Lagerbestände auf TEUR 27.221 (Vorjahr: TEUR 39.512) reduziert. Die Forderungen haben sich stichtagsbezogen auf TEUR 16.063 (Vorjahr: TEUR 14.428) erhöht.

Die wesentlichen Positionen auf der Passivseite umfassen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 7.000 (Vorjahr: TEUR 20.000), Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 12.795 (Vorjahr: TEUR 7.383), Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 8.069 (Vorjahr: TEUR 10.468) sowie sonstige Rückstellungen in Höhe von TEUR 1.084 (Vorjahr: TEUR 907).

Das Eigenkapital beträgt TEUR 17.658 (Vorjahr: TEUR 15.685) und die Eigenkapitalquote gerundet 37,4 % (Vorjahr: 28,0 %).

2.2. Finanzlage

Die Finanzierung ist durch entsprechende Verträge mit Kreditinstituten gesichert.

Für den Import von Geflügelfleisch werden teilweise Importlizenzen benötigt, für die Avale bei den Behörden hinterlegt werden. Die Zinsen für diese Avale werden als Mittelabfluss im Cash-Flow ausgewiesen.

2.3. Ertragslage

Die Gesellschaft schließt das Geschäftsjahr mit einem Jahresüberschuss von TEUR 1.973 (Vorjahr: Jahresüberschuss TEUR 1.161) ab.

Der Gewinn im Geschäftsjahr 2024 vor Zinsen und Ertragsteuern (EBIT) über TEUR 4.146 (Vorjahr: TEUR 2.845) weicht gegenüber der Prognose des Ergebnisses für 2024 von TEUR 3.104 in Höhe von TEUR 1.042 ab.

Die Umsatzerlöse sind mit TEUR 181.941 geringer als im Vorjahr (TEUR 259.612).

Die Materialaufwendungen beliefen sich auf TEUR 168.080 (Vorjahr: TEUR 245.127).

Dies ist vor allem auf die geringeren Lagerbestände zurückzuführen.

2.4. Chancen- und Risikobericht

Unser Unternehmen ist ein integrierter Teil einer international ausgerichteten Lieferkette und im Rahmen dieser geschäftlichen Tätigkeit verschiedenen Risiken ausgesetzt, welche untrennbar mit dem Geschäft verbunden sind, jedoch aufgrund der Komplexität und bestehender Interdependenzen nicht quantifizierbar sind.

Risikomanagement:

Die Gesellschaft verfügt über ein integriertes ERP System (SAP). Alle risikorelevanten Geschäftsvorfälle sind sichtbar. Das Unternehmen ist in der Lage, Entwicklungen, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage betreffen, möglichst frühzeitig zu erkennen.

Sämtliche Risiken werden als möglich, aber nicht überwiegend als wahrscheinlich bewertet.

Qualitätsrisiken:

Durch prozessunterstützende Software, regelmäßige Schulungen der Mitarbeiter*innen, wöchentliche Qualitätszirkel sowie externe Audits werden Qualitätsrisiken reduziert. Aufgrund von Versicherungen im Rahmen von Transport und Produkthaftpflicht ist für entsprechende Deckung im Eintrittsfall gesorgt.

Beschaffungsrisiken:

Ein bedeutender Bestandteil unserer Waren wird aus Übersee bezogen. Es gibt in diesem Geschäft die üblichen Risiken von Streiks, Tierkrankheiten, Unwettern etc. Auch hier werden Versicherungen, Vertragsklauseln und diversifiziertes Sourcing zur Risikominimierung angewandt. Trotzdem lassen sich nicht alle Risiken vollständig ausschließen.

Absatzrisiken:

Aufgrund der Marktstrukturen ist es nicht immer möglich, gegen jeden Einkauf ein verkaufsgedecktes Warengeschäft zu stellen. Ein ständiges Bestandsmonitoring hilft dem Unternehmen, die hiermit verbundenen Risiken stets im Blick zu behalten.

Gegen plötzliche marktübergreifende Einschnitte oder unvorhersehbare Publicity kann die Gesellschaft nur bedingt schützen. Allerdings hat sich in den letzten Jahren gezeigt, dass viele Themen nicht wirklich über längere Zeit Einschluss auf den Markt haben. Das Risiko wird deshalb als mittelmäßig eingeschätzt.

Finanzierung, Liquiditätsrisiken:

Es stehen ausreichende Kreditlinien zur Verfügung, Forderungen sind kreditversichert. Das Rating unseres Alleingesellschafters kann Einfluss auf das Rating unserer Gesellschaft haben.

Währungsrisiken:

Die Warengeschäfte in Fremdwährungen werden mit Devisentermingeschäften gesichert. Das entsprechende Hedging erfolgt aufgrund entsprechender Reports aus dem ERP-System und ist in unserem IKS dokumentiert. Cash-Bestände werden zum Bilanzstichtag bewertet.

Lagerbestandsrisiken:

Die unverkauften Bestände wurden mit dem Niederstwert bewertet.

Bestandsgefährdung bzw. Entwicklungsbeeinträchtigung:

Es liegt weder eine Bestandsgefährdung noch eine Entwicklungsbeeinträchtigung vor. Chancen:

Im Verbund unseres internationalen Konzerns ist die Paulsen Food GmbH im Markt sehr gut positioniert. Unsere Waren können mit größtmöglicher Rückverfolgbarkeit und Transparenz angeboten werden. Die Lieferketten können weit zurückverfolgt werden. Beim Einkauf legen wir Wert darauf, dass die Lieferanten ein Nachhaltigkeitsreporting erstellen. Wichtige Themen, wie Nachhaltigkeit, soziale Verantwortung, Personalentwicklung etc., werden in Zusammenarbeit in der Unternehmensgruppe abgedeckt und weiter integriert. Durch die Weiterentwicklung der Unternehmensstrukturen und Vertriebskonzepte kann unser Unternehmen seine Chancen im Marktgefüge nutzen.

3. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren

3.1. Finanzielle Leistungsindikatoren

Die Gesellschaft orientiert die finanzielle Leistungsfähigkeit vorwiegend an zwei Kenngrößen, nämlich den Umsatzerlösen und dem EBIT. Diese Kenngrößen werden monatlich ermittelt und zusätzlich auch an die Konzernzentrale berichtet. Alle Kenngrößen sind zudem Bestandteil der Budgetplanung für das Geschäftsjahr. Sie werden in quartalsweise zu erstellenden Forecasts der Gesellschaft geplant und dem Zielwert des Budgets gegenübergestellt. Hinsichtlich der Entwicklung der Kennzahlen im Berichtsjahr sei auf obige Ausführungen verwiesen.

3.2. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Aufgrund der reinen Geschäftstätigkeit als Handelshaus wird der Unternehmenswert überwiegend von finanziellen Einflussfaktoren bestimmt, somit werden nichtfinanzielle Leistungsindikatoren zur Steuerung nicht wesentlich herangezogen.

4. Prognosebericht

4.1. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Die gesamtwirtschaftliche Leistung stagniert. Eventuell ist auch in 2025 eine Rezession in Deutschland möglich. Zusatzzölle aber auch evtl. Freihandelsabkommen zwischen Drittstaaten und der EU sowie handelspolitischen Auseinandersetzungen werden den Warenfluss beeinflussen.

4.2. Branchenausblick

Das herausfordernde Marktumfeld und die Veränderungen im Welthandel werden 2025 alle von uns bedienten Branchen betreffen. Es wird trotz allem ein Wachstum von 2 bis 3 % auf dem Geflügelmarkt, ein Wachstum von 7 % auf dem Pangasiusmarkt und ein Wachstum von 2 % auf dem Garnelenmarkt erwartet.

4.3. Ausblick Paulsen Food GmbH

Das Unternehmen erstellt ein umfangreiches Budget. Dies ist notwendig, da sowohl unsere Kunden als auch unsere Lieferanten eine gewisse Planungssicherheit verlangen. Die Produktkapazitäten unserer Lieferanten werden längerfristig gebucht, um eine effiziente Auslastung zu erreichen, und wir werden uns weiter vertikal in die Lieferkette integrieren. Der Fokus liegt in 2025 in der Weiterentwicklung von Produkten mit erhöhter Wertschöpfung am Markt. Der Umsatz ist in 2025 mit 174 Mio. Euro geplant und ein EBIT von 4,0 Mio. Euro.

 

Hamburg, den 25. Februar 2025

Die Geschäftsführung

Als abschließendes Ergebnis unserer Prüfung haben wir dem Jahresabschluss folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Paulsen Food GmbH, Hamburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Paulsen Food GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Paulsen Food GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt.

Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt.

Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 25. Februar 2025

HANSA PARTNER GmbH
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gez. Aul, Wirtschaftsprüfer

gez. Ulmer, Wirtschaftsprüferin

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