Stammdaten

Register
Amtsgericht Wetzlar HRB 4023
Vorher
EOS-Werke Günther GmbH
Eingetragen
16.1.1975
Branche
Herstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen GerätenHerstellung von Heizkörpern für ZentralheizungenBeteiligungsgesellschaften
Gegenstand
Herstellung und der Vertrieb von Radiatoren, Konvektoren, Quarz-Heizstrahlern, Saunaöfen einschließlich Steuerungen, Bräunungs- und Massagegeräten, Aquastaten und Thermostaten sowie medizinischen Geräten und der Erwerb, die Verwaltung und die unternehmerische Leitung von Beteiligungen an gewerblichen Unternehmen, die im Geschäftsbereich der Gesellschaft und angrenzenden Bereichen tätig sind. Die Gesellschaft ist zu allen Geschäften und Maßnahmen berechtigt, die den Gegenstand des Unternehmens unmittelbar oder mittelbar zu fördern geeignet sind. Sie darf zu diesem Zweck im In- und Ausland Zweigniederlassungen errichten, andere Unternehmen gleicher oder verwandter Art gründen, erwerben oder sich an diesen beteiligen und deren Geschäftsführung übernehmen oder sich auf die Verwaltung der Beteiligung beschränken. Sie kann ihren Betrieb ganz oder teilweise in verbundene Unternehmen ausgliedern.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Philipp Krauth
seit 24.9.2024
Geschäftsführer
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Harvia Group OyFIN
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
1.600.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

EOS Saunatechnik GmbH

Driedorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

der EOS Saunatechnik GmbH, Driedorf

Geschäftsjahr 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

2. Forschung und Entwicklung

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

2. Geschäftsverlauf

3. Lage

a. Ertragslage

b. Finanzlage

c. Vermögenslage

d. Mitarbeiter

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

III. Prognosebericht

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

2. Chancenbericht

3. Gesamtaussage

V. Risikoberichtetstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

EOS entwickelt, produziert und vertreibt mit flächendeckender internationaler Marktpräsenz seit mehr 80 Jahren ein umfangreiches Produktportfolio, bestehend aus Saunaöfen, Saunasteuerungen, Saunazubehör und Wellness- sowie Dampftechnik für den gewerblichen und den privaten Einsatz. Das Unternehmen ist nach DIN EN ISO 9001:2015 und DIN EN ISO 14001:2015 zertifiziert.

Ergänzt werden sämtliche Produktgruppen durch ein ständig wachsendes Sortiment an Handelswaren und Zubehör. Produktinnovationen werden für den internationalen Markt in der eigenen R&D Abteilung entwickelt.

2. Forschung und Entwicklung

Die Entwicklungsabteilung umfasst aktuell 4 Mitarbeiter. Im internen Test- und Prüfzentrum sind 2 Mitarbeiter beschäftigt. Im Testzentrum stehen 11 Testkabinen unterschiedlicher Größe und ein umfangreiches Testequipment zur Verfügung. Hauptfunktion des Testzentrums ist es, Produktinnovationen auf Normenkonformität, Leistung, Lebensdauer und Wirkung zu prüfen. Außerdem werden hier für einige Auslandsmärkte (z. B. Nordamerika) Produktzertifizierungen im Testbereich vorbereitet. Das Bestehen sämtlicher Testverfahren und die Erfüllung aller gesetzlichen Vorgaben sind Voraussetzung für die Marktreife eines EOS-Produkts. Größe und Ausstattung des Testbereichs ermöglichen es jederzeit, Prüfprozesse auf veränderte Rahmenbedingungen oder neue technische oder gesetzliche Anforderungen anzupassen.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Deutschland stellt für EOS auch im Berichtsjahr den umsatzstärksten Einzelmarkt dar. Die in der ersten Hälfte 2023 zunächst stagnierende Umsatzentwicklung nach den beiden Pandemiejahren, hat sich im Quartal 3 und 4 gefangen und gefestigt, sodass wir in 2024 wieder eine Umsatzsteigerung planen.

Zwar haben sich die Umsätze nicht auf dem Niveau der außergewöhnlichen Jahre 2020 und 2021 (Pandemie) bewegt, dennoch sehen wir ab Mitte des Jahres 2023 eine eindeutige Tendenz zur Stabilisierung und im nächsten Schritt in 2024 die Rückkehr zu stetigem Umsatzwachstum.

Die RHB - Beschaffungssituation hat sich in den wesentlichen Teilegruppen nicht nennenswert verändert. Wir verzeichneten im Gesamtjahr 2023 stabile Einkaufspreise. Auch die Beschaffung von Elektronikbauteilen, welche seit Pandemiebeginn zunehmend schwierig war, hat sich normalisiert.

Die Produktionskapazitäten waren ganzjährig gut ausgelastet.

In 2024 sehen wir auf internationaler Ebene eine robuste Marktsituation mit Steigerungspotentialen insbesondere in unseren neuen Märkten wie Nordamerika, Japan, China. Wir sehen keine Anhaltspunkte für eine Marktkrise. Der positive Trend in Bezug auf Gesundheit, Wohlbefinden und Schönheit durch Wellness setzt sich auf internationaler Ebene unterschiedlich stark fort.

Die als Folge der, durch die Pandemie und die in 2023 eingetretene Marktberuhigung, entstandenen Lagerüberbestände sind nicht mehr vorhanden, sodass unsere Kunden ein normales Kaufverhalten zeigen.

Wir sehen unsere Branche zwar insgesamt nicht unabhängig von den allgemeinen in- und ausländischen Wirtschaftsfaktoren, jedoch grundsätzlich auf einem auch in Zukunft sicheren wirtschaftlichen Fundament. Auch die Spa- und Wellnessbranche bleibt aber nicht vom grundsätzlichen Einfluss weltpolitischer Themen verschont.

Unserer Strategie folgend, werden wir uns auch zukünftig mit unserem Produktprogramm ausschließlich im qualitativ sehr hochwertigen Segment bewegen und diese Nische marktführend mit hochpreisigen Qualitätsprodukten, Made in Germany, besetzen.

2. Geschäftsverlauf

Wie bereits im Bericht zum Vorjahr erwähnt, ist die positive Entwicklung im gewerblichen Bereich zurück. Wir verzeichnen eine solide stetige Nachfrage nach unserem Produktprogramm für gewerbliche Nutzung.

Die im Prognosebericht des letzten Jahres genannte Umsatzplanung für 2023 mit einem Wert von 22.000.000,00 konnte wegen der Auswirkungen des Ukraine-Krieges und der allgemeinen wirtschaftlichen Lage in Deutschland nicht erfüllt werden, und als Folge davon wurde auch das geplante Jahresergebnis nicht erreicht.

Die Geschäftsführung beurteilt die wirtschaftliche Lage und den Geschäftsverlauf des Unternehmens im Berichtszeitraum trotz der im Vergleich zum Vorjahr rückläufigen finanziellen Leistungsindikatoren als solide und sicher.

3. Lage

a. Ertragslage

Der Umsatz ist im Berichtsjahr im Vergleich zum Vorjahr um 31 % auf TEUR 16.075 gefallen.

Die massive unnatürliche Umsatzsteigerung in 2021 und 2022 ist auf die besondere Situation (Covid) zurückzuführen. Nach der Konsolidierungsphase in 2023 ist künftig von üblichen Steigerungsraten auszugehen.

Im Jahr 2023 betrug der Umsatzanteil des Inlands 40 % (Vj.: 46 %) und des Auslands 60 % (Vj.: 54 %) vom Gesamtumsatz.

Der Rohertrag verminderte sich von TEUR 15.806 auf TEUR 11.542.

Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter ist gegenüber dem Vorjahr auf 101 gesunken (Vj.: 118).

Wie in Vorjahren wurden im Jahr 2023 die realisierten Instandhaltungsmaßnahmen ertragsbelastend und eigenfinanziert umgesetzt.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sanken im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 30 auf TEUR 2.423.

Damit schließt das Geschäftsjahr mit einem Ergebnis nach Steuern von TEUR 3.272 (Vj.: TEUR 7.166). Dies ist zurückzuführen auf die in 2023 rückläufigen Umsatzerlöse. Im Jahr 2024 erwarten wir die Beendigung der Konsolidierungsphase nach Pandemieende und ein damit einhergehendes Umsatzwachstum.

Nach sonstigen Steuern in Höhe von TEUR 20 (Vj.: TEUR 15) verbleibt ein Jahresüberschuss vor Gewinnabführung in Höhe von TEUR 3.252 (Vj.: TEUR 7.151).

b. Finanzlage

Die dauerhaft robuste Liquidität der Gesellschaft hat sich im Berichtsjahr nicht verändert. Die Unternehmensliquidität war somit zu jeder Zeit sichergestellt.

Es bestehen keine wesentlichen Investitionsverpflichtungen zum 31.12.2023.

Branchenübliche, saisonale Schwankungen hatten keine Auswirkungen auf die Finanzlage.

Für das Geschäftskonto bei der Hypo-Vereinsbank besteht keine Kreditlinie.

Im Jahr 2023 fanden keine Fremdfinanzierungsmaßnahmen statt. Alle Ersatzinvestitionen, Reparaturen und Instandhaltungen wurden aus Eigenmitteln realisiert.

Die Rückstellungen beinhalten Pensionsrückstellungen i.H.v. TEUR 2.362 (Vj.: TEUR 2.349) und sonstige Rückstellungen i.H.v. TEUR 537 (Vj.: TEUR 572).

EOS erzielte im Berichtsjahr einen Cashflow aus der operativen Geschäftstätigkeit in Höhe von TEUR 3.247 (Vj.: TEUR 4.451). Die Auszahlungen im Bereich des Anlagevermögens betrugen in 2023 TEUR -35. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit im Berichtsjahr beträgt TEUR -48 (Vj.: TEUR 77) Der Finanzmittelbestand beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 7.169 (Vj.: TEUR 4.004).

c. Vermögenslage

Das Eigenkapital der Gesellschaft hat sich im Berichtsjahr gegenüber dem Vorjahr nicht verändert.

Die Umschlagshäufigkeit der Vorräte (4,92 / Vj.: 5,39) verminderte sich gegenüber 2022. Der Wert des Vorratsvermögen beträgt TEUR 3.269 (Vj.: TEUR 4.311).

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen verminderten sich im Berichtszeitraum um TEUR 77 auf TEUR 573. Die Umschlagshäufigkeit der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beträgt 28,07 (Vj.: 35,74). Das Debitorenziel in Tagen stieg damit auf 12,8 Tage (Vj.: 10,1 Tage).

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen verminderten sich zum Jahresende auf in Summe TEUR 80 (Vj.: TEUR 99).

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern stiegen im Berichtsjahr auf TEUR 15.028 (Vj.: TEUR 12.813). Dies ist im Wesentlichen durch die noch nicht umgesetzte Ergebnisabführung der Jahre 2021 bis 2023 begründet.

d. Mitarbeiter

EOS beschäftigte im Jahresdurchschnitt:

2023 2022
gewerbliche Arbeitnehmer 48 66
Angestellte 52 52
100 118

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Unsere wesentlichen Leistungsindikatoren sind Umsatz und Ergebnis vor Ergebnisabführung, hierzu verweisen wir auf die Erläuterungen unter II.3.a. Ertragslage.

III. Prognosebericht

Die Zusammenarbeit mit der Muttergesellschaft und Schwestergesellschaften in Ausland verläuft im dritten Jahr nach erfolgter Transaktion weitestgehend zufriedenstellend. Durch ein zu Beginn 2024 aktiviertes neues operational Model der Harvia Group soll die Zusammenarbeit noch effizienter werden und eine gezielte Synergieausnutzung sichergestellt werden. Der im Bericht des Vorjahres erwähnte, bevorstehende Markteintritt in Nordamerika und Japan wurde erfolgreich umgesetzt. Erste Umsätze wurden erwirtschaftet. Gerade in diesen beiden Märkten erwarten wir eine sehr positive mittelfristige Marktentwicklung.

Die bereits im Vorjahr beschriebene internationale Festigung und Expansion unserer Marktanteile und die schrittweise Transformation der Marke EOS in den Bereich der Luxusgüter, bleiben vorrangiges strategisches Ziel.

Die Umsatz- und Ertragsplanung 2024 geht von einer weiterhin stabilen internationalen Marktentwicklung aus. Somit ergibt sich ein geplanter Gesamtumsatz für das Folgejahr in Höhe von TEUR 18.230 und eine Ergebnisplanung in Höhe von TEUR 4.620. Der seit Jahren anhaltende Trend zunehmender Saunanutzung aus Gesundheitsaspekten ist weiterhin ungebrochen.

Wir gehen auch künftig von einer sicheren und soliden Liquiditätssituation aus. Das Unternehmen zahlte auch im Berichtszeitraum im Skontobereich.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Unternehmensrisiken sind in volkswirtschaftlichen Veränderungen zu sehen. Wie bereits in Vorjahren beschrieben, so verzeichneten wir auch im Berichtsjahr keinen Rückgang des grundsätzlichen Interesses der Allgemeinheit an gesunder Freizeitbeschäftigung.

Sollte es wider Erwarten zu einer wachsenden Kaufzurückhaltung führen, wird dies entsprechende Auswirkungen auf die Umsatz- und Ergebnisentwicklung des Unternehmens haben. Wir sehen zum jetzigen Zeitpunkt keine Hinweise, welche einen dauerhaften Rückgang des Konsumverhaltens mit entsprechenden Auswirkungen auf unsere Branche haben könnte. Die in diesem Bericht beschriebene Marktberuhigung ist zum Ende des Jahres 2023 abgeschlossen. Die schrittweise Normalisierung der Inflationsrate wird zur positiven Geschäftsentwicklung insbesondere im Inland beitragen.

Geopolitische Themen werden in diesem Lagebericht nicht vertieft. Es ist nachvollziehbar, dass die längerfristige Fortsetzung des Russland-Ukraine-Konflikts entsprechende Auswirkungen auf die Weltwirtschaft und damit auch auf unsere Branche haben wird.

Weiterhin ist ein Risiko in der Preisentwicklung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe zu sehen. Wie in Vorjahren reduzieren wir durch rechtzeitige Materialdispositionen und Rahmenvereinbarungen das Risiko von Beschaffungsengpässen bestmöglich. Die Materialversorgung war im Berichtsjahr immer sicher.

Wechselkursrisiken bestehen nicht, es wird weltweit ausschließlich in Euro fakturiert. Beteiligungen an Auslandsgesellschaften bestehen nicht.

Größere Investitionen, die zu einer deutlichen Belastung der Finanzmittel führen würden, erfolgten nicht. Investitionen in das betriebsnotwendige Anlagevermögen wurden in erforderlichem Umfang getätigt.

Liquiditätsrisiken sind nicht erkennbar.

2. Chancenbericht

Wir streben weiterhin die Transformation der Marke EOS vom Premiumsegment in den Bereich der Luxusgüter an. Im Berichtsjahr wurden bereits bemerkenswerte erste Erfolge realisiert.

Umsatzsteigerungspotenzial besteht in der Ergänzung des Produktportfolios und in der Realisierung von Upselling- Maßnahmen.

Die künftige Sicherstellung der Flexibilität in verschiedenen Unternehmensbereichen wird auch weiterhin Priorität haben, da sie die Voraussetzung für eine im Bedarfsfall schnellstmögliche Anpassung auf Marktveränderungen darstellt.

3. Gesamtaussage

Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir branchenabhängig in denjenigen volkswirtschaftlichen Veränderungen, welche dazu geeignet sind, die Spa- und Wellnessbranche negativ zu beeinflussen.

Preisveränderungen oder sonstige Turbulenzen an den internationalen Rohstoffmärkten sind ein latentes Risiko auch für unsere Betätigungsfelder.

Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität und unseres konservativen Fremdfinanzierungsverhaltens sehen wir uns für die Bewältigung der zukünftigen Aufgaben und möglicher Risiken sehr gut aufgestellt. Investitionen in Wachstum und Expansion werden weiterhin angestrebt.

Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Die Gesellschaft ist bezüglich ihrer Finanzinstrumente, die im Geschäftsjahr 2023 im Wesentlichen Forderungen, Guthaben bei Kreditinstituten und sonstige Vermögensgegenstände, Finanzanlagen, sowie Verbindlichkeiten betreffen, insbesondere den folgenden Risiken ausgesetzt:

Ausfallrisiko

Das Ausfallrisiko aus finanziellen Vermögensgegenständen besteht in der Gefahr des Ausfalls der Ausleihungen und Forderungen gegen den jeweiligen Kontrahenten. Wir gehen davon aus, dass durch Wertberichtigungen für Forderungsausfälle in Höhe von TEUR 81 (Vj.: TEUR 71) das tatsächliche Risiko aus originären Finanzinstrumenten abgedeckt ist.

Liquiditätsrisiko

Weitere wesentliche Preisänderungs- und Liquiditätsrisiken in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten durch die Gesellschaft sehen wir nicht.

Risikomanagementsysteme und -methoden

Das Berichtsunternehmen unterliegt einem effektiven Risikomanagement. Auch hier ist ein Höchstmaß an Flexibilität maßgeblich für die Erreichung der Ziele und Vorgaben in diesem Bereich. Die Controllinginstrumente der Muttergesellschaft sind eingeführt und werden verwendet.

Sämtliche Umsatz-, CAPEX- und Liquiditätsplanungen sind mit der Muttergesellschaft abgestimmt und in ihrer jeweils finalen Version genehmigt.

Die Organe der Unternehmensleitung verfügen über ein individuell für EOS erarbeitetes Kennzahlenüberwachungssystem. Veränderungen sind damit schnell zu identifizieren. Unterjährige Anpassungen werden bei Bedarf vorgenommen.

Auf die allgemeinen marktspezifischen oder unternehmerischen Risiken wurde in diesem Bericht ausführlich hingewiesen.

 

Driedorf, 12. Juli 2024

gez. Rainer Kunz

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 9.224.046,83 9.511.492,83
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 38.073,00 55.055,00
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 38.073,00 55.055,00
II. Sachanlagen 1.183.373,83 1.456.437,83
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 12.084,00 17.497,00
2. technische Anlagen und Maschinen 1.044.876,00 1.287.012,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 126.413,83 151.928,83
III. Finanzanlagen 8.002.600,00 8.000.000,00
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 8.000.000,00 8.000.000,00
2. Sonstige Ausleihungen 2.600,00 0,00
B. Umlaufvermögen 12.043.869,14 9.614.455,37
I. Vorräte 3.269.241,79 4.311.433,05
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.725.259,24 2.449.333,24
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 578.959,54 584.349,59
3. fertige Erzeugnisse und Waren 1.070.186,54 1.378.667,51
4. geleistete Anzahlungen 12.672,39 0,00
5. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen (offen aktivisch abgesetzt) 117.835,92 100.917,29
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.604.995,28 1.298.248,69
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 572.733,59 650.152,81
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 923.688,28 587.351,69
3. sonstige Vermögensgegenstände 108.573,41 60.744,19
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 7.169.632,07 4.004.773,63
C. Rechnungsabgrenzungsposten 76.891,75 67.595,66
Summe Aktiva 21.344.807,72 19.193.543,86

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 3.254.070,49 3.254.070,49
I. Gezeichnetes Kapital / Kapitalkonto / Kapitalanteile 1.600.000,00 1.600.000,00
1. Gezeichnetes Kapital 1.600.000,00 1.600.000,00
II. Kapitalrücklage 1.325.302,74 1.325.302,74
III. Gewinnvortrag 328.767,75 328.767,75
B. Rückstellungen 2.898.966,00 2.921.138,00
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 2.362.383,00 2.349.132,00
2. sonstige Rückstellungen 536.583,00 572.006,00
C. Verbindlichkeiten 15.191.771,23 13.018.335,37
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 79.864,57 98.885,00
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 15.028.072,54 12.813.384,04
a. Verbindlichkeiten gegenüber GmbH-Gesellschaftern 15.028.072,54 12.813.384,04
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 9.875,97 0,00
4. sonstige Verbindlichkeiten 73.958,15 106.066,33
davon aus Steuern 47.065,94 51.703,79
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 0,00 5.245,14
a. übrige sonstige Verbindlichkeiten 26.892,21 49.117,40
Summe Passiva 21.344.807,72 19.193.543,86

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Betriebsergebnis 3.375.757,94 7.331.760,09
a) Rohergebnis 11.542.419,55 15.806.409,60
b) Personalaufwand 5.421.568,20 5.684.044,47
Löhne und Gehälter 4.179.163,08 4.720.722,72
soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.242.405,12 963.321,75
davon Aufwendungen für Altersversorgung 172.707,58 186.328,14
c) Abschreibungen 322.186,23 337.531,35
d) sonstige betriebliche Aufwendungen 2.422.907,18 2.453.073,69
2. Finanz- und Beteiligungsergebnis -104.785,93 -152.332,23
a) sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 186.366,07 100.944,77
b) Zinsen und ähnliche Aufwendungen 291.152,00 253.277,00
3. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.501,56 13.638,74
4. Ergebnis nach Steuern 3.272.473,57 7.165.789,12
5. sonstige Steuern 20.200,32 15.084,95
6. Verlust- bzw. Gewinnabführung (Tochter) -3.252.273,25 -7.150.704,17
a) aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 3.252.273,25 7.150.704,17
Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

EOS Saunatechnik GmbH, Driedorf

1. Allgemeine Angaben

Die EOS Saunatechnik GmbH hat ihren Sitz in Driedorf. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichtes Wetzlar unter HR B 4023 eingetragen.

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie GmbHG aufgestellt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Von den Aufstellungserleichterungen gemäß § 288 HGB wird durch den Verzicht auf bestimmte Angaben im Anhang teilweise Gebrauch gemacht.

2. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen bemessen sich unter Zugrundelegung einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von 5 bis 10 Jahren. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden nicht angesetzt.

2. Die Gegenstände des Sachanlagevermögens werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen bemessen sich unter Zugrundelegung einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer nach der linearen Methode. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens ab EUR 50 bis zu einem Wert von EUR 250,00 werden im Jahr des Zugangs aktiviert und sofort abgeschrieben. Alle beweglichen Gegenstände des Anlagevermögens größer EUR 250,00 bis EUR 800,00 werden direkt abgeschrieben.

Anlagenklasse Nutzungsdauer
Gewerbl. Schutzrechte u. ähnliche Werte, sowie Lizenzen 1-5 Jahre
Bauten auf fremden Grundstücken 9-11 Jahre
Technische Anlagen und Maschinen 2-14 Jahre
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1-7 Jahre

3. Die in den Finanzanlagen ausgewiesenen sonstigen Ausleihungen sind mit dem Nennwert bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

4. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren sind zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Für Bestände mit geringer oder keiner Bewegung werden Gängigkeitsabschläge vorgenommen. Es wurde von dem aus § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB hervorgehenden Wahlrecht Gebrauch gemacht und erhaltene Anzahlungen auf Vorräte von dem Posten Vorräte offen abgesetzt.

Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse erfolgt zu Herstellungskosten. Die Herstellungskosten umfassen die Material- und Fertigungskosten sowie angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Kosten der allgemeinen Verwaltung. Fremdkapitalzinsen werden nicht einbezogen. Für Altbestände und ungängige Teile wurden angemessene Abwertungen vorgenommen.

5. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen sowie geleistete Anzahlungen auf Vorräte wurden zum Nominalwert angesetzt.

6. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit dem Nennbetrag bilanziert, sofern keine Wertberichtigungen gebildet wurden. Erkennbaren Risiken ist durch entsprechende Wertberichtigungen angemessen Rechnung getragen worden. Zur Deckung des allgemeinen Kreditrisikos und zur Berücksichtigung von Skonti Inanspruchnahmen bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind weitere pauschale Abwertungen in Höhe von 1% des Nennbetrages vorgenommen worden.

7. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennbetrag angesetzt. Auf fremde Währung lautende Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

8. Als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

9. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt.

10. Sonstige Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung und unter Berücksichtigung der kaufmännischen Vorsicht notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Dabei werden die Zinssätze zugrunde gelegt, die von der Deutschen Bundesbank nach Maßgabe der Rückstellungsabzinsungsverordnung ermittelt und monatlich bekannt gegeben werden.

11. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnungen nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck bewertet. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Dieser Zinssatz beträgt 1,83 % (Vj.: 1,79 %). Auf die Berücksichtigung einer Fluktuationsrate wurde verzichtet, da die Rückstellung nur für Rentner ausgewiesen wird.

12. Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

13. Sofern einschlägig werden kurzfristige Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Langfristige Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten liegen nicht vor.

III. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

1. Anlagevermögen

Anlagespiegel zum 31. Dezember 2023:

Historische Anschaffungs- bzw. Herstellkosten
01.01.23
Zugänge
Abgänge
31.12.23
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltliche erworbene Software und gewerbliche Schutzrechte 324.143,21 2.760,00 0,00 326.903,21
II. Sachanlagen:
1. Bauten auf fremden Grundstücken 69.270,02 0,00 0,00 69.270,02
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.233.943,20 0,00 0,00 2.233.943,20
3. Andere Anlagen, Betriebs-u.Geschäftsausstattung 1.079.825,69 29.380,23 0,00 1.109.205,92
3.383.038,91 29.380,23 0,00 3.412.419,14
III. Finanzanlagen
1. Sonstige Ausleihungen 0,00 2.600,00 0,00 2.600,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 8.000.000,00 0,00 0,00 8.000.000,00
8.000.000,00 2.600,00 0,00 8.002.600,00
11.707.182,12 34.740,23 0,00 11.741.922,35
kumulierte Abschreibungen
01.01.23
Zugänge
Abgänge
31.12.23
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltliche erworbene Software und gewerbliche Schutzrechte 269.088,21 19.742,00 0,00 288.830,21
II. Sachanlagen:
1. Bauten auf fremden Grundstücken 51.773,02 5.413,00 0,00 57.186,02
2. Technische Anlagen und Maschinen 946.931,20 242.136,00 0,00 1.189.067,20
3. Andere Anlagen, Betriebs-u.Geschäftsausstattung 927.896,86 54.895,23 0,00 982.792,09
1.926.601,08 302.444,23 0,00 2.229.045,31
III. Finanzanlagen
1. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
2.195.689,29 322.186,23 0,00 2.517.875,52
Buchwerte
31.12.23
31.12.22
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltliche erworbene Software und gewerbliche Schutzrechte 38.073,00 55.055,00
II. Sachanlagen:
1. Bauten auf fremden Grundstücken 12.084,00 17.497,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.044.876,00 1.287.012,00
3. Andere Anlagen, Betriebs-u.Geschäftsausstattung 126.413,83 151.928,83
1.183.373,83 1.456.437,83
III. Finanzanlagen
1. Sonstige Ausleihungen 2.600,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 8.000.000,00 8.000.000,00
8.002.600,00 8.000.000,00
9.224.046,83 9.511.492,83

Das zum Ende des letzten Geschäftsjahres bestehende Darlehen an die Harvia PLC in Höhe von TEUR 8.000 besteht in unveränderter Weise fort. Die Harvia PLC ist die alleinige Gesellschafterin der Harvia Holding GmbH, welche wiederum alleinige Gesellschafterin der EOS Saunatechnik GmbH ist.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Es bestehen Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 924 (VJ.: TEUR 587).

Die sonstigen Vermögensgegenstände TEUR 109 (Vj.: TEUR 61) beinhalten in den wesentlichen sonstigen Forderungen aus Erstattungsansprüchen.

3. Eigenkapital

Es besteht ein Ergebnisabführungsvertrag.

Der sich aus der Bewertungsänderung der Pensionsrückstellung ergebende Unterschiedsbetrag steht nach § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB nicht zur Ausschüttung zur Verfügung. Nach entsprechender Anwendung des § 301 AktG i. A. des § 268 Abs. 8 HGB hat die EOS Saunatechnik GmbH das gesamte Jahresergebnis an die Harvia Holding GmbH, Driedorf, abgeführt.

4. Rückstellungen

Die Berechnung der Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen erfolgt unter folgenden Annahmen:

Bewertungsverfahren PUC-Methode

Inkongruente Bewertung wie vor IFW RH FAB 1.021

Sterbetafeln Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck
Rechnungszins 1,83 %
Rententrend 2,00 %
Fluktuation 0,00 %
Pensionsalter 60 - 65

Durch die Umstellung der Bewertung der Pensionsrückstellungen nach BilMoG ergab sich zum 1. Januar 2010 ein zusätzlicher einmaliger Rückstellungsbetrag in Höhe von TEUR 651. Von der Übergangsregelung nach Art. 67 Abs. 1 EGHGB wurde Gebrauch gemacht. Von diesem Betrag wurde demgemäß 1/15, also TEUR 43, der Pensionsrückstellung zugeführt und in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfasst. Die Unterdeckung der Pensionsrückstellung zum 31.12.2023 beträgt TEUR 43.

Es handelt sich im Wesentlichen um Pensionsverpflichtungen aus sogenannten Altzusagen gemäß Artikel 28 EGHGB.

Die sonstigen Rückstellungen enthalten überwiegend personalbezogene Rückstellungen für rückständigen Urlaub, Berufsgenossenschaftsbeiträge, Zeitguthaben, Provisionen und Jubiläumszuwendungen (TEUR 287, Vj.: TEUR 340),

für Boni (TEUR 83, Vj.: TEUR 58), für Prozess-, Rechts-, Prüfungs- und Beratungskosten (TEUR 51, Vj.: TEUR 40) sowie für Garantieverpflichtungen (TEUR 20, Vj.: TEUR 18).

5. Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten Restlaufzeit bis 1 Jahr
EUR
Summe 2023
EUR
Summe 2022
EUR
aus Lieferung und Leistungen 79.864,57 79.864,57 98.885,00
geg.verb.Unternehmen 9.875,97 9.875,97 0,00
gegenüber Gesellschafter 15.028.072,54 15.028.072,54 12.813.384,04
Sonstige Verbindlichkeiten 73.958,15 73.958,15 106.066,33
(davon aus Steuern) (47.065,94) (51.703,79) (51.703,79)
(davon im Rahmen der sozialen Sicherheit) (0,00) (5.245,14) (5.245,14)
Summe 15.191.771,23 15.191.771,23 13.018.335,37

Es bestehen die üblichen Eigentumsvorbehälte aus der Lieferung von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie Waren.

Von den Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter entfallen TEUR 246 auf Zinsverbindlichkeiten, TEUR 14.782 auf Verbindlichkeiten aus dem geschlossenen Ergebnisabführungsvertrag, welche mit dem laufenden Verrechnungskonto saldiert wurden.

6. Sonstige betriebliche Erträge

Erträge aus der Fremdwährungsumrechnung sowie außergewöhnliche Beträge liegen im Geschäftsjahr nicht vor.

Im Geschäftsjahr wurden periodenfremde Erträge aus der Auflösung von sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 49(Vj.: TEUR 62) erfasst.

7. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Auf Basis der geschlossenen Pachtverträge wurde im Berichtsjahr ein Pachtentgelt in Höhe von TEUR 230 (Vj.: TEUR 230) an die Harvia Holding GmbH, Driedorf gezahlt.

Im Geschäftsjahr wurden in diesem Posten außergewöhnliche Beträge aus der Zuführung zur Pensionsrückstellung nach Art. 67 Abs. 1 EGHGB in Höhe von TEUR 43 erfasst.

8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Erträge aus Aufzinsungseffekten liegen nicht vor.

Es bestehen Erträge aus Zinsen in Höhe von TEUR 186 (Vj.: TEUR 101), davon aus verbundenen Unternehmen TEUR 164 (Vj.: TEUR 101).

9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen betragen TEUR 291 (Vj.: TEUR 253). Davon entfallen TEUR 45 (Vj.: TEUR 44) auf die Bewertung (Aufzinsungseffekte) der Pensionsrückstellungen, TEUR 246 (Vj: TEUR 208) auf die Verzinsung des Verrechnungskonto zur Harvia Holding. Es handelt sich hierbei um Zinsaufwendungen an verbundene Unternehmen.

10. Steuern vom Einkommen und Ertrag

Im Geschäftsjahr 2023 fielen Aufwendungen aus Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von TEUR -2 (Vj.: TEUR 14) an.

11. Jahresergebnis

Für das Berichtsjahr wird ein Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung in Höhe von TEUR 3.252 (Vj: TEUR 7.151) ausgewiesen.

IV. Sonstige Angaben

1. Arbeitnehmer

Es wurden im Jahresdurchschnitt beschäftigt:

2023 2022
gewerbliche Arbeitnehmer 48 66
Angestellte 52 52
100 118

2. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Haftungsverhältnisse

Es bestanden keine Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Künftige Verpflichtungen aus Leasingverträgen sowie aus dem Pachtvertrag mit der Harvia Holding GmbH, Driedorf und sonstige finanzielle Verpflichtungen zum Stichtag werden in folgender Höhe und in folgenden Geschäftsjahren fällig:

TEUR
2024 355
2025 98
2026 53
2027 48
2028 35
589

Die Verpflichtungen aus dem Pachtvertrag in Höhe von TEUR 211 bestehen gegenüber verbundenen Unternehmen. Der Vertrag beinhaltet eine sechsmonatige Kündigungsfrist.

3. Honorar des Abschlussprüfers

Die Gesellschaft macht von dem Wahlrecht des § 288 Abs. 2 HGB Gebrauch, die Kosten für das Honorar des Abschlussprüfers im Anhang nicht anzugeben.

4. Gesellschafter

Alleinige Gesellschafter ist die unter HRB 118006 beim Amtsgericht Frankfurt eingetragene Harvia Holding GmbH mit Sitz in 35759 Driedorf.

6. Konzern

Das Unternehmen gehört seit 01.05.2020 zur finnischen Harvia Group mit Sitz im finnischen Muurame. Die Harvia Group Oy ist eine Aktiengesellschaft, welche an der finnischen Börse notiert ist.

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den nach IFRS rechtlichen Vorschriften aufgestellten Konzernabschluss der Harvia Group Oy mit einbezogen. Diese stellt sowohl für den größten als auch für den kleinsten Kreis von Unternehmen den Konzern Abschluss auf. Der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht werden auf der Homepage der Harvia Group OY bekannt gemacht.

7. Ergebnisverwendungsvorschlag

Aufgrund des zum Bilanzstichtag bestehenden Ergebnisabführungsvertrages mit der alleinigen Gesellschafterin erübrigt sich ein Vorschlag für die Verwendung des Ergebnisses.

8. Geschäftsführung

Geschäftsführer der Gesellschaft ist:

Herr Rainer Kunz, Geschäftsführer, Waldernbach

Der Geschäftsführer ist einzelvertretungsberechtigt.

Die Gesellschaft nimmt die Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch.

 

Driedorf, den 12. Juli 2024

gez. Rainer Kunz

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die EOS Saunatechnik GmbH, Driedorf

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der EOS Saunatechnik GmbH, Driedorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der EOS Saunatechnik GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt am Main, 16. Juli 2024

Mazars GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

gez. Dr. Christian Back, Wirtschaftsprüfer

gez. Florian Hochdörffer, Wirtschaftsprüfer

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