Alchemy Germany Holdco 1 GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Gerd Heckel seit 10.3.2023 | Prokura |
Mark McClanahan seit 3.1.2023 | Geschäftsführer |
Julie Waymouth seit 12.1.2017 | Prokura |
Barton White seit 12.1.2017 | Geschäftsführer |
Frank Gerhard Reissig seit 12.1.2017 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ECKA Granules Germany GmbHVelden (Pegnitz)Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Grundlagen der GesellschaftDie ECKA Granules Germany GmbH, Velden (die "Gesellschaft"), ist seit dem 09. Oktober 2018 eine 100%-ige Tochtergesellschaft der Alchemy Germany Holdco 2 GmbH & Co. KG und wird in den Konzernabschluss der Kymera International Holding, LLC einbezogen. Sie ist eine unabhängige operative Einheit innerhalb der ECKA Granules Unternehmensgruppe (die "Unternehmensgruppe"), die Produktionsanlagen in fünf Ländern unterhält. Die ECKA Granules Unternehmensgruppe ist wiederum Teil der Kymera International, die im Weiteren die Gesellschaften Reading Alloys, Telex Metals, AmeriTi, CASL, Innobraze und die SCM Metal Products umfasst. Die Unternehmensgruppe sieht sich als weltweiter Marktführer in der Herstellung von Pulver aus Aluminium, Kupfer und deren Legierungen. Die Produkte werden als Pulver, Granulate, Fertigmischungen und Masseln geliefert. Die direkte Kundennähe zeigt sich im weltweiten Produktions- und Vertriebsnetz der Unternehmensgruppe. Es garantiert unseren Kunden branchenführenden Service, technischen Support, Materialien von höchster Qualität und eine zeitgerechte Lieferung. Das Entwicklungsteam aus - unserer Ansicht nach - hoch motivierten und gut ausgebildeten Mitarbeitern widmet sich mit aller Tatkraft der Entwicklung neuer Produkte und anwendungstechnischer Verbesserungen bestehender Produkte. Dies betrifft insbesondere den Bereich der Sinter-Verfahren und additive Fertigung (wie Beschichtungstechnologien und Verfahrensabläufe). Wir gehen davon aus, dass sich bei einigen dieser Neuentwicklungen in der nahen Zukunft neue Marktchancen für unsere Kunden in der Automobil-, Elektro-, Elektronik-, Computer- und chemischen Industrie sowie dem Schiffbau und der Medizintechnik ergeben werden. Forschung und Entwicklung Im Bereich Forschung und Entwicklung liegt das Hauptaugenmerk auf der Erweiterung des Anwendungsbereichs von Produkten der Gesellschaft. Insbesondere von neuen Marktentwicklungen im Bereich der additiven Produktionstechnologien erhoffen wir uns neue und attraktive Märkte für Metallpulver erschließen zu können. Ein wesentlicher Teil der Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten des Jahres 2023 fanden in den Bereichen Aluminium-Pulvermetallurgie sowie der Entwicklung neuer Aluminium-Werkstoffe für die additive, laserbasierte Fertigung statt. Die Erfolge unserer F&E Aktivitäten basieren auf den Fähigkeiten unserer Mitarbeiter in den beteiligten Abteilungen und der Zusammenarbeit mit Kunden sowie dem Mutterkonzern. Die direkt zurechenbaren Kosten beliefen sich auf TEUR 612 (Vorjahr TEUR 423). 2. Bericht über die wirtschaftliche Situation2.1 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die Weltwirtschaftsleistung wuchs im Jahr 2023 insgesamt nur um 3,2% und damit noch einmal etwas weniger als im Jahr 2022 mit 3,5%. Bezogen auf diesen Durchschnittswert wuchsen die traditionellen westlichen Industrienationen alle weniger. Die USA und Spanien verzeichneten dabei mit je 2,5% die höchsten Wachstumsraten, Deutschlands Wirtschaftsleistung dagegen schrumpfte um 0,3%. Das stärkste Wachstum konnte erneut Indien vorweisen, nach 7,2% im Jahr 2022 wuchs die Wirtschaft dort sogar um 7,8%. Chinas Wirtschaft wuchs im Jahr 2023 ebenfalls überdurchschnittlich um 5,2%. Russland konnte trotz des andauernden Krieges ein Wachstum von 3,6% realisieren. Besonders die hohen Inflationsraten machten den Wirtschaftsräumen zu schaffen. Bei den Industrienationen lag die Inflation bei 4,6%, in den aufstrebenden und Entwicklungsmärkten lag diese dagegen bei 8,3%. Die Inflation in der Eurozone (20) sank nur leicht auf 5,4% ab (Vorjahr: 8,4%), ähnlich war der Rückgang in den USA auf 4,1%. Eine sehr niedrige Inflationsrate verzeichneten erneut Japan mit 3,3%, Spanien mit 3,5% und China mit lediglich 0,2%. Ursächlich für die nach wie vor relativ hohe Inflation waren Steigerungen bei Energie-, Transport- und Ernährungskosten, durch die Unwägbarkeiten im Zusammenhang mit politischen Unruheregionen sowie den weiter steigenden Personalkosten durch Tarifabschlüsse, die sich am Inflationsniveau orientieren. Die Aussichten für 2024 und 2025 sehen weiterhin nur relativ kleine Wachstumsraten. So prognostiziert der IWF ein weltweites Wachstum von je 3,2% in Jahr 2024 und 2025. Für die Eurozone wird in dieser Prognose mit einem sehr marginalen Wachstum von 0,8% (2024) und 1,5% (2025) gerechnet. Der andauernde Krieg zwischen der Ukraine und Russland, der letztendlich auch die weltweite Aufteilung in zwei Lager spaltet, sorgt für ein relativ schlechtes Grundklima der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Weitere lokale Krisenherde, Naturkatastrophen, schlechtere Erntemengen durch Klimaerwärmung und verstärkte Unwetter sorgen für weitere Unsicherheiten. Regionalere Lieferketten sind wieder stärker in den Fokus von Staaten und Unternehmen geraten, um das Risiko von weiten Entfernungen und Transportproblemen zu reduzieren. Die Leitzinsen wurden auch im Jahr 2023 um weitere 2 Prozentpunkte auf 4,5% erhöht, so dass die finanziellen Möglichkeiten der Verbraucher in den USA und Europa weiter eingeschränkt wurden. Konnte das Wirtschaftswachstum preisbereinigt im 1. Quartal noch um 0,5% steigen, wurden in den weiteren Quartalen jeweils negative Wachstumsraten zwischen 0,3% und 0,5% verzeichnet. Preis-, saison- und kalenderbereinigt lag das BIP im Jahr 2023 auf Vorjahresniveau. Die inländische Verwendung reduzierte sich um 0,9%, während sich der Außenbeitrag mit 0,6% noch positiv entwickeln konnte. Die privaten Konsumausgaben sanken ebenso wie die Bauinvestitionen um 2,7% gegenüber dem Vorjahr, die staatlichen Konsumausgaben gingen um 1,5% zurück. Positiv entwickelten sich die Ausrüstungsinvestitionen mit einem Plus von 3,0%. Sonstige Anlagen sanken um 0,6%, Effekte aus Vorratsveränderungen gab es im Jahr 2023 keine. Durch eine schleppende Weltkonjunktur, hohe Inflationsraten und die geopolitischen Risiken sanken die Exporte der deutschen Wirtschaft um 2,0% und die Importe sogar um 10,1% gegenüber dem Vorjahr. Ein Teil des Rückgangs ist auf gesunkene Energiepreise zurückzuführen, jedoch sanken auch die realen Warenein- und Ausfuhren gegenüber dem Vorjahr. Die Automobilwirtschaft konnte im Jahr 2023 in Deutschland weiter steigende Neuzulassungen auf dem deutschen PKW-Markt verzeichnen. Mit 2,85 Mio. verkauften Stück wurden die Vorjahreszahlen um 7% übertroffen. Erneut getrieben - unter anderem auch durch hohe Inflationswerte - stieg der Inlandsumsatz um 14% gegenüber dem Vorjahr. Auch bei den Nutzfahrzeugen konnte eine Trendumkehr nach den schwachen letzten Jahren erreicht werden. Insgesamt wurden 15% mehr Fahrzeuge zugelassen, besonders Sattelzugmaschinen mit +30% und LKW mit +14% wuchsen sehr stark. Bei den schweren Nutzfahrzeugen (ab 3,5 Tonnen) wurden in Deutschland 25,2% neu zugelassen. Zum Vergleich wurde in der EU im Jahr 2023 ein Plus von +14,7% erreicht, jedoch waren im Gegensatz zum deutschen Markt die Mengen bereits im Vorjahr angestiegen. Von den größten internationalen Märkten konnte Indien mit 11% auf Basis eines starken Vorjahres wachsen. Der chinesische Markt wuchs sogar um 33%, hatte aber nach einem deutlichen Rückgang von 51% im Vorjahr eine sehr niedrige Ausgangsbasis. In den USA gab es ein moderates Wachstum von +7%, dagegen wurden in Brasilien nach einem geringen Rückgang in 2022 nun mit -17% deutlich weniger Fahrzeuge in 2023 verkauft. Die klassische Automobilindustrie konnte sich mit 51,5% Marktanteil gegenüber den in den Vorjahren stark gewachsenen Absatzzahlen von alternativen Antrieben behaupten. Bei den alternativen Antrieben sank der Absatz von Elektrofahrzeugen deutlich mit 16% gegenüber Vorjahr, während die Hybridantriebe um 43% zulegten. Gasantriebe stagnieren bei insgesamt sehr geringen Neuzulassungen. Durch den Impuls aus dem Bereich Elektromobilität wurden 4,1 Mio. Einheiten in Deutschland produziert, damit 18% mehr als im Vorjahr. Aufgrund des Wegfalls von Subventionen für alternative Antriebe in Deutschland wird in 2024 ein Rückgang erwartet. In der Frühjahrsprojektion rechnete die Bundesregierung für das Jahr 2024 mit einem Anstieg des BIPs um 0,3% und einem Zuwachs von 1,0% im Jahr 2025. Die Rohstoffpreise für Metalle haben sich in der ersten Jahreshälfte 2023 ausgehend von einem niedrigen Preisniveau zum Jahresende 2022 leicht verteuert. Im Jahresdurchschnitt waren dann aber Kupfer 6%, Zinn 19%, Aluminium 17% und Zink fast 26% günstiger als im Vorjahrvergleich. Die Preise in Euro waren zum Jahresende demzufolge bei Kupfer und Zinn in etwa auf Höhe des Vorjahrespreises. Die Preise für Aluminium -12% und Zink -22% sanken deutlich gegenüber der Vorjahresenddotierung. Der USD wurde im gesamten Jahr gegenüber dem EURO leicht stärker als noch im Jahr 2022 bewertet, wodurch der Preisrückgang gegenüber den Vorjahreswerten in USD etwas geringer ausfielen. Verglichen mit den Vorjahresendwerten wurden Aluminium, Kupfer, Zinn und Zink um etwa 2% günstiger gehandelt. 2.2 Branchenspezifische Rahmenbedingungen 2023 verzeichnet die gesamte deutsche Nichteisen(NE)-Metallindustrie (Aluminium, Kupfer, Zink, Blei, Zinn, Nickel und seltene Metalle) einen weiteren Rückgang des Produktionsvolumens um 10% zum Vorjahr. Dementsprechend sank der Gesamtumsatz von 76 Milliarden Euro auf 65 Milliarden Euro. Gründe hierfür sind hohe Preise für Strom und Erdgas und dies hat, in der energieintensiven Teilbranche wie der Metallerzeugung, zu erheblichen Produktionsdrosselungen und -stilllegungen in Deutschland geführt. Zudem bestellten in 2022 etliche Abnehmer, aus Sorge vor Materialmangel, deutlich über Bedarf. Daher traf die flaue Konjunktur 2023 auf volle Kundenläger. In der NE-Metallproduktion in Deutschland wurden ohne Berücksichtigung von raffiniertem Kupfer 1,49 Mio. Tonnen erzeugt, ein Rückgang um 9% gegenüber 1,63 Mio. Tonnen im Jahr 2022. Die deutsche Produktion von Buntmetall brach weiter um 19% von 424 Tonnen auf 342 Tonnen ein. Der Kupferpreis stieg im 1. Quartal 2023 im Vergleich zum Dezember 2022 leicht an. Jedoch reduzierte sich dieser im Mai 2023 und blieb auf diesem Niveau bis zum Jahresende. Im Durchschnitt lagen die Preise um 6% unter dem Vorjahresmittel und waren vergleichbar mit dem Durchschnittspreis 2021. Ende 2023 lag der Preis dann bei 7.700 EUR / Tonne und damit 3% unter dem Preis von 7.902 EUR / Tonne zum Jahresende 2022. Die deutsche Aluminiumindustrie musste im Jahr 2023 einen weiteren Rückgang der Rohaluminiumproduktion um 18% auf nur noch 0,67 Mio. produzierte Tonnen verkraften, nach dem bereits rückläufigen Volumen von 0,8 Mio. Tonnen im Vorjahr. Bei den Sekundäraluminiumhütten ist die produzierte Menge von 478.000 Tonnen konstant geblieben, im Vergleich zum Vorjahr von 473.000 Tonnen. Einen weiteren starken Rückgang haben die Produzenten von Primäraluminium verkraften müssen. Hier ging die Produktionsmenge um 44% von 341.000 Tonnen auf 189.000 Tonnen zurück. Bei den Aluminiumhalbzeugen ging das Produktionsvolumen von 2,56 Mio. Tonnen auf 2,33 Mio. Tonnen zurück. Nach dem Anstieg von 6% in 2022, erlitt die aluminiumweiterverarbeitende Industrie einen starken Einbruch von 14% bei der Produktionsmenge. In 2023 wurden 298.000 Tonnen produziert statt der 347.000 Tonnen im Vorjahr. Gemäß der Londoner Metallbörse (LME) reduzierte sich der Aluminiumpreis monatlich leicht ab Februar 2023. In der 2. Jahreshälfte blieb der Aluminiumpreis jedoch auf einem ähnlichen Niveau. Im Jahresverlauf lagen damit die Preise im Schnitt um etwa 19% unter dem Vorjahresmittelwert, der Schlusskurs 2023 um nur 12% unter dem Vorjahresschlusskurs. Gegenüber dem Schlusskurs 2022 von 2.262 EUR / Tonne lag der Schlusskurs am Ende 2023 bei 1.994 EUR / Tonne. 2.3 Finanzielle Leistungsindikatoren Wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren für die Steuerung der Gesellschaft sind die Umsatzerlöse, das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf Sachanlagen und Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände) sowie der Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung. Die Umsatzerlöse liegen im Jahr 2023 mit EUR 67,2 Mio. knapp oberhalb der prognostizierten Umsatzbandbreite von EUR 63 bis 67 Mio. Niedrige Volumina und die gesunkenen Metallpreise konnten durch den Produktmix mit höherpreisigen Produkten kompensiert werden. Aufgrund der doch zum Teil deutlich niedrigeren Metallpreise blieben die Umsatzerlöse hinter dem Vorjahr mit EUR 72,7 Mio. zurück. Die Überleitung vom Ergebnis nach Steuern auf die Steuerungsgröße EBITDA ergibt sich wie folgt:
Das EBITDA der Gesellschaft belief sich auf TEUR 7.741 (Vorjahr: TEUR 4.639) und liegt damit weit über dem für das Jahr 2023 budgetierten Korridor von EUR 5,0 Mio. bis EUR 5,6 Mio. Vor allem Kosten für Energie, Transport und Verwaltungsumlagen lagen unter dem Budget. Aus diesen Gründen liegt auch der Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung mit TEUR 7.262 über dem prognostizierten Ergebnis zwischen EUR 5,3 Mio. und EUR 5,5 Mio. 3. Geschäftsverlauf und Lage der GesellschaftDie weltweite Konjunktur wirkte sich im Geschäftsjahr 2023 auf die Geschäftsentwicklung des Unternehmens aus. Die Produkte des Unternehmens werden in einer Vielzahl von Branchen eingesetzt, darunter Pulvermetall, Reibbelag- und Gleitlagerindustrie, sowie in der chemischen Industrie und der Automobilindustrie. Der internationale Automobilabsatz hat einen deutlichen Anstieg der Neuzulassungen mit +11% zum Vorjahr verzeichnet. Im Jahr 2023 wurde die Fahrzeugverfügbarkeit deutlich verbessert, was sich positiv auf den PKW-Absatz auswirkte. Vor allem in China ist ein starker Zuwachs mit +11% bei den PKW-Verkäufen zu erkennen und mit 26 Mio. PKW das absatzstärkste Land in 2023. Auch in den USA mit +12,4%, Europa mit +13,7% und Japan mit +15,8% war eine deutliche Verbesserung zum Vorjahr zu erkennen. In Deutschland wurden im Jahr 2023 nur noch 2,8 Mio. Neuwagen zugelassen, das bedeutet eine Steigerung von 7% gegenüber 2022. Die PKW-Inlandsproduktion in Deutschland stieg wieder auf 4,1 Mio. Stück an gegenüber den 3,4 Mio. Stück in 2022, eine Steigerung um 18%. Gegenüber 4,7 Mio. produzierten Stück im Jahr 2019 bedeutet dies immer noch einen Rückgang um etwa 13%. In den internationalen Automobilmarkt wurden im Jahr 2023 3,1 Mio. Fahrzeuge exportiert, damit 17% mehr als im Vorjahr. Die Energiekosten sind im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Die Strom- und Gaspreisbremse hat zu einer Reduzierung vom Strompreis um ca. 43% zum Vorjahr geführt. Dieser bewegt sich damit ungefähr auf dem Niveau von 2021. Ebenfalls gab es eine Reduzierung beim Gaspreis um ca. 53% zum Vorjahr. Der Rohölpreis ist um 17% zum Vorjahr gesunken, aber dennoch um +19 % zum Jahr 2021. Das EBIT erhöhte sich von TEUR 4.335 im Vorjahr zu TEUR 7.416 im Jahr 2023. Die EBIT-Marge für 2023 betrug 11,0 % vom Umsatz (Vorjahr: 6,0 %). Analog liegt auch die EBITDA Marge mit 11,5 % im Jahr 2023 über den 6,4 % im Jahr 2022. 3.1 Ertragslage Im Geschäftsjahr 2023 wurden Umsatzerlöse von insgesamt TEUR 67.212 erwirtschaftet (Vorjahr: EUR 72.696). Die Umsatzerlöse wurden in erster Linie aus Verkäufen von Kupfer-, Aluminium- Pulvern sowie Gleitlagerwerkstoffen erzielt. Die Materialaufwandsquote sank auf 67,3% (Vorjahr: 72,1%) in Bezug auf die Gesamtleistung. Umsatzerlöse nach Produktgruppen
Die sonstigen betrieblichen Erträge sind von TEUR 839 im Vorjahr auf TEUR 609 gesunken. Die wesentlichen Gründe hierfür sind TEUR 494 geringere realisierte und unrealisierte Kursgewinne und TEUR 197 höhere Erträge aus aufgelösten Rückstellungen. Die Materialaufwendungen lagen im Jahr 2023 bei TEUR 45.233 (Vorjahr: TEUR 52.405). Die Materialaufwandsquote sank von 72,1 % im Vorjahr auf 67,3%. Hauptursache hierfür sind die gesunkenen Metallpreise in 2023. Die Personalkosten betrugen im Geschäftsjahr 2023 TEUR 7.221 (Vorjahr: TEUR 7.159), was 10,7% (Vorjahr: 9,8%) des Gesamtumsatzes entspricht. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (TEUR 7.860 bzw. 11,7% des Gesamtumsatzes; Vorjahr: TEUR 8.691 bzw. 12,0% des Gesamtumsatzes) beinhalten im Wesentlichen Überwachungs- und Verwaltungsgebühren (TEUR 736; Vorjahr: TEUR 897), Energiekosten (TEUR 1.612; Vorjahr: TEUR 2.036), Gebäudemieten (TEUR 858; Vorjahr: TEUR 858), Ausgangsfrachten (TEUR 831; Vorjahr: TEUR 1.189), Wartungskosten (TEUR 733; Vorjahr: TEUR 708) und Versicherungen (TEUR 263; Vorjahr: TEUR 251). Im Jahr 2023 wurde ein Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung von TEUR 7.262 erzielt (Vorjahr: Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 4.356). Aufgrund eines im Jahr 2020 abgeschlossenen Ergebnisabführungsvertrags wird dieser in voller Höhe an den Gesellschafter abgeführt. 3.2. Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme der Gesellschaft betrug zum 31. Dezember 2023 TEUR 28.206 (Vorjahr: TEUR 28.032). Sie hat sich im Vergleich zum Vorjahr nur unwesentlich verändert. Das Anlagevermögen in Höhe von 2.643 TEUR (Vorjahr: 2.190 TEUR) umfasst im Wesentlichen Maschinen und technische Anlagen. Der größte Anteil der Zugänge fällt in den Bereich der Anlagen im Bau und betrifft die Vorbereitungen für die Einführung eines neuen ERP-Systems im Jahr 2024. Das Umlaufvermögen in Höhe von TEUR 25.329 (Vorjahr: TEUR 25.501) beinhaltet als wesentliche Posten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 4.385, Vorjahr: TEUR 3.978), Vorräte (TEUR 8.833, Vorjahr: 10.017 TEUR), Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente (3.945 TEUR, Vorjahr: 2.294 TEUR), sonstige Vermögenswerte (548 TEUR, Vorjahr: 507 TEUR) und Forderungen gegen verbundene Unternehmen (7.618 TEUR, Vorjahr: 8.706 TEUR). Der Rückgang des Vorratswertes ist in den zum Jahresende gesunkenen Metallwerte begründet. Die Erhöhung der sonstigen Vermögensgegenstände ist auf der Forderung der Ökosteuer zurückzuführen. Die Gesellschaft erwirtschaftet ihre liquiden Mittel vorwiegend aus ihrer operativen Geschäftstätigkeit. Die Eigenkapitalquote im Jahr 2023 verändert sich auf Grund des Ergebnisabführungsvertrages und der fast gleichbleibenden Bilanzsumme (EUR 28,2 Mio., Vorjahr: EUR 28,0 Mio.), unwesentlich auf 56,5% (Vorjahr: 56,8%). Die Cash-Ratio 2023 erhöht sich auf 36% (2022: 21%). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 9,1% der Bilanzsumme (Vorjahr: 7,8 %). Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsbedingungen beglichen. Die kurzfristigen Forderungen und Guthaben bei Kreditinstituten übersteigen die kurzfristigen Verbindlichkeiten. Die durchschnittliche Bindung des Nettoumlaufvermögens stieg auf 98,4 Tage an (Vorjahr 90,0 Tage). Der operative Cash-Flow war mit 2.583 TEUR verbesserte sich deutlich gegenüber dem Vorjahr (TEUR -26). Im Gegensatz zum Vorjahr wurde der Wert des Lagerbestandes erhöht und zusätzlich sind auch die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen stark gestiegen. Der Cashflow für Investitionstätigkeiten mit Ausgaben für Anlagen und Maschinen war mit TEUR 777 etwas höher im Vorjahr mit TEUR 469. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeiten reduziert sich von positiven TEUR 81 im Jahr 2022 auf negative TEUR -119, da von Dezember 2022 bis Dezember 2023 ein konzerninternes Darlehen in Höhe von 3,3 Mio. EUR in Anspruch genommen wurde. 3.3 Umweltschutz Um den globalen ökologischen Herausforderungen verantwortungsbewusst zu begegnen, verfügt das Unternehmen über ein integriertes Managementsystem (Qualität, Umweltschutz, Arbeitssicherheit und Energiemanagement). Die Prozessanforderungen dieses Managementsystems tragen dazu bei, die geltenden Gesetze, Vorschriften und Kundenanforderungen einzuhalten und unsere Unternehmensanforderungen ordnungsgemäß zu erfüllen. Das Umweltschutzmanagementsystem erfordert, dass unsere relevanten Produktions- und Bürostandorte ein Umweltmanagementsystem implementieren, das die Anforderungen der international anerkannten Norm ISO 14001:2015 erfüllt. Diese Norm definiert Anforderungen zur Verringerung der Umweltauswirkungen unserer Produkte und Systeme während der Produktions-, Verwendungs- und Entsorgungsphase und ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Geschäftsprozesse. Wir führen regelmäßige interne Überprüfungen und Audits unserer Umweltleistung und -fortschritte durch, um einen Kreislauf kontinuierlicher Verbesserungen zu schaffen. Darüber hinaus wird das System regelmäßig von einem akkreditierten Zertifizierer zertifiziert. Im Hinblick auf Ressourceneffizienz und Energieverbrauch installierte das Unternehmen 2014 ein Prozessleitsystem zur Erfassung aller wichtigen Energieverbraucher, ein Programm zur kontinuierlichen Verbesserung der Energieeinsparung. Die Integration eines Energiemanagementsystems nach ISO 50001: 2011 sowie die abschließende Zertifizierung dieses zusätzlichen Teils des Systems durch Dritte wurde 2015 erfolgreich abgeschlossen. 3.4 Personal Zur Deckung unseres Bedarfs an qualifizierten Mitarbeitern sowie zur Umsetzung unserer kontinuierlichen Strategie, neue Talente zu gewinnen, bemühen wir uns darum, unsere bestehenden Mitarbeiter langfristig an uns zu binden. Die Gesellschaft hat ihr Programm zur Verbesserung der Mitarbeiterbindung und -kommunikation intensiviert. 2023 betrug die Mitarbeiterfluktuation 4,54% und die durchschnittliche Betriebszugehörigkeit 15 Jahre (Vorjahr: 16 Jahre). Die 180-Grad-Feedback-Formulare sind Teil des Performance-Appraisal-Prozesses (PAP). Damit erleichtert die Gesellschaft Führungskräften und Mitarbeitern die Festlegung ihrer persönlichen Ziele und ermöglicht ein kontinuierliches und offenes Feedback, das für das Erreichen dieser Ziele notwendig ist. Der Prozess unterstützt uns außerdem dabei, die Mitarbeitervergütung festzulegen, Mitarbeitern berufliche Weiterentwicklungsmöglichkeiten zu offerieren und mithilfe aktualisierter Tätigkeitsbeschreibungen Talente innerhalb des gesamten Unternehmens zu identifizieren. Um unseren Fokus auf höchste Leistungsfähigkeit zu reflektieren, beinhaltet unser Vergütungssystem für unsere Führungskräfte auch eine variable Komponente. Insgesamt gibt es keine ungelösten Fragen im Zusammenhang mit Beschäftigungsverhältnissen, und auch die operative und die allgemeine Geschäftsentwicklung können als gut bezeichnet werden. 4. Chancen- und Risikobericht4.1 Risikomanagementsystem Das Geschäft der Ecka Granules Germany GmbH unterliegt verschiedenen Chancen und Risiken. Die Gesellschaft ist in das Risikomanagementsystem der Kymera International zur systematischen Früherkennung, Steuerung und Überwachung von Risiken integriert. Unter Risiken werden künftige Entwicklungen verstanden, die zu einer negativen Abweichung von den Planwerten der Folgejahre führen können. Hierzu erfassen bzw. aktualisieren die Risikoverantwortlichen in definierten Zeiträumen potenzielle Risiken aus ihren Verantwortungsbereichen. Die Erfassung der Risiken berücksichtigt einen längeren Beobachtungszeitraum. Aufgrund der kontinuierlichen Datenerhebung kann die Wirksamkeit der eingeleiteten Maßnahmen überwacht werden. Um zu ermitteln, welche Risiken am ehesten bestandsgefährdenden Charakter für das Unternehmen aufweisen, werden die Risiken gemäß ihrer geschätzten Eintrittswahrscheinlichkeit und ihren Auswirkungen in drei Risikokategorien eingestuft (von "hoch" bis "gering"). Bestandsgefährdende Risiken liegen hiernach nicht vor. 4.2 Chancenbericht Die Chancen resultieren aus der erfolgreichen Umsetzung unseres strategischen Gesamtkonzepts. Eine Quantifizierung dieser findet unterjährig nicht statt. Um die positive Entwicklung der Gesellschaft voranzutreiben, setzen wir auch in Zukunft auf eine hohe Fertigungstiefe und -breite sowie auf den technischen Kundendienst und eine effektive Forschungs- und Entwicklungsabteilung. Darüber hinaus plant die Geschäftsführung, die vorhandenen Synergien im Unternehmensverbund der Kymera International zu nutzen und somit den Erfolg der Gesellschaft zu steigern. Das Management von Chancen ist eine fortwährende Aufgabe unternehmerischer Tätigkeit, um den langfristigen Erfolg der Gesellschaft zu sichern. Damit schaffen wir Neues und sichern und verbessern Bestehendes. Durch die dezentrale, regionale Organisations- und Managementstruktur der Unternehmensgruppe können wir Trends, Anforderungen und die Chancen der oftmals fragmentierten Märkte erkennen, analysieren und gezielt agieren. Die Mitglieder der Geschäftsführung der Unternehmensgruppe und der Gesellschaft arbeiten mit fachspezifischen Institutionen und mit Bildungseinrichtungen zusammen und führen Markt- und Wettbewerbsbeobachtungen durch, um Änderungen der Marktnachfrage und der Wettbewerbssituation zu identifizieren und jede sich bietende Chance zu verwerten. Die Gesellschaft identifiziert und nutzt Synergien der weltweiten Geschäftsbereiche innerhalb der Unternehmensgruppe. Darüber hinaus ermöglichen die Synergien im Leichtmetallbereich weitere Verbesserungen auf dem Gebiet von Sinteraluminium für strukturelle Teile zur Verwendung in der Automobilindustrie und anderen Bereichen. 4.3 Risikobericht Finanz- und Wechselkursrisiken Währungs- und Metallpreisschwankungen stellen ein potenzielles Finanzrisiko dar. Die einzig wesentliche Fremdwährung ist USD. Die Gesellschaft strebt ein natürliches Hedging an, durch Abstimmung von Ein- und Verkaufsaktivitäten in USD. Der Großteil der Geschäfte auf Ein- wie Verkaufsseite finden dabei mit Konzernunternehmen statt. Das Risiko von Metallpreisschwankungen minimiert die Gesellschaft durch den Abschluss von Metallkontrakten mit ihren Lieferanten, durch das Management der Vorratsbestände und durch die Weitergabe von Metallpreissteigerungen an die Kunden. Die Bedeutung des Risikos wird unter Berücksichtigung der Eintrittswahrscheinlichkeit und Auswirkung als "gering" angesehen. Die Gesellschaft steuert Risiken im Zusammenhang mit ihren Kunden und Forderungen durch eine genaue Überwachung der Zahlungsziele, möglicher Forderungsausfälle und der Bonität ihrer aktuellen und künftigen Kunden. Soweit Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Die Bedeutung des Risikos wird unter Berücksichtigung der Eintrittswahrscheinlichkeit und Auswirkung als "gering" angesehen. Lieferantenrisiken Auf der Beschaffungsseite kann die Gesellschaft auf eine breite Palette von Liefermöglichkeiten zurückgreifen. Unsere hohen Qualitätsansprüche setzen wir durch strikte Qualitätskontrollen durch, bei denen wir unsere eigenen Laboreinrichtungen in unseren Geschäftsräumen nutzen. Aufgrund diverser Engpässe bei Rohmaterialen und Energie, sowie im Bereich Logistik sind schwierige Situationen für die Produktionsfähigkeit bzw. auch für termingerechte Auslieferungen nicht auszuschließen. Die Bedeutung des Risikos wird unter Berücksichtigung der Eintrittswahrscheinlichkeit und Auswirkung als "mittel" angesehen. Liquiditätsrisiken Für die Gesellschaft bestehen derzeit keine speziellen Liquiditätsrisiken. Kurzfristige Engpässe aufgrund von stark steigenden Metallpreisen und eines gleichzeitigen erhöhten Auftragsvolumens können jedoch nicht ausgeschlossen werden. Die Gesellschaft ist Risiken im Zusammenhang mit dem Kaufverhalten ihrer Kunden ausgesetzt, die sich auf die Bestandsführung der Gesellschaft auswirken können. In jeder der Branchen, die die Gesellschaft beliefert, muss sie sich darüber hinaus dem Wettbewerb stellen, der ihre Marktanteile in diesen Branchen gefährden könnte. Die Rohstoffpreise werden täglich überwacht und die Effekte aus den Preisveränderungen sind durch ein "back-to-back business" auf einen durchschnittlichen Metallpreis beschränkt. Ziel des Finanzrisikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird ein Liquiditätsplan erstellt, der einen umfassenden Überblick über die Zahlungseingänge sowie -ausgänge vermittelt. Ferner verfügt die Gesellschaft über eine wesentliche Liquiditätsreserve. Die Bedeutung des Risikos wird unter Berücksichtigung der Eintrittswahrscheinlichkeit und Auswirkung als "mittel" angesehen. Absatz und Marktrisiken Das größte Risiko in dieser Kategorie sehen wir in der weltweiten politischen Spannung vor allem auch in der Spaltung der Weltbevölkerung aufgrund des andauernden Angriffskriegs von Russland auf die Ukraine und seit Oktober 2023 den Unruhen und kriegerischen Auseinandersetzungen wie z.B. dem Gaza-Konflikt in Nahost. In diesem Zusammenhang ist mit beschränkter Verfügbarkeit von Rohstoffen, vor allem von Energie und damit steigender Kosten in allen Bereichen und auch mit weiterhin knappen Logistik-Kapazitäten zu rechnen. Die Eintrittswahrscheinlich ist nach wie vor mit als sehr wahrscheinlich anzusehen, die negativen Auswirkungen für das Unternehmen beziffern wir unter Berücksichtigung der Eintrittswahrscheinlichkeit und Auswirkung mit "mittel" bis "hoch". Aufgrund unserer weltweiten Absatzmöglichkeiten über die Kymera International Gruppe, sowie auch unsere Produktdiversifikation mit der Belieferung von verschiedenen Branchen und Regionen sehen wir uns auch bei einer schwächeren konjunkturellen Phase gut aufgestellt. Über Produktinnovation, schnelle Reaktionszeiten und in der Zusammenarbeit mit unseren Kunden bei der Optimierung und Weiterentwicklung bestehender Produkte, sehen wir auch in einem schwierigen Marktumfeld unsere Absatzchancen. 4.4 Zusammenfassung Derzeit sind keine Risiken bekannt, die allein oder gemeinsam den Fortbestand unseres Unternehmens gefährden könnten. Wir sind zuversichtlich, dass wir den Herausforderungen, die sich aus den oben erläuterten Risiken ergeben, auch weiterhin erfolgreich begegnen können. 5. PrognoseberichtDie Prognosen für das Wachstum 2023 konnten leicht übertroffen werden. So verzeichnete die Weltwirtschaft in 2023 eine Erholung mit einem Plus von 3,2%. Für das Jahr 2024 und 2025 werden laut den Frühjahrsprognosen von IWF und OECD weltweite Wachstumsraten von 3,1% bis 3,2% erwartet. Während das Wachstum in den Industrieländern bei unter 2% stagniert, werden für die Schwellen- und Entwicklungsländer weiterhin Wachstumsraten von 4,2% prognostiziert. Die weltweite Inflation soll sich 2024 und 2025 weiter entspannen, jedoch mit 5,94% in 2024 und 4,51% in 2025 auf relativ hohem Niveau. Die weltweite Arbeitslosigkeit soll sich im Vergleich zu den Höchstständen im Jahr 2020 mit 227 Millionen Arbeitslosten auf etwa 191 Mio. in 2024 deutlich verringern. Jedoch werden aufgrund des moderaten Wirtschaftswachstums wieder leicht steigende Zahlen auf bis zu 193 Mio. im Jahr 2025 prognostiziert. Für Deutschland sehen die Prognosen der OECD eine Stagnation für 2024 und ein leichtes Wachstum der Wirtschaftsleistung von 1,1% im Jahr 2025. Dank der Breite unserer Produktpalette, der Endmärkte und der weltweiten Aufstellung unseres Fertigungsbereichs ist die Geschäftsführung der Überzeugung, dass der Ausblick für die Gesellschaft sowohl kurzfristig als auch bei mittel- und langfristiger Betrachtung positiv bleibt. Mithilfe ihres kontinuierlichen Verbesserungsprogramms arbeitet die Gesellschaft fortwährend daran, Kosten zu optimieren und die Effizienz zu steigern, um eine verlässliche und langfristige Materialversorgung für ihre Kunden sicherzustellen. Die in den Vorjahren erzielten Kostenoptimierungen werden sich auch 2024 und danach positiv auf das Ergebnis der Gesellschaft auswirken. Weitere Maßnahmen zur Kostenoptimierung sind geplant und es werden neue Technologien installiert, um die Produktpalette auszubauen. Für 2024 hat das Management einen Umsatz zwischen 65 und 67 Mio. EUR budgetiert, womit ein EBITDA zwischen 8,5 und 8,8 Mio. EUR und ein positiver Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung zwischen 8,0 und 8,2 Mio. EUR erzielt werden soll. Umsatz und Gewinn werden vom Metallpreis sowie vom EUR / USD-Wechselkurs beeinflusst. Das Unternehmen plant für 2024 Investitionen in Höhe von 0,8 Mio. EUR. Für das Geschäftsjahr 2025 erwarten wir eine weiterhin positive Entwicklung, durch Konzentration auf zukunftsorientierte Bereiche und Realisierung weiterer Synergieeffekte im Konzern auch eine weitere Steigerung des EBITDA. Einige der im Lagebericht gemachten Angaben enthalten zukunftsbezogene Aussagen, die auf der Grundlage unserer Erwartungen und Einschätzungen über die künftige Entwicklung formuliert wurden. Derartige in die Zukunft gerichtete Aussagen unterliegen dem Risiko und der Ungewissheit, dass die tatsächlichen Ergebnisse von den Erwartungen und Einschätzungen abweichen können, da auch die weitere Entwicklung des Ukraine Kriegs oder der stetigen Unruhen im Nahen Osten zum derzeitigen Zeitpunkt nicht abschätzbar sind.
Velden, 6. Juni 2024 Barton White Mark McClanahan Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine HinweiseDer vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB. Sie ist gemäß § 264 HGB verpflichtet den Jahresabschluss, um einen Anhang zu erweitern, sowie einen Lagebericht aufzustellen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) gegliedert. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir davon-Vermerke sowie Mitzugehörigkeitsvermerke in diesem Anhang angegeben. Die Gesellschaft ist unter der Firma ECKA Granules Germany GmbH mit Sitz in Velden im Handelsregister des Amtsgerichts Nürnberg unter der Nummer HRB 33695 eingetragen. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewendeten Ansatz- und Bewertungsmethoden werden stetig angewendet. Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter der Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen linear vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten selbst erstellter Anlagen sind neben den Einzelkosten auch anteilige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Fremdkapitalzinsen werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Ab dem 1. Januar 2018 kommt die Sofortabschreibung bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 250,00 oder bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800,00 zur Anwendung. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen über die Nutzungsdauer zeitanteilig vorgenommen und beginnen im Zugangsmonat. Den Abschreibungen auf immateriellen Vermögensgegenständen und Sachanlagen liegen im Wesentlichen folgende Nutzungsdauern zu Grunde:
Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Für bestimmte Vorräte werden die Werte mithilfe zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren unter Beachtung des Niederstwertprinzips ermittelt. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden nicht gemäß § 255 Abs. 2 Satz 3 HGB aktiviert. Fremdkapitalzinsen wurden nicht gemäß § 255 Abs. 3 Satz 2 HGB in die Herstellungskosten einbezogen. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d. h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen gegebenenfalls Abschläge für noch anfallende Kosten und angemessenen Gewinn vorgenommen. Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände sowie liquide Mittel werden mit ihren Nominalbeträgen angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt. Die Bewertung erfolgt zum Nennbetrag. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden, entsprechend ihrer Restlaufzeit, mit dem von der Deutschen Bundesbank bekanntgegebenen durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Die erhaltenen und geleisteten Anzahlungen werden zum Nennbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Eine Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge führte zu dem Ergebnis, dass ein aktivischer Überhang latenter Steuern vorliegt, auf dessen Aktivierung verzichtet wurde. Latente Steuern zum Jahresende entfallen auf den steuerlichen Geschäfts- oder Firmenwert TEUR 237, Jubiläumsrückstellungen TEUR 66, Rückstellungen für Urlaub und Zeitsalden TEUR 26 und Währungsumrechnungen TEUR -55. Der aktivische Überhang der latenten Steuern betrug zum 31.12.2023 TEUR 111 (Vorjahr TEUR 135). Der Berechnung wurde ein Steuersatz von 28,775 % zugrunde gelegt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Die im Anhang angegebenen davon-Vermerke Währungsumrechnung enthalten sowohl realisierte als auch nicht realisierte Währungskursdifferenzen. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Vorräte
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus Lieferungen und Konzernkostenverrechnungen, sowie einer Nebenkostenerstattung. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen gegen den Gesellschafter in Höhe von TEUR 31 (Vorjahr: TEUR 1.138) und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 5.666 (Vorjahr: TEUR 6.934). In den Forderungen gegenüber Finanzbehörden ist die Forderung aus Ökosteuer der Jahre 2021, 2022 und 2023 in Höhe von TEUR 302 (Vorjahr: TEUR 215) und die Forderung aus Umsatzsteuer Dezember 2023 in Höhe von TEUR 228 (Vorjahr: TEUR 209) enthalten. Im Zuge der Refinanzierung der Kymera International Gruppe wurden die gegenwärtigen und zukünftigen Guthaben einschließlich Zinsen auf den Bankkonten der Ecka Granules Germany GmbH im Jahr 2019 an die Goldman Sachs Bank USA verpfändet. Diese Verpfändung wurde im Jahr 2022 von der KeyBank National Association übernommen. Rechnungsabgrenzungsposten Hierin enthalten sind im Wesentlichen Abgrenzungen für Mieten in Höhe von TEUR 188 (Vorjahr: TEUR 286) und Versicherungen in Höhe von TEUR 38 (Vorjahr: TEUR 35), davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von TEUR 90 (Vorjahr: TEUR 188). Eigenkapital Das Stammkapital in Höhe von TEUR 25 (Vorjahr: TEUR 25) ist voll eingezahlt. Die Kapitalrücklage, die durch den Gesellschafter der Gesellschaft zugeführt wurde, beläuft sich zum Ende des Geschäftsjahres auf TEUR 6.552 (Vorjahr: TEUR 6.552). Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für ausstehende Lieferantenrechnungen, Urlaubsansprüche, Zeitsalden, Gratifikationen, Jubiläumsgelder, Jahresabschlusskosten, Personalaufwendungen und Rechts- und Beratungskosten gebildet. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 959 (Vorjahr: TEUR 3.930) bestehen aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Das Darlehen gegenüber verbundenen Unternehmen wurde in 2023 getilgt (Vorjahr: TEUR 3.368). Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter bestehen in Höhe von TEUR 7.262 aus der Verbindlichkeit für die Gewinnabführung (Vorjahr: TEUR 4.356).
Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöse
Andere aktivierte Eigenleistungen Die anderen aktivierten Eigenleistungen enthalten Personalaufwendungen in Höhe von TEUR 6 (Vorjahr: TEUR 11), die als Aufwendungen für die Erweiterung und Inbetriebnahme von Fertigungsanlagen und Maschinen aktiviert worden sind. Sonstige betriebliche Erträge
Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 347 (Vorjahr: TEUR 74). Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um die Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 233 (Vorjahr: TEUR 36), sowie aus Erträgen aus Endabrechnungen für Beiträge aus Vorperioden (TEUR 79, Vorjahr: TEUR 38). Personalaufwand
Der Personalaufwand für Löhne und Gehälter gegenüber Vorjahr erhöhte sich im Wesentlichen durch durchgeführte Tariferhöhungen, sowie dem Anstieg von Sozialabgaben. Sonstige betriebliche Aufwendungen
Im Berichtsjahr entspannte sich die Preissituation vor allem für Energiekosten TEUR 1.612 (Vorjahr: TEUR 2.036) und Frachtenkosten mit TEUR 831 (Vorjahr: TEUR 1.189). Die externen Beratungsleistungen stiegen auf TEUR 465 (Vorjahr: TEUR 231) unter anderem aufgrund von hohen Personalsuchkosten und gestiegenen Prüfungskosten an. Forderungsausfälle gab es im Berichtsjahr keine (Vorjahr: TEUR 3). Auch fielen im Berichtsjahr keine periodenfremden Aufwendungen an (Vorjahr: TEUR 38). Finanzergebnis
Sonstige AngabenMitarbeiter Die Zahl der durchschnittlich in 2023 beschäftigten Mitarbeiter betrug:
Verbundene Unternehmen Oberstes Mutterunternehmen ist die Kymera International, LLC, Durham, North Carolina, United States of America, die den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss ist am Sitz des Mutterunternehmens erhältlich. Als verbundene Unternehmen gelten alle Gesellschaften, an denen die Kymera International LLC, mit Mehrheit unmittelbar oder mittelbar beteiligt ist. Im Geschäftsjahr 2023 hat die Ecka Granules Germany GmbH keine Differenzierung zwischen nahestehenden Personen und fremden Dritten im Leistungsaustausch vorgenommen. Alle Rechtsgeschäfte mit nahestehenden Personen sowie verbundene Unternehmen wurden zu Bedingungen abgeschlossen, die einem Fremdvergleich standhalten und daher als marktüblich zu qualifizieren sind. Haftungsverhältnisse Aufgrund eines Verpfändungsvertrags bestehen zum 31. Dezember 2023 Verpflichtungen, die Guthaben in Höhe von TEUR 3.945 auf allen Bankkonten betreffen. Weitere in der Bilanz zu vermerkende oder im Anhang anzugebende bzw. aus Bilanz oder Anhang nicht ersichtliche Haftungsverhältnisse bestanden am Bilanzstichtag nicht. Das Risiko einer künftigen Inanspruchnahme aus der Bürgschaft wird als nicht überwiegend wahrscheinlich eingeschätzt und maßgeblich von der Finanz- und Ertragssituation des Konzerns bestimmt. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen teilen sich wie folgt auf:
In den sonstigen finanziellen Verpflichtungen sind Mietverhältnisse für von der Gesellschaft genutzte Produktions- und Verwaltungsgebäude in Velden, sowie sonstige Miet- und Leasingverhältnisse für Betriebs- und Geschäftsausstattung enthalten. Die Verträge haben Laufzeiten bis zu 5 Jahren. Vorteile sind unter anderem die geringere Kapitalbindung. Für die Gesellschaft resultieren Risiken aus den vertraglich vereinbarten üblichen Kündigungsrechten. Nachtragsbericht Sonstige Vorgänge mit wesentlicher Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nach Schluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten. Ergebnisverwendung Der Jahresgewinn des abgelaufenen Geschäftsjahres i.H.v. TEUR 7.262 wurde aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages mit der Alchemy Germany Holdco 2 GmbH & Co KG in die Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter eingestellt. Geschäftsführung Die Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Berichtszeitraum:
Gesamtbezüge der Geschäftsführung Für das Geschäftsjahr 2023 bezog die Geschäftsführung von der Gesellschaft keinerlei Bezüge. Abschlussprüferhonorar Für das Geschäftsjahr 2023 erhält die PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft ein Gesamthonorar von TEUR 184. Davon entfallen TEUR 170 auf Abschlussprüfungs- und TEUR 14 auf Steuerberatungsleistungen sowie TEUR 0 auf sonstige Leistungen.
Velden, den 6. Juni 2024 Barton White Mark Michael McClanahan Entwicklung des Anlagevermögens 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die ECKA Granules Germany GmbH, Velden Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der ECKA Granules Germany GmbH, Velden, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ECKA Granules Germany GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Nürnberg, den 6. Juni 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Marco See, Wirtschaftsprüfer ppa. Julia Trebes, Wirtschaftsprüferin Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 11. November 2024 festgestellt. |
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