Stammdaten

Register
Amtsgericht Freiburg HRB 705536
Vorher
Drachenfelssee 826. V V GmbHRohwedder Macro Assembly GmbHIWM Automation Bodensee GmbH
Eingetragen
27.5.2010
Branche
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und NichtwohngebäudenVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Wohngrundstücken, Wohngebäuden und WohnungenKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Die Vermietung und Verpachtung von gewerblichen Immobilien.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Ralf Guckert
seit 7.12.2021
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Max Management GmbH
Germany
1.000.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

IWM Automation Bodensee GmbH

Bermatingen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2019 bis zum 30.06.2020

Bilanz zum 30. Juni 2020

AKTIVA

30.06.2020 30.06.2019
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Engeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 31.218,00
0,00 31.218,00
II. Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 19.355,00 27.124,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 42.707,00 34.024,00
62.261,00 61.148,00
III. Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 510.659,90 393.037,88
510.659,90 393.037,88
572.920,90 485.403,88
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Roh-, Hilfs-, Betriebsstoffe 0,00 73.547,34
Unfertige Erzeugnisse 0,00 5.194.547,00
Geleistete Anzahlungen 0,00 441.205,31
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0,00 -5.709.299,65
0,00 0,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.857.382,55 1.447.129,63
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 22.064.707,95 27.623.565,87
davon aus Lieferungen und Leistungen 1.952,78 2.760.420,75
davon gegen Gesellschafter 22.062.755,17 25.014.784,98
Sonstige Vermögensgegenstände 50.830,47 438.709,03
24.972.920,97 29.509.404,53
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 50.492,13 103.692,14
25.023.413,10 29.613.096,67
C. Rechnungsabgrenzungsposten 18.974,05 167.337,63
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 1.937.976,95 0,00
27.553.285,00 30.265.838,18

PASSIVA

30.06.2020 30.06.2019
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 1.000.000,00 1.000.000,00
II. Verlustvortrag aus dem Vorjahr -143.560,25 -143.560,25
III. Jahresfehlbetrag -2.794.416,70 0,00
IV. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 1.937.976,95 0,00
0,00 856.439,75
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 5.228.540,52 19.418.385,00
5.228.540,52 19.418.385,00
C. Verbindlichkeiten
I. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0,00 453.915,91
II. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 28.803,84 929.961,98
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 28.803,84 929.961,98
III. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 22.295.826,14 4.403.115,32
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 22.295.826,14 4.403.115,32
davon gegenüber Gesellschaftern 78.968,07 0,00
davon aus Lieferungen und Leistungen 219.328,87 6.663.283,82
IV. Sonstige Verbindlichkeiten 114,50 1.289.020,22
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 114,50 1.289.020,22
davon mit einer Restlaufzeit mehr als ein Jahr 0,00 0,00
22.324.744,48 7.076.013,13
27.553.285,00 27.350.838,18

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Juli 2019 bis 30. Juni 2020

2019/20 1-6/2019
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 10.931.625,47 2.535.163,47
2. Veränderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -5.194.547,00 -2.246.748,00
3. Sonstige betriebliche Erträge 1.400.333,12 91.758,04
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -777.203,64 -474.296,72
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -1.436.325,42 -2.068.857,99
-2.213.529,06 -2.543.154,71
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -1.711.772,96 -6.151.596,88
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -301.618,28 -584.966,05
davon für Altersversorgung 0,00 -2.711,84
-2.013.391,24 -6.736.562,93
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -19.715,73 -11.678,00
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -5.758.280,35 -13.025.839,57
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 406.040,68 151.639,86
davon gegenüber verbundenen Unternehmen 406.040,68 151.639,86
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen -332.952,59 -162.723,28
davon gegenüber verbundenen Unternehmen -302.524,32 -145.835,20
10 Ergebnis nach Steuern -2.794.416,70 -21.948.145,12
11. Erträge aus Verlustübernahme 0,00 21.948.145,12
12 Jahresergebnis -2.794.416,70 0,00

Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr vom 01. Juli 2019 bis 30. Juni 2020

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
01.07.2019 Zugänge Abgänge 30.06.2020
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Engeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 44.836,80 0,00 -44.836,80 0,00
44.836,80 0,00 -44.836,80 0,00
II. Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 76.437,56 0,00 0,00 76.437,56
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 200.984,25 37.897,79 -53.291,13 185.590,91
277.421,81 37.897,79 -53.291,13 262.028,47
III. Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 393.037,88 117.622,02 0,00 510.659,90
393.037,88 117.622,02 0,00 510.659,90
715.296,49 155.519,81 -98.127,93 772.688,37
Abschreibungen
01.07.2019 Zugänge Abgänge 30.06.2019
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Engeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 13.618,80 7.393,00 -21.011,80 0,00
13.618,80 7.393,00 -21.011,80 0,00
II. Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 49.313,56 7.570,00 0,00 56.883,56
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 166.960,25 4.752,73 -28.829,07 142.883,91
216.273,81 12.322,73 -28.829,07 199.767,47
III. Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
229.892,61 19.715,73 -49.840,87 199.767,47
Restbuchwerte
30.06.2020 30.06.2019
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Engeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 31.218,00
0,00 31.218,00
II. Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 19.554,00 27.124,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 42.707,00 34.024,00
62.261,00 61.148,00
III. Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 510.659,90 393.037,88
510.659,90 393.037,88
572.920,90 485.403,88

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2019 bis zum 30. Juni 2020

1. Gesamtwirtschaftliches Umfeld

Die COVID-19-Pandemie wirkte sich laut Internationalem Währungsfonds (IWF) im ersten Halbjahr 2020 negativer auf die globale Wirtschaftstätigkeit aus als erwartet. Dabei verstärkte sich der Schrumpfungsprozess im zweiten Quartal noch, nachdem Unternehmen ihre Investitionen infolge eines rapiden Nachfragerückgangs und unsicherer Ertragsaussichten reduziert hatten. Mit der allmählichen Öffnung der Wirtschaft nach den Lockdowns von Mitte März bis Mitte Mai nahm die Mobilität zum Ende des Berichtszeitraums zwar wieder zu, lag aber unter dem Niveau vor Ausbruch der Pandemie. Für das Gesamtjahr 2020 rechnet der IWF mit einem Rückgang des weltweiten Wachstums um 4,9 %. 2019 betrug die Expansionsrate noch 2,9 %.

Für die USA rechnete der Internationale Währungsfonds (IWF) in seinem Juli-Ausblick für 2020 mit einem um 2,1 Prozentpunkte niedrigeren Bruttoinlandsprodukt (BIP) von Minus 8,0 % und demnach mit einer Rezession. 2019 erzielten die USA noch ein Wirtschaftswachstum von 2,3 %.

In der Volksrepublik China verlief die wirtschaftliche Erholung nach der starken Schrumpfung in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres bereits im zweiten Quartal stärker als erwartet, sodass der Internationale Währungsfond (IWF) 2020 mit einer Expansion von 1,0 % rechnet, im abgelaufenen Jahr 2019 stieg das Bruttoinlandsprodukt noch um 6,1 %. Laut Institut für Weltwirtschaft Kiel (IfW) hat die Wirtschaft in China den Produktionseinbruch von Januar und Februar im zweiten Quartal bereits wieder kompensieren können.

Den Rückgang der Wirtschaftsleistung infolge der Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie im Euroraum beziffert der Internationale Währungsfonds (IWF) für 2020 auf 10,2 %. Den Belastungen für den Arbeitsmarkt begegnen dabei zahlreiche Länder mit Kurzarbeitsprogrammen. 2019 betrug die Expansionsrate im gemeinsamen Währungsraum noch 1,3 %.

Die deutsche Wirtschaft ist aufgrund der Corona-Krise laut Statistischem Bundesamt (Destatis) im zweiten Quartal 2020 um 10,1 % gegenüber dem Vorjahresquartal eingebrochen. Das ist der stärkste Rückgang seit Beginn der vierteljährlichen Berechnungen des BIPs im Jahr 1970. Der Rückgang im gesamten ersten Halbjahr betrug damit 11,7 % gegenüber dem Vorjahreshalbjahr. Sowohl die Im- und Exporte von Waren und Dienstleistungen als auch der private Konsum sowie die Investitionen in Ausrüstungen gingen demnach massiv zurück. Die Staatsausgaben hingegen erhöhten sich während der Krise. Für das Gesamtjahr 2020 rechnet das Institut für Weltwirtschaft Kiel mit einem Rückgang des BIP von Minus 6,8 %.

2. Branchenumfeld Maschinenbau und Automobilindustrie

Die Auftragslage bleibt im Maschinenbau laut Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) weiter sehr angespannt. So meldeten die Unternehmen zu jeweils 40 % merkliche bzw. gravierende Auftragseinbußen oder Stornierungen. Infolgedessen führten über 80 % der Betriebe umfangreiche Kapazitätsanpassungen durch, davon nutzten etwa zwei Drittel Kurzarbeit. Erfreulich waren laut VDMA die Entwicklungen der Lieferketten mit geringeren Beeinträchtigungen bei der Logistik-/Transportabwicklung, Abnahmen durch Kunden oder durch Reise- und Aufenthaltsbeschränkungen. Dabei ist mit weiterer Entspannung zu rechnen.

Der Verband der Automobilindustrie (VDA) macht die wirtschaftliche Unsicherheit sowie die Einschränkungen zur Eindämmung der Pandemie für die ausgebremste Nachfrage verantwortlich. Laut dem Verband sind die internationalen Automobilmärkte aufgrund der COVID-19-Pandemie und den Eindämmungsmaßnahmen im ersten Halbjahr 2020 regelrecht eingebrochen. Am stärksten betroffen war der europäische Pkw-Markt mit einem Minus von 40 % gegenüber dem Vorjahresniveau. Der Rückgang in den USA betrug 24 % und in China 23 %. Der chinesische Markt hingegen erholte sich im Juni den zweiten Monat in Folge.

Die Zulassungszahlen im deutschen Pkw-Markt gingen im ersten Halbjahr 2020 um 35 % auf den niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung zurück. Im Vergleich zu anderen europäischen Ländern hat Deutschland den geringsten Rückgang zu verzeichnen. Für das Gesamtjahr 2020 rechnet der VDA mit einem Rückgang des europäischen Pkw-Markts um 24 % sowie für Deutschland von 23 %. In den USA soll das Minus 18 % betragen, in China 10 %.

3. Einstellung des ordentlichen Betriebs der Gesellschaft zum 31. Dezember 2019

Gegenstand des Unternehmens der IWM Automation Bodensee GmbH, Bermatingen, (im Folgenden: IWM Bodensee oder Gesellschaft) ist die Entwicklung, die Herstellung und der Vertrieb von Spezialmaschinen.

Infolge der wirtschaftlichen Entwicklung insbesondere in den Geschäftsjahren 2018 und 2019 und nach ausführlicher Prüfung alternativer Konzepte wie einer Investorenlösung entschied die Gesellschafterversammlung der IWM Bodensee in enger Abstimmung mit der Konzernmuttergesellschaft, der MAX Automation SE, Düsseldorf, mit Beschluss vom 3. Juli 2019, den ordentlichen Betrieb der Gesellschaft zum 31. Dezember 2019 einzustellen.

Ab diesem Zeitpunkt konzentriert sich die Gesellschaft auf die Untervermietung der langfristig angemieteten Immobilie. Die Steuerung der Gesellschaft erfolgt über das EBT und die Liquidität (finanzielle Leistungsindikatoren). Es wird ein kostendeckendes EBT angestrebt.

4. Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Vermögenslage

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen haben mit insgesamt T€ 62 (30. Juni 2019: T€ 92) eine untergeordnete Bedeutung. Die Gesellschaft nutzt gemietete Räumlichkeiten. Da die Gesellschaft in der Vergangenheit Maschinen konstruiert und montiert hat, sind Investitionen in Fertigungsanlagen nicht relevant. Die Sachanlagen umfassen im Wesentlichen die Betriebs- und Geschäftsausstattung. Unter den Finanzanlagen wird das Mieterdarlehen in Höhe von T€ 511 (30. Juni 2019 T€ 393) ausgewiesen.

Das Vorratsvermögen beläuft sich zum 30. Juni 2020 auf T€ 0 (30. Juni 2019: T€ 0). Im Vorjahr wurden erhaltene Anzahlungen von T€ 5.709 aktivisch vom Vorratsvermögen abgesetzt. Die erhaltenen Anzahlungen belaufen sich auf insgesamt T€ 0 (30. Juni 2019; T€ 6.164), wobei im Vorjahr der das Vorratsvermögen übersteigende Betrag von T€ 454 unter den Verbindlichkeiten ausgewiesen wurde. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen belaufen sich - nach Abzug von Einzel- und Pauschalwertberichtigungen - auf T€ 2.857 (30. Juni 2019: T€ 1.447). Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen von T€ 22.065 (30. Juni 2019: T€ 27.624) betreffen T€ 22.063 (30. Juni 2019: T€ 25.015) die Gesellschafterin, die MAX Management GmbH, Düsseldorf. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten insbesondere Umsatzsteuer- Erstattungsansprüche.

Die Gesellschaft ist mit einem gezeichneten Kapital von T€ 1.000 ausgestattet, Der in der Vergangenheit mit der Gesellschafterin bestehende Ergebnisabführungsvertrag wurde zum 30. Juni 2019 beendet. Der Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres 2019/20 von T€ 2.794 führt zu einem Nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag von T€ 1.938.

Die Rückstellungen betragen zum Bilanzstichtag T€ 5.229 (30. Juni 2019: T€ 19.418). Die Abnahme resultiert im Wesentlichen aus dem Verbrauch der Rückstellungen für Verpflichtungen im Zusammenhang mit der Einstellung des ordentlichen Betriebs.

Die Verbindlichkeiten betreffen überwiegend den Liefer- und Leistungsverkehr sowie die Finanzierung; sie bestehen mit T€ 29 gegenüber fremden Dritten und mit T€ 22.296 gegenüber Konzernunternehmen, im Wesentlichen gegenüber der MAX Automation SE.

Finanzlage

Im Geschäftsjahr 2019/2020 war ein hoher Zahlungsmittelabfluss aus laufender Geschäftstätigkeit zu verzeichnen, dem insbesondere aufgrund der Verlustübernahme durch die Gesellschafterin ein hoher Zahlungsmittelzufluss aus Finanzierungstätigkeit gegenübersteht. Die MAX Automation SE hat der Gesellschaft im abgelaufenen Geschäftsjahr 2019/20 die notwendige Liquidität zur Verfügung gestellt.

Mit Datum vom 30. November 2020 hat die Gesellschaft einen Vertrag mit der MAX Automation SE über ein zusätzliches Darlehen von bis zu T€ 4.000 abgeschlossen. Das Darlehen hat eine Laufzeit bis zum 31. Dezember 2025. Die Auszahlung erfolgt nach Bedarf und ergibt sich aus der genehmigten Planung der Gesellschaft für die Jahre 2020 bis 2025 bzw. der vierteljährlich aktualisierten Werte. Die Geschäftsführung der Gesellschaft geht davon aus, dass mit überwiegender Wahrscheinlichkeit die Liquidität in den nächsten zwölf Monaten gesichert ist.

Ertragslage

Die IWM Bodensee hat im Geschäftsjahr vom 1. Juli 2019 bis zum 30. Juni 2020 einen Verlust von T€ 2.794 erlitten gegenüber T€ 21.948 im Vorjahr (vor Durchführung des zum 30. Juni 2019 noch gültigen Ergebnisabführungsvertrags): hierbei ist zu berücksichtigen, dass das Vorjahr ein Rumpfgeschäftsjahr mit einer Länge von sechs Monaten war. Ursächlich für diesen Verlust waren insbesondere nachträgliche Aufwendungen im Zusammenhang mit der Einstellung des Geschäftsbetriebs und der Abwicklung der noch nicht endabgenommenen Projekte.

Das Rohergebnis - definiert als Gesamtleistung abzüglich Materialaufwand - war mit T€ 4.924 (1-6/2019: T€ -2.163) positiv. Der Personalaufwand ist infolge der Einstellung des Geschäftsbetriebs deutlich auf T€ 2.013 (1-6/2019: T€ 6.737) gesunken. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen von T€ 5.758 (1-6/2019: T€ 13.026} beinhalten Restrukturierungsaufwendungen im Zusammenhang mit der Einstellung des ordentlichen Betriebs von T€ 1.700 (1-6/2019: T€ 7.500).

Der Vorjahresverlust von T€ 21.948 wurde von der Gesellschafterin im Rahmen des Ergebnisabführungsvertrags übernommen.

5. Prognosebericht

Zukünftige Entwicklung der Gesellschaft

Die Gesellschafterin der IWM Bodensee, die MAX Management GmbH, Düsseldorf, hat in enger Abstimmung mit der Konzernmuttergesellschaft, der MAX Automation SE, Düsseldorf, mit Beschluss vom 3. Juli 2019 entschieden, den ordentlichen Betrieb der IWM Bodensee zum 31. Dezember 2019 einzustellen. Die Möglichkeit einer werthaltigen Veräußerung war vor dem Hintergrund der Verlustsituation in einem vertretbaren Zeitrahmen nicht umsetzbar. Eine Fortführung der bisherigen Geschäftstätigkeit ohne Aussicht auf eine erfolgreiche Restrukturierung hätte für den MAX Konzern zusätzliche Belastungen nach sich gezogen, die die Aufwendungen einer geordneten Einstellung des ordentlichen Betriebs bei weitem überstiegen hätten. Eine Auflösung der Gesellschaft ist nicht beabsichtigt.

Chancen und Risiken

Aufgrund der Beendigung des Ergebnisabführungsvertrags zum 30. Juni 2019 und der im Geschäftsjahr 2019/20 erlittenen Verluste ist die Gesellschaft bilanziell überschuldet. Hierbei handelt es sich um ein bestandsgefährdendes Risiko. Die MAX Automation SE hat mit Datum vom 30. November 2020 mit der Gesellschaft einen Vertrag über ein zusätzliches Darlehen von bis zu T€ 4.000 abgeschlossen. Das Darlehen hat eine Laufzeit bis zum 31. Dezember 2025. Die Auszahlung erfolgt nach Bedarf und ergibt sich aus der genehmigten Planung der Gesellschaft für die Jahre 2020 bis 2025 bzw. der vierteljährlich aktualisierten Werte. Die Planung der Gesellschaft weist für das Geschäftsjahr 2020/21 einen Zahlungsmittelabfluss von insgesamt T€ 1.501 aus. Der Zahlungsmittelabfluss soll sich im Geschäftsjahr 2021/22 insbesondere infolge einer verbesserten Untervermietung der Immobilie auf insgesamt T€ 514 verbessern. Mittelfristig geht die Geschäftsführung davon aus, dass die Erträge aus der Vermietung der Immobilie die Aufwendungen der angemieteten Immobilie zumindest decken. Bei einer vollständigen Weitervermietung der Immobilie sollte dann ein Zahlungsmittelzufluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit erzielt werden können, der für die Rückführung des Darlehens der MAX Automation SE genutzt werden kann.

Die Chancen und Risiken der künftigen Geschäftstätigkeit der Gesellschaft hängen im Wesentlichen von der Nutzung der Immobilie in Bermatingen ab. Im Hinblick auf den Standort in einer wirtschaftlich starken Region werden die Weitervermietungsaussichten zu einem zumindest die Kosten deckenden Mietzins als positiv beurteilt. Als Risiko ist - insbesondere in der mit der Einstellung des ordentlichen Betriebs und der anschließenden Räumung des Standorts beginnenden Übergangsphase - ein zumindest zeit- bzw. teilweiser Leerstand der Immobilie zu nennen. Für dieses Risiko wurde bilanzielle Vorsorge durch die Passivierung einer Rückstellung für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften getroffen.

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2019 bis zum 30. Juni 2020

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Firma der Gesellschaft lautet IWM Automation Bodensee GmbH. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Freiburg im Breisgau unter HRB 705536 eingetragen. Sitz der Gesellschaft ist Bermatingen. Die Geschäftsleitung befindet sich ebenfalls an diesem Ort.

Der Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des GmbH Gesetzes (GmbHG) aufgestellt worden. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmaie einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft {§ 267 Abs. 2 HGB) auf, Die Gewinn und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt. Die Bilanz ist nach den Vorschriften des § 266 Abs. 2 und 3 HGB aufgestellt.

Da das Geschäftsjahr 2019 ein Rumpfgeschäftsjahr war und da zudem der ordentliche Betrieb zum 31. Dezember 2019 eingestellt wurde, sind Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung nur eingeschränkt vergleichbar mit den Vorjahreswerten.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Gesellschaft hat den Jahresabschluss unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt, obwohl die Gesellschaft bilanziell überschuldet ist. Dies stellt ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB dar. Grundlage der Einschätzung, den Jahresabschluss unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufzustellen, ist die von den gesetzlichen Vertretern erstellte Liquiditäts- und Ergebnisplanung für die Geschäftsjahre 2019/20 und 2020/21, nach der eine Fortführung des Unternehmens für einen Zeitraum von 12 Monaten nach dem Stichtag überwiegend wahrscheinlich ist, Die Max Automation SE hat mit Datum vom 30. November 2020 der Gesellschaft ein zusätzliches Darlehen von bis zu T€ 4.000 gewährt. Das Darlehen hat eine Laufzeit bis zum 31. Dezember 2025. Die Auszahlung erfolgt nach Bedarf und ergibt sich aus der genehmigten Planung der Gesellschaft für die Jahre 2020 bis 2025 bzw. der vierteljährlich aktualisierten Werte, Zum Ende Februar 2021 war das Darlehen in Höhe von T€ 50 in Anspruch genommen worden.

Im Einzelnen werden folgende Bilanzierungs und Bewertungsmethoden angewandt:

Bei der Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden wurde berücksichtigt, dass die Gesellschafterin, die MAX Management GmbH, Düsseldorf, am 3. Juli 2019 beschlossen hat, den ordentlichen Betrieb der IWM Automation Bodensee GmbH zum 31. Dezember 2019 einzustellen ist. Für die mit der Einstellung des ordentlichen Betriebs verbundenen Aufwendungen wurden Rückstellungen für Restrukturierung und für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften gebildet.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen, bewertet.

Das Sachanlagevermögen wird mit Anschaffungs /Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Gesellschaft wendet die lineare Abschreibungsmethode auf Anlagenzugänge an. Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Die sonstigen Ausleihungen werden mit ihren Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden grundsätzlich zu Anschaffungs bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Die unfertigen Erzeugnisse/Leistungen sind mit ihren Herstellungskosten berücksichtigt. Die Herstellungskosten setzen sich sowohl aus den Einzel- als auch den angemessenen Teilen der Gemeinkosten zusammen. Fremdkapitalzinsen sind in den Herstellungskosten nicht enthalten. Wertabschläge wegen verlustfreier Bewertung und für erkennbare Risiken aufgrund langer Lagerdauer oder verminderter technischer Verwertbarkeit werden beim Vorratsvermögen in angemessenem Umfang vorgenommen. Aufgrund der Einstellung des ordentlichen Geschäftsbetriebs ist in der Gesellschaft kein Vorratsvermögen mehr vorhanden.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nominalwert nach Abzug der erforderlichen Wertberichtigungen bilanziert. Es werden alle erkennbaren Einzelrisiken berücksichtigt.

Flüssige Mittel werden zu Nennwerten bilanziert.

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden Auszahlungen vor dem Bilanzstichtag angesetzt, sofern sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Tag darstellen.

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Bei der Bemessung der sonstigen Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen Rechnung getragen. Für die sonstigen Rückstellungen wurde der Erfüllungsbetrag als Bewertungsmaßstab berücksichtigt. Zu erwartende Preis und Kostensteigerungen werden in die Bewertung einbezogen.

Die Verbindlichkeiten sind grundsätzlich mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2020 ist im Anlagenspiegel der IWM Automation Bodensee GmbH (Anlage I zum Anhang) dargestellt.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen mit TEUR 22.063 (Vorjahr: TEUR 25.015) die Gesellschafterin. Sie resultieren mit TEUR 2 (Vorjahr: TEUR 2.760) aus Lieferungen und Leistungen.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt T€ 1.000 (Vorjahr: T€ 1.000) und ist voll eingezahlt.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen noch ausstehende Projektaufwendungen, aufgrund der beschlossenen Stilllegung des ordentlichen Betriebs zum 31. Dezember 2019 gebildete Verpflichtungen für Restrukturierung sowie mögliche Schadensersatzzahlungen.

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen mit TEUR 79 (Vorjahr; TEUR 0) die Gesellschafterin. Sie resultieren mit TEUR 219 (Vorjahr: TEUR 6.663} aus Lieferungen und Leistungen.

Sonstige Verbindlichkeiten

Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verpflichtungen aus Steuern von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 185).

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Abschlussstichtag bestehen (nicht in der Bilanz passivierte) Verpflichtungen aus Miet-/Leasingverträgen in Höhe von TEUR 936 (Vorjahr TEUR 1.157). TEUR 139 (Vorjahr: TEUR 194) der sonstigen finanziellen Verpflichtungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und TEUR 509 (Vorjahr: TEUR 576) eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren.

In 2017 hat die MAX Automation SE, Düsseldorf, einen Konsortialkreditvertrag abgeschlossen, in den die IWM Automation Bodensee GmbH und weitere verbundene Unternehmen einbezogen sind. Die Unternehmen haften gesamtschuldnerisch für die Verpflichtungen aus diesem Vertrag. Für die IWM Automation Bodensee GmbH greift nach dem Konsortialkreditvertrag jedoch eine Haftungsbegrenzung, wenn die Haftung dazu führt, dass das gezeichnete Kapital angegriffen würde. Unter Berücksichtigung dieser Haftungsbegrenzung beträgt die mögliche Haftung der Gesellschaft aus dem Konsortialkreditvertrag zum 30. Juni 2020 TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 0).

Daneben hat die MAX Automation SE, Düsseldorf, zwei Avalkreditverträge abgeschlossen, in denen die IWM Automation Bodensee GmbH und weitere verbundene Unternehmen einbezogen sind. Die Unternehmen haften gesamtschuldnerisch für die Verpflichtungen aus diesen Verträgen. Beim ersten Vertrag haftet die IWM Automation Bodensee GmbH zum 30. Juni 2020 in Höhe der Inanspruchnahme von TEUR 1.351 (Vorjahr: TEUR 15.462). Beim zweiten Vertrag haftet die IWM Automation Bodensee GmbH zum 30. Juni 2020 in Höhe der Inanspruchnahme von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 21.937), wobei bei dem zweiten Vertrag die Haftung auf das im Verwertungsfall freie Gesellschaftsvermögen der IWM Automation Bodensee GmbH begrenzt ist.

Eine Inanspruchnahme aus dem Konsortialkreditvertrag oder den Avalkreditverträgen wird als unwahrscheinlich erachtet, da die Bonität der Schuldner durch Zugehörigkeit zum MAX Automation Konzern und deren Bonität sichergestellt ist.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Herabsetzung von Einzelwertberichtigungen von TEUR 846 enthalten.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Schadensersatzleistungen für Projekte von TEUR 2.100, Einzelwertberichtigungen zu Forderungen von TEUR 495 sowie Gewährleistungsaufwendungen von TEUR 495.

V. Sonstige Angaben

Beschäftigte im Jahresdurchschnitt

Im Geschäftsjahr vom 1. Juli 2019 bis 30. Juni 2020 wurden durchschnittlich 28 (01. Januar bis 30. Juni. 2019: 89) Arbeitnehmer beschäftigt, davon 13 (01. Januar bis 30. Juni. 2019: 57) gewerbliche Arbeitnehmer und 15 (01. Januar bis 30. Juni. 2019: 32) Angestellte.

Konzernzugehörigkeit

Den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen, in den die Gesellschaft einbezogen ist, stellt die MAX Automation SE, Düsseldorf, auf. Den Konzernabschluss für den größten Teil stellt die Günther SE, Bamberg, auf. Beide Konzernabschlüsse werden im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt.

Transaktionen mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Das Unternehmen unterhält eine Vielzahl von Geschäftsbeziehungen, vereinzelt auch zu nahestehenden Unternehmen und Personen. Zu den nahestehenden Unternehmen zählen insbesondere die in der Aufstellung des Anteilsbesitzes der MAX Automation SE, Düsseldorf, aufgeführten Tochterunternehmen und Beteiligungen. Als nahestehende Personen werden die Mitglieder des Managements in Schlüsselpositionen der Gesellschaft und deren nahe Familienangehörige definiert. Alle wesentlichen Geschäftsbeziehungen mit nahestehenden Unternehmen und Personen wurden zu marktüblichen Bedingungen abgewickelt.

Vorgänge von besonderer Bedeutung

Mit Vertrag vom 25. Juni 2019 wurde der Ergebnisabführungsvertrag mit Wirkung zum Ablauf des 30. Juni 2019 aufgehoben. Am 3. Juli 2019 wurde von der Gesellschafterin, der MAX Management GmbH, Düsseldorf, der Beschluss gefasst, den ordentlichen Betrieb der IWM Automation Bodensee GmbH zum 31. Dezember 2019 einzustellen.

Seitdem konzentriert sich die Gesellschaft auf die Untervermietung der angemieteten Immobilie.

Die Forderungen gegen die Gesellschafterin, die MAX Management GmbH, wurden mit Verbindlichkeiten gegenüber der

Die MAX Automation SE hat mit Vereinbarung vom 4. November 2020 ihre zum 31. Oktober 2020 bestehenden Forderungen gegen die IWM Bodensee in Höhe von T€ 22.659 an die Max Management GmbH verkauft und abgetreten; zugleich haben die MAX Managament GmbH und die IWM Bodensee vereinbart, die Forderungen der IWM Bodensee gegen die MAX Management GmbH mit den von der MAX Management GmbH erworbenen Forderungen zu verrechnen. Als Folge der Vereinbarung haben sowohl die Forderungen als auch die Verbindlichkeiten gegenüver verbundenen Unternehmen der IWM Bodensee um TEUR 21.948 abgenommen.

Am 30. November 2020 wurde ein Vertrag mit der MAX Automation SE über ein zusätzliches Darlehen von bis zu T€ 4.000 unterzeichnet, der die zukünftige Finanzierung der Gesellschaft sichern soll. Das Darlehen hat eine Laufzeit bis zum 31. Dezember 2025. Dadurch ist die Unternehmensfortführung innerhalb der nächsten zwölf Monate nach dem Stichtag überwiegend wahrscheinlich.

Die Covid 19-Pandemie verzögert die Beendigung der nachlaufenden Aktivitäten aus dem eingestellten Geschäftsbetrieb und darüber hinaus die zügige vollständige Untervermietung der Immobilie in Bermatingen. Gleichwohl werden sich diese Verzögerungen voraussichtlich nur geringfügig auf das Jahresergebnis 2020/21 auswirken.

Geschäftsführer

Der Geschäftsführung gehörten an:

Alix Fouchard, (Dipl.-Kaufmann), Meerbusch (ab 1. Januar 2020),

Dominik Hoffmann, Bauingenieur/MBA, Berlin (1. März bis 31. Dezember 2019)

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei Geschäftsführer gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen. Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Auf die Angabe der Vergütung für die Geschäftsführung wird bezugnehmend auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

 

Bermatingen, den 2. März 2021

IWM Automation Bodensee GmbH

Alix Fouchard

C. Wiedergabe des Bestätigungsvermerks

Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung haben wir den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt, der hier wiedergegeben wird:

"Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die IWM Automation Bodensee GmbH, Bermatingen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der IWM Automation Bodensee GmbH, Bermatingen, - bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2019 bis zum 30. Juni 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der IWM Automation Bodensee GmbH, Bermatingen, für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2019 bis zum 30. Juni 2020 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. Juni 2020 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2019 bis zum 30. Juni 2020 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Wesentliche Unsicherheiten im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit

Wir verweisen auf die Angaben in Abschnitt I im Anhang sowie in Abschnitt 5 des Lageberichtes, in denen die gesetzlichen Vertreter darlegen, dass die Gesellschaft bilanziell überschuldet ist. Wie im Abschnitt II im Anhang sowie im Abschnitt 5 des Lageberichtes dargelegt, weist dies auf das Bestehen einer wesentlichen Unsicherheit hin, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB darstellt. Unsere Prüfungsurteile sind bezüglich dieses Sachverhalts nicht modifiziert.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und des Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter

https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/hgb-ja-non-pie

eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks."

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