VEDDER Solar GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Photovoltaikmodulen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christoph Klaus Hülsmann seit 15.12.2017 | Prokura |
Christine Neubauer seit 15.12.2017 | Prokura |
Marc Koch seit 17.3.2017 | Geschäftsführer |
Nicolas Held seit 29.8.2008 | Geschäftsführer |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Vedder GmbHLüdinghausenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015Lagebericht für das Geschäftsjahr 2015I. Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Branche Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war in 2015 von einem schwierigen internationalen Umfeld geprägt. Allerdings zeigte sich Deutschland als sehr stabil und konnte ein Wachstum verzeichnen. Das alles beherrschende Wirtschaftsthema war weiterhin die Eurokrise. Durch die Niedrigzinspolitik der Europäischen Notenbank wurde versucht, die Wirtschaft anzukurbeln und der Schuldenkrise entgegen zu wirken. Die Geschäftstätigkeiten der Vedder GmbH erstrecken sich auf besondere Nischenmärkte, die sich signifikant von den allgemeinen Trends verwandter Branchen und Märkte unterscheiden. Daher ist eine Korrelation von Geschäftstätigkeit und nationaler/internationaler wirtschaftlicher Entwicklung nur bedingt und zeitverzögert gegeben. Das Hauptgeschäftsfeld von Vedder liegt im exklusiven Innenausbau von großen Luxusyachten, und zwar sowohl für Neubauten als auch für Umbauten, den sogenannten Refits. Daneben hat Vedder in den letzten Jahren ein ergänzendes Standbein mit der Herstellung von Außenmöbeln und Außendeckenverkleidungen erfolgreich aufgebaut. Der hochwertige Innenausbau von Residenzen gehört seit jeher zur Kernkompetenz von Vedder, wobei die individuelle Betreuung vom Entwurf bis zur Montage von unseren Privatkunden sehr geschätzt wird. Die Grundlage sämtlicher Geschäftsaktivitäten von Vedder ist das exzellente handwerkliche Können in Kombination mit der Anwendung von modernen Werkstoffen und gutem Projektmanagement. Trotz des wirtschaftlich schwierigen Umfelds in Deutschland und Europa sind die Auftragsbücher unserer Kunden, im Wesentlichen die führenden Yachtwerften, sehr gut gefüllt, so dass die genannten Krisen keine Auswirkungen auf unser Geschäft in 2015 hatten und in 2016 voraussichtlich haben werden. II. Darstellung des Geschäftsverlaufs Das abgelaufene Jahr war für die Vedder GmbH weiterhin geprägt von der Umsetzung neuer Prozesse, die durch die große Akquisition des Geschäfts der Loher Raumexklusiv GmbH durch die Schwestergesellschaft Vedder Munich GmbH in 2013 notwendig wurden, da mit dieser enge Geschäftsbeziehungen bestehen. Die Auslastung war über das gesamte Jahr in allen Bereichen (Yachtbau, Exterior, Refit und Residenzen) sehr gut, weil teilweise noch an Aufträgen aus 2014 gearbeitet wurde und neue Yachtaufträge dazugewonnen werden konnten. 1. Auftragslage und -entwicklung Durch den hohen Auftragseingang in 2014 und die dazu gewonnenen Yachtaufträge in 2015 war die Auftragslage im gesamten Jahr sehr gut. Der hohe Auftragsbestand konnte durch Aufteilung auf das Schwesterunternehmen Vedder Munich GmbH und durch die Inanspruchnahme von Subunternehmern gut bewältigt werden. 2. Rohergebnisentwicklung / Gesamtleistung Die Gesamtleistung konnte gegenüber dem Vorjahr um 34 % gesteigert werden, während sich das Rohergebnis aufgrund von Margenverlusten bei den Fertigungsprojekten infolge des hohen Wettbewerbsdruckes sowie insbesondere aufgrund von fehlenden abrechnungs-bedingten Margeneffekten durch den deutlichen Bestandsaufbau an unfertigen Erzeugnissen von TEUR 15.859,4 im Vorjahr auf TEUR 14.946,1 verminderte (Rohgewinnentwicklung Vorjahre: 2010: TEUR 14.594,7; 2011: TEUR 9.354,6; 2012: TEUR 12.767,7; 2013: TEUR 9.444,9). 3. Geschäftsergebnis Mit dem Rohergebnis in 2015 wurde ein Gewinn in Höhe von TEUR 1.778,5 (Vorjahr: TEUR 3.401,9) erzielt. Der Gewinn wurde im Rahmen des Ergebnisabführungsvertrages in voller Höhe an die Depa Germany GmbH & Co. KG, Lüdinghausen, abgeführt. Der Personalaufwand ist durch den Anstieg der durchschnittlichen Mitarbeiterzahl auf 157 Mitarbeiter (2014: 144) von TEUR 8.368,5 auf TEUR 9.166,4 gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 122,9 auf TEUR 3.480,9 vermindert. 4. Investitionen In 2015 wurden mehrere Investitionen in neue Maschinentechnik sowie Ersatzinvestitionen getätigt. 5. Organisation Die in 2014 umgesetzten Anpassungen der Organisation haben in 2015 zur Steigerung der Produktivität geführt. Die weitere Harmonisierung der IT wurde in 2015 begonnen und wird in 2016 fortgesetzt. Eine deutliche Verbesserung von Planung und Controlling wird damit erreicht. III. Darstellung der Lage 1. Vermögenslage Das Anlagevermögen hat sich insgesamt bei Investitionen von TEUR 487,6 und Abschreibungen von TEUR 427,3 auf TEUR 4.283,6 erhöht. Bedingt durch diese Erhöhung sowie die verminderte Bilanzsumme hat sich die Anlagenintensität dennoch auf 32,4 % (Vorjahr: 29,4 %) erhöht. Unter Berücksichtigung des Eigenkapitals ergibt sich ein Anlagendeckungsgrad von 1,25 (Vorjahr: 1,27). Das kurzfristig gebundene Vermögen von insgesamt TEUR 8.906,2 setzt sich zusammen aus den Vorräten mit TEUR 0,0 (nach dem offenen Absatz der erhaltenen Anzahlungen auf Vorräte), den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen mit TEUR 3.337,2 sowie den liquiden Mitteln mit TEUR 5.568,9. In den Vorräten sind in Arbeit befindliche Aufträge von TEUR 21.983,6 enthalten. Das Eigenkapital blieb aufgrund des Ergebnisabführungsvertrags konstant. Die Verminderung der Bilanzsumme um TEUR 1.143,4 führte zu einer Erhöhung der Eigenkapitalquote von 37,2 % auf 40,4 %. Im Wesentlichen bedingt durch geringere ausstehende Rechnungen von Lieferanten, geringere Gewährleistungsrisiken sowie Rückstellungen für den Personalbereich haben sich die Rückstellungen gegenüber dem Vorjahr leicht um TEUR 427,3 auf TEUR 2.061,9 vermindert. Auch die Verbindlichkeiten haben sich trotz eines Anstieges der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen insbesondere durch die Tilgung der Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin insgesamt um TEUR 716,3 auf TEUR 5.821,3 vermindert. Analog zu dem höheren Bestand der in Arbeit befindlichen Aufträge haben sich die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen (vor dem offenen Absatz bei den Vorräten) um TEUR 14.878,7 auf TEUR 48.587,4 erhöht. 2. Finanzlage Der Finanzmittelbestand erhöhte sich stichtagsbedingt von TEUR 5.266,0 auf TEUR 5.568,9. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen in Höhe von TEUR 57,7. Per Saldo ist der Finanzmittelfonds damit insgesamt auf TEUR 5.511,2 angestiegen. Die Finanzierung bzw. Sicherung der Liquidität erfolgt im Wesentlichen aus Kundenanzahlungen. Per Saldo ergab sich daraus ein Mittelzufluss von TEUR 14.878,7. Der Finanzierungsgrad der in Arbeit befindlichen Aufträge und geleisteten Anzahlungen ist ein wichtiger Leistungsindikator zur Steuerung der Finanzlage der Gesellschaft. Im Geschäftsjahr sind die in Arbeit befindlichen Aufträge und geleisteten Anzahlungen zusammen zu 109,2 % (Vorjahr: 112,4 %) durch erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen finanziert. Derivative Finanzinstrumente werden von der Gesellschaft nicht eingesetzt. Die Liquiditätssituation war zu jedem Zeitpunkt des Geschäftsjahres gesichert. IV. Voraussichtliche Entwicklung mit Hinweisen auf wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung 1. Risikobericht Mit der deutlichen Kapazitätserweiterung durch die Akquisition wurden die Risiken durch hohen Einsatz von Subunternehmern reduziert. Dem Kalkulationsrisiko von komplexen Einzelaufträgen für den Innenausbau von großen Privatyachten begegnen wir durch sehr genaue Projektkalkulationen und professionelles Projektmanagement in der Abwicklung. Dazu haben wir über Jahre gute Kennzahlen und Checklisten entwickelt, mit denen jede Kalkulation geprüft wird. Die letzten Auftragsabschlüsse waren geprägt von hartem Wettbewerb mit einem entsprechenden Druck auf die Margen. Dem dadurch entstandenen Risiko begegneten wir durch ein monatlich aktualisiertes Controlling mit Istkosten und Planungs- bzw. Abweichungsrechnungen. Hinzu kommen wöchentliche Projektbesprechungen und das Prinzip, dass jedes Großprojekt einen Geschäftsführer als "Project Owner" hat, der detailliert über den Projektablauf informiert ist. Dadurch werden mögliche Risiken sehr früh erkannt und geeignete Maßnahmen können sofort eingeleitet werden. Im Bereich der Beschaffung arbeiten wir bevorzugt mit etablierten und erprobten Lieferanten zusammen, die mehrfach nachgewiesen haben, dass sie hohe Qualität innerhalb des vorgegebenen Terminplans mängelfrei liefern können. Für eine bessere Führung und Kontrolle der Subunternehmer und Zulieferer haben wir eine zusätzliche Stelle mit einem sehr erfahrenen Mitarbeiter besetzt. Risiken in der Projektfinanzierung werden dadurch minimiert, dass immer Liquidität in Höhe der aufgelaufenen Kosten durch entsprechende Anzahlungen vorhanden ist. Ansonsten wird für Projektrisiken nach Eintrittswahrscheinlichkeit bilanziell ausreichend Vorsorge getroffen. Die Gesellschaft ist im Rahmen ihrer Tätigkeiten den üblichen Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit dem unternehmerischen Handeln verbunden sind. Entscheidend für den wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens ist jedoch, dass im operativen Geschäft nur solche Risiken eingegangen werden, die überschaubar sind und die durch die erzielte Rendite entsprechend prämiert werden. Aufgrund der Wahl des Euros als wesentliche Transaktionswährung und des damit überschaubaren Devisenrisikos bestehen bei der Gesellschaft keine derivativen Finanzinstrumente. Kosten entstehen in derselben Währung wie Leistungen erbracht werden. 2. Prognosebericht Die Auftragsbücher der führenden Yachtwerften, die gleichzeitig die wichtigsten Kunden für Vedder sind, haben sich weiter gefüllt. Darüber hinaus werden die einzelnen Projekte immer größer, was ebenfalls zusätzliches Auftragsvolumen für Vedder erwarten lässt. Die Anzahl der direkten Wettbewerber und deren Kapazitäten sind unverändert geblieben. Die Gesellschaft hat auch in den nächsten zwei Jahren gute Chancen, aufgrund ihrer Modernisierung und ihrer Verbindungen hochwertige Aufträge zu bekommen. Durch die Ausdehnung der Vertriebsaktivitäten, sowie die Erweiterung des Produktportfolios werden die Chancen noch erheblich verbessert. Der derzeitige Auftragsbestand lässt schon jetzt für das Geschäftsjahr 2016 ein Jahresergebnis mindestens in Höhe des Vorjahres bei einem Rohergebnis ebenfalls mindestens auf Vorjahresniveau prognostizieren. Bezüglich des Finanzierungsgrades der in Arbeit befindlichen Aufträge strebt die Gesellschaft weiterhin eine Quote von über 100 % zur Sicherung der Liquidität an. 3. Ereignisse von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag Ereignisse von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag liegen nicht vor.
Lüdinghausen, den 29. Juli 2016 Stefan Radau, Geschäftsführer Nicolas Held, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2015AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2015
Anhang für das Geschäftsjahr 2015I. Aufstellungs- und Gliederungsmethoden Der Jahresabschluss der Vedder GmbH für das Geschäftsjahr 2015 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches für mittelgroße Kapitalgesellschaften und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Bilanz ist nach den Vorschriften des § 266 Abs. 2 und 3 HGB gegliedert. Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Die Gesellschaft ist mittelgroß entsprechend § 267 Abs. 2 HGB. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden In der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sind jeweils die entsprechenden Vorjahresbeträge angegeben. Die Werte der verschiedenen Jahre sind miteinander vergleichbar. Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten trägt allen erkennbaren Risiken nach den Grundsätzen vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung Rechnung. Gegenüber dem Vorjahr sind keine Änderungen bei den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden vorgenommen worden. Die Bewertung wurde unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit vorgenommen. Die immateriellen Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten bewertet, vermindert um planmäßige Abschreibungen. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Gegenstände des Anlagevermögens, deren Nutzungsdauer zeitlich begrenzt ist, werden in Anlehnung an die steuerlichen AfA-Tabellen entsprechend der voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer nach der linearen Methode abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten unter EUR 410 wurden im Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben und als Abgang behandelt. Die Abschreibungsdauer ergibt sich aus der folgenden Übersicht:
Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips. Die unfertigen Erzeugnisse bzw. unfertigen Leistungen werden grundsätzlich mit den bis zum Bilanzstichtag angefallenen Herstellungskosten gem. § 255 Abs. 2 HGB bewertet, die neben den Einzelkosten auch anteilige Gemeinkosten wie Abschreibungen, Materialgemeinkosten, Fertigungsgemeinkosten sowie Teile der allgemeinen Verwaltungskosten enthalten. Die Bewertung ist verlustfrei. Teilgewinne werden nicht realisiert. Die geleisteten Anzahlungen sind mit dem Nennwert angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit den Nennwerten bilanziert. Erkennbare Ausfallrisiken werden einzelwertberichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % der Forderungen ebenso wie im Vorjahr ausreichend Rechnung getragen. Kassen- und Bankbestände sind mit Nominalwerten angesetzt. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten berücksichtigen Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für spätere Perioden darstellen. Das Eigenkapital ist zum Nennwert angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Bei der Berechnung der langfristigen Rückstellungen wurden zukünftige Kostensteigerungen mitberücksichtigt und sie wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 S. 1 HGB). Die Bewertung der Rückstellung für Altersteilzeitverpflichtungen erfolgte entsprechend den Bewertungsvorschriften des § 253 Abs. 1 S. 2 und Abs. 2 HGB. Hierbei wurden ein Rechnungszins von 2,1 %, ein Gehaltstrend von 2,5 % sowie die Richttafeln von Prof. Dr. Klaus Heubeck (Richttafeln 2005 G) zugrunde gelegt. Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Die Umsatzerlöse enthalten alle Verkäufe von Produkten und Dienstleistungen und sind um Erlösschmälerungen gekürzt. Die Umsatzerlöse werden mit dem Eigentums- und Gefahrenübergang an den Kunden periodengerecht nach dem Realisationsprinzip erfasst. Der Übergang des wirtschaftlichen Eigentums ist dabei nicht an den Übergang des rechtlichen Eigentums gebunden. Betriebliche Aufwendungen werden mit der Inanspruchnahme der Leistung bzw. zum Zeitpunkt ihrer Verursachung ergebniswirksam. Zinsaufwendungen und -erträge werden entsprechend ihrer Entstehung bilanziell erfasst. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden mit dem Kurs zum Entstehungszeitpunkt erfasst. Fremdwährungspositionen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet unter Beachtung des Anschaffungswert- und Realisationsprinzips. Bei einer kürzeren Laufzeit erfolgt die Umrechnung grundsätzlich zum Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag. III. Anlagenspiegel
IV. Sonstige Erläuterungen Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung bestanden zum Bilanzstichtag nicht. 1. Finanzanlagen Die Angaben nach § 285 Nr. 11 HGB unterbleiben, da die Gesellschaft von der Ausnahmeregelung des § 286 Abs. 3 Nr. 1 HGB Gebrauch macht. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 1.447 (Vorjahr: TEUR 1.403) resultieren wie im Vorjahr ausschließlich aus dem Verrechnungsverkehr. 3. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten belaufen sich auf TEUR 58 (Vorjahr: TEUR 0). Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte aus der Lieferung von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 89 (Vorjahr: TEUR 1.894) resultieren aus dem laufenden Verrechnungsverkehr sowie aus der Abführung des Jahresergebnisses und bestehen vollständig gegenüber dem Gesellschafter. Die sonstigen Verbindlichkeiten haben in Höhe von TEUR 159 (Vorjahr: TEUR 218) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und bestehen zu TEUR 76 (Vorjahr: TEUR 91) aus Steuern und zu TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 16) im Rahmen der sozialen Sicherheit. Mit Ausnahme der sonstigen Verbindlichkeiten sind sämtliche Verbindlichkeiten innerhalb eines Jahres fällig. 4. Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen ist ein Betrag in Höhe von TEUR 449 (Vorjahr: TEUR 740) aus der Auflösung von Rückstellungen enthalten. 5. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten hauptsächlich Aufwendungen für Werbe- und Reisekosten mit TEUR 886 (Vorjahr: TEUR 882), Raumkosten mit TEUR 517 (Vorjahr: TEUR 517) sowie Kosten der Warenabgabe mit TEUR 486 (Vorjahr: TEUR 601). 6. Zinsergebnis Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten Zinsen in Höhe von TEUR 15 (Vorjahr: TEUR 14) aus der Aufzinsung der Rückstellungsverpflichtung für Altersteilzeit. V. Ergänzende Angaben 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Gesellschaft hat einen Teil des Fuhrparks und Maschinen geleast sowie Büro- und Lagerräume angemietet. Die Verpflichtungen belaufen sich insgesamt für das Geschäftsjahr 2016 auf TEUR 287, für 2017 TEUR 265, für 2018 auf TEUR 241 und für 2019 auf TEUR 236. 2. Haftungsverhältnisse Für gewährte Bankbürgschaften wurden Festgeldkonten in Höhe von TEUR 3.065 als Sicherung verpfändet. Mit einer Inanspruchnahme wird nicht gerechnet. Weder ist es in der Vergangenheit zu einer solchen gekommen, noch liegen Anhaltspunkte für eine Inanspruchnahme in der Zukunft vor. 3. Zahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer setzt sich folgendermaßen zusammen:
4. Mitglieder der Geschäftsführung Ludger Dohm, Kaufmann zuständig für Vertrieb und Verwaltung, einzelvertretungsberechtigt (bis zum 25. April 2016) Nicolas Held, Kaufmann zuständig für Vertrieb und Organisation, einzelvertretungsberechtigt Stefan Radau, Kaufmann zuständig für Vertrieb und Fertigung, einzelvertretungsberechtigt Alle Geschäftsführer üben ihre Tätigkeit hauptberuflich aus. Unter Inanspruchnahme der Erleichterungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung verzichtet. 5. Honorar des Abschlussprüfers Die Angabe des Honorars des Abschlussprüfers unterbleibt aufgrund der Inanspruchnahme des § 288 Abs. 2 S. 2 HGB. 6. Gesellschafter Der vorliegende Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der Muttergesellschaft DEPA Ltd. mit Sitz in Dubai/VAE einbezogen, die den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt. Dieser Konzernabschluss ist in den Geschäftsräumen bzw. auf der Internetseite (www.depa.com) dieser Gesellschaft einsehbar. 7. Ergebnisverwendung Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrags ist das positive Geschäftsergebnis des Kalenderjahres 2015 an die Muttergesellschaft abzuführen.
Lüdinghausen, den 29. Juli 2016 Vedder GmbH Stefan Radau, Geschäftsführer Nicolas Held, Geschäftsführer Der Jahresabschluss wurde mit Datum vom 01.08.2016 festgestellt. BestätigungsvermerkIn dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden größenabhängige Erleichterungen in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht ist der folgende Bestätigungsvermerk erteilt worden: Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Vedder GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Düsseldorf, den 29. Juli 2016 RSM
Verhülsdonk GmbH
Grote, Wirtschaftsprüfer Weyers, Wirtschaftsprüfer |
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