Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 132082
Vorher
PENTAPHARM GmbH
Eingetragen
10.7.2000
Branche
Herstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen GerätenForschung und Entwicklung im Bereich BiotechnologieHerstellung von Prüfmaschinen
Gegenstand
Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Reagenzien und Wirkstoffen im Bereich Diagnostik- und Pharma-Industrie sowie Erwerb, Verwertung und Veräußerung von gewerblichen Schutzrechten und Lizenzen aller Art.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Diana Marie Catalano
seit 9.10.2024
Geschäftsführer
Juan Oporto Espuelas
seit 15.12.2021
Prokura
Thomas Dr. Ebinger
seit 8.2.2018
Geschäftsführer
Hans-Martin Combé
seit 8.2.2018
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
C A Casyso GmbHCHE
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
C A Casyso GmbH
Switzerland
250.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Tem Innovations GmbH

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Das Unternehmen Tem Innovations GmbH

Tem Innovations GmbH ist ein Unternehmen der "Werfen Group" und als PBM Technologie-Zentrum (PBM = Patient Blood Management) in Deutschland tätig. Der Schwerpunkt der Unternehmensgruppe Werfen liegt in der Entwicklung, Produktion und dem Vertrieb von Invitro-Diagnostika, hier speziell in den Bereichen Hämostaseologie, Acute Care Diagnostik, Autoimmundiagnostik und Klinische Chemie. Die Produktion, Forschung und Entwicklung, welche durch Konzerngesellschaften durchgeführt werden, befinden sich in den USA in Bedford, Orangeburg und San Diego, sowie in Ascoli Piceno in Italien und der Provinz Barcelona und in München. Die Tem Innovations GmbH, mit Sitz in München, ist in ihrer Organisation als PBM Technologie-Zentrum, Inverkehrbringer der PBM Produkte, für die Entwicklung und Produktion der Instrumente, Reagenzien und "Controls" zuständig und kümmert sich um die Zulassungen und Einhaltung der Regularien in den weltweiten Absatzmärkten.

2. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die Weltwirtschaft zeigt laut IWV im "World Economic Outlook April 2024" Bericht ein Wachstum der Wirtschaftskraft im Jahr 2023 von 3,1 % auf. Im Jahr 2024 und 2025 wird ein Wachstum von 3,1 % und 3,2 % erwartet. Die Prognose für 2024-25 liegt jedoch unter dem historischen Durchschnitt (2000-19) von 3,8 % Prozent, da die Leitzinsen der Zentralbank zur Inflationsbekämpfung erhöht wurden, die Rücknahme der fiskalischen Unterstützung angesichts der hohen Verschuldung die Wirtschaft belastet und das Produktivitätswachstum gering ist. Moderate Inflation und stetiges Wachstum eröffnet jedoch den Weg zu einer sanften Landung.

Der Rückgang der deutschen Wirtschaft liegt laut IWF im Berichtsjahr preis- und kalenderbereinigt bei 0,3 %. Für 2024 wird ein Wachstum von 0,5 % prognostiziert, währenddessen im Jahr 2025 ein Wachstum von 1,6 % erwartet wird.

Im Vergleich zum Vorjahr wird für den Euroraum ein Wachstum von insgesamt 0,9 % für 2024 vorhergesagt.

3. Der Markt

Die Tem Innovations GmbH ist nicht direkt am Markt aktiv. Der Vertrieb, sowie die Serviceaktivitäten werden durch in der Werfen Gruppe befindliche Vertriebsgesellschaften und durch Agenten bzw. autorisierte Händler übernommen bzw. durchgeführt.

4. Umsatzentwicklung

Die in der Tem Innovations GmbH erzielten Umsätze werden über Transferpreise der entsprechenden Produkte, die in München hergestellt werden, erzielt. Hierbei ist zu erwähnen, dass die Belieferung an sogenannte Zentrallager, die sich in Europa, USA und Canada befinden, erfolgt. Von dort aus werden die Kunden über die Vertriebsorganisation versorgt.

5. Wirtschaftliche Lage

Die wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens ist positiv zu beurteilen, da ein Wachstum im Segment BPM und damit in den Umsatzerlösen der Gesellschaft zu verzeichnen war. Im Geschäftsjahr war eine leicht steigende Erhöhung des Jahresüberschusses im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen (Berichtsjahr: TEUR 685, Vorjahr: TEUR 629).

Die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren der Gesellschaft sind die Umsatzerlöse (TEUR 15.311, Vorjahr TEUR 13.054) und das Ergebnis vor Steuern (TEUR 686, Vorjahr TEUR 629). Die Erwartungen an leicht steigende Umsatzerlöse wurden damit aufgrund der hohen Nachfrage übertroffen. Die Erwartungen an ein leicht steigendes Ergebnis vor Steuern wurden erfüllt.

Der Jahresüberschuss im Geschäftsjahr 2023 betrug TEUR 685 bzw. 4,5 % der Umsatzerlöse. Der Jahresüberschuss im Geschäftsjahr 2022 betrug TEUR 629 bzw. 4,8 % der Umsatzerlöse.

Für die Steuerung der Gesellschaft werden keine nicht finanziellen Leistungsindikatoren verwendet.

6. Forschung und Entwicklung

Die Werfen Group investiert derzeit rund 7,3 % des Gesamtumsatzes in den Bereich Forschung und Entwicklung, hier schwerpunktmäßig auch im Bereich der PBM Neuentwicklungen. Die Investitionen in Forschung und Entwicklung nehmen kontinuierlich zu, da durch den zunehmenden Verdrängungswettbewerb und kein echtes Marktwachstum Innovationen erforderlich sind, um sich erfolgreich von Mitbewerbern differenzieren zu können. Dabei ist die Innovation selbstverständlich nur als ein wesentlicher Punkt in der Differenzierung zu sehen. Die Tem Innovations GmbH partizipiert an dieser Strategie.

7. Investitionen in das Anlagevermögen

Die Gesamtinvestitionen in Höhe von TEUR 256 resultieren aus TEUR 49 in technische Anlagen und Maschinen und TEUR 207 in andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung.

8. Produktion

Die Produktion findet u.a. in München statt. Einige Prozesse sind an konzerneigene Schwestergesellschaften, insbesondere in den USA ausgelagert oder werden durch externe Zulieferer, die sich in Europa befinden, erledigt.

9. Vermögenslage

Die Finanz- und Vermögenslage des Unternehmens hat sich korrespondierend zur Umsatz- und Ertragslage positiv entwickelt.

Die Bilanz ist wie folgt strukturiert:

Aktiva

2023
TEUR
2022
TEUR
Anlagevermögen 1.884 2.141
Umlaufvermögen 7.134 4.758
Rechnungsabgrenzungsposten 9 10
Summe 9.027 6.909

Der Rückgang des Anlagevermögens ist hauptsächlich auf planmäßige Abschreibungen in Technische Anlagen und Maschinen sowie in Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung zurückzuführen.

Die Erhöhung des Umlaufvermögens ist im Wesentlichen auf einen Anstieg der Forderungen an verbundene Unternehmen zurückzuführen.

10. Finanzlage

Zwischen der Tem Innovations GmbH und Werfen, S.A. (Barcelona) besteht eine Cash-Pooling Vereinbarung. Damit soll eine flexible Finanzierung innerhalb der Gruppe erreicht werden. Die Liquidität ist jederzeit sichergestellt. Es bestehen keine Bankverbindlichkeiten.

Passiva 2023
TEUR
2022
TEUR
Eigenkapital 6.029 5.343
Rückstellungen 679 803
Verbindlichkeiten 2.319 762
Summe 9.027 6.909

Der Anstieg des Eigenkapitals ist auf das Jahresergebnis in Höhe von TEUR 685 des Geschäftsjahres zurückzuführen.

Die Rückstellungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr reduziert. Dies ist im Wesentlichen auf reduzierte Rückstellungen für ausstehende Rechnungen von Lieferanten zurückzuführen.

Der Anstieg der Verbindlichkeiten ist im Wesentlichen auf die gestiegenen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen zurückzuführen, welche sich von TEUR 474 auf TEUR 2.053 erhöhten. Der Anstieg resultierte auch aus einer Erhöhung der Cashpool-Verbindlichkeiten.

Die Finanzielle Lage der Gesellschaft kann insgesamt als gut bezeichnet werden.

11. Ertragslage

Im Jahr 2023 betrug der Umsatz des Unternehmens TEUR 15.311 (Vorjahr: TEUR 13.054), was einem Wachstum von 17,3 % entspricht. Das Rohergebnis erhöhte sich von TEUR 8.298 auf TEUR 8.697, was insbesondere auf die gestiegenen Umsatzerlöse zurückzuführen ist.

Der Personalaufwand hat sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 98 leicht erhöht, was insbesondere auf höhere Löhne und Gehälter aufgrund der Inflation zurückzuführen ist.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um TEUR 223 auf TEUR 3.087 (Vorjahr: TEUR 2.864) gestiegen, was unter anderem auf erhöhte Fremdleistungen im R&D Bereich zurückzuführen ist.

In Summe erzielt die Gesellschaft einen Jahresüberschuss von TEUR 685 (Vorjahr: TEUR 629).

12. Personalbestand und -entwicklung

Die Tem Innovations GmbH beschäftigte im Jahresdurchschnitt rund 45 Mitarbeiter (Vorjahr: 47). Der Großteil der Mitarbeiter sind in der Produktion, in der Logistik, im Labor, im Qualitätswesen & Regulatorischen Bereich, sowie in der Entwicklung beschäftigt.

Tem Innovations ist sich seiner Rolle als verantwortungsvoller Arbeitgeber bewusst und nimmt seine Aufgaben in der Aus- und Fortbildung aktiv wahr. So finden in regelmäßigen Abständen individuell zugeschnittene Fortbildungsveranstaltungen statt, wobei der aktuelle Fortbildungsbedarf im Rahmen von jährlich stattfindenden Mitarbeitergesprächen ermittelt wird.

13. Nachtragsbericht

Im Zusammenhang mit dem Nachtragsbericht verweisen wir auf die Darstellung der Ereignisse nach dem Bilanzstichtag im Anhang der Gesellschaft.

14. Risikomanagementsystem

Die Gesellschaft ist in das Risikomanagementsystem der Werfen mit Sitz der Muttergesellschaft in Spanien eingebunden. Das implementierte System bedient sich geeigneter Steuerungsinstrumente und Kennzahlen in den wesentlichen Bereichen Umsatz- und Ergebnisentwicklung, Materialwirtschaft, Vertriebs- und Produktionssteuerung, Personalmanagement sowie Finanzierung und Liquiditätssicherung.

Das Risikomanagement ist darauf ausgerichtet, frühzeitig Geschäftsrisiken zu identifizieren, zu analysieren und zu klassifizieren, um bestandsgefährdenden Sachverhalten rechtzeitig begegnen zu können. Auf Basis regelmäßiger Berichterstattung und Hochrechnungen für das laufende Geschäftsjahr werden in regelmäßigen Besprechungen mit der Geschäftsführung alle wesentlichen Entwicklungen von den Bereichsverantwortlichen vorgestellt und eingehend erläutert, die aktuelle Risikosituation thematisiert und geeignete Maßnahmen zur Steuerung der Unternehmensentwicklung beschlossen.

Die Bedeutung einzelner Chancen und Risiken ermittelt sich aus der Eintrittswahrscheinlichkeit und der voraussichtlichen Auswirkung auf die Prognosen und Zielerreichung, wobei eine Kategorisierung der Risiken und Chancen als gering, mittel oder hoch vorgenommen wird.

Eintrittswahrscheinlichkeit

Schadensklasse
Gering Moderat Erheblich
80% bis 99% L M H
60% bis 79% L M H
40% bis 59% L M H
20% bis 39% L L M
1% bis 19% L L M

H = Hohes Risiko / Chance

M = Mittleres Risiko / Chance

L = Geringes Risiko / Chance

Risiken

1) Gesetzliche / Regulatorische Rahmenbedingungen

Änderungen der gesetzlichen Rahmenbedingungen im internationalen Gesundheitswesen können dazu führen, dass der Kostendruck weiter zunimmt. Um diesem Risiko zu begegnen, wird insbesondere versucht, die Risiken durch eine stetige Optimierung des Produktportfolios zu streuen. Aus dem Erlass neuer Richtlinien im Gesundheitswesen könnten weitere nicht absehbare Risiken entstehen. (Risikobewertung: M)

2) Konsolidierung am Markt

Die anhaltende Konsolidierung sowie die Angliederung freier Kliniken an Klinikketten könnten zu einer Umsatzminderung führen. Werfen und somit auch die Tem Innovations versuchen, mit qualitativ hochwertigen und neuen Produkten ihre Marktanteile auszubauen. (Risikobewertung: L)

3) Retouren-Risiko

Produktprobleme, welche zu einer Rückrufaktion eines Produktes führen, könnten zu ungeplanten Umsatzeinbußen und Reputationsschäden führen. (Risikobewertung: L)

4) Konjunkturelle Schwankungen

Konjunkturelle Schwankungen können zu einer Minderung der Umsatzerlöse und der operativen Ergebnisse führen. Dieses Risiko wird von der Geschäftsleitung allerdings als gering eingeschätzt, da die Produkte der Werfen überwiegend unabhängig von der konjunkturellen Entwicklung in der medizinischen Anwendung nachgefragt werden. Preisänderungsrisiken bestehen insofern, als die konzerninternen Verrechnungspreise verändert werden könnten. Durch die Einbindung in den Cashpool der Werfen Group ist die Liquidität der Gesellschaft jederzeit sichergestellt. (Risikobewertung: L)

5) Würdigung der Risikolage

Andere als die vorgenannten Risiken sind derzeit nicht in Sicht. Wir sehen insbesondere gegenwärtig und auch für die nahe Zukunft keine Risiken mit nennenswerter Wahrscheinlichkeit, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten. Die beschriebenen Risiken sind gegenüber dem Vorjahr weitgehend unverändert. Sie liegen wie die Chancen im normalen wirtschaftlichen Rahmen und sind in der Umsatz- und Ergebnisplanung für das Jahr 2024 enthalten.

Chancen

1) Marktposition

Der Markt für Analysesysteme wird sich aufgrund des weiter steigenden Kostendrucks im Krankenhaus- und Laborsektor, begleitet von weiter fallenden Verkaufspreisen, weiter konsolidieren. Da sich der weltweite Gerinnungsmarkt jedoch in stetigem Wachstum befindet, wird sich unsere Marktposition in den kommenden Jahren verfestigen und auch das Wachstum im Bereich der PBM Produkte fortsetzen. (Chancenbewertung: M)

2) Breite Produktpallette und Organisationsstruktur

Durch unsere Spezialisierung im vorgenannten Bereichen verfügen wir über das notwendige Knowhow, verbunden mit der entsprechenden praktischen Erfahrung, die es unseren Kunden ermöglicht, optimale Diagnostikkonzepte in ihre tägliche Arbeit integrieren zu können.

Die Produktpalette im zuvor genannten Bereich wird stets weiterentwickelt und so stehen uns auch im Jahr 2024 wesentliche Produktneuheiten im Bereich der Gerinnung, zur Verfügung. (Chancenbewertung: L)

3) Qualifikation der Mitarbeiter

Wir sehen es als unsere Aufgabe, unsere Mitarbeiter weiter zu entwickeln und die Organisationsstruktur den neuen Marktstrukturen anzupassen. Um die Fähigkeiten unserer Mitarbeiter in den einzelnen Organisationseinheiten weiter auszuprägen und so den Marktentwicklungen Rechnung tragen zu können werden interne und externe Fortbildungsmaßnahmen regelmäßig durchgeführt. (Chancenbewertung: L)

4) Würdigung der Chancenlage

Andere als die vorgenannten Chancen sind derzeit nicht in Sicht. Die beschriebenen Chancen sind gegenüber dem Vorjahr weitgehend unverändert.

15. Ausblick

Die Planung für die kommenden Jahre sieht ein Wachstum in allen Marktsegmenten, speziell im Kernbereich der Tem Innovations vor und lässt für die Folgejahre eine positive Ergebnisentwicklung erwarten. In seinen Kernbereichen ist Werfen "der" Spezialist am Markt und wird auch künftig seinen Kunden ein hochinnovatives Produktportfolio und exzellenten Service und Support liefern können und damit schließlich auch künftiges Wachstum in allen Bereichen sicherstellen.

Für 2024 und 2025 erwarten wir leicht steigende Umsatzerlöse und leicht steigende Ergebnisse vor Steuern im Vergleich zum Vorjahresniveau.

Die Beurteilung und Erläuterung der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken erfolgt nach bestem Wissen und Gewissen unter Zugrundelegung der aktuell zur Verfügung stehenden Erkenntnisse über Branchenaussichten, zukünftigen wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen und Entwicklungstrends sowie deren wesentlichen Einflussfaktoren. Diese Aussichten, Rahmenbedingungen und Trends können sich naturgemäß in Zukunft verändern, ohne dass dies bereits jetzt vorhersehbar ist. Insgesamt können daher die tatsächliche Entwicklung der Gesellschaft und deren Ergebnisse wesentlich von den Prognosen abweichen.

 

München, 15. Mai 2025

Hans-Martin Combé, Geschäftsführer

Diana Marie Catalano, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 16,00 12.287,32
16,00 12.287,32
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 356.082,40 393.069,51
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.525.061,31 1.733.642,42
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.795,45 1.850,00
1.883.939,16 2.128.561,93
1.883.955,16 2.140.849,25
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.675.827,54 1.650.537,75
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 99.382,20 274.206,22
3. fertige Erzeugnisse und Waren 1.078.355,73 893.170,37
2.853.565,47 2.817.914,34
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 0,00 600,00
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 3.918.476,30 1.446.777,55
3. sonstige Vermögensgegenstände 362.262,84 492.582,24
4.280.739,14 1.939.959,79
7.134.304,61 4.757.874,13
C. Rechnungsabgrenzungsposten 8.777,02 9.816,48
9.027.036,79 6.908.539,86

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 250.000,00 250.000,00
II. Kapitalrücklage 18.018.628,00 18.018.628,00
III. Verlustvortrag -12.925.246,80 -13.554.026,23
IV. Jahresüberschuss 685.078,77 628.779,43
6.028.459,97 5.343.381,20
B. Rückstellungen
sonstige Rückstellungen 679.389,99 802.820,68
679.389,99 802.820,68
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 190.870,36 179.444,88
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.052.877,53 474.473,41
3. sonstige Verbindlichkeiten 75.438,94 108.419,69
davon aus Steuern EUR 55.696,48 (Vorjahr: EUR 91.626,90)
2.319.186,83 762.337,98
9.027.036,79 6.908.539,86

Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023
EUR
2022
EUR
1. Rohergebnis 8.697.328,96 8.298.020,06
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 3.705.230,35 3.566.751,86
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 671.969,17 712.924,46
davon für Altersversorgung EUR 10.846,51 (Vorjahr: EUR 0,00)
4.377.199,52 4.279.676,32
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 509.876,50 477.108,01
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.086.937,23 2.864.093,24
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung EUR 4.772,91 (Vorjahr: EUR 15.526,60)
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 452,12 0,00
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 452,12 (Vorjahr: EUR 0,00)
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 38.159,90 47.724,12
davon an verbundene Unternehmen EUR 38.159,90 (Vorjahr: EUR 46.094,97)
7. Ergebnis nach Steuern 685.607,93 629.418,37
8. sonstige Steuern 529,16 638,94
9. Jahresüberschuss 685.078,77 628.779,43

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

A. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der TEM Innovations GmbH, München (Amtsgericht München, HRB 132082), wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) für mittelgroße Kapitalgesellschaften und den Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Bei der Aufstellung wurden daher die größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften teilweise in Anspruch genommen.

Soweit Wahlrechte über Angaben in der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk überwiegend in der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung vorgenommen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB).

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Abschreibungen bei den entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände erfolgen über eine Nutzungsdauer von 3 bis 5 Jahren abgeschrieben.

Entgeltlich erworbene Gegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Abschreibungen bei den technischen Anlagen und Maschinen sowie bei den anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattungen erfolgen über eine Nutzungsdauer von 3 bis 18 Jahren.

Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, deren Anschaffungs- und Herstellungskosten zwischen EUR 250 und EUR 1.000 betragen, wurden mit ihren Anschaffungskosten in das Anlagevermögen übernommen und als Sammelposten über eine Nutzungsdauer von 5 Jahren abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG) bis EUR 250 netto wurden im Jahr der Anschaffung oder Herstellung sofort zu 100 % als Betriebsausgaben abgezogen.

Soweit erforderlich wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigerer Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten (Einzelkosten, angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Wertverzehr des Anlagevermögens, soweit durch die Herstellung veranlasst) angesetzt. Bei dem Wertansatz gleichartiger Vermögensgegenstände des Vorratsvermögens werden gemäß § 256 HGB die zuerst angeschafften oder hergestellten Vermögensgegenstände zuerst verbraucht oder veräußert. Das Niederstwertprinzip in Form der verlustfreien Bewertung wird angewandt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalbetrag ausgewiesen. Erkennbare Einzelrisiken werden durch entsprechende Wertberichtigungen berücksichtigt. Sind die Gründe für die Vornahme einer in der Vergangenheit berücksichtigten Wertberichtigung weggefallen, ist diese Wertberichtigung aufzulösen (Wertaufholung).

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten bestehen nicht.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrages, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken, wobei zukünftige Preis- und Kostensteigerungen soweit erforderlich bei der Ermittlung des Erfüllungsbetrags berücksichtigt werden.

Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten sind zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären Differenzen zwischen handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge, deren Verrechnung in den nächsten fünf Jahren wahrscheinlich ist, werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbelastungen oder Steuerentlastungen mit unternehmensindividuellen Ertragsteuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet. Aktive und passive latente Steuern werden für einen Bilanzausweis saldiert. Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt auf Basis eines kombinierten Ertragsteuersatzes von 32,98 %. Dieser Steuersatz umfasst die Körperschaftsteuer (15,00 %), die Gewerbesteuer (17,15 %) und den Solidaritätszuschlag (5,50 %). Vom Wahlrecht zur Aktivierung der latenten Steuern nach § 274 HGB wird kein Gebrauch gemacht.

C. Erläuterungen zur Bilanz

Sachanlagen

Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens sind aus dem Anlagespiegel zu entnehmen, der als Anlage zu diesem Anhang beigefügt ist.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 3.918; Vorjahr: TEUR 1.447).

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Kautionen in Höhe von TEUR 155 (Vorjahr: TEUR 155) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Die übrigen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig.

Aktive latente Steuern

Latente Steuern werden für zeitliche Differenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen und Schulden ermittelt, die sich voraussichtlich in späteren Geschäftsjahren abbauen.

Aktive latente Steuern resultieren aus zeitlichen Differenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen von sonstigen Rückstellungen. Auf den Ansatz aktiver latenter Steuern wurde verzichtet.

Eigenkapital

Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt zum Ende des Berichtsjahres unverändert EUR 250.000,00.

Die Kapitalrücklage beträgt zum Ende des Berichtsjahres unverändert EUR 18.018.628,00.

Der Verlustvortrag unter Berücksichtigung des Jahresergebnisses beträgt zum Ende des Berichtsjahres EUR 12.240.168,03.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Verpflichtungen aus dem Personalbereich, ausstehende Rechnungen, sowie Honorare für die Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses und die Erstellung der Steuererklärungen.

31.12. 2023
TEUR
31.12. 2022
TEUR
Rückstellungen für Personalkosten (u.a. Mitarbeiterboni, Urlaub- und Überstunden) 487 502
Rückstellungen für Jahresabschlusserstellung und -prüfung 130 100
Rückstellungen für Berufsgenossenschaftsabgaben 20 18
Rückstellungen für Schwerbehindertenabgaben 5 3
Übrige Rückstellungen 37 180
679 803

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 555 (Vorjahr: TEUR 289) sowie Cashpool-Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 1.498 (Vorjahr: TEUR 186).

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von TEUR 89 (Vorjahr: TEUR 89).

Die übrigen Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig.

D. Erläuterungen zu den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Erträge

Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind realisierte Erträge aus der Währungsumrechnung gemäß § 277 Abs. 5 S.2 HGB in Höhe von TEUR 5 (Vorjahr: TEUR 12) ausgewiesen.

Personalaufwand

Die Personalkosten belaufen sich im Berichtsjahr auf TEUR 4.377 (Vorjahr: TEUR 4.280). Davon sind TEUR 11 (Vorjahr: TEUR 0) Aufwendungen für Altersversorgung.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind realisierte Aufwendungen aus der Währungsumrechnung gemäß § 277 Abs. 5 S.2 HGB in Höhe von TEUR 5 (Vorjahr: TEUR 16) ausgewiesen.

E. Sonstige Angaben

Geschäftsführung

Als Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr 2023 bestellt:

Hans-Martin Combé, Mammendorf, Deutschland (General Manager)

Christine Genaitis, Andover, MA, Vereinigte Staaten. (Legal Counsel) - ausgeschieden zum 9. Oktober 2024

Frau Diana Marie Catalano wurde am 9. Oktober 2024 zur Geschäftsführung der Gesellschaft ernannt.

Die Gesellschaft hat unter Berücksichtigung der Erleichterungsvorschriften gemäß § 286 Abs. 4 HGB auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge verzichtet.

Mitarbeiter

Im Jahresdurchschnitt waren im Geschäftsjahr 2023 45 Mitarbeiter (Vorjahr: 46 Mitarbeiter) beschäftigt. Diese setzen sich aus ausschließlich aus sonstigen Angestellten zusammen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen und außerbilanzielle Geschäfte

Die Gesellschaft hat zum Bilanzstichtag finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 883.

Konzernzugehörigkeit

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird zudem in den Konzernabschluss der Werfen, S.A. (vormals: Werfenlife S.A.) mit Sitz in Barcelona, Spanien, die den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen aufstellt, einbezogen. Der Konzernabschluss wird veröffentlicht unter "Registro Mercantil".

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- oder Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ergeben.

Ergebnisverwendung

Das Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2023 schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von EUR 685.078,77 ab. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 685.078,77 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

München, 15. Mai 2025

Hans-Martin Combé, Geschäftsführer

Diana Marie Catalano, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

- Anlage zum Anhang -

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen Stand 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 84.823,71 0,00 0,00 0,00 84.823,71
84.823,71 0,00 0,00 0,00 84.823,71
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 2.086.503,04 66.867,11 72.624,90 0,00 2.080.745,25
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.178.994,25 184.033,28 2.018,00 1.850,00 3.362.859,53
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.850,00 2.795,45 0,00 -1.850,00 2.795,45
5.267.347,29 253.695,84 74.642,90 0,00 5.446.400,23
5.352.171,00 253.695,84 74.642,90 0,00 5.531.223,94
Kumulierte Abschreibungen
Stand 01.01.2023
EUR
Abschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 72.536,39 12.271,32 0,00 84.807,71
72.536,39 12.271,32 0,00 84.807,71
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 1.693.433,53 103.838,55 72.609,23 1.724.662,85
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.445.351,83 393.766,63 1.320,24 1.837.798,22
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
3.138.785,36 497.605,18 73.929,47 3.562.461,07
3.211.321,75 509.876,50 73.929,47 3.647.268,78
Buchwerte
Stand 31.12.2023
EUR
Stand 31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 16,00 12.287,32
16,00 12.287,32
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 356.082,40 393.069,51
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.525.061,31 1.733.642,42
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.795,45 1.850,00
1.883.939,16 2.128.561,93
1.883.955,16 2.140.849,25

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Tem Innovations GmbH, München

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Tem Innovations GmbH, München, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Tem Innovations GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanzund Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, den 15. Mai 2025

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Christian König, Wirtschaftsprüfer

ppa. Andreas Sulzer, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 16.05.2025 festgestellt.

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