MackSmaTec GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Prüfmaschinen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Karl Mack seit 5.2.2019 | Geschäftsführer |
Thomas Mack seit 5.2.2019 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Mack Holding GmbHGerstungenKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023KONZERNLAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022/2023A Grundlagen Die Mack Holding GmbH hält Beteiligungen an verschiedenen Unternehmen im Bereich des Sondermaschinenbaus. Das Geschäft der Gesellschaft wird maßgeblich durch die ruhlamat GmbH und weiteren fünf unmittelbaren und mittelbaren vollkonsolidierten sowie sieben unmittelbaren und mittelbaren nicht konsolidierten Tochtergesellschaften (eine davon als Joint-Venture) mit Standorten in Deutschland, China, Mexiko, Indien und Malaysia bestimmt. Die Konzernunternehmen sind Systemanbieter für kundenspezifische Montage- und Prüftechnik, auf denen Baugruppen und Kompletterzeugnisse gefertigt werden können. Das Leistungsangebot der Gesellschaften umfasst die Beratung, Projektierung, Entwicklung, Herstellung und Inbetriebnahme der Anlagen sowie den anlagespezifischen Service. B Wirtschaftsbericht B. 1 Rahmenbedingungen Die Weltwirtschaft entwickelte sich im Kalenderjahr 2023 mit einem Wachstum von 3,1 Prozent etwas besser als noch vor einem Jahr prognostiziert. Historisch betrachtet war das Jahr 2023 jedoch - die Rezessionsjahre ausgenommen - eines der wachstumsschwächsten der letzten drei Jahrzehnte. Nur im Jahr 2019 war der Zuwachs mit +2,8 Prozent geringer. In den USA (+2,5 Prozent) sowie in mehreren großen Schwellen- und Entwicklungsländern fiel das Bruttoinlandsprodukt 2023 höher aus als zunächst erwartet. Im Falle der USA trug die Dynamik des Konsums entscheidend dazu bei. Im Euro-Raum hingegen verhielten sich die Verbraucher angesichts hoher Inflationsraten und Energiekosten weiterhin zurückhaltend. Zudem litten der private Konsum und die Unternehmensinvestitionen unter den deutlich gestiegenen Finanzierungskosten. Das Wachstum im Euro-Raum war zusammen mit dem im Vereinigten Königreich mit jeweils +0,5 Prozent das schwächste unter den großen entwickelten Volkswirtschaften. Die direkten und indirekten negativen Auswirkungen des Krieges in der Ukraine sind in Europa nach wie vor am deutlichsten zu spüren. Während sich das Wachstumstempo in den entwickelten Volkswirtschaften - mit Ausnahme der USA - im abgelaufenen Berichtsjahr gegenüber 2022 deutlich verlangsamte, konnte die Gruppe der Schwellen- und Entwicklungsländer ihre Dynamik mit +4,1 Prozent beibehalten. Überraschend robust zeigte sich die russische Wirtschaft trotz der Sanktionen (+3 Prozent). In China belasteten der Immobiliensektor, geopolitische Verstimmungen mit den USA und der EU sowie schwache Industrieinvestitionen die konjunkturelle Erholung. Das gesamtwirtschaftliche Wachstum lag laut Internationalem Währungsfonds (IWF) bei +5,2 Prozent (vgl. IMF World Economic Outlook Update January 2024, cpb World Trade Monitor, Dezember 2023). Angesichts des anhaltend unsicheren politischen und wirtschaftlichen Umfelds sowie der gestiegenen Finanzierungskosten fiel die Nachfrage nach Investitionsgütern schwächer aus als im Vorjahr. Trotz rückläufiger Auftragseingänge entwickelten sich die Umsätze im stark zyklischen Maschinenbau im Jahr 2023 dennoch teilweise robust, da die Auftragsbestände zu Jahresbeginn vielerorts noch überdurchschnittlich hoch waren und somit die Produktion und Umsatz pufferten. In der zweiten Jahreshälfte ließ die Unterstützung durch die Auftragspolster jedoch nach, so dass die Umsatzentwicklung preisbereinigt meist negativ ausfiel. Auf Jahressicht stagnierte der Maschinenumsatz preisbereinigt nach Schätzung der VDMA-Volkswirte im Jahr 2023 weltweit. Nur in wenigen Ländern verlief die Entwicklung besser. Mit Blick auf die TOP-10-Maschinenbaustandorte sind hier Indien (+10 Prozent), das Vereinigte Königreich (+5 Prozent) und China (+2 Prozent) zu nennen. Trotz Investitionsförderprogrammen war die Umsatzentwicklung in den USA und im Euro-Raum mit real -3 bzw. -1 Prozent rückläufig. Noch stärker ist der Umsatzrückgang in Süd-Korea (-5 Prozent) und Japan (-6 Prozent) ausgefallen (vgl. Nationale Statistikämter, VDMA, "Maschinenbau Konjunktur international", Dezember 2023). B. 2 Finanzielle Steuerungsgrößen Die Mack Holding GmbH nutzt finanzielle Leistungsindikatoren zur Steuerung der Konzernunternehmen. Deren jährliche Veränderung wird mit Vorjahres- und Plandaten verglichen und entsprechend gesteuert. Die finanziellen Leistungsindikatoren des Konzerns sollen dabei das Gleichgewicht zwischen Profitabilität und effizientem Einsatz von Ressourcen wahren. Die Entwicklung der Geschäftsbereiche des Konzerns wird mit der absoluten Gesamtleistungsentwicklung gemessen. Neben der Gesamtleistung stellt das Betriebsergebnis die zweite wesentliche Steuerungsgröße des Konzerns dar und dient vornehmlich der Beurteilung der Profitabilität. B. 3 Umsatzentwicklung und Ertragslage Die Umsatzerlöse des Konzerns werden wesentlich von den Umsätzen der Ruhlamat GmbH und der Ruhlamat Automation Technologies (Suzhou) Co., Ltd., in China bestimmt. Insgesamt sind die Konzernumsatzerlöse im Berichtsjahr gegenüber dem Vorjahr um EUR 21,4 Mio. bzw. 17% gestiegen, die Gesamtleistung hat sich auf EUR 208,1 Mio. (+33%) erhöht. Der Anstieg der Gesamtleistung ist - trotz starkem Rückgang der Umsatzerlöse de Ruhlamat GmbH - im Wesentlichen auf die Konzerngesellschaften in China zurückzuführen. Der Rohertrag des Konzerns ist analog zur Entwicklung der Gesamtleistung um EUR 12,0 Mio. oder 19% gestiegen. Die Rohertragsmarge bewegt sich mit 36% unter dem Niveau des Vorjahres, was im Wesentlichen auf Effekte aus der verlustfreien Bewertung der unfertigen Erzeugnisse zurückzuführen ist. Die Personalaufwendungen sind um EUR 7,2 Mio.oder 15% gestiegen, die anderen betrieblichen Aufwendungen haben sich mit einem Anstieg von EUR 7,9 Mio. (+ 41%) überproportional stark entwickelt. Das Betriebsergebnis beträgt ./. EUR 5,9 Mio. (Vorjahr: ./. EUR 1,5 Mio.) und liegt unter dem Niveau des Vorjahres. Der Rückgang des Betriebsergebnisses liegt im Wesentlichen im Rückgang der Rohertragsquote sowie im überproportionalen Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen begründet. Das Finanzergebnis ist mit ./. EUR 1,2 Mio. negativ und liegt unter dem Niveau des Vorjahres (./. EUR 0,3 Mio.). Insgesamt hat sich das Jahresergebnis des Konzerns gegenüber dem Vorjahr um EUR 5,3 Mio. auf ./. EUR 7,6 Mio. vermindert. Dies entspricht einer negativen Umsatzrentabilität von 5,1% (Vorjahr: ./. 1,8%) und liegt unter unseren Erwartungen.Insgesamt beurteilen wir den Geschäftsverlauf als stabil, jedoch deutlich unter den Erwartungen. B. 4 Vermögenslage Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme verminderte sich gegenüber dem Vorjahr um EUR 1,4 Mio. auf EUR 26,7 Mio., was einer Anlagenintensität von 16% entspricht. Die Verminderung des Working Capital um EUR 9,8 Mio. ist im Wesentlichen auf den deutlichen Anstieg der kurzfristigen Bankverbindlichkeiten zurückzuführen. Die Eigenkapitalquote der Gesellschaft beträgt 30% bei einem Eigenkapital von EUR 50,7 Mio. (Vorjahr: 41% bei EUR 61,9 Mio.). Die Bilanzsumme nahm insgesamt um EUR 16,9 Mio. zu. Neben der umsatzbedingten Zunahme der Vorräte ist diese Entwicklung auch auf die Zunahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zurückzuführen. B. 5 Finanzlage Aus der laufenden Geschäftstätigkeit wurde ein Mittelabfluss von EUR 23,6 Mio. generiert, der im Wesentlichen auf die Zunahme der Vorräte und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen des Konzerns zurückzuführen ist. Der Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit betrifft hauptsächlich Investitionen in das Sachanlagevermögen. Insgesamt beliefen sich die Investitionen des Geschäftsjahres auf EUR 4,7 Mio. Der Mittelzufluss im Rahmen der Finanzierungstätigkeit der Gesellschaft erfolgt im Wesentlichen aus der Aufnahme von Finanzkrediten. Zahlungsverpflichtungen kommen wir fristgerecht nach. Die Liquidität des Konzerns als auch der Konzerngesellschaften ist sichergestellt. Insgesamt verringerte sich der Finanzmittelfonds im Vergleich zum Vorjahr um EUR 10,6 Mio. auf EUR 16,9 Mio. Dies entspricht einem Anteil von 10% an der Bilanzsumme. C Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren C. 1 Mitarbeiter und Ausbildung Gutes Personal ist Basis unseres Erfolgs. Strategische Veränderungen innerhalb des Personalbereichs wie bspw. das erfolgskritische Feld der Nachwuchsgewinnung werden mit einem Bündel von Maßnahmen begleitet, die sich an alle Personalmitarbeiter der Konzerngesellschaften richten. C. 2 Internationale Tochterunternehmen Die Zusammenarbeit der einzelnen Konzerngesellschaften wurde im abgelaufenen Berichtsjahr weiter intensiviert, um den Erfolgsfaktor internationale Verflechtung zu stärken. Dem Anspruch unserer Kunden, mit einem mittelständischen Global Player zusammen zu arbeiten, konnten wir damit gerecht werden. Die weltweiten Perspektiven sind trotz des Krieges in der Ukraine gut, sodass wir für das neue Geschäftsjahr mit entsprechenden Auftragseingängen rechnen. Auch unsere weltweiten Servicestandorte tragen einen wesentlichen Teil zur globalen Vernetzung bei. D Chancen und Risiken D. 1 Gesamtaussage der Geschäftsleitung Unter Berücksichtigung des aktuellen Geschäftsplans hat sich unsere Chancen- und Risikosituation im Vergleich zum Vorjahr insgesamt nicht wesentlich verändert. Es wurden keine neuen Risiken identifiziert, die sich potenziell kritisch auf das Ergebnis auswirken könnten. Aus dem Früherkennungssystem wie auch nach Einschätzung der Geschäftsleitung, waren im aktuellen Prognosezeitraum keine Risiken absehbar, die einzeln oder in ihrer Gesamtheit den Fortbestand des Konzerns gefährden. Diese drohen auch nicht in absehbarer Zukunft. D. 2 Chancen- und Risikomanagement Um Chancen und Risiken frühzeitig zu erkennen, werden umfangreiche betriebswirtschaftliche Instrumente zur Unternehmenssteuerung und Risikoüberwachung eingesetzt. Ferner erstellt das Controlling regelmäßig Berichte zur Unternehmenssteuerung für die Entscheidungsträger und -gremien. Die operativen Prozesse in Produktion und Beschaffung werden durch die Geschäftsführung laufend überwacht. Etwaige Risiken werden durch Substitution in Grenzen gehalten. Außerdem ist die organisatorische Gliederung des Konzerns in 3 Geschäftsfeldern mit unterstützenden Serviceorganisationen dazu in der Lage, konjunkturelle Schwankungen zu kompensieren bzw. abzuschwächen. Für Umweltrisiken und sonstige operative Risiken hat die Gesellschaft entweder bilanziell Vorsorge getroffen oder entsprechende Versicherungen abgeschlossen. D. 3 Chancen Die Produkte des Konzerns sind technologisch anspruchsvoll und qualitativ hochwertig. Die gefertigten Maschinen sind zum weit überwiegenden Teil Unikate. Dieses Merkmal hebt die Produkte des Konzerns von Produkten der Konkurrenz deutlich ab. Die globale Präsenz mit Standorten in Deutschland, China, Mexiko, Indien und Malaysia bietet Vorteile und Synergien, die unsere Kunden schätzen. Das weltweite Netz beeinflusst unsere Stellung insb. bei Großkonzernen nachhaltig positiv. Insoweit gilt es, diesen Vorteil gegenüber unseren Wettbewerbern weiter auszubauen. Weitere Chancen sehen wir in der Erschließung neuer Märkte und Kunden, die nicht der Automobilbranche im weiteren Sinne zuzurechnen sind. Außerdem sehen wir innerhalb des Konzernverbundes noch ungenutzte Synergien, die es zu heben gilt. D. 4 Risiken Markt- und branchenspezifische Rahmenbedingungen beeinflussen maßgeblich den Geschäftserfolg. Daher verfolgt die Gesellschaft aufmerksam die wirtschaftliche Entwicklung der für sie relevanten Branchen und Regionen. Darüber hinaus liegen die Risikopotenziale jedoch überwiegend in Ausfall- und Bonitätsrisiken. Diesen wird durch ein permanentes Debitorenmanagement entgegengewirkt. Die Risikoposition hat sich dabei gegenüber dem Vorjahr nicht verändert. Vom Krieg in der Ukraine erwarten wir weiterhin keine wesentliche oder bestandsgefährdende Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Nach Überprüfung der Risikolage kommt die Gesellschaft zu dem Zeitpunkt der Aufstellung des Konzernlageberichtes zu dem Ergebnis, dass keine bestandsgefährdenden Risiken vorliegen. E Prognose E. 1 Prognosehorizont Die folgenden Angaben zum Prognosezeitraum beziehen sich grundsätzlich auf das IV. Quartal 2023 sowie auf die ersten drei Quartale des Jahres 2024. E. 2 Künftige Rahmenbedingungen Für das Gesamtjahr 2024 prognostiziert der Internationale Währungsfonds (IWF) ein Weltwirtschaftswachstum von +3,1 Prozent. Dies entspricht dem vergleichbar schwachen Wachstum im Jahr 2023. Zwar äußerte sich der IWF zu Jahresbeginn 2024 auch für 2024 optimistischer als noch im Herbst 2023. Allerdings wird für die entwickelten Volkswirtschaften mit einem leichten Dynamikverlust von 0,1 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr gerechnet, da sowohl die US-amerikanische als auch die japanische Wirtschaft mit vermindertem Tempo wachsen dürften. Für den Euro-Raum wird ein Anstieg des BIP um 0,9 Prozent prognostiziert. Die deutsche Wirtschaft dürfte sich mit +0,5 Prozent erneut unterdurchschnittlich entwickeln. In den Schwellen- und Entwicklungsländern wird das Wachstumstempo wie in den beiden Vorjahren auf 4,1 Prozent geschätzt. China (+4,6 Prozent) und Indien (+6,5 Prozent) werden voraussichtlich etwas schwächer wachsen als im Jahr 2023. Gleiches gilt für Lateinamerika (+1,9 Prozent). Mehr Dynamik erwartet der IWF hingegen in den Regionen Mittlerer Osten/Zentralasien (+2,9 Prozent) sowie Subsahara-Afrika (+3,8 Prozent). Abwärtsrisiken für die Prognose liegen in geopolitischen Risiken, insbesondere in der Eskalation des Nahostkonflikts und dem anhaltenden Krieg in der Ukraine, sowie in witterungsbedingten Schocks, einem anhaltenden Anstieg der Kerninflation und einer Wachstumsverlangsamung in China. Auf der anderen Seite könnte es auch zu einer schnelleren wirtschaftlichen Erholung in China mit positiven grenzüberschreitenden Wachstumsimpulsen kommen. Ein stärkerer Aufschwung wäre auch zu erwarten, wenn die Inflation schneller als erwartet zurückgeht und die Zentralbanken die Zinsen rascher lockern (vgl. IWF, World Economic Outlook, Januar 2024). Für das Jahr 2024 erwarten die VDMA-Volkswirte erneut eine Stagnation des preisbereinigten Weltmaschinenumsatzes. Für alle vier großen Produktionsstandorte in Asien wird Wachstum im Jahr 2024 vorhergesagt, wobei Indien (+5 Prozent) erneut Spitzenreiter sein dürfte. Die Ausgangslage in den anderen drei Ländern ist recht unterschiedlich: So folgt der kleine Zuwachs in Süd-Korea und Japan (jeweils +1 Prozent) auf einen vergleichsweisen hohen Rückgang im Jahr 2023. In China sollte sich das Wachstum mit +2 Prozent fortsetzen, was ein signifikanter Tempoverlust wäre, verglichen mit den Jahren vor der Corona-Pandemie. Da die Auftragseingänge in der EU-27 als auch in den USA im Jahr 2023 preisbereinigt deutlich den Vorjahreswert verfehlten, wird für 2024 ein realer Umsatzrückgang von jeweils 2 Prozent prognostiziert (vgl. VDMA, Maschinenbau Konjunktur international, Dezember 2023). Uns ist bewusst, dass es aufgrund des Ukraine-Krieges weiterhin negative Auswirkungen auf das konjunkturelle Umfeld geben kann. Dennoch schätzen wir die Entwicklung unserer Kerngeschäftsfelder für die kommenden Jahre vor dem Hintergrund der obigen Prognose insgesamt positiv ein und rechnen mit weiterem Wachstum. Auch die überwiegend positive Resonanz und die Zufriedenheit unserer Kunden mit unseren Leistungen stimmen uns trotz des fortgesetzt schwierigen wirtschaftlichen Umfelds und des herausfordernden Wettbewerbs zuversichtlich. E. 3 Umsatz- und Ergebnisprognose Vor dem Hintergrund der vorab getätigten Aussagen und vor dem Hintergrund des positiven Auftragsbestands erwartet die Mack Holding GmbH für das Geschäftsjahr bis zum 30.09.2024 eine Gesamtleistung leicht über dem Niveau des Vorjahres. Die Ergebniserwartungen des Betriebsergebnisses liegen deutlich über Vorjahresniveau, sodass angesichts dieser Ergebnisprognose von einer moderat positiven Entwicklung ausgegangen werden kann.
Gerstungen, im April 2024 Die Geschäftsführung der Mack Holding GmbH KonzernbilanzAktiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
Konzernkapitalflussrechnung
Der Finanzmittelfonds umfasst den Posten Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks. Die Zusammensetzung des Finanzmittelfonds sowie seine Veränderung ergeben sich dabei wie folgt:
Konzerneigenkapitalspiegel
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2022/2023Mack Holding GmbH, GerstungenA. Allgemeine Angaben Die Mack Holding GmbH mit Sitz in Gerstungen ist im Handelsregister des Amtsgerichts Jena unter der Nummer HRB 515416 eingetragen. Der Konzernabschluss wurde nach den Vorschriften des Dritten Buches des HGB in Verbindung mit rechtsform- spezifischen Sondervorschriften des GmbHG aufgestellt. Die zur Erläuterung der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung erforderlichen Angaben sind, soweit gesetzlich zulässig, in den Anhang übernommen. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt bzw. gegliedert. Konzernwährung ist Euro. B. Konsolidierungskreis Der Konsolidierungskreis der Mack Holding GmbH, Gerstungen, umfasst neben dem Mutterunternehmen folgende Tochterunternehmen, die im Wege der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen werden:
Änderungen des Konsolidierungskreises gegenüber dem Vorjahr haben sich nicht ergeben. Folgende Unternehmen wurden nicht einbezogen, da sie für die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage unwesentlich sind:
C. Konsolidierungsgrundsätze Der Konzernabschluss ist unter Beachtung von § 299 HGB auf den Stichtag des Jahresabschlusses des Mutterunternehmens aufgestellt, der mit der folgenden Ausnahme zugleich auch der Abschlussstichtag der einbezogenen Unternehmen ist. Für die Gesellschaften ruhlamat Automation Technologies (India) Pvt. Ltd., Pune/Indien, ruhlamat Automation Technologies (Hefei) Co., Ltd., Hefei/China, und ruhlamat Automation Technologies (Suzhou) Co., Ltd., Suzhou/China, wurden Zwischenabschlüsse auf den Konzernabschlussstichtag aufgestellt. Die einheitliche Bewertung gemäß § 308 HGB wird auf Ebene des Konzerns mittels Anpassungsbuchungen sichergestellt. Grundsätzlich wird diese überwiegend bereits auf Ebene der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen sichergestellt. Die Kapitalkonsolidierung erfolgt gemäß § 301 HGB grundsätzlich nach der Neubewertungsmethode. Sofern der Zeitpunkt der Erstkonsolidierungen von Konzerngesellschaften auf einen Zeitpunkt vor Anwendung des BilMoG fällt, erfolgt die Kapitalkonsolidierung nach der Buchwertmethode. Erstkonsolidierungen werden auf den Gründungszeitpunkt der jeweiligen Konzerngesellschaft bzw. - sofern der Gründungszeitpunkt der jeweiligen Konzerngesellschaft vor dem Zeitpunkt der erstmaligen Aufstellung eines Konzernabschlusses liegt - auf den Zeitpunkt der erstmaligen Erstellung eines Konzernabschlusses vorgenommen. Dabei wird der Wertansatz der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile mit dem auf diese Anteile entfallenden Betrag des Zeitwerts des Eigenkapitals des Tochterunternehmens verrechnet. Die Verrechnung des Wertansatzes der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile an der zum 01.10.2018 erstmalig einbezogenen Tochtergesellschaft ruhlamat Automation Technologies (India) Pvt. Ltd., Pune/Indien, erfolgt aufgrund einer eher untergeordneten Bedeutung der Tochtergesellschaft für den Konzernabschluss nach § 301 Abs. 2 S. 5 HGB mit dem auf diese Anteile entfallenden Betrag des Eigenkapitals auf Grundlage der Wertansätze zu dem Zeitpunkt, zu dem die Gesellschaft Tochterunternehmen geworden ist und damit zu deren Gründungszeitpunkt. Stille Reserven oder Lasten im Zeitpunkt der Erstkonsolidierung der jeweiligen Konzerngesellschaft wurden nicht aufgedeckt, da diese nicht vorliegend waren. Die sich bei der Kapitalaufrechnung ergebenden passiven Unterschiedsbeträge aus der Erstkonsolidierung begründen sich in der Tatsache, dass der Zeitpunkt der erstmaligen Aufstellung des Konzernabschlusses (und damit bei einigen Konzerngesellschaften der Zeitpunkt der Erstkonsolidierung) mit dem Zeitpunkt, in dem die Konzerngesellschaft gegründet wurde, auseinander fällt. Die damit vor erstmaliger Aufstellung des Konzernabschlusses thesaurierten Gewinne (technischer passiver Unterschiedsbetrag) wurden direkt in die Gewinnrücklagen eingestellt. Forderungen und Verbindlichkeiten sowie Aufwendungen und Erträge zwischen den konsolidierten Unternehmen werden gemäß §§ 303, 305 HGB im Rahmen der Schulden- sowie Aufwands- und Ertragskonsolidierung eliminiert. Zwischenergebnisse werden herausgerechnet, soweit sie nicht von untergeordneter Bedeutung sind. Latente Steuern auf Konsolidierungsmaßnahmen gemäß § 306 HGB werden auf temporäre Bilanzdifferenzen aus der Schuldenkonsolidierung und der Zwischenergebniselminierung gebildet. D. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und linear über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben bzw. auf die Laufzeit der zugrunde liegenden Verträge verteilt. Die Zugänge zum Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Die beweglichen Anlagen werden entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer planmäßig linear bzw. degressiv abgeschrieben. Sobald die lineare Abschreibung die degressive Abschreibung übersteigt, wird von der degressiven zur linearen Abschreibung übergegangen. Zugänge mit Einzelanschaffungskosten bis zu € 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Für Werkzeuge wurde ein Festwert gemäß § 240 Abs. 3 HGB gebildet. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Bei den Vorräten werden die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe in Gruppen zusammengefasst und mit den durchschnittlichen Anschaffungskosten oder mit den niedrigeren Werten zum Bilanzstichtag bewertet. Der Ansatz der unfertigen Erzeugnisse sowie der fertigen Erzeugnisse erfolgt mit den Herstellungskosten. Zinsen für Fremdkapital werden nicht angesetzt. Soweit die Wertansätze den niedrigeren beizulegenden Wert übersteigen, werden Abschreibungen auf den niedrigeren Wert zum Bilanzstichtag vorgenommen. Die Grundsätze der verlustfreien Bewertung werden beachtet. Bei den Waren erfolgt die Bewertung mit den durchschnittlichen Anschaffungskosten oder mit den niedrigeren Werten zum Bilanzstichtag. Die erhaltenen bzw. geleisteten Anzahlungen werden zu Nettowerten (ohne Umsatzsteuer) bilanziert. Erhaltene Anzahlungen werden nicht auftragsbezogen offen von den Vorräten abgesetzt, soweit sie diese nicht übersteigen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert unter Berücksichtigung angemessener Einzelwertberichtigungen für erkennbare Risiken und - bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen - durch Abzug einer Pauschalwertberichtigung ausgewiesen. Soweit Forderungen unverzinslich sind und eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr besitzen, erfolgt der Ansatz mit dem Barwert. Die Abzinsung erfolgt mit einem frist- und risikoadäquaten Zinssatz. Die Wertpapiere sind zu Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die flüssigen Mittel sind mit dem Nominalwert angesetzt. Auf der Aktivseite sind als Rechnungsabgrenzungsposten Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sowie die Steuer- und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach dem Projected Unit-Credit Verfahren unter Verwendung der Richttafeln 2018 G von Prof. Klaus Heubeck ermittelt. Bei der Bewertung der Pensionsrückstellungen werden jährliche Rentensteigerungen von jährlich 0 % unterstellt. Die Pensionsrückstellungen werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Der Zinssatz beträgt 1,78 % (Vorjahr: 1,98 %). Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Auf der Passivseite sind als Rechnungsabgrenzungsposten Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Erträge für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Währungsforderungen sind zum Tageskurs, zum Zeitpunkt der Forderungsbegründung oder zum niedrigeren Kurs des Bilanzstichtages angesetzt. Währungsverbindlichkeiten sind mit dem Tageskurs des Geschäftsvorfalls bzw. mit dem höheren Stichtagskurs bewertet. Latente Steuern werden auf temporäre Differenzen zwischen handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen und Schulden gebildet. Dabei wird gemäß § 274 HGB von dem Wahlrecht Gebrauch gemacht, eine sich insgesamt ergebende Steuerentlastung in der Bilanz nicht zu aktivieren. Dabei werden auch steuerliche Verlustvorträge, die innerhalb der nächsten fünf Jahre zur Verlustverrechnung genutzt werden sollen, in die Berechnung einbezogen. Latente Steuern aus Konsolidierungsmaßnahmen gemäß § 306 HGB bestehen aus temporären Bilanzdifferenzen aus der Zwischenergebniseliminierung. E. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2022/2023 ist in einem gesonderten Anlagenspiegel dargestellt, der diesem Anhang als Anlage beigefügt ist. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 1.166 (Vorjahr: T€ 455). Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 11 (Vorjahr: T€ 753). 3. Latente Steuern Temporäre Differenzen Die aktiven latenten Steuern nach § 274 HGB resultieren aus temporären Differenzen zwischen den handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen der anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung, den unfertigen Erzeugnissen, der sonstigen Wertpapiere, der Rückstellungen für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen und der sonstigen Rückstellungen sowie aus steuerlichen Verlustvorträgen. Passive Steuerlatenzen § 274 HGB ergeben sich aus temporären Differenzen zwischen den handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Bewertung von Steuerlatenzen Der Ermittlung der latenten Steuern liegen grundsätzlich rechtsformspezifische Steuersätze der jeweiligen Länder zugrunde, die sich auf Ebene der jeweils einbezogenen Tochterunternehmen ergeben, bei denen sich die Differenzen abbauen. Die latenten Steuersalden nach § 274 HGB haben sich im Geschäftjahr wie folgt entwickelt:
Die aktiven und passiven latenten Steuern nach § 274 werden miteinander verrechnet. Auf die Aktivierung des danach verbleibenden Aktivüberhangs in Höhe von T€ 1.809 (Vorjahr: Aktivüberhang in Höhe von T€ 1.408) wird verzichtet. Die latenten Steuersalden nach § 306 HGB haben sich im Geschäftjahr wie folgt entwickelt:
4. Rückstellungen für Pensionen Bei der Bewertung der Pensionsrückstellungen erfolgt die Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre. Würde die Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre erfolgen, würde sich der Bilanzansatz um T€ 11 erhöhen (Unterschiedsbetrag im Sinne von § 253 Abs. 6 S. 1 HGB). 5. sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Verpflichtungen aus Personalkosten, Gewährleistungen und Archivierungskosten. 6. Verbindlichkeiten Eine Aufgliederung der Verbindlichkeiten ist in einem gesonderten Verbindlichkeitenspiegel dargestellt, der diesem Anhang als Anlage beigefügt ist. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 445 (Vorjahr: T€ 74). Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 205 (Vorjahr: T€ 174). 7. sonstige finanzielle Verpflichtungen
F. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse gliedern sich nach Tätigkeitsbereichen sowie nach geografischen Märkten wie folgt:
Die Umsatzerlöse werden überwiegend im Bereich Montageautomatisierung erwirtschaftet. 2. periodenfremde Erträge von nicht untergeordneter Bedeutung
3. periodenfremde Aufwendungen von nicht untergeordneter Bedeutung
4. Gesamthonorar des Abschlussprüfers Für Leistungen des Abschlussprüfers iSv § 319 Abs. 1 HGB wurden im Berichtsjahr folgende Honorare als Aufwand erfasst:
G. Sonstige Angaben 1. Arbeitnehmer
2. Geschäftsführung Geschäftsführer der Gesellschaft sind: Herr Karl Mack, Elektromeister Herr Thomas Mack, Dipl.-Betriebswirt (BA) Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung und der ehemaligen Organmitglieder im Geschäftsjahr wird nach § 314 Abs. 3 HGB in Verbindung mit § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 3. Vorschlag für die ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn der Mack Holding GmbH auf neue Rechnung vorzutragen.
Gerstungen, 03.04.2024 gez. Thomas Mack gez. Karl Mack
Abschreibungen
Aufgliederung der Verbindlichkeiten
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Konzernabschluss wurde am 15.05.2024 gebilligt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Mack Holding GmbH, Gerstungen PRÜFUNGSURTEILE Wir haben den Konzernabschluss der Mack Holding GmbH, Gerstungen, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 30.09.2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Mack Holding GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 30.09.2023 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023 und • vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN KONZERNABSCHLUSS UND DEN KONZERNLAGEBERICHT Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES KONZERNABSCHLUSSES UND DES KONZERNLAGEBERICHTS Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. • holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile. • beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, 03.04.2024 BW
PARTNER Bauer Schätz Hasenclever Partnerschaft mbB
Till Schätz, Wirtschaftsprüfer Bei Veröffentlichung oder Weitergabe des Konzernabschlusses und/oder des Konzernlageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen |
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