Stammdaten

Register
Amtsgericht Koblenz HRB 12883
Eingetragen
11.3.1992
Branche
Großhandel mit sonstigen Baustoffen und BauelementenGroßhandel mit AnstrichmittelnGroßhandel mit Bergwerks-, Bau- und Baustoffmaschinen
Gegenstand
Der Groß- und Einzelhandel mit Baustoffen, modernem Baubedarf und der Landhandel.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Marc Hamann
seit 20.6.2024
Geschäftsführer
Henning Stumpf
seit 8.6.2021
Geschäftsführer
Peter Hamann
seit 24.2.2006
Geschäftsführer
Leo Hamann
seit 24.2.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
50.00%
50.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Hamann Holding GmbH
Germany
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Hamann GmbH

Nickenich

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023

HAMANN GMBH DER GESCHÄFTSJAHR

A. Grundlage des Unternehmens

Die Hamann GmbH ist ein Handelsunternehmen, das in den Bereichen Baustoffhandel, Handel mit Schüttgütern, Mineralölhandel, sowie Handel mit Winterstreugütern tätig ist.

B. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliches Umfeld, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Im Jahr 2023 stand die deutsche Wirtschaft weiterhin unter dem Einfluss der anhaltenden geopolitischen Spannungen und den daraus resultierenden wirtschaftlichen Unsicherheiten. Die Inflation blieb hoch, wenn auch leicht rückläufig im Vergleich zum Vorjahr. Trotz der Herausforderungen konnte die deutsche Wirtschaft ein moderates Wachstum verzeichnen. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg um 0,5 % im Vergleich zu 2022.

Die Bauwirtschaft litt weiterhin unter hohen Materialkosten und gestiegenen Zinsen, was zu einem Rückgang der Investitionstätigkeit führte. Der Wohnungsbau verzeichnete erneut einen realen Umsatzrückgang von rund 30 %, während der Wirtschaftsbau um real etwa 20 % zurückging. Im öffentlichen Bau kam es ebenfalls zu einem nominalen Rückgang von 15 %, real betrug der Rückgang etwa 40 %.

2. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs und des Geschäftsergebnisses 2023

Die Geschäftsentwicklung der Hamann GmbH im Jahr 2023 war von den schwierigen Rahmenbedingungen geprägt, jedoch konnte das Unternehmen immer noch relativ stabile Ergebnisse vorweisen. Der Gesamtumsatz sank um 6,6 % und damit deutlich geringer als der der Gesamtbaubranche.

Die Umsatzentwicklung in den einzelnen Segmenten fiel dabei jedoch sehr unterschiedlich aus.

Wie im Lagebericht 2022 erwartet, waren die Sparten Mineralölhandel und Baustoffe in 2023 von Rückgängen betroffen. Im Bereich Mineralölhandel war ein besonders hohes Umsatzminus von mehr als 40% zu verzeichnen. Hierfür verantwortlich war das hohe Preisniveau in 2023 verbunden mit der hohen Volatilität dieses Teilmarktes.

Das größte Umsatzsegment Baustoffe verzeichnete mit minus 13,24% ebenfalls einen starken Rückgang, jedoch fiel dieser in unserem Unternehmen geringer als im Gesamtmarkt aus.

Entgegen der Erwartung konnte der ebenfalls sehr volatile Teilmarkt für Streugut gegenüber dem Vorjahr ein Umsatzplus von mehr als 35% erzielen.

Der Bereich Schüttgüter verzeichnete ebenfalls einen Umsatzzuwachs. Hier stiegen die Erlöse um mehr als 19 %.

Die Rohertragsquote ist gegenüber dem Vorjahr um 1,2% gestiegen. Verbunden mit dem Umsatzrückgang im Bereich der Baustoffe war auch ein erheblicher Rückgang des eher margenschwachen Streckengeschäfts. Absolut hat sich der Rohertrag um 222T€ gegenüber dem Vorjahr vermindert.

Der Betriebsaufwand hat sich gegenüber dem Vorjahr erneut erhöht.

Verantwortlich dafür sind im Wesentlichen die weiter gestiegenen Personalkosten. Der nach wie vor bestehende Fachkräftemangel verbunden mit der Inflationsdruck und der damit einhergehenden Verteuerung der Personalressourcen treiben die Kosten im Personalbereich.

Neben den Personalkosten gab es auch deutliche Kostensteigerungen in den Vertriebskosten. Innerhalb dieses Kostenblocks ergaben sich deutliche Kostensteigerungen für Werbeausgaben. Unser Unternehmen hat die Werbeausgaben deutlich erhöht, um die Nachfrageausfälle im Bereich Baustoffe abzufedern.

Auch der Bereich der Verwaltungskosten verzeichnete einen Zuwachs gegenüber dem Vorjahr. Insbesondere gestiegene Rechts- und Beratungskosten sind dafür verantwortlich.

In Summe hat der Betriebsaufwand sowohl nominal als auch relativ deutlich zugenommen. Die Aufwandsquote lag mit 19,8% vom Umsatz 2,0%-Punkte und 485 T€ höher als im Vorjahr.

Das Finanz- und Beteiligungsergebnis wurde gegenüber dem Vorjahr deutlich gesteigert. Dies ist bedingt durch das allgemein gestiegene Zinsniveau und die damit einhergehenden Zinserträge. Des Weiteren wurden höhere Beteiligungserträge eines Tochterunternehmens erzielt.

Das Neutrale Ergebnis ist im Gegensatz zum Vorjahr negativ. Hierfür verantwortlich sind erhöhte Aufwendungen im Bereich des Forderungsmanagements und der Forderungsverluste.

Insgesamt verbleibt ein Ergebnis vor Ertragsteuern 2.985 T€ nach 3.712 T€ im Vorjahr. Erwartungsgemäß liegt das Ergebnis nach Steuern unter dem des Vorjahres und beträgt 2.269 T€ (i.V. 2.670 T€).

3. Lage des Unternehmens

Der Umsatz- und Ergebnisrückgang des Geschäftsjahres 2023 haben keinen wesentlichen Einfluss auf die Lage des Unternehmens. Diese ist weiterhin sehr stabil.

Die Hamann GmbH weißt eine gute Eigenkapitalquote von 79,8% auf. Diese liegt weit über dem Branchendurchschnitt und ist auch in 2023 gestiegen.

Das Vermögen der Gesellschaft setzt sich zum 31.12.2023 im Wesentlichen aus dem Anlagevermögen von 2.574 T€ und dem Umlaufvermögen von 18.244 T€ zusammen. Die Bilanzsumme hat gegenüber dem Vorjahr um 2,3% auf 20.878 T€ leicht zugenommen.

Das Anlagevermögen hat abschreibungsbedingt abgenommen. Aufgrund der sich eintrübenden Konjunkturaussichten wurden Ersatzinvestitionen verschoben oder gestrichen. Zur Absicherung der Liquidität für die kommenden Perioden wurden auch wieder verstärkt außerbilanzielle Finanzierungsformen wie Leasing genutzt.

Die Vorräte konnten gegenüber dem Vorjahr um 962 T€ deutlich verringert werden. Aufgrund der geringeren Beschäftigung wurden die Bestände permanent Überwacht und Lagerbestände soweit möglich optimiert. Eine weiterhin deutliche Verbesserung der Warenverfügbarkeit gegenüber den Vorjahren trug ebenfalls zu einer geringeren Lagerhaltung bei.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bewegen sich nahezu auf Vorjahresniveau. Dem konjunkturell geschuldeten Druck nach verlängerten Debitorenlaufzeiten konnte durch ein konsequentes Debitorenmanagement begegnet werden. Die permanente Überwachung und gegebenenfalls Neubewertung des Debitorenbestandes wird als außerordentlich wichtig angesehen.

Die liquiden Mittel haben gegenüber dem Vorjahr abgenommen Sie sind weiterhin vollkommen ausreichend für die Belange der Gesellschaft.

Stark zugenommen haben die Forderungen im Verbundbereich. Die Finanzierung von Gesellschaften im Verbundbereich wird im Wesentlichen durch Innenfinanzierung vorgenommen.

Das Fremdkapital gliedert sich in mittel-langfristige und kurzfristige Verbindlichkeiten.

Derzeit bestehen keine Verbindlichkeiten im Bereich der Mittel- und langfristigen Finanzierungen. Die vorhandenen Pensionsverpflichtungen werden aktiv gemanagt und entsprechende Vorsorge getroffen. Derzeit übersteigen die Aktivwerte die Rückstellungsverpflichtungen.

Gegenüber Kreditinstituten bestanden zum Bilanzstichtag - wie im Vorjahr - keine Verbindlichkeiten.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen zum Stichtag 1.355 T€,dies entspricht 6,5% der Bilanzsumme. Sie werden regelmäßig innerhalb der vorgegebenen Zahlungsfristen unter Skontoausnutzung beglichen.

Größere Investitionsvorhaben für die nächsten Jahre sind nicht vorgesehen.

C. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens

I. Risikobericht

1. Allgemeine Risiken

Die Gesellschaft ist in besonderem Maße abhängig von der Konjunktur in der Baubranche und der Nachfrage nach Streugut.

Die schwierige konjunkturelle Situation in der Baubranche hervorgerufen durch den massiven Abbau von staatlichen Fördermaßnahmen verbunden mit den überproportionalen, erheblichen Preissteigerungen im Bausektor, der allgemein hohen Inflation und des Anstieg des Zinsniveaus, haben erhebliche Auswirkungen auf die aktuelle Bautätigkeit und damit auf die Nachfrage von Baustoffen.

Die Nachfrage nach Streugut ist im Wesentlichen witterungsbedingt und damit volatil. Eine Prognose lässt sich daher nicht mit Sicherheit stellen. Wir gehen für 2024 von einem ähnlich guten Niveau wie 2023 aus.

Den möglichen Risiken des Marktes begegnen wir mit einem konsequenten kundenorientierten Verhalten, einer permanenten Veränderung und Anpassung des Produktsortiments und der Aktualisierung der Ausstellungsflächen.

Darüber hinaus fördert die Kooperation zur Eurobaustoff GmbH & Co. KG, Karlsruhe,durch administrative, logistische und vertriebstechnische Maßnahmen die Geschäftstätigkeit der Hamann GmbH. Eine besondere Abhängigkeit von einzelnen Großkunden liegt nicht vor und ist auch in Zukunft nicht zu erwarten.

Die Kooperation zur Eurobaustoff GmbH & Co. KG wirkt sich auch auf der Beschaffungsseite positiv aus. So rechnen wir mit einem großen Teil unserer Lieferanten über die Eurobaustoff GmbH & Co. KG ab und realisieren dadurch nicht unerhebliche Einkaufsvorteile.

Risikobegrenzend wirkt auch das breit angelegte Produktsortiment der Gesellschaft.

Zur frühzeitigen Erkennung von Risiken werden entsprechend dem jeweiligen Risikoprofil unterschiedliche Instrumente eingesetzt. Insbesondere das laufende Unternehmenscontrolling steht der Geschäftsleitung zur Analyse positiver und beeinträchtigender Entwicklungen zur Verfügung, die konsequent ausgewertet und zur Steigerung der Ertragsfähigkeit genutzt werden.

Zu den geschäftlichen Risiken gehören auch solche, die sich aus Sachanlage- und Beteiligungsinvestitionen ergeben können. Diese Aktivitäten sind aufgrund ihrer Zukunftsorientierung notwendig, um den Fortbestand des Unternehmens zu sichern und zugleich risikoträchtig wegen der damit verbundenen Unsicherheiten. SorgfältigePrüfungen im Vorfeld von Investitionen werden auch dazu genutzt, um die operativen Risiken zu steuern und zu reduzieren.

Für einzelne Schadensfälle und Haftungsrisiken haben wir Versicherungen eingedeckt, die sicherstellen, dass mögliche Folgen eintretender Risiken sich in Grenzen halten oder ausgeschlossen werden. Deren Umfang wird laufend überprüft und bei Bedarf angepasst.

Ein wichtiges Element bei der Überwachung und der Kontrolle der wirtschaftlichen Risiken des operativen Geschäfts ist das Berichtswesen. Signifikante Abweichungen werden in monatlichen Ergebnisermittlungen und Analysen erfasst und erörtert.

2. Spezielle Risiken

Die Liquiditätslage der Gesellschaft liegt auf sehr solidem Niveau. Es sind keine Engpässe zu erwarten. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Kreditlinien bei Kreditinstituten.

Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen. Der Forderungsbestand wird permanent überwacht und analysiert. Es besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit mehreren Rechtsanwaltskanzleien im Bereich des Forderungsmanagements und der effektiven Beitreibung von Forderungen.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen unter Skontoausnutzung gezahlt.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art.

Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit werden Liquiditätspläne erstellt, die permanent an aktuelle Änderungen angepasst werden und als Basis für die Finanzmitteldisposition dienen.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfalls- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.

Zur missbräuchlichen Verwendung von Daten verwenden wir in der Hamann GmbH Datensicherungssysteme, die einen beschränkten Zugriff der User und externer Geschäftspartner gewährleisten. Ständig sind wir bemüht, die Hard- und Software-Infrastruktur auch in Bezug auf die Datensicherheit zu verbessern. Tägliche Datensicherungen gewährleisten eine kurzfristige Verfügbarkeit sämtlicher wesentlicher Unternehmensdaten, auch bei einem kurzfristigen Datenverlust.

II. Prognosebericht und Chancen

Für das Jahr 2024 wird aufgrund der weiterhin unsicheren wirtschaftlichen Rahmenbedingungen mit einer verhaltenen Geschäftsentwicklung gerechnet. Die Bauwirtschaft steht vor weiteren Herausforderungen durch hohe Zinsen und Materialkosten. Die Hamann GmbH plant, durch eine weitere Optimierung der Lagerhaltung und Effizienzsteigerungen die Kostenstruktur zu verbessern und sich den Marktbedingungen anzupassen.

Bereits die ersten Monate des Geschäftsjahres zeigen erneut einen Umsatzrückgang verbunden mit weiterhin gestiegenen Preisen. Für die zweite Jahreshälfte erwarten wir eine Stagnation auf Niveau des ersten Halbjahres.

Die Umsätze im Bereich Streugüter waren in der ersten Jahreshälfte zufriedenstellend. Wir erwarten einen Umsatz auf Höhe des Vorjahres, da wir von einer guten Nachfrage im Rahmen des Frühbezugs von Streugut im Herbst ausgehen.

Die Entwicklung im Bereich des Mineralölhandels ist in 2024 sehr volatil. Die Nachfrage nach Heizöl ist aufgrund des hohen Preisniveaus in der ersten Jahreshälfte sehr verhalten. Die weitere Entwicklung wird abzuwarten sein.

Insgesamt sehen wir deutliche Risiken in der aktuellen Entwicklung. Es gibt aber auch erste vorsichtige Signale, dass die Lage im Bausektor sich wieder entspannen könnte, diese möchten wir jedoch aufgrund der noch sehr hohen Unsicherheit nicht überbewerten.

Bis zum Jahresende erwarten wir in Abhängigkeit der weiteren Entwicklungen leicht sinkende Umsatzerlöse und damit verbunden ein deutlich geringeres Jahresergebnis als im Vorjahr.

Weiterhin erachten wir die Bindung und Förderung unserer Mitarbeiter als wichtiges Unternehmensziel. Die Mitarbeiterbindung und Förderung sind essenziell für den langfristigen Erfolg eines Unternehmens. Motivierte und qualifizierte Mitarbeiter steigern die Produktivität, fördern Innovation und sorgen für eine positive Unternehmenskultur. Durch gezielte Entwicklungsmaßnahmen und Anerkennung wollen wir die Zufriedenheit und Loyalität unserer Mitarbeiter erhöhen, Fluktuation reduzieren und uns als attraktiver Arbeitgeber in der Region positionieren. Langfristig führt dies zu stabilen, engagierten Teams und nachhaltigem Wachstum des Unternehmens.

Die in den vergangenen Jahren angeschobenen Digitalisierungsprozesse werden konsequent weiterverfolgt. Wir legen dabei ein besonderes Augenmerk auf optimierte Prozesse hinsichtlich der Logistik und Lieferkettenkoordination. Ebenfalls ist die Datensicherheit und der damit verbundene Schutz von sensiblen Kunden-, und Unternehmensdaten von sehr hoher Wichtigkeit und steht im Fokus unseres Handelns.

 

Nickenich, den 30.07.2024

Hamann GmbH

Die Geschäftsführung

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

HAMANN GMBH, NICKENICH

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
TEUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 2.574.733,94 2.957,9
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 4.294,00 0,0
II. Sachanlagen 2.151.212,20 2.538,7
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 148.533,20 163,5
2. Technische Anlagen und Maschinen 30.937,00 39,0
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.971.742,00 2.333,8
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 2,4
III. Finanzanlagen 419.227,74 419,2
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 235.390,05 235,4
2. Beteiligungen 183.837,69 183,8
B. UMLAUFVERMÖGEN 17.960.999,36 17.356,6
I. Vorräte 2.832.945,86 3.794,9
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 13.328.458,70 10.776,4
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 382.443,87 703,1
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.683.729,29 1.760,1
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 1.799.594,80 2.785,3
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 69.346,80 58,8
D. AKTIVER UNTERSCHIEDSBETRAG AUS DER VERMÖGENSVERRECHNUNG 212.804,09 38,3
20.817.884,19 20.411,6

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
TEUR
A. EIGENKAPITAL 16.608.303,13 15.939,3
I. Gezeichnetes Kapital 1.000.000,00 1.000,0
II. Gewinnrücklagen 5.000.000,00 5.000,0
III. Bilanzgewinn 10.608.303,13 9.939,3
- davon Gewinnvortrag EUR 8.339.302,73 (im Vorjahr TEUR 7.269,3)
B. RÜCKSTELLUNGEN 1.261.519,12 1.841,3
C. VERBINDLICHKEITEN 2.948.061,94 2.631,0
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 55.291,67 85,6
2. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 102.464,30 208,2
20.817.884,19 20.411,6

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023
EUR
2022
TEUR
1. Rohergebnis 18.055.475,30 18.576,3
2. Personalaufwand -8.121.198,93 -7.867,1
a) Löhne und Gehälter -6.849.704,50 -6.629,1
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.271.494,43 -1.238,0
- davon für Altersversorgung EUR 40.120,71 (im Vorjahr TEUR 89,8)
3. Abschreibungen -618.138,64 -654,0
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -618.138,64 -654,0
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -7.134.300,45 -6.651,2
5. Erträge aus Beteiligungen 760.456,92 311,7
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 126.661,87 82,5
- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 5.403,01 (im Vorjahr TEUR 10,9)
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -47.876,75 -51,9
- davon aus der Aufzinsung von Rückstellungen EUR 40.957,00 (im Vorjahr TEUR 42,1)
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -715.643,73 -1.041,8
9. Ergebnis nach Steuern 2.305.435,59 2.704,5
10. Sonstige Steuern -36.435,19 -34,5
11. Jahresüberschuss 2.269.000,40 2.670,0
12. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 8.339.302,73 7.269,3
13. Bilanzgewinn 10.608.303,13 9.939,3

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

HAMANN GMBH, NICKENICH

I. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS UND ZU DEN BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Hamann GmbH hat ihren Sitz in 56645 Nickenich und ist eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Koblenz unter HRB 12883.

Anwendung der handelsrechtlichen Vorschriften

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes erstellt.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. von § 267 Abs. 2 HGB und hat das Wahlrecht nach Artikel 93 Abs. 2 EGHGB zur vorzeitigen Anhebung der Schwellenwerte gem. § 267 HGB angewandt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen, angesetzt.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt, vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend der branchenüblichen Nutzungsdauer. Die Abschreibungen auf das Anlagevermögen erfolgen nach der linearen Methode unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer.

Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Die Gegenstände des Sachanlagevermögens werden zwischen 2 und 33 Jahren abgeschrieben.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet.

Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten, vermindert um Anschaffungskostenminderungen sowie im Bereich der Baustoff- und Baumarktbestände um einen Gängigkeitsabschlag gemindert bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Die Bewertung der übrigen Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens erfolgt zum Nennwert, bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen unter Abzug angemessener Wertberichtigungen sowie eines Skontoabschlags.

Das zur Rückdeckung der Pensionsverpflichtung dienende Deckungsvermögen (TEUR 2.606) wurde zum Zeitwert/Aktivwert der Versicherung bzw. Kontoauszug der verpfändeten Bankguthaben bewertet und nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit den zugrunde liegenden Pensionsverpflichtungen (TEUR 2.393) verrechnet. Der Aktivüberhang in Höhe von TEUR 213 wurde als Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung ausgewiesen.

Die Pensionsverpflichtung wurde auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnungen (modifiziertem Teilwertverfahren; unter Anwendung der Sterbetafel Dr. Heubeck 2018 G) mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, hierbei wurde gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB eine pauschale Restlaufzeit der Verpflichtung von 15 Jahren angenommen. Berücksichtigt wurde ein Rechnungszinsfuß von 1,82 % p.a.. Als Rententrend wurde ein Wert von 2,0% p. a. und ein Gehaltstrend von 0,0% p. a. unterstellt.

Der Unterschiedsbetrag (§ 253 Abs. 6 HGB) zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellung nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt TEUR 33 und unterliegt einer Ausschüttungssperre.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen die erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten, die bis zum Abschlussstichtag entstanden und bis zum Tag der Bilanzaufstellung erkennbar waren. Sie wurden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert.

II. ERLÄUTERUNGEN ZU DEN POSTEN DER BILANZ UND DER GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Anlagevermögen

Zur Zusammensetzung des Anlagevermögens und zur Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 einschließlich der kumulierten Anschaffungs- und Herstellungskosten und der kumulierten Abschreibungen, wird auf den beigefügten Anlagespiegel verwiesen (Anlage zum Anhang), der Bestandteil des Anhangs ist.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen TEUR 65 (im Vorjahr TEUR 423) aus Lieferungen und Leistungen.

Von den Forderungen gegen Beteiligungsunternehmen handelt es sich in Höhe von TEUR 1.653 (im Vorjahr TEUR 1.729) um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen Personalverpflichtungen von TEUR 956 (im Vorjahr TEUR 1061), Geschäfts- und Abwicklungsrisiken von TEUR 171 (im Vorjahr TEUR 166) sowie übrige Rückstellungen von TEUR 111 (im Vorjahr TEUR 163).

Verbindlichkeiten

Davon mit einer Restlaufzeit
Gesamtbetrag 31.12.2023
EUR
bis zu einem Jahr
EUR
zwischen einem und fünf Jahre
EUR
von mehr als fünf Jahre
EUR
Gesamtbetrag 31.12.2022
EUR
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 55.291,67 55.291,67 0,00 0,00 85.639,84
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 102.464,30 102.464,30 0,00 0,00 208.249,11
Stand 31.12.2023 2.948.061,94 2.948.061,94 0,00 0,00 2.631.061,11
Vergleich 31.12.2022 2.631.061,11 2.631.061,11 0,00 0,00

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sowie die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

III. SONSTIGE ANGABEN

Haftungsverhältnisse

Die Hamann GmbH haftet aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten zum 31. Dezember 2023 in Höhe von TEUR 2.343.

Das Risiko aus der Inanspruchnahme schätzen wir, aufgrund der soliden Vermögens- Finanz- und Ertragslage des Unternehmens, für das die Sicherheiten gestellt wurden, als gering ein.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

2024
TEUR
2025-2028
TEUR
ab 2029
TEUR
Mietverpflichtungen 680 321 0
Leasingverpflichtungen 453 960 0
1.133 1.281 0

Anzahl der beschäftigten Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Anzahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer beträgt:

2023 Ø 2022 Ø
Angestellte 73 73
gewerbliche Mitarbeiter 41 40
114 113

Beteiligungen

Beteiligungsquote des gez. Kapitals
%
Jahresergebnis
TEUR
Eigenkapital
TEUR
Hamann Mercatus GmbH, Nickenich * 100,0 1.532 9.889
Hamann Neuwied GmbH, Nickenich * 100,0 114 2.080
Hamann Spessart GmbH, Spessart * 100,0 71 1.201
Hamann Bad Neuenahr GmbH, Bad Neuenahr-Ahrweiler * 50,0 1.386 5.365

* Daten aus Jahresabschluss 31.12.2023

Geschäftsführung

- Herr Peter Hamann, Kaufmann, Nickenich

- Herr Leo Hamann, Kaufmann, Nickenich

- Herr Henning Stumpf, Kaufmann, Nordhofen

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Mit Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB unterbleibt die Angabe über die Gesamtbezüge der Geschäftsführung.

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn von EUR 10.608.303,13 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Nickenich, den 30. Juli 2024

Peter Hamann, Geschäftsführer

Leo Hamann, Geschäftsführer

Henning Stumpf

Sonstiges: Beschluss / Feststellung

Der Jahresabschluss wurde mit Beschluss vom 6. November 2024 festgestellt.

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
12.156,00 5.520,00 0,00 4.036,00 13.640,00
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 497.198,03 0,00 0,00 0,00 497.198,03
2. Technische Anlagen und Maschinen 108.768,99 0,00 0,00 0,00 108.768,99
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.503.598,26 433.538,14 2.437,50 800.283,35 4.139.290,55
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.437,50 0,00 -2.437,50 0,00 0,00
5.112.002,78 433.538,14 0,00 800.283,35 4.745.257,57
III. FINANZANLAGEN
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 235.390,05 0,00 0,00 0,00 235.390,05
2. Beteiligungen 183.837,69 0,00 0,00 0,00 183.837,69
419.227,74 0,00 0,00 0,00 419.227,74
5.543.386,52 439.058,14 0,00 804.319,35 5.178.125,31
AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
12.153,00 1.227,00 4.034,00 9.346,00
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 333.711,83 14.953,00 0,00 348.664,83
2. Technische Anlagen und Maschinen 69.731,99 8.100,00 0,00 77.831,99
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.169.812,26 593.858,64 596.122,35 2.167.548,55
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
2.573.256,08 616.911,64 596.122,35 2.594.045,37
III. FINANZANLAGEN
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
2.585.409,08 618.138,64 600.156,35 2.603.391,37
NETTOBUCHWERTE
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
4.294,00 3,00
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 148.533,20 163.486,20
2. Technische Anlagen und Maschinen 30.937,00 39.037,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.971.742,00 2.333.786,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 2.437,50
2.151.212,20 2.538.746,70
III. FINANZANLAGEN
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 235.390,05 235.390,05
2. Beteiligungen 183.837,69 183.837,69
419.227,74 419.227,74
2.574.733,94 2.957.977,44

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Hamann GmbH, Nickenich

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Hamann GmbH, Nickenich, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Hamann GmbH, Nickenich, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil über die Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Andernach, den 24. August 2024

Hilger, Neumann & Partner Partnerschaftsgesellschaft mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

Ollefs, Wirtschaftsprüfer

Schmitt, Wirtschaftsprüfer

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