ASTRAL Automotive System Transport Logistics GmbH

Emdener Straße 105A, 50735 Köln, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 28685
Eingetragen
6.5.1997
Branche
Erbringung von LogistikdienstleistungenVermittlungstätigkeiten für die GüterbeförderungTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagen
Gegenstand
internationale Logistik-Dienstleistungen im europäischen Bereich, insbesondere auf dem Gebiet des Spedition und der Systemtransporte in der Automobilindustrie, sowie alle damit unmittelbar oder mittelbar im Zusamenhang stehenden Geschäfte;

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Hildegard Pausacker
seit 29.3.2018
Prokura
Pascal Schneider
seit 11.1.2016
Geschäftsführer
Jens Munsberg
seit 27.8.2012
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (4)

NameAnteil
Würfel-HKM Logistik GmbH
25.00%
Kühne + Nagel (AG & Co.)
25.00%
25.00%
25.00%

Gesellschafter

4 Gesellschafter

GmbH-Struktur

3 von 4 angezeigt

Würfel-HKM Logistik GmbH
Germany
39.000 €
25.00%
Munsberg GmbH + Co. KG
Germany
39.000 €
25.00%
Schnellecke Transportlogistik GmbH
Germany
39.000 €
25.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

ASTRAL Automotive System Transport Logistics GmbH

Köln

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Als Kooperation mittelständischer Transportunternehmen bieten wir Transport- und Logistikdienstleistungen für die Automobilindustrie. Zu unseren Kunden zählen namhafte Automobilhersteller und deren Zulieferer. Die Astral GmbH unterhält neben dem Hauptsitz in Köln noch ein Logistikzentrum in Saarlouis (ODC). Es werden dort Cross-Dock-Dienstleistungen für einen namhaften Automobilhersteller abgewickelt.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Entwicklung der Gesamtwirtschaft

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. "Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken", sagte Ruth Brand bei der Pressekonferenz "Bruttoinlandsprodukt 2023 für Deutschland" in Berlin. "Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort", so Brand weiter. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher.

Die Bruttowertschöpfung im Produzierenden Gewerbe ging zurück, die meisten Dienstleistungsbereiche stützten die Wirtschaft

Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0 % zurück. Entscheidend dafür war eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Das Verarbeitende Gewerbe, das fast 85 % des Produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (-0,4 %). Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders stark auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte.

Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Hiervon war vor allem der Hochbau betroffen. Dagegen konnte die Produktion im Tiefbau und im Ausbaugewerbe gesteigert werden. Insgesamt erreichte das Baugewerbe 2023 preisbereinigt ein kleines Plus von 0,2 %.

Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023. Der Anstieg fiel aber insgesamt schwächer aus als in den beiden vorangegangenen Jahren. Den größten preisbereinigten Zuwachs verzeichnete der Bereich Information und Kommunikation mit +2,6 % und knüpfte damit an seine langjährige, nur im ersten Corona-Jahr 2020 gebremste Wachstumsgeschichte an. Der Bereich Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit (+1,0 %) und die Unternehmensdienstleister (+0,3 %) konnten ebenfalls leicht zulegen. Dagegen ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im zusammengefassten Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe (-1,0 %) zurück. Das lag vor allem am Groß- und am Einzelhandel, die deutlich nachgaben, während der Kraftfahrzeughandel und der Verkehrsbereich zulegten. Insgesamt ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im Jahr 2023 leicht zurück (-0,1 %).

Private und staatliche Konsumausgaben sanken, Ausrüstungsinvestitionen sendeten positive Signale

Der private Konsum nahm im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab und entfernte sich damit wieder vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (-1,5 %). Dies dürfte vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen sein. Von Rückgängen waren vor allem die Bereiche betroffen, in denen die Preise im Jahresverlauf entweder auf dem hohen Niveau des Vorjahres verharrten oder sogar noch weiter anstiegen. Besonders stark sanken die preisbereinigten Ausgaben für langlebige Güter wie Einrichtungsgegenstände und Haushaltsgeräte (-6,2 %). Auch der Staat reduzierte im Jahr 2023 erstmals seit fast 20 Jahren seine preisbereinigten Konsumausgaben (-1,7 %). Das lag vor allem am Wegfall staatlich finanzierter Corona-Maßnahmen wie Impfungen und Ausgleichszahlungen für freie Bettenkapazitäten in Krankenhäusern. Durch solche Maßnahmen hatte der Staatskonsum in den Jahren ab 2020 die Wirtschaftsleistung gestützt.

Die Bauinvestitionen sanken im Jahr 2023 preisbereinigt um 2,1 %. Neben den hohen Baupreisen wirkten sich die spürbar gestiegenen Bauzinsen aus, die insbesondere den Wohnungsbau bremsten. Positive Signale kamen lediglich vom Ausbaugewerbe, was unter anderem an den stark nachgefragten energetischen Sanierungen gelegen haben dürfte. In Ausrüstungen - das sind vor allem Investitionen in Maschinen, Geräte und Fahrzeuge - wurde dagegen preisbereinigt deutlich mehr investiert als im Jahr 2022 (+3,0 %). Dazu trug vor allem der Anstieg der gewerblichen Pkw-Neuzulassungen bei, der durch den bis August 2023 geltenden Umweltbonus für Elektroautos im Firmenwagenbereich verstärkt wurde.

Die verhaltene weltwirtschaftliche Dynamik und die schwache inländische Nachfrage im Jahr 2023 machten sich auch beim Handel mit dem Ausland bemerkbar, der trotz sinkender Preise zurückging. Dabei sanken die Importe (preisbereinigt -3,0 %) kräftiger als die Exporte (preisbereinigt -1,8 %). Damit kam es im Saldo zu einem positiven Außenbeitrag, der das BIP stützte.

Arbeitsmarkt zeigte sich weiterhin robust

Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2023 von durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren 0,7 % oder 333 000 Personen mehr als im Jahr zuvor und so viele wie noch nie in Deutschland. Die Beschäftigung nahm im Jahr 2023 unter anderem durch die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte zu. Hinzu kam eine steigende Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung. Diese positiven Effekte überwogen die dämpfenden Effekte des demografischen Wandels. Der Beschäftigungsaufbau fand 2023 fast ausschließlich in den Dienstleistungsbereichen statt.

Staat verringerte Finanzierungsdefizit trotz weiterer staatlicher Maßnahmen erneut

Die staatlichen Haushalte beendeten das Jahr 2023 nach vorläufigen Berechnungen mit einem Finanzierungsdefizit von 82,7 Milliarden Euro. Das waren etwa 14 Milliarden Euro weniger als im Jahr 2022 (96,9 Milliarden Euro). Vor allem der Bund konnte sein Finanzierungsdefizit gegenüber dem Vorjahr erheblich verringern. Im Jahr 2022 hatten die Entlastungspakete der Bundesregierung zur Abmilderung der Energiekrise und Stabilisierung der Wirtschaft zu hohen Ausgaben geführt. Im Jahr 2023 erfolgten zwar ebenfalls umfangreiche Zahlungen für die Gas- und Strompreisbremse, es entfielen aber größtenteils die Ausgaben zur Bekämpfung der Corona-Pandemie, zum Beispiel für Tests und Impfstoffe. Daneben zahlte der Bund auch weniger Transfers an Länder und Sozialversicherungen, deren Finanzierungssalden sich dadurch verschlechterten. Die anhaltende finanzielle Belastung durch die große Zahl an Geflüchteten machte sich vor allem bei den gestiegenen Ausgaben der Gemeinden bemerkbar, die ebenso wie Bund und Länder das Jahr 2023 mit einem Defizit abschlossen. Bezogen auf das BIP in jeweiligen Preisen ergibt sich für den Staat im Jahr 2023 eine Defizitquote von 2,0 %, die damit deutlich niedriger war als in den drei vorangegangenen Jahren. Sie liegt auch unterhalb des europäischen Referenzwertes von 3 % aus dem Stabilitäts- und Wachstumspakt, der allerdings bis einschließlich 2023 ausgesetzt war.

(Quelle Statistisches Bundesamt)

Entwicklung der Branche

Die aktuelle Konsensschätzung für die Entwicklung des Wirtschaftsfelds 2023 liegt bei einem nominalen Wachstum von +2,5 Prozent und einem realen Rückgang von -2,0 Prozent.

Die Logistikweisen haben ihre Prognose für das Logistikjahr 2024 abgegeben: Laut den am 17. Oktober veröffentlichten Ergebnissen des "Gipfels der Logistikweisen" im September geht das Expertengremium für 2023 von einer schwächeren wirtschaftlichen Entwicklung aus als noch im Frühjahr. Die aktuelle Konsensschätzung liegt bei einem nominalen Wachstum von +2,5 Prozent und einem realen Rückgang von -2,0 Prozent. Diese Entwicklung werde sich auch 2024 fortsetzen, so die Experten. Die Prognose 2024 liegt demnach im Mittel bei nominal +0,8 Prozent und real bei -3,5 Prozent.

Grund für diese Prognose ist unter anderem eine erwartete negative Mengenentwicklung in Schlüsselbereichen der Nachfrage für das Jahr 2024: Es werde ein deutlicher Einbruch der Bauaktivitäten erwartet, da die Bauanträge und -genehmigungen bereits 2023 stark zurückgegangen seien - und die Förderprogramme noch nicht griffen, heißt es. Auch die Nachfrage des Maschinenbaus wird nach Überzeugung der Logistikweisen aufgrund der ausbleibenden Aufträge einen leichten Rückgang erleben. Stagnation erwarten die Experten auch in der Chemie und der Automobilindustrie.

Ein Hoffnungsschimmer sei gegebenenfalls im zweiten Halbjahr 2024 bei Gebrauchsgütern der Privathaushalte zu sehen, sofern Vertrauen aufgebaut und damit die höhere Kaufkraft durch das Lohnplus zum Tragen kommt, könnte das Weihnachtsgeschäft belebend wirken. Die Elektronikbranche verspricht laut dem Gremium hingegen positive Impulse.

Zur Entwicklung der Faktorkosten in 2024: Die Personalkosten werden der Prognose zufolge weiterhin auf hohem Niveau zulegen. Neben den Tarifabschlüssen fielen zusätzliche indirekte Kosten für Gewinnung, Bindung und Entwicklung der Beschäftigten an. Nach dem Peak bei den Treibstoff- und Energiekosten in 2022 lag 2023 eine deutliche Entspannung vor. In 2024 wird in der Logistik ein ähnliches Niveau erwartet wie dieses Jahr. Die Kosten für gemietete oder selbstentwickelte Lager- und Logistikimmobilien werden nach Einschätzung der Logistikweisen trotz der entspannteren Lage im Bausegment deutlich zulegen. Neben den hohen Zinsen und dem Flächenmangel werde das Angebot moderner Objekte reduziert sein.

Zur Entwicklung der Preise in 2024: Eine Abflachung der steigenden Preiskurve ist bei den Straßentransporten auch ohne die Zusatzbelastung durch die deutlich höhere Maut in 2024 lau dem Gremium nicht zu erwarten. Dafür wachsen die Faktorkosten zu stark. Mit einem größeren Wettbewerb aufgrund mehr freier Kapazitäten ist zu rechnen. Eine Kapazitätsreduktion durch Marktkonsolidierung ist in geringem Maße wahrscheinlich. Auch die Schienenverkehre verzeichnen in 2024 weiterhin wachsende Preise. Einzig für die interkontinentalen Verkehrsträger Luft und See werden aufgrund schwächelnder Im- und Exporte stagnierende Preisentwicklungen erwartet.

(Quelle Logistik heute)

2. Geschäftsverlauf

Auftragslage

Die Auftragslage hat sich in 2023 weiter positv entwickelt.

Gebietsspedition:

Die Auftragslage in der Gebietsspedition ist stabil. Die Umstellung des Kölner Werkes von Verbrenner auf Elektrizität wird für eine Veränderung und Umverteilung der Produktionsvolumen führen.

ODC Saarlouis

Die reduzierte Produktion war auch 2023 zu spüren. Das Durchlaufvolumen ist, wenn auch auf einem geringeren Niveau, jedoch stabil. Weiterhin sind Früh-, Mittag- und Nachschicht besetzt.

FCSD in Köln

Die neuen Prozesse und Arbeitsschritte sind etabliert und werden weiter verbessert. Die Auslastung ist gut und wir arbeiten gemeinsam mit unserem Kunden an der Weiterentwicklung und Optimierung.

Beschaffung

Für das Vertragsgeschäft der Gesellschafter werden die Leistungen bei den jeweiligen Gesellschaftern eingekauft.

Im Truckinggeschäft sowie in der Gebietsspedition wird mit konstanten Unternehmerfahrzeugen geplant und gefahren.

3. Lage

Die Belegschaft konnte im Zuge der Neugeschäfte nahezu verdreifacht werden. Die einzelnen Geschäfte laufen stabil und ertragsreich.

a) Ertragslage

Der Gesamtumsatz hat sich gegenüber dem Vorjahr um 33,9% (TEUR 5.547) auf TEUR 21.907 erhöht.

Die Aufwendungen im Bereich der bezogenen Transportleistungen sind um 4,4% (TEUR 434,4) auf TEUR 10.323 gestiegen. Die Personalkosten betragen TEUR 5.614 und damit TEUR 2.041 = 57,1% mehr im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 3.573). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich um TEUR 960 erhöht, ursächlich hierfür sind insbesondere erhöhte Aufwendungen für Raumkosten (+TEUR 188), Fremdleistungen/Personalüberlassung (+TEUR 372), Miet-/Leasingkosten (+TEUR 101) und für Umlagen/Gewinnbeteiligungen FCSD-Geschäft (+TEUR 180). Der Jahresüberschuss beträgt TEUR 1.239. Die zum Vorjahr erheblich veränderte Ertragslage und das über der Prognose ausgefallene Ergebnis resultiert insbesondere aus dem Neugeschäft Ford FCSD.

b) Finanzlage

Die Finanzlage der Gesellschaft ist geordnet. Langfristige Vermögensgegenstände sind mit langfristigen Mitteln abgedeckt. Aufgrund der Wirtschaftslage wurde auf größere Investitionen verzichtet.

c) Vermögenslage

Die Vermögenslage der Astral GmbH hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.412 gesteigert. Das langfristige Vermögen liegt um TEUR 118 über dem Vorjahreswert, die Vorräte, Forderungen, sonstigen Vermögensgegenstände und Rechnungsabgrenzungsposten erhöhten sich zum Vorjahr um TEUR 16, die flüssigen Mittel haben sich um TEUR 1.278 erhöht.

Der Eigenkapitalanteil beträgt TEUR 3.656 bzw. 44,1% (Vorjahr TEUR 2.618 bzw. 38,1%).

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere Unternehmenssteuerung die Umsatzrendite und den Cash Flow heran. Es findet ein tägliches Monitoring des Cash Flow statt. Den Stand der Abrechnung kontrollieren wir täglich mittels EDV und planen den erwarteten Zahlungseingang entsprechend.

Ende des Geschäftsjahres 2023 waren 57 kaufmännische Mitarbeiter und 87 gewerbliche Mitarbeiter beschäftigt.

IV. Prognosebericht

Gebietsspedition

Wie in 2022 bereits durch Ford verkündet, wird das Werk Köln in 2024 von Verbrenner auf Elektromobilität umgerüstet. Hierdurch verändern sich auch die Lieferketten. Alte Supplier fallen weg und neue kommen hinzu. Dies wird Einfluss auf unsere Dienstleistung haben. Ford hat jedoch die Erwartung einer weiteren Zusammenarbeit klargestellt. Für die notwendigen Umstrukturierungen der Produktionsstraßen muss das Werk nicht wie zuvor angekündigt 3 Monate sondern nun bis voraussichtlich Sommer 2024 geschlossen werden. In dieser Zeit müssen und werden wir Laderaum auf dem freien Markt anbieten und somit unsere Subunternehmer befrachten.

ODC

Zum aktuellen Zeitpunkt gibt es noch keine verlässliche Aussage über die Zukunft des Ford-Standortes Saarlouis, jedoch wurde uns unabhängig von dieser Entscheidung die weitere Zusammenarbeit und Notwendigkeit des ODC zugesagt. Ford befindet sich weiterhin in einer Umstrukturierung, die es leider für uns nicht möglich macht, verlässliche Aussagen über die weiteren Schritte zu tätigen.

Trucking

Das Trucking Geschäft ist weiterhin stabil und aktuell fahren wir zwischen 19 und 20 Touren täglich.

Insgesamt sind die Prognosen weiterhin mit erheblichen Unsicherheiten aufgrund der Umstrukturierung bei Ford behaftet. Die weitere Entwicklung hängt von vielen Faktoren ab wie etwa Produktionsausfälle oder Werksschließungen unseres Hauptkunden, was sich unmittelbar auf unser Geschäft auswirken würde.

V. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Branchenspezifische Risiken

Tagesaktuelle Themen wie Lieferkettenprobleme und Fachkräftemangel dominieren das Risikoranking der Logistik, aber in den Führungsetagen der Logistik ist auch angekommen, dass datengetriebene Geschäftsmodelle in der Logistik immer mehr Einfallstore für Cyberkriminelle bieten, um Logistikketten zu infiltrieren, Warenströme umzuleiten oder Betriebe lahmzulegen." "Dass Cyberangriffe für Unternehmen jeder Größe ein Problem werden können, wird jedoch oft vergessen oder verdrängt. Auch bei kleinen Unternehmen, kann schnell ein Schaden in Millionenhöhe entstehen. Darum ist es wichtig, sich gut gegen die Auswirkungen der Risiken abzusichern."

Um den Risiken entgegenzuwirken, nannten die befragten Führungskräfte eine Reihe von laufenden Maßnahmen, darunter unter anderem frühzeitige Aktivitäten zur Bindung von Mitarbeitenden, umfassende Schulungsprogramme, die Arbeit am Top Employer Branding sowie die Bildung von Task Forces zur Motivation des eigenen Personals und zur Rekrutierung von externen Kräften.

"Bestehende Maßnahmen können durch passende Lösungen unterstützt werden, die darauf einzahlen, Mitarbeitende zu binden und die Arbeitgeberattraktivität zu erhöhen." Zur Absicherung gegen Cyberkriminalität gaben die Unternehmen an, bewusst in IT-Sicherheit zu investieren, sich zur Aufspürung von Sicherheitslücken regelmäßig selbst hacken zu lassen, Überwachungssysteme anzuschaffen sowie Prozesse zu sichern und regelmäßige Back-ups zu installieren. (Quelle www.logisticshalloffame)

Ertragsorientierte Risiken

Absatzeinbrüche bei unserem Hauptkunden würden immer dazu führen, dass die Auftragslage sich für die Astral GmbH wesentlich zum Nachteil verändern würde. Der Zugewinn von weiteren Kunden hat speziell in der Coronakrise dafür gesorgt, dass Volumeneinbrüche von unserem Hauptkunden teilweise kompensiert werden konnten und können. Die Umstrukturierung von Ford wird vorraussichtlich neue Geschäftsfelder eröffnen, jedoch fehlt speziell bei Ford Saarlouis (trotz Zusage der Werkserhaltung bis 2032) eine Entscheidung über die Zukunft des Werkes. Werksschließungen hätten selbstverständlich Einfluss auf die Astral.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Die durch die EU verhängten Sanktionen bezgl. Russland sind auch im Warenfluss unseres Kunden spürbar. Hierdurch werden Kaufteile gesperrt, bis die entsprechenden Nachweise seitens des Herstellers vorgelegt werden. Leider blockiert dies teilweise auch unseren Warenfluss.

2. Chancenbericht

Unser Hauptkunde wird sich in den kommenden Jahren weiter umstrukturieren. Dadurch werden neue Warenströme entstehen, welche zu zusätzlichem Auftragsvolumen für die Astral GmbH führen könnten.

3. Gesamtaussage

Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts herrscht weiterhin Krieg zwischen Russland und der Ukraine und bestehen Spannungen zwischen den USA und China. Auch die Energiekrise und der Strukturwandel in der Automobilindustrie ist nicht überstanden. Weiterhin werden wir in naher Zukunft vor Herausforderungen gestellt mit der die Logistikbranche generell zu kämpfen hat und haben wird.

VI. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den bei der Astral GmbH bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen sowie Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Die Astral GmbH verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Die Zusammenarbeit mit unseren Kunden besteht seit vielen Jahren und ist durch langfristige Verträge abgesichert.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen bezahlt.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Astral GmbH ist die Sicherung des Unternehmenserfolges gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Die Astral GmbH verfolgt eine konservative Risikopolitik.

VII. Bericht über Zweigniederlassungen

Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten

Alle in diesem Bericht enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen wurden nach bestem Wissen und Gewissen getroffen. Da sie jedoch auch von Faktoren abhängen, die nicht unserem Einfluss unterliegen, kann die tatsächliche Entwicklung von den Prognosen abweichen.

 

Köln, 8. April 2024

ASTRAL AUTOMOTIVE SYSTEM TRANSPORT LOGISTICS GMBH

Geschäftsführung

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.172.846,00 1.055.349,56
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 50.788,00 4.583,00
II. Sachanlagen 859.458,00 788.166,56
1. technische Anlagen und Maschinen 12.421,00 16.017,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 847.037,00 669.846,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 102.303,56
III. Finanzanlagen 262.600,00 262.600,00
1. Beteiligungen 257.600,00 257.600,00
2. Sonstige Finanzanlagen 5.000,00 5.000,00
B. Umlaufvermögen 7.081.771,05 5.689.153,41
I. Vorräte 227.314,28 231.405,95
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.521.445,16 5.402.666,40
1. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 92.691,31 160.753,69
2. sonstige Vermögensgegenstände 5.428.753,85 5.241.912,71
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.333.011,61 55.081,06
C. Rechnungsabgrenzungsposten 31.058,11 129.199,50
Aktiva 8.285.675,16 6.873.702,47

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 3.656.445,21 2.617.810,94
I. Gezeichnetes Kapital 156.000,00 156.000,00
II. Gewinnvortrag 2.261.810,94 2.567.380,04
III. Jahresüberschuss 1.238.634,27 -105.569,10
B. Rückstellungen 1.090.356,56 411.909,56
C. Verbindlichkeiten 3.538.873,39 3.843.981,97
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 732.171,51 848.437,40
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 207.671,16 176.430,62
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 524.500,35 672.006,78
2. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.310.128,73 1.378.902,09
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 911.384,59 845.679,05
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 398.744,14 533.223,04
3. sonstige Verbindlichkeiten 1.496.573,15 1.616.642,48
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.496.573,15 1.616.642,48
Passiva 8.285.675,16 6.873.702,47

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 11.693.312,43 6.549.586,25
2. Personalaufwand 5.613.532,48 3.572.970,44
a) Löhne und Gehälter 4.584.749,42 2.955.457,52
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.028.783,06 617.512,92
davon für Altersversorgung 3.500,21 5.557,31
3. Abschreibungen 266.838,89 100.397,08
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 266.838,89 100.397,08
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 4.006.668,64 3.046.631,76
5. Erträge aus Beteiligungen 87.501,78 69.104,13
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 7.741,46 450,92
davon Erträge aus Abzinsung 6.485,00
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 52.578,06 17.230,85
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung -2.600,00
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 609.593,33 -13.257,55
9. Ergebnis nach Steuern 1.239.344,27 -104.831,28
10. sonstige Steuern 710,00 737,82
11. Jahresüberschuss 1.238.634,27 -105.569,10

Anhang für 2023

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firma laut Registergericht: ASTRAL Automotive System Transport Logistics GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Köln
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Köln
Register-Nr.: HRB 28685

Angabe und Erläuterung von nicht vergleichbaren Vorjahreszahlen

Aufgrund eines im 2 Halbjahr 2022 eingegangenen neuen Großauftrags sind die Vorjahreszahlen nur bedingt vergleichbar. Insbesondere in den Bilanzpositionen Sachanlagen und Flüssige Mittel sowie den Positionen Umsatzerlöse, Personalaufwand und sonstige betriebliche Aufwendungen der Gewinn- und Verlustrechnung kam es zu wesentlichen Veränderungen im Vergleich zum Vorjahr.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- und Herstellungskosten bis zu einem Wert von 500,00 Euro wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Beteiligungen zu Anschaffungskosten

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Flüssige Mittel sind mit dem Nennwert bilanziert.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen ausschließlich Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden Abzinsungen auf der Grundlage des durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen sieben Geschäftsjahre unter Berücksichtigung der Restlaufzeit vorgenommen.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Angaben zur Bilanz

Mitzugehörigkeitsvermerke

Einzelne Sachverhalte können im vorliegenden Gliederungsschema mehreren Bilanzposten zugeordnet werden. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit wird dazu folgende Erläuterung gegeben:

Die Mitzugehörigkeitsvermerke betreffen folgende Posten und Sachverhalte:

Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit den ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und bestehen in Höhe von Euro 1.051.850,45 (Vorjahr Euro 1.070.621,74) gegenüber Gesellschaftern.

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Aufgliederung und die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem folgenden Anlagenspiegel.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 73.730,20 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 73.730,20 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 21.350,20 0,00 0,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.041.222,23 350.492,49 0,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 102.303,56 33.842,84 0,00
Summe Sachanlagen 1.164.875,99 384.335,33 0,00
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 257.600,00 0,00 0,00
2. Genossenschaftsanteile 5.000,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 262.600,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 1.501.206,19 384.335,33 0,00
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 60.000,00 133.730,20
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 60.000,00 133.730,20
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 0,00 21.350,20
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 76.146,40 1.467.861,12
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau -136.146,40 0,00
Summe Sachanlagen -60.000,00 1.489.211,32
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 257.600,00
2. Genossenschaftsanteile 0,00 5.000,00
Summe Finanzanlagen 0,00 262.600,00
Summe Anlagevermögen 0,00 1.885.541,52
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 69.147,20 13.795,00 0,00 0,00 82.942,20
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 69.147,20 13.795,00 0,00 0,00 82.942,20
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 5.333,20 3.596,00 0,00 0,00 8.929,20
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 371.376,23 249.447,89 0,00 0,00 620.824,12
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 376.709,43 253.043,89 0,00 0,00 629.753,32
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 445.856,63 266.838,89 0,00 0,00 712.695,52
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 50.788,00 4.583,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 50.788,00 4.583,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 0,00 12.421,00 16.017,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 847.037,00 669.846,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 102.303,56
Summe Sachanlagen 0,00 859.458,00 788.166,56
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 257.600,00 257.600,00
2. Genossenschaftsanteile 0,00 5.000,00 5.000,00
Summe Finanzanlagen 0,00 262.600,00 262.600,00
Summe Anlagevermögen 0,00 1.172.846,00 1.055.349,56

Angaben zu Sicherungsrechten

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind (Eigentumsvorbehalt), beträgt 60.164 EUR.

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 8.333 TEUR sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Es handelt sich um Miet- und Pachtzinsen sowie Leasingaufwendungen (Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.232 TEUR).

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Angestellte 56
Gewerbliche 81
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 137

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch Herrn Pascal Schneider, Speditionskaufmann, 66131 Saarbrücken geführt.

Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile

Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:

Firmenname / Sitz Anteilshöhe
ASTRAL Grundstücksverwaltungsgesellschaft bürgerlichen Rechts, Köln 22,22%

Unbeschränkte Haftung an Unternehmen

Die Gesellschaft ist unbeschränkt haftender Gesellschafter folgender Unternehmen:

Name ASTRAL Grundstücksverwaltungsgesellschaft bürgerlichen Rechts
Sitz Köln
Rechtsform GbR

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt die folgende Ergebnisverwendung vor:

Vortrag des Bilanzgewinns auf neue Rechnung.

sonstige Berichtsbestandteile

Beschluss zur Ergebnisverwendung vom 28.05.2024

Von dem Bilanzgewinn zum 31.12.2023 in Höhe von Euro 3.505.445,21 (Gewinnvortrag € 2.261.810,94 zzgl. Jahresüberschuss € 1.238.634,27) wird ein Betrag in Höhe von Euro 600.000,00 an die Gesellschafter ausgeschüttet. Die Ausschütung erfolgt am 01.07.2024. Der Restbetrag in Höhe von Euro 2.905.455,21 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Köln, 8. April 2024

gez. Pascal Schneider

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 28.05.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gem. §§ 325 ff. HGB.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die ASTRAL Automotive System Transport Logistics GmbH, Köln

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der ASTRAL Automotive System Transport Logistics GmbH, Köln - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der ASTRAL Automotive System Transport Logistics GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteile ich die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führe ich Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

Gebhardshain, den 17. Mai 2024

Nadine Schulte, Wirtschaftsprüferin

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