APK Bohrservice GmbH
Selbe AdresseRohrleitungstiefbau, Brunnenbau und Kläranlagenbau
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stef Kerkhofs seit 20.4.2023 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
N-APK Holding B.V. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
RSW GmbHWeselJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022LageberichtRSW GmbHJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 - 31.12.2022Lagebericht I. Darstellung des Geschäftsverlaufs 1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen RSW GmbH ist ein mittelständisches Unternehmen mit Sitz in Wesel das der APK Group zugehört. Der Unternehmensgegenstand umfasst Glasfaserbau, Projektbegleitung und Tiefbau. Die APK Group ist mit ca. 2.300 Mitarbeitern auf Infrastrukturarbeiten an Wasserleitungen, Energienetzen, Telekommunikationsnetzen sowie Straßenbau spezialisiert und hat Standorte in Belgien, den Niederlanden, Deutschland und Luxemburg. 2. Entwicklung der Gesamtwirtschaft Das Geschäftsjahr 2022 war von Unsicherheiten und externen Belastungen geprägt. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie klangen ab, wurden jedoch durch den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine überlagert, was zu gestiegenen Energie- und Rohstoffpreisen, gestörten Lieferketten, hoher Inflation und einer volatilen wirtschaftlichen Entwicklung führte. Trotz dieser Belastungen wuchs die deutsche Wirtschaft moderat. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg um 1,9 % im Vergleich zum Vorjahr. Die Verbraucherpreise stiegen um 7,9 % im Jahresdurchschnitt, hauptsächlich aufgrund von Preissteigerungen bei Energieprodukten (+34,7 %) und Nahrungsmitteln (+13,4 %). Der Arbeitsmarkt blieb mit einer durchschnittlichen Arbeitslosenquote von 5,3 % stabil. Der deutsche Außenhandel verzeichnete deutliche Zuwächse bei Exporten (+14,3 %) und Importen (+24,3 %). Die stark gestiegenen Energiepreise wirkten sich negativ auf energieintensive Branchen aus. 3. Entwicklung der Branche Der Jahresumsatz im Bauhauptgewerbe steigerte sich nominal um 9,8% und erreichte einen neuen Höchststand von 108,9 Mrd. Euro. Aufgrund gestiegener Baupreise (Energie, Stahl, Kunststoffe, Beton) und unterbrochener Lieferketten sank er jedoch real im Vergleich zum Vorjahr um 5,8 %. Im Tiefbau und in der Glasfaserinfrastruktur blieben Investitionen in digitale Infrastruktur politisch gewollt und gefördert, was zu anhaltenden Projektanfragen führte. Volatile Rohstoffpreise, Fachkräftemangel und Planungsverzögerungen führten jedoch zu Engpässen und Projektverschiebungen. Insgesamt zeigte sich die Branche robust, jedoch stand sie unter starkem Anpassungsdruck. 4. Geschäftsergebnisverlauf Das Geschäftsjahr 2022 war durch außergewöhnliche externe Einflüsse geprägt. Neben den Nachwirkungen der Corona-Pandemie, was auch zu Verzögerungen auf den Baustellen von teilweise bis 2 Jahren führte, wirkten sich insbesondere der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine sowie die geopolitischen Spannungen und Lieferkettenprobleme deutlich auf den Geschäftsverlauf aus. Das Unternehmen sah sich ebenfalls mit erheblich steigenden Kosten für Energie, Baumaterialien und Logistik konfrontiert, die nicht an den Kunden weitergegeben werden konnten. Gleichzeitig blieben die Investitionen im Infrastrukturbereich, insbesondere im Glasfaser- und Tiefbau, auf einem hohen Niveau, was zu einer stabilen und verbesserten Auftragslage führte. Vor diesem Hintergrund konnte das Unternehmen seine Umsatzerlöse um 4.610,0 T€ bzw. 28,8 % steigern - von 15.996,4 T€ auf 20.606,4 T€. Der Anstieg spiegelt die erfolgreiche Akquisition und Umsetzung neuer Projekte im Bereich Glasfaserbau sowie die zunehmende Projektverantwortung im Rahmen von Planungs- und Begleitungsleistungen wider. Besonders hervorzuheben ist auch die Entwicklung bei den Bestandsveränderungen zum Stichtag 31.12.2022 mit + 2.245,3 T€. Im Vorjahr lag dieser Posten bei -448,1 T€. Die Veränderung entspricht einem Zuwachs um 2.693,4 T€. Der Materialaufwand erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 6.139,2 T€ auf 19.247,7 T€. Insgesamt ergab sich eine Gesamtleistung von 22.851,7 T€, was einem Zuwachs von ca. 7.303,4 T€ bzw. 47,0 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Trotz dieser positiven operativen Entwicklung blieb das Jahresergebnis aus beschriebenen Gründen mit -121,5 T€ negativ (Vorjahr: +115,0 T€). Alle getätigten Maßnahmen und Investitionen sind jedoch mit Blick auf die gesicherte Projektlage 2023 als zukunftsorientiert zu bewerten. 5. Umsatz- und Auftragsentwicklung Im Geschäftsjahr 2022 konnte das Unternehmen seine Marktposition in den zentralen Geschäftsfeldern - insbesondere im Glasfaserbau, der Projektbegleitung sowie in der Bauplanung und Tiefbaulogistik - weiter ausbauen und festigen. Trotz der herausfordernden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen entwickelte sich die Auftragslage sehr positiv. Besonders hervorzuheben ist die erfolgreiche Neugewinnung von Auftraggebern im Infrastrukturbereich, was zu einer breiteren Kundenbasis und nachhaltigeren Auslastung führte. Zugleich konnte die Zusammenarbeit mit den langjährigen Schlüsselkunden weiter gefestigt werden. Dies ermöglichte es, mehrere großvolumige Folgeprojekte zu akquirieren und umzusetzen. Besonders im Rahmen von FTTS-Projekten sowie im Bereich der technischen Umverlegungen konnten neue Planungs- und Bauaufträge gesichert werden. Ein weiterer Wachstumstreiber war die Erweiterung des Ausbaugebiets durch die Übernahme sogenannter Nachanschlüsse, die zusätzlich beauftragt wurden. Dies betrifft sowohl private als auch gewerbliche Anschlussbereiche. Zudem ergaben sich zusätzliche Auftragsvolumina durch die Übernahme von Projekten im Rahmen von Ersatzvornahmen. Diese kurzfristigen Einsätze unterstreichen die Leistungsfähigkeit und Reaktionsgeschwindigkeit des Unternehmens auch unter anspruchsvollen Bedingungen. Insgesamt spiegeln sich diese Entwicklungen in einer deutlich gestiegenen Umsatz- und Projektleistung wider. Die positiven Auftragseingänge stellen ein solides Fundament für die kommenden Geschäftsjahre dar und ermöglichen die strategische Weiterentwicklung der operativen Einheiten in Richtung größerer Eigenverantwortung, digitaler Projektsteuerung und vertiefter Kundenintegration. 6. Sachinvestitionen Die Sachanlagen stiegen im Geschäftsjahr 2022 um 92,4 TEUR auf 337,7 TEUR (Vorjahr: 245,3 TEUR), was einem Zuwachs von 37,7 % entspricht. Dieser Anstieg reflektiert gezielte Investitionen in den Maschinenpark und baustellenrelevante Ausstattung im Zusammenhang mit dem Ausbau der operativen Kapazitäten in den Bereichen Glasfaser- und Tiefbau. 7. Beschaffung und Produktion Die Beschaffung erfolgte zentral über den Projekteinkauf bzw. die Disposition in enger Abstimmung mit den Projekt- und Bauleitern. Sie richtete sich nach den Anforderungen der laufenden Projekte. Bestellungen wurden ausschließlich bei qualifizierten Lieferanten platziert. Eine Aufnahme in den Lieferantenpool erfolgte nur nach erfolgreicher Bewertung hinsichtlich Lieferfähigkeit, wirtschaftlicher Stabilität sowie technischer Qualitätsstandards. Aufgrund des hohen Anteils an baustellenbezogenen Materialien wurde besonders auf Lieferzuverlässigkeit und flexible Verfügbarkeit geachtet. Um Materialengpässe zu vermeiden, wurde die Lieferantendiversifizierung weiter vorangetrieben. Wo möglich, wurden auch regionale Lieferanten eingebunden, um Transportzeiten, -kosten und -emissionen zu senken. Ein erheblicher Teil des Materialbedarfs wurde durch Rahmenverträge mit langjährigen Partnern gedeckt. Diese strategische Ausrichtung trägt zur Kostenstabilisierung bei und erhöht die Planungssicherheit. Die Planung der Bauausführung wurde von den Projekt- und Bauleitungen in enger Abstimmung mit den Kunden vorgenommen. Für die Bauausführung eingesetzten Maschinen und Geräte wurden regelmäßig gewartet und stellten eine zentrale Voraussetzung für die termingerechte Projektabwicklung dar. II. Darstellung der Lage 1. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Vermögenslage Die Bilanzsumme stieg im Geschäftsjahr 2022 gegenüber dem Vorjahr deutlich um rund 13,8 % auf 7.823,3 T€. Wesentliche Ursache war ein signifikanter Vorratsaufbau im Zuge der Projektvorbereitungen für das Folgejahr. Die Vorräte erhöhten sich um 2.345,5 T€ auf 3.584,1 T€, was auch auf die gezielte Materialbeschaffung zur Absicherung laufender und geplanter Baumaßnahmen im Glasfaser- und Tiefbau zurückzuführen ist. Das Sachanlagevermögen wurde um 92,4 T€ auf 337,7 T€ erweitert. Die Zugänge betrafen insbesondere branchenspezifische Investitionen in die Betriebsausstattung und in Transportmittel. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen reduzierten sich gegenüber dem Vorjahr um 1.322,1 T€ (28%) auf 3.403,7 T€, was im Wesentlichen auf kürzere Zahlungsfristen und eine effizientere Abrechnung von Projektleistungen zurückzuführen ist. Ertragslage Die Umsatzerlöse stiegen im Geschäftsjahr 2022 um 28,8 % auf 20.606,4 T€, was vor allem auf die erfolgreiche Akquise neuer Projekte sowie die Ausweitung des Ausbaugebiets im Glasfaserausbau zurückzuführen ist. Zusätzlich konnten durch die Übernahme halbfertiger Fremdprojekte, im Rahmen von Ersatzvornahmen, weitere Erlöse realisiert werden. Die Bestandsveränderungen erhöhten sich signifikant um 2.693,4 T€, was auf den starken Vorratsaufbau und vorbereitende Projektleistungen zurückzuführen ist. Die Gesamtleistung belief sich somit auf 22.851,7 T€ (Vorjahr: 15.548,3 T€). Der Materialaufwand stieg im Zuge dessen um 46,8 % auf 19.247,7 T€. Auch der Personalaufwand erhöhte sich durch Neueinstellungen und Ausbau der Bauleitungskapazitäten auf 2.505,8 T€ (+73,4 %). Das Jahresergebnis belief sich auf -121,5 T€ (Vorjahr: +115,0 T€). Finanzlage Die finanzielle Situation der Gesellschaft war im Berichtsjahr trotz gestiegener Investitionen und Vorratsaufbauten stabil. Die liquiden Mittel beliefen sich zum Bilanzstichtag auf 30,4 T€ (Vorjahr: 28,0 T€). Die Eigenkapitalquote ging infolge des negativen Jahresergebnisses leicht auf 5,1 % zurück (Vorjahr: 7,5 %). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich um 1.454,0 T€ auf 7.019,0 T€, was dem erhöhten Projektvolumen und damit verbundenen Materialbestellungen entspricht. Die sonstigen Verbindlichkeiten reduzierten sich hingegen deutlich auf 34,3 T€ (Vorjahr: 633,8 T€). 2. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Zum 31. Dezember 2022 betrug die durchschnittliche Anzahl der beschäftigten Arbeitnehmer 67. Die Aufbauorganisation der RSW ist geprägt von einer schlanken Struktur und kurzen Entscheidungswegen, was eine hohe operative Effizienz im Tagesgeschäft ermöglicht. Die Führungsstruktur ist bewusst praxisnah gestaltet und basiert, auf einem engen Austausch zwischen operativer Leitung und Geschäftsführung. Für zentrale Entscheidungen tritt regelmäßig ein Führungskreis zusammen, in dem neben der Geschäftsleitung auch die technischen Verantwortlichen vertreten sind. Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz nehmen im operativen Alltag der RSW GmbH einen hohen Stellenwert ein. Regelmäßige Schulungen sowie externe sicherheitstechnische Betreuung sorgen für die Einhaltung aktueller Standards. Darüber hinaus wird eng mit dem Betriebsarzt und den zuständigen Unfallversicherungsträgern zusammengearbeitet, um Prävention und Gesundheitsmanagement laufend zu verbessern. III. Voraussichtliche Entwicklung 1. Risikobericht Die RSW GmbH war im abgelaufenen Geschäftsjahr 2022 erneut mit verschiedenen Risiken konfrontiert, die sowohl aus der allgemeinen wirtschaftlichen Lage als auch aus branchenspezifischen und unternehmensinternen Faktoren resultierten. Die Geschäftsleitung überwachte diese Risiken fortlaufend im Rahmen eines strukturierten Risikomanagementprozesses und ergriff bei Bedarf geeignete Gegenmaßnahmen. Die fortschreitende Digitalisierung in Deutschland, insbesondere der Ausbau von Glasfasernetzen im ländlichen Raum, bietet grundsätzlich ein stabiles Marktumfeld. Gleichzeitig besteht das Risiko, dass sich geplante Ausschreibungen verzögern oder Projekte seitens öffentlicher Auftraggeber nicht im erwarteten Umfang vergeben werden. Die RSW begegnet diesem Risiko durch Diversifikation ihrer Auftraggeber Struktur und enge Koordination mit kommunalen und privaten Bauherren. Ein zentrales Risiko stellt der zunehmende Fachkräftemangel im Bau- und Tiefbausektor dar. Besonders im Hinblick auf qualifizierte gewerbliche Mitarbeiter und Bauleiter besteht ein erhöhter Wettbewerb um qualifiziertes Personal. Die RSW GmbH begegnete diesem Risiko durch eine aktive Personalbindung, kontinuierliche Qualifizierung und gezielte Maßnahmen zur Arbeitgeberattraktivität, wie z. B. betriebliche Altersvorsorge und transparente Entwicklungsmöglichkeiten. Die Versorgung mit Baumaterialien und Spezialtechnik war im Berichtsjahr teilweise durch anhaltende Lieferengpässe und Preisschwankungen belastet. Besonders Glasfaserkomponenten, Baustoffe und Fahrzeuge unterlagen spürbaren Preissteigerungen. Durch frühzeitige Bedarfsplanung, langfristige Lieferbeziehungen und gezielte Vorratshaltung konnten negative Auswirkungen jedoch begrenzt werden. Dennoch bleibt die Entwicklung in diesem Bereich ein Risiko, insbesondere im Hinblick auf volatile Rohstoffpreise und geopolitische Unsicherheiten. Im Bereich der Projektabwicklung bestanden typische Risiken, wie Verzögerungen bei der Planung oder Ausführung, unvorhergesehene Bodenverhältnisse oder Koordinationsprobleme mit Auftragnehmern. Die RSW minimierte diese Risiken durch standardisierte Prozesse, Einsatz moderner Bautechnik, klar strukturierte Projektleitung sowie regelmäßige Schulungen der Bauleiter und Fachkräfte. Bauprojekte im Bereich Telekommunikationsinfrastruktur unterliegen komplexen Genehmigungs- und Förderrichtlinien. Fehlerhafte Dokumentation oder Verstöße gegen Auflagen können zu Rückforderungen oder Reputationsschäden führen. Die RSW GmbH begegnet diesen Risiken mit qualifizierten Projektteams, rechtlicher Begleitung und strukturierten Qualitätsprüfungen. Die zunehmende Digitalisierung bringt auch Abhängigkeiten von funktionierenden IT-Systemen mit sich. Ausfälle oder Cyberangriffe könnten Betriebsabläufe erheblich stören. Durch IT-Sicherheitsmaßnahmen, Firewalls, regelmäßige Backups sowie interner IT-Betreuung ist die RSW GmbH jedoch gegen diese Risiken vorbereitet. Aus heutiger Sicht bestehen keine bestandsgefährdenden Risiken. Die bestehenden Einzelrisiken sind beherrschbar und werden durch entsprechende Managementprozesse kontrolliert. Die positive Entwicklung der Auftragslage, die stabile Aufstellung des Unternehmens sowie die hohe Kundenbindung bilden eine solide Grundlage für die weitere Unternehmensentwicklung. 2. Prognosebericht Für das Geschäftsjahr 2023 erwartet die RSW GmbH eine weiterhin positive Entwicklung, getragen von der anhaltend hohen Nachfrage im Bereich Glasfaser- und Tiefbau. Der Ausbau der digitalen Infrastruktur in Deutschland bleibt politisch gewollt und wird durch staatliche Förderprogramme und privatwirtschaftliche Initiativen weiter vorangetrieben. Vor diesem Hintergrund rechnet das Unternehmen mit einer stabilen Auftragslage sowie weiteren Wachstumschancen im Bereich FTTH, kommunaler Infrastrukturmaßnahmen und der Begleitung öffentlicher Förderprojekte. Durch die Investitionen der Vorjahre - insbesondere in technisches Gerät, Software und Fahrzeuge - wurden die Voraussetzungen geschaffen, um Projekte effizienter umzusetzen. Für 2023 plant die Geschäftsleitung, diese Kapazitäten gezielt auszubauen und die betriebliche Organisation weiter zu optimieren. Dazu zählen vor allem die weitere Digitalisierung von Projekt- und Abrechnungsprozessen sowie die Stärkung der Bauleitung und Projektsteuerung. Im Personalbereich wird die Rekrutierung und Bindung qualifizierter Fachkräfte ein zentrales Thema bleiben. Die RSW GmbH sieht hier sowohl Herausforderungen als auch Chancen. Insgesamt geht die Geschäftsführung davon aus, dass das Unternehmen 2023 bis 2025 ein leichtes Umsatzwachstum sowie eine leichte Ergebnisverbesserung erzielt. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss GmbH Der Jahresabschluss der RSW GmbH für das Geschäftsjahr 2022 wurde nach den Vorschriften in den §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften in den §§ 264 ff. HGB sowie §§ 42 GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gem. § 267 Abs. 2 HGB auf. Von den größenabhängigen Erleichterungen gem. § 288 Abs. 2 HGB in Verbindung mit § 285 HGB wurde Gebrauch gemacht. Von der Möglichkeit, Berichtspflichten im Anhang statt in der Bilanz oder der Gewinn- und Verlustrechnung zu erfüllen, wurde Gebrauch gemacht. Die Wertansätze in der Bilanz zum 31. Dezember 2021 wurden unverändert übernommen. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die immateriellen Vermögensgegenstände betreffen die Anschaffung einer Software. Das Sachanlagevermögen wurde mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten und den kumulierten Abschreibungen zum 31. Dezember 2022 vorgetragen und um die Abschreibungen für das Geschäftsjahr 2022 weiterentwickelt. Die planmäßigen Abschreibungen des Sachanlagevermögens erfolgten linear nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu Euro 800,00 wurden gemäß § 6 Abs. 2 EStG im Erwerbsjahr in voller Höhe aufwandswirksam berücksichtigt. Bei den Vorräten sind die in Arbeit befindlichen Aufträge entsprechend ihrem Fertigstellungsgrad mit den Herstellungskosten bewertet. Die Roh-, Hilfs-, und Betriebsstoffe sowie die bezogenen Waren sind mit den Anschaffungskosten auf Basis von Einstandspreisen unter Beachtung von am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Marktpreisen angesetzt. Alle erkennbaren Risiken, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, gemindeter Verwendbarkeit usw. ergeben, werden durch angemessene und ausreichende Abwertungen berücksichtigt. Die fertigen Erzeugnisse werden mit den Herstellungskosten bewertet. Die Bewertung erfolgt - unter Beachtung des Niederstwertprinzips gemäß § 253 Abs. 4 HGB - nach den handels- und steuerrechtlichen Bewertungsgrundsätzen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie die liquiden Mittel sind mit den Nominalwerten aktiviert unter Berücksichtigung pauschaler Wertberichtigungen bei den Lieferungsforderungen. Die Einzelwertberichtigung wurde für risikobehaftete Posten gebildet. Hierbei wurden erkannte Ausfallrisiken von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen berücksichtigt. Das gezeichnete Kapital (Stammkapital) wird mit dem Nennbetrag bilanziert. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Der Ansatz erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). Die Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen passiviert. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig von den Zeitpunkten der entsprechenden Zahlungen im Jahresabschluss berücksichtigt. Alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, werden berücksichtigt. Gewinne werden nur berücksichtigt, wenn sie am Abschlussstichtag realisiert sind. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden beibehalten (§ 252 Abs. 1 Nr. 6 HGB). Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht. Der Betrag der in den kumulierten Abschreibungsbeträgen nicht enthaltenen Sofortabschreibungen beläuft sich auf: 5.105,72 €.
Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 47.650,07 € (Vorjahr: 32.199,00 €). Sonstige Vermögensgegenstände In den sonstigen Vermögensgegenstände sind größere Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Dabei handelt es sich um Beträge, die erst nach dem Bilanzstichtag zu Einnahmen führen, aber zum Zweck der periodengerechten Gewinnermittlung bereits zum Bilanzstichtag als Einnahmen erfasst wurden. Sie beinhalten im Wesentlichen Forderungen aus Umsatzsteuer-Vorauszahlungen sowie Körperschaftsteuererstattungen und debitorische Kreditoren. Stammkapital Das gezeichnete Kapital (Stammkapital) beträgt unverändert 25.000,00 Euro und ist zur Hälfte eingezahlt. Gewinn-/Verlustvortrag bei teilweiser Ergebnisverwendung Bei Aufstellung der Bilanz unter Berücksichtigung der teilweisen Ergebnisverwendung wurde im Bilanzgewinn ein Gewinnvortrag von 505.370,78 einbezogen. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen die zu erwartenden Verpflichtungen aus Urlaubsrückstellungensowie allgemeine Nachlaufkosten/Jahresabgrenzungen. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 4.096 enthalten. Angabe zu den Restlaufzeiten Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 7.053.305,12 € (Vorjahr: 6.198.830,45 €). Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 2,70 € (Vorjahr: 0,00 €). Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren bestehen nicht. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus bestehenden Mietverträgen für die Betriebsgelände und Lagerflächen betragen 143.000 €. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung ist in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Als Vergütung für die geleisteten Tätigkeiten im Berichtsjahr wurden den Geschäftsführern von der RSW nichts gewährt. Die Geschäftsführer erhielten ihre Vergütungen von der APK GmbH bzw. der Westkabel GmbH. Konzernzugehörigkeit Die RSW GmbH wurde in den Konzernabschluss der APK Holding NV einbezogen. Die APK Holding NV stellt den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Konzernkreis auf. Der offengelegte Konzernabschluss ist für 2022 und 2023 bei der Belgischen Nationalbank - Bilanzzentrale- erhältlich. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresfehlbetrag wird mit dem Bilanzgewinn verrechnet und auf neue Rechnung vorgetragen. Der Jahresfehlbetrag beträgt 121.564,28 €. Einschließlich des zu berücksichtigenden Bilanzgewinns in Höhe von 505.370,78 EUR ergibt sich ein Betrag von 396.306,50 €, der zu verwenden ist. Auf neue Rechnung werden 396.306,50 € vorgetragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Wesel, 7. Juli 2025 gez. Stef Kerkhofs, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 07.07.2025 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn RSW GmbH, Wesel Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der RSW GmbH, Wesel, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der RSW GmbH, Wesel, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für das Prüfungsurteil Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Dortmund, 7. Juli 2025 Moore Westfalen AG Michael Orban, Wirtschaftsprüfer Benjamin Schwalvenberg, Wirtschaftsprüfer |
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