Stammdaten

Register
Amtsgericht Stendal HRB 12365
Eingetragen
21.6.2010
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehörEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger
Gegenstand
Handel und Vertrieb von Neu- und Gebrauchtwagen, der Handel mit Ersatzteilen, die Autovermietung und die Verwaltung, Finanzierung und Betreuung von Beteiligungen im Automobilbereich und artverwandten Wirtschaftszweigen

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Alexandra König
seit 26.2.2020
Prokura
Silvio Rebmann
seit 21.6.2010
Geschäftsführer

Beteiligungen
Beta

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Autohaus Rebmann GmbH

Salzatal

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Allgemeine Situation der Gesamtwirtschaft in der Bundesrepublik Deutschland

Die konjunkturelle Lage in Deutschland war im Berichtszeitraum gekennzeichnet durch ein geringes Wirtschaftswachstum auf Grund der russischen Spezialoperation in der Ukraine, ungünstigen Finanzierungsbedingungen, einer gedämpften Inflation und einer geringeren Nachfrage aus dem In- und Ausland. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) war nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes im Jahresdurchschnitt 2023 um 0,3 % niedriger als im Vorjahr, die privaten Konsumausgaben um 0,8 % niedriger, die Konsumausgaben des Staates um 1,7 % niedriger als im Jahr zuvor. Die Bruttoanlageinvestitionen in Maschinen und Geräte sowie Fahrzeuge im Inland von Unternehmen und Staat zusammen stiegen um 3,0 % im Vergleich zum Vorjahr. (Pressemitteilung Nr. 19 vom 15.01.2024, Statistisches Bundesamt).

In diesem schwierigen Umfeld der gesamtwirtschaftlichen Lage konnte die Autohaus Rebmann GmbH einen Umsatz in Höhe von 20.756 Millionen Euro erzielen. 48 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in den Standorten der Autohaus Rebmann GmbH tätig.

2. Allgemeine Situation des Automobilmarktes in der Bundesrepublik Deutschland

Die gesamtwirtschaftliche Lage im Berichtszeitraum führte in der Kraftfahrzeugbranche zu einer Steigerung der Neuzulassungen, diese stiegen um 7,3 % gegenüber dem Vorjahr auf 2,84 Millionen Neuwagen. Im Jahr 2023 wurden 67,1 % (+12,4 % gegenüber 2022) gewerblich und 32,8 % (-1,9 % gegenüber 2022) privat zugelassen.

Der Anteil benzinbetriebener PKW lag mit 34,4 % über dem Vorjahresniveau (32,6 %). Der Anteil dieselbetriebener PKW wies in der Jahresbilanz 17,1 % (Vorjahr: 17,8 %) aus. Die alternativen Antriebe zeigten eine gemischte Entwicklung. Ein Anteil von 29,5 % (Vorjahr: 31,2 %) entfiel auf Fahrzeuge mit Hybridantrieb. Elektro-PKW konnten einen Anteil von 18,4 % (Vorjahr 17,7 %) ausweisen. (KBA Pressemitteilung Nr. 01/2024 vom 04.01.2024)

Der Trend bei den Besitzumschreibungen war positiv. Das Volumen belief sich im Jahr 2023 auf 6,04 Millionen PKW (2022: 5,64 Millionen PKW).

Im Hinblick auf die Preisentwicklung auf dem deutschen Automobilmarkt ist festzustellen, dass sich im Berichtszeitraum die Erhöhung der Neuwagenpreise um 4,3 % gegenüber dem Vorjahr darstellte. Der durchschnittliche Neuwagenpreis betrug 44.630,00 € (42.790,00 € im Jahr 2022). Die Kunden kauften deutlich höher ausgestattete Fahrzeuge. Dieser Trend setzt sich im Gebrauchtwagenmarkt fort und zeigt sich in den gestiegenen Durchschnittspreisen. Der durchschnittliche Gebrauchtwagenpreis im Markenhandel lag im Jahr 2023 nach den Erhebungen der DAT bei 18.620,00 Euro und verzeichnete damit einen leichten Rückgang gegenüber dem Vorjahr (18.800,00 Euro).

Der Bestand an Personenkraftwagen lag nach den Erhebungen des Kraftfahrtbundesamtes (KBA) zu Ende des Jahres 2023 mit 49,1 Mio. Einheiten über dem Vorjahresniveau (2022: 48,5 Mio. Einheiten).

Die Marke Volvo erhöhte im Jahr 2023 die Anzahl der neu zugelassenen Kraftfahrzeuge auf 44.739 um 22,22 % gegenüber dem Jahr 2022, dies entspricht einem Marktanteil von 1,60 Prozent. Im Jahr 2023 waren die Modelle Volvo XC40, XC60 und XC90 die beliebtesten Modelle. Der Anteil der Plug-in-Hybride an den Neuzulassungen lag bei 40 %. Der Anteil der rein elektrischen Modelle betrug 19 %. Die Elektrifizierung der Fahrzeugflotte ist einer der wesentlichen Bausteine von Volvo, um bis 2030 ein komplett klimaneutrales Unternehmen zu werden. Bis 2025 werden weitere vier vollelektrische Modelle folgen. Zu einer Erfolgsstory entwickelte sich das Auto-Abo Care by Volvo. Im Jahr 2023 stiegen die Vertragsabschlüsse um 8 %.

Die Ausrichtung in vielen Automobilbetrieben auf den Servicemarkt als wichtigsten Ertragsbringer, wird in Zukunft den Wettbewerb entscheiden. Im Neuwagengeschäft sind aufgrund hoher Rabatte kaum noch Margen zu erzielen. Im Gebrauchtwagengeschäft sind die Risiken groß und unterliegen enormen Schwankungen. Daher ist die Werkstatt inkl. Zubehörgeschäft der Bereich, der oft wesentlich zum Unternehmenserfolg beiträgt.

Die Zahl der Betriebe entwickelte sich leicht rückläufig auf nun 36.170 Kfz-Betriebe (2022: 36.420).

3. Entwicklung des Unternehmens

Die Autohaus Rebmann GmbH verkauft Kraftfahrzeugneuwagen der Marke Volvo und Kraftfahrzeuggebrauchtwagen. Weiterhin vertreibt die Autohaus Rebmann GmbH Volvo Ersatz- und Zubehörteile. Weiterhin werden Reparaturen an Kraftfahrzeugen durchgeführt.

Die Autohaus Rebmann GmbH ist an 3 Standorten tätig.

Die Umsatzerlöse stiegen im Jahr 2023 um 27,2 % auf 20.756.331,74 € (2022: 16.315.437 €).

Im selben Zeitraum stiegen die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren um 35,9 % auf 15.768.714 € (2022: 11.601.278 €). Die Aufwendungen für bezogene Leistungen erhöhten sich um 4,6 % auf 558.776 € (2022: 534.179 €). Der Personalaufwand stieg um 18,4 % auf 2.753.392,42 € (2022: 2.324.554 €). Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen betrugen 269.870 € (2022: 452.295 €).

Im Jahr 2023 sanken die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 4,4 % auf 1.264.845 € (2022: 1.323.337 €).

Der Jahresüberschuss beträgt 66.906,08 € (2022: 57.445 €).

Im Jahr 2023 stiegen die Erlöse im PKW-Verkauf um 36,8 % auf 15.830.576 € (2022: 11.566.094 €).

Die Erlöse im Bereich Teile/Zubehör stiegen um 7,4 % auf 2.905.132 € (2022: 2.702.966 €). Die Lohnerlöse stiegen um 9,5 % auf 1.345.141 € (2022: 1.227.408 €). Die Erlöse in den Bereichen Fremdleistungen und sonstigen Erlösen sanken um 18,9 % auf 730.102 € (2022: 818.967 €).

Die Bilanzsumme erhöhte sich im Jahr 2023 um 20,4 % auf 10.382.839 € (2022: 8.619.617 €). Die Erhöhung resultiert im Wesentlichen aus der Erhöhung der Forderungen aus Leistungen, der sonstigen Vermögensgegenstände und der Bankguthaben. Die Eigenkapitalquote verminderte sich um 6 % auf 33,5 % (2022: 39,5 %).

Es bestanden per 03.07.2024 Kreditlinien bei der Santander Consumer Bank / Volvo Car Financial Services in Höhe von 8.717.000 €. Diese wurden zum 03.07.2024 mit 2.616.910 € in Anspruch genommen.

Die Vermögenslage unserer Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht verändert. Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten sind stabil.

Die Finanzlage kann als solide bezeichnet werden. Die Gesellschaft hat keine Währungsrisiken. Verbindlichkeiten werden innerhalb der Zahlungsfrist beglichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt. Die Eigenkapitalrendite liegt im positiven Bereich. Langfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind nicht vorhanden.

Unsere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen zum Stichtag 33,1 % der Bilanzsumme und werden regelmäßig innerhalb der vorgegebenen Zahlungsfristen beglichen. Die Pensionsrückstellungen betragen 11,8 % der Bilanzsumme.

Es besteht eine Geschäftsbeziehung zur Sandanter Consumer Bank / Volvo Financial Services, über dieses Kreditinstitut werden die Neufahrzeugbestände finanziert.

Unsere wirtschaftliche Lage ist insgesamt als gut zu bezeichnen.

4. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens

Nach Ansicht der Bundesregierung wird sich das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland im Jahr 2024 um 0,2 % gegenüber dem Vorjahr erhöhen. Für das Jahr 2024 rechnet die Bundesbank mit einer Inflationsrate von 2,2 %. Der deutsche Automobilmarkt wird im Jahr 2024 von den Maßnahmen der EZB gegen die Inflation und den Auswirkungen der russischen Spezialoperation in der Ukraine bestimmt werden. Per 30. Juni 2024 stieg die Anzahl der Neuwagenzulassungen in Deutschland gegenüber dem Vorjahreszeitraum an. Da die Dauer der russischen Spezialoperation nicht abzuschätzen ist, können keine belastbaren Vorhersagen für die Geschäftsentwicklung im Jahr 2024 getroffen werden. Positiv zu bemerken ist der Umstand, dass das Kundendienstgeschäft stabil läuft. Die Entwicklung in den Jahren 2024 und 2025 wird davon bestimmt werden, welche Auswirkungen die durch die Regierungen und die Zentralbanken getroffenen Maßnahmen auf die Stimulierung der Wirtschaft haben werden. Der Umsatz und das Ergebnis für das Jahr 2024 werden auf dem Niveau des Jahres 2023 liegen.

5. Chancen und Risiken für das Unternehmen

Chancen ergeben sich für das Unternehmen aus den folgenden Punkten:

Der allgemeine Konsolidierungsdruck wird anhalten und zu einem weiteren Ausscheiden von überwiegend kleinen Automobilhandelsbetrieben führen.

Die Automobilhersteller setzen in Zukunft weiterhin und möglicherweise noch verstärkt auf die Zusammenarbeit mit mittleren und größeren Autohandelsbetrieben. Neben der Reduktion der Vertriebskosten spielt dabei auch die Ausdehnung der Modellprogramme eine Rolle, die den Kapitalbedarf in die Vorhaltung von Vorführ-, Ausstellungs- und Lagerwagen weiter erhöhen wird. Kleine Händler werden immer weniger in der Lage sein, diesen Anforderungen zu genügen.

Der steigende Anteil gewerblicher Kunden begünstigt ebenfalls die Autohaus Rebmann GmbH.

Die zunehmende Bedeutung internetbasierter Verkaufsprozesse begünstigt auch die Autohaus Rebmann GmbH. Die Steuerung des Internetauftritts und die Bearbeitung von internetbasierten Kundenanfragen auf diesem Vertriebsweg erfordert spezialisierte Mitarbeiter, über die kleine Autohäuser in der Regel nicht verfügen.

Den Chancen stehen Risiken gegenüber, welche aus der Unternehmensgröße und der damit wachsenden Komplexität des Unternehmens resultieren. Die Steuerung einer Vielzahl von Standorten erfordert eine angepasste Organisations- und Führungsstruktur.

Die wichtigsten externen und damit von den Unternehmen nur begrenzt beeinflussbaren Risiken für Automobilhandelsbetriebe sind die Herstellerstrategien und das Kreditvergabeverhalten der Banken. Alle anderen Herausforderungen sollten durch ein professionelles Management beherrschbar sein.

Auf der Beschaffungsseite greifen wir zum überwiegenden Teil auf den Hauptlieferanten, die Volvo Car Germany GmbH zurück, mit welcher Lieferverträge bis zum 31.03.2025 bestehen.

Die Verträge wurden im Rahmen einer Händlernetzumstrukturierung zum 31.03.2025 gekündigt. Für den Werkstatt und Teile/Zubehörbereich wurden "Letter of Indent" im Jahr 2023 unterzeichnet, um diese Verträge nach dem 31.03.2025 fortzuführen. Unser Hauptlieferant deckt ca. 60 % des Gesamtumsatzes ab.

Die Erhaltung der sehr hohen Kundenzufriedenheit in allen Verkaufsbereichen wird wieder eine der wichtigsten Prämissen sein.

Für das Jahr 2024 sind außer den notwendigen Instandhaltungsinvestitionen keine weiteren Investitionen im Werkstattbereich und im Verkaufsbereich geplant.

Unsere langjährige Zusammenarbeit mit der Volvo Car Germany GmbH bringt uns die Möglichkeit der Vermarktung der hochwertigen Volvo PKW in unserem Marktverantwortungsgebiet. Langfristig sind nach unserer Überzeugung PKW der Premiumklasse, wie z. B. Volvo PKW, zu angemessenen Preisen am Markt absetzbar.

Unsere erfolgreiche Positionierung im Markt mit den Volvo PKW bestätigt diese Geschäftspolitik. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen; Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Finanzmanagement verfolgt das Unternehmen eine konservative Strategie. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein effizientes Mahnwesen.

Durch das Finanzamt Halle wurde eine Betriebsprüfung für die Jahre 2013 bis 2022 abgeschlossen.

Die Gesellschaft unterhält 2 Zweigniederlassungen in Leipzig.

Handelsbilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.104.109,90 1.447.477,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 174.865,00 258.210,00
1. Geschäfts- oder Firmenwert 174.860,00 258.205,00
2. Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 5,00 5,00
II. Sachanlagen 929.244,90 1.189.267,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 741.534,00 1.078.372,00
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 187.710,90 110.895,00
B. Umlaufvermögen 9.269.187,12 7.162.798,18
I. Vorräte 6.503.509,92 5.263.914,26
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 653.365,62 283.437,49
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.112.311,58 1.615.446,43
C. Rechnungsabgrenzungsposten 9.542,21 9.342,21
Summe Aktiva 10.382.839,23 8.619.617,39

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 3.476.611,23 3.409.705,15
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 953.400,00 953.400,00
III. Gewinnvortrag 2.431.305,15 2.373.859,47
IV. Jahresüberschuss 66.906,08 57.445,68
B. Rückstellungen 1.620.455,60 1.190.264,99
C. Verbindlichkeiten 5.285.772,40 4.019.647,25
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 5.135.772,40 3.869.647,25
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 150.000,00 150.000,00
Summe Passiva 10.382.839,23 8.619.617,39

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 4.781.511,55 4.329.608,48
2. Personalaufwand 2.753.392,42 2.324.554,00
a) Löhne und Gehälter 2.015.754,14 1.810.292,58
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 737.638,28 514.261,42
davon für Altersversorgung 345.175,88 142.296,76
3. Abschreibungen 269.870,85 452.295,51
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 269.870,85 452.295,51
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.264.845,63 1.323.337,90
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 5,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 92.668,82 74.067,22
davon an verbundene Unternehmen -29.285,07 20.523,72
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung 19.246,00 14.460,00
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 315.075,75 79.282,17
8. Ergebnis nach Steuern 85.663,08 76.071,68
9. sonstige Steuern 18.757,00 18.626,00
10. Jahresüberschuss 66.906,08 57.445,68

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Bilanz ist nach den Bestimmungen der §§ 265 ff. HGB gegliedert. Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten erfolgte entsprechend den handelsrechtlichen Vorschriften.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Die Erleichterungsvorschriften für die Aufstellung eines Jahresabschlusses gemäß §§ 276, 288 HGB wurden zum Teil in Anspruch genommen.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bei der Bewertung wurde von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare und degressive Abschreibungen sowie Sonderabschreibungen für Hardware, angesetzt.

Bei den geringwertigen Wirtschaftsgütern mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 wurde von der Bewertungsfreiheit des § 6 Abs. 2 EStG Gebrauch gemacht.

Die Vorräte (Kraftfahrzeuge, Ersatzteile, Verbrauchsmittel) wurden zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die Kassenbestände und die Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nominalwert bewertet.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken gebildet.

Die Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

C. Erläuterungen und Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr und die Höhe der Geschäftsjahresabschreibungen ergeben sich aus dem als Anlage beigefügten Anlagenspiegel.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

In den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von TEUR 14 enthalten.

Rückstellungen

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellungen wurde das modifizierte Teilwertverfahren mit dem Pensionsalter 65 bzw. 67 Jahre angewendet. Den Berechnungen wurden die Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck mit einem Rechnungszinssatz von 1,82 % (EUR 1.231.921) für die handelsrechtliche Bewertung, einem Rententrend von 1 % und einen Gehalts- bzw. Karrieretrend von 0 % zugrunde gelegt.

Der "ausschüttungsgesperrte Betrag" gemäß § 253 Abs. 6 HGB beläuft sich EUR 18.657. Für das Wirtschaftsjahr 2023 ergibt sich ein Zinsaufwand gemäß § 277 Abs. 5 HGB in Höhe von EUR 19.246,00.

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten Rückstellungen für Leasingrückläufer (TEUR 108), Gewährleistung (TEUR 72), Personalkosten (TEUR 61) und sonstige Rückstellungen (TEUR 20).

Verbindlichkeiten

Von den Gesamtverbindlichkeiten zum Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 5.285,6 haben TEUR 5.135,6 eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und TEUR 150,0 eine Restlaufzeit über fünf Jahre.

Herr Silvio Rebmann hat gegenüber der Santander Bank zur Ankaufsfinanzierung der PKW eine persönliche Bürgschaft in Höhe von TEUR 250 übernommen.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 21 und aus sozialer Sicherheit in Höhe von TEUR 4 enthalten.

D. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Der Aufwand für Soziale Abgaben sowie Altersvorsorge und Unterstützung beinhalten Aufwendungen für die Altersvorsorge in Höhe von TEUR 345 (Vorjahr: TEUR 143).

Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen beinhalten Zinsen aufgrund der Abzinsung der Pensionsrückstellung in Höhe von TEUR 19 (Vorjahr: TEUR 14).

E. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Gesellschaft hat jährliche finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 786.

Geschäftsführung

Geschäftsführer der Gesellschaft ist Herr Silvio Rebmann, Kaufmann, Salzatal. Er ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Mitarbeiter

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr durchschnittlich 48 (Vorjahr: 53) Mitarbeiter.

Ergebnisverwendung

Die Gesellschaft beabsichtigt den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 66.906,08 zusammen mit dem Gewinnvortrag in Höhe von EUR 2.431.305,15 auf neue Rechnung vorzutragen.

Nachtragsbericht

Aufgrund der Händlernetzumstrukturierung der Volvo Car Germany GmbH wurden die bestehenden Verträge zum 31. März 2025 gekündigt. Die Fortführung des Werkstatt und Teile/Zubehörbereiches wurde mit einem "Letter of Intent" ab dem 31. März 2025 paraphiert.

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Anlagevermögen Stand 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 48.507,00 0,00 0,00 0,00 48.507,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 697.390,00 0,00 0,00 0,00 697.390,00
745.897,00 0,00 0,00 0,00 745.897,00
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.089.349,30 467.722,85 986.964,46 0,00 1.570.107,69
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 110.895,00 76.815,90 0,00 0,00 187.710,90
2.200.244,30 544.538,75 986.964,46 0,00 1.757.818,59
Summe Anlagevermögen 2.946.141,30 544.538,75 986.964,46 0,00 2.503.715,59
Abschreibungen Restbuchwerte
Anlagevermögen Stand 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
Stand 31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 48.502,00 0,00 0,00 48.502,00 5,00 5,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 439.185,00 83.345,00 0,00 522.530,00 174.860,00 258.205,00
487.687,00 83.345,00 0,00 571.032,00 174.865,00 258.210,00
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.010.977,30 186.525,85 368.929,46 828.573,69 741.534,00 1.078.372,00
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 187.710,90 110.895,00
1.010.977,30 186.525,85 368.929,46 828.573,69 929.244,90 1.189.267,00
Summe Anlagevermögen 1.498.664,30 269.870,85 368.929,46 1.399.605,69 1.104.109,90 1.447.477,00

sonstige Berichtsbestandteile

 

Salzatal, den 25. August 2024

gez. Silvio Rebmann, Geschäftsführer

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 20.12.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Autohaus Rebmann GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Autohaus Rebmann GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Autohaus Rebmann GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Leipzig, 25. August 2024

RÖBER HESS PIMME GMBH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Gez. Dirk Röber, Wirtschaftsprüfer

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