Ambulante Pflegedienste
Friesland-Kabel GmbH
Oststraße 73, 22844 Norderstedt, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Malte Witowski seit 5.10.2021 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Friesland-Kabel GmbHNorderstedtJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Lagebericht für das Geschäftsjahr 20211. Wirtschaftsbericht 1.1. Geschäftstätigkeit Die Friesland-Kabel GmbH ist ein Unternehmen der Klaus Faber AG, einem weltweit operierender Logistikdienstleister für Kabel und Leitungen. Die Gesellschaft ist die exklusive Helkama Werksvertretung primär für den Standort Deutschland und als Spezialist führend im Segment der Schiffskabel. Weitere Segmente sind Kabel und Leitungen für Offshore, Industrie und Datentechnik, sowie Kabel und Leitungen im Standardbereich. Zu den wichtigsten Kunden zählen Elektroversorger und Werften. Nicht nur die eigenen Kunden der Friesland-Kabel GmbH bedürfen einer internationalen Ausrichtung, sondern auch die Auftragslage der Versorger und Werften sind stark von internationalen gesamtwirtschaftlichen Bedingungen abhängig. Die Gesellschaft ist seit dem 01.01.2019 eine 100%ige Tochtergesellschaft der nicht börsennotierten Klaus Faber AG, Saarbrücken. Der Sitz der Friesland-Kabel GmbH ist in Norderstedt. In Norderstedt werden alle Zentralfunktionen wie Geschäftsleitung, Einkauf und Logistik, Technik und IT, Personal, Rechnungswesen und Controlling gebündelt. Seit 2019 befindet sich das Logistikzentrum in der Hansestadt Wismar bestehend aus zwei Hallen und einem Bürobereich. 1.2. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Geschäftsjahr 2021 war wie im Vorjahr durch die Angebots- und Nachfrageschocks der Corona Pandemie geprägt, das weltweit verbreitete Virus dominierte mit neuen Varianten wie Delta und Omikron die Wirtschaft weiterhin nachhaltig. Trotz dieser Beeinträchtigungen wurde die Weltwirtschaft im Jahr 2021 durch die Öffnung für Wirtschaftsaktivitäten zahlreicher Länder am Anfang des Jahres wiederbelebt und wuchs langsam. Jedoch setzten die wirtschaftlichen Folgen wie der Zusammenbruch von Lieferketten und die steigende Inflation insgesamt die globale Wirtschaftserholung erneut vor große Herausforderungen. Startete das Jahr mit dem Lichtblick der ersten COVID-19-Impfstoffe, so verliefen die Impfkampagnen in den einzelnen Ländern unterschiedlich, in Europa beispielsweise zunächst vergleichsweise schleppend an. Die Impfquoten konnten sukzessive gesteigert werden, der Sommer brachte zunächst Entspannung und weitere Lockerungen, im Herbst bremste eine weitere Viruswelle die Wirtschaft erneut ab. Die Infektionszahlen stiegen rasant, Corona-bedingte Produktionsdrosselungen führten zu weltweiten Störungen der Lieferketten und einer rapide steigenden Inflation. Die Erholung und das Wachstum der Weltwirtschaft sind hauptsächlich den Lokomotiven USA, China und der EU zu verdanken. Riesige Konjunkturpakete in den USA (+5,7 %) sowie das dank der guten Kontrolle der Epidemie in China realisierte stabile Wachstum (+8,1 %) stärkten neben der raschen Erholung einzelner EU-Länder (Eurozone +5,3 %) die globale Wirtschaft. Von den großen Volkswirtschaften des Euroraums wiesen Frankreich, Italien und Spanien nach den hohen BIP-Rückgängen im Vorjahr laut IWF 2021 kräftige Wachstumsraten von rund 5 % bis knapp 7 % aus. 1) Gemäß Statistischem Bundesamt erhöhte sich das BIP 2021 in Deutschland um 2,9 %. 2) Der IWF ermittelt für das Vereinigte Königreich einen BIP-Zuwachs von 7,4 %, für Russland beispielsweise von 4,7 %. 1) IMF, World Economic Outlook Update, April 2022 2) https://www.destatis.de/DE/Themen/Wirtschaft/Volkswirtschaftliche-Gesamtrechnungen-Inlandsprodukt/Tabellen/inlandsprodukt-gesamtwirtschaft.html Insgesamt beziffert der IWF für die weltweite Wirtschaftsleistung demzufolge im Berichtsjahr einen Anstieg um 6,1 % gegenüber 2020. Der Zentralverband der deutschen Elektroindustrie (ZVEI) 3) bezifferte den Umsatz im Jahr 2021 auf 200 Milliarden Euro, gegenüber 182 Milliarden Euro in 2020 ein Plus von 10 %. Die zweitgrößte Industriebranche Deutschlands, welche mit 43 % die höchste Wertschöpfungsquote aller großen Industriebranchen in Deutschland realisiert, konnte nach zuletzt Jahren der rückläufigen Entwicklung (in Mrd. €: 2015: 178 / 2016: 179 / 2017: 192 / 2018: 194 / 2019: 190 / 2020: 182) wieder Wachstum generieren. 3) https://www.zvei.org/fileadmin/user_upload/Presse_und_Medien/Publikationen/Regelmaessige_Publikationen/ Daten_Zahlen_und_Fakten/Die_deutsche_Elektroindustrie_Daten_Zahlen_Fakten/Faktenblatt-April-2022.pdf Die Situation auf dem Kabelmarkt ist weiterhin durch Konsolidierungstendenzen geprägt. Überkapazitäten und ein harter Konkurrenzkampf dominieren weiterhin wesentliche Produktbereiche, mit den damit verbundenen Auswirkungen auf Marktanteile und Preisqualität. Die Zahl der Anbieter und Händler verringerten sich von Jahr zu Jahr. Die tiefgreifenden Veränderungen der Bedarfsseite (erneuerbare Energien, Elektromobilität, Entwicklung Automobilindustrie, Breitbandausbau, Digitalisierung) haben sich verfestigt und zwingen die Marktteilnehmer sich weiterhin anzupassen und neu zu positionieren. Warenverfügbarkeit, Service und Dienstleistungsbereitschaft sowie technisches Know-how, Produktqualität und zunehmende Spezialisierung werden zukünftig Kernkompetenzen im Kundengeschäft sein. Hier sieht sich die Gesellschaft gut positioniert. 1.3. Geschäftsverlauf Die Friesland-Kabel GmbH beendete das Wirtschaftsjahr 2021 mit einem Gesamtumsatz von 14,9 Mio Euro. Im Vergleich zum Vorjahresgesamtumsatz von 14,2 Mio Euro ist dieser um 0,7 Mio Euro gestiegen. Verursacht wurde dieser Umsatzanstieg im Wesentlichen durch die sich erholende pandemiebedingte Auftragslage der Kunden. Bereits im Dezember des Vorjahres konnte im Verhältnis zu 2019 ein Anstieg der Umsatzerlöse festgestellt werden, der sich in 2021 weiter fortsetzte. Die Lage wird insbesondere in Hinblick auf die nach wie vor weltweite anhaltende Pandemie weiterhin als angespannt gesehen. Für die Unternehmenssteuerung werden als wichtige finanzielle Leistungsindikatoren Umsatzerlöse und Jahresüberschuss herangezogen. Weiterhin werden der Rohertrag, das Betriebsergebnis vor Finanzergebnis und Steuern (EBIT) sowie das Betriebsergebnis vor Steuern (EBT) zur Steuerung laufend ausgewertet. 2. Ertragslage Die Ergebnisstruktur der Gesellschaft stellte sich im Berichtszeitraum wie folgt dar:
Durch den verbesserten Umgang mit den pandemiebedingten Einschränkungen und der gewonnenen Erfahrung wurde der Markt wieder aktiver und es konnten im Berichtsjahr die Umsatzerlöse um rund 5,0 % erhöht werden. Durch den geringen Anstieg des Materialaufwands erhöhte sich ebenso das Rohergebnis gegenüber dem Vorjahr 2020 um rund 7,6 %. Der Anstieg der Personalaufwendungen ist auf die leicht veränderte Personalstruktur zurückzuführen. Darüber hinaus befanden sich mehrere Mitarbeiter im Jahr 2020 aufgrund der covid-19 Pandemie in Kurzeit, was zu verringerten Kosten geführt hat. Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen resultiert aus erhöhten Vertriebskosten sowie anderen Kosten. Insgesamt konnte sich die Friesland-Kabel GmbH wie in den Vorjahren in einem sehr anspruchsvollen Marktumfeld behaupten. Durch gestiegene Umsatzerlöse und durch weitere Kostenoptimierung konnte ein über dem Vorjahr liegendes Jahresergebnis erwirtschaftet werden. Die Geschäftsführung klassifiziert die wirtschaftliche Lage des Unternehmens insbesondere aufgrund der führenden Marktposition als leistungsfähig und finanzstark. Die Geschäftsentwicklung zu Beginn des Jahres 2022 entspricht zum Zeitpunkt dieses Lageberichts den Erwartungen der Geschäftsleitung. 3. Finanz- und Vermögenslage, Kapitalstruktur, Investitionen Im Berichtsjahr wies die Gesellschaft die folgende Vermögensstruktur auf:
Das Gesamtvermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 2.100 verringert, was im Wesentlichen auf die Verringerung des Umlaufvermögens zurückzuführen ist. Die Vorräte sind um TEUR 792 auf TEUR 2.511 im Wesentlich aufgrund der mengenbedingten Veränderungen zurückgegangen. Der Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist stichtagsbedingt. Die übrigen Aktiva sind im Wesentlichen bedingt durch geminderten Bankbestand zum Stichtag um TEUR 283 zurückgegangen. Die Gesellschaft wies zum Bilanzstichtag die folgende Kapitalstruktur auf:
Die Eigenkapitalquote der Gesellschaft hat sich von 15,2 % am 31. Dezember 2020 auf 26,2 % am 31. Dezember 2021 verbessert. Der Anstieg der Rückstellungen um TEUR 200 ist im Wesentlichen auf die höheren Ertragssteuerrückstellungen zurückzuführen. Der Rückgang der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter um TEUR 2.368 resultiert im Wesentlichen aus gesunkenen sonstigen Verbindlichkeiten. Demgegenüber haben sich die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen stichtagsbedingt erhöht. Der Rückgang der übrigen Passiva ist auf die Senkung der Steuerverbindlichkeiten zurückzuführen. Neben der vorhandenen Eigenfinanzierungskraft standen jederzeit ausreichend Mittel der Muttergesellschaft zur Verfügung, um den Liquiditätsbedarf zu decken. Im Geschäftsjahr 2021 war die Gesellschaft generell jederzeit in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. 4. Prognose- sowie Risiko- und Chancenbericht 4.1 Prognosebericht Die sich noch in 2021 abzeichnende Erholung der Weltwirtschaft wird durch die anhaltende COVID-Pandemie gebremst. Gründe hierfür liegen in immer neuen Corona-Wellen sowie im sich abschwächenden Impftempo. Die Pandemie bleibt weiterhin ein großes Risiko für das weltweite Wirtschaftswachstum. Gerissene Lieferketten belasten zudem die wirtschaftliche Erholung. Blockaden und Verzögerungen auf den logistischen Lebensadern sowie ein Mangel an Schiffscontainern und Frachträumen verkleinerten das Angebot, während auf der Nachfrageseite die Güternachfrage durch gelockerte Corona-Beschränkungen gestiegen ist. Wichtige Komponenten und Rohstoffe wurden zur Mangelware und veranlassten ganze Branchen, ihre Produktion zu drosseln oder zeitweise ganz einzustellen, weil ihnen wichtige Zwischenprodukte wie beispielsweise Halbleiter fehlten. Knappe Rohstoffe und Zwischenprodukte beflügelten zudem in Kombination mit den gleichzeitig gestiegenen Energiepreisen die Inflation in den wichtigsten Industrienationen. Im Februar 2022 wurde zudem die Welt durch den russischen Einmarsch in die Ukraine geschockt. Putins Krieg in der Ukraine erhöht in Europa und global die Unsicherheit über die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung, dämpft das nationale und weltweite Wachstum und trägt zum Anstieg der Energie- und Verbraucherpreise bei. Die hohe geopolitische Unsicherheit belastet Realwirtschaft und Finanzmärkte. Der Ausblick auf die weltwirtschaftliche Entwicklung hat sich seit Februar 2022 deutlich verschlechtert. Als Reaktion auf den Angriff wurden umfassende Sanktionen gegen Russland verhängt, das Land weitgehend von den internationalen Finanzmärkten ausgeschlossen und im Warenhandel isoliert. Angesichts der bedeutenden Rolle Russlands auf den internationalen Rohstoffmärkten sind Verwerfungen im Rohstoffhandel mit global signifikanten Auswirkungen zu befürchten. Insbesondere Staaten mit einer überdurchschnittlich starken Abhängigkeit von russischen Energieträgern können hiervon deutlich negativ betroffen sein. Die gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen des Krieges sind vielfältig und bislang nur schwer abschätzbar. Für Deutschland erwartet beispielsweise der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung im Jahr 2022 eine Zunahme des Bruttoinlandsprodukts um 1,8 % in Kombination mit einer Inflationsrate von 6,1 %. Die Entwicklung der Weltwirtschaft unterliegt bedingt durch die Pandemie sowie die derzeitigen geopolitischen Unsicherheiten unkalkulierbaren Risiken. Der Blick in die Zukunft wird daher ausschließlich auf den für das Unternehmen wichtigen Kabel- und Leitungsmarkt fokussiert. Die Krise hat die Substanz vieler Unternehmen massiv angegriffen, es zeigen sich Schwächen bei vielen Marktbegleitern. Viele müssen teilweise oder vollständig Kurzarbeit anmelden, um die negativen ökonomischen Auswirkungen der ausbleibenden Nachfrage zu kompensieren. Darüber hinaus hat es in 2021 Insolvenzen im Werftsegment gegeben - die Nobiskrug Werft hat im April 2021 Insolvenz anmelden müssen und ist in dessen Folge durch die Flensburger Schiffbau-Gesellschaft übernommen worden. Auch die älteste Werft Deutschlands- die Pella Sietas Werft in Hamburg, musste im Juli 2021 Insolvenz anmelden. Es konnte für diese Werft jedoch kein Käufer gefunden werden, so dass die Werft den Betrieb eingestellt hat. Auch das Jahr 2022 hat mit einer Insolvenz im Werftsegment gestartet - die MV Werften Gruppe hat am 10. Januar 2022 Insolvenz angemeldet und in dessen Folge sind auch Teile des Mutterkonzerns Genting in Asien in die Insolvenz gerutscht. Aktuell ist noch unklar, ob das größte jemals in Deutschland gebaute Kreuzfahrtschiff "Global I" bei den MV Werften zu Ende gebaut werden kann oder nicht - der Insolvenzverwalter sucht aktuell nach Investoren und möglichen Käufern. Es bleibt offen, ob Unternehmen im Kabel- und Leitungsbereich, welche schon vor der Krise strukturelle Probleme aufwiesen, überhaupt überleben werden bzw. nach der Krise für den Markt noch relevant sind. Jene, die überleben werden, müssen ggf. ihre Reserven erneuern und Eigenkapital bilden. Es zwingt die Unternehmen zum Sparen und wird deren Investitionsquote verringern. Letztendlich wird diese Entwicklung, deren Ende noch nicht absehbar ist, Wachstum kosten. Aufgrund des Ukrainekonfliktes wird sich kurzfristig vermutlich das Budget für Rüstungsausgaben drastisch erhöhen, so dass hier auch mit Investitionen im Schiffbau für den militärischen Einsatz zu rechnen ist. Hierdurch ergeben sich neue Chancen und Potentiale für Friesland-Kabel GmbH den Bedarf an Kabeln und Leitungen ebenfalls zu decken. Aufgrund der beschriebenen Prognose wird für das Geschäftsjahr 2022 ein Umsatzeinbruch von etwa 20 % sowie ein Jahresergebnis geringfügig unter dem Vorjahresniveau erwartet. 4.2 Chancen- und Risikobericht Für die Friesland-Kabel GmbH ist ein strukturierter und konstruktiver Umgang mit unternehmerischen Chancen und Risiken von enormer Bedeutung. Risiken und Chancen aus Konjunkturschwankungen / Coronavirus bestehen insbesondere im Zusammenhang mit dem weltweiten wellenartigen "Shutdowns" als auch der sich verschärfenden Inflation. Zu den Kunden gehören die stark durch weltweite Entwicklungsfaktoren abhängigen Werften. Die erfolgreiche Bekämpfung des Virus wird sich im Geschäftsjahr 2022 weiter positiv auf die Konjunktur auswirken, hier gilt es durch eine bessere Entwicklung des gesamtwirtschaftlichen Umfelds und eine entsprechend steigende Nachfrage in den bearbeiteten Märkten höhere Umsätze zu erzielen als erwartet. Aktuell nicht absehbar sind jedoch die Folgen des Ukrainekonfliktes, der durch den Angriffskrieg von Russland entstanden ist und zahlreichen Sanktionen nach sich gezogen hat. Mit der Digitalisierung (Internet der Dinge, Industrie 4.0) sind ebenso Risiken verbunden, die zu neuen Wettbewerbern oder der Substitution von existierenden Lösungen führen könnten. Neue technologische und gesellschaftliche Trends bieten aber zugleich gute Wachstumschancen sowohl am Absatzmarkt als auch am Arbeitsmarkt. Grundsätzlich wird zur Sicherstellung der Liquidität eine stringente Kontrolle der Zahlungsströme genutzt. Die Gesellschaft überwacht täglich die aktuelle Liquiditätssituation. Dem Risiko, dass ein Kunde seine Vertragsverpflichtungen nicht mehr erfüllen kann, wird durch engen Kontakt zum Kunden vorgebeugt. So kann das Risiko eines unerwarteten Forderungsausfalls minimiert werden. Zugleich bietet der engere Kontakt die Chance die Kundenbeziehung zu verbessern und sich positiv zu entwickeln. Im Berichtsjahr lagen die Risiko-Schwerpunkte der Gesellschaft in Bezug auf die betragsmäßige Höhe und die Eintrittswahrscheinlichkeit in absteigender Bedeutungsreihenfolge in den Bereichen Konjunkturschwankungen / Coronavirus, Liquiditätsrisiko, Wertberichtigung und Absatzpreisentwicklung. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Gesamtrisikoposition im Berichtsjahr nicht wesentlich verändert. Es bestehen jedoch, wie oben beschrieben, Unsicherheiten aufgrund der anhaltenden Corona-Krise, der Inflation und dem Ukrainekonflikt. Als Ergebnis unserer Analyse von Risiken, Gegenmaßnahmen, Absicherungen und Vorsorgen sind auf Basis der gegenwärtigen Risikobewertung keine bestandsgefährdenden Risiken vorhanden. Strategische und operative Entscheidungen werden grundsätzlich nach Bewertung der damit verbundenen Chancen und Risiken getroffen. Durch ein frühzeitiges und systematisches Erkennen und Vermeiden von risikobehafteten Entwicklungen und Tatbeständen wird die interne Transparenz verbessert und das Risikobewusstsein bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gestärkt. Unternehmenskennzahlen werden wiederkehrend erhoben, kontrolliert und mit der Geschäftsleitung und den Prozessverantwortlichen diskutiert. Darüber hinaus ist seit 2021 ein Beirat für die Friesland-Kabel GmbH von der Gesellschafterin geschaffen worden, um eine Schnittstelle zu schaffen, die Geschäftsführung in strategischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten zu beraten, Ziele des Konzerns zu überwachen und konzernübergreifende Standards zu definieren. Hierzu findet zweimal im Jahr eine Beiratssitzung statt. Die für die Friesland-Kabel GmbH wichtigen Kernmärkte sind, abgesehen von epidemiologischen Verläufen und der Insolvenz von MV Werften, aktuell weiterhin stabil.
Norderstedt, den 31. März 2022 Geschäftsführer Malte Witowski Bilanz zum 31. Dezember 2021Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021
Anhang für das Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Friesland-Kabel GmbH Oststraße 73 c, 22844 Norderstedt Sitz: Norderstedt Handelsregister beim Amtsgericht Kiel, Nummer HRB 10255 KI Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gem. § 267 Abs. 2 des Handelsgesetzbuches. Die handelsrechtlich zulässigen, größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften bei der Aufstellung des Anhangs wurden teilweise in Anspruch genommen. Gesellschafterin ist die Klaus Faber AG, Saarbrücken. II. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die auf die Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie deren Gliederung entsprechen den handelsrechtlichen Vorschriften. Die Immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen wurden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Die jeweilige Nutzungsdauer des einzelnen Wirtschaftsgutes wurde unter Berücksichtigung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer ermittelt. Geringwertige Anlagegüter mit Einzelanschaffungskosten bis 800 Euro wurden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben und als Abgang gezeigt. Hieraus ergeben sich im Wesentlichen folgende durchschnittliche Nutzungsdauern:
Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie die übrigen Aktiva wurden mit dem Nominalwert bilanziert. Erkennbaren Risiken sind durch Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Die Bewertung der kurzfristigen Fremdwährungsforderungen erfolgte mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag. Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bilanziert. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert bilanziert. Die sonstigen Rückstellungen decken alle erkennbaren Risiken aus ungewissen Verbindlichkeiten ab und sind in der Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Dabei werden zukünftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt. Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgte zu den Erfüllungsbeträgen. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. III. Angaben zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung der Posten des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2021 ist in der Anlage zum Anhang dargestellt. Die Vorräte betreffen den Warenbestand der Gesellschaft an Kabeln und Kabelzubehör. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Steuererstattungsansprüche von 54.027,84 Euro (31. Dezember 2020: 83.300,00 Euro). Das Stammkapital der Friesland-Kabel GmbH beträgt zum 31.12.2021 unverändert 51.000,00 Euro. Die sonstigen Rückstellungen von insgesamt 324.950,00 Euro enthalten im Wesentlichen die üblichen Rückstellungen aus dem Lohn- und Gehaltsbereich (Urlaubsverpflichtungen, Berufsgenossenschaftsbeitrag und andere Gehaltsverpflichtungen) von 43.950,00 Euro sowie aus dem Bereich der sonstigen betrieblichen Aufwendungen (Jahresabschluss- und Prüfungskosten, Aufbewahrungspflichten von Geschäftsunterlagen, Trommelrückholungen und Kupfer-Abrechnungen) von 176.000,00 Euro. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern werden als gesonderter Bilanzposten gem. § 265 Abs. 5 des Handelsgesetzbuches unter den Verbindlichkeiten ausgewiesen. Von den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern gehören 125.449,15 Euro (31. Dezember 2020: 293.491,86 Euro) mit zu dem Posten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und die restlichen zu sonstigen Verbindlichkeiten im Wesentlichen aus Darlehen. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren bestanden zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2021 nicht. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse wurden im Wesentlichen aus Warenverkäufen erzielt. Von den Umsatzerlösen in Höhe von insgesamt 14.884.812,51 Euro entfallen auf das Inland 13.542.550,45 Euro und auf das Ausland 1.342.262,06 Euro. Innerhalb der sonstigen betrieblichen Erträge sind außergewöhnliche Erträge in Höhe von 29.835,42 Euro enthalten, die im Zusammenhang mit Versicherungserstattungen aus einem Einbruchschaden stehen. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten zudem periodenfremde Erträge aus der Korrektur einer erhaltenen Anzahlung in Höhe von 14.212,18 Euro sowie Erträge aus Währungsumrechnungen in Höhe von 14.241,90 Euro. Das Zinsergebnis von -47.469,62 Euro weist den Saldo aus sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen von 213,67 Euro sowie Zinsen und ähnliche Aufwendungen von -47.683,29 Euro aus. Der Jahresüberschuss für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 von 606.728,44 Euro wird auf neue Rechnung vorgetragen. IV. Sonstige Angaben Die finanziellen Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz enthalten sind, betreffen Miet-, Leasing- und Serviceverträge, die für die Beurteilung der Finanzlage der Gesellschaft von untergeordneter Bedeutung sind. Die Gesellschaft beschäftigte durchschnittlich folgende Anzahl von Arbeitnehmern:
Die Gesellschaft unterhält neben der Hauptniederlassung in Norderstedt eine unselbständige Zweigniederlassung (Lager) in Wismar. Das Unternehmen wird in den Konzernabschluss der Klaus Faber AG, Saarbrücken, einbezogen, die den Konzernabschluss aufstellt. Dieser stellt sowohl den Konzernabschluss für den kleinsten als auch für den größten Konsolidierungskreis dar. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger bekannt gemacht. Da die Angaben zum Gesamthonorar des Abschlussprüfers im Konzernabschluss der Klaus Faber AG enthalten sind, haben wir von der Erleichterungsvorschrift gemäß § 285 Nr. 17 HGB Gebrauch gemacht. Über die Abschlussprüfung hinaus wurden keine Leistungen erbracht. Im Berichtsjahr wurde mit Gesellschafterbeschluss vom 11. März 2021 erstmalig ein Beirat gegründet. Mitglieder des Beirats sind
Geschäftsführer im Geschäftsjahr 2021 waren Herr Klaus Moorlampen, Mallorca, und ab dem 28.09.2021 Herr Malte Witowski, Henstedt-Ulzburg. Herr Klaus Moorlampen ist mit Ablauf des 31. Dezember 2021 aus der Geschäftsführung ausgeschieden, seither ist Herr Malte Witowski alleinvertretungsberechtigter Geschäftsführer. V. Nachtragsbericht Am 10.01.2022 hat der Großkunde, die MV Werften GmbH nebst zugehöriger Tochter- bzw. Schwestergesellschaften, unerwartet Insolvenz angemeldet. Die Auswirkungen stellen ein wertbegründendes Ereignis dar und haben keine Auswirkungen auf den Ansatz und Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden zum Abschlussstichtag. Risiken hinsichtlich der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage resultieren zum einen aus dem für die MV Gruppe vorgehaltenen Bestand an Kabeln und Leitungen und zum anderen aus dem Bestand von nicht versicherten offenen Forderungen. Als weitere Folge der Insolvenz rechnen wir mit rückläufigen Umsatzerlösen für das Geschäftsjahr 2022: Eine Abschätzung ist schwierig quantifizierbar, da der Umsatzverlust aus der MV Gruppe durch neue Absatzmärkte zumindest teilweise kompensiert werden soll. In Summe schätzen wir den Umsatzrückgang in etwa auf 20 % gegenüber dem Vorjahr ein. Seit dem 24.02.2022 führt Russland Krieg gegen die Ukraine ("Russland-Ukraine-Krieg"). Die Auswirkungen des Russland-Ukraine-Kriegs stellen ein wertbegründendes Ereignis dar und haben daher keine Auswirkungen auf Ansatz und Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden zum Abschlussstichtag. Für die Friesland-Kabel GmbH erwarten wir, dass unser Vertrieb aufgrund der Abhängigkeit von der termingetreuen Lieferung von Aluminium-Vorprodukten aus der Ukraine - je nach Dauer und Intensität des Russland-Ukraine-Kriegs - gegenüber dem Geschäftsjahr 2021 einbrechen kann, da wir die Vorprodukte kurzfristig nicht substituieren können. Ebenso könnten sich geringere Umsätze in Folge möglicher Geschäftseinschränkungen bei den Endabnehmern aus dem Werftenbereich ergeben. Sollten sich diese Befürchtungen bewahrheiten, würde der verminderte Absatz zu geringeren Umsätzen führen. Quantifiziert werden können diese Effekte zum jetzigen Zeitpunkt allerdings nicht.
Norderstedt, den 31. März 2022 Der Geschäftsführer Malte Witowski Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2021
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Friesland-Kabel GmbH, Norderstedt Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Friesland-Kabel GmbH, Norderstedt, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Friesland-Kabel GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Saarbrücken, den 20. Mai 2022 KPMG
AG
Geis-Sändig, Wirtschaftsprüfer Heintz, Wirtschaftsprüfer Feststellung des JahresabschlussesDer Jahresabschluss zum 31. Dezember 2021 wurde am 8. Juni 2022 festgestellt. |
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