Volksbank eGLiquidiert
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Volksbank eGElmshornJahresabschluss zum 31. Dezember 2012A. Lagebericht für das Geschäftsjahr 2012der Volksbank eG, ElmshornI. Geschäftsverlauf 1. Entwicklung der Gesamtwirtschaft und der Kreditgenossenschaften Die Staatsschuldenkrise in Teilen des Euroraums und die verhaltene Weltkonjunktur dämpften in 2012 das Wirtschaftswachstum Deutschlands merklich. Während die Wirtschaftsleistung zu Beginn des Jahres noch deutlich zulegte, ließen die Auftriebskräfte zum Jahresende spürbar nach. Das deutsche Bruttoinlandsprodukt ist preisbereinigt um 0,7 % und damit erheblich schwächer als im Vorjahr (3,0 %) gestiegen. Positiv entwickelte sich der Privatkonsum sowie der Außenhandel, während ungeachtet der nach wie vor günstigen Finanzierungsbedingungen die Investitionsbereitschaft in 2012 erheblich geringer war als im Vorjahr. Die finanzielle Situation der öffentlichen Hand hat sich weiter entspannt. Hierzu trugen sowohl die Maßnahmen zur Haushaltskonsolidierung als auch zunehmende staatliche Einnahmen bei. Vor diesem Hintergrund erzielte der deutsche Staatssektor im Berichtsjahr zum vierten Mal seit dem Jahre 1970 wieder einen ausgeglichenen Gesamthaushalt. Am deutschen Arbeitsmarkt setzten sich Anfang 2012 zunächst die positiven Trends der vergangenen Jahre fort. Trotz der allmählich nachlassenden positiven Effekte ist die Anzahl der Erwerbstätigen in Deutschland gegenüber dem Vorjahr um 449.000 Menschen auf einen neuen Rekordstand von 41,61 Millionen Menschen gestiegen. Die Zahl der Arbeitslosen ging auf 2,89 Millionen Menschen leicht zurück. Der allgemeine Auftrieb bei den Verbraucherpreisen hat sich in 2012 geringfügig vermindert. Die Inflationsrate ging im Jahresdurchschnitt auf 2,0 % zurück. Zu den wichtigsten Preistreibern gehören abermals die Energieprodukte sowie Nahrungsmittel. Die Europäische Zentralbank verstärkte in 2012 ihre expansive Geldpolitik. Auf die schwache Eurokonjunktur und die erneute Zuspitzung der Euro-Staatsschuldenkrise reagierte sie mit einer Reihe teils unkonventioneller Maßnahmen. So senkte sie den Leitzins im Juli von 1,0 % auf 0,75 % und damit auf ein neues Allzeittief. Im September beschloss sie ein neues Anleiheaufkaufprogramm und unterstrich damit ihr klares Bekenntnis zum Euro, im Rahmen des gegebenen Mandats alles zu tun, was nötig sei, um den Euro zu erhalten. In diesem wirtschaftlichen Umfeld verzeichneten die 1.101 Volksbanken und Raiffeisenbanken im Jahr 2012 erneut ein stabiles Wachstum. Die positive Geschäftsentwicklung unterstreicht einmal mehr das Vertrauen der Kunden in den Genossenschaftssektor als verlässlichen Stabilisator der Finanzmärkte. Die Zahlen sprechen für sich: Insgesamt stiegen die bilanziellen Kundeneinlagen einschließlich der Inhaberschuldverschreibungen um 2,6 % auf 558 Mrd. EUR. Auch die Kundenkredite zeugen mit einem Wachstum von 4,4 % auf einen Bestand von 443 Mrd. EUR von der Finanzierungskraft des Genossenschaftssektors für den Mittelstand. Durch Fusionen sank die Zahl der Kreditgenossenschaften um 20 Banken. Dadurch erhöhte sich die durchschnittliche Bilanzsumme auf 681 Mio. EUR. Die addierte Bilanzsumme aller Kreditgenossenschaften stieg um 2,9 % auf 750 Mrd. EUR. Das stabile und solide Geschäftsmodell der Kreditgenossenschaften findet immer mehr Anhänger. Die Zahl der Mitglieder bei den Volksbanken und Raiffeisenbanken stieg erneut um fast 350.000 auf nunmehr 17,3 Mio. Personen und Unternehmen. 2. Entwicklung der VOLKSBANK ELMSHORN Das Bilanzbild der VOLKSBANK ELMSHORN am Jahresende 2012 ist geprägt durch die Entwicklung im Kundengeschäft und die vorübergehende Aufnahme von EZB-Geldern. Auf der Passivseite stiegen die Refinanzierungen öffentlicher Programmkredite und die Kundeneinlagen, während die verbrieften Verbindlichkeiten rückläufig waren. Gleichzeitig befanden sich EZB-Gelder in Höhe von 30 Mio. EUR in der Bilanz. Auf der Aktivseite prägen eine Erhöhung des Kundenkreditvolumens und eine zunehmende Geldanlage bei Kreditinstituten und in Wertpapieren das Bilanzbild. Die erreichten Ergebnisse ermöglichen eine angemessene Stärkung unserer Rücklagen und Reserven. Das Rating des DGRV und die Klassifizierung des BVR bescheinigen der VOLKSBANK ELMSHORN eine einwandfreie Qualität.
*) Hierunter fallen die Posten unter dem Bilanzstrich 1 (Eventualverbindlichkeiten), 2 (Andere Verpflichtungen) und Derivatgeschäfte. Durch Aufnahme einer Refinanzierung bei der Europäischen Zentralbank befinden sich zum Bilanzstichtag 30 Mio. EUR EZB-Gelder in der Bilanz. Durch neu abgeschlossene Derivate und höhere Kreditzusagen stiegen die außerbilanziellen Geschäfte um 25,8 Mio. EUR.
1) Aktivposten 4; 2) Aktivposten 5 und 6; 3) Aktivposten 3 Die Neuzusagen im Darlehensgeschäft erreichten 2012 mit 55,3 Mio. EUR einen neuen Höchststand, so dass der Darlehensbestand trotz umfangreicher Tilgungen wuchs. Dieses Wachstum im Darlehensgeschäft kompensierte einen Rückgang im Kontokorrentbestand. Insgesamt stiegen die bilanziellen Kundenforderungen damit um 1,2 %. Auch in unserer Verbundbilanz stieg das betreute Kreditvolumen insgesamt um 6 Mio. EUR auf nunmehr 550 Mio. EUR. Der Kreditbestand ist unverändert branchenmäßig und nach Größenklassen breit gestreut. Die Wertansätze entsprechen den Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung und berücksichtigen notwendige Wertberichtigungen. Die durch die Aufnahme von EZB-Geldern gestiegene Liquidität wurde überwiegend in Wertpapieren angelegt. Die gesamten Geldanlagen in Höhe von 242 Mio. EUR sind weiterhin zu einem hohen Anteil (über 75 %) in der genossenschaftlichen FinanzGruppe platziert.
1) Passivposten 1; 2) Passivposten 2a; 3) Passivposten 2b; 4) Passivposten 3 In dem Anstieg der Bankrefinanzierungen finden sich die Geldaufnahmen bei der EZB und eine zunehmende Refinanzierung öffentlicher Programmkredite wieder. In dem deutlichen Anstieg der Spareinlagen spiegelt sich eine "Flucht in den sicheren Hafen" wider. Die Fälligkeiten der anderen Einlagen (Festgelder und Sparbriefe) wurden von unserem Kunden umgeschichtet. Der Rückgang der verbrieften Verbindlichkeiten ist auf die Zurückhaltung der Kunden für mittel- und langfristige Geldanlagen zurückzuführen. Das betreute Kundenanlagevolumen unserer Verbundbilanz (inklusive der Geschäftsguthaben unserer Mitglieder) stieg auf 631 Mio. EUR.
Der gesamte Provisionsüberschuss aus Dienstleistungsgeschäften ist leicht um 0,7 % auf 5,3 Mio. EUR gestiegen. Investitionen Der Gesamtetat für Investitionen, Instandhaltungen und Reparaturen betrug im Berichtsjahr 1,2 Mio. EUR. Schwerpunkte sind die technisch-organisatorische Ausrüstung der Bank sowie die Instandhaltung der bankeigenen Immobilien. Eine angemessene technische Ausstattung und die Funktionsfähigkeit für das Kundengeschäft sind damit jederzeit gegeben. Im Berichtsjahr haben Vorstand und Aufsichtsrat beschlossen, auf einem neu erworbenen Nachbargrundstück in Wilster eine neue Bankfiliale zu errichten. Die vorgesehene Investitionssumme beläuft sich inklusive einer neuen Einrichtung auf 2,2 Mio. EUR. Die neue Filiale soll Ende 2013 bezugsfertig sein. Personal- und Sozialbereich Im Geschäftsjahr 2012 waren in der VOLKSBANK ELMSHORN durchschnittlich 153 Personen beschäftigt und 16 junge Menschen in der Ausbildung. Aufgrund der demografischen Entwicklung streben wir eine Erhöhung der Zahl der Auszubildenden an. Um die fachlichen Voraussetzungen und die erhöhten Anforderungen an eine qualifizierte Beratung unserer Kundschaft sicherzustellen, haben 110 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an Seminaren und Fortbildungsveranstaltungen teilgenommen. Für insgesamt 605 Schulungstage (Vorjahr 608) haben wir insgesamt 180 TEUR (Vorjahr 175 TEUR) investiert. II. Darstellung der Lage sowie der Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der VOLKSBANK ELMSHORN In unserem Unternehmensleitbild und unserer Strategie haben wir unsere Aktivitäten auf die Geschäfte mit unseren Mitgliedern und Kunden fokussiert und in den Geschäftsfeldern "Firmenkunden", "Filialgeschäft", "Vermögenskunden" sowie "Landwirtschaft und Kommunen" strategisch ausgerichtet. Der wirtschaftliche Erfolg unserer Bank basiert auf einem stabilen und soliden Geschäftsmodell und auf einer Bündelung der Kräfte in der genossenschaftlichen FinanzGruppe der Volksbanken und Raiffeisenbanken 1. Gesamtbanksteuerung, Risikomanagement Neben den auf die Kunden ausgerichteten geschäftlichen Aktivitäten erfordern gesetzliche Rahmenbedingungen und wachsende Komplexitäten der Märkte die Überwachung, Kontrolle und Steuerung der Geschäftsrisiken. Die Steuerung der Bank erfolgt mit Kennzahlen und Limitsystemen, die sowohl die Leistungsfähigkeit als auch ein überdurchschnittliches Rating der Bank sicherstellen sollen. Funktionstrennungen gewährleisten, dass durch das Berichtswesen des Controllings und des Risikomanagements frühzeitig nicht gewollte Entwicklungen festgestellt und neue Impulse für die Steuerung gegeben werden können. Das Risikomanagement zur Früherkennung von Risiken ist vor dem Hintergrund einer wachsenden Komplexität der Märkte im Bankgeschäft von strategischer Bedeutung. Gemäß den Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk) hat die VOLKSBANK ELMSHORN angemessene Risikostrategien festgelegt und angemessene interne Kontrollverfahren eingerichtet. In diesem Zusammenhang aktualisieren wir jährlich ein Risikohandbuch, das einen Überblick über das in den Mindestanforderungen an das Risikomanagement geforderte Gesamtrisikoprofil der Bank gibt. Es berücksichtigt die Art, den Umfang und die Komplexität der getätigten Geschäfte sowie die Größe, die Personalausstattung und die Organisation der Bank. Bestandteil der internen Kontrollverfahren ist neben der internen Revision ein internes Kontrollsystem, das wiederum Regelungen zur Aufbau- und Ablauforganisation und geeignete Risikosteuerungs- und Controllingprozesse umfasst. Neben allgemeinen Risikofaktoren bestehen spezifische bankgeschäftliche Risiken. Die Kontrolle und das Management der Risiken haben zur Aufgabe, die mit der Geschäftstätigkeit verbundenen Risiken zu identifizieren, zu bewerten, zu begrenzen und zu überwachen sowie negative Abweichungen zu vermeiden. Die für das Controlling und das Risikomanagement zuständigen Stellen berichten direkt dem Vorstand. Die interne Revision überwacht durch regelmäßige Kontrollen die vorhandenen Abläufe. Unser Haus unterscheidet zwischen Adressenausfallrisiken, Marktpreisrisiken, Liquiditätsrisiken sowie operationellen Risiken, wobei die Kreditrisiken einen Schwerpunkt bilden. Für alle wesentlichen Risiken stellen wir die vorhandene Risikotragfähigkeit zur Verfügung, die wir in einem Limitsystem mit Standard- und Stressszenarien monatlich beobachten und steuern. Zur Steuerung und Bewertung der Risiken nutzen wir EDV-gestützte Systeme. Auf der Grundlage von Risikotragfähigkeitsberechnungen sind Obergrenzen für die verschiedenen Risiken definiert. Die Risikotragfähigkeit ermitteln wir auf der Basis der jährlichen Ertragskraft sowie der versteuerten Reserven unserer Bank. Für das Kreditgeschäft haben wir unter Berücksichtigung der Risikotragfähigkeit unserer Bank eine Strategie zur Ausrichtung des Kreditgeschäftes festgelegt. Die Ermittlung der Adressenausfallrisiken basiert auf Einstufungen der Kreditnehmer in Risikogruppen nach BVR-Rating-Verfahren. Das aggregierte Ergebnis wird nach Volumen und Blankoanteilen ausgewertet und in die Gesamtbanksteuerung einbezogen. Die Ratingeinstufungen werden regelmäßig überprüft. Unsere Auswertungen geben außerdem Auskunft über die Verteilung des Kreditvolumens nach Branchen, Größenklassen und Sicherheiten. Zur Überwachung und Steuerung des Kreditgeschäftes bestehen Soll- und Grenzwerte zu Risiko- und Branchenstrukturen. Mit diesem Instrumentarium ist sowohl die Steuerung der Einzelgeschäfte als auch des Gesamtportfolios gewährleistet. Den Adressenausfallrisiken in unserem Wertpapierbestand begegnen wir grundsätzlich dadurch, dass wir keine Papiere unterhalb des Investment-Grade-Ratings erwerben. Außerdem haben wir im Zuge der Finanzmarktkrise das Emittenten-Limit auf 3 Mio. EUR herabgesetzt. Als Ausnahme gelten nur Anleihen des Verbundes, des Bundes und der EU-Staaten. Der Bestand je Investmentfonds und die Summe der Geldanlagen bei der Investitionsbank Schleswig-Holstein sind jeweils auf 5 Mio. EUR limitiert. Zur Überwachung der Auswirkungen der Risiken auf unsere Eigenanlagen haben wir ein Controlling- und Managementsystem eingesetzt, das den von der Bankenaufsicht geforderten Anforderungen voll entspricht. Wir bewerten unsere Eigenanlagen wöchentlich. Wir haben sichergestellt, dass Eigenhandelsgeschäfte nur innerhalb der von uns aufgestellten "Risikostrategie für Handelsgeschäfte" getätigt werden. Die dort festgelegten Limite orientieren sich an unserer Risikotragfähigkeit. Unsere Bank ist insbesondere aufgrund von bestehenden Inkongruenzen zwischen ihren aktiven und passiven Festzinspositionen dem allgemeinen Zinsänderungsrisiko ausgesetzt. Die Zinsänderungsrisiken und -chancen messen wir monatlich mit Hilfe einer dynamischen Zinselastizitätsbilanz. Ausgehend von verschiedenen Zinsszenarien ermitteln wir die Auswirkungen auf unsere Jahresergebnisse. Die ermittelten Werte werden im Rahmen der Gesamtbanksteuerung laufend überwacht und berücksichtigt. Das Liquiditätsrisiko wird durch die aufsichtsrechtliche Kennziffer nach der Liquiditätsverordnung begrenzt und gesteuert. Die Liquiditätskennziffer beobachten wir täglich. Daneben prüfen wir die Auswirkungen extrem belastender Kunden- und Marktszenarien auf die Liquidität und Rentabilität unserer Bank. Wesentliche Risiken daraus bestehen bei der VOLKSBANK ELMSHORN nicht. Grundsätzlich ist die Finanzplanung unseres Hauses streng darauf ausgerichtet, allen gegenwärtigen und zukünftigen Zahlungsverpflichtungen pünktlich nachkommen zu können. Insofern achten wir auf ausgewogene Laufzeitstrukturen der Aktiva und Passiva. Bei unseren Geldanlagen bei Korrespondenzbanken bzw. in Wertpapieren tragen wir entsprechend neben Ertrags- auch Liquiditätsaspekten Rechnung. Durch die Einbindung in die genossenschaftliche FinanzGruppe bestehen ausreichende Refinanzierungsmöglichkeiten, um auch unerwartete Zahlungsstromschwankungen auffangen zu können. Neben den Adressenausfall-, den Marktpreis- und den Liquiditätsrisiken stellt sich unsere Bank auch auf operationelle Risiken ein. Unsere innerbetriebliche Schadensfalldatenbank trägt dazu bei, operationelle Risiken zu identifizieren und soweit wie möglich zu begrenzen. Den Betriebs- und Rechtsrisiken begegnen wir auch durch die Zusammenarbeit mit Dienstleistern im genossenschaftlichen Verbund. Versicherbare Gefahrenpotenziale haben wir im banküblichen Umfang durch Versicherungsverträge abgeschirmt. Für den Ausfall wesentlicher Geschäfts- und IT-Prozesse besteht eine Notfallplanung. Auf allen Geschäftsstellen sind Notfallhandbücher verfügbar. 2. Vermögenslage Eigenkapital Ein angemessenes haftendes Eigenkapital bildet sowohl die Bezugsgröße für eine Reihe von Aufsichtsnormen als auch die unverzichtbare Grundlage einer soliden Geschäftspolitik. Insbesondere bilden die Rücklagen und Reserven der Bank die Grundlage für die Risikotragfähigkeit. Der von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht nach den Bestimmungen des Kreditwesengesetzes aufgestellte Grundsatz über die Eigenmittelausstattung wurde von uns im Geschäftsjahr 2012 stets eingehalten.
*) 1) Passivposten 11 + 12; 2) Eigenmittel gemäß § 10 KWG Das haftende Eigenkapital ist ausgehend von den von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht aufgestellten Grundsätzen über das Eigenkapital dann angemessen, wenn es täglich zum Geschäftsschluss mindestens 8 % der Eigenmittelanforderungen im Sinne des § 2 Abs. 2 und 3 SolvV erfüllt. Diese Kennziffer entwickelte sich wie folgt: Solvabilitätskennziffer Berichtsjahr: 14,7 % Solvabilitätskennziffer 2011: 14,3 % Nach der Genehmigung des Jahresabschlusses durch die Vertreterversammlung erhöht sich das haftende Eigenkapital um 1,5 Mio.EUR. Damit ist die Vermögenslage unserer Bank angemessen. Aus diesem Grund können wir auch weiterhin auf die Hereinnahme von Genussrechtskapital und Nachrangmittel verzichten. Kundenforderungen Die Struktur und der räumliche Umfang unseres Geschäftsgebietes ermöglichen uns eine ausgewogene branchen- und größenmäßige Streuung unserer Ausleihungen. Die Besicherungsquote unseres Kreditbestandes ist angemessen. Aus der Streuung der Kundenforderungen nach Branchen und Berufszweigen sowie nach Größenklassen ergeben sich keine besonderen Risiken. Die durch die Vertreterversammlung festgesetzte Kredithöchstgrenze für einzelne Kreditnehmer sowie die Kreditvorschriften des Kreditwesengesetzes haben wir stets eingehalten. Unsere Höchstkreditgrenze gemäß Kreditwesengesetz betrug am Ende des Geschäftsjahres 11,1 Mio. EUR. Die Forderungen an unsere Kunden haben wir erneut mit der gebotenen Vorsicht bewertet. Die für erkennbare und latente Risiken in angemessener Höhe gebildeten Einzel- und Pauschalwertberichtigungen sowie die vorhandenen Vorsorgereserven wurden von den entsprechenden Aktivpositionen abgesetzt. Zur Abschirmung von latenten Kreditrisiken steht der Bank ein ausreichendes Risikodeckungspotenzial zur Verfügung. Wertpapieranlagen
Der Wertpapierbestand des Anlagemögens hat sich durch Fälligkeiten reduziert. Alle Neuanlagen des Jahres 2012 sind in die Liquiditätsreserve eingestellt worden. Unabhängig von der Zuordnung haben wir bei der Bewertung aller Wertpapiere das strenge Niederstwertprinzip angewendet. Am Bilanzstichtag bestanden Kursreserven in einer Gesamthöhe von 1,8 Mio. EUR. Derivatgeschäfte Zur Abschirmung der Zinsänderungsrisiken setzen wir Derivate ein. Im Berichtsjahr haben wir 10 Mio. EUR vorhandene Zinsswaps für ausgegebene Inhaberschuldverschreibungen durch Gegenswaps glattgestellt. Darüber hinaus haben wir in der Zinssteuerung mit Zinsswaps nach Fälligkeiten von 20 Mio. EUR im Berichtsjahr neue Festzinsempfänger-Swaps in Höhe von je 15 Mio. EUR mit Fälligkeit in 2017 und 2018 abgeschlossen. Der Gesamtbestand der eingesetzten Derivate besteht ausschließlich aus Zinsswaps und hat zum Bilanzstichtag eine Gesamthöhe von 100 Mio. EUR. Zinsänderungsrisiko Die Zinsänderungsrisiken und -chancen messen wir monatlich mit Hilfe einer dynamischen Elastizitätsbilanz. Ausgehend von unseren Planungen werden die Auswirkungen hiervon abweichender Zinsentwicklungen auf das Jahresergebnis ermittelt und analysiert. Die sich während des Jahresverlaufs ergebenden Werte bewegten sich im Rahmen unserer Risikotragfähigkeit. Zusätzlich müssen Banken die Auswirkungen von plötzlichen und unerwarteten Zinsänderungen auf ihr Zinsbuch ermitteln. Bei Absenkung des Zinsbuchbarwertes um mehr als 20 % der Eigenmittel ist die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht zu informieren. Im Jahresverlauf kam es zu keiner Überschreitung dieses Grenzwertes. Die negative Barwertänderung des Zinsbuches der VOLKSBANK ELMSHORN betrug zum Bilanzstichtag bei einer Zinsverschiebung um 200 Basispunkte 18,09 %. Währungsrisiko Währungsrisiken aus Kundengeschäften bestehen für unsere Volksbank nicht, da entsprechende Geschäfte in Fremdwährungen kongruent zu unserer Zentralbank durchgehandelt werden. Währungsrisiken in unseren Geldanlagen und Wertpapiergeschäften begrenzen wir auf die vorhandenen Budgets, die sich aus unserer Risikotragfähigkeit ergeben. Im abgelaufenen Geschäftsjahr hatten wir keinerlei Geldanlagen und Wertpapiere in Fremdwährung im Bestand. Mitgliedschaft in der Sicherungseinrichtung des BVR Unsere Bank ist der Sicherungseinrichtung (Garantieverbund) des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e. V. angeschlossen. 3. Finanz- und Liquiditätslage Der von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht aufgestellte Liquiditätsgrundsatz wurde von uns auch im Geschäftsjahr 2012 stets eingehalten. Die Liquiditätskennzahl betrug zum Bilanzstichtag 3,1 (Untergrenze 1,0). 4. Ertragslage Die wesentlichen Erfolgskomponenten unserer Volksbank haben sich in den letzten zwei Jahren wie folgt entwickelt:
1) GuV-Posten 1 abzügl. GuV-Posten 2 zuzügl. GuV-Posten 3; 2) GuV-Posten 5 abzügl. GuV-Posten 6; 3) GuV-Posten 1 bis 12 abzügl. GuV-Posten 17 und 18 4) GuV-Posten 13 bis 16 5) GuV-Posten 23 zuzügl. GuV-Posten 24 Trotz anhaltenden Margendrucks im Kundengeschäft konnten wir durch eine aktive Zinssteuerung, durch eine behutsame Verlängerung unserer Eigenanlagen und durch Wachstum in den Kundenkrediten sowie aufgrund einer Laufzeitverkürzung der Kundeneinlagen unseren Zinsüberschuss ausbauen. Im Dienstleistungsgeschäft hat sich der Provisionsüberschuss trotz schwieriger Rahmenbedingungen leicht erhöht. Die Personalaufwendungen konnten wir stabil halten. Die anderen Verwaltungsaufwendungen sind durch sparsame Haushaltsführung und weniger außerordentliche Aufwendungen leicht zurückgegangen. Das Bewertungsergebnis beinhaltet u.a. 0,8 Mio. EUR Risikoaufwendungen im Kreditgeschäft, einen positiven Beitrag aus dem Wertpapiergeschäft von 0,3 Mio. EUR sowie Zuführungen zu den stillen Reserven der Bank. Das Jahresergebnis der VOLKSBANK ELMSHORN ermöglicht die Zahlung einer 6 %igen Dividende, die Erhöhung des "Fonds für allgemeine Bankrisiken" um 1 Mio. EUR und eine Dotierung der Rücklagen in einer Gesamthöhe von 1 Mio. EUR. 5. Zusammenfassende Beurteilung der Lage Die Vermögenslage unserer Volksbank ist durch eine gute Eigenkapitalausstattung geprägt. Die gebildeten Wertberichtigungen für die erkennbaren und die latenten Risiken in den Kundenforderungen sind angemessen; für latente Risiken besteht ein ausreichendes Deckungspotenzial in Form versteuerter Reserven. Die Finanz- und Liquiditätslage entspricht den aufsichtsrechtlichen und betrieblichen Erfordernissen. Die Ertragslage der VOLKSBANK ELMSHORN ist im Geschäftsjahr 2012 zufriedenstellend. Nach Bewertung und Steuern ergibt sich ein Ergebnis, aus dem eine angemessene Gewinnthesaurierung möglich ist. III. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres Es haben sich keine besonderen Vorgänge ereignet. IV. Voraussichtliche Entwicklung Auch wenn sich die wirtschaftliche Entwicklung im Berichtsjahr eingetrübt hat, ergeben sich auch bei einem geringen Wachstum der gewerblichen Wirtschaft durch die Wettbewerbssituation im Geschäftsgebiet genug Chancen für ein geplantes Wachstum im Kreditgeschäft. Sowohl die aufsichtsrechtlichen Freiräume als auch die gute Liquidität bieten dafür genug Möglichkeiten. Bei der Entwicklung der Kundeneinlagen erwarten wir in den nächsten zwei Jahren - auch bedingt durch die Fälligkeiten weiterer Inhaberschuldverschreibungen - eher eine Sicherung der erreichten Bestände. Durch die sogenannten Ablaufeffekte aus dem Kreditgeschäft und den Eigenanlagen ist ein merklicher Rückgang des Zinsüberschusses in den nächsten beiden Jahren vorprogrammiert. Bei einem anhaltend niedrigen Zinsniveau kann dieser Rückgang nur durch den geplanten Ausbau des Kreditgeschäftes und durch regelmäßige Steuerungsmaßnahmen gebremst werden. Im Dienstleistungsgeschäft wollen wir den Provisionsüberschuss in den nächsten beiden Jahren behutsam ausbauen. Die Budgets für Personal- und Sachkosten sollen in den nächsten zwei Jahren keinen zusätzlichen Druck auf die Rentabilität der VOLKSBANK ELMSHORN entfalten. Aus den Risiken des Kreditgeschäfts und aus den Eigenanlagen sehen wir in den nächsten beiden Jahren keine besonderen Belastungen. Insgesamt sehen unsere Planungsrechnungen aufgrund der Entwicklung im Zinsgeschäft für die nächsten Geschäftsjahre rückläufige, aber noch zufriedenstellende Ergebnisse vor. Insgesamt gehen wir von einer weiterhin geordneten Vermögens-, Finanz- und Ertragslage für die VOLKSBANK ELMSHORN aus. Die zukünftigen Anforderungen aus Basel III erfüllen wir bereits heute. V. Zweigniederlassungen In 22844 Norderstedt sind wir mit der VOLKSBANK NORDERSTEDT vertreten. B. Vorschlag für die Gewinnverwendung Der Vorstand schlägt im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat vor, den Jahresüberschuss von EUR 1.673.042,38 - unter Einbeziehung eines Gewinnvortrages von EUR 195,76 sowie nach den im Jahresabschluss mit EUR - wie folgt zu verwenden:
Elmshorn, 25. April 2013 Volksbank eG, Elmshorn Der Vorstand Scheinert Kähler Witt C. Bericht des Aufsichtsrates Der Aufsichtsrat hat im Berichtsjahr die ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben wahrgenommen. Er nahm seine Überwachungsfunktion wahr und fasste die in seinen Zuständigkeitsbereich fallenden Beschlüsse. In regelmäßigen Sitzungen informierte der Vorstand den Aufsichtsrat und die Ausschüsse des Aufsichtsrates über die geschäftliche Entwicklung der VOLKSBANK ELMSHORN sowie über bedeutsame und zustimmungspflichtige Geschäftsvorfälle. Die kontinuierliche Beschäftigung mit den Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk) gehört mittlerweile zum Tagesgeschäft der Aufsichtsratsarbeit. Die besonderen Themen im Berichtsjahr waren die mittelfristige Eckwertplanung der VOLKSBANK ELMSHORN für die Jahre 2012 bis 2016 sowie der Neubau der Filiale in Wilster. Den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss 2012 sowie den Lagebericht und den Vorschlag für die Gewinnverwendung des Jahresüberschusses hat der Aufsichtsrat geprüft. Dem Gewinnverwendungsvorschlag des Vorstandes stimmt der Aufsichtsrat zu. Der Vorschlag entspricht den Vorschriften der Satzung. Der Genossenschaftsverband e. V. hat den vorliegenden Jahresabschluss geprüft und unter dem Datum vom 25. April 2013 den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt. Mit dem Ablauf der diesjährigen Vertreterversammlung endet satzungsgemäß die Amtszeit von Frau Marga Trede und Herrn Hans Joachim Grote. Die Wiederwahl beider Personen ist zulässig. Der Aufsichtsrat empfiehlt der Vertreterversammlung, den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss 2012 festzustellen und die vorgeschlagene Verwendung des Jahresüberschusses zu beschließen. Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den Vorstandsmitgliedern spricht der Aufsichtsrat für die Leistungen und Ergebnisse des Geschäftsjahres 2012 seinen Dank aus.
Elmshorn, 25. April 2013 Klaus-Martin Schmidt, Aufsichtsratsvorsitzender Feststellung des Jahresabschlusses und Beschlussfassung über die Ergebnisverwendung Die Vertreterversammlung vom 10.06.2013 hat den Jahresabschluss zum 31.12.2012 festgestellt und die Verwendung des Jahresüberschusses in Höhe von EUR 1.673.042,38 - unter Einbeziehung eines Gewinnvortrages in Höhe von EUR 195,76 - wie vom Vorstand vorgeschlagen beschlossen. 1. Jahresbilanz zum 31. Dezember 2012Volksbank eG, ElmshornAktivseite
2. Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2012 bis 31. Dezember 2012
3. Anhang für das Geschäftsjahr 2012Volksbank eG, ElmshornA. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) aufgestellt. Gleichzeitig erfüllt der Jahresabschluss die Anforderungen des Genossenschaftsgesetzes (GenG) und der Satzung der Bank. B. Erläuterungen zu den Bilanzierungs-, Bewertungs- und Umrechnungsmethoden Die auf EUR lautenden Barreserven wurden mit dem Nennwert angesetzt. Die Bewertung der Sorten erfolgte zum Kassakurs am Bilanzstichtag. Forderungen an Kreditinstitute und an Kunden wurden mit dem Nennwert angesetzt, wobei der Unterschiedsbetrag zwischen dem höheren Nennwert und dem Auszahlungsbetrag - sofern Zinscharakter vorliegt - in den passiven Rechnungsabgrenzungsposten abgegrenzt wurde. Dieser Unterschiedsbetrag wird grundsätzlich planmäßig, und zwar zinsanteilig aufgelöst. Die bei den Forderungen an Kunden erkennbaren Bonitätsrisiken sind durch Bildung von Einzelwertberichtigungen und Einzelrückstellungen abgedeckt. Für die latenten Kreditrisiken wurde unter Berücksichtigung der steuerlichen Richtlinien eine Pauschalwertberichtigung gebildet. Zusätzlich bestehen zur Sicherung gegen die besonderen Risiken des Geschäftszweigs Vorsorgereserven gemäß § 340f HGB und ein Sonderposten für allgemeine Bankrisiken gemäß § 340g HGB. Die wie Umlaufvermögen behandelten festverzinslichen Wertpapiere wurden nach dem strengen Niederstwertprinzip bewertet. Dabei wurden die von den "Wertpapiermitteilungen" (WM-Datenservice) zur Verfügung gestellten Jahresschlusskurse herangezogen. Die wie Anlagevermögen behandelten Wertpapiere sind ebenfalls nach dem strengen Niederstwertprinzip bewertet. Anschaffungskosten über pari werden i. d. R. linear über die Restlaufzeit bis zum niedrigeren Einlösungskurs abgeschrieben. Genussscheine bzw. Investmentanteile sind zu Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren Kurswert angesetzt. Dienen derivative Finanzinstrumente (Swapgeschäfte) im Nichthandelsbestand der Absicherung von Vermögensgegenständen, Schulden, schwebenden Geschäften wurden Bewertungseinheiten gebildet, sofern hierfür die erforderlichen Voraussetzungen vorliegen. Die Bewertung dieser derivativen Finanzinstrumente erfolgt nach den Vorschriften von § 254 HGB. Zur bilanziellen Abbildung der wirksamen Teile der Bewertungseinheiten wird die Einfrierungsmethode angewandt. Bei den gebildeten Bewertungseinheiten handelt es sich um perfekte Micro-Hedges. Die Ermittlung der prospektiven und retrospektiven Wirksamkeit erfolgt mittels der Methode des Critical Term Match. Aufgrund der Übereinstimmung aller risikobestimmenden Ausstattungsmerkmale von Grundgeschäft und Sicherungsinstrument haben sich die Wertveränderungen oder Zahlungsströme in Bezug auf das abgesicherte Risiko am Bilanzstichtag vollständig ausgeglichen und werden sich voraussichtlich auch künftig für die festgelegte Dauer der Sicherungsbeziehung ausgleichen. Angaben zu Bewertungseinheiten gemäß § 285 Nr. 23a HGB
Sofern Zinsderivate zur Reduzierung des allgemeinen Zinsänderungsrisikos aller zinstragenden Positionen des Bankbuchs eingesetzt werden, sind sie von einer imparitätischen Einzelbewertung ausgenommen. Die Bewertung dieser derivativen Finanzinstrumente erfolgt im Rahmen einer Gesamtbetrachtung aller zinstragenden Positionen des Bankbuchs nach dem Grundsatz der verlustfreien Bewertung. Strukturierte Finanzinstrumente, die keine wesentlich erhöhten oder zusätzlichen (andersartigen) Risiken oder Chancen aufweisen, werden als einheitlicher Vermögensgegenstand nach den allgemeinen Grundsätzen bilanziert und bewertet. Die Beteiligungen und die Geschäftsguthaben bei Genossenschaften werden zu Anschaffungskosten bilanziert. Anteile an verbundenen Unternehmen werden mit dem Nominalwert angesetzt. Die Bewertung der Sachanlagen und der entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände erfolgte zu den Anschaffungskosten und, soweit abnutzbar, vermindert um planmäßige Abschreibungen. Den planmäßigen Abschreibungen liegen die der geschätzten Nutzungsdauer entsprechenden Abschreibungssätze zugrunde. Ab dem 1. Januar 2010 angeschaffte geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Netto-Einzelwert bis zu EUR 150 wurden in voller Höhe als andere Verwaltungsaufwendungen erfasst. Sie wurden in voller Höhe abgeschrieben, sofern die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut über EUR 150, aber nicht über EUR 410 lagen. Die sonstigen Vermögengsgegenstände wurden mit den Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die Abzinsung des Körperschaftsteuerguthabens aus der Zeit des Anrechnungsverfahrens erfolgt mit dem Zinssatz von 4,413%, da eine ratenweise Auszahlung dieser unverzinslichen Forderung erfolgt. Unterschiedsbeträge zwischen dem Erfüllungsbetrag einer Verbindlichkeit und dem niedrigeren Ausgabebetrag wurden in den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten eingestellt. Der Unterschiedsbetrag wird planmäßig auf die Laufzeit der Verbindlichkeit verteilt. Die Passivierung der Verbindlichkeiten erfolgte zu dem jeweiligen Erfüllungsbetrag. Der Belastung aus Einlagen mit steigender Verzinsung und aus Zuschlägen sowie sonstigen über den Basiszins hinausgehenden Vorteilen für Einlagen wurde durch Rückstellungsbildung in angemessenem Umfang Rechnung getragen. Den Pensionsrückstellungen und den Rückstellungen für Altersteilzeit liegen versicherungsmathematische Berechnungen auf Basis der "Richttafeln 2005 G" (Prof. Dr. Klaus Heubeck) zugrunde. Verpflichtungen aus Pensionsanwartschaften und Altersteilzeitrückstellungen werden mittels Anwartschaftsbarwertverfahren angesetzt. Laufende Rentenverpflichtungen und Altersversorgungsverpflichtungen gegenüber ausgeschiedenen Mitarbeitern sind mit dem Barwert bilanziert. Der bei der Abzinsung der Pensionsrückstellungen und Rückstellungen für Altersteilzeit angewendete Zinssatz von 5,04 % wurde unter Inanspruchnahme der Vereinfachungsregel nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren festgelegt. Dieser beruht auf einem Rechnungszinsfuß gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung (RückAbzinsV). Es wurden erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen in Höhe von 2,00 % (Vorjahr 2,00 %) und eine Rentendynamik in Höhe von 2,00 % (Vorjahr 2,00 %) zugrunde gelegt. Rückstellungen wurden zulässigerweise nicht gebildet für mittelbare Verpflichtungen aus Pensionszusagen in Höhe von EUR 2.152.320. Im Übrigen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten Rückstellungen in angemessener Höhe gebildet. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr wurden gemäß § 253 Abs. 2 HGB abgezinst. Über die Höhe der passiven Steuerlatenzen hinausgehende aktive latente Steuern wurden in Ausübung des Wahlrechts gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht aktiviert (vgl. Erläuterungen im Abschnitt D.). Zur Ermittlung eines ggf. bestehenden Verpflichtungsüberschusses aus dem Geschäft mit zinsbezogenenen Finanzinstrumenten im Bankbuch ist eine Gesamtbetrachtung aller zinstragenden Aktiva und Passiva des Bankbuchs einschließlich der Derivate unter Berücksichtigung aller bis zur vollständigen Abwicklung zu erwartenden Risiko- und Verwaltungskosten vorgenommen worden. Die verlustfreie Bewertung des Zinsbuchs ist anhand einer barwertigen Betrachtung erfolgt. Eine Rückstellung war nicht erforderlich. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden mit dem Devisenkassamittelkurs des Bilanzstichtages umgerechnet. Für besonders gedeckte Geschäfte erfolgt der Ausweis der Ergebnisse aus der Währungsumrechnung netto im sonstigen betrieblichen Ergebnis. Als besondert gedeckt werden gegenläufige Fremdwährungspositionen angesehen, soweit sie sich betragsmäßig und hinsichtlich ihrer Fristigkeit entsprechen. Der Jahresabschluss wurde nach teilweiser Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. C. Entwicklung des Anlagevermögens 2012 (volle EUR)
D. Erläuterungen zur Bilanz In den Forderungen an Kreditinstitute sind EUR 91.334.003 Forderungen an die zuständige genossenschaftliche Zentralbank enthalten. Die in der Bilanz ausgewiesenen Forderungen haben folgende Restlaufzeiten:
Anteilige Zinsen, die erst nach dem Bilanzstichtag fällig werden, wurden nicht nach den Restlaufzeiten gegliedert. In den Forderungen an Kunden (A 4) sind EUR 7.273.355 Forderungen mit unbestimmter Laufzeit enthalten. Von den in der Bilanz ausgewiesenen Schuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapieren (A 5) werden im auf den Bilanzstichtag folgenden Geschäftsjahr EUR 38.125.500 fällig. In den Forderungen sind folgende Beträge enthalten, die auch Forderungen an verbundene Unternehmen oder Beteiligungsunternehmen sind:
In folgenden Posten sind enthalten:
Wir besitzen an folgenden Unternehmen Kapitalanteile in Höhe von mindestens 20 %:
Mit den unter Buchstaben a) und b) genannten Unternehmen besteht ein Konzernverhältnis. Ein Konzernabschluss wurde nicht aufgestellt, weil aufgrund untergeordneter Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage (§ 296 Abs. 2 HGB) auf die Aufstellung verzichtet werden konnte. In den Bilanzposten "Treuhandvermögen" und "Treuhandverbindlichkeiten" sind ausschließlich Kredite ausgewiesen, die wir im eigenen Namen für fremde Rechnung halten. Im Aktivposten "Sachanlagen" sind Grundstücke und Bauten, die wir im Rahmen eigener Tätigkeit nutzen, in Höhe von EUR 6.186.613 und Betriebs- und Geschäftsausstattungen in Höhe von EUR 1.594.369 enthalten. In dem Posten sonstige Vermögensgegenstände sind folgende wesentliche antizipative Einzelbeträge enthalten:
Im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Unterschiedsbeträge zwischen dem Ausgabebetrag und dem höheren Erfüllungsbetrag von Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 0 (Vorjahr EUR 2.169) enthalten. In den folgenden Posten sind Vermögensgegenstände für die eine Nachrangklausel besteht, enthalten:
Bei den nachrangigen Forderungen an Kunden handelt es sich vollständig um haftungsfreigestellte Kredite. In den Vermögensgegenständen sind Fremdwährungsposten im Gegenwert von EUR 1.114.278 enthalten. In den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind EUR 38.946.451 Verbindlichkeiten gegenüber der zuständigen genossenschaftlichen Zentralbank enthalten. Die in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten weisen folgende Restlaufzeiten auf:
Anteilige Zinsen, die erst nach dem Bilanzstichtag fällig werden, wurden nicht nach den Restlaufzeiten gegliedert. Von den begebenen Schuldverschreibungen (P 3a) werden im auf den Bilanzstichtag folgenden Jahr EUR 13.730.000 fällig. Im passiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Disagiobeträge, die bei der Ausreichung von Forderungen in Abzug gebracht wurden, im Gesamtbetrag von EUR 333.531 (Vorjahr EUR 316.656) enthalten. In den nachstehenden Verbindlichkeiten sind folgende Beträge enthalten, die auch Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen oder Beteiligungsunternehmen sind:
In den Schulden sind Fremdwährungsposten im Gegenwert von EUR 5.509.985 enthalten. Latente Steuern sind nicht bilanziert. Bei einer Gesamtdifferenzbetrachtung errechnet sich ein aktiver Überhang von latenten Steuern, der in Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht angesetzt wurde. Die aktiven latenten Steuern beruhen auf Differenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen bei Rückstellungen, Wertpapieren, Beteiligungen, Forderungen an Kunden und Sonstigen Vermögensgegenständen. Passive latente Steuern fallen nicht an. Für die Berechnung latenter Steuern wurde ein Steuersatz von 28,78% zugrunde gelegt. Rückstellungen wurden zulässigerweise nicht gebildet für mittelbare Verpflichtungen aus Pensionszusagen sowie für ähnliche unmittelbare und mittelbare Verpflichtungen in Höhe von EUR 2.152.320. Die unter Passivposten 12a "Gezeichnetes Kapital" ausgewiesenen Geschäftsguthaben gliedern sich wie folgt:
Die Ergebnisrücklagen (P 12c) haben sich wie folgt entwickelt:
Die im Posten 1b) und 2c) unter dem Bilanzstrich ausgewiesenen Verpflichtungen unterliegen den für alle Kreditverhältnisse geltenden Risikoidentifizierungs- und steuerungsverfahren, die eine rechtzeitige Erkennung der Risiken gewährleisten. Akute Risiken einer Inanspruchnahme aus den unter dem Bilanzstrich ausgewiesenen Haftungsverhältnissen sind durch Rückstellungen gedeckt. Die ausgewiesenen Verpflichtungen betreffen ausschließlich breit gestreute Bürgschafts- und Gewährleistungsverträge für bzw. offene Kreditzusagen gegenüber Kunden. Die Risiken wurden im Zuge einer Einzelbewertung der Bonität dieser Kunden beurteilt. Die ausgewiesenen Beträge unter 1b) zeigen nicht die zukünftig aus diesen Verträgen zu erwartenden tatsächlichen Zahlungsströme, da die überwiegende Anzahl der Eventualverbindlichkeiten und anderen Verpflichtungen nach unserer Einschätzung ohne Inanspruchnahme auslaufen werden. In der nachfolgenden Tabelle sind die nicht zum beizulegenden Zeitwert bilanzierten Derivatgeschäfte (Nichthandelsbestand), die am Bilanzstichtag noch nicht abgewickelt waren, zusammengefasst. (§ 36 RechKredV bzw. § 285 Nr. 19 HGB). Neben der Gliederung nach Produktgruppen wird die Fälligkeitsstruktur auf Basis der Nominalbeträge angegeben. Die Adressenrisiken sind als maßgebliche Kreditäquivalente angegeben. Die mit der DZ Bank abgeschlossenen SWAPs wurden zur Verringerung des Zinsänderungsrisikos abgeschlossen. Volumen der nicht zum beizulegenden Zeitwert bilanzierten Derivategeschäfte des Nichthandelsbestands (Angaben in TEUR)
Zinsswaps des Nichthandelsbestands werden anhand der aktuellen Zinsstrukturkurve am Bilanzstichtag nach der Barwertmethode bewertet.Hierbei werden die Zahlungsströme (Cashflows) mit dem risiko- und laufzeitadäquaten Marktzins diskontiert. Darüber hinaus wurden einheitlich zu bilanzierende strukturierte Finanzinstrumente in Höhe von nominal TEUR 1.000 als Credit Linked Note erworben, die unter Aktiva 5 bilanziert wurden und derivative Elemente in Form eines Credit Default Swaps enthalten. Von den Verbindlichkeiten und Eventualverbindlichkeiten sind durch Übertragung von Vermögensgegenständen gesichert:
E. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Provisionserträge aus für Dritte erbrachte Dienstleistungen für Verwaltung und Vermittlung erzielt wurden und für die Gesamttätigkeit von wesentlicher Bedeutung sind, setzen sich wie folgt zusammen:
In den Sonstigen betrieblichen Erträgen (GuV-Posten 8) und Sonstigen betrieblichen Aufwendungen (GuV-Posten 12) sind folgende nicht unwesentliche Einzelbeträge enthalten:
Die sonstigen betrieblichen Erträge betreffen mit EUR 900 (Vorjahr EUR 3.294) Erträge aus der Abzinsung von Rückstellungen. Die sonstige betrieblichen Aufwendungen betreffen mit EUR 167.358 (Vorjahr EUR 153.085) Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen. Die für das Geschäftsjahr ermittelten Auf- und Abzinsungseffekte für Zinsrückstellungen aus Zinsprodukten wurden unter den Zinserträgen und den Zinsaufwendungen erfasst. Dadurch hat sich der Zinsüberschuss per saldo um EUR 4.143 (Vorjahr EUR 1.555) erhöht. In den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sind periodenfremde Erträge in Höhe von EUR 484.834 und periodenfremde Aufwendungen in Höhe von EUR 177.890 enthalten. Hiervon entfallen auf:
Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag entfallen vollständig auf das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. F. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen aus einem "Sale and lease back"-Vertrag mit der VR-Leasing Nestor GmbH & Co. Immobilien KG für das Geschäftsjahr 2013 in Höhe von EUR 338.826. Da wir die Refinanzierung des Leasingvertrages aus eigenen Mitteln darstellen, ist nur ein Teilbetrag der Leasingrate aufwandswirksam. Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats betrugen EUR 38.734 incl. USt. Auf die Angabe der Gesamtbezüge des Vorstands wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Die Gesamtbezüge ehemaliger Vorstandsmitglieder und deren Hinterbliebender betrugen EUR 112.761. Für frühere Mitglieder des Vorstands und deren Hinterbliebenen bestehen zum 31.12.2012 Pensionsrückstellungen in Höhe von EUR 883.125. Die Forderungen an und aus eingegangenen Haftungsverhältnissen betrugen für Mitglieder des Vorstands EUR 79.108 und für Mitglieder des Aufsichtsrats EUR 955.741 . Nicht in der Bilanz ausgewiesene oder vermerkte Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind, bestehen in Form von Garantieverpflichtungen gegenüber der Sicherungseinrichtung des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. (Garantieverbund) in Höhe von EUR 929.052. Die Zahl der 2012 durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug:
Außerdem wurden durchschnittlich 16 Auszubildende beschäftigt. Mitgliederbewegung
In den gesetzlich zu bildenden Aufsichtsgremien der nachfolgenden großen Kapitalgesellschaften nehmen Vorstandsmitglieder oder Mitarbeiter unserer Bank Mandate wahr:
Das vom Prüfungsverband für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt, aufgeschlüsselt in das Honorar für
Der Name und die Anschrift des zuständigen Prüfungsverbandes lauten: Genossenschaftsverband e.V. Hannoversche Straße 149 30627 Hannover Mitglieder des Vorstands, ausgeübter Beruf Scheinert, Christian, - Sprecher -, Bankkaufmann Kähler, Christian, Bankkaufmann Witt, Stefan, Bankkaufmann Mitglieder des Aufsichtsrats, ausgeübter Beruf Schmidt, Klaus-Martin, - Vorsitzender - , Geschäftsführer Westhof Bio-Gemüse GmbH & Co.KG Gärtner, Hans, - stellvertretender Vorsitzender - , geschäftsführender Gesellschafter Karosseriebau Fahrzeugtechnik Gärtner GmbH Grote, Hans Joachim, Oberbürgermeister der Stadt Norderstedt Jahn, Thorsten, geschäftsführender Gesellschafter Ernst Jahn GmbH Saß, Carsten, Landwirt Trede, Marga, Präsidentin des LandFrauenVerbandes Schleswig-Holstein
Elmshorn, 4. Februar 2013 Volksbank eG Der Vorstand Scheinert Kähler Witt Bestätigungsvermerk des PrüfungsverbandesWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Volksbank eG, Elmshorn, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Genossenschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 53 Abs. 2 GenG, §§ 340k und 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Genossenschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Genossenschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Genossenschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Rendsburg, 25. April 2013 Genossenschaftsverband e.V. Engelke, Wirtschaftsprüfer Kniffka, Wirtschaftsprüfer |
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