NIMEX NE-Metall GmbH
Ahlsdorfer Weg 7, 06311 Helbra, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andre` Sagel seit 14.3.2022 | Geschäftsführer |
Steffen Sagel seit 16.10.2006 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
NIMEX NE-Metall GmbHHelbraJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Die NIMEX NE-Metall GmbH mit Sitz in Helbra fertigt und vertreibt verschiedenste Qualitäten von Aluminiumpulver, -grieß und Granulat, welche in verschiedenen Branchen ihre Anwendungen finden. Diese Produkte werden nach Kundenanforderung in diversen Prozessstufen auf unterschiedlicher Rohstoffbasis hergestellt und unterscheiden sich im Wesentlichen in den Parametern Reinheit, Körnung und Kornstruktur. 2. Forschung und Entwicklung Im abgelaufenen Geschäftsjahr gab es keine Projekte im Bereich Forschung und Entwicklung. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die NIMEX NE-Metall GmbH konnte im Berichtszeitraum ihre gute Marktposition weiter festigen und in einigen Bereichen ausbauen. Die Anzahl der Wettbewerber ist im Gegensatz zu anderen Branchen weiterhin vergleichsweise gering. Die Hauptmärkte sind derzeit in Deutschland und Europa. Die Absatzschwerpunkte lagen im Bereich der exothermen Anwendungen, der zivilen Sprengstoffindustrie, der Feuerfestindustrie sowie der chemischen Industrie. Der für die Preisbildung relevante Preis für Aluminium an der London Metal Exchange (LME) verzeichnete im Berichtszeitraum Schwankungen von ca. 10 % gegenüber dem Niveau vom Beginn des Geschäftsjahres. Zum Ende des Berichtzeitraums lag der Preis für Aluminium an der London Metal Exchange (LME) wieder auf dem Niveau vom Beginn des Geschäftsjahres. 2. Geschäftsverlauf und Lage Der Geschäftsverlauf des vergangenen Wirtschaftsjahres entwickelte sich insgesamt positiv. Der Umsatz verringerte sich deutlich um ca. 6 % von 26.290 TEUR (Vorjahr) auf 24.775 TEUR. Die produzierten und ausgelieferten Mengen konnten jedoch leicht gesteigert werden. Dieses Auftragsvolumen wurde sowohl mit Bestands- als auch mit Neukunden realisiert. a) Ertragslage Der betriebliche Rohertrag erhöhte sich im Berichtsjahr leicht von 6.582 TEUR (Vorjahr) auf 6.692 TEUR (+1,7 %). Das Betriebsergebnis verschlechterte sich von 2.598 TEUR (Vorjahr) auf 2.393 TEUR (-7,9 %). Das Jahresergebnis verschlechterte sich von 1.813 TEUR (Vorjahr) auf 1.582 TEUR (-12,7 %). b) Finanzlage Im abgelaufenen Geschäftsjahr war die Liquidität jederzeit gesichert. Verbindlichkeiten wurden innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele bezahlt, wobei Möglichkeiten zur Skontierung stets ausgenutzt wurden. Die Kreditverbindlichkeiten erhöhten sich im Berichtsjahr von 4.245 TEUR (Vorjahr) auf 4.988 TEUR. Die Lieferverbindlichkeiten verringerten sich von 1.129 TEUR (Vorjahr) auf 757 TEUR zum Bilanzstichtag. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen verringerten sich von 3.083 TEUR (Vorjahr) auf 2.517 TEUR. c) Vermögenslage Im abgelaufenen Geschäftsjahr erhöhte sich die Bilanzsumme von 14.384 TEUR (Vorjahr) auf 15.278 TEUR. Dabei erhöhte sich das Eigenkapital von 7.775 TEUR (Vorjahr) auf 9.108 TEUR. Die Eigenkapitalquote stieg von 54,1 % (Vorjahr) auf 59,6 %. 3. Gesamtaussage Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie die Umsatz- und Ergebnisentwicklung der NIMEX NE-Metall GmbH wird von der Geschäftsleitung positiv eingeschätzt. III. Prognosebericht Durch die weitere Abkühlung der Konjunktur im industriellen Bereich gehen wir von einem etwas reduzierten Niveau der Absatzmenge und des Umsatzes für das laufende Geschäftsjahr aus. Eine weitere Markt- und Konjunkturentwicklung ist derzeit jedoch nur unsicher prognostizierbar, da die Abhängigkeit von vielen verschiedenen Faktoren zu stark ist. Tendenziell ist jedoch von einer Abkühlung der Konjunktur auszugehen. Vor allem politische Unsicherheiten, der Krieg in der Ukraine, der Konflikt im Nahen Osten sowie anhaltende globale Handelsstreitigkeiten sind dabei sehr kritisch zu betrachten. Bedingt durch unsere abgeschlossenen und laufenden Investitionen in effektive Technologien, unsere Flexibilität und unser auf Nachhaltigkeit ausgerichtetes Kostenmanagement sehen wir uns in der Lage, temporär auch negative Geschäftsentwicklungen überbrücken zu können. Wir gehen derzeit davon aus, dass das Wirtschaftsjahr 2024 mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen wird. IV. Chancen- und Risikobericht Alle erkennbaren Chancen und Risiken werden laufend von der Geschäftsleitung der NIMEX NE-Metall GmbH abgewogen und fließen in die Unternehmensplanung ein. Durch die schlanke Unternehmensstruktur sind kurz-, mittel- und langfristige Planungen und zeitnahe Reaktionen jederzeit gewährleistet. Dem Unternehmen ist es in den vergangenen Jahren gelungen, durch ein breites Spektrum an Lieferanten Abhängigkeiten zu reduzieren und ein hohes Maß an Versorgungssicherheit für Roh- und Hilfsstoffe zu gewährleisten. Der größte Teil der Geschäfte wird im Ausland in EURO abgewickelt. Währungsrisiken durch Auslandsgeschäfte in Fremdwährungen werden im Bedarfsfall durch Devisengeschäfte hinreichend abgesichert. Das Risiko von Forderungsausfällen und Bonitätsrisiken ist durch eine umfangreiche Bonitätsbeurteilung im Neu- und Stammkundengeschäft erheblich reduziert. Eine Warenkreditversicherung ist abgeschlossen. Ein bedeutendes Risiko sowohl für den Rohstoffeinkauf als auch für den Produktabsatz sehen wir weiterhin durch die politischen Unsicherheiten, vor allem durch den Krieg in der Ukraine. Entwicklungen hieraus sind nicht verlässlich prognostizierbar. Dem Preisrisiko wird mit entsprechenden Vertragsgestaltungen entgegengewirkt. Außerdem bedient sich das Unternehmen bei Bedarf entsprechender Sicherungsinstrumentarien (z.B. Termingeschäfte). Derzeit sehen wir keine Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden. Ein großes Chancenpotential sehen wir in der technologischen Erweiterung und fortlaufenden Optimierung unserer Produktionsprozesse sowie einer weiteren Ausweitung des Rohstoff- und Produktportfolios unserer Fertigung. Dadurch kann auch der Kunden- und Lieferantenstamm stetig ausgebaut werden.
Helbra, 26.08.2024 gez. Dipl.-Ing. Steffen Sagel, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Der Jahresabschluss zum 30. September 2023 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt worden. Für die Gewinn- und Verlustrechnung findet das Gesamtkostenverfahren Anwendung. Soweit für Pflichtangaben Wahlrechte bestehen, diese in der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang darzustellen, sind diese aus Gründen der Übersichtlichkeit im Anhang dargestellt. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und bewertet. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen EUR 85.337,00. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in EUR umgerechnet wurden. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Sämtliche Forderungen sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Sonstige Vermögensgegenstände Unter den sonstigen Vermögensgegenständen wurden größere Beträge für noch nicht vereinnahmte Steuern und gewährte Darlehen erfasst. Die Abgrenzung dient der periodengerechten Gewinnermittlung. Die Beträge haben Forderungscharakter. Pensionsrückstellungen Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Teilwertverfahren angewendet. Bei der Pensionsrückstellung handelt es sich um eine "wertpapiergebundene Zusage", deren Höhe dem Aktivwert der Rückdeckungsversicherung entspricht. Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Für die Saldierung von Schulden aus Altvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:
Zur Bestimmung des Zeitwertes mit Hilfe allgemein anerkannter Bewertungsmethoden wurden folgende Annahmen zugrunde gelegt:
Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten. Beiträge für die Berufsgenossenschaft, Jahresabschluss- und Prüfungsleistungen, Resturlaubsansprüche der Mitarbeiter zum Stichtag. Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt EUR 652.397,93 (Vorjahr: EUR 991.337,93). Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen sind mit den Verbindlichkeiten verbunden: Sicherungsübereignung der finanzierten Wirtschaftsgüter, Globalzession A-Z und Grundschuld
Eigentumsvorbehalt
Verbindlichkeitsspiegel
Angabe zu Restlaufzeitvermerken Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt EUR 3.102.192,75 (Vorjahr: EUR 2.104.047,16). Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt EUR 2.723.257,07 (Vorjahr: EUR 3.361.981,00). Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Erläuterung der periodenfremden Erträge In der Erfolgsrechnung sind periodenfremde Erträge in Höhe von 35,34 EUR enthalten. Im Einzelnen ergaben sich folgende Erträge, die einem anderen Geschäftsjahr zuzurechnen sind: Gutschriften auf in Vorjahren gezahlte IHK-Beiträge Erläuterung der periodenfremden Aufwendungen In der Erfolgsrechnung sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 4.581,27 EUR enthalten. Im Einzelnen ergaben sich folgende Aufwendungen, die einem anderen Geschäftsjahr zuzurechnen sind: Nachtrag Versicherung, IHK-Umlage für Vorjahre und Umlage der Verbandsgemeine Mansfelder Grund-Helbra. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wird in Anspruch genommen. Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mindestens 20 Prozent der Anteile Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:
Vorgänge von besonderer Bedeutung Nach dem Schluss des Geschäftsjahrs traten keine Vorgänge von besonderer Bedeutung auf, über die zu berichten wäre. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern vor: Der Jahresüberschuss beträgt Euro 1.582.332,02. Der Jahresüberschuss soll vollständig auf neue Rechnung vorgetragen werden. Unterschrift der Geschäftsführung
Helbra, 19.12.2023 gez. Steffen Sagel gez. André Sagel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 18.12.2023 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS" An die NIMEX NE-Metall GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der NIMEX NE-Metall GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der NIMEX NE-Metall GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. September 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen." Vorstehenden Prüfungsbericht erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und dem IDW Prüfungsstandard für weniger komplexe Einheiten: Prüfungsurteil, Berichterstattung und Archivierung (IDW PS KMU 7 (09.2022)).
Halle (Saale), 18.10.2024 wires
GmbH
Christian Böhme, Wirtschaftsprüfer |
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