RB Solutions
GmbH & Co. KG
Ortenberg
(Hessen)
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023
Lagebericht
für das Geschäftsjahr 2023
I. Grundlagen des Unternehmens
1.
Geschäftsmodell des Unternehmens
Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit der RB
Solutions GmbH & Co. KG ist auf die Konstruktion,
Fertigung und Montage von kompletten Baugruppen anderer
Sondermaschinen in der industriellen Herstellung sowie als
Systemlieferant für den Sonder- und Maschinenbau
ausgerichtet. Im Fokus steht die Produktion von Vakuumkammern
und vakuumtechnischen Systemen für Mikrochiptechnik,
Touch-Panel, Photovoltaik- und Anlagenhersteller im Bereich
Glasbeschichtung. Dabei verfolgen wir unsere
Vertriebsaktivitäten speziell für Neu- bzw.
Potenzialkunden. Es ist unser langfristiges Ziel, uns auf
eine breite Kundenbasis zu stellen und zusätzliche
Kunden auch aus anderen Branchen zu gewinnen, um damit
unabhängiger von einzelnen Großkunden und Branchen
zu werden. Weiterhin besteht enger Kontakt zu Hochschulen, um
in der Zukunft an Forschungsprojekten und Prototypenbau
mitzuwirken.
Das Unternehmen betreibt an seinem Standort in
Ortenberg eine Produktion mit angeschlossener Verwaltung.
Zweigniederlassungen bestehen nicht. Ständige Kontroll-
und automatisierte Überwachungsmaßnahmen auf allen
Fertigungsstufen sichern den hohen Qualitätsstandard,
der eine wesentliche Grundlage für den Markterfolg
unserer Produkte bildet.
II. Wirtschaftsbericht
1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene
Rahmenbedingungen
Allgemeine Konjunktur
Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im
Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen
unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden
Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um
2,0 % zurück. Entscheidend dafür war eine sehr
viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Das
Verarbeitende Gewerbe, das fast 85 % des Produzierenden
Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt
ebenfalls im Minus (-0,4 %). Positive Impulse kamen hier
vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen
Fahrzeugbau.1
Branchenkonjunktur
Die Metallindustrie, als integraler Bestandteil des
verarbeitenden Gewerbes, war von den Entwicklungen der
allgemeinen Konjunktur besonders betroffen. Die Zahl der
Unternehmensschließungen stieg auf 176.000, wobei das
verarbeitende Gewerbe einen Anstieg von 8,7 Prozent
verzeichnete. Hauptursachen waren wirtschaftliche
Schwierigkeiten, hohe Energie- und Investitionskosten,
unterbrochene Lieferketten und Personalmangel.2
1 Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr.
19, 2024; https://www.destatis.de/DE/Presse/
Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html
2 https://www.creditreform.de/aktuelles-wissen/pressemeldungen-fachbeitraege/news-details/show/leises-industriesterben-unternehmensschliessungen-nehmen-zu
Trotz dieser Herausforderungen bleibt die Metall- und
Elektroindustrie mit einem Jahresumsatz von 1,4 Billionen
Euro die größte Industriebranche Deutschlands,
erbringt rund zwei Drittel der industriellen
Wertschöpfung und erwirtschaftet über die
Hälfte des Umsatzes im Ausland.3
Insgesamt war das Branchenumfeld 2023 von
wirtschaftlichen Unsicherheiten geprägt, die durch
steigende Kosten, Lieferkettenprobleme und einen
Rückgang der Nachfrage beeinflusst wurden. Dennoch
bleibt die Metallverarbeitungsbranche ein wesentlicher
Bestandteil der deutschen Industrie, mit kontinuierlichen
Bemühungen um Anpassung und Innovation.
2.
Geschäftsverlauf
Im Berichtsjahr hat sich das Auftragsvolumen zum
Vorjahr erneut gesteigert. Der Umsatz erhöhte sich von
14,1 Mio. EUR auf 16,8 Mio. EUR im Jahr 2023 (+19,3 %),
da Aufträge aus dem Vorjahr, welchen aufgrund von
Materialmangel ins Stocken geraten waren, nun umgesetzt
werden konnten. Die negativen Auswirkungen des
Ukraine-Konflikts zeigten sich vor allem im Jahr 2022, indem
es zu deutlichen Ausfällen und Verzögerungen in den
Lieferketten kam. Dieses Jahr war aufgrund der
Zusammenballung der Umsätze außergewöhnlich.
Die Geschäftsentwicklung der RB Solutions GmbH
& Co. KG im Jahr 2023 lässt uns kritisch nach vorne
blicken. Die gestiegene Gesamtleistung4 weisen auf eine gute
Auftragslage und unverändert hohe Auslastung hin, jedoch
war dies aufgrund der vorangegangenen
Bearbeitungsverzögerungen außergewöhnlich.
Die Materialquote ist deutlich zurückgegangen. Sie
veränderte sich prozentual zur Gesamtleistung von
68,5 % im Vorjahr auf 53,1 %. Ursächlich sind
insbesondere gestiegene Umsatzerlöse. Dadurch
erhöhte sich auch der Rohertrag um 4,0 Mio. EUR auf
8.028 TEUR.
Die Personalkosten sind mit 3.354 TEUR im
Vergleich zum Vorjahr um 416 TEUR
(+14,2 %) angestiegen. Der Grund waren
Lohnerhöhungen sowie Prämienzahlungen an die
Mitarbeiter. Die Gesamtzahl der durchschnittlich
beschäftigten Arbeitnehmer ist hingegen zum Vorjahr
stabil.
Die Abschreibungen sind mit 337 TEUR nahezu
unverändert zum Vorjahr. Der Anstieg der sonstigen
betrieblichen Aufwendungen von 1.978 TEUR auf 2.530 TEUR ist
insbesondere auf die gebildete
Gewährleistungsrückstellung sowie die gestiegenen
Instandhaltungskosten, EDV-Beratungskosten und Energiekosten
zurückzuführen.
Das Ergebnis wurde vor allem durch folgende
wirtschaftliche Rahmenbedingungen beeinflusst:
- konjunkturelle Entwicklung der
Weltwirtschaft
- verhaltene Entwicklung im Anlagenbau
- langer Zeitraum zwischen Akquise bei
Zielkunden und Umsetzung eines konkreten Auftrages
- Politische Unsicherheit aufgrund der
öffentlichen Streitigkeiten der Ampel-Regierung
Wir konnten trotz der Widrigkeiten ein Ergebnis in
Höhe von 958 TEUR vor Ertrags- und sonstigen Steuern
erzielen.
3 Geschäftsbericht 2022-2023, S. 20 f.,
https://www.gesamtmetall.de/aktuelles/geschaeftsberichte/?download
_file=gesamtmetall_geschaeftsbericht_2022-2023 4 Umfasst die
Umsatzerlöse und Bestandsveränderungen.
3. Lage
Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der RB
Solutions GmbH & Co. KG im Geschäftsjahr 2023 lag
über den Planungserwartungen.
a)
Ertragslage
|
|
01.01. bis
|
01.01. bis
|
Änderung ggü.
|
|
|
31.12.2023
|
31.12.2022
|
d. Vorjahr in
|
|
|
TEUR
|
TEUR
|
TEUR
|
%
|
|
Umsatzerlöse
|
16.773,5
|
14.066,0
|
2.707,5
|
19,2
|
+-
|
Bestandsveränderungen
|
-478,6
|
915,6
|
-1.394,2
|
-152,3
|
+
|
sonst.betriebl.Erträge
|
106,8
|
129,8
|
-23,0
|
-17,7
|
-
|
Materialaufwand
|
9.224,1
|
9.091,2
|
132,9
|
1,5
|
-
|
Personalaufwand
|
3.354,2
|
2.937,8
|
416,4
|
14,2
|
-
|
Abschreibungen
|
337,4
|
349,5
|
-12,1
|
-3,5
|
-
|
sonst.betriebl.Aufwand
|
2.530,9
|
1.978,1
|
552,8
|
27,9
|
+
|
Finanzerträge
|
20,8
|
12,2
|
8,6
|
70,5
|
-
|
Finanzaufwand
|
18,0
|
26,2
|
-8,2
|
-31,3
|
-
|
EE-Steuern
|
149,3
|
111,0
|
38,3
|
34,5
|
|
Ergebnis nach Steuern
|
808,5
|
629,8
|
178,7
|
28,4
|
-
|
sonstige Steuern
|
2,2
|
8,9
|
-6,7
|
-75,3
|
|
Jahresergebnis
|
806,3
|
620,9
|
185,4
|
29,9
|
Unsere Beschaffungs- und Vorratspolitik war darauf
ausgerichtet, die zur Fertigung erforderlichen Einsatzstoffe
mit geringstmöglichen Beschaffungs-, Lager- und
Fehlmengenkosten zum Bedarfszeitpunkt termingerecht
vorrätig zu haben.
Durch den Abschluss rechtzeitiger Liefervereinbarungen
wurde die termingerechte Versorgung mit den notwendigen
Einsatzstoffen gesichert.
Die Umsatzrendite ist im Vergleich zum Vorjahr nahezu
unverändert geblieben beträgt im Geschäftsjahr
5,7 %.
b)
Finanzlage
Die Finanzlage wird als gut eingeschätzt. Der
Verschuldungsgrad (als Quotient aus Fremdkapital und
Eigenkapital) lag bei 1,61. Die Gesellschaft konnte jederzeit
seinen Zahlungsverpflichtungen nachkommen und beanspruchte
lediglich für die Überbrückung der
Materialengpässe langfristige Darlehen von
Kreditinstituten.
Die Eigenkapitalquote beträgt zum Stichtag
38,4 % und ist zum Vorjahr leicht um 0,4 %
gestiegen.
Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet,
Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu
begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu
vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei allen
Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen
Skontoabzüge realisieren.
Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die
Rückstellungen sind durch liquide Mittel und
kurzfristige Vermögenswerte gedeckt. Der
Finanzmittelfond beträgt 800 TEUR und ist damit um 1.324
TEUR niedriger als im Vorjahr.
c)
Vermögenslage
Die Bilanzsumme der RB Solutions GmbH & Co. KG
belief sich zum Bilanzstichtag auf 8.228 TEUR. Sie hat
sich gegenüber dem Vorjahr 2022 (9.040 TEUR) um 9,0
% reduziert.
An der Bilanzsumme hat unser Anlagevermögen einen
Anteil von 36,2 %.
Das Sachanlagevermögen und die immateriellen
Vermögensgegenstände verringerten sich um
38 TEUR, die Finanzanlagen indessen erhöhten sich
um 654 TEUR aufgrund weiterer Anschaffungen von
Wertpapieren.
Im Wesentlichen wurde investiert in:
- EDV-Software zu 2,0 %
- Maschinen und Geschäftsausstattung zu
21,2 %
- Wertpapiere/Finanzanlagen zu 76,8 %
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um 355 TEUR,
die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
reduzierten sich gegenüber dem Vorjahr um 316 TEUR.
Die Kapitalstruktur ist durch einen Anteil vom
Eigenkapital an der Bilanzsumme von 38,4 % (Vorjahr:
38,0 %) gekennzeichnet.
4. Finanzielle Leistungsindikatoren
Wir ziehen für unsere interne
Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz. Die Prognose aus
dem Vorjahr, einen moderaten Anstieg des Umsatzes zu
erzielen, wurde deutlich übertroffen, da Aufträge
anders als geplant in das Jahr 2023 verschoben und
abgewickelt wurden.
III. Prognosebericht
Die Prognose für den Umsatz des Unternehmens im
Jahr 2024 bis 2025 wird im Vergleich zum Jahr 2023
rückläufig sein: Das Jahr 2023 war
außergewöhnlich gut und führte wie bereits
beschrieben zu einer Zusammenballung einiger Umsätze von
Aufträgen noch aus 2022. Das Jahr 2024 wird ein
Übergangsjahr darstellen, denn viele Investitionen
werden momentan verschoben, da die Marktlage (auch vor dem
Hintergrund der US-Wahl) zunächst beobachtet wird.
Die Prognose für das Jahresergebnis zeigt dennoch
eine solide finanzielle Performance des Unternehmens. Die
erwartete Umsatzreduktion wird letztlich auch zu einer
Reduktion des Jahresergebnisses führen. Das Unternehmen
bleibt aber fokussiert auf Kostenkontrolle und
Effizienzsteigerungen, um eine gesunde finanzielle Position
zu gewährleisten.
Allerdings sollte das Unternehmen auch potenzielle
Risiken im Auge behalten, wie wirtschaftliche Unsicherheiten
und Schwankungen in den Rohstoffpreisen. Eine proaktive
Risikomanagementstrategie ist entscheidend, um mögliche
negative Auswirkungen zu minimieren.
Die Prognose berücksichtigt die strategische
Ausrichtung des Unternehmens auf Innovation, Nachhaltigkeit,
Branchendiversifikation und internationale Zusammenarbeit.
Eine erfolgreiche Umsetzung dieser Strategien wird
voraussichtlich zu einem positiven Jahresergebnis beitragen
und das Unternehmen in einer starken Position für
zukünftiges Wachstum und Erfolg positionieren.
Da das Geschäftsjahr 2023 von einem
außerordentlich hohen Umsatz geprägt war, wird
für das kommende Jahr eine Reduktion des Umsatzes um ca.
30% erwartet.
IV. Chancen- und Risikobericht
1. Risikobericht
Im Unternehmen bestehen Maßnahmen, mit denen die
Risikoerkennung, die Risikoanalyse und die
Risikokommunikation sichergestellt werden.
Zur Erfassung und Steuerung von Risiken existieren
verschiedene Instrumente, die permanent weiterentwickelt
werden. Wir setzen hierzu u.a. die auftragsbezogene Vor- und
Nachkalkulation, sowie die enge und laufende
Projektkostenüberwachung ein. Diese sollen dazu
beitragen, Entwicklungen, die den Fortbestand des
Unternehmens gefährden könnten, frühzeitig
aufzudecken.
Preisänderungsrisiken können
grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden. Eine
Verschlechterung der Rahmenbedingungen, gerade durch die
Ukraine-Krise, auf dem Absatz- und Beschaffungsmarkt
könnte das Erreichen der Umsatz- und Ergebnisziele
gefährden.
Mögliche Risiken für die Weltwirtschaft und
damit auch für uns sehen wir in der Entwicklung der
Ukraine-Krise, dem Mehrfrontenkrieg in Israel, Gaza, Libanon,
der Entwicklung des Energiemarktes, in einem Anstieg der
Rohstoffpreise und im Währungssystem. Die
zukünftige Unternehmensentwicklung hängt im
besonderen Maße auch davon ab, die bisherige
Abhängigkeit von wenigen Umsatzträgern und
bestehende Kapazitätsreserven durch Auftragszuwachs bei
den neugeschaffenen Kundenstrukturen zu beseitigen, zu
stabilisieren und weiter auszubauen.
Schnelle Veränderungen in der Technologie
könnten dazu führen, dass Produkte des Unternehmens
veraltet werden. Ein kontinuierliches Monitoring und
Anpassungen an technologische Entwicklungen sind notwendig,
um wettbewerbsfähig zu bleiben.
Verschärfte Vorschriften im Bereich Umweltschutz
und Arbeitssicherheit könnten zusätzliche Kosten
verursachen und die betrieblichen Abläufe
beeinträchtigen.
Störungen in den globalen Lieferketten, sei es
aufgrund von Naturkatastrophen, politischen Unruhen oder
anderen unvorhersehbaren Ereignissen, könnten die
Produktion behindern und zu Verzögerungen in der
Auftragsabwicklung führen.
Auch die zunehmende Bedrohung durch Hackerangriffe und
Phishing kann zum ungewollten Abfluss unternehmenswichtiger
Ressourcen, sei es die Stilllegung der Produktion oder nicht
verfolgbare Überweisungen ins Ausland führen.
Die Konkurrenz durch chinesische Systemfertiger nimmt
weiter zu. Der Chinesische Markt wird damit immer schwieriger
zu erreichen. Weiteres Wachstumspotenzial von RB Solutions
GmbH & Co. KG kann hier gestört werden.
Die RB Solutions GmbH & Co. KG ist für die
Realisierung ihrer strategischen Ziele auf qualifizierte
Fach- und Führungskräfte angewiesen. Die Aus- und
Weiterbildung für Mitarbeiter sichert die fachliche
Kompetenz des Personals.
2. Chancenbericht
Die weltweite Entwicklung im Vakuumbereich, der
Entwicklung bei unseren Hauptkunden im Besonderen und der
wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben elementaren Einfluss
auf die wirtschaftliche Entwicklung der RB Solutions GmbH
& Co. KG.
Durch verstärkte Integration von digitalen
Technologien und automatisierten Prozessen kann das
Unternehmen effizienter arbeiten und die Produktion
optimieren. Dies könnte zu Kosteneinsparungen und einer
höheren Produktivität führen. Die
Modernisierung des ERP Systems im Bereich der Lagerhaltung
sowie die Prozessoptimierung im Rahmen der Produktion/Montage
ermöglicht uns eine effizientere Bearbeitung der
Kundenaufträge sowie eine ökonomische,
bedarfsgerechte Einkaufssituation zu schaffen.
Die weltweite Expansion und die steigende Nachfrage
nach hochwertigen Metallprodukten in der Chipherstellung und
Medizintechnik bieten dem Unternehmen die Möglichkeit,
neue Märkte zu erschließen und den Umsatz zu
steigern. Diese Aufträge wurden teilweise in 2022
bereits angenommen und haben in 2023 zu Umsatzsteigerungen
geführt.
Im Bereich der Brennstoffzellenentwicklung werden
momentan neue Fortschritte verzeichnet und Patente
angemeldet. Der Markteinstieg könnte hier für
nachhaltige Umsätze sorgen.
Der Trend zu nachhaltigen und umweltfreundlichen
Produkten bietet die Chance, sich als führendes
Unternehmen in der Branche zu positionieren. Dies könnte
nicht nur die Kundenzufriedenheit steigern, sondern auch zu
regulatorischen Vorteilen führen. In diesem Zusammenhang
haben wir auch unsere Vorratshaltung überprüft um
auf etwaige Lieferengpässe frühzeitig begegnen zu
können.
Die Strategie der RB Solutions GmbH & Co. KG
konzentriert sich deshalb darauf, dass wir uns durch unsere
Kundenorientierung, Wissen und Erfahrung und durch unsere
Qualität deutlich vom Markt unterscheiden. Dabei liegt
der Schwerpunkt auf dem Ausbau unserer Stärken in der
Produktion und der Beauftragung von Unterlieferanten in
Bereichen, wo unsere Produktion Ineffizienzen ausweist. Ziel
ist es, zum einen Kosten zu flexibilisieren und zum anderen
die Effektivität der Produktion weiter zu steigern.
Durch gezielte Diversifikation und konsequentes
Ausnutzen von Marktnischen wollen wir zukünftig eine
ausgewogenere Produktstruktur mit hoher Wertschöpfung
erreichen, die eine kontinuierliche Geschäftsentwicklung
ermöglicht. Separierte Geschäftsbereiche auch mit
Kunden außerhalb von Europa und Schaffung strategischer
Partnerschaften gehören ebenso dazu wie die hoch
qualifizierten und motivierten Mitarbeiter mit
leistungsorientierter Vergütung. Durch die
Erschließung neuer Kunden aus anderen Branchen
erreichen wir zudem eine solide Geschäftsentwicklung und
Unterliegen folglich weniger stark Branchenbedingter
Schwankungen.
Im Kostenbereich werden wir die Ausgaben weiterhin
prüfend im Blick behalten, gerade im Bereich Beschaffung
sind wir besonders kritisch, was die Einkaufspreise für
Material und Leistungen betrifft.
Für das Jahr 2024 sind keine größeren
Investitionen geplant. Die voraussichtliche Investitionssumme
beträgt ca. 112 TEUR. Ca. 40 TEUR sind davon für
die Modernisierung der IT und 72 TEUR für die
Modernisierung der Infrastruktur geplant.
Mit 57 Mitarbeitern per 31.12.2023 war der
Personalstand zum vergleichbaren Vorjahreszeitpunkt stabil.
Für das Jahr 2024 ist keine Veränderung im Bereich
Personal geplant. Fehlendes Personal - bei erhöhtem
Auftragsvolumen - im Bereich Fertigung wird mit Leihpersonal
und hochqualifizierten Partnern kompensiert.
Unterschrift der Geschäftsführung
Ortenberg, den 28.
November 2024
|
___________________________________
|
Ort, Datum
|
Geschäftsführer
- Jörn Reichel
|
Bilanz
Aktiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
2.981.537,61 |
2.366.108,85 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
83.066,00 |
124.640,00 |
| II.
Sachanlagen |
1.608.917,70 |
1.605.741,00 |
| 1.
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und
Bauten einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken |
1.022.628,00 |
1.081.861,00 |
| 2.
technische Anlagen und Maschinen |
212.463,00 |
209.161,00 |
| 3.
andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
347.544,00 |
312.416,00 |
| 4.
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau |
26.282,70 |
2.303,00 |
| III.
Finanzanlagen |
1.289.553,91 |
635.727,85 |
| B.
Umlaufvermögen |
5.151.001,75 |
6.583.450,46 |
| I.
Vorräte |
2.451.973,94 |
2.930.391,06 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
1.898.317,12 |
1.528.033,17 |
| 1.
Forderungen gegen Gesellschafter |
0,00 |
107.338,53 |
| davon
mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr |
0,00 |
107.338,53 |
| 2.
sonstige Vermögensgegenstände |
1.898.317,12 |
1.420.694,64 |
| davon
mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr |
3.750,00 |
18.750,00 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
800.710,69 |
2.125.026,23 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
95.131,25 |
90.458,24 |
| Aktiva |
8.227.670,61 |
9.040.017,55 |
Passiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Eigenkapital |
3.156.819,57 |
3.436.519,16 |
| I.
Kapitalanteile |
3.156.819,57 |
3.436.519,16 |
| 1.
Kapitalanteile Kommanditisten |
3.156.819,57 |
3.436.519,16 |
| II.
Bilanzgewinn |
0,00 |
0,00 |
| B.
Rückstellungen |
345.058,26 |
188.505,79 |
| C.
Verbindlichkeiten |
4.725.792,78 |
5.414.992,60 |
| 1.
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten |
1.394.848,03 |
1.569.349,02 |
| davon
mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
181.162,32 |
|
| davon
mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr |
1.213.685,71 |
1.569.349,02 |
| 2.
sonstige Verbindlichkeiten |
3.330.944,75 |
3.845.643,58 |
| davon
mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
3.282.169,33 |
3.779.908,81 |
| davon
mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr |
48.775,42 |
65.734,77 |
| Passiva |
8.227.670,61 |
9.040.017,55 |
Gewinn- und Verlustrechnung
|
1.1.2023 - 31.12.2023
EUR |
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR |
| 1.
Rohergebnis |
7.177.513,50 |
6.020.243,87 |
| 2.
Personalaufwand |
3.354.173,21 |
2.937.776,75 |
| a)
Löhne und Gehälter |
2.757.520,83 |
2.399.427,33 |
| b)
soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung |
596.652,38 |
538.349,42 |
| davon
für Altersversorgung |
48.949,64 |
49.397,87 |
| 3.
Abschreibungen |
337.422,95 |
349.451,10 |
| a)
auf immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen |
337.422,95 |
349.451,10 |
| 4.
sonstige betriebliche Aufwendungen |
2.530.868,68 |
1.978.131,23 |
| davon
Aufwendungen aus der Währungsumrechnung |
|
2.592,89 |
| 5.
Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen
des Finanzanlagevermögens |
19.869,17 |
12.065,14 |
| 6.
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
885,04 |
173,40 |
| davon
Erträge aus Abzinsung |
885,04 |
|
| 7.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
17.992,52 |
26.248,27 |
| 8.
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag |
149.318,65 |
111.047,00 |
| 9.
Ergebnis nach Steuern |
808.491,70 |
629.828,06 |
| 10.
sonstige Steuern |
2.207,99 |
8.920,08 |
| 11.
Jahresüberschuss |
806.283,71 |
620.907,98 |
| 12.
Gutschrift auf Kapitalkonten |
806.283,71 |
620.907,98 |
| 13.
Bilanzgewinn / Bilanzverlust |
0,00 |
0,00 |
Anhang für das Geschäftsjahr 2023
I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut
Registergericht
| Firmenname laut
Registergericht: |
RB Solutions GmbH &
Co. KG |
| Firmensitz laut
Registergericht: |
Ortenberg (Hessen) |
| Registereintrag: |
Handelsregister |
| Registergericht: |
Friedberg (Hessen) |
| Register-Nr.: |
HRA 2025 |
Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses
Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der
§§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden
Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften
sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG
aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem
Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB
gegliedert.
Größenabhängige Erleichterungen bei der
Erstellung (§ 288 HGB) des Jahresabschlusses wurden
teilweise in Anspruch genommen.
II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu
Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung
unterlagen, um planmäßige Abschreibungen
vermindert.
Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw.
Herstellungskosten einschließlich Nebenkosten angesetzt
und, soweit abnutzbar, um planmäßige
Abschreibungen vermindert.
Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach
der voraussichtlichen Nutzungsdauer der
Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Sofern
erforderlich, werden bei voraussichtlich dauernder
Wertminderung außerplanmäßige Abschreibungen
vorgenommen, um diese mit dem niedrigeren Wert anzusetzen,
der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist
Die Finanzanlagen im Anlagevermögen wurden zu
Anschaffungskosten angesetzt und bewertet. Von dem Wahlrecht,
die Finanzanlagen auch bei voraussichtlich nicht andauernder
Wertminderung außerplanmäßig abzuschreiben,
wird kein Gebrauch gemacht.
Die unfertigen Erzeugnisse im Vorratsvermögen
wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt.
Die Materialkosten werden dabei zu Anschaffungskosten
bewertet und die Fertigungskosten anhand der
Maschinenstundensätze angesetzt. Die
Fertigungsgemeinkosten sowie der Werteverzehr des
Anlagevermögens, soweit durch die Fertigung veranlasst,
werden den Herstellungskosten zugeschlagen.
Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller
erkennbaren Risiken bewertet. Dem allgemeinen Kreditrisiko
bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird
zusätzlich durch eine ausreichend bemessene
Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.
Die Steuerrückstellungen beinhalten die das
Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten
Steuern.
Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle
weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden
alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die
Rückstellungen wurden in Höhe des nach
vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen
Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit
einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem
ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen
Marktzins abgezinst.
Es bestehen Vereinbarungen über die Verwendung von
Gehaltsbestandteilen, die für die Bildung eines
individuellen Depotkontos, die betragsmäßig den
Zeitwertgutschriften entsprechen. Da diese dem Zugriff aller
übrigen Gläubiger entzogen sind und
ausschließlich zur Erfüllung der künftigen
Ansprüche der Mitarbeiter dienen, erfolgt eine
Verrechnung des zum beizulegenden Zeitwert bewerteten
Depotguthabens mit den Verpflichtungen. Da diese sich stets
der Höhe nach entsprechen, ergibt sich unverändert
keine Ausschüttungssperre nach § 268 Abs. 8 HGB.
Zum Bilanzstichtag bestehen Verpflichtungen bzw.
Depotguthaben in Höhe von insgesamt EUR 51.101,67, die
miteinander verrechnet werden.
Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag
angesetzt.
Geschäftsvorfälle in fremder Währung
wurden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Forderungen und
Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit
nicht mehr als ein Jahr beträgt, wurden mit dem
tagesaktuellen Kurs gem. Kupongutschriften der Deutschen Bank
bewertet.
Bestehen zwischen den handelsrechtlichen
Wertansätzen und ihren steuerlichen Wertansätzen
Differenzen, die sich in späteren Geschäftsjahren
voraussichtlich abbauen, werden sich daraus insgesamt
ergebende Steuerbelastungen passiviert. Bei der Ermittlung
latenter Steuerentlastungen werden ggf. bestehende
steuerliche Verlustvorträge in Höhe der innerhalb
der nächsten fünf Jahre zu erwartenden
Verlustverrechnung berücksichtigt.
Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden
Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden übernommen werden.
III. Angaben zur Bilanz
Anlagespiegel für die einzelnen Posten des
Anlagevermögens
Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der
Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
|
Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
01.01.2023
EUR
|
Zugänge
EUR
|
Abgänge
EUR
|
Umbuchungen
EUR
|
Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
31.12.2023
EUR
|
Anlagevermögen
|
|
|
|
|
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
|
entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
555.849,05
|
26.432,92
|
0,00
|
0,00
|
582.281,97
|
Summe Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
555.849,05
|
26.432,92
|
0,00
|
0,00
|
582.281,97
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
1. Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken
|
3.269.894,18
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
3.269.894,18
|
2. technische Anlagen und
Maschinen
|
4.632.492,26
|
79.732,20
|
0,00
|
0,00
|
4.712.224,46
|
3. andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
2.852.493,17
|
169.070,83
|
2.595,00
|
0,00
|
3.018.969,00
|
4. geleistete Anzahlungen
und Anlagen im Bau
|
2.303,00
|
26.282,70
|
2.303,00
|
0,00
|
26.282,70
|
Summe Sachanlagen
|
10.757.182,61
|
275.085,73
|
4.898,00
|
0,00
|
11.027.370,34
|
III. Finanzanlagen
|
|
|
|
|
|
1. Wertpapiere des
Anlagevermögens
|
635.527,85
|
993.597,08
|
339.771,02
|
0,00
|
1.289.353,91
|
2. sonstige Ausleihungen
|
200,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
200,00
|
Summe Finanzanlagen
|
635.727,85
|
993.597,08
|
339.771,02
|
0,00
|
1.289.553,91
|
Summe Anlagevermögen
|
11.948.759,51
|
1.295.115,73
|
344.669,02
|
0,00
|
12.899.206,22
|
|
kumulierte
Abschreibung
01.01.2023
EUR
|
Abschreibung
Geschäftsjahr
EUR
|
Abgänge
EUR
|
Umbuchungen
EUR
|
kumulierte
Abschreibung
31.12.2023
EUR
|
Anlagevermögen
|
|
|
|
|
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
|
entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
431.209,05
|
68.006,92
|
0,00
|
0,00
|
499.215,97
|
Summe Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
431.209,05
|
68.006,92
|
0,00
|
0,00
|
499.215,97
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
1. Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken
|
2.188.033,18
|
59.233,00
|
0,00
|
0,00
|
2.247.266,18
|
2. technische Anlagen und
Maschinen
|
4.423.331,26
|
76.430,20
|
0,00
|
0,00
|
4.499.761,46
|
3. andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
2.540.077,17
|
133.752,83
|
2.405,00
|
0,00
|
2.671.425,00
|
4. geleistete Anzahlungen
und Anlagen im Bau
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
Summe Sachanlagen
|
9.151.441,61
|
269.416,03
|
2.405,00
|
0,00
|
9.418.452,64
|
III. Finanzanlagen
|
|
|
|
|
|
1. Wertpapiere des
Anlagevermögens
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
2. sonstige Ausleihungen
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
Summe Finanzanlagen
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
Summe Anlagevermögen
|
9.582.650,66
|
337.422,95
|
2.405,00
|
0,00
|
9.917.668,61
|
|
Zuschreibung
Geschäftsjahr
EUR
|
Buchwert
Geschäftsjahr
31.12.2023
EUR
|
Buchwert
Vorjahr
31.12.2022
EUR
|
Anlagevermögen
|
|
|
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
0,00
|
83.066,00
|
124.640,00
|
Summe Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
0,00
|
83.066,00
|
124.640,00
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
1. Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken
|
0,00
|
1.022.628,00
|
1.081.861,00
|
2. technische Anlagen und
Maschinen
|
0,00
|
212.463,00
|
209.161,00
|
3. andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
0,00
|
347.544,00
|
312.416,00
|
4. geleistete Anzahlungen
und Anlagen im Bau
|
0,00
|
26.282,70
|
2.303,00
|
Summe Sachanlagen
|
0,00
|
1.608.917,70
|
1.605.741,00
|
III. Finanzanlagen
|
|
|
|
1. Wertpapiere des
Anlagevermögens
|
0,00
|
1.289.353,91
|
635.527,85
|
2. sonstige Ausleihungen
|
0,00
|
200,00
|
200,00
|
Summe Finanzanlagen
|
0,00
|
1.289.553,91
|
635.727,85
|
Summe Anlagevermögen
|
0,00
|
2.981.537,61
|
2.366.108,85
|
sonstige Berichtsbestandteile
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 02.12.2024 festgestellt.
BESTÄTIGUNGSVERMERK
DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS
An die RB Solutions GmbH & Co. KG
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der RB Solutions GmbH
& Co. KG, Ortenberg, - bestehend aus der Bilanz zum 31.
Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für
das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31.
Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der
Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden -
geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht
der RB Solutions GmbH & Co. KG für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember
2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse · entspricht
der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen
Belangen den deutschen, für
Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a
HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt
unter Beachtung der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der
Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.
Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember
2023 und · vermittelt der beigefügte
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser
Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht
den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1
HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen
Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des
Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und
des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317
HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW
Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten
durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen
Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt
"Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts"
unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.
Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in
Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und
berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen
deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen
Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die
von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und
geeignet sind, um als Grundlage für unsere
Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht
zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den
Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für
die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen,
für Personenhandelsgesellschaften im Sinne des
§ 264a HGB geltenden handelsrechtlichen
Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und
dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der
deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner
sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die
internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den
deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der
Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder
Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben
sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern
einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie
dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der
insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft
vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem
Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen
Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der
zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner
sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die
Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als
notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines
Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden
deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und
um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen
mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung
gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen
gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und
Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend
darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen,
der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum
Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung
der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter
Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger
komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine
wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche
Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder
Irrtümern resultieren und werden als wesentlich
angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden
könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der
Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts
getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten
beeinflussen.
Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer
(IDW) enthält unter
https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/1-v2-hgb-ja-non-pie
eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des
Abschlussprüfers für die Prüfung des
Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung
ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.
Wiesbaden, 29. November 2024
WBS PartGmbB Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Andreas Labudda Wirtschaftsprüfer |