b+g mailing.de gmbh
Werkstraße 501, 19061 Schwerin, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thomas Köhn seit 26.5.2025 | Prokura |
Marco Kock seit 26.5.2025 | Prokura |
Thomas Alfred Gogel seit 8.11.2013 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 100.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
b+g mailing.de gmbhSchwerinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens 1. Historie des Unternehmens Die b+g mailing.de gmbh, Schwerin wurde in 2012 gegründet. Im Zuge der Verschmelzung mit der b+g Produktions GmbH im Jahre 2015 wurde das Stammkapital auf 800.000,00 € erhöht. Im Wirtschaftsjahr 2018/2019 ist das Stammkapital im Zuge der Anwachsung des Vermögens der B+S Mailmanagement GmbH & Co. KG noch einmal auf nun insgesamt 800.002,00 € erhöht worden. Veränderungen gab es seitdem nicht. Dies entspricht auch dem aktuellen Stand im Wirtschaftsjahr 2022/2023. Der Hauptsitz des Unternehmens ist in der Werkstraße 501, 19061 Schwerin. Eine Zweigniederlassung bestand im Wirtschaftsjahr in 20255 Hamburg, Am Weiher 7. 2. Gegenstand des Unternehmens Gegenstand des Unternehmens ist die Herstellung und die Verarbeitung von Druckerzeugnissen sowie die Personalisierung von Druckschriften, insbesondere im Bereich der personalisierten Werbemailings für Kunden innerhalb ganz Europas. Schwerpunkt stellt die Produktion der gesamten Palette der personalisierten Werbemailings und der dazu gehörigen Printprodukte im Bereich Direkt-Marketing - vom Druck, Briefumschlag über Personalisierung, Weiterverarbeitung, Kuvertierung und Postauslieferung - dar. Sämtliche Aktivitäten der Gesellschaft an den Standorten in Schwerin und Hamburg werden in gemieteten Geschäftsräumen betrieben. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen Ein aktueller Jahresbericht für das Wirtschaftsjahr 2022/2023 des Bundesverbandes Druck und Medien (bvdm) liegt vor und kann auf der Seite https://www.bvdm-online.de/bvdm/jahresberichte/ eingesehen werden. Für das Wirtschaftsjahr 2022 standen danach die Unternehmen der deutschen Druck- und Medienwirtschaft mit Materialengpässen, drohendem Energiemangel, drastischen Kostenanstiegen, einem restriktiveren Zinsumfeld, ausgeprägten Inflationsanstiegen und einer abkühlenden Gesamtkonjunktur im Jahr 2022 einer ganzen Bandbreite an neuen wirtschaftlichen Herausforderungen gegenüber. Dennoch konnte die Branche den Gesamtumsatz 2022 gegenüber dem Vorjahr 2021 steigern. Allerdings wird diese Steigerung im Wesentlichen auf den kostengetriebenen Verkaufspreisanstieg zurückgeführt. Das Jahr 2022 wurde sowohl von drastischen Preisanstiegen als auch von erheblichen Schwankungen geprägt. Beide wirkten sich direkt und mittelbar mit hohen Mehrfachbelastungen auf die Kostensituation der Druck- und Medienwirtschaft aus. Zwar entspannte sich die Lage im Verlauf des Jahres etwas, dennoch lagen die Preisindizes der Strom- und Erdgasbörsenpreise im ersten Quartal 2023 im Mittel rund 47 Prozent bzw. 20 Prozent über den Preisen des Jahres 2021 und über dem langjährigen Durchschnitt. Mit einer Rückkehr zu den Preisniveaus vor bzw. während der Coronapandemie ist aufgrund der neuen energiepolitischen Gegebenheiten jedoch binnen kurzer Frist nicht zu rechnen. 2. Geschäftsverlauf Das Wirtschaftsjahr 2022/2023 hat sich für die berichtsführende Gesellschaft trotz der unter 1. aufgeführten Schwierigkeiten gut entwickelt. Branchentypisch sind die Umsätze im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Die Gesellschaft konnte aber mit den Umsatzerhöhungen die Kostensteigerungen überkompensieren. Die Unternehmung hat derzeit eine sehr gute Auslastung und hat es geschafft, die enorm gestiegenen Papierpreise nahezu vollständig auf die Kunden umzulegen. Die Investitionstätigkeiten der Gesellschaft sind dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Im Wirtschaftsjahr wurden Investitionen in das Anlagevermögen von insgesamt 472 T€ getätigt. Insbesondere im Bereich der Technischen Anlagen und Maschinen wurden Ersatzinvestitionen durchgeführt. Dem weiteren Abbau der Verbindlichkeiten von 7.294 T€ um 2.210 T€ auf insgesamt 5.084 T€ stehen ein Abbau im Bereich des Anlagevermögens von 7.728 T€ im Vorjahr um 1.353 T€ auf 6.375 T€ sowie ein deutlicher Abbau der Vorräte von 2.488 T€ im Vorjahr um 741 T€ auf 1.747 T€ auf den Stichtag 30.06.2023 gegenüber. Dabei ist der Abbau des Anlagevermögens im Wesentlichen abschreibungsbedingt. Die Reduzierung der Verbindlichkeiten ist im Wesentlichen auf die Rückführung von Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten aus den Maschinenfinanzierungen zurückzuführen. Das Eigenkapital konnte in Folge der guten Geschäftslage von 1.300 T€ im Vorjahr um 601 T€ auf 1.901 T€ aufgebaut werden. Ausschüttungen auf das Kapital erfolgten im Wirtschaftsjahr nicht. Der Sonderposten ist im Wirtschaftsjahr analog der Nutzungsdauern zu den angeschafften Wirtschaftsgütern aufgelöst worden. Weitere Auszahlungen des Landesförderinstituts Mecklenburg-Vorpommern wurden im Wirtschaftsjahr nicht eingestellt. 3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage: Darstellung, Analyse und Beurteilung a. Ertragslage Die Ertragslage hat sich im Wirtschaftsjahr gut entwickelt. Die Gesamtleistung ist im Vergleich zum Vorjahr von 15.254 T€ um 2.235 T€ auf 17.489 T€ gestiegen. Die Kostensteigerungen im Einkauf konnte die Gesellschaft durch die Umsatzerhöhungen überkompensieren. Der Rohertrag stieg in der Folge um 6,9% von 9.371 T€ im Vorjahr um nominal 648 T€ auf 10.019 T€. Das Ergebnis konnte mit 601 T€ gegenüber dem Vorjahr deutlich gesteigert werden und übertrifft damit deutlich die Vorjahresprognose. Infolge des Abbaus der Fremdleistungen und unter Einbeziehung des allgemeinen Kostenanstiegs in diesem Bereich, erhöhte sich der Personalaufwand im Wirtschaftsjahr deutlich. Der Personalaufwand stieg von 3.447 T€ auf 4.050 T€ (17,5%). Die Aufwendungen für Roh- Hilfs- und Betriebsstoffe sind infolge der enorm gestiegenen Einkaufspreise gegenüber dem Vorjahr stark von 5.001 T€ um 2.170 T€ auf 7.171 T€ (43,4%) gestiegen. Die Fremdleistungen konnten von 2.014 T€ im Vorjahr um 1.154 T€ auf 860 T€ gemindert werden. b. Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme hat sich zum Bilanzstichtag von 10.494 T€ auf 8.780 T€ gemindert (./.16,3%). Maßgeblich hierfür sind der unter 2. beschriebene Abbau der Verbindlichkeiten sowie der entsprechenden Positionen im Anlagevermögen sowie bei den Vorräten. Der Sonderposten hat sich von 1.461 T€ im Vorjahr um 388 T€ auf 1.073 T€ vermindert. Er macht infolge der Minderung auch der Bilanzsumme nunmehr ca. 12,2% (Vorjahr 13,9%) der Bilanzsumme aus. Neben den Zuschüssen ist das Anlagevermögen langfristig von Kreditinstituten und Leasinggesellschaften im Rahmen von Mietkaufverträgen finanziert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich von 5.453 T€ um 1.214 T€ auf 4.239 T€ verringert (./. 22,2%) und machen 48,3% der Bilanzsumme aus. Das Eigenkapital macht 21,6% der Bilanzsumme aus. Die Liquiditätslage der Gesellschaft war im Wirtschaftsjahr 2022/2023 weiterhin stabil und jederzeit gesichert. Die im Wirtschaftsjahr 2022/2023 von Kreditinstituten bereitgestellten Kontokorrentkredite haben ausgereicht, um die laufenden Verpflichtungen zeitnah und vollständig zu bedienen. Die gewährten Kontokorrentkredite mussten nicht überschritten werden. Bestehende Verbindlichkeiten wurden jederzeit rechtzeitig bedient. Gewährte Skonti konnten genutzt werden. c. Personalbericht Die Zahl der Beschäftigten lag im Wirtschaftsjahr 2022/2023 durchschnittlich bei insgesamt 116 Arbeitnehmern. 4. Finanzielle Leistungsfaktoren Die Geschäftsführung zieht für ihre interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen der laufenden Buchhaltung, die am Folgetag zur Verfügung steht, heran und arbeitet weiterhin mit der Unternehmensberatung TGI Mittelstandsberatung in Hamburg zusammen, um die finanziellen Prozesse zu steuern. Die laufende Entwicklung der Ertrags- und Liquiditätslage der Gesellschaft wird hierbei mit den Planzahlen aktualisiert und laufend entsprechend der aktuellen Entwicklung besprochen, nachvollzogen und wenn erforderlich auch angepasst. 5. Gesamtaussage Die wirtschaftliche Entwicklung im Wirtschaftsjahr 2022/2023 hat sich für das Unternehmen positiv dargestellt. Trotz der branchenweiten Schwierigkeiten konnte die Ertragslage deutlich verbessert werden. Das Eigenkapital wurde aufgebaut. Die Geschäftsführung geht weiterhin von einem wirtschaftlichen Wachstum der Gesellschaft in Einklang mit einer weiteren Verbesserung der Ertragslage aus. Die derzeitige Entwicklung des begonnenen Wirtschaftsjahres 2023/2024 bestätigt die Annahmen der Geschäftsführung und den positiven Verlauf. Die Gesellschaft geht aufgrund der bisherigen Kenntnisse und Entwicklungen davon aus, dass die für den Betrieb notwendige Liquidität zur Verfügung stehen wird bzw. gestellt werden kann. III. Prognosebericht Die bisherige Entwicklung des Wirtschaftsjahres 2023/2024 (Stand 11.2023) ist unter den derzeitigen Branchenumständen und Kostenentwicklungen als gut zu bezeichnen. Per Ende November 2023 ist zwar eine Minderung des Umsatzes von 31,16% gegenüber dem Vorjahreszeitraum zu verzeichnen. Das Ergebnis konnte aber im gleichen Zeitraum leicht ausgebaut werden. Der Umsatzrückgang ist auch auf wieder sinkende Preise im Papier zurückzuführen. Dies wirkt sich ebenfalls deutlich auf den Wareneinkauf aus. Aufgrund des bisherigen Verlaufes und aufgrund unserer Einschätzung gehen wir davon aus, dass die Gesellschaft das Geschäftsjahr 2023/2024 erneut mit einem deutlichen positiven Jahresüberschuss abschließen wird. Die Geschäftsführung geht von einer Ergebnissteigerung von 10-15% aus. Die bisher umgesetzten Kostenoptimierungen, verbunden mit der gesteigerten Standardisierung und der erweiterten Software bekräftigen diese Aussage. Ersatzinvestitionen im Geschäftsjahr 2023/2024 wurden im Zeitraum Juli 2023 bis November 2023 bereits durchgeführt und sind weiter geplant. Darüber hinaus hat die Gesellschaft mit der Anschaffung eines Inkjetsystems im September 2023 die Kapazitäten weiter erhöht. IV. Chancen- und Risikobericht Die naturgemäßen Risiken aus der unternehmerischen Tätigkeit werden von der Geschäftsführung laufend definiert, bewertet und, soweit möglich und unternehmerisch sinnvoll, minimiert und auf Dritte verlagert. Hier sind insbesondere die Auftragsrisiken und die Risiken auf dem Beschaffungsmarkt zu benennen, wobei bisher festzuhalten ist, dass die Geschäftsführung sehr gut darauf reagiert und negative Auswirkungen weitgehend vermieden hat. In Zusammenarbeit mit einer Unternehmensberatung wurden regelmäßig und wiederkehrend die Planzahlen zum Ertrag und zur Liquidität aufgestellt und in der Vergangenheit monatlich, derzeit nur noch vierteljährlich nach erfolgter Soll-/Ist-Auswertung dem Kreditinstitut zur Verfügung gestellt. Hierbei hat sich in der Vergangenheit oft gezeigt, dass die insgesamt positiven Planzahlen zum Ertrag der Gesellschaft regelmäßig überschritten werden konnten. Die Gesellschaft ist bedingt durch die früheren erheblichen Investitionen in der Lage, Kundenwünsche in einer für den Markt verhältnismäßigen geringen Zeitspanne von unter 2 Wochen zu erfüllen. Diese Verkürzung der Bearbeitungszeiten ist in dem schnelllebigen Markt des Direktmailings von besonderer Bedeutung, um den schnellen Weg vom Kunden zum Auftraggeber zu finden. Hierin sieht die Geschäftsführung einen erheblichen Wettbewerbsvorteil gegenüber den Mitbewerbern in Ihrem Geschäftsbereich. Bedingt durch die kurzen Verarbeitungszeiten ist kein langfristiger Auftragsbestand bei der Gesellschaft vorhanden. Neue Aufträge werden kurzfristig an die Gesellschaft herangetragen und sind in der Regel auch bei großen Auflagen und auch bei Neukunden innerhalb von 2 Wochen abgeschlossen. Daher ist es maßgeblich für die Gesellschaft, dass regelmäßig neue Aufträge in der für die Gesellschaft maßgeblichen Großauflage abgeschlossen werden können. Allerdings haben sich das Wachstum der Gesellschaft und die Konzentration der Gesamtprozesse in einem Unternehmen bereits positiv in der Branche ausgewirkt und die Gesellschaft war hierdurch in der Lage, im erheblichen Umfang neue Kunden zu gewinnen. Die Erfahrung zeigt hier, dass auch diese neuen Kunden wieder Aufträge bei der Gesellschaft platzieren. Hierbei übersieht die Geschäftsführung nicht, dass die Gesellschaft von der wirtschaftlichen Gesamtentwicklung in Deutschland und im EU-Raum und damit einhergehend auch dem Werbeaufwand der Kunden in Abhängigkeit steht. Wesentliche Forderungsausfallrisiken sind in der Vergangenheit nicht aufgetreten, so dass der Gesellschaft hieraus nur geringe Risiken erwachsen. Hierbei wird - jetzt auch über das Factoring - mit Kreditversicherungen gearbeitet, um das Ausfallrisiko der Gesellschaft zu reduzieren. Allgemein ist in der Branche ein enormer Druck durch Wettbewerber vorhanden. Grund hierfür ist - wie unter II 1. aufgeführt - die angespannte Situation für die Gesamtbranche. Diesem Risiko begegnet die Geschäftsführung durch gute Kundenanbindung und einer höheren Fertigungstiefe im Vergleich zu den Wettbewerbern. Dem allgemeinen Kalkulationsrisiko aus negativen Deckungsbeiträgen begegnet die Unternehmung mit einer hohen Auslastung. Risiken, die über das allgemeine wirtschaftliche Risiko der unternehmerischen Betätigung der Gesellschaft dargestellten hinausgehen, sind derzeit nicht erkennbar. Kostensteigerungen konnten bisher an die Kunden weitergegeben werden. Es zeichnet sich aber eine stabile Auftragslage ab. Aufgrund der Fokussierung auf den deutschen Markt werden Auswirkungen aus dem geopolitischen Umfeld (Ukraine-Krieg, Nah-Ost-Konflikt) nicht erwartet. Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, sind nicht erkennbar. V. Bericht über Zweigniederlassungen Die Gesellschaft unterhält neben der Hauptniederlassung in Schwerin weiterhin eine im Handelsregister eingetragene Zweigniederlassung in Hamburg.
Schwerin, den 05.01.2024 b+g mailing.de gmbh gez. Thomas Gogel BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine AngabenDie b+g mailing.de gmbh hat ihren Sitz in Schwerin und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Schwerin (HRB 11684). Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Größenabhängige Erleichterungen gem. § 288 Abs. 2 HGB werden in Anspruch genommen. Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung, die weder im Geschäftsjahr noch im Vorjahr einen Betrag ausweisen, werden gemäß § 265 Abs. 8 HGB nicht ausgegeben. Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde grundsätzlich der Vermerk in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung gewählt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. II. Besonderheiten der Form des JahresabschlussesGrößenklassen Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Angabe und Begründung der gegenüber dem Vorjahr abweichenden Form der Darstellung Die Form des Jahresabschlusses ist gegenüber dem Vorjahr nicht geändert. III. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung einschließlich steuerrechtlicher MaßnahmenBilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Die gewöhnlichen Nutzungsdauern liegen zwischen 3 und 15 Jahren. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Für bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten von mehr als 150,00 € aber nicht mehr als 1.000,00 € wurde in den Vorjahren ein Sammelposten gebildet und linear über 5 Jahre abgeschrieben. Im laufenden Wirtschaftsjahr wurden die geringwertigen Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu 800,00 € im Anschaffungsjahr vollständig abgeschrieben. Die planmäßigen linearen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den handelsrechtlichen Vorschriften vorgenommen. Diese liegen im Sachanlagevermögen zwischen 3 und 15 Jahren. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Grundsätzlich wurde die Durchschnittsbewertung angewandt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Abschläge / Wertminderungen auf den Lagerbestand wurden dabei berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Einzelwertberichtigungen sind aktivisch abgesetzt. Das in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen liegende allgemeine Ausfallrisiko ist durch eine angemessene Pauschalwertberichtigung berücksichtigt worden. Die liquiden Mittel werden zum Nominalwert angesetzt. Für den Sonderposten mit Rücklageanteil, welcher aufgrund von in Vorjahren zugeflossenen Investitionszuschüssen (Zuschüsse Landesförderinstitut Mecklenburg-Vorpommern) gebildet wurde, wird von dem Wahlrecht gemäß Art. 67 Abs. 3 Satz 1 EGHGB Gebrauch gemacht, diesen beizubehalten. Er wird weiterhin jährlich entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der bezuschussten Anlagegüter gemindert. Die Steuerrückstellungen beinhalten die im Geschäftsjahr anfallenden Steuerbelastungen abzüglich bereits gezahlter Vorauszahlungen. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Rückstellungen mit einer erwarteten Inanspruchnahme innerhalb eines Jahres wurden nicht abgezinst. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Erfüllungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Grundlegende Änderungen von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fanden nicht statt. IV. Angaben und Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und VerlustrechnungBruttoanlagenspiegel Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Geschäftsjahresabschreibung Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Forderungen Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr Sonderposten mit Rücklageanteil Von Art. 67 Abs. 3 Satz 1 EGHGB zur Beibehaltung des Sonderposten mit Rücklageanteil ist Gebrauch gemacht worden. Angabe und Höhe der sonstigen Rückstellungen Unter den sonstigen Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten:
Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte, Aufgliederung der Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt € 513.194,44 (Vorjahr: € 685.734,41) und entfällt vollständig auf Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sowie aus Darlehen. Dies gilt auch für das Vorjahr. Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt insgesamt € 4.882.828,10 (Vorjahr: 7.255.898,68). Folgende Sicherungsarten und Sicherungsformen sind mit den aufgezeigten Verbindlichkeiten verbunden: - Sicherungsübereignung beweglicher Anlagen - Eigentumsvorbehalte. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr liegen in Höhe von € 2.914.094,68 (Vorjahr: € 4.777.920,00) vor. Die mittelfristigen Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit zwischen 1 und 5 Jahren betragen € 1.656.530,70 (Vorjahr: € 1.830.362,41). Die bilanzierten Verbindlichkeiten sind im Hinblick auf die Sicherheiten wie folgt strukturiert:
1 = typischerweise Eigentumsvorbehalte 2 = Sicherungsübereignung beweglicher Anlagen 3 = Forderungszessionen Latente Steuern Der sich nach der Steuerbilanz ergebende Steueraufwand entspricht nicht dem Ergebnis der Handelsbilanz. Es wurden passive latente Steuern gebildet. Die latenten Steuern beruhen auf nachfolgenden Differenzen: - steuerliche Sonderabschreibungen auf Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt mit einem Steuersatz in Höhe von durchschnittlich 30,00%. Der Saldo der latenten Steuern am Ende des Geschäftsjahres beträgt € 73.840,00 (Vorjahr: € 128.100,00). Folgende Änderungen gab es im Laufe des Geschäftsjahres am Saldo der latenten Steuern: Auflösung € 54.260,00. Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge in Höhe von € 387.800,00 (Vorjahr: € 668.114,00) aus der Auflösung des Sonderpostens enthalten. Zudem sind periodenfremde Erträge in Höhe von € 3.346,02 (Vorjahr: € 1.773,99) enthalten. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von € 1.757,95 (Vorjahr: € 3.742,66) enthalten. Zudem sind sonstige betriebliche Aufwendungen von außerordentlicher Größe aus dem Abgang von Sachanlagen in Höhe von € 66.684,00 (€ 784.271,00) enthalten. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von € 302.225,00 (VJ € 698.480,00) sonstige finanzielle Verpflichtungen. Dabei handelt es sich um Mietverpflichtungen bis zum Tag der ersten möglichen Kündigung zu Mieterträgen von Betriebsgebäuden in Hamburg und Schwerin € 284.447,00 (VJ € 696.597,00). Des Weiteren bestehen Leasingverträge mit Verpflichtungen im Gesamtwert von € 17.778,00 (VJ: € 1.883,00) für Fahrzeuge und Geschäftsausstattung. Gewinnvortrag In der Gesellschafterversammlung vom 30.12.2022 wurde der Jahresabschluss 2021/2022 festgestellt. Es wurde beschlossen, den Jahresüberschuss von 279.031,82 auf neue Rechnung vorzutragen. Somit wurde in den Bilanzgewinn ein Gewinnvortrag von € 400.160,49 einbezogen. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt vor, den zum 30.06.2023 ausgewiesenen Jahresüberschuss von € 600.984,18 auf neue Rechnung vorzutragen. V. Sonstige PflichtangabenLeitungsorgane Geschäftsführer: Thomas Gogel, Kaufmann (01.07.2022 - 30.06.2023) Von § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht. Arbeitnehmer Die Zahl der im Geschäftsjahr durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter betrug:
Nachtragsbericht Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2022/2023 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten. Unterschrift der Geschäftsleitung
Schwerin, den 05.01.2024 gez. Thomas Gogel Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die b+g mailing.de gmbh, Schwerin Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der b+g mailing.de gmbh, Schwerin, - bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der b+g mailing.de gmbh, Schwerin, für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. Juni 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaftabzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Würzburg, den 09.01.2024 Aumüller
Audit GmbH
gez. Bertram Wittstadt, Wirtschaftsprüfer Anlagenspiegel (brutto)Wertentwicklung
Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 26.1.2024. |
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