Neuhaus Holding GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Tobias Neuhaus seit 7.1.2022 | Geschäftsführer |
Norbert Neuhaus seit 31.5.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
TMS Neuhaus GmbHKamp-LintfortJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtA. Grundlagen des Unternehmens Die Firma TMS Neuhaus wurde am 16.04.1996 gegründet und hat ihren Sitz in 47475 Kamp-Lintfort. TMS ist ein Handelsunternehmen für human- und dentalmedizinische Produkte. Zu unseren Kunden zählen u.a. Ärzte, medizinische Versorgungszentren, kommunale Einrichtungen, Pflegeheime, Physiotherapeuten, Rettungsdienste und Heilpraktiker, die unsere Produkte im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeiten anwenden. B. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen Gesamtwirtschaftliche Lage (2023) Im Jahr 2023 hat die weltwirtschaftliche Lage weiterhin die Auswirkungen der Corona-Pandemie und der geopolitischen Spannungen (z.B. durch den Ukraine-Konflikt) zu spüren bekommen. Die Wirtschaft hat sich zwar weitgehend erholt, jedoch bleiben die globalen Lieferkettenprobleme bestehen. Insbesondere durch steigende Rohstoffpreise, logistische Engpässe und die Unsicherheiten in internationalen Handelsbeziehungen sind weiterhin signifikante Preissteigerungen zu beobachten. Die Konjunktur zeigt in vielen Bereichen eine langsame Erholung. Der Schiffsverkehr und die logistischen Herausforderungen in asiatischen Märkten haben weiterhin Auswirkungen auf die weltweite Industrieproduktion. Auch die Inflation und steigende Energiepreise beeinflussen die Gesamtwirtschaft negativ. Wirtschaftliche Lage der Branche (2023) Die Gesundheitswirtschaft zeigt weiterhin eine stabile und wachsende Entwicklung. Laut dem Bericht des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) und des Statistischen Bundesamts aus dem Jahr 2023 trägt die Gesundheitswirtschaft mit rund 435,5 Milliarden Euro zur Bruttowertschöpfung in Deutschland bei, was etwa 11,5 % des Bruttoinlandsprodukts (BIP) ausmacht. Dies zeigt die bedeutende Rolle des Sektors für die Gesamtwirtschaft. Die Gesundheitsausgaben beliefen sich im Jahr 2022 laut Statistischen Bundesamt auf rund 498 Milliarden Euro. Gegenüber dem Vorjahr sind sie damit um 4,8 Prozent gestiegen. Die Gesundheitswirtschaft wird auch durch den demografischen Wandel weiter gestützt, da die alternde Bevölkerung in Deutschland eine zunehmend anspruchsvolle und vielfältige Versorgung benötigt. Ältere Menschen erfordern nicht nur eine intensivere medizinische Betreuung, sondern auch innovative Lösungen für die Langzeitpflege, Rehabilitation und präventive Gesundheitsmaßnahmen. Dies führt zu einer verstärkten Nachfrage nach spezialisierten medizinischen Geräten, Dienstleistungen und digitalen Gesundheitslösungen, die eine bessere und effizientere Versorgung ermöglichen. Der demografische Wandel stellt eine zentrale Triebkraft für das Wachstum des Gesundheitssektors dar. Laut der Studie des Deutschen Instituts für Normung (DIN) wird die Zahl der über 65-Jährigen in Deutschland bis 2030 um 20 % steigen, was zu einer deutlich höheren Nachfrage nach Gesundheitsdienstleistungen und -produkten führt. Wichtig sind auch die Entwicklungen zum Pflegebedarf. Prognosen zeigen, dass die Zahl der Pflegebedürftigen in Deutschland bis 2030 auf etwa 4,3 Millionen Menschen ansteigen wird. Dies erfordert eine deutliche Erweiterung und Modernisierung von Pflegeeinrichtungen sowie eine größere Nachfrage nach Gesundheitsprodukten für ältere Menschen. Darüber hinaus wächst das Interesse an personalisierter Medizin und maßgeschneiderten Behandlungsansätzen, die durch Fortschritte in der Genetik, Biotechnologie und künstlichen Intelligenz (KI) unterstützt werden. Der Einsatz von KI in der Diagnostik und Therapieplanung eröffnet neue Perspektiven für eine präzisere und individualisierte Patientenversorgung. Hierdurch entstehen neue Marktchancen für Unternehmen, die innovative Technologien entwickeln oder in bestehende Systeme integrieren können. Die zunehmende Integration von digitalen Gesundheitslösungen, wie z.B. telemedizinischen Plattformen, Wearables und Gesundheits-Apps, bietet zudem die Möglichkeit, die Patientenversorgung über geographische und zeitliche Grenzen hinweg zu verbessern. Diese Lösungen ermöglichen eine kontinuierliche Überwachung von Gesundheitsdaten, die den Patienten sowie den Ärzten wertvolle Informationen in Echtzeit liefern. Insbesondere in ländlichen Gebieten oder in unterversorgten Regionen ist die Einführung solcher Technologien von großer Bedeutung, da sie den Zugang zur Gesundheitsversorgung erleichtern. Neben der Digitalisierung des Gesundheitssektors ist auch die zunehmende Regulierung und Standardisierung von Gesundheitsprodukten und -dienstleistungen ein wichtiger Trend. Die zunehmende Notwendigkeit, Datenschutzbestimmungen zu erfüllen und die Qualität der digitalen Gesundheitslösungen sicherzustellen, führt zu einer höheren Investitionsbereitschaft in Forschung und Entwicklung. Unternehmen, die innovative Produkte und Lösungen auf den Markt bringen, müssen sich auch zunehmend mit Fragen der Cybersicherheit und der Interoperabilität von Systemen auseinandersetzen, um den hohen Anforderungen der Branche gerecht zu werden. Insgesamt lässt sich sagen, dass die Gesundheitswirtschaft im Jahr 2023 weiterhin ein starkes Wachstumspotential aufweist, das von technologischen Innovationen, einer steigenden Nachfrage nach Gesundheitsdienstleistungen sowie einer zunehmenden Digitalisierung getrieben wird. Unternehmen, die in diesen Bereichen aktiv sind, haben die Möglichkeit, nicht nur ihre Marktanteile zu vergrößern, sondern auch die Qualität der Gesundheitsversorgung insgesamt zu verbessern. Wirtschaftliche Lage der Gesellschaft (2023) Die Gesellschaft schloss das Geschäftsjahr 2023 mit einem Jahresergebnis von 684.613,194 EUR (Vorjahr: 1.085.960,51 EUR) ab. Die Umsatzerlöse betrugen im Berichtszeitraum 10.652.519,23 EUR. Im Vorjahr 2022 wurde demgegenüber ein Betrag von 12.858.108,16 EUR ausgewiesen. Das entspricht einer Minderung von 17,15 %. Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren in 2023 betrugen 5.540.255,12 EUR gegenüber 7.289.132,84 EUR im Vergleichszeitraum 2022. Die relative Minderung gegenüber dem Vorjahr beträgt damit 23,99 %. Die Löhne und Gehälter 2023 betrugen 2.331.815,16 EUR gegenüber 2335682,02 EUR im Vergleichszeitraum 2022. Die absolute Veränderung beträgt damit 3.866,86 EUR. Dies ergibt eine Minderungsrate von 0,17%. An sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung fielen im aktuellen Jahr 618.936,38 EUR an. In 2022 belief sich der entsprechende Wert auf 451.612,- EUR. Der Betrag der absoluten Veränderung beläuft sich auf 167.324,38 EUR. Dies entspricht einer Steigerungsrate von 37,05 %. Hier schlägt sich die Inflationsausgleichsprämie nieder. Die Umsatzrentabilität betrug 6,43 %. Im Vorjahr 2022 lag dieser Wert bei 8,45%. Die Eigenkapitalrentabilität beträgt 9,16 % im Geschäftsjahr und 14,51 % im Vorjahr. Die Umsätze sind nach den umsatzstarken Vorjahren etwas gesunken. Das sehr starke Wachstum der vergangenen Jahre war auf die damalige Corona-Situation zurückzuführen. Der Geschäftsverlauf ist als zufriedenstellend zu bezeichnen. Die Liquiden Mittel beliefen sich zum 31.12.2023 auf 1.311.956,68 EUR und ist damit im Vergleich zum Vorjahr mit 1.678.985,57 EUR um 21,86 % höher. Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage ihre finanziellen Verpflichtungen zu erfüllen. C. Voraussichtliche Entwicklung sowie Chancen und Risiken (2023) Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Im Jahr 2023 verzeichnete die deutsche Wirtschaft einen leichten Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 0,3 % im Vergleich zum Vorjahr. Dieser Rückgang wurde durch mehrere wirtschaftliche Herausforderungen beeinflusst. Die geopolitischen Spannungen und Unsicherheiten begleiten die wirtschaftliche Entwicklung in Europa. Es wird erwartet, dass sich die wirtschaftlichen Herausforderungen durch Energiepreise und steigende Lebenshaltungskosten auch auf die Kaufkraft der Kunden auswirken könnten. Branchenentwicklung (2023) Der Gesundheitssektor bleibt ein wachstumsstarker Markt, insbesondere durch die zunehmende Alterung der Bevölkerung und die kontinuierliche Digitalisierung im Gesundheitswesen. Die Nachfrage nach Medizintechnik und innovativen Produkten wird auch weiterhin von der öffentlichen und privaten Gesundheitsversorgung angetrieben. Die zunehmende Gesundheitsbewusstseins der Bevölkerung sowie neue digitale Gesundheitsanwendungen eröffnen neue Chancen im Markt. Entwicklung der Gesellschaft (2023) TMS Neuhaus setzt weiterhin auf Expansion. Der Onlinehandel gewinnt an Bedeutung und wird zunehmend einen größeren Anteil am Gesamtumsatz ausmachen. Auch die Steigerung des Direktvertriebs über digitale Kanäle wird eine wichtige Rolle spielen, da moderne Bestellsysteme eine bequemere und flexiblere Bestellung ermöglichen. Wir erwarten im Jahr 2024 ein Ergebnis auf dem Niveau des Vorjahres erzielen zu können. Chancenbericht (2023) Die Gesellschaft sieht großes Potenzial im Ausbau des Onlinehandels sowie der Digitalisierung des Geschäfts. Insbesondere die Erweiterung des Online-Shops, die Implementierung von eCommerce-Lösungen und die Erweiterung des Produktportfolios in der digitalen Gesundheitsversorgung bieten Chancen. Ein weiteres Potenzial liegt in der Markterschließung und Partnerschaften im Bereich der eHealth-Produkte und innovativen medizinischen Technologien. Risikobericht (2023) Ein Risiko besteht darin, dass der Gesundheitssektor strengen regulatorischen Anforderungen und Zulassungsverfahren unterliegt. Händler müssen sicherstellen, dass ihre Produkte den gesetzlichen Vorschriften entsprechen, was mit hohen Kosten und bürokratischem Aufwand verbunden sein kann. Erhöhung der Löhne im Gesundheitssektor: Laut einer Studie von PwC stiegen die Löhne für Fachkräfte im Gesundheitswesen im Jahr 2022 um 5,2 % , was die finanziellen Belastungen für Unternehmen wie TMS Neuhaus weiter verstärkt. Diese Lohnsteigerungen sind vor allem auf den gestiegenen Wettbewerb um qualifiziertes Personal und die hohe Nachfrage nach Arbeitskräften in diesem Bereich zurückzuführen. Die Lieferkettenproblematik bleibt ein zentrales Risiko für TMS Neuhaus im Jahr 2023. Die anhaltenden geopolitischen Spannungen, insbesondere der Ukraine-Konflikt, sowie die Nachwirkungen der COVID-19-Pandemie haben die globalen Lieferketten weiterhin stark belastet. Insbesondere der Mangel an Vorprodukten und Rohstoffen, die für die Herstellung und den Vertrieb von Medizintechnik und anderen Gesundheitsprodukten notwendig sind, führt zu Verzögerungen und Engpässen. Dennoch bietet der Gesundheitssektor zahlreiche Chancen, insbesondere durch die fortschreitende Digitalisierung und den Innovationsdrang in der Medizintechnik. Ein aktives Risikomanagement und die Anpassung an regulatorische Veränderungen sind entscheidend, um auch weiterhin erfolgreich in diesem dynamischen Marktumfeld zu agieren. Unterschrift der Geschäftsführung
Kamp-Lintfort, 28. März 2025 gez. Norbert Neuhaus gez. Uwe Girse gez. Tobias Neuhaus BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Die Gesellschaft ist nach Bilanzsumme, Umsatzerlösen und Mitarbeitern eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB. Sie macht bei der Aufstellung des Anhangs von den Erleichterungen gem. § 288 Absatz 2 HGB Gebrauch. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde unter Beachtung der für sie geltenden handelsrechtlichen Vorschriften sowie ergänzenden Bestimmungen des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter der Annahme der Unternehmensfortführung. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Die Gliederung des Jahresabschlusses folgt den Vorschriften der §§ 266 und 275 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt worden. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - sonstige Wertpapiere zu Anschaffungskosten. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Das Wertpapierdepot besteht aus mehreren Fonds mit Anschaffungskosten von 3.201,9 TEUR. Der Depotwert beträgt 3.122,1 TEUR. Dauernde Wertminderungen wurden insgesamt mit 137,5 TEUR abgewertet. Die Entwicklung der Anschaffungs-/Herstellungskosten und der Abschreibungen des Anlagevermögens sind dem beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen. Es wurden keine Fremdkapitalzinsen aktiviert. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Wertberichtigungen zu den gesamten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind mit einem pauschalen Prozentsatz ermittelt worden. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten wurden mit dem Nominalwert angesetzt. Dieser Posten beinhaltet Forderungen mit einer Laufzeit bis zu einem Jahr. Als Rechnungsabgrenzungsposten sind Zahlungen ausgewiesen, die im Geschäftsjahr geleistet und zum Bilanzstichtag periodengerecht abgegrenzt wurden. Es handelt sich hierbei um Aufwendungen, die das Folgejahr betreffen. Zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen und den steuerlichen Wertansätzen bestehen Differenzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Von dem Wahlrecht zum Ansatz aktiver latenten Steuern aufgrund sich ergebender Steuerentlastungen nach § 247 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe von TEUR 2,0 (Vorjahr TEUR 2,9) wird Gebrauch gemacht. In Höhe der aktiven latenten Steuern besteht eine Ausschüttungssperre. Das gezeichnete Kapital wurde zum Nennwert bilanziert. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Künftige Preis- und Kostensteigerungen wurden berücksichtigt und, beiRückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr, wurde eine Abzinsung gem. § 253 Abs.2 S.1 HGB vorgenommen. Der Ausweis erfolgte nach der Nettomethode. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten Rückstellungen für Urlaub, Aufbewahrungsverpflichtungen und ausstehende Rechnungen. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, gegenüber Gesellschaftern und sonstige Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. In den sonstigen Verbindlichkeiten enthalten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 105,7 (Vorjahr: TEUR 97,2) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 0,0 (Vorjahr: TEUR 0,0). Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr darunter bzw. bei Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr darüber lag, ist dieser gem. § 256a Satz 2 HGB angesetzt worden. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3a HGB) betragen zum Bilanzstichtag TEUR 181,65. Die Leasingverträge haben eine Restlaufzeit von bis zu 4 Jahren Zum Abschlussstichtag bestehen keine Haftungsverhältnisse. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Außerplanmäßige Abschreibungen auf das Anlagevermögen Auf Gegenstände des Finanz-Anlagevermögens wurden außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von TEUR 5,6 vorgenommen. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 82,0 (Vorjahr: 96,5). Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Auf die Angabe der Gesamtbezüge gem. § 286 Abs. 4 HGB wurde verzichtet. Gewährte Vorschüsse und Kredite an Geschäftsführer Zu den zu Gunsten einzelner Geschäftsführer vergebenen Krediten wird berichtet:
Die Darlehen sind kurzfristig und werden mit 3,5% verzinst. Nachtragsbericht (§285 Nr. 33 HGB) Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach Schluss des Geschäftsjahrs nicht ergeben. Ergebnisverwendungsvorschlag (§ 285 Nr. 34 HGB)Die Geschäftsführer werden vorschlagen den Gewinnvortrag (TEUR 6.641,2) und den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von TEUR 684,6 zu verrechnen und auf neue Rechnung vorzutragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Kamp-Lintfort, 28. März 2025 gez. Norbert Neuhaus gez. Uwe Girse gez. Tobias Neuhaus Anlagespiegel für die Zeit vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 31.03.2025 festgestellt. BestätigungsvermerkDer vorstehende zur Offenlegung bestimmte und nach § 327 HGB verkürzte Jahresabschluss entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die TMS Neuhaus GmbH Eingeschränkte Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der TMS Neuhaus GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der TMS Neuhaus GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss mit Ausnahme der möglichen Auswirkungen des im Abschnitt "Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile" beschriebenen Sachverhalts in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt mit Ausnahme dieser möglichen Auswirkungen unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht mit Ausnahme der möglichen Auswirkungen des im Abschnitt "Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile" beschriebenen Sachverhalts insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen, mit Ausnahme der möglichen Auswirkungen dieses Sachverhalts, steht dieser Lagebericht in Einklang mit einem den deutschen gesetzlichen Vorschriften entsprechenden Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung mit Ausnahme der genannten Einschränkungen der Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile Das Vorhandensein der Vorräte in Höhe von 848,1 TEUR (Vorjahr: 701,1 TEUR) ist nicht hinreichend nachgewiesen, weil wir die Inventur nicht beobachten und durch alternative Prüfungshandlungen keine hinreichende Sicherheit über deren Bestand gewinnen konnten. Wir können daher nicht ausschließen, dass Änderungen insbesondere am Ausweis der Vorräte, des Jahresergebnisses sowie des Eigenkapitals hätten vorgenommen werden müssen. Dieser Sachverhalt beeinträchtigt möglicherweise auch die Darstellung des Geschäftsverlaufs im Lagebericht einschließlich des Geschäftsergebnisses und der Lage der Gesellschaft sowie die Darstellung der Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung. Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere eingeschränkten Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Duisburg, den 28.03.2025 REVISCON GMBH WIRTSCHAFTSPRÜFUNGSGESELLSCHAFT Niederlassung Duisbug gez. Dipl.-Kfm. Andreas L. Klein M.A., Wirtschaftsprüfer |
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