J7 GmbH
Selbe AdresseTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Bekleidung und Bekleidungszubehör
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Walter Anton Vogl seit 11.1.2016 | Liquidator |
Martin Schmid seit 11.1.2016 | Liquidator |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
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Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
5 Gesellschafter
GmbH-Struktur
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
hs. Financial Products GmbHBad NauheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015Lagebericht für das Geschäftsjahr 2015I. Grundlagen des Unternehmens1. Geschäftsmodell des Unternehmens Mit dem vorliegenden Jahresabschluss zum 31. Dezember 2015 wird über das vierzehnte Geschäftsjahr der Gesellschaft (nach Aufnahme der nach außen gerichteten Geschäftstätigkeit am 1. August 2002) Rechenschaft abgelegt. Zum 31. Dezember 2015 ging die Gesellschaft in Liquidation, nachdem die Veränderungen bei den wirtschaftlichen und aufsichtsrechtlichen Rahmenbedingungen sowie weitreichende Veränderungen bei unserem wichtigsten Vertragspartner ECM Asset Management Ltd. eine erfolgreiche Fortführung der Gesellschaft nicht mehr zulassen. Der aktive Geschäftsbetrieb wurde bereits zum 30. November 2015 eingestellt. Schwerpunkt der Gesellschaft war die Vermittlung von Anlagen (auf Basis von Renten, Loans und Aktien) mit einem überdurchschnittlichen Risiko-/Renditeprofil an institutionelle Investoren. Hierzu arbeitete die Gesellschaft langfristig mit ausgewählten Anlagemanagern zusammen, die nach Ansicht der Gesellschaft in der Lage waren, die angestrebten Ziele umzusetzen. Die Ausgestaltung der angebotenen Produkte berücksichtigte im Rahmen des Möglichen die aktuellen und zu erwartenden gesetzlichen und aufsichtsrechtlichen Vorgaben, denen die Anbieter und Investoren unterliegen unter Beachtung der globalen wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen. Aufgrund der veränderten Rahmenbedingungen für unser Geschäftsmodell sowie vor dem Hintergrund des sich ständig aufblähenden Aufsichtsregimes und der damit einhergehenden Einschränkung unserer Geschäftsmöglichkeiten bei gleichzeitig steigenden Kosten haben die Gesellschafter beschlossen, die Gesellschaft zum Jahresende 2015 zu liquidieren. II. Wirtschaftsbericht1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Jahr 2015 war in wirtschaftlicher, humanitärer und politischer Hinsicht ein schwieriges Jahr. Europa und der übrigen Welt wurde vor dem Hintergrund der zahlreichen Konfliktherde und humanitären Notsituationen wieder einmal deutlich aufgezeigt, wie hilflos und uneins die Weltgemeinschaft bei der gemeinsamen Bewältigung globaler Herausforderungen ist. Letztlich bestimmen, allen gegenteiligen Beteuerungen der Politik zum Trotz, nach wie vor Partikularinteressen und Kleinstaaterei Tun und Handeln der Verantwortlichen. Langfristiges Denken wird immer mehr durch kurzfristigen Aktionismus ersetzt, gelebtes ethisches Verhalten durch bunte Ethikbroschüren. Dies alles zusammen spiegelt sich in der immer höheren Volatilität an den Märkten wider. Die Entwicklung an den Märkten war geprägt von dem drohenden und erst in letzter Minute abgewendeten "Grexit", den Rezessionsängsten in vielen Emerging Markets Ländern, vor allem aber in China, dem Preisverfall an den Rohstoffmärkten, dem Hick-Hack um die erste zaghafte Zinserhöhug in den USA seit der Finanzkrise sowie der fortdauernden extrem expansiven Geldpolitik der EZB. Die Konflikte in Syrien und anderen Ländern des Nahen Ostens lösten eine Flüchtlingswelle in Richtung Europa aus, der die europäischen Länder bislang weitgehend uneins, hilf- und konzeptionslos gegenüberstehen. Hier werden schonungslos die Grenzen einer überbordenen Bürokratie aufgezeigt, die sich im eigenen Paragrafendschungel selbst weitgehend handlungsunfähig gemacht hat. Die wachsende Bedrohung durch radikale islamische Gruppierungen wie IS und Boko Harem und der damit verbundene weltweite Terror haben ebenfalls zu der hohen Unsicherheit und damit Volatilität an den Finanzmärkten beigetragen. Im Herbst 2015 setzte dann auch noch der VW-Konzern seine Dieselfahrzeuge mit Voll-(ab)gas in den Dreck und wirbelte dabei viel Staub auf. Das Herausziehen des stark demolierten Vorzeigewagens der Deutschen und die Reparatur des verbeulten Images dürfte noch länger dauern und mit erheblichen Kosten verbunden sein. Das derzeitige Niedrigzinsumfeld mit teilweise negativen Zinsen, das nach Ansicht von Experten wohl noch längere Zeit Bestand haben wird, stellt unsere Hauptklientel, Versicherungsunternehmen und Pensionskassen, vor die schwierige Aufgabe, bei dem niedrigen Zinsniveau unter Beachtung und Einhaltung der restriktiven aufsichtsrechtlichen Regelungen einen ausreichenden Rechnungszins zu erwirtschaften. Hinzu kommen die organisatorischen (und damit auch personellen) Herausforderungen, die das Inkraftteten von Solvency II zum 1. Januar 2016 für die Versicherungen mit sich bringt. Die sinkenden Renditen führen auch zu einem verstärkten Preisdruck bei den von uns angebotenen Produkten, so hat sich im Bereich der Renten die Höhe der Provisionssätze für Neugeschäft in vielen Fällen halbiert. Gleichzeitig hat sich das Volumen der Einzelabschlüsse deutlich verringert. 2. Geschäftsverlauf1. Überblick Umsatz- und Ertragsentwicklung
Vor dem Hintergrund des Niedrigzinsumfeldes fokussierte sich das Interesse unserer Kunden auf die Bereiche Loans und High Yield, wobei die Produktgestaltung vor dem Hintergrund der bestehenden aufsichtsrechtlichen Restriktionen eine wichtige Rolle spielt. Mit den Produkten Senior Secured Fund (SICAV-SIF) und European Loans (MTM-Programm) bot ECM konkurrenzfähige Produkte und es konnte in geringem Maße Neugeschäft generiert werden. Auch die ursprünglich für 2015 geplante Markteinführung des Infrastruktur-Programms hat sich verzögert. Die übrigen von ECM angebotenen Strategien waren für unsere Kunden nicht von Interesse. Hinzu kam, dass im Jahr 2005 viel Neugeschäft mit einer Laufzeit von 10 Jahren abgeschlossen worden war, das in 2015 zur Rückzahlung bzw. Verlängerung anstand. Vor dem Hintergrund der unattraktiven Zinsen wurde die Mehrzahl der fällig werdenden Anleihen nicht verlängert und planmäßig zurückgezahlt. Darüber hinaus gab es auch vorzeitige Rückgaben aufgrund von strategischen Überlegungen bei den Kunden. Die Rückgabe der Gesamtanlage unseres größten Kunden Ende 2014 schlug 2015 ebenfalls voll auf das Ergebnis durch. Im Zusammenhang mit der vorgesehenen Abwicklung der Gesellschaft wurde die bestehende Vertriebsvereinbarung mit ECM Asset Management zum 30. November 2015 an Wells Fargo verkauft. Die Provisionszahlungen (bis 30. November 2015) gingen aufgrund der vorgenannten Faktoren um 534 Tsd € (-45,3%) auf 644 Tsd € nach 1.178 Tsd € im Vorjahr zurück. Bis zum 30. November 2015 ging das betreute Volumen stichtagsbezogen deutlich von 1.472 Mio € um 697 Mio € (47,4%) auf 775 Mio € zurück. Performanceabhängige Provisionen sind in 2015 nicht angefallen (Vorjahr: 21 Tsd €). Im Jahresdurchschnitt ging das betreute Kundenvolumen auf 985 Mio € nach 2.069 Mio € in 2014 zurück (-52,4%).
Die noch bestehende Retailtranche des von H&W gemanagten Universal Publikumsfonds wurde aufgrund des unter der Wirtschaftlichkeitsgrenze liegenden Volumens zum 31. März 2015 aufgelöst. Von MW/ erhielten wir noch unseren Anteil an der Managementgebühr in Höhe von 1 Tsd € (Vorjahr 14 Tsd €). Daneben erhielten wir noch Vertriebsprovisionen für den Fonds von Universal Investment in Höhe von 1 Tsd € (Vorjahr: 9 Tsd €) Die Vertriebsvereinbarung wurde einvernehmlich bereits zum 4. August 2014 beendet, hiervon ausgenommen waren jedoch laufende Gespräche mit 4 potentiellen Neukunden. Mit einem dieser Kunden konnte im Frühjahr ein Spezialfondsmandat im Bereich US-Small Cap gewonnen werden, hierfür erhielt hsFP neben der vereinbarten Provision bis Ende November 2015 für die Zeit nach Beendigung der Zusammenarbeit noch eine Abstandszahlung gemäß Vereinbarung mit H&W vom 11. November 2015. Insgesamt betrugen die Provisionseinnahmen im Jahr 2015 217 Tsd € nach 14 Tsd. € in 2014.
Das vermittelte Volumen verringerte sich durch moderate Rückgaben in 2015 leicht. In 2015 flossen bis zur Auflösung der Vereinbarung 93 Tsd. € bestandsabhängige Provisionen zu. An performanceabhängigen Provisionen wurden 124 Tsd € (Vorjahr 192 Tsd €) gezahlt. Die gesamten Provisionen verringerten sich dadurch auf 217 Tsd € nach 308 Tsd € in 2014 (-29,6%).
Die Fonds wurden Mitte Mai 2009 (hsFP Renten International UI, aktuell 2 Anlageklassen) bzw. Anfang Mai 2011 (hsFP Anleihen Euro aktiv UI, 1 Anlageklasse) aufgelegt. Beim Fonds hsFP Renten International UI beträgt das Volumen (Marktwert) der zwei Klassen per Ende November 85 Mio € (im Jahresdurchschnitt 88 Mio €), die Nettoprovisionserträge beliefen sich auf 97 Tsd € (Vorjahr 118 Tsd €). Für den im Mai 2011 aufgelegten Fonds hsFP Anleihen Euro aktiv UI haben wir in 2015 Nettoprovisionen in Höhe von 33 Tsd € erhalten (Vorjahr 37 Tsd €), der Fonds wurde zum 30. November 2015 geschlossen. Insgesamt betragen die Nettoprovisionen in 2015 für die hsFP Fonds 130 Tsd € (Vorjahr 155 Tsd €; -16,2%).
Die Mitte 2009 abgeschlossene Vermittlungsvereinbarung wurde von uns zum 31. März 2012 gekündigt, wir vermitteln kein Geschäft mehr mit neuen Kunden. Die Anfang Februar 2010 für unsere Kunden neu aufgelegte separate Anlageklasse H des von Antecedo gemanagten Publikumsfonds Antecedo Independent Invest wurde daher für Neuanlagen von Antecedo geschlossen. Mit Antecedo wurde vereinbart, die laufenden Zahlungen an hsFP gegen Zahlung einer Abschlußzahlung in Höhe von 6 Monatsraten, bezogen auf das durchschnittliche Volumen der letzten 6 Monate, zum 31. Oktober 2015 zu beenden. Dieselbe Regelung wurde für das Spezialfondsmandat vereinbart. Insgesamt fielen Provisionen in Höhe von netto 58 Tsd € an, davon 21 Tsd € Abschlusszahlung. (Vorjahr 54 Tsd €). Für das Spezialfondsmandat über ursprünglich 63 Mio € (Stand Ende Oktober 2015: 114 Mio €), erhielten wir in 2015 Provisionen in Höhe von 144 Tsd €, davon 54 Tsd € Abschlusszahlung (Vorjahr 106 Tsd €). Die gesamten Provisionseinnahmen erhöhten sich aufgrund der Abschlusszahlungen auf 202 Tsd € in 2015 nach 160 Tsd € in 2014 (+26,3%).
Die Provisionszahlung für das vermittelte Volumen endete wie vorgesehen gemäß Vereinbarung zum 30. September 2015. 2015 fielen noch Provisionen in Höhe von 82 Tsd € nach 128 Tsd € im Vorjahr an (-35,9%). Die Provisionserträge (einschließlich der einmaligen Abschlusszahlungen), sind in 2015 gegenüber dem Vorjahr um 449 Tsd € (-23,1%) auf 1.494 Tsd € gesunken. 2. Wesentliche Ereignisse Aufgrund der veränderten Vertriebsstrukturen bei unserem wichtigsten Geschäftspartner ECM Asset Management sowie den aktuellen Entwicklungen bei unseren übrigen Geschäftspartnern aufgrund der sich ändernden Rahmenbedingungen (Zinsumfeld, Marktvolatilitäten, aufsichtsrechtliche Vorgaben) hatte sich abgezeichnet, dass ein Fortbestand der Gesellschaft als unabhängiges Unternehmen mittelfristig nicht mehr sichergestellt war. Daher wurden die bereits 2014 aufgenommenen Gespräche mit Wells Fargo als Eigentümer von ECM Asset Management intensiviert mit dem gemeinsamen Ziel, das in der Firma hsFP vorhandene Know-how zu erhalten und für das aufzubauende Asset Management von Wells Fargo in Deutschland und Österreich zu nutzen. Als Folge dieser Gespräche wurde am 30. Juli 2015 ein Asset Purchase Agreement (APA) mit Wells Fargo unterzeichnet. Closing der Transaktion war am 30. November 2015. Die in den Kernfunktionen Sales und Client Relations tätigen Mitarbeiter der hsFP, die allesamt auch Gesellschafter sind, wurden zum 1. Dezember 2015 - nach Zertifizierung und Bestätigung die FCA (Financial Conduct Authority) als Mitarbeiter bei Wells Fargo Securities International Ltd. eingestellt. Die Gesellschafterversammlung vom 27. November 2015 beschloss die Auflösung der Gesellschaft zum 31. Dezember 2015. 3. Abweichungen zu den Einschätzungen des Geschäftsverlaufs des Vorjahres Bedingt durch die durch Wells Fargo beschleunigt vorangetriebene Integration unseres Hauptvertriebspartners ECM Asset Management in das WF-Vertriebssystem bestand für hsFP akuter Handlungsbedarf, sich den veränderten Rahmenbedingungen zu stellen. Dies führte im Ergebnis zu dem bereits oben erwähnten APA vom 30. Juli 2015. 3. Lagea) Ertragslage Umsatz- und Ertragsentwicklung Es wird auf die unter Punkt 11.2.1. gemachten Ausführungen verwiesen. Zusätzlich erzielte die Gesellschaft Zinserträge aus den gewährten Darlehen an die Mitarbeiter in Höhe von 1 Tsd €. Die noch offenen Darlehensbeträge wurden aus den Tantiemezahlungen für 2014, die im April 2015 ausgezahlt wurden, vollständig getilgt. Kostenentwicklung Die Kostenentwicklung ist aufgrund des 2015 erfolgten APA mit WFSIL und der beschlossenen Liquidation der Firma zum Jahresende 2015 nur bedingt mit dem Vorjahr vergleichbar. Die gesamten Verwaltungsaufwendungen stiegen 2015 um 249 Tsd € oder + 16,4% auf 1.766 Tsd € nach 1.517 Tsd € in 2014. Die Personalaufwendungen nahmen um 271 Tsd € (+23,1%) auf 1.442 Tsd € zu, während die anderen Verwaltungsaufwendungen leicht um 23 Tsd € (6,6%) auf 324 Tsd € zurückgegangen sind. Die Steigerung im Personalaufwand ist im Wesentlichen auf die Erhöhung der Boni zurückzuführen. Der Anteil der Personalkosten an den gesamten Verwaltungsaufwendungen beträgt 81,2% (Vorjahr 77,2%). Bei den anderen Verwaltungsaufwendungen gab es die größten Veränderungen bei den Werbungskosten, die sich um 53 Tsd € (-36,6% auf 92 Tsd € reduzierten. Ebenfalls rückläufig waren die im Verwaltungsaufwand enthaltenen nicht abziehbaren Vorsteuern, die um 7 Tsd € auf 40 Tsd € zurückgingen und die Abschluss- und Prüfungskosten, die sich durch den Entfall der WpHG Prüfung ebenfalls um 7 Tsd € auf 15 Tsd € verringerten. Dem stand eine aufgrund des Vertrags mit Wells Fargo und damit zusammenhängender Themen stehende Erhöhung der Rechts-und Beratungskosten um 50 Tsd € auf 61 Tsd € gegenüber, auch die Kosten für Fremdleistungen (i.W. für IT-Support) stiegen um 8 Tsd. € auf 12 Tsd €. Bei den übrigen Positionen lagen die Veränderungen unter jeweils +/- 5 Tsd €. Personalpolitik Im Zusammenhang mit der beschlossenen Liquidation der Firma zum Jahresende 2015 wurden im Laufe des Jahres die Arbeitsverhältnisse mit der Assistentin (zum 31.10.) sowie mit dem IT-Mitarbeiter (zum 31.12.) aufgelöst. Mit dem Geschäftsführer und den verbliebenen Mitarbeitern (Mitgesellschafter der hsFP) wurden zum 1. Dezember 2015 Aufhebungsverträge abgeschlossen. Die Gesellschafterversammlung vom 27. November 2015 beschloss die Auflösung der Gesellschaft zum 31. Dezember 2015. Außerordentliches Ergebnis Die im Zusammenhang mit dem APA erhaltenen Erlöse in Höhe von 1.450 Tsd € sowie die gezahlten Abfindungen an die ausgeschiedenen Mitarbeiter in Höhe von 147,5 Tsd € werden im außerordentlichen Ergebnis gezeigt. b) Finanzlage
Die Gesellschaft verfügt über ausreichend liquide Mittel, um auch während der Liquidationsphase ihren Zahlungsverpflichtungen jederzeit nachkommen zu können. In Höhe von 1.035,3 Tsd € (brutto) hat gemäß Gesellschafterbeschluss vom 27.11.2015 am 30.11.2015 eine Vorabausschüttung auf das Ergebnis 2015 stattgefunden und am 23.12.2015 erfolgte eine Abschlagszahlung in Höhe von 700 Tsd € (brutto) auf die Boni 2015 (Gesamthöhe laut Gesellschafterbeschluss 851,5 Tsd €). Von den genannten 700 Tsd € wurden 359 Tsd € an die Mitarbeiter in 2015 ausgezahlt, die Lohnsteuer in Höhe von 341 Tsd € ist unter den Sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen und wurde im Januar 2016 abgebucht. Die täglich fälligen Guthaben bei Kreditinstituten betrugen zum Bilanzstichtag 1.016 Tsd. €. Der Bilanzgewinn 2014 in Höhe von 342 Tsd € wurde bis auf einen Spitzenbetrag von 1 Tsd € vollständig im April 2015 an die Gesellschafter ausgeschüttet. Der Spitzenbetrag wurde auf neue Rechnung vorgetragen.
2015 fanden keine Investitionen statt. Finanzierungsmaßnahmen Es sind keine Finanzierungsmaßnahmen mehr geplant. Das zum Jahresende noch bestehende Guthaben in Höhe von 1.016 Tsd € reicht aus, um die notwendige Liquidität während der Liquidationsphase aufrecht zu erhalten. Kostenentwicklung Die Kostenentwicklung für das laufende Geschäft 2015 entsprach, vorbehaltlich der Sonderfaktoren durch das APA der Planung. Für unerwartete Kosten während der Liquidationsphase wurde ein Liquiditätspuffer von rd. 100 Tsd € vorgesehen.
Liquiditätsanalyse - Kapitalflussrechnung nach DRS 21
Die Kapitalflussrechnung erfolgte erstmals nach den Vorgaben des neuen Deutschen Rechnungslegungs Standards DRS 21 und ist daher mit den Vorjahren nicht vergleichbar. Daher wurde auf die Angabe von Vergleichszahlen für das Vorjahr verzichtet. Die Zahlen sind wesentlich geprägt von den Zahlungen im Rahmen der vorgesehenen Liquidation der Gesellschaft. Die verfügbaren liquiden Mittel verringerten sich im Jahresverlauf um 116 Tsd € auf 1.016 Tsd €. Diese Mittel sind ausreichend, um die noch zu erwartenden bestehenden finanziellen Verpflichtungen der Gesellschaft während der Liquidationsphase zu erfüllen. c) Vermögenslage 1 Zusammensetzung des Vermögens In der folgenden Bilanzübersicht sind zur Darstellung der Vermögenslage die einzelnen Posten nach wirtschaftlichen und finanziellen Gesichtspunkten zusammengefasst:
Die Aktivseite setzt sich aus den Anlagen bei Kreditinstituten (1.016 Tsd. €), den Forderungen aus ausstehenden Provisionszahlungen gegenüber den (ehemaligen) Kooperationspartnern (89 Tsd. €) sowie Büroausstattung in Höhe von 7 Tsd € und Sonstigen Vermögensgegenständen (2 Tsd €) zusammen. Auf der Passivseite werden Steuerrückstellungen (146 Tsd €) und andere Rückstellungen (28 Tsd €) ausgewiesen. Neben den Rückstellungen für den Jahresabschluss für Steuerberater und Wirtschaftsprüfer in Höhe von 15 Tsd € sind in den anderen Rückstellungen die Rückstellungen zur Erfüllung der Aufbewahrungspflichten in Höhe von 5 Tsd € enthalten sowie 6 Tsd € für die internen Kosten für die Erstellung des Jahresabschlusses 2015. Für den Beitrag der VBG wurden 2 Tsd € gebildet. Die Position Sonstige Verbindlichkeiten (599 Tsd €) setzt sich zusammen aus noch abzuführender Lohn- und Kirchensteuer in Höhe von 379 Tsd €, noch zu bezahlender Boni in Höhe von 152 Tsd €, Verbindlichkeiten gegenüber Steuerberater/WP für in 2015 erbrachte Beratungsleistungen in Höhe von 5 Tsd €, Rückvergütung von erhaltenen Provisionen an Kunden in Höhe von 4 Tsd € sowie Rückerstattung von Vertriebsfolgeprovisionen für Drittbanken an die Universal in Höhe von 59 Tsd €. 2 Außerbilanzielle Vermögensgegenstände Außerbilanzielle Vermögensgegenstände bestanden nicht. 3 Vertragliche Strukturen Zum Jahresende 2015 bestanden keine Verträge/Vertriebsvereinbarungen mehr. Die mit folgenden Unternehmen bestehenden Verträge/Vertriebsvereinbarungen wurden zum 30. November 2015 aufgelöst/verkauft:
Die offizielle Zusammenarbeit mit Hotchkis & Wiley, Los Angeles, wurde nach der Entscheidung, den Publikumsfonds Hotchkis & Wiley US Value Universal-Fonds aufzulösen, 2014 beendet, in einem Fall wurde nach Abstimmung im Bereich Spezialfondsmandate mit Hotchkis & Wiley weiter zusammen gearbeitet. 4. Finanzielle und nichtfinanzielle LeistungsindikatorenBei den nachstehend aufgeführten Kennziffern wurden Durchschnittswerte aus dem jeweiligen Jahresendstand lt. Bilanz sowie dem entsprechenden Stand des Vorjahres gebildet. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren finden für die Analyse des Geschäftsverlaufs keine Anwendung. Die Kennzahlen für 2015 sind nur eingeschränkt mit dem Vorjahr vergleichbar, da 2015 bereits von der geplanten Liquidation geprägt ist.
Die Zahlen spiegeln eine bis zum Schluss geordnete finanzielle Situation der Gesellschaft wider. Die Anlage der freien Mittel kann ausschließlich in Form von Bankeinlagen erfolgen. III. NachtragsberichtDie Gesellschaft ging wie geplant zum 31. Dezember 2015 in Liquidation. Die Veröffentlichung im Handelsregister erfolgte am 11. Januar 2016, der Gläubigeraufruf wurde am 14.01.2016 im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. Zu Liquidatoren wurden die Herren Walter Vogl (ehemaliger Geschäftsführer) und Martin Schmid (ehemaliger CFO und Prokurist) bestellt. IV. Prognose-, Chancen- und Risikobericht1. Prognosebericht Außer den bereits in der Jahresbilanz 2015 berücksichtigten Forderungen und Verbindlichkeiten werden in 2016 noch Mietzahlungen in Höhe von 35 Tsd € aus dem zum 15. Januar 2017 gekündigten Mietvertrag anfallen. Gemäß der Earn-out Vereinbarung des APAs wird per Ende November 2016 je nach (kursbereinigter) Entwicklung der per 30.11.2015 ursprünglich von WF übernommenen AUM (Assets under Management) noch eine Earn-out Zahlung an die Gesellschafter fällig, die entsprechend der Gesellschafteranteile verteilt wird. Bei Unterschreiten eines definierten Schwellenwertes der AUM entfällt die Earn-out Zahlung vollständig. Risiko- und Chancenbericht Bei der von uns ausschließlich ausgeübten Tätigkeit der Anlagevermittlung lagen mögliche Risiken in erster Linie im operativen Bereich. Ihnen begegneten wir durch eine entsprechend angemessene interne Organisation. Es waren keine speziellen Risikomethoden implementiert, da dies auf Grund der Geschäftstätigkeit und -struktur der Gesellschaft nicht erforderlich war. Die Vermittlung der Geschäfte basierte ausschließlich auf den Informationen und Unterlagen, die uns von den jeweiligen Asset Managern aktuell zur Verfügung gestellt wurden. Mit das größte Risiko, über das schon in den vergangenen Jahren berichtet worden war und das sich nunmehr manifestiert hat, bestand in der geringen Zahl der von uns vertretenen Asset Manager. Damit war einerseits eine wirtschaftlichen Abhängigkeit verbunden und andererseits konnten gesellschaftsrechtliche Entwicklungen bei dem jeweiligen Asset Manager gravierende Auswirkungen auf die Überlebensfähigkeit unserer Gesellschaft haben. Da die Größe unserer Gesellschaft und die steigende Komplexität der Produkte und der aufsichtsrechtlichen Rahmenbedingungen hier jedoch die Zahl der möglichen Manager und Produkte begrenzten, die wir mit dem uns selbst gesetzten Qualitätsanspruch betreuen konnten, war hier eine zeitnahe und kritische Beobachtung der Entwicklungen der beste Schutz vor unliebsamen Überraschungen. Dies ermöglichte uns denn auch im konkreten Fall, handlungsfähig zu bleiben und aktiv mitgestalten zu können, um negative Folgen für das Personal zu minimieren und negative Folgen für Kunden und Gläubiger zu vermeiden. Weitere erhebliche indirekte und damit für uns nicht oder nur sehr bedingt steuerbare Risiken lagen zum einen in den Marktrisiken der Produkte unserer Vertragspartner und dem daraus resultierenden Einfluss auf unsere Erträge und zum anderen in den Auswirkungen der wachsenden Regulierungsdichte auf nationaler und europäischer Ebene auf Produktgestaltung und Kundenverhalten. Diesen Risiken versuchten wir durch eine vorausschauende Auswahl und Diversifizierung unserer Produkte und entsprechende Produktgestaltung sowie einer selektiven Erweiterung auf andere Anlageklassen zu begegnen. Der Kampf gegen den ausufernden Regulierungswahnsinn glich allerdings zunehmend dem Kampf Don Quijotes gegen die Windmühlen. Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken, diesbezüglicher Einsatz von Finanzinstrumenten (-derivaten) Vor dem Hintergrund der aufsichtsrechtlichen Begrenzungen und Einschränkungen der Anlagemöglichkeiten für kleine Institute (insbesondere in Verbindung mit den Vorschriften der EdW) sowie angesichts der aktuellen Niedrigzinsphase blieben wir bei unserer Entscheidung, keine Wertpapiere mehr zu erwerben und abhängig von der Liquiditätssituation und der Marktentwicklung die Gelder maximal als kurzfristige Termineinlagen anzulegen. Aufgrund des niedrigen Zinsniveaus erfolgte 2015 keine Neuanlage als Termingeld. Der weit überwiegende Teil der Erträge resultierte 2015 aus Provisionszahlungen von ECM Asset Management, Universal-Investment, Antecedo, Metropolitan West und CVM Value Invest AG. Die Richtigkeit der Provisionsberechnung und der zeitnahe Eingang der fälligen Provisionen wurden überwacht. Die bestandsabhängigen Provisionen, die regelmäßig (ECM: monatlich, für Spezialfondsmandate vierteljährlich, H&W, Universal, Antecedo, Metropolitan West und CVM Value Invest AG vierteljährlich) vergütet wurden reichten aus, die durchschnittlichen monatlichen Ausgaben für den Verwaltungsaufwand zu decken. Eine ausreichende Liquidität war somit gewährleistet. Die Provisionen von H&W wurden in USD vergütet. Sie wurden direkt bei Eingang in Euro getauscht und dem Euro-Konto gutgeschrieben. Offene Fremdwährungspositionen wurden nicht gehalten. Es erfolgte kein Einsatz von Finanzderivaten. Wesentliche Risiken und Chancen der künftigen Entwicklung Da die Gesellschaft zum 31.12.2015 in Liquidation gegangen ist, erübrigt sich dieser Punkt.
Bad Nauheim, den 31. März 2016 hs. Financial Products GmbH Jahresbilanz zum 31. Dezember 2015 der hs. Financial Products GmbH Bad NauheimAktivseite
Gewinn- und Verlustrechnung der hs. Financial Products GmbH, Bad Nauheim für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015
Anhang für das Geschäftsjahr 2015Allgemeine AngabenDie Gesellschaft war ein Finanzdienstleistungsinstitut i.S. von § 1 Absatz la Satz 2 Nr. 1 (Anlagevermittlung), la (Anlageberatung) und 2 (Abschlussvermittlung) Kreditwesengesetz (KWG). Die Erlaubnis zum Betreiben der satzungsmäßigen Geschäfte (Anlagevermittlung sowie Abschlussvermittlung) wurde ihr am 15. Mai 2002 von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht erteilt, die Erlaubnis zur Anlageberatung gilt gemäß § 64i Abs. 1 Satz 1 KWG, Übergangsvorschrift zum Finanzmarktrichtlinie-Umsetzungsgesetz, als zum 1.11.2007 erteilt. Die Erlaubnis zum Factoring und Finanzierungsleasing gilt gemäß § 64j Abs. 1 KWG, Übergangsvorschrift zum Jahressteuergesetz 2009, als zum 25.12.2008 erteilt. Die Erlaubnis zum Factoring und Finanzierungsleasing wurde mit Schreiben an die BaFin vom 16. Juni 2014 mit sofortiger Wirkung zurückgegeben. Ende Juli 2015 wurde mit Wells Fargo Securities International Ltd. ein Asset Purchase Agreement über wesentliche Teile des Gesellschaftsvermögens der hsFP abgeschlossen. Nach Closing der Transaktion per Ende November 2015 hat mit Schreiben vom 3. Dezember 2015 die Gesellschaft gegenüber der BaFin erklärt, mit sofortiger Wirkung auf die vorgenannte Geschäftserlaubnis vom 15. Mai 2002 als Finanzdienstleistungsinstitut zu verzichten. Die Gesellschaft betrieb bis zum Ende nur die Anlagevermittlung. Mit Gesellschafterbeschluss vom 30. November 2015 wurde festgelegt, dass die Gesellschaft mit Wirkung zum 31. Dezember 2015, 24:00 Uhr, aufgelöst wird. Für die Rechnungslegung von Finanzdienstleistungsinstituten, auch solcher, die sich in Liquidation befinden, ist gemäß § 340 Absatz 4 Handelsgesetzbuch der vierte Abschnitt des HGB anzuwenden. Daneben sind für den Jahresabschluss grundsätzlich die für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften anzuwenden und es ist ein Lagebericht aufzustellen. Im Einzelnen sind für den Jahresabschluss, insbesondere seine Gliederung sowie den Anhang, die Vorschriften der Kreditinstitut-Rechnungslegungsverordnung (RechKredV) maßgeblich. Bilanzierungs- und BewertungsansätzeDer Jahresabschluss der hs. Financial Products GmbH zum 31. Dezember 2015 wurde auf der Grundlage der Bilanzierungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes und der RechKredV beachtet. Forderungen werden zum Nominalwert, falls erforderlich gekürzt um Einzelwertberichtigungen, bilanziert. Das Sachanlagevermögen wird mit den Anschaffungskosten, vermindert um die nach den im Jahr der Anschaffung anrechenbaren Vorsteuern gemäß Bankenschlüssel, angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen der Vermögensgegenstände werden nach der bei Erwerb angenommenen voraussichtlichen Nutzungsdauer linear vorgenommen. Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Die Rückstellungen werden mit den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträgen angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Auf fremde Währung lautende Bilanzposten werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet. Latente Ertragsteuern werden grundsätzlich für sämtliche Differenzen zwischen den steuerlichen und den bilanziellen Wertansätzen gebildet. Die latenten Steuern werden auf Basis der für die Gesellschaft geltenden Steuersätze ermittelt. Angaben zum JahresabschlussBILANZ Forderungen an Kunden Die Forderungen haben eine Restlaufzeit von unter drei Monaten. Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögenswerte des Anlagevermögens und die Sachanlagen werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungs- preisminderungen aktiviert. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der linearen Methode vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis netto € 410 werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. Die Abschreibungssätze betragen für
Die Summe der Bruttowerte (kumulierte Anschaffungskosten) und der kumulierten Abschreibungen je Anlageposition sowie die Zugänge und Abgänge des Berichtsjahres ergeben sich aus dem beigefügten Anlagespiegel. Ebenso sind diesem die Abschreibungen des Geschäftsjahres zu entnehmen. Sonstige Vermögensgegenstände In dieser Position werden je 1 Tsd € Provisionsrückforderung und Rückforderung von Versicherungsbeiträgen ausgewiesen. Sonstige Verbindlichkeiten Die Position setzt sich im Wesentlichen zusammen aus noch abzuführender Lohn- und Kirchensteuer in Höhe von 379 Tsd €, Verbindlichkeiten gegenüber Steuerberater/WP für in 2015 erbrachte Beratungsleistungen in Höhe von 5 Tsd €, Rückvergütung von erhaltenen Provisionen an Kunden in Höhe von 4 Tsd € sowie Rückerstattung von Vertriebsfolgeprovisionen für Drittbanken an die Universal in Höhe von 59 Tsd €. Die vorgenannten "Sonstigen Verbindlichkeiten" haben eine Restlaufzeit bis 3 Monate. Daneben werden noch gegenüber den Gesellschaftern und ehemaligen Mitarbeitern bestehende Bonusverpflichtungen in Höhe von 152 Tsd € ausgewiesen. Diese Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von mehr als 3 Monaten bis ein Jahr. Steuerrückstellungen Für Gewerbesteuer wurden 65 Tsd € gebildet, für Körperschaftsteuer und Soli wurden insgesamt 81 Tsd € gebildet. Sonstige Rückstellungen In Höhe von 15 Tsd € werden hier Rückstellungen für die für den Jahresabschluss 2015 anfallenden Kosten für Steuerberater und Wirtschaftsprüfer ausgewiesen, die Rückstellung für Kosten der Liquidatoren in Höhe von 6 Tsd €, den Beitrag der VBG in Höhe von 2 Tsd € und die Rückstellung zur Erfüllung der Aufbewahrungspflichten in Höhe von 5 Tsd €. Fremdwährungsaktiva und passiva Zum Jahresende 2015 bestanden keine Fremdwährungspositionen. Unterjährige Eingänge in Fremdwährung wurden direkt bei Eingang zum jeweiligen Tageskurs in Euro umgerechnet und dem Euro-Konto der Gesellschaft gutgeschrieben. GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNGSonstige betriebliche Erträge Hierbei handelt es sich in Höhe von 6 Tsd € um Erstattungen der Krankenkassen gem. Lohnfortzahlungsgesetz und in Höhe von 14 Tsd € um Sachbezüge, die im Gehaltsaufwand verrechnet sind. Sonstige betriebliche Aufwendungen Hierbei handelt es sich in Höhe von 6 Tsd € um den Abgang einer Software für Websites sowie in Höhe von saldiert 8 Tsd € um den Verlust aus dem Verkauf des Firmenwagens. Außerordentliches Ergebnis Hier ausgewiesen wird der Kaufpreis für die im Rahmen des Asset Purchase Agreements (APA) zwischen Wells Fargo und hsFP vereinbarten Assets in Höhe von 1.450 Tsd € sowie die im Zusammenhang mit dem APA stehenden Abfindungszahlungen an langjährige Mitarbeiter in Höhe von 147 Tsd €. Steuern vom Einkommen und Ertrag Die Steuern entfallen zu 100% auf das außerordentliche Ergebnis. Bilanzgewinn Aus dem Jahresüberschuss 2015 (einschl. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr) in Höhe von 731 Tsd € sowie den Entnahmen aus anderen Gewinnrücklagen in Höhe von 395 Tsd € wurde im November 2015 eine Vorabausschüttung in Höhe von 1.035 Tsd € vorgenommen. Der verbleibende Bilanzgewinn in Höhe von 91 Tsd € wird auf neue Rechnung vorgetragen. Sonstige AngabenSonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen noch finanzielle Verpflichtungen aus dem gekündigten Mietvertrag in Höhe von 35 Tsd €. Geschäftsführung Die Geschäfte des Unternehmens wurden im Geschäftsjahr 2015 durch folgende Person geführt:
Die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wird in Anspruch genommen. Mitarbeiter Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2015 durchschnittlich 5,5 Mitarbeiter (einschl. Geschäftsführer). Derivative Finanzinstrumente Die Gesellschaft hat in 2015 keine derivativen Finanzinstrumente eingesetzt. Abschlussprüferhonorare Für die Prüfung des Jahresabschlusses 2015 wurden netto 11.000 € zurückgestellt. Aus der Prüfung des Jahresabschlusses 2014 fiel noch ein Restbetrag von 406,72 € an, der Reisekosten betrifft. Daneben fielen noch Kosten für Untersuchungshandlungen im Zusammenhang mit der Beitragserhebung der EdW für 2015 in Höhe 500,00 € an sowie für Sonstige Beratungsleistungen in Höhe von 1.386,00 €.
Bad Nauheim, den 31. März 2016 hs. Financial Products GmbH Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss -bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang- unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der hs. Financial Products GmbH i.L., Bad Nauheim, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des gesetzlichen Vertreters der Gesellschaft Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar.
Bad Homburg v.d.H., den 18. Mai 2016 Dr.
Dornbach Treuhand GmbH
Jochen Ball, Wirtschaftsprüfer Petra Fischbeck-Lohr, Wirtschaftsprüferin |
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