Rietzgarten GmbH
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Moritz Wellmeier seit 29.1.2024 | Prokura |
Christian Dipl.-Ing. Meerkötter seit 29.1.2024 | Prokura |
Simon Alexander Schneider seit 14.1.2021 | Geschäftsführer |
Franz Ritter seit 17.10.2017 | Prokura |
Carsten Nierhaus seit 22.11.2016 | Prokura |
Thomas Vogel seit 26.11.2009 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 40.00% | |
| 40.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 33.00% | |
| 25.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Hugo Schneider GmbHHammJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS Die Gesellschaft ist ein 1925 gegründetes erfolgreiches Familienunternehmen. Unser heutiges Leistungsspektrum umfasst Straßen- und Tiefbauarbeiten, Projekte im Wasserbau und der Umwelttechnik sowie Gewerbebau, die Gestaltung von Außenanlagen, Spezialtiefbau, Hoch- und Ingenieurbau einschließlich des Bereiches Bauen im Bestand. WIRTSCHAFTSBERICHT Geschäft und Rahmenbedingungen 1. Gesamtwirtschaftliche Situation Die Entwicklung der deutschen Wirtschaft war im Jahresverlauf 2023 von Stagnation bei gleichzeitig hohen, aber teilweise rückläufigen Inflationsraten geprägt. Insbesondere durch die Auswirkungen der massiven Kaufkraftverluste der privaten Haushalte im Zuge der Energiepreiskrise entwickelte sich die deutsche Wirtschaft deutlich schwächer als noch zu Jahresbeginn prognostiziert. Auch in Folge der mittelbaren Auswirkungen des weiterhin anhaltenden Krieges in der Ukraine und der damit verbundenen schwachen Entwicklung der Weltwirtschaft, hat die Wirtschaftsleistung in Deutschland im Jahr 2023 um 0,3 % abgenommen. Nach zuvor 10 sehr erfolgreichen Jahren ist das Volumen der Bauwirtschaft im Jahr 2023, wie im Jahr zuvor, rückläufig gewesen. So sank die Bautätigkeit des Bauhauptgewerbes das zweite Jahr in Folge um ca. 1,0 %. Insbesondere das nach wie vor hohe Zinsniveau sowie die gestiegenen Bau- und Materialpreise drückten die Baunachfrage. Die Auswirkungen des enormen Kostendrucks und der anziehende Wettbewerb um Aufträge sorgen innerhalb der Bauindustrie für große Probleme. So meldete das Statistische Bundesamt für das Bauhauptgewerbe einen Anstieg der Insolvenzen von bis zu 26 %. Die Umsatzentwicklung des Bauhauptgewerbes war auch im Jahr 2023 stark preisgetrieben. Die Preissteigerungen lagen zu Jahresbeginn teilweise bei knapp 16 % allerdings mit einer fallenden Tendenz in der zweiten Jahreshälfte von nur noch 2 %. Einerseits gaben die Preise auf der Einkaufsseite im Jahresverlauf leicht nach, wobei die Preisniveaus nach wie vor deutlich über denen aus der Zeit vor der Corona-Pandemie lagen. So waren beispielsweise die Erzeugerpreisindizes für energieintensive Produkte wie Zement im Vergleich zum Jahr 2020 um 64 % höher. Andererseits hat im Jahr 2023 aufgrund der schwachen Nachfrage auch wieder ein spürbarer Preiswettbewerb um Aufträge stattgefunden. Insgesamt lag der Umsatz des Bauhauptgewerbes im Jahr 2023 mit ca. 162,6 Mrd. Euro zwar nominal 1,3 % oberhalb des Jahresumsatzes 2022, nahm real aber um 5,3 % ab. Das Volumen der Auftragseingänge der Unternehmen des Bauhauptgewerbes stieg im Jahr 2023 um nominal 3,3 % auf 102,3 Mrd. Euro und lag damit erstmalig in einem dreistelligen Milliardenbereich. Aufgrund der stark gestiegenen Baupreise bedeutet dies allerdings einen realen Auftragsrückgang von 4,4 %. Zum Jahresende erholte sich die Nachfrage wieder ein wenig und es konnte für den Monat Dezember ein reales Plus von 1,7 % gemeldet werden. Die einzelnen Bausparten entwickelten sich im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 wie folgt: Der Wohnungsbau war im Jahr 2023 konstant von der anhaltenden Nachfrageschwäche geprägt. Im Wesentlichen waren hierfür das durchgehend hohe Zinsniveau für Immobilienkredite sowie das weiterhin angespannte Preisniveau für Bauleistungen verantwortlich. Ebenfalls bremsend wirkten sich die gestiegenen Kosten für die Lebenserhaltung auf die Nachfrage nach Wohnungsbau aus. Die Anzahl der Baugenehmigungen im Wohnungsbau verzeichneten im Geschäftsjahr 2023 insgesamt mit einem Rückgang von mehr als 94.300 Wohneinheiten einen massiven Einbruch. Hierbei wurden im Bereich der Ein- bzw. Zweifamilienhäuser 43.900 weniger Genehmigungen erteilt, bei den Mehrfamilienhäusern waren es sogar 47.900 weniger Wohneinheiten, die eine Baugenehmigung erhielten. In der Betrachtung der realen Zahlen bedeutet dies, dass in den letzten beiden Jahren der Zuwachs des Bestands der letzten vier Jahre wieder abgebaut wurde. Der Abwärtstrend im Bereich des Wohnungsbaus der letzten beiden Jahre hat sich mittlerweile auch nachhaltig in der Umsatzentwicklung niedergeschlagen. Nach einem Umsatz von 61,4 Mrd. Euro im Jahr 2022 wurden im Jahr 2023 nur noch lediglich 57,9 Mrd. Euro umgesetzt, was einem realen Umsatzrückgang von 11,9 % entspricht. Der Wirtschaftsbau entwickelte sich im Jahr 2023 erneut analog zum Bauhauptgewerbe. Insgesamte konnte die Sparte einen Umsatz von nunmehr ca. 60 Mrd. Euro erwirtschaften, was einem nominalen Plus von 5,5 % bei einem realen Minus von 1,3 % entspricht. Hierbei gewinnt der Wirtschaftstiefbau infolge des anhaltend schwachen Wirtschaftshochbaus an Bedeutung. Insbesondere der Ausbau der Energieinfrastruktur und die Mobilitätswende sind hierbei die Umsatztreiber des Wirtschaftstiefbaus. Der Hochbau wird durch die konjunkturelle Stagnation spürbar eingebremst. Nach wie vor ist die Investitionsbereitschaft durch hohe Zinsen und die Energiepreisentwicklung negativ beeinflusst. Infolgedessen sank die Anzahl der Neubau-Genehmigungen im Bereich der Büro- und Verwaltungsgebäude erneut um fast 20 %. Die Nachfrage nach Logistikflächen entwickelte sich ebenfalls nicht so wie in den Vorjahren und erzielte ein Minus von knapp 11 % im Vorjahresvergleich. Noch schlechter sieht die Entwicklung bei der Nachfrage nach Handelsgebäuden sowie Hotel und Gastronomie aus, hier liegen die Genehmigungen 12 % bzw. 34 % unterhalb der Vorjahreszahlen. Der Wirtschaftstiefbau entwickelte sich aufgrund der im Jahresverlauf deutlich spürbaren Investitionsimpulse erneut positiv und konnte ein Umsatzplus von nominal 11,9 % bzw. real von 4,6 % erzielen. So sind die Bestellungen im Bereich des Tiefbaus auf nunmehr 24,5 Mrd. Euro angewachsen, was einem Plus von 26 % entspricht. Profitiert hat der Tiefbau in den letzten Monaten insbesondere von den Großprojekten im Öffentlichen Nahverkehr sowie dem Stromtrassenausbau der im Rahmen der Energiewende eingeleitet wurde. Im öffentlichen Bau zeigte sich im Jahresverlauf 2023 ebenfalls ein ambivalentes Bild bei der Orderentwicklung. Im öffentlichen Hochbau gab es einige positive Impulse, insbesondere durch einige Großprojekte die im Jahr 2023 angelaufen sind. Dies hat zum Jahresende zu einem deutlichen Zuwachs an Bestellungen im Bereich des Hochbaus von knapp 23,5 % geführt. In den umsatzstarken Tiefbausparten agierten die öffentlichen Auftraggeber deutlich zurückhaltender, was sich in einem Minus im Bereich der Bestellungen niedergeschlagen hat. Insbesondere die gestiegenen Preise sind für den öffentlichen Bau weiterhin hochproblematisch. Auf Preisanpassungen können die Kommunen und sonstigen öffentlichen Auftraggeber kaum bis gar nicht reagieren, was zur Folge hatte, dass auch im Jahr 2023 laufende Projekte unter Verzicht auf neue Projekte abgeschlossen werden mussten. Ein ähnliches Bild zeigt sich in der Umsatzentwicklung. Der öffentliche Hochbau konnte, getrieben durch die vorgenannten Effekte, um real 5,7 % zulegen, hingegen verzeichnete der öffentliche Tiefbau ein reales Minus von 2,6 %. Insgesamt verzeichnete der öffentliche Bau ein reales Minus von 1,0 %. 2. Geschäftsverlauf Entwicklung von Gesamtleistung und Auftragsbestand Die Bauleistung (Umsatzerlöse zuzüglich Bestandsveränderung) konnte im Jahr 2023 mit TEUR 34.662 erneut deutlich gesteigert werden und lag um TEUR 923 oberhalb des Vorjahresniveaus. Der Anstieg ist im Wesentlichen mit der Abrechnung einiger Großbaustellen und stichtagsübergreifenden Projekten, die unter den unfertigen Leistungen ausgewiesen werden, begründet. Gleichzeitig sank der Auftragsbestand zum 31. Dezember 2023 auf TEUR 13.370, sorgt jedoch für eine solide Auslastung im Jahr 2024 (ca. 4,5 Monate). Gesamtsituation Wesentlichste Leistungstreiber der Hugo Schneider GmbH waren im Geschäftsjahr 2023 der Gewerbe- bzw. Hochbau sowie der Straßen- und Kanalbau. Die Bauleistung im Bereich Gewerbe- bzw. Hochbau konnte erneut auf nunmehr TEUR 17.699 gesteigert werden, was einem Anteil an der Gesamtleistung von rd. 49,6 % und einer Steigerung zum Vorjahr in Höhe von 6,5 %-Punkten entspricht. Der Geschäftsbereich entwickelte sich für die Hugo Schneider GmbH, im Vergleich zur Entwicklung der Baubranche insgesamt, deutlich positiver und konnte seinen hohen Stellenwert erneut unter Beweis stellen. Der Umsatz im Bereich Straßen- und Kanalbau reduzierte sich hingegen im Vorjahresvergleich auf TEUR 17.317, was einen Anteil an der Gesamtleistung von 48,6 % ausmacht. Die Entwicklung der Hugo Schneider GmbH in diesem Bereich ist analog zur gesamten Baubranche erfolgt. Insbesondere der Preisdruck und die größere Zahl an Mitbewerbern haben die Akquisition von neuen Aufträgen in diesem Geschäftsbereich erschwert und beeinflussen so das Ergebnis. Ertragslage Das abgelaufene Geschäftsjahr 2023 war noch deutlich von den Auswirkungen der vorangegangenen Krisen geprägt. Insbesondere die massiven Energiepreissteigerungen, die sich erst mit Verzögerungen auch in nachgelagerten Wertschöpfungsketten niederschlugen, hatten starke Verbraucherpreisanstiege zur Folge, die das Wirtschaftsumfeld der Hugo Schneider GmbH nachhaltig beeinflusst haben. Die Hugo Schneider GmbH hat es dennoch geschafft ihren Geschäftsbetrieb während des gesamten Jahres uneingeschränkt fortzuführen. Insbesondere die weitsichtige Planung von Projekten und die frühzeitige Bestellung von Materialien sowie gute Beziehungen zu den Lieferanten und Kunden waren hier erneut die Schlüsselfaktoren. Die Gesamtleistung (Umsatzerlöse + Bestandsveränderungen + sonstige betriebliche Erträge) und das Betriebsergebnis (EBIT) als wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren der Gesellschaft stellen sich im Geschäftsjahr 2023 insgesamt erneut positiv dar. Die Gesamtleistung des Jahres 2023 konnte auf insgesamt TEUR 35.661 gesteigert werden und liegt rd. 3,8 % oberhalb der des Vorjahres von TEUR 34.362. Die von der Geschäftsführung im Vorjahr vorsichtig geplante Gesamtleistung konnte somit abermals übertroffen werden. Die Bauleistung (Umsatzerlöse zuzüglich Bestandsveränderungen) des Jahres 2023 konnte im dargestellten Umfang im Vorjahresvergleich gesteigert werden. Die Steigerung ist insbesondere in der Fertigstellung und Abrechnung eines mehrjährigen Großprojektes im Laufe des Jahres 2023 und dem im Vorjahresvergleich ebenfalls höheren Anarbeitungsgrad der Neu- und Bestandsprojekte begründet. Mit der erneuten Steigerung der Gesamtleistung geht eine leicht überproportionale Steigerung des Rohertrags (Gesamtleistung abzüglich Materialaufwand) um +TEUR 1.024 bzw. + 6,7 % im Geschäftsjahr 2023 einher. Diese positive Entwicklung ist im Wesentlichen durch die stagnierenden bzw. teilweise rückläufigen Preise im Bereich der Baustoffe und Transportleistungen sowie der teilweisen Weitergabe der gestiegenen Preise an unsere Kunden begründet, welche sich ebenfalls in der um 1,2 % geminderten Materialeinsatzquote (Materialaufwand / Gesamtleistung) in Höhe von 54,3 % widerspiegeln. Gegenläufig zeigt sich an dieser Stelle der im Vergleich zum Vorjahresstichtag deutlich gesteigerte Bestand unfertiger Leistungen (+TEUR 5.947). Die handelsrechtlichen Bewertungsrestriktionen bei unfertigen Bauleistungen haben zur Folge, dass bestimmte Aufwendungen nicht in die aktivierten Herstellungskosten einbezogen werden dürfen und erst mit Fertigstellung und Abrechnung des Auftrags ausgeglichen und erfolgswirksam realisiert werden können. Der dargestellte Bestandsaufbau "kompensiert" somit den Materialaufwand der Periode, mit einem entsprechend negativen Effekt auf die Materialeinsatzquote. Die Materialaufwendungen erhöhten sich im abgelaufenen Geschäftsjahr vornehmlich mengeninduziert und stiegen im Vorjahresvergleich um 1,4 % auf TEUR 19.361. Im Geschäftsjahr 2023 haben zudem nicht unmittelbar operative Effekte aus der Auflösung von Wertberichtigungen bzw. von Rückstellungen sowie dem Verkauf von Anlagevermögen (TEUR 895; Vj.: TEUR 516) über die sonstigen betrieblichen Erträge Einfluss auf das Rohergebnis genommen, so dass sich unter Berücksichtigung der gesteigerten Bauleistung und der leicht unterproportional gestiegenen Materialaufwendungen im Vorjahresvergleich, der um TEUR 1.024 erhöhte Rohertrag ergibt. Der Personalaufwand stieg im Geschäftsjahr 2023 um TEUR 1.061 auf TEUR 11.132. Im Wesentlichen ist die Erhöhung, bei um TEUR 3 gestiegenen pro Kopf Aufwendungen und einem Personalaufbau von durchschnittlich 9 Personen, durch tarifliche Lohnanpassungen sowie tarifliche Einmalzahlungen und die Einstellung von weiterem Fachpersonal begründet. Die Personalaufwandsquote (bezogen auf die Gesamtleistung) stieg somit im abgelaufenen Jahr auf nunmehr 31,2 % (Vj.: 29,3 %). Die planmäßigen Abschreibungen sind, beeinflusst durch im Vorjahresvergleich höhere Investitionen in den Maschinen- bzw. Fuhrpark, um TEUR 63 auf TEUR 1.187 gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 erneut um TEUR 169 auf nunmehr TEUR 3.040. Insbesondere wird das Ergebnis durch die erhöhten Miet- und Leasingaufwendungen (+TEUR 78) sowie gestiegene Instandhaltungskosten (+TEUR 110) zusätzlich belastet. Das abermals positive Betriebsergebnis (EBIT) sank im Vorjahresvergleich um TEUR 171 auf TEUR 1.184 Neben den zuvor beschriebenen Effekten im Bereich der sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben insbesondere die deutlich gesteigerten Personalaufwendungen zu dieser negativen Entwicklung beigetragen. Gegenläufig machen sich die Erträge aus Beteiligungen in Höhe von TEUR 249 positiv bemerkbar, die im Vorjahresvergleich um 70,3 % bzw. TEUR 103 angestiegen sind. Ursächlich für diese Steigerung ist die Berücksichtigung der Jahresergebnisse 2022 und 2023 von zwei Beteiligungsgesellschaften. Unter Berücksichtigung einer um TEUR 125 auf TEUR 319 verminderten Ertragssteuerbelastung wurde im Geschäftsjahr 2023 ein Jahresüberschuss von TEUR 941 (Vj.: TEUR 924) realisiert. Investitionen Im Jahr 2023 wurden Investitionen ins Anlagevermögen (ohne Finanzanlagevermögen) in Höhe von TEUR 2.104 getätigt. Die Investitionen umfassen im Wesentlichen Anschaffungen im Fuhr- und Maschinenpark. Vermögens- und Finanzlage Die Vermögenslage der Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr wie folgt entwickelt: Die Bilanzsumme erhöhte sich im abgelaufenen Jahr 2023 um TEUR 704 auf insgesamt TEUR 12.806. Das Anlagevermögen erhöhte sich aufgrund von deutlich gestiegenen Investitionen in den Fuhr- und Maschinenpark unter Berücksichtigung der planmäßigen Abschreibungen auf TEUR 4.833. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stiegen aufgrund im Vorjahresvergleich erhöhter Abrechnungen zum Jahresende um TEUR 201 auf TEUR 3.046. Die sonstigen Vermögensgegenstände verminderten sich zum Geschäftsjahresende um TEUR 27 und beinhalten vornehmlich Ertragssteuer- und Umsatzsteuerforderungen. Die Liquidität sank zum Stichtag um TEUR 569 auf TEUR 3.898. Der Abbau der Liquidität ist im Wesentlichen durch Investitionen in das Anlagevermögen begründet. Die als unfertige Leistung zu bilanzierenden in Arbeit befindlichen Bauleistungen stiegen zum 31. Dezember 2023 auf TEUR 21.620 (+TEUR 5.947). Ausschlaggebend für den deutlich höheren Ansatz sind im Wesentlichen einige stichtagsübergreifende Großprojekte die zum 31. Dezember 2023 noch nicht abgeschlossen waren. Die erhaltenen Anzahlungen übersteigen die Bilanzansätze der unfertigen Bauleistungen und Waren um TEUR 1.302 und werden in entsprechender Höhe passivisch ausgewiesen. Das Eigenkapital betrug unter Berücksichtigung einer unterjährigen Ausschüttung sowie des Jahresergebnisses zum 31. Dezember 2023 TEUR 4.225 (Vj.: TEUR 4.284). Die Eigenkapitalquote sank folgerichtig zum Bilanzstichtag auf 33,0 % (Vj.: 35,4 %). Die Pensionsrückstellungen verminderten sich bewertungsbedingt zum 31. Dezember 2023 um TEUR 151 auf TEUR 0. Der Verrechnungsbetrag in Höhe von TEUR 48 aus Pensionszusagen und Rückdeckungsversicherungen wird nunmehr auf der Aktivseite ausgewiesen. Die sonstigen Rückstellungen sanken gegenüber dem Vorjahresstichtag um TEUR 569 auf TEUR 3.489. Im Wesentlichen ist der Rückgang durch die Minderung der baustellenbezogenen Rückstellungen begründet. Die Verbindlichkeiten stiegen im abgelaufenen Geschäftsjahr um TEUR 1.532 und betragen zum Stichtag insgesamt TEUR 5.029. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus dem höheren passivischen Überhang an erhaltenen Anzahlungen (+TEUR 646) und erhöhten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (+TEUR 735). Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten handelt es sich ausschließlich um planmäßig getilgte Investitionskredite zur Finanzierung des Anlagevermögens. Im Zuge der vorgenommenen Investitionen erfolgte in 2023 eine Neuaufnahme von Krediten i. H. v. TEUR 1.175. Infolge erhöhter Verbindlichkeiten gegenüber der Finanzbehörde aus Umsatzsteuer erhöhten sich die sonstigen Verbindlichkeiten auf TEUR 1.408. Gleichzeitig konnten die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zum Stichtag reduziert werden und betragen nunmehr TEUR 1.146. Infolge der im gesamten Jahr guten Liquiditätslage konnten Zahlungen grundsätzlich unter Ausnutzung von Skonto erfolgen. Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2023 einen positiven Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit von TEUR 1.175 erzielt. Die Gesellschaft verfügte zum 31. Dezember 2023 über liquide Mittel in Höhe von TEUR 3.898. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren Im Jahr 2023 betrug der durchschnittliche Personalbestand 174 Mitarbeiter (2022: 164 Mitarbeiter) und lag damit erneut über dem Niveau des Vorjahres. Unter unseren Mitarbeitern befinden sich zum Bilanzstichtag 23 Auszubildende, die den Bedarf an qualifizierten Fachkräften für die Zukunft sichern. In der Kompetenz, der Motivation und dem Engagement unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sehen wir die wesentlichen Erfolgsfaktoren unseres Unternehmens im Wettbewerb. Nach wie vor sinkende Bewerberzahlen für die Ausbildungsplätze und Fachkräftemangel auf dem deutschen Arbeitsmarkt erfordern eine konsequente Fortsetzung unserer erfolgreichen Bemühungen zur Nachwuchsgewinnung. Mit einer hohen Ausbildungsquote und einem breit gefächerten Ausbildungs- und Weiterbildungsangebot schufen wir auch im Jahr 2023 erneut gute Voraussetzungen, um auch in Zukunft unseren Bedarf an qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu decken. In den vergangenen Jahren wurde ein Arbeitsschutzsystem eingeführt und seit dem 23. Oktober 2015 ist unser Unternehmen gemäß AMS BAU (05/2011) zertifiziert. Im März 2022 fand das Überwachungsaudit der BG Bau statt. Dabei wurde die Qualität des Managementsystems auf Basis des AMS BAU (01/2015) bestätigt und für weitere drei Jahre bescheinigt. Der hohe Standard zum Thema Arbeitssicherheit wird mit regelmäßigen Schulungen und Überprüfungen auf den Baustellen intensiv weiter ausgebaut. In regelmäßig wiederkehrenden Terminen werden eingeführte Veränderungen bewertet und neue Themen entschieden. Die Nachhaltigkeit unseres Arbeitsschutzsystems wird somit gewährleistet. Mit der Einführung eines digitalen Bauhofmanagementsystems 2019 und dem weiteren Ausbau der Digitalisierung am neuen Standort in den vergangenen Jahren haben wir einen weiteren wichtigen Schritt hin zur Digitalisierung der gesamten Geschäftsprozesse und dadurch eine Steigerung der Effizienz erzielen können. Wir arbeiten seitdem stetig an der Verbesserung unserer bestehenden Systeme. So hat die Hugo Schneider GmbH im Jahr 2023 die Investition in eine neues ERP-System beschlossen und bereits im Dezember mit den ersten Implementierungsmaßnahmen begonnen. Mit der Einführung der digitalen Zeiterfassung auf den Baustellen und in der Verwaltung hat das Unternehmen einen ersten Schritt in Richtung vollständiger Digitalisierung gemacht. Die Einführung der weiteren Module ist für die Jahre 2024 und 2025 geplant. Ziel unseres Handelns war auch im Jahr 2023 das Verantwortungsbewusstsein gegenüber der Umwelt und der Gesellschaft. Um Standpunkte zu klären und unsere Position zu überprüfen, versuchen wir mit allen Anspruchsgruppen einen aktiven Dialog zu pflegen und setzten dabei auf eine offene und faire Kommunikation. Gesamtaussage Die Geschäftsleitung hat insbesondere während der Corona-Pandemie festgestellt, dass die gute Wettbewerbsposition der Hugo Schneider GmbH in erster Linie auf die hervorragend ausgebildeten und stets aktuell geschulten Mitarbeiter zurückzuführen ist. Den Schwerpunkt in der Fortbildung der Mitarbeiter bildete 2023 erneut die IT-Sicherheit und der Arbeitsschutz sowie individuelle Fortbildungsprojekte. Insgesamt sind wir mit der Entwicklung der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 unter den gegebenen Bedingungen zufrieden. Unsere wirtschaftliche Lage ist unverändert sehr gut. Durch unsere Investitionen der letzten Jahre in Personal, Strukturen, Prozessmanagement und IT sehen wir uns sehr gut aufgestellt für das kommende Geschäftsjahr 2024. PROGNOSEBERICHT Die Entwicklung der deutschen Wirtschaft wird auch im Jahr 2024 zunächst von den Nachwirkungen der vorangegangenen Krisen geprägt sein. Die allgemeine Stimmung in der Wirtschaft und die Investitionsbereitschaft bewegen sich weiterhin auf einem sehr niedrigen Niveau. Insbesondere die Inflationsraten dürften infolge von Basiseffekten durch das Auslaufen von temporären Entlastungsmaßnahmen noch einige Zeit oberhalb der 2 % Marke liegen. Dennoch sieht die Bundesregierung vor allem aufgrund der wieder steigenden Reallöhne sowie dem robusten Arbeitsmarkt eine Erholung der Binnenwirtschaft im Jahresverlauf 2024. So wird eine leichte Steigerung des preisbereinigten BIP von 0,2 % prognostiziert. Die Prognosen für das Wirtschaftsjahr 2024 des Bauhauptgewerbes sind erneut sehr zurückhaltend, insbesondere die nach wie vor hohen, aber mittlerweile wieder leicht rückläufigen Baukosten beeinflussen die Nachfrage im Bausektor und üben einen zusätzlichen Wettbewerbsdruck auf die privaten sowie öffentlichen Aufträge aus. Insgesamt rechnet der Zentralverband des Bauhauptgewerbes mit einem weiteren realen Umsatzverlust von 3 %. Eine positive Entwicklung wird frühestens wieder im Jahr 2025 erwartet. Durch den nachhaltigen Einbruch der Baukonjunktur in den vergangenen Monaten und der damit einhergehenden Unterauslastung der in den vergangenen Jahren geschaffenen Kapazitätserweiterungen des Bauhauptgewerbes wird mit einem deutlichen Abbau der Beschäftigten zu rechnen sein. Für das Jahr 2024 erwartet der Zentralverband des deutschen Baugewerbes einen Rückgang um ca. 30.000 Beschäftigte mit weiterem Abwärtspotential. Damit würde die Zahl an Beschäftigten, nach einem Jahrzehnt des permanenten Zugewinns, erstmalig wieder unter 900.000 fallen. Die Prognosen für die einzelnen Bausparten sehen hierbei wie folgt aus: Der anhaltende Nachfrageschwund im Bereich des Wohnungsbaus, macht sich auch in den Prognosen für das Jahr 2024 deutlich bemerkbar. Der erhebliche Orderrückgang hat sich bereits in 2023 manifestiert und wird sich voraussichtlich auch im Jahr 2024 fortsetzen. Insbesondere die Prognosen für den Geschosswohnungsbauch sind aufgrund der Kostenentwicklung anhaltend schlecht. Die Branche geht für das Jahr 2024 aktuell von einem Umsatzvolumen von 49,2 Mrd. Euro aus, was einem nominalen Umsatzverlust von 15 % sowie einem realen Rückgang von ca. 13 % entsprechen würde. Die Baufertigstellungen im Jahr 2023 liegen mit 271.000 WE erneut unterhalb des Vorjahreswertes und spiegeln den Trend der letzten Jahre wider. Für das Jahr 2024 wird nunmehr lediglich mit einer Baufertigstellung von 235.000 WE gerechnet. Diese Entwicklung hatte sich vor 2 Jahren noch nicht abgezeichnet und konterkariert auch die im Koalitionsvertrag vereinbarten Baufertigstellungen von 400.000 WE pro Jahr. Aufgrund von fehlenden Förder- und Zinsstützungsprogrammen ist für die Nachfrage im Bereich des Wohnungsbaus auch in den kommenden Monaten keine Trendwende erkennbar. Die Entwicklung des Wirtschaftsbaus wird auch im Jahr 2024 dem Trend der Vorjahre folgen und ein zweigeteiltes Bild abgeben. Während der Wirtschaftshochbau nach wie vor unter den hohen Zinsen und den gestiegenen Energiekosten leidet, profitiert der Wirtschaftstiefbau von den geplanten und bereits begonnenen Infrastruktur- und Mobilitätsprojekten. Für das Jahr 2024 erwarten die Wirtschaftsinstitute für den Wirtschaftsbau insgesamt ein Umsatzvolumen von ca. 60 Mrd. Euro, was einem realen Zuwachs von 2,7 % entsprechen würde. Der Treiber bei dieser positiven Entwicklung bleibt der Wirtschaftstiefbau mit einem realen Umsatzplus von ca. 7 % bei einem realen Rückgang des Wirtschaftshochbaus von ca. 1 %. Der Wirtschaftstiefbau wird damit seinen Umsatzanteil innerhalb der letzten 10 Jahre von vormals 37 % auf nunmehr 50 % steigern können und seine insgesamt positive Entwicklung weiterhin fortsetzen. Der öffentliche Bau entwickelte sich im abgelaufenen Jahr etwas besser als noch zu Jahresbeginn 2023 prognostiziert. Dennoch musste der Bereich erneut reale Umsatzverluste hinnehmen. Für das Jahr 2024 geht der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes aktuell von einem nominalen Umsatzzuwachs von 3% aus. Für den öffentlichen Tiefbau wird mit einem Umsatz auf Niveau des Jahres 2023 von rund 35 Mrd. Euro, im Hochbau hingegen wird mit einem Zuwachs von 3 % auf dann 9,5 Mrd. Euro geplant. Ursächlich für die voraussichtlich moderate Entwicklung sind die geplanten Investitionen im Bereich Straße und Wasserstraße, die in den Haushaltsplanungen der Bundesregierung mit ca. 10 Mrd. Euro berücksichtigt wurden. Gleichzeitig werden die investiven Handlungsspielräume der Länder und Kommunen nicht erheblich wachsen, was sich auch in den Verhandlungen um das Wachstumschancengesetz widerspiegelte. Als Folge daraus gehen die Kommunen davon aus, dass der bestehende Investitionsstau von rund 165,6 Mrd. Euro in den kommenden fünf Jahren weiter anwachsen wird. Für die Hugo Schneider GmbH startete das Jahr 2024, wie für die Branche üblich, verhalten und war wie in den Vorjahren durch Schlechtwetterphasen geprägt. Der Auftragsbestand zum Ende des Geschäftsjahres 2023 und die Akquisition neuer Aufträge zu Beginn des Jahres 2024 sorgen für eine gute Auslastung der Gesellschaft (Auftragsbestand Mai 2024: rund 15 Mio. Euro). Neuaufträge konnten hierbei sowohl im Bereich der gewerblichen Kunden als auch bei öffentlichen Ausschreibungen gewonnen werden. Der Anteil an öffentlichen Ausschreibungen umfasst rund fast zwei Drittel des Auftragsbestandes, während die gewerblichen Kunden ein Drittel darstellen. In den öffentlichen Ausschreibungen zeichnet sich im Jahr 2024 ein noch stärkerer Preiskampf unter den Mitbewerbern ab. Hierbei ist insbesondere auffällig, dass sich immer mehr überregionale Mitbewerber auf den lokalen Märkten bewegen. Lieferschwierigkeiten spielten in den letzten Monaten eine untergeordnete Rolle und die Preise sind nicht mehr so volatil wie noch vor gut einem Jahr. Aufgrund der Auftragssituation und der Entwicklung der Verfügbarkeiten sieht sich die Gesellschaft auch für das Geschäftsjahr 2024 grundsätzlich gut aufgestellt. Ausgehend von der prognostizierten Entwicklung im deutschen Bausektor plant die Geschäftsleitung für das Jahr 2024 mit einer Gesamtleistung und einem EBIT auf dem Niveau des Jahres 2023. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- bzw. Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Da alle bekannten Risiken durch Rückstellungen bzw. Wertberichtigungen ausreichend berücksichtigt sind, die unfertigen Arbeiten vorsichtig bewertet wurden, eine gute Kapitalausstattung sowie ausreichende Liquidität vorhanden ist, erwarten wir auch für das Geschäftsjahr 2024 und darüber hinaus eine positive Entwicklung. Die allgemeine Investitionsbereitschaft bzw. -möglichkeit kann dabei durch die gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen der weiteren Entwicklungen der Volkswirtschaften im EURO-Raum stark beeinflusst werden. Insbesondere die weitere Entwicklung des Kriegs zwischen Russland und der Ukraine sowie der übrigen weltpolitischen Konflikte können hierbei einen nicht kalkulierbaren Einfluss auf die Entwicklung der Märkte haben. Entsprechende Szenarien sind im Rahmen unserer Unternehmensplanung jedoch nicht unmittelbar berücksichtigt worden. BERICHT ÜBER DIE CHANCEN UND RISIKEN DES UNTERNEHMENS I. Risikobericht Risikomanagement steht in der Gesellschaft für sämtliche organisatorische Prozesse, durch die Risiken frühzeitig identifiziert sowie geeignete Maßnahmen zur Gegensteuerung entwickelt und umgesetzt werden. Das Risikomanagementsystem ist integraler Bestandteil des prozessorientiert organisierten Qualitätsmanagementsystems. Als Risiken gelten alle Entwicklungen, die sich negativ auf das Erreichen der qualitativen und quantitativen Unternehmensziele - insbesondere auf das Ergebnis und die Liquidität - auswirken können. Für die frühzeitige Erkennung von Risiken setzt die Gesellschaft ein mehrstufiges Controllingsystem ein und optimiert dieses kontinuierlich mit dem Ziel, existenzgefährdende Risiken im Vorfeld auszuschließen. Im Folgenden werden die wesentlichen Risiken, denen die Gesellschaft ausgesetzt ist, dargestellt: 1. Absatzmarktrisiken Die Gesellschaft bewegt sich zum Teil in durch die Gesetzgebung stark beeinflussten Märkte (z.B. öffentliche Vergabeverfahren etc.). Die Gesellschaft ist von der Auslastung ihrer Kapazitäten abhängig. Auftragsverschiebungen oder Ausfälle können zu temporären Unterauslastungen mit entsprechender Ergebnis- und Liquiditätsauswirkung führen, die teilweise mit geeigneten Arbeitszeitmodellen aufgefangen werden können. Darüber hinaus ermöglicht die diversifizierte Struktur zum Teil die Kompensation von Absatzmarktrisiken. 2. Beschaffungsmarktrisiken Risiken aus steigenden Rohstoffpreisen versuchen wir durch verbindliche Angebote unserer Zulieferer zu reduzieren, bevor wir selbst Verpflichtungen eingehen. Durch Rahmen- und Vorverträge mit unseren wesentlichen Zulieferern stellen wir Kapazitäten, Qualitäten und Preise sicher. Zudem ist es unser Bestreben, uns in langfristigen Projekten gegen Teuerung mit Preisgleitklauseln in unseren Angeboten abzusichern. 3. Vertrags- und Prozessrisiken Alle Projekte werden ab einer bestimmten Größenordnung in einem strukturierten Prozess interdisziplinär hinsichtlich ihrer Risiken analysiert. Damit lassen sich bereits in einem frühen Stadium mögliche Risiken erkennen und weitestgehend reduzieren. Die Verantwortung für die Beurteilung und die laufende Kontrolle der Vertrags- und Projektrisiken liegt in der direkten Zuständigkeit der Geschäftsführung. Die Projektteams der Bereiche stehen in enger Abstimmung mit der Geschäftsführung bei der Vorbereitung und der Abgabe von Angeboten sowie im Verlauf des Weiteren Angebots- und Projektprozesses. Die laufenden Baustellen werden durch unsere aktuelle Kosten- und Leistungsrechnung ständig überwacht und in den wöchentlichen Bauleiterbesprechungen analysiert. Neben Risiken, die sich in der Ausführungsphase ergeben können, hängt der wirtschaftliche Erfolg von Aufträgen häufig davon ab, inwieweit sich Nachträge gegenüber dem Auftraggeber durchsetzen lassen. In den Jahresabschluss fließen nur von Kunden in Auftrag gegebene Nachträge ein. Den Gewährleistungsrisiken wird Rechnung getragen, indem Nachunternehmerbürgschaften eingefordert und regelmäßige Kontrollen durchgeführt werden. Um Haftungsrisiken und Schadensfälle weitestmöglich abzusichern, werden entsprechende Versicherungen abgeschlossen. Wir sind bestrebt, gerichtliche Auseinandersetzungen nach Möglichkeit zu vermeiden. Dieses Ziel ist jedoch nicht immer zu erreichen, da wir in Folge der Charakteristik der Geschäftsaktivitäten dennoch zwangsläufig in verschiedene Gerichts- und Schiedsverfahren involviert sind, wie sie im normalen Geschäftsverlauf vorkommen können. Ungewisse Verbindlichkeiten in Bezug auf rechtliche Verfahren unterliegen zahlreichen Unwägbarkeiten. Das Ergebnis der Verfahren kann typischerweise nicht mit Gewissheit vorhergesagt werden. Die Beurteilung der Wahrscheinlichkeit und Bezifferung von ungewissen Verbindlichkeiten erfordern in großem Umfang Einschätzungen. Den Ausgang von Rechtsstreitigkeiten zu prognostizieren ist insbesondere dann schwierig, wenn Anspruchsteller erhebliche und/oder unbezifferte Ansprüche geltend machen. Die endgültige Beilegung solcher Angelegenheiten kann im Einzelfall wesentliche Auswirkungen auf das Geschäftsergebnis für einen bestimmten Berichtszeitraum haben. Nach sorgfältiger Prüfung aller aktuell bekannten Sachverhalte gehen wir insgesamt davon aus, dass für alle Rechtsstreitigkeiten ausreichende bilanzielle Vorsorge getroffen wurde. 4. Finanzrisiken Das Aval-Management der Gesellschaft stellt den bedarfsgerechten Einsatz der für die Gesellschaft bestehenden Aval-Linien sicher. Beim Finanzmanagement verfolgen wir eine konservative Risikopolitik. Risiken aus Zinsänderungen werden durch im Einzelfall laufzeitkongruente Finanzierungen minimiert. Dem Liquiditätsrisiko wird durch ein aktives Liquiditätsmanagement begegnet. Dabei werden die Besonderheiten der Zahlungsein- und -ausgänge, wie sie für den Baubereich typisch sind, abgebildet, um den Risiken aus Zahlungsstromschwankungen zu begegnen. Die laufenden Baustellen werden durch unsere aktuelle Kosten- und Leistungsrechnung ständig überwacht und in wöchentlichen Bauleitersitzungen analysiert. Allen erkennbaren Risiken wurde durch die genannten Maßnahmen zutreffend Rechnung getragen. Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage können dennoch nie gänzlich ausgeschlossen werden. 5. Personalrisiken Der weitere Erfolg der Gesellschaft ist u. a. davon abhängig, zukünftig qualifizierte Mitarbeiter auszubilden bzw. zu gewinnen und langfristig an das Unternehmen zu binden. Die stetige Aus- und Fortbildung unserer Mitarbeiter ist eine wesentliche Voraussetzung für ein erfolgreiches Agieren im Markt. So konnten wir insbesondere unsere Ausbildungsquote in den letzten Jahren deutlich steigern und reduzieren so aktiv das Risiko der Gesellschaft das aus dem spürbaren Fachkräftemangel resultiert. 6. IT-Risiken Unsere IT-Strukturen sind überwiegend standardisiert und werden durch unsere Firmeneigene IT-Abteilung laufend aktualisiert und kontrolliert. Die Tätigkeiten der ausgelagerten IT-Dienstleistungen werden nach festgesetzten Regularien durch unsere IT-Abteilung überwacht. Geltende Sicherheitsrichtlinien passen wir fortlaufend den neuesten technischen Entwicklungen an und haben deshalb in den vergangenen Jahren kontinuierlich in den Ausbau und die Erneuerung unserer IT-Infrastruktur investiert. Das Hauptaugenmerk lag hierbei auf der Stärkung der IT-Sicherheit in Verbindung mit dem Abschluss einer Cyberversicherung. Die erforderlichen Maßnahmen hinsichtlich der Datenschutzverordnung mit Gültigkeit ab dem 25.05.2018 wurden umgesetzt. II. Chancenbericht Durch die nach wie vor gute Wettbewerbsposition und die strategischen Partnerschaften mit unseren Auftraggebern sieht die Hugo Schneider GmbH, trotz der deutlichen Steigerung des Zinsniveaus, insbesondere im Wirtschaftsbau Chancen für eine positive Entwicklung. Des Weiteren werden sich auch im Bereich des öffentlichen Baus, im Wesentlichen bedingt durch den immer größer werdenden Investitionsstau, Möglichkeiten für unsere Gesellschaft ergeben. Wir werden die Entwicklungen im Markt auch in den kommenden Monaten sehr genau beobachten, speziell im Hinblick auf die weiteren negativen Auswirkungen des Kriegs in der Ukraine und der sonstigen weltpolitischen Konflikte, sehen aber unser Wachstumspotenzial überwiegend im privatwirtschaftlichen Sektor und werden in diesem Bereich unsere hohe Fachkompetenz weiter ausbauen. SCHLUSSBEMERKUNG Dieser Lagebericht enthält zukunftsgerichtete Aussagen und Informationen - also Aussagen über Vorgänge, welche in der Zukunft liegen. Diese zukunftsgerichteten Aussagen sind erkennbar an den Formulierungen wie "erwarten", "beabsichtigen", "planen", "einschätzen" oder ähnlichen Begriffen. Solche vorausschauenden Aussagen beruhen auf unseren heutigen Erwartungen an bestimmte Annahmen. Sie bergen daher eine Reihe von Risiken und Ungewissheiten. Eine Vielzahl von Faktoren, von denen zahlreiche außerhalb unseres Einflussbereichs liegen, beeinflussen die Geschäftsaktivität, den Erfolg, die Geschäftsstrategie und die Ergebnisse unseres Unternehmens. Diese können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, Erfolge und Leistungen unseres Unternehmens von den in den zukunftsgerichteten Aussagen ausdrücklich oder implizit enthaltenen Angaben zu Ergebnissen, Erfolgen oder Leistungen abweichen.
Hamm, 10. Juni 2024 Hans Joachim Schneider, Geschäftsführer Simon Alexander Schneider, Geschäftsführer BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023AKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 20231. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss und zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1.1 Allgemeine Angaben Die Hugo Schneider GmbH hat ihren Sitz in Hamm in Westfalen und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Hamm unter der Nummer HRB 1537 eingetragen. Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB. Der Jahresabschluss der Hugo Scheider GmbH, Hamm, zum 31. Dezember 2023 wurde nach den §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt und gem. § 265 Abs. 5 Satz 2 HGB erweitert. Die Aufstellung des Anhangs erfolgte unter Inanspruchnahme der größenabhängigen Erleichterungen gem. § 288 Abs. 2 HGB. 1.2 Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, nach Maßgabe der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen erfolgen nach der linearen Methode. Sofern erforderlich, werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Anlagegüter mit einem Wert bis 800 Euro werden im Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben. Anteile an verbundenen Unternehmen sowie Beteiligungen sind mit ihren Anschaffungskosten bzw. mit den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die Bewertung der unfertigen Bauleistungen erfolgt mit den aktivierungspflichtigen Herstellungskosten oder den niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Werten. Die Vorräte sind verlustfrei bewertet. Von dem Wahlrecht nach § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB wurde Gebrauch gemacht und die erhaltenen Anzahlungen von den Vorräten abgesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Liquide Mittel und Eigenkapital sind zum Nennwert angesetzt. Ein aktiver Rechnungsabgrenzungsposten wurde gemäß § 250 Abs. 1 HGB gebildet. Der Rechnungszins für die Ermittlung der Pensionsrückstellungen gemäß HGB entspricht dem von der Deutschen Bundesbank für den 31. Dezember 2023 bekannt gegebenen Durchschnittszins der vergangenen zehn Geschäftsjahre für eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren. Die Pensionsrückstellung wurde nach den Vorschriften des HGB anhand versicherungsmathematischer Methoden ermittelt. Die Bewertung der Pensionsverpflichtung erfolgte nach den anerkannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik mittels der sogenannten "Projected Unit Credit-Method" (PUC-Methode). Der Rückstellungsbetrag gemäß der PUC-Methode ist definiert als der versicherungsmathematische Barwert der Pensionsverpflichtungen, der von den Mitarbeitern bis zu diesem Zeitpunkt gemäß Rentenformel und Unverfallbarkeitsregelung aufgrund ihrer in der Vergangenheit abgeleisteten Dienstzeiten verdient worden ist. Die Pensionsrückstellung ist nach Maßgabe des HGB mit einem Rechnungszins von 1,82 % und einer voraussichtlichen Rentensteigerung von 2,00 % gebildet worden. Fluktuation, Anwartschafts- und Gehaltstrends werden mit 0,00 % berücksichtigt. Die Berechnung erfolgte unter Verwendung der Richttafeln 2018G von Prof. Dr. Klaus Heubeck, Köln. Der Aktivwert der Rückdeckungsversicherung in Höhe von TEUR 1.742 wird mit der bilanzierten Pensionsrückstellung in Höhe von TEUR 1.694 saldiert, so dass sich zum 31. Dezember 2023 ein saldierter Ausweis der Rückdeckungsversicherungen von TEUR 48 ergibt. Der beizulegende Zeitwert des Rückdeckungsvermögens entspricht zum Bilanzstichtag dem Aktivwert. Der Zinsaufwand aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 30 wird mit Zinserträgen aus den bestehenden Rückdeckungsversicherungen (TEUR 41) in derGewinn- und Verlustrechnung des Jahres 2023 gem. § 246 Abs. 2 S. 2 HGB saldiert ausgewiesen. Gemäß § 246 Abs. 2 S. 2 HGB sind Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind, und ausschließlich der Erfüllung von Pensionsverpflichtungendienen, mit den Schulden aus den Pensionsverpflichtungen zu verrechnen. Sofern sich aus der Verrechnung ein aktivischer Überhang ergibt, ist dieser auf der Aktivseite unter einemgesonderten Posten auszuweisen. Aufwendungen und Erträge im Zusammenhang mit dem zu verrechnenden Vermögen sind ebenso saldiert auszuweisen. Da die Voraussetzungen des § 246 Abs. 2 S. 2 HGB zum Bilanzstichtag erfüllt sind, erfolgt zum 31. Dezember 2023 ein saldierter Ausweis der Vermögensgegenstände (Rückdeckungsversicherung) und der Pensionsverpflichtung. Der Unterschiedsbetrag im Rahmen der Neubewertung der Pensionsrückstellungen i. S. v. § 253 Abs. 2 Satz 1 i. V. m. Abs. 6 HGB beträgt auf Basis des durchschnittlichen Marktzinssatzes für 7 Jahre und dem Abzinsungssatz für 10 Jahre TEUR 18. Dieser Betrag ist ausschüttungsgesperrt. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in der Höhe angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Bei der Berechnung langfristiger Rückstellungen werden zukünftige Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung mit dem von der Deutschen Bundesbank gemäß § 253 Abs. 2 HGB veröffentlichten Zinssatz abgezinst. Die wesentlichen Gewährleistungsrückstellungen werden sowohl in Form von Einzelrückstellungen (TEUR 1.210; Vj.: TEUR 1.280), denen aus Erfahrungswerten abgeleitete Kostenschätzungen zugrunde liegen, als auch durch Pauschalrückstellungen (TEUR 449; Vj.: TEUR 445) passiviert. Die Pauschalen werden auf Basis umsatzabhängiger Bewertungsfaktoren (0,375 %) für einen mehrjährigen Bezugszeitraum unter Berücksichtigung abnehmender Eintrittswahrscheinlichkeiten als auch entsprechender Zinssatzeffekte geschätzt. Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Ein passiver Rechnungsabgrenzungsposten wurde gemäß § 250 Abs. 2 HGB gebildet. Von dem Aktivierungswahlrecht für den Überhang aktiver latenter Steuern nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wird kein Gebrauch gemacht. 2. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Es bestehen sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von 15 TEUR (Vj.: TEUR 14) mit einer Restlaufzeit von größer einem Jahr. Alle anderen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind, wie im Vorjahr, kurzfristig. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen umfassen im Wesentlichen Gewährleistungsverpflichtungen (TEUR 1.659), personalbezogene Rückstellungen (TEUR 1.340), ausstehende Rechnungen und Kostenabgrenzungen (TEUR 205) sowie Jahresabschlusskosten (TEUR 212). Verbindlichkeiten Die Zusammensetzung sowie die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich wie folgt:
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind zum Teil durch die üblichen Eigentumsvorbehalte und die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten i. H. v. TEUR 1.173 durch Sicherungsübereignungen von Fahrzeugen und Maschinen besichert. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen in Höhe von TEUR 6.915 sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- undLeasingverträgen. Hiervon entfallen TEUR 6.840 auf den bis 2035 laufenden Mietvertrag des Verwaltungsgebäudes. 3. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen sowie Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen auf Forderungen von TEUR 555 bzw. TEUR 77 enthalten. 4. Sonstige Angaben Beteiligungen Die Gesellschaft ist an fünf Dacharbeitsgemeinschaften im Bereich des Tief- und Straßenbaus als persönlich haftende Gesellschafterin beteiligt. Einlagen wurden nicht geleistet. Die Gesellschaft macht von § 286 HGB Gebrauch. Die Gesellschaftsverträge der Beteiligungen sehen kein Geschäftsjahr vor, daher wurde auf das Geschäftsjahr der Gesellschaft abgestellt. Da keine eigenständige kaufmännische Rechnungslegung erfolgt, weisen die Arbeitsgemeinschaften zum 31. Dezember 2023 kein Eigenkapital und kein Jahresergebnis aus. Die Beteiligungsquote der übrigen Beteiligungen kann der nachfolgenden Aufstellung entnommen werden:
* Zum Zeitpunkt der Abschlusserstellung lagen noch keine Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2023 vor, insofern beziehen sich die Angaben auf das Geschäftsjahr 2022. Geschäftsführung und Geschäftsführervergütung Alleinvertretungsberichtigte Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr 2023 Herr Hans Joachim Schneider, Hamm, Herr Simon Alexander Schneider, Münster, sowie Herr Ulrich Graaff, Aachen (bis 13. Mai 2024). Alle Geschäftsführer übten Ihre Tätigkeit hauptamtlich aus. Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
Beirat Zum 31. Dezember 2023 waren folgende Personen in den Beirat berufen: Jacobs, Klaus (Vorsitzender) (Bergheim, Geschäftsführer Jacobs Straßenbau GmbH) Schneider, Gisela (Hamm, Geschäftsführerin Schneider Besitz GmbH & Co. KG) Schneider, Paul Hendrik (München, Geschäftsführer Piccola ma Carina Development GmbH) Die Gesamtbezüge des Beirats im Geschäftsjahr 2023 belaufen sich auf TEUR 0. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss von EUR 941,030,06 einschließlich des Gewinnvortrags von EUR 2.284.040,52 auf neue Rechnung vorzutragen.
Hamm, 10. Juni 2024 Hans Joachim Schneider, Geschäftsführer Simon Alexander Schneider, Geschäftsführer
Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Hugo Schneider GmbH, Hamm Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Hugo Schneider GmbH, Hamm, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Hugo Schneider GmbH, Hamm, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und des Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Dortmund, den 11. Juni 2024 HLB
AuditTeam Dortmund AG
Schubert, Wirtschaftsprüfer Witte, Wirtschaftsprüfer Feststellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023 Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der Hugo Schneider GmbH, Hamm, wurde am 24. Juni 2024 durch die Gesellschafterversammlung festgestellt. |
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