Edunburgh Technology GmbH
Selbe AdresseBauträger für andere Gebäude und Bauwerke
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Relam Amsterdam Holdings B.V. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
CBRE GWS Industrial Services GmbHLorschJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023I. Grundlagen der Gesellschaft A. Geschäftsmodell der Gesellschaft 1. Organisation und rechtliche Struktur Die CBRE GWS Industrial Services GmbH, Lorsch (im Folgenden auch „CBRE GWS IS“ genannt), ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB. Die Gesellschaft ist eine 100-prozentige Tochter der CBRE Germany Holdings GmbH, Frankfurt am Main, und in den Konzernverbund der CBRE Group Inc. eingebunden. Sie ist im Wesentlichen am Standort Lorsch tätig. Zwischen der CBRE Germany Holdings GmbH, Frankfurt am Main, als Obergesellschaft und der CBRE GWS IS wurde zum 24. Januar 2016 ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag geschlossen. Zum 1. September 2015 wurde das „Global Operating GWS Agreement“ eingeführt. Dieses bildet die Grundlage dafür, die assoziierten Gesellschaften auf ein vorbestimmtes Ergebnisniveau zu steuern und damit Ergebnisrisiken in den Landesgesellschaften zu reduzieren. Damit wird die unternehmerische Führung des GWS-Geschäftes auf die britische Gesellschaft konzentriert. Zentrale Vertriebs- und Verwaltungsfunktionen in Großbritannien werden nicht einzeln auf die Landesgesellschaften verrechnet, wie auch Mitarbeiter oder Funktionen von allgemeiner bzw. zentraler Natur, wie z.B. Interne Revision, die in den Landesgesellschaften vorgehalten werden, nicht an die Zentrale einzeln abgerechnet werden. CBRE führt unter dem Begriff "Global WorkPlace Solutions (GWS)“ seine gesamten Aktivitäten für integrierte Facility-Management-Lösungen. Global WorkPlace Solutions ist dabei als ein ganzheitlicher, strategischer und lebenszyklusbezogener Managementansatz zu sehen, um Gebäude, ihre Systeme, Prozesse und Inhalte kontinuierlich bereitzustellen, funktionsfähig zu halten und an die wechselnden organisatorischen und marktgerechten Bedürfnisse anzupassen. CBRE bietet ein breites Servicespektrum, das Mehrwert im gesamten Lebenszyklus einer Immobilie schafft. Das Ziel ist es, den Geschäftserfolg unserer Kunden zu fördern, indem GWS-Kosten senkt, Prozesse optimiert und das Arbeitsumfeld der Arbeitnehmer der Kunden verbessert. GWS ist dabei der globale Outsourcing-Partner für diese integrierten Facility-Management-Lösungen mit langjährigen Erfahrungen auf diesem Gebiet. CBRE GWS plant, erstellt, betreibt und erneuert Arbeitsumfelder - überall in der Welt. Mit dieser Ausrichtung ist CBRE GWS eines der weltweit führenden Outsourcing-Unternehmen. Geschäftsbereiche Die CBRE GWS IS arbeitet im Industriedienstleistungssektor u.a. in den folgenden Bereichen:
Das Gebäudemanagement der CBRE GWS IS umfasst u.a. folgende Bereiche:
Das Leistungskonzept der CBRE GWS IS beinhaltet u.a. die Übernahme der Gesamtverantwortung für die Instandhaltung von Industrieanlagen. Die Kunden bestehen zum größten Teil aus den Konzerngesellschaften eines Großunternehmens und zu einem kleineren Teil aus anderen Industrieunternehmen mit Sitz in der Rhein-Neckar-Region. Darüber hinaus ist das Unternehmen auch deutschland- bzw. weltweit, hauptsächlich im Bereich Industrieumzüge und Montage, tätig. Innerhalb des Industriedienstleistungssektors beschäftigt sich die Gesellschaft mit Beratungsleistungen für Instandhaltungskonzepte, bis hin zur kompletten Übernahme der Produktionsinstandhaltung. Im Bereich der Sicherheitsumbauten erfolgt die Einbindung von Sicherheitstechnik in vorhandene Maschinen und Anlagen. Ein weiteres Kerngebiet ist der Umbau von Maschinen und Anlagen aufgrund von Kapazitätsanpassungen oder Änderungen der Produktionsabläufe. Die Abteilung der Wiederkehrenden Prüfungen führt diverse Prüfungen nach Berufsgenossenschafts-Verordnungen (BGV) durch, wie z.B. BGV A 3-Prüfungen für ortsfeste Maschinen und Anlagen sowie für ortsveränderliche Geräte. Außerdem sind die industriellen Umzüge, Verlagerungen und Montagen von Maschinen und Anlagen, bis hin zur kompletten Werksverlagerung, ein weiterer Aufgabenschwerpunkt der Gesellschaft. Das Gebäudemanagement beschäftigt sich in der Abteilung Elektrotechnik unter anderem mit der Betreuung der kompletten Elektrotechnik der Gebäude, mit Elektroinstallationen bei Neu- und Umbauten sowie der Wartung und Instandsetzung von Gebäudeautomatisierungssystemen. Der Bereich Klima- und Lüftungstechnik betreibt die Wartungen von Lüftungsanlagen, die Betreuung der Gebäudeleittechnik sowie die Beratung, Planung und Umsetzung von raumlufttechnischen Anlagen. Ein weiterer Schwerpunkt des Facility Managements liegt in der Instandsetzung von Außen-, Not- und Sicherheitsbeleuchtungssystemen sowie deren Inspektion und Wartung. Der Bereich Aufzugstechnik erbringt neben Reparaturleistungen an Personen- und Lastenaufzügen auch die Koordination der erforderlichen Abnahmen durch die Sachverständigen sowie die Dokumentation der Prüfbücher. Im Bereich Heizungstechnik erfolgt unter anderem die Instandsetzung von dezentralen Heizstationen, die Installation, Wartung und Reparatur von Lufterhitzern sowie Dampfleitungen. Zum weiteren Leistungsportfolio gehört ebenfalls die Projektierung, Installation, Wartung und Reparatur von sanitärtechnischen Anlagen sowie die De- und Remontage von Rohrleitungssystemen. Der Bereich der Reinigungsdienste erbringt sämtliche Managementfunktionen bezogen auf die Dienstleistungserbringung bei Unterhalts- sowie Industriereinigung. B. Forschung und Entwicklung Unsere Gesellschaft tätigt keine unmittelbaren Investitionen in Forschung und Entwicklung. II. Wirtschaftsbericht A. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen 1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Da das Geschäft im Wesentlichen auf Beziehungen mit international tätigen Kunden beruht, folgen anbei Ausführungen zu den gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen auf entsprechend globaler Ebene. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland ist im Jahr 2023 um 0,3 % gegenüber dem Vorjahr gesunken. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. (Quelle: Pressemitteilung Nr. 019 vom 15. Januar 2024 vom Statistischen Bundesamt). Inzwischen wird für die Weltwirtschaft für 2025 ein Wachstum von 2,8 % prognostiziert, was eine Abwärtskorrektur gegenüber früheren Prognosen darstellt. Diese Anpassung reflektiert zunehmende Risiken durch eskalierende Handelsspannungen, politische Unsicherheiten und eine Verschärfung der globalen Finanzbedingungen. (Quelle: World Economic Outlook, April 2025, https://www.imf.org/en/Publications/WEO/Issues/2025/04/22/world-economic-outlookapril-2025). Die Entwicklung der Konjunktur und auch Unsicherheiten in der Weltwirtschaft als Folge des Kriegs in der Ukraine als auch der Handelskonflikte zwischen den USA und China und auch den USA und der EU, nehmen stets Einfluss auf die Weltwirtschaft im Allgemeinen und stellen ein nur schwer kalkulierbares Risiko dar. Auch beschaffungsseitig können sich Auswirkungen je nach Entwicklung des Kriegs ergeben. Aktuell gibt es hier nur begrenzte Auswirkungen, und diese Risiken sind aber je nach Dauer des Kriegs unsicher zu bewerten. Branchenbezogene Rahmenbedingungen Nachdem die Facility-Service-Unternehmen in Deutschland 2022 eine verhaltene Erholung am Markt verzeichnen konnten, hat sich die Marktentwicklung im Jahr 2023 deutlich verbessert. Das Marktvolumen für Facility Services in Deutschland wuchs in 2023 um 9,8 % auf 64,8 Milliarden Euro. Gründe für das deutliche Wachstum waren Lohn- und Preiseffekte, Übernahmen von spezialisierten Unternehmen, Nachholeffekte nach der Corona-Pandemie insbesondere im Catering sowie der Transformationsbedarf hin zum CO2 -neutralen Immobilienbetrieb. Die wesentlichen Herausforderungen für Facility-Services-Anbieter sind vor allem der hohe Personalbedarf und die regulatorischen Eingriffe in die Lohnentwicklung. Die aktuelle Krise in der Immobilienwirtschaft wirkt sich noch nicht wesentlich auf den Markt aus. Der Markt für Facility Services reagiert traditionell postzyklisch. Dämpfende Effekte auf die Marktentwicklung durch geringere Neubaufertigstellungen sind erst in den kommenden Jahren zu erwarten. Die Immobilienwirtschaft befindet sich aufgrund der veränderten Zinssituation, der gestiegenen Rohstoffpreise und der damit verbundenen Zurückhaltung im Transaktions- und Baugeschäft in einer Krise. Die auf den Betrieb spezialisierten Facility-Service-Unternehmen profitieren dagegen von der Transformation, die durch die ESG-Regularien zum CO2 -neutralen Gebäudebetrieb nötig wird: Immobilienbetreiber fragen Beratungsleistungen, Unterstützung bei der Nachhaltigkeitsberichterstattung, Optimierung des Betriebs und Modernisierung der Gebäudetechnik besonders nach. Auch Infrastrukturdienstleister verzeichnen eine steigende Nachfrage nach ESG-konformen Dienstleistungen. Die Zahl der Beschäftigten stieg 2023 um 3,7 %. Die Prognosen für die Umsatzentwicklung in den kommenden Jahren liegen zwischen 5,2 % und 7,4 % pro Jahr. Sofern die Unternehmen weiterhin ausreichend Personal finden, wird sich der Preiseffekt bis 2024 deutlich abschwächen und sich dem langfristigen Durchschnitt von zwei bis drei Prozentpunkten annähern (Quelle: Lünendonk Studie: Facility Service-Unternehmen wachsen 2023 deutlich vom 18. Juli 2024). Die in Deutschland agierenden Facility-Management-Anbieter (FM-Anbieter) erwirtschafteten ihren Umsatz mit infrastrukturellen Services (Gebäudereinigung, Sicherheit, Catering, Parkraumbewirtschaftung und Garten-/Grünanlagenpflege) und technischen Services (Gebäudetechnik, Produktionstechnik, Kleinanlagenbau und Instandhaltung). In diesen Bereichen agiert auch die CBRE GWS IS. Ein weiteres Tätigkeitsfeld der in Deutschland agierenden FM-Anbieter sind die kaufmännischen Leistungen (kaufmännische Verwaltung, Property und Asset Management), in denen die CBRE GWS IS nicht aktiv ist. Die Marktentwicklung ist durch mehrere großen Übernahmen geprägt. Des Weiteren kam es durch Energieeinsparungen und einer Tendenz im Bereich der Nachhaltigkeit zu einem erneuten Wachstum. Das Jahr 2023 ist geprägt von zahlreichen marktrelevanten Übernahmen, darunter auch dem Zusammenschluss von Apleona und Gegenbauer sowie der Übernahme der Bockholdt durch die Strabag PFS. Darüber hinaus haben viele Unternehmen ihre Positionierung durch die Übernahme von kleineren und spezialisierten Dienstleistern gestärkt. Die deutschlandweit wichtigsten Wettbewerber haben sich entweder über die Gebäudereinigung in dem Markt etablieren können oder haben einen Hintergrund aus der Baubranche (Strabag, Apleona, Hochtief). Ein weiteres Kennzeichen des deutschen Marktes, ist die Dominanz von Anbietern mit französischen Wurzeln wie: Spie, Engie, Sodexo und Vinci, die 2023 in Summe ca. EUR 4,2 Mrd. Umsatz auf sich vereinen und alle auf den vorderen 20 Plätzen stehen (Quelle: Lünendonk-Liste 2024; Führende Facility-Service-Unternehmen in Deutschland vom 17. Juni 2024). Die CBRE differenziert sich im Wesentlichen durch ihre Vorgehensweise in der Marktbearbeitung: Durch die Zugehörigkeit zu einem globalen Konzern liegen länder- bzw. Kontinent übergreifende Ausschreibungen im Fokus. Außerdem stellt die weltweite Präsenz in der Nähe des jeweiligen Kunden aus Sicht der Geschäftsführung einen klaren Wettbewerbsvorteil dar. So ist die CBRE für eine möglichst effiziente, kundenorientierte Abwicklung der gewonnenen internationalen Aufträge in Deutschland verantwortlich. Personal Der Personalstand beträgt zum Bilanzstichtag 145 Mitarbeiter (Vorjahr: 144 Mitarbeiter). Im Unternehmen existieren insgesamt zwei lokale Betriebsräte. Der Gesamtbetriebsrat setzt sich entsprechend aus drei Mitgliedern zusammen. Die Mitbestimmung in der Gesellschaft erfolgt nach dem Betriebsverfassungsgesetz. Die Entlohnung erfolgt nach dem geschlossenen Haustarifvertrag mit der IGBCE. B. Umweltschutz Die Gesellschaft ist seit Dezember 2009 nach OHSAS 18001, nach EN ISO 9001 sowie nach EN ISO 14001 zertifiziert. C. Geschäftsverlauf Die zur internen Steuerung verwendeten finanziellen Leistungsindikatoren sind das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) sowie die Umsatzerlöse. Das EBIT für das Geschäftsjahr betrug TEUR 253 (Vorjahr: TEUR 212). Das im Vorjahr prognostizierte EBIT wurde somit erreicht. Die Umsatzerlöse erhöhten sich im Geschäftsjahr auf TEUR 18.219 (Vorjahr: TEUR 16.211). Das Ergebnis nach Steuern erhöhte sich auf TEUR 161 (Vorjahr: TEUR 75). Für weitere Informationen verweisen wir auf den Abschnitt „Ertragslage“. D. Lage der Gesellschaft 1. Ertragslage scroll
Das für das Geschäftsjahr 2023 geplante Umsatzziel von EUR 18,9 Mio. wurde in der Berichtsperiode nicht erreicht. Aber die Umsätze gegenüber dem Vorjahr konnten deutlich gesteigert werden. Die Umsatzerlöse erhöhten sich auf TEUR 18.219 (Vorjahr: TEUR 16.211). Die Gesellschaft hat 2022 ihren Hauptsitz nach Lorsch verlegt, und ist damit nur noch mit einem kleineren Teil direkt im Industriepark Weinheim und bei den Freudenberggesellschaften vertreten. Durch verstärkte Vertriebsentwicklung und regelmäßigen Gesprächsterminen mit dem Einkauf konnte die Zusammenarbeit mit den Freudenberg Gesellschaften verstärkt werden und der Umsatz in nahezu allen Bereichen gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Da in vielen operativen Bereiche Mitarbeiter fehlen, konnte das angestrebte Umsatzziel aber nicht erreicht werden. Das Ergebnis nach Steuern beträgt TEUR 161 (Vorjahr: TEUR 75), wobei die Erhöhung im Wesentlichen auf deutlich gestiegene Umsatzerlöse zurückzuführen ist. Mit der in EMEA unternehmerisch führenden CBRE Limited, UK, ist zum 1. September 2015 das „Global Operating GWS Agreement“ eingeführt worden. Dieses bildet die Grundlage dafür, die assoziierten Gesellschaften auf ein vorbestimmtes Ergebnisniveau zu steuern und damit Ergebnisrisiken in den Landesgesellschaften zu reduzieren. Damit wird die unternehmerische Führung des GWS-Geschäftes auf die britische Gesellschaft konzentriert. Zentrale Vertriebs- und Verwaltungsfunktionen in Großbritannien werden nicht einzeln auf die Landesgesellschaften verrechnet, wie auch Mitarbeiter oder Funktionen von allgemeiner bzw. zentraler Natur, wie z.B. Interne Revision, die in den Landesgesellschaften vorgehalten werden, nicht an die Zentrale einzeln abgerechnet werden. Das „Global Operating GWS Agreement“ wird durch CBRE Limited, UK, einer jährlichen Überprüfung unterzogen, um sicherzustellen, dass die Preisgestaltung in einem angemessenen Verhältnis zum Fremdvergleich steht. Als Benchmark für die Berechnung der Angemessenheit der Verrechnungspreise werden fortan nicht mehr die Umsatzerlöse auf Bruttobasis verwendet, sondern der Deckungsbeitrag (definiert als Umsatzerlöse abzüglich direkt zurechenbarer Aufwendungen). 2. Finanzlage Es besteht eine unternehmensinterne Schuldverschreibung, die die konzerninterne kurzfristige Refinanzierung regelt. Des Weiteren werden im Zuge des Risikomanagements die Zahlungsziele der Lieferanten und der Kunden überprüft und, falls nötig, Handlungsszenarien entwickelt, um die Liquidität sicherzustellen. Die Liquidität war im Berichtsjahr zu keinem Zeitpunkt gefährdet. Der Finanzmittelfonds, bestehend aus Guthaben bei Kreditinstituten, hat sich im Geschäftsjahr um TEUR 214 erhöht und weist zum Bilanzstichtag einen Saldo von TEUR 2.797 (Vorjahr: TEUR 2.583) auf. Die Veränderung ist im Wesentlichen auf Finanzmittelflüsse aus laufender Geschäftstätigkeit zurückzuführen. Investitionen Eine Wesentliche Investitionen war der Ausbau einer Halle in Lorsch, um die Geschäftstätigkeit auszubauen. 3. Vermögenslage Vermögensstruktur scroll
Zur Zusammensetzung des lang- und kurzfristigen Vermögens verweisen wir auf die Ausführungen im Anhang. Kapitalstruktur scroll
Die Eigenkapitalquote beträgt zum Stichtag 12,5 % (Vorjahr: 14,5 %). Das Eigenkapital setzt sich zusammen aus dem gezeichneten Kapital in Höhe von TEUR 25 (Vorjahr: TEUR 25) und der Kapitalrücklage in Höhe von TEUR 1.995 (Vorjahr: TEUR 1.995). Das langfristige Fremdkapital besteht zum Stichtag aus Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen. Insgesamt sieht die Geschäftsführung die wirtschaftliche Lage des Unternehmens als ausreichend gesichert an und erwartet durch die Zugehörigkeit zum CBRE-Konzern weitere Wachstumspotentiale in der Region. Zur Zusammensetzung des kurzfristigen Fremdkapitals verweisen wir auf die Ausführungen im Anhang. Gesamtaussage Die Gesamtentwicklung ist aufgrund der Nichterreichung der Umsatzziele leicht hinter den Erwartungen zurückgeblieben, aber gegenüber dem Vorjahr ist ein positiver Trend zu erkennen. III. Chancen- und Risikobericht sowie Prognosebericht A. Risikobericht 1. Risikomanagementsystem Ziel des Risikomanagementsystems ist es, den wirtschaftlichen Erfolg der Gesellschaft sicherzustellen und etwaige entwicklungsbeeinträchtigende Tatsachen oder bestandsgefährdende Entwicklungen frühzeitig zu erkennen. Die Gesellschaft ist in das konzernweite Risikomanagementsystem der CBRE-Gruppe eingebunden. Darüber hinaus werden durch die Konzerngeschäftsleitung in periodischen Abständen aktuelle Einschätzungen über Risikopotentiale der Gesellschaft vorgenommen und ausgewertet. Ein wesentlicher Teil des Risikomanagementsystems ist eine detaillierte Finanz- und Budgetplanung zu Beginn eines jeden Geschäftsjahres. Hinsichtlich des rechtzeitigen Erkennens von wesentlichen Risiken erfolgt eine regelmäßige Kontrolle der kurz- und langfristigen Unternehmensplanung sowie die regelmäßige Überwachung und Aktualisierung des internen Kontrollsystems. Die Planung wird im Rahmen von quartalsmäßigen Fortschreibungen („Forecast“) an die Änderungen in der Geschäftstätigkeit sowie die Branchenentwicklung und Entwicklung des wirtschaftlichen Umfeldes angepasst. Ferner werden im Rahmen der monatlichen Berichterstattung an die Sektor- bzw. Segmentleitung die Abweichungen zu den Planzahlen analysiert, um mögliche Risiken in den Funktionsbereichen frühzeitig zu erkennen. Darüber hinaus werden regelmäßige, bereichsübergreifende Ergebnisdurchsprachen durchgeführt. Die wesentlichen Erkenntnisse dieser Besprechungen werden operativ dazu genutzt, Kontrollen sowie Effizienzen in den Prozessabläufen zu verbessern. 2. Risiken Im Folgenden werden die Risiken ihrer Bedeutung nach in absteigender Reihenfolge erläutert. Da die CBRE GWS IS nur mit einer begrenzten Anzahl an Großkunden geschäftliche Beziehungen hat, ergeben sich Risiken aus der hohen Abhängigkeit der Gesellschaft mit diesen Kunden. Im Falle einer Nichtverlängerung der bestehenden Verträge oder einer signifikanten Reduzierung des Geschäftsvolumens mit diesen Kunden, hätte dies wesentliche Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens. Aus diesem Grund werden von der Geschäftsführung regelmäßig Besprechung mit den Großkunden angesetzt, um zeitnah Feedback zu erhalten und möglichen Missständen entgegenzuwirken. Um das potenzielles Forderungsausfallrisiko zu minimieren, wurde ein wiederkehrendes Kunden- und Forderungsmanagement sowie Reporting entwickelt. Offenstehenden Forderungen werden monatlich nachverfolgt, berichtet und zeitnahe Gegenmaßnahmen entwickelt. Bekannte Risiken und ungewisse Verpflichtungen, wie insbesondere ausstehende Lieferantenrechnungen und Personalverbindlichkeiten, sind durch ausgewiesene Rückstellungen ausreichend berücksichtigt. Dies beinhaltet auch Verpflichtungen aus Restrukturierungs- und Personalanpassungsmaßnahmen. Zur Absicherung möglicher Verpflichtungen in Zusammenhang mit einem Betrugsfall aus den Vorjahren wurden ebenfalls ausreichend Rückstellungen gebildet. Unternehmensspezifische Risiken ergeben sich zudem aus der möglichen Nichterfüllung vertraglich zugesicherter Leistungen, wenn die Gesellschaft diese nicht erbringt. Daraus stünde dem Kunden ein Sonderkündigungsrecht aus den geschlossenen Mehrjahresverträgen zu. Aus heutiger Sicht sind solchen Risiken nicht bekannt und sehr unwahrscheinlich. Die außenpolitischen Entwicklungen spiegeln sich auch in der Geschäftsentwicklung von CBRE GWS IS wider. Obwohl die direkten Kunden des Unternehmens in der unmittelbaren Umgebung ansässig sind, haben sie Verpflichtungen und Geschäfte weltweit. Hohe Energiekosten und steigende Beschaffungskosten können sich auf zukünftige Preisverhandlungen mit diesen Kunden auswirken. Die Schwäche der Automobilindustrie und anderer wichtiger Industriesektoren wirkt sich nicht direkt auf CBRE GWS IS aus, aber die meisten Kunden des Unternehmens spüren die Auswirkungen der reduzierten Auftragslage in diesen Sektoren. Dies könnte zu einer Veränderung der Geschäftsbeziehungen führen. Erste Anzeichen dafür sind z.B. die Geschäftsbeziehungen mit Vibracoustic, Neuenburg, die im Dezember 2023 beendet wurden. Bestandsgefährdende Risiken für die Gesellschaft werden nicht gesehen. B. Chancenbericht Weiterhin sehen wir große Erfolgsaussichten in der gewählten Spezialisierung auf technische Services (siehe Ausführungen zur Entwicklung der Branche und Gesamtwirtschaft) zu spezialisieren. Die Kompetenzen im Bereich der Plant-Maintenance (Wartung, Instandhaltung und Reparatur von Produktionsstandorten) sowie der Production-Maintenance (Wartung, Instandhaltung und Reparatur von Produktionsanlagen) sollen weiter ausgebaut werden. Hier sind eher Differenzierungsmöglichkeiten und gewinnbringende Tätigkeiten - durch hohe Qualität, Servicegrad und Know-how - möglich, als im Bereich der infrastrukturellen „Soft“-Services, bei denen überwiegend der Preis das ausschlaggebende Moment ist (Bsp. Reinigung). Durch die Zugehörigkeit zum CBRE-Konzern, der sich auf das Real-Estate-Geschäft und zugehörige Dienstleistungen fokussiert hat, erwarten wir eine signifikante Geschäftsausweitung durch die Nutzung bestehender Kundenbeziehungen und durch entsprechende „Cross Selling“- Aktivitäten zu Gunsten unserer Dienstleistungen. Auch die Zusammenarbeit mit der CBRE GWS IFM verspricht für die Zukunft weitere Geschäftsmöglichkeiten. C. Prognosebericht Nach dem abschließenden Umzug vom Industriepark Weinheim ins nahegelegene süd-hessische Lorsch, wird das Jahr 2024 im Zeichen der Neukunden- und Mitarbeitergewinnung, der Optimierung unserer Produktivität und unserer Prozesse, sowie der Bewältigung der Folgen der hohen Inflation stehen. Mit der Veräußerung des Bereiches Neuenburg, muss zusätzlich ein nicht unbeträchtlicher Teil des Umsatzes in 2024 durch Neu-Kunden ersetzt werden. Die anerkannte Qualität der Arbeit, sowie die Einbindung in den CBRE-Konzern stimmen die Gesellschaft zuversichtlich, dass die Ergebnisse in 2024 gehalten und im Folgejahr ausgebaut werden können. Auf Basis des bisher ungeprüften Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2024 ergaben sich Umsatzerlöse in Höhe von EUR 14,1 Mio. sowie ein EBIT in Höhe von EUR -0,6 Mio. Basierend auf der Jahresplanung gehen wir für das Geschäftsjahr 2025 davon aus, dass bei den Umsatzerlösen ein leichter Anstieg im Kerngeschäft zu erwarten ist bei einem angestrebten EBIT von ca. EUR -0,3 Mio.
Lorsch, den 26. November 2025 CBRE GWS Industrial Services GmbH, Lorsch Die Geschäftsführung Felix Klaus Mathiowetz Matthew Alexander Guthrie Forbes David Corral Elena Gifon Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva scroll
Passiva scroll
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023scroll
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023I. Allgemeine Angaben 1. Jahresabschluss Die CBRE GWS Industrial Services GmbH, Lorsch, (im Folgenden auch „CBRE GWS IS“ genannt) ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB und gemäß § 264 HGB verpflichtet, einen Jahresabschluss sowie einen Lagebericht aufzustellen. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Darmstadt unter HRB 102977 eingetragen und hat ihrem Firmensitz in der Carl-Benz-Straße 2-6, 64653 Lorsch, Deutschland. Der Jahresabschluss der CBRE GWS Industrial Services GmbH, Lorsch, wird nach den für alle Kaufleute geltenden allgemeinen handelsrechtlichen Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften der §§ 265 ff. HGB und ergänzenden Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. II. Angaben zu den Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweismethoden 1. Bilanzierung und Bewertung der Aktivposten Sachanlagen sind mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Die Anschaffungskosten umfassen auch die einzeln zuzuordnenden Anschaffungsnebenkosten und die nachträglichen Anschaffungskosten. Anschaffungspreisminderungen werden abgesetzt. Für die Abschreibung der Betriebs- und Geschäftsausstattung werden Nutzungsdauern von 1 bis 10 Jahren angesetzt. Anschaffungskosten von abnutzbaren beweglichen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Geschäftsjahr der Anschaffung in voller Höhe als Betriebsausgaben erfasst, wenn die Anschaffungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für den einzelnen Vermögensgegenstand EUR 800 nicht übersteigen. Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und/oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d.h., soweit die voraussichtlichen Verkaufspreise abzüglich der bis zum Verkauf anfallenden Kosten zu einem niedrigeren beizulegenden Wert führen, wurden entsprechende Abwertungen vorgenommen. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Die Ermittlung der Anschaffungskosten bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen erfolgt anhand des Durchschnittswertverfahrens. Die unfertigen Leistungen sind zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten die aktivierungspflichtigen Bestandteile gemäß § 255 Abs. 2 HGB. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Die in den sonstigen Vermögensgegenständen enthaltenen Rückdeckungsversicherungsansprüche werden zu den fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Die flüssigen Mittel sind zu Nennwerten bewertet. 2. Bilanzierung und Bewertung der Passivposten Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft sowie Rücklagen werden zum Nennbetrag bilanziert. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach versicherungsmathematischen Methoden (Projected Unit Credit Method) auf Basis der Heubeck- Richttafeln 2018 G ermittelt. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 3,00 % (Vorjahr: 3,00 %) und Rentensteigerungen von jährlich 2,20 % (Vorjahr: 2,20 %) zugrunde gelegt sowie eine Fluktuation gemäß Standardwert unterstellt. Der zugrunde gelegte Rechnungszins für die Abzinsung der Pensionsverpflichtung wurde gemäß RückAbzinsV unter Berücksichtigung von § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB in Höhe des von der Deutschen Bundesbank ermittelten und veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen zehn Jahre für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren mit 1,83 % (Vorjahr: 1,78 %) angesetzt. Bei der Anwendung eines durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen sieben Jahre von 1,75 % (Vorjahr: 1,44 %) im Geschäftsjahr 2023 ergibt sich gemäß § 253 Abs. 6 HGB ein Unterschiedsbetrag von TEUR 90 (Vorjahr: TEUR 441); dieser ist zur Ausschüttung gesperrt, jedoch nicht zur Abführung im Rahmen eines Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags. Die sonstigen Rückstellungen sind so bemessen, dass die erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen berücksichtigt sind. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden, von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten, durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen passiviert. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Aus Vereinfachungsgründen erfolgt die unterjährige Verbuchung mit dem Devisenkassamittelkurs vom letzten Tag des Vormonats. Bilanzposten werden zum Stichtag wie folgt bewertet: Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten sowie liquide Mittel oder kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährung werden gem. § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. III. Erläuterungen zu Bilanzposten Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Der Anlagenspiegel ist dem Anhang als Anlage beigefügt. Die Vorräte belaufen sich in Summe auf TEUR 1.355 (Vorjahr: TEUR 934) und setzen sich zusammen aus Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen in Höhe von TEUR 30 (Vorjahr: TEUR 231) und Unfertigen Leistungen in Höhe von TEUR 1.325 (Vorjahr: TEUR 702). Sämtliche Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 4.570 (Vorjahr: TEUR 4.392) sowie Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe.von TEUR 1.132 (Vorjahr: TEUR 2.722) resultieren aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr und haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Forderungen gegen den Gesellschafter existieren - wie im Vorjahr - nicht. Unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden Forderungen gegen ein Versicherungsunternehmen ausgewiesen. Unter Berücksichtigung weiterer Prämienzahlungen und Zinserträge ergibt sich zum 31. Dezember 2023 ein Aktivwert aus der Rückdeckungsversicherung von TEUR 2.625 (Vorjahr: TEUR 2.628), der kein Deckungsvermögen im Sinne von § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB darstellt. Die Restlaufzeit des Aktivwertes aus der Rückdeckungsversicherung beträgt mehr als ein Jahr. Das Eigenkapital setzt sich aus dem gezeichneten Kapital i. H. v. TEUR 25 (Vorjahr: TEUR 25) sowie der Kapitalrücklage in Höhe von TEUR 1.995 (Vorjahr: TEUR 1.995) zusammen. Rückstellungspflichtige Pensionsverpflichtungen bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 5.732 (Vorjahr: TEUR 6.047). Hinsichtlich der Bewertung verweisen wir auf die Ausführungen unter II. Angaben zu den Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweismethoden. Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen: scroll
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen i. H. v. TEUR 4.244 (Vorjahr: TEUR 1.673) resultieren mit TEUR 1.839 (Vorjahr: TEUR 1.673) im Wesentlichen aus der Abführung der Jahresergebnisse der Geschäftsjahre 2019 bis 2023 gegenüber der CBRE Germany Holdings GmbH (Gesellschafter); bei den verbleibenden Verbindlichkeiten handelt es sich um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 88 (Vorjahr: TEUR 331). Sämtliche Verbindlichkeiten sind - wie im Vorjahr - innerhalb eines Jahres fällig. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gesellschaft erzielt ihre Umsatzerlöse nahezu ausschließlich im Inland. Die Umsatzerlöse mit Dritten betragen TEUR 17.834 (Vorjahr: TEUR 16.001) und die Umsätze mit verbundenen Unternehmen TEUR 385 (Vorjahr: TEUR 210). Die Umsatzerlöse gliedern sich nach Regionen wie folgt: scroll
Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 603 (Vorjahr: TEUR 2.614) beinhalten im Wesentlichen Erträge aus dem Global Operating GWS Agreement. Im Geschäftsjahr kam es zu keinen periodenfremden Erträgen. Die anderen aktivierten Eigenleistungen in Höhe von TEUR 16 (Vorjahr 164) resultieren wie im Vorjahr im Wesentlichen aus Eigenleistungen im Zusammenhang mit dem Umzug in das neue Bürogebäude und die Werkshalle in Lorsch. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 3.839 (Vorjahr: TEUR 3.237) beinhalten im Wesentlichen Aufwendungen für externes Personal in Höhe von TEUR 1.355 (Vorjahr: TEUR 1.273), Beratungsaufwand in Höhe von TEUR 849 (Vorjahr: TEUR 843) sowie Mietaufwendungen in Höhe von TEUR 453 (Vorjahr: TEUR 496). Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 111 (Vorjahr: TEUR 103) stellen Zinsaufwendungen für langfristige Rückstellungen dar und beinhalten Aufwendungen aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellung in Höhe von TEUR 107 (Vorjahr: TEUR 103). Sonstige Steuern Hierbei handelt es sich um Kfz-Steuern und Bauabzugssteuer. V. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse Es bestehen - wie im Vorjahr - keine Haftungsvereinbarungen zu anderen Konzerngesellschaften oder externen Gesellschaften. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen gliedern sich wie folgt: scroll
Bei allen Verträgen handelt es sich um Operating Lease, das zu keiner Bilanzierung der Objekte bei der Gesellschaft führt. Der Vorteil dieser Verträge liegt in der geringeren Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb und im Wegfall des Verwertungsrisikos. Risiken könnten sich aus der Vertragslaufzeit ergeben, sofern die Objekte nicht mehr vollständig genutzt werden könnten, wofür es derzeit keine Anzeichen gibt. Neben den dargelegten sonstigen finanziellen Verpflichtungen sowie Haftungsverhältnissen existieren keine außerbilanziellen Geschäfte, die für die Finanzlage der Gesellschaft von Bedeutung wären. Mitarbeiter Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 141 (Vorjahr: 149) Arbeitnehmer (ohne Geschäftsführer, Auszubildende und Dauerabwesende) bei der Gesellschaft beschäftigt. Hiervon waren 134 (Vorjahr: 139) Mitarbeiter operativ und 7 (Vorjahr: 10) Mitarbeiter nicht operativ tätig. Geschäftsführung Während des Geschäftsjahres vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und bis zur Bilanzaufstellung gehören folgende Personen der Geschäftsführung an:
Gesamtbezüge der Geschäftsführung Keiner der Geschäftsführer hat von der Gesellschaft Geschäftsführerbezüge erhalten. Konzernabschluss Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der CBRE Group Inc., Los Angeles, Kalifornien/USA, (kleinster und größter Konsolidierungskreis) einbezogen. Der von dieser Gesellschaft aufzustellende Konzernabschluss wird in englischer Sprache veröffentlicht. Als verbundene Unternehmen werden entsprechend der Definition des § 271 Abs. 2 HGB alle zum Konsolidierungskreis der CBRE Group Inc. zu rechnenden Mutter- und Tochterunternehmen angesehen. Der Konzernabschluss ist erhältlich unter: www.cbre.com Nachtragsbericht Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen auf den vorliegenden Jahresabschluss haben.
Lorsch, den 26. November 2025 CBRE GWS Industrial Services GmbH, Lorsch Felix Klaus Mathiowetz Matthew Alexander Guthrie Forbes David Corral Aragón Elena Gifon Mit Gesellschafterbeschluss vom 9. Dezember 2025 wurde der Jahresabschluss festgestellt. Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023scroll
scroll
scroll
1
Die Vorjahresangabe musste aufgrund eines Fehlers angepasst werden Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die CBRE GWS Industrial Services GmbH, Lorsch Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der CBRE GWS Industrial Services GmbH, Lorsch, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der CBRE GWS Industrial Services GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 26. November 2025 KPMG AG Tokple, Wirtschaftsprüfer Brzenk, Wirtschaftsprüfer |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
1 nahegelegene Organisation
Bauträger für andere Gebäude und Bauwerke
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen