Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 201109
Eingetragen
18.2.1977
Branche
Herstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenHerstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Schneidwaren und Bestecken aus unedlen Metallen
Gegenstand
Herstellung und Vertrieb von Friseurstühlen, Bürostühlen, ärztlichen Behandlungsstühlen und Tischen, sowie sonstigen artverwandten Geräten und Waren aus Metall und Kunststoff mit entsprechendem Zubehör. Die Gesellschaft darf andere Unternehmen gleicher oder ähnliche Art übernehmen, vertreten und sich an solchen Unternehmen beteiligen,

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Kristina Greiner
seit 2.10.2015
Geschäftsführer
Katja Bärlin-Greiner
seit 2.10.2015
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (3)

NameAnteil
44.50%
Katja Bärln-Greiner
37.50%

Gesellschafter
Beta

2 von 3 Anteilseignern sichtbar

Name
Ort
Anteil
Kristina Greiner
Marbach am Neckar
44.50%
Katja Bärlin-Greiner
Pleidelsheim
37.50%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Greiner GmbH

Pleidelsheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

AKTIVA

2023
EUR
2022
EUR
ANLAGEVERMÖGEN
Immaterielle Vermögensgegenstände 29.141,00 22.274,00
Sachanlagen
Technische Anlagen und Maschinen 25.948,00 91.515,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 342.813,00 293.911,00
368.761,00 385.426,00
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 650.004,00 620.004,00
Beteiligungen 472.219,10 472.219,10
1.122.223,10 1.092.223,10
1.520.125,10 1.499.923,10
UMLAUFVERMÖGEN
Vorräte 3.103.786,00 3.147.461,00
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.448.109,27 1.454.286,89
- davon gegen verbundene Unternehmen: EUR 227.253,00 (Vorjahr: EUR 42.073,00)
Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 153.652,65 402.271,38
4.705.547,92 5.004.019,27
RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 14.142,00 37.320,00
6.239.815,02 6.541.262,37

PASSIVA

2023
EUR
2022
EUR
EIGENKAPITAL
Gezeichnetes Kapital 255.645,94 255.645,94
Kapitalrücklage 837.000,00 837.000,00
Verlustvortrag -653.425,63 -786.899,69
Jahresüberschuss 87.134,38 133.474,06
526.354,69 439.220,31
RÜCKSTELLUNGEN 2.884.163,00 3.003.099,20
VERBINDLICHKEITEN 2.829.297,33 3.098.942,86
- davon Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten: EUR 323.541,40 (Vorjahr: EUR 382.383,56)
6.239.815,02 6.541.262,37

ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS IM GESCHÄFTSJAHR 2023

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
1. Jan. 2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31. Dez. 2023
EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Software 133.266,11 18.395,70 0,00 151.661,81
SACHANLAGEN
Technische Anlagen und Maschinen 112.656,71 0,00 60.440,00 52.216,71
Mietereinbauten 17.272,07 0,00 0,00 17.272,07
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.044.882,65 220.675,94 184.641,83 1.080.916,76
1.174.811,43 220.675,94 245.081,83 1.150.405,54
FINANZANLAGEN
Anteile an verbundenen Unternehmen 620.004,00 30.000,00 0,00 650.004,00
Beteiligungen 472.219,10 0,00 0,00 472.219,10
1.092.223,10 30.000,00 0,00 1.122.223,10
2.400.300,64 269.071,64 245.081,83 2.424.290,45
KUMULIERTE ABSCHREIBUNGEN
1. Jan. 2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31. Dez. 2023
EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Software 110.992,11 11.528,70 0,00 122.520,81
SACHANLAGEN
Technische Anlagen und Maschinen 21.141,71 5.127,00 0,00 26.268,71
Mietereinbauten 14.557,07 300,00 0,00 14.857,07
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 753.686,65 171.458,94 184.626,83 740.518,76
789.385,43 176.885,94 184.626,83 781.644,54
FINANZANLAGEN
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
900.377,54 188.414,64 184.626,83 904.165,35
NETTOBUCHWERTE
31. Dez. 2023
EUR
31. Dez. 2022
EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Software 29.141,00 22.274,00
SACHANLAGEN
Technische Anlagen und Maschinen 25.948,00 91.515,00
Mietereinbauten 2.415,00 2.715,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 340.398,00 291.196,00
368.761,00 385.426,00
FINANZANLAGEN
Anteile an verbundenen Unternehmen 650.004,00 620.004,00
Beteiligungen 472.219,10 472.219,10
1.122.223,10 1.092.223,10
1.520.125,10 1.499.923,10

Der Jahresabschluss und Lagebericht der Greiner GmbH, Pleidelsheim, in der zur Offenlegung bestimmten Form entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht habe ich den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt:

"BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Greiner GmbH, Pleidelsheim.

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der Greiner GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Greiner GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 202 3 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle."

 

Leutenbach, den 15. Mai 2024

Felchle, Wirtschaftsprüfer

Bei Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor meiner erneuten Stellungnahme, sofern hierbei mein Bestätigungsvermerk zitiert oder auf meine Prüfung hingewiesen wird; ich weise insbesondere auf § 328 HGB hin.

 

23OL R Greiner

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023
EUR
2022
EUR
Rohergebnis 10.641.885,41 10.066.886,58
Personalaufwand
Löhne und Gehälter -5.633.094,57 -5.034.857,13
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -1.215.989,99 -1.112.658,45
- davon für Altersversorgung: EUR 11.772,00 (Vorjahr: EUR 47.282,00)
-6.849.084,56 -6.147.515,58
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -188.414,64 -188.096,85
Sonstige betriebliche Aufwendungen -3.413.421,18 -3.461.831,95
Erträge aus Beteiligungen 15.000,00 15.000,00
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 4.065,80 2.965,17
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -94.986,17 -89.570,74
- davon aus der Abzinsung: EUR 46.041,00 (Vorjahr: EUR 49.520,00)
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -25.086,28 -61.884,57
Ergebnis nach Steuern 89.958,38 135.952,06
Sonstige Steuern -2.824,00 -2.478,00
Jahresüberschuss 87.134,38 133.474,06

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

A. WESENTLICHE BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZE

Die Gesellschaft ist mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S. § 267 HGB. Von den ihr gemäß § 288 HGB eingeräumten Erleichterungen bei der Aufstellung des Anhangs macht die Gesellschaft zum Teil Gebrauch.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses werden hinsichtlich der Bewertung und des Ausweises die Vorschriften des HGB und des GmbHG beachtet. Bei der Bilanzierung und Bewertung der einzelnen Posten werden die folgenden Grundsätze angewandt:

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und linear abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen erfolgen planmäßig über die voraussichtliche Nutzungsdauer. Hierbei wird die lineare Abschreibungsmethode angewandt. Geringwertige Wirtschaftsgüter im Sinne des Einkommensteuergesetzes werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben.

Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Vorräte werden unter Beachtung des Niederstwertprinzips zu den Anschaffungs- oder Herstellungskosten, die in angemessenem Umfang Gemeinkosten enthalten, bewertet. Abschläge für veraltete oder ungängige Ware werden in angemessenem Umfang vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert angesetzt. Forderungen in Fremdwährung werden mit dem Kurs bei Begründung der Forderungen oder mit dem niedrigeren Kurs zum Stichtag bewertet. Zweifelhafte Forderungen werden mit ihrem wahrscheinlichen Wert angesetzt, uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung auf den nicht einzelwertberichtigten Bestand der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gebildet.

Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Soweit Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr zu passivieren sind, werden diese mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Rückstellungen berücksichtigen alle am Bilanzstichtag erkennbaren ungewissen Verbindlichkeiten und Risiken.

Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Anwendung des modifizierten Teilwertverfahrens errechnet. Dabei wurde ein Zinssatz von 1,82% zugrunde gelegt. Der Renten- und Gehaltstrend wurden mit 0% angesetzt. Als Berechnungsgrundlage dienten die "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck. Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB aus der Berechnung des Erfüllungsbetrages mit dem 10-Jahresdurchschnittszinssatz statt des 7-Jahresdurchschnittszinssatzes beläuft sich auf EUR 21.424.

Verbindlichkeiten werden zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Erfüllungsbeträgen liegen, werden die Verbindlichkeiten zu den höheren Tageswerten angesetzt. Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden mit dem Kurs bei Begründung der Verbindlichkeit oder dem höheren Kurs zum Stichtag bewertet.

B. ERLÄUTERUNGEN ZUM JAHRESABSCHLUSS

I. Angaben zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens sind nachfolgend dargestellt.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Von den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen haben TEUR 30 und von den sonstigen Vermögensgegenständen haben TEUR 19 eine Laufzeit von über einem Jahr bis fünf Jahre. Alle anderen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von maximal einem Jahr.

3. Verbindlichkeiten

Restlaufzeit
2023
TEUR
< 1 Jahr
TEUR
>1 Jahr
TEUR
> 5 Jahre
TEUR
2022
TEUR
< 1 Jahr
TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 323 59 264 14 382 59
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 321 321 0 0 433 433
Sonstige Verbindlichkeiten 2.185 2.185 0 0 2.284 2.284
2.829 2.565 264 14 3.099 2.776

Außer den üblichen Eigentumsvorbehalten bestanden zum Bilanzstichtag keine Sicherheiten für Verbindlichkeiten. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind solche gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 736 enthalten.

C. SONSTIGE ANGABEN

1. Haftungsverhältnisse

Zum Bilanzstichtag bestehen keine Eventualverbindlichkeiten oder andere Haftungsverhältnisse.

2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus zwei jährlich kündbaren Mietverträgen bestehen Verpflichtungen in Höhe von TEUR 662 p.a. Weiterhin resultieren Verpflichtungen aus diversen Leasingverträgen. Die finanziellen Verpflichtungen aus den vorgenannten Verträgen insgesamt verteilen sich auf folgende Jahre:

TEUR
2024 747
2025 47
2026 und später 29
823

Platzhalter für "Entwicklung des Anlagevermögens"

3. Angaben zur Geschäftsführung

Im Berichtsjahr waren Herr Siegfried Greiner, Dipl.-Wirtschaftsingenieur (FH), Pleidelsheim, und Frau Kristina Greiner, Dipl.-Betriebswirt (BA), Marbach, zu Geschäftsführern der Gesellschaft bestellt. Auf die Angaben über die Gesamtbezüge der Geschäftsführer gemäß § 285 Nr. 9 HGB wird in Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

4. Beschäftigte Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer betrug:

2023 2022
Arbeiter 81 85
Angestellte 41 38
122 123

5. Anteilsbesitz

Die Gesellschaft hält Beteiligungen im Sinne des § 271 Abs. 1 HGB an folgenden Unternehmen:

Anteile
%
Eigenkapital
TEUR
Jahresergebnis
TEUR
TE-WA-POL Sp.z.o.o., Zgorzelec, Polen 100,0 1 -133
L&G Machinery Co. Ltd., Taicang, China 38,6 38 -6

6. Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 87.134,38 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Pleidelsheim, den 15. Mai 2024

Die Geschäftsführung

Siegfried Greiner

Kristina Greiner

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTJAHR 2023

1. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs

Trotz der anhaltend schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen hat sich das Geschäft der Greiner GmbH gut entwickelt. Im Geschäftsjahr 2023 wurden Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 18.638 erzielt. Damit konnten die Umsätze im Berichtsjahr gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.373 bzw. 8,0% gesteigert werden. Das Ziel der Geschäftsleitung, bei den Umsatzerlösen den Wert von EUR 19,5 Mio. zu erreichen, wurde damit jedoch nicht erreicht.

Im Berichtsjahr lag der Focus auf der Neugewinnung von Kunden. Hierfür wurden die Marke und die Produkte verstärkt auf Messen vor- und ausgestellt. Zusätzlich wurden Produkteinführungen und Produktschulungen im Kundencenter am Betriebsstandort durchgeführt, um den persönlichen Kontakt zu den Vertriebspartnern zu festigen. So gelang es, die Inlandsumsätze nach dem starken Zuwachs im Vorjahr nochmals um 11,7% zu steigern. Auch im Ausland wurde eine Umsatzsteigerung von 3,5% erzielt. Diese vergleichsweise geringere Erhöhung lag insbesondere an den verhaltenen Auftragseingängen aus den arabischen Märkten.

Die Entwicklung in allen drei Produktsparten der Greiner GmbH verlief dabei positiv. Die größte Umsatzsteigerung mit 9,5% war in der weiterhin umsatzstärksten Sparte "medbest - medizinische Liegen und Stühle" zu verzeichnen. Die Sparte "traffic - Fahrzeug- und Sondersitze" trug mit einer Erlössteigerung von 5,2%, die Sparte "hairline - Friseurstühle und -waschsessel" mit einer solchen von 6,7% zum Umsatzwachstum bei.

Die Anteile der einzelnen Produktbereiche am Gesamtumsatz betrugen (Vorjahreswerte in Klammern):

medbest - medizinische Liegen und Stühle 54,9 (54,1) %;
traffic - Fahrzeug- und Sondersitze 29,2 (30,0) %;
hairline - Friseurstühle und -waschsessel 14,3 (14,4) %;
Großkunden, OEM-Produkte, sonstige Umsätze 1,6 (1,5) %.

Der Exportanteil betrug 43,9 (45,8) %.

Die Materialeinsatzquote hat sich im Berichtsjahr wie schon im Vorjahr um einen Prozentpunkt erhöht. Durch Optimierungen in der Produktentwicklung und gezielte Absatzsteuerung hin zu renditestärkeren Produkten soll dieser Trend umgekehrt werden. Die Mitarbeiteranzahl ist um jahresdurchschnittlich eine Person gesunken. Sonderzahlungen, erforderliche Anpassungen der Vergütungen und vermehrt höher bezahlte Arbeitnehmer im Angestelltenverhältnis führten jedoch zu einem Anstieg des Personalaufwands um TEUR 701. Hierdurch ist auch die Quote im Verhältnis zur Betriebsleistung um einen Prozentpunkt angestiegen. Die sonstigen Aufwendungen liegen in etwa auf dem Niveau des Vorjahres, durch die im Berichtsjahr um TEUR 1.335 höhere Betriebsleistung konnte die Quote hier um zwei Prozentpunkte verringert werden.

Insgesamt führten die oben genannten Entwicklungen dazu, dass im Geschäftsjahr 2023 ein positives Ergebnis vor Ertragsteuern in Höhe von TEUR 112 und ein Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 87 erwirtschaftet wurde. Diese Daten liegen unter jenen des Vorjahres und unter den geplanten Werten, können angesichts des schwierigen Marktumfeldes jedoch noch als zufriedenstellend gewertet werden.

2. Lage des Unternehmens

Die Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft hat sich im Vergleich zum Vorjahr weiter verbessert. Zum Bilanzstichtag 2023 konnte das Eigenkapital durch den erzielten Jahresüberschuss auf TEUR 527 erhöht werden. Die Eigenkapitalquote ist um zwei Prozentpunkte angestiegen und beträgt nun 9%.

Die Anteile des langfristig gebundenen Vermögens sowie der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände in der Vermögenstruktur sind nahezu konstant geblieben. Rund die Hälfte der Aktiva entfällt auf die Vorräte, die wie in den Vorjahren vorsichtig bewertet wurden. Bei den Vorratsbeständen konnten die Roh-, Hils- und Betriebsstoffe um TEUR 244 vermindert werden, nahezu fertige Erzeugnisse, die in den ersten Tagen des Geschäftsjahres 2024 ausgeliefert wurden, haben sich dagegen um TEUR 200 erhöht. Die Finanzierung des Vermögens erfolgt unverändert hauptsächlich durch den Familienkreis der Gesellschafter.

Wesentliche Positionen in der Kapitalstruktur sind die Rückstellung für Pensionen mit einem Anteil von 41% sowie Darlehen von Gesellschaftern oder diesen nahestehenden Personen mit einem Anteil von 17% der Passiva. Diese Verpflichtungen bestehen ausschließlich gegenüber Mitgliedern der Familie Greiner und könnten damit als stille Reserven der Gesellschaft betrachtet werden.

3. Risiko- und Chancenbericht

Risiken der zukünftigen Entwicklung, die wesentliche Einflüsse auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage haben, könnten sich aus den Folgen der fortdauernden Kriege in der Ukraine sowie im Nahen Osten und der hieraus resultierenden Unsicherheiten ergeben. Weiterhin wird genau zu beobachten sein, ob sich die insbesondere im Inlandsmarkt eher verhaltene Konsum- und Investitionsneigung auf den Geschäftsbereich der Greiner GmbH auswirkt. Die Probleme am Beschaffungsmarkt haben sich aktuell zwar vermindert, die Einkaufspreise befinden sich jedoch auf einem sehr hohen Niveau.

Die Geschäftsführung der Gesellschaft hat auf die Entwicklung am Beschaffungsmarkt mit Anpassungen bei den Verkaufspreisen reagiert. Gleichzeitig wird die Suche nach und der Geschäftsaufbau mit zusätzlichen oder alternativen Lieferanten weiter intensiv vorangetrieben. Durch den in den Vorjahren zielgerichtet erfolgten Aufbau der Lagerbestände ist die Produktions- und Lieferfähigkeit auch bei dem zukünftig geplanten Umsatzwachstum gewährleistet.

Am Absatzmarkt ist die Gesellschaft aufgrund der Diversifizierung ihrer Produkte in die drei Sparten "hairline", "medbest" und "traffic" von der Entwicklung einzelner Märkte bzw. Branchen geringer abhängig. Die Hinzugewinnung neuer Kunden und das Feedback langjähriger Geschäftspartner bestätigen, dass die "Marke Greiner" vom Markt anerkannt wird. Entscheidend für den zukünftigen Erfolg ist jedoch, dass die kontinuierlich erfolgenden Entwicklungs-, Produktionsoptimierungs- und Vertriebstätigkeiten zu Erlösen mit höheren Margen führen.

Dem Wettbewerb am Markt, vor allem durch die Konkurrenz aus asiatischen Ländern, wird durch Erfahrung, Innovation, Flexibilität, Zuverlässigkeit und ein hohes Maß an Qualität begegnet.

In finanzieller Hinsicht bestehen geringe Risiken, da die Gesellschaft überwiegend durch Fremdkapital des Unternehmens- und Familienkreises Greiner finanziert ist. Die Liquiditätslage ist weiterhin zufriedenstellend, es sind diesbezüglich keine Engpässe zu erwarten. Die Gesellschaft verfügt im Wesentlichen über einen solventen Kundenstamm.

4. Prognosebericht

Der Umsatz in den ersten vier Monaten des Jahres 2024 hat sich im Vorjahresvergleich sehr positiv entwickelt. Falls sich aus den im vorangegangenen Punkt genannten Unsicherheiten nicht deutliche Geschäftseinbrüche ergeben, erwartet die Geschäftsführung im Geschäftsjahr 2024 weiter ansteigende Verkaufserlöse. Um die hierfür höheren Stückzahlen produzieren zu können, wurden in den vergangenen Jahren erhebliche Investitionen im Personal- und Fertigungsbereich getätigt. Dieser Prozess wird fortgeführt, auch die Produktionsabläufe sollen weiter optimiert werden. Zudem wird bei der Neu- und Fortentwicklung der Produkte verstärkt darauf geachtet, die Komplexität bei deren Produktion und damit die Herstellkosten zu vermindern.

In allen Geschäftsbereichen wird kontinuierlich an Neu- und Weiterentwicklungen von Produkten gearbeitet, die die Möglichkeit eröffnen, zusätzliche Marktpotentiale auszuschöpfen und zusätzliche Umsätze zu generieren. Im Bereich "medbest - medizinische Liegen und Stühle" wird die Operations- und Versorgungsliege "multiline ACX+" neu am Markt eingeführt. Diese Liege mit durchleuchtbarem Beinteil wurde für die stark wachsende Zahl an ambulanten OP-Zentren entwickelt. Die Sparte "hairline - Friseurstühle und -waschsessel" wird durch die neu entwickelte, schwenkbare Waschanlage "Rondolore" ergänzt. Letztere steht kurz vor ihrer Markteinführung. Erste Musterlieferungen für Ausstellungszwecke bei Händlern sind bereits erfolgt. In der Sparte "traffic - Fahrzeug- und Sondersitze" hat der Verkaufsstart der "Retro Classic Sitze" bereits begonnen, erste Aufträge wurden ausgeliefert. Weiterhin wurde als Ergänzung zu den bestehenden Sitzen ein "Klimasitz" mit Belüftung im Rückenpolster entwickelt.

Vertrieblich ist im Geschäftsjahr 2024 unter anderem geplant, in allen Sparten an wichtigen Messen präsent zu sein. Im Bereich "medbest - medizinische Liegen und Stühle" sind dies die Messen "Arab Health" in Dubai und "Medica" in Düsseldorf. Zusätzlich wird die Greiner GmbH auch auf medizinischen Kongressen teilnehmen, um den direkten Kontakt zu den Produktanwendern zu pflegen. Die Produkte in der Sparte "traffic - Fahrzeug- und Sondersitze" werden auf der "Classic Messe" in Essen und der "Off-Road-Messe" in Bad Kissingen aus- und vorgestellt. Im Bereich "hairline - Friseurstühle und -waschsessel" werden die Produkte erstmalig auf der Messe "Top Hair" in Düsseldorf gezeigt. Der Schwerpunkt der Präsentation wird hier auf der neu entwickelten, schwenkbaren Waschanlage "Rondolore" liegen.

Die Zusammenarbeit mit spezialisierten Beratungsdienstleistern zur Optimierung der Betriebsabläufe werden fortgesetzt. Auch die Arbeiten zur Zertifizierung für das Umweltmanagement nach ISO 14001 sind weiter im Gange. Die Zertifizierung soll im Laufe des Jahres 2024 erfolgen.

In Anbetracht der aktuell fortdauernden weltweiten Krisensituationen ist eine Prognose für den weiteren Geschäftsverlauf lediglich mit entsprechender Unsicherheit abzugeben. Ziele der Geschäftsführung sind, die Umsatzerlöse im laufenden Geschäftsjahr 2024 weiter zu steigern, die Rentabilität zu erhöhen und dadurch ein positives Ergebnis zu erreichen, das über jenem des Jahres 2023 liegt.

 

Pleidelsheim, im Mai 2024

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