GSK Großraum-Spedition Kottmeyer GmbH
Selbe AdresseErbringung von Logistikdienstleistungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Arne Lingemann seit 24.1.2023 | Prokura |
Christian Richter seit 4.7.2022 | Prokura |
Mick Werl seit 20.4.2022 | Prokura |
Jacek Sierka seit 20.4.2022 | Prokura |
Michael Wolf seit 20.4.2022 | Prokura |
Andreas Kahl seit 16.6.2021 | Prokura |
Markus Ehses seit 16.6.2021 | Prokura |
Thorsten Sembach seit 16.4.2021 | Prokura |
Mario Helms seit 24.8.2020 | Prokura |
Claudia Waldschütz seit 18.3.2019 | Prokura |
Martin Thomas Heinisch seit 18.3.2019 | Prokura |
Axel Prume seit 18.3.2019 | Prokura |
Christiane Bauer seit 18.3.2019 | Prokura |
Ralf Wieland seit 22.9.2015 | Geschäftsführer |
Thomas Drechsler seit 9.1.2015 | Prokura |
Dirk Kandler seit 9.1.2015 | Prokura |
Roman Fraude seit 9.1.2015 | Prokura |
Thorsten Heuser seit 28.9.2012 | Geschäftsführer |
Martin Zöllner seit 29.2.2012 | Prokura |
Rüdiger Bausch seit 29.6.2010 | Prokura |
Jens Uhlmann seit 29.6.2010 | Prokura |
Hans Volk seit 29.6.2010 | Prokura |
Stephan Meixner seit 29.6.2010 | Prokura |
Daniel Jakus seit 29.6.2010 | Prokura |
Markus Oehlke seit 29.6.2010 | Prokura |
Willi Emons seit 29.6.2010 | Prokura |
Lars Loth seit 29.6.2010 | Prokura |
Ulf Kühnreich seit 29.6.2010 | Prokura |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Emons Spedition GmbHKölnJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Lagebericht für das Geschäftsjahr 2021Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell Gegenstand des Unternehmens innerhalb der Emons Gruppe sind Speditionsdienstleistungen im Bereich der innerdeutschen- sowie der europäischen Landverkehre. Zu diesem Zweck unterhält die Emons Spedition GmbH ein Stückgutnetzwerk in Deutschland mit Umschlaglägern an verschiedenen Standorten. Zusätzlich werden Dienstleistungen rund um diese Transportgeschäfte angeboten, wie zum Beispiel Verzollungen, kurze Zwischenlagerungen und Kommissionierungen sowie verschiedene informationsbezogene Dienstleistungen. Niederlassungen Die Niederlassungen der Emons Spedition GmbH sind Teil eines Stückgutnetzwerkes innerhalb der Emons Gruppe. Die Gesellschaft unterhält Niederlassungen in Augsburg, Bayreuth, Bexbach, Berlin, Chemnitz, Darmstadt, Dresden, Duisburg, Erfurt, Frankfurt (Oder), Karlsruhe, Kenzingen, Koblenz, Köln, Leipzig, Magdeburg, München, Neubrandenburg, Nürnberg, Saterland, Schwerin, Stuttgart und Villingen. Ziele und Strategien Nachhaltigkeit generell und dabei insbesondere Umweltschutz haben für Emons einen besonders hohen Stellenwert. Zu unseren grundsätzlichen Zielen gehört ein effizienter Umgang mit Ressourcen und die Minimierung von Umweltbelastungen; entsprechend verpflichten wir uns unter wirtschaftlichen Überlegungen, die neueste verfügbare Technologie einzusetzen, um Ressourcen zu schonen und die Effizienz zu steigern. Bei der Wahl unserer Standorte sowie unserer Partner bemühen wir uns, diese so zu wählen oder dahin zu entwickeln, dass sie uns bei der Erreichung unserer Umweltziele unterstützen. Als Partner sehen wir Lieferanten, Dienstleister und insbesondere durch uns eingesetzte Transportunternehmer. Auch unsere Mitarbeiter schulen wir regelmäßig, um ihnen das notwendige Wissen zum Betrieb eines funktionierenden Umweltmanagementsystems zukommen zu lassen. Ein weiteres erklärtes Ziel ist es, unseren Mitarbeitern ein erweitertes Mobilitätskonzept anzubieten, welches auch alternative Mobilitätsträger wie Car-Sharing, E-Bikes und Jobtickets für den Arbeitsweg berücksichtigt. Weiterhin versuchen wir stetig, angemessene Maßnahmen zur Abfallreduzierung und zur Vermeidung der Verunreinigung von Boden, Luft und Wasser zu treffen. Die Sicherung der personellen Ressourcen ist ein sehr wichtiges Unternehmensziel vor dem Hintergrund knapp werdender Fach- und Führungskräfte, Fahrer und Lagerarbeiter und Subunternehmer. Der Ausbildung und der Talentsuche kommt auch im laufenden Jahr eine herausgestellte Bedeutung zu, wie sich auch an dem hohen Anteil der Auszubildenden in unserem Unternehmen ablesen lässt. So nehmen die Niederlassungen der Emons Spedition GmbH in verschiedener Weise an Ausbildungsmessen teil, stehen in Kontakt mit Schulen und führen sogenannte Logistiktage für Jugendliche durch, um diesen die Vielfalt und Möglichkeiten des Logistikberufes in der Praxis vor Augen zu führen. Ein eigenes Führungskräfte-Nachwuchsprogramm soll frühzeitig Talente für Positionen wie Team- und Lagerleitung und Speditions- und Niederlassungsleitung identifizieren und fördern. Unterstützend wirkt hierbei die "Emons Akademie", mit deren Hilfe die Aus- und Weiterbildung aller Fachkräfte gefördert wird. Ein professionelles Internetportal hilft dabei, den Verwaltungsaufwand der internen Seminare und Weiterbildungsmaßnahmen zu reduzieren. Besonders jüngere Leute sollen dadurch angesprochen, interessiert und an das Unternehmen gebunden werden. Zusätzlich versuchen wir in Kooperation mit den Krankenkassen, einen Beitrag zur Gesundheitsvorsorge für ältere Mitarbeiter/innen zu leisten. Wichtige Ziele sind die ständige Stabilisierung und der weitere Ausbau der IT-Systeme, um Störungen der Produktion infolge von Leitungs-und Programmausfällen zu vermeiden und eine ständige Verfügbarkeit der erforderlichen IT-Programme, Daten- und Kommunikationsleitungen zu gewährleisten. Ferner wird auch in 2022 daran gearbeitet werden müssen, das bestehende Partnernetz zu sichern und mögliche Veränderungstendenzen frühzeitig zu erkennen, um Ausweichstrategien rechtzeitig planen und umsetzen zu können. Selbstverständlich haben wir weiterhin auch einen Schwerpunkt auf die Sicherung unserer Qualität gelegt: in 2022 werden wir wieder Zertifizierungen nach DIN ISO 9001, nach DIN ISO 14001 und SQAS (Safety and Quality Assessment System) durchführen. Damit wird die im Markt bekannte Gleichung von Emons und Qualität eine erneute Bestätigung finden. Steuerungssysteme Im Fokus der Unternehmenssteuerung stehen neben erfolgsorientierten Vergütungsmodellen, Kennzahlensysteme, die fortlaufend weiterentwickelt werden und eine kurzfristige Reaktion auf Veränderungen bei den Betriebsabläufen und Rahmenbedingungen möglich machen sollen. Darüber hinaus erfolgt eine Jahresbudgetierung und der laufende Abgleich der Kosten- und Leistungsrechnung mit den erwarteten Werten. Forschung und Entwicklung Das Ziel des weiteren Ausbaus und des verstärkten Einsatzes unserer neuen, weiterentwickelten Speditionssoftware wird erfolgreich fortgesetzt. Weitere wichtige Meilensteine werden aktuell in Betrieb genommen. Zudem wurden einige neue Projekte initiiert, die in 2022 und den folgenden Jahren ihre Wirksamkeit entfalten sollen. Im Jahr 2021 haben wir die Entwicklungen im Bereich der IT Landschaft fortgeführt. Neben vielen Projekten zur Optimierung der Produktionsprozesse, wurden auch im Bereich der Unternehmenssteuerung durch Datamining und Business Intelligence gute Fortschritte erzielt. Die Digitalisierung hat eine hohe Priorität und wird unter entsprechender Bereitstellung personeller und finanzieller Ressourcen vorangetrieben. So hat für uns der Aufbau des neuen Geschäftsbereichs Digitalisierung, welcher alle internen und externen Unternehmensbereiche im Hinblick auf Digitalisierungsmöglichkeiten und Entwicklungschancen für neue Geschäftsfelder beleuchten soll, einen sehr hohen Stellenwert. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Entwicklung der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage hat sich trotz der weiter anhaltenden COVID-Pandemie im Laufe des Jahres 2021 wieder etwas erholt. So ist lt. Statistischem Bundesamt das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland in 2021 um 2,7 % gestiegen nach einer Reduktion von 4,6 % in 2020. Im Vergleich zur Entwicklung in Deutschland noch deutlicher betrug im gesamten Euroraum das Wachstum in 2021 laut eurostat 5,3 % - verglichen mit einem Rückgang von 6,4 % in 2020. Das gesamte Transportaufkommen für Güter im Straßenverkehr hat sich laut der gleitenden Mittelfristprognose des Bundesamtes für Güterverkehr in 2021 in Deutschland gegenüber dem Vorjahr dagegen um 0,8 % auf 3,69 Milliarden Tonnen erhöht. Im Jahr 2020 stand dem gegenüber ein Transportaufkommen für Güter im Straßenverkehr in Höhe von 3,66 Milliarden Tonnen. Geschäftsverlauf Das operative Geschäft 2021 hat sich erwartungsgemäß entwickelt und wir konnten trotz der widrigen Rahmenbedingungen und den pandemiebedingten Störfaktoren das Jahr operativ leicht besser abschließen als budgetiert. Negative Sondereffekte haben sich jedoch aus der unterjährig erfolgten Anwachsung einer Tochtergesellschaft ergeben. Der damit einhergegangene Anwachsungsverlust hat schließlich zu einem Jahresfehlbetrag geführt. Die Anzahl der beförderten Sendungen lag mit rund 4,6 Mio. Stück über dem Vorjahr mit rund 4,3 Mio. Sendungen. Die dabei beförderten Tonnagen lagen ebenfalls wieder über dem Vorjahresniveau, was eine leichte Erholung der Durchschnittgewichte verursacht hat. Besonders das Frühjahrsgeschäft hat sich deutlich über dem Vorjahr entwickelt und damit erheblich gesteigerte Sendungsmengen verursacht. Streckenweise hat sich diese Entwicklung durch Überlastung der Hallen sogar negativ auf die Produktivität ausgewirkt, ein Faktor den wir jedoch wieder ausgleichen konnten. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Das Eigenkapital der Gesellschaft verminderte sich im Berichtsjahr infolge des Jahresfehlbetrages von T€ 22.641 um T€ 2.764 auf T€ 19.877. Unter Berücksichtigung des Anstiegs der Bilanzsumme um T€ 2.537 auf T€ 82.740 verminderte sich die Eigenkapitalquote von 28,2 % auf 24,0 %. Die Erhöhung der Bilanzsumme ist im Wesentlichen auf den Anstieg des Umlaufvermögens um T€ 2.906 zurückzuführen, wobei einem Rückgang der Forderungen gegen verbundene Unternehmen um T€ 2.848, ein Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um T€ 6.209 gegenüber steht. Auf der Passivseite hat sich das langfristige Fremdkapital um T€ 845 vermindert, was hauptsächlich dem erneuten Rückgang der Bankverbindlichkeiten um T€ 1.201 geschuldet ist. Im Bereich des kurzfristigen Fremdkapitals ist ein Anstieg der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um T€ 3.113 erfolgt, zusätzlich sind auch die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um T€ 3.410 gestiegen. Die Umsatzerlöse haben sich in 2021 um 11,2 % von 344,9 Mio. € auf 383,4 Mio. € gesteigert. Aufgrund eines leicht überproportional gestiegenen Aufwands mit 12,4 % für die bezogenen Leistungen von 240,9 Mio. € auf 270,9 Mio. € hat sich der Rohertrag jedoch nur um 8,2 % von 104,0 Mio. € in 2020 auf 112,5 Mio. € in 2021 nur unterproportional erhöht. Die Personalkosten sind im Jahr 2021 - bezogen auf die Umsatzerlöse - proportional gesehen stabil geblieben und betragen 19,8 % vom Umsatz gegenüber ebenfalls 19,8 % im Vorjahr. Die Quote für die sonstigen betrieblichen Aufwendungen reduzierte sich dagegen leicht um 0,1 % und lag entsprechend mit 8,2 % unter dem Vorjahreswert von 8,3 %. Die Abschreibungen waren mit 0,9 % vom Umsatz ebenfalls stabil gegenüber dem Vorjahreswert von ebenfalls 0,9 %. Infolge der leicht überproportional gestiegenen Kosten für den Materialaufwand lag somit das um neutrale Erträge und Aufwendungen bereinigte Betriebsergebnis prozentual mit 0,7 % deutlich unter dem Vorjahreswert von 1,5 % vom Umsatz. Das um neutrale Erträge und Aufwendungen bereinigte Betriebsergebnis ist von T€ 5.138 in 2020 auf T€ 2.859 in 2021 gesunken. Aufgrund eines negativen Beteiligungsergebnisses in Höhe von T€ 1.380 sowie des im Wesentlichen durch die Anwachsung einer Tochtergesellschaft verursachten negativen neutralen Ergebnisses in Höhe von T€ 3.320 ist das Jahresergebnis von ehemals T€ 2.045 in 2020 auf T€ -2.764 in 2021 gesunken. Das rein operative Ergebnis der Emons Spedition GmbH dagegen entsprach den Erwartungen und war deutlich positiv. Investitionen Die Emons Spedition GmbH hat im Geschäftsjahr 2021-bereinigt um die Zugänge aus der Anwachsung einer Tochtergesellschaft - Gesamtinvestitionen in das Anlagevermögen in Höhe von T€ 5.434 (im Vorjahr T€ 3.836) vorgenommen. Von den Gesamtinvestitionen entfallen auf Investitionen im Bereich der Finanzanlagen T€ 713, auf das Sachanlagevermögen T€ 3.862 und auf die immateriellen Vermögensgegenstände T€ 859. Zur Entwicklung der außerbilanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen verweisen wir auf den Anhang. Schwerpunkte lagen in der Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie der Modernisierung der Standorte. Insbesondere in der Neuausstattung des neuen Standortes in Kenzingen. Liquiditätslage Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt im Geschäftsjahr 2021 T€ 2.525 und hat sich damit gegenüber dem Vorjahreswert von T€ 12.110 damit um T€ 9.585 reduziert. Maßgeblich für diese Abnahme ist der Rückgang des Periodenergebnisses um T€ 4.809, die Veränderung der Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva und Passiva um saldiert T€ 5.818 sowie die Veränderung von Ertragssteuerzahlungen in Höhe von T€ 1.898. Gegenläufig wirkt sich die Zunahme der sonstigen zahlungswirksamen Aufwendungen und Erträge in Höhe von T€ 4.296 aus. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von T€ 2.525 sowie die Mittelzuflüsse aus Desinvestitionen, der Rückführung von Finanzmittelanlagen, Zinsen und Dividenden in Höhe von T€ 2.851 wurden im Wesentlichen für Investitionen im Anlagevermögen in Höhe von insgesamt T€ 5.434, für Ergebnisübernahmen von Tochterunternehmen in Höhe von T€958 sowie für Kredittilgungen und Zinsen von T€ 1.472 verwendet. Die zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds in Höhe von T€ -1.601 wurde aus den liquiden Mitteln beglichen. Am Jahresende betrug damit der Finanzmittelfonds T€ 4.615 gegenüber T€ 6.216 im Vorjahr. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren Die Umsatzrentabilität hat sich gegenüber dem Vorjahreswert von 0,6 % auf nunmehr -0,7 % verschlechtert. Die Eigenkapitalquote verminderte sich aufgrund des Jahresfehlbetrages und unter Berücksichtigung der um 3,2 % gestiegenen Bilanzsumme von 28,2 % auf 24,0 %. Die durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter (nach Köpfen) inklusive der Auszubildenden ist im Geschäftsjahr von 1.617 in 2020 auf 1.662 Mitarbeiter in 2021 leicht gestiegen. Dies entspricht einer Zunahme von 2,8 %, nach einer leichten Reduktion von 1,1 % im Vorjahr. Die Zahl der Ausbildungsplätze hat sich in 2021 um 1,6 % vermindert und beträgt in Relation zur Gesamtbelegschaft nunmehr 15,3 %. Die Ausbildung wird zusätzlich durch internen Betriebsunterricht, Patenschaften und weitere Maßnahmen gefördert, wodurch deutlich wird, dass die Ausbildung junger Menschen für Emons eine unverändert hohe Bedeutung hat und wir uns unserer Verantwortung für die Gesellschaft bewusst sind. Weiterhin bedeuten Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz für Emons mehr als das bloße Einhalten von Vorschriften am Arbeitsplatz. So werden die Mitarbeiter regelmäßig geschult, um Unfälle und Schäden zu vermeiden. In allen Betriebsstätten sind die Arbeitsabläufe so gestaltet, dass Gefahrenpotenziale weitestgehend vermieden werden können. In Zusammenarbeit mit Krankenkassen werden regelmäßig Präventivprogramme und Kurse zur Gesundheitsförderung angeboten. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Prognose- und Chancen Die wirtschaftliche Lage in Deutschland und dem Euroraum konnte sich in 2021 wieder etwas erholen. In der Frühjahrsprognose 2022 der EU-Kommission wird davon ausgegangen, dass sich das BIP der EU-Wirtschaft im Jahr 2022 um 2,7 % weiter verbessern wird. Auch für 2023 wird ein weiterer Anstieg um 2,3 % prognostiziert. Die russische Invasion in der Ukraine stellt die Wirtschaft im EU-Raum, die sich gerade erst von den wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie erholt hat, jedoch vor neue Herausforderungen. Durch den anhaltenden Aufwärtsdruck auf die Rohstoffpreise, die erneuten Unterbrechungen der Lieferketten und die zunehmende kriegsbedingte globale Unsicherheit erhalten die konjunkturellen Aufwärtsentwicklungen wieder verschärften Gegenwind. Die gleitende Mittelfristprognose des Bundesamtes für Güterverkehr schätzt für die nächsten drei Jahre einen weiteren Anstieg des Transportaufkommens in Höhe von 1,6 % auf bis zu 3,92 Mrd. Tonnen in 2025. Diese Prognose unterliegt jedoch in Teilen denselben Auf- und Abwärtsrisiken wie die wirtschaftlichen Einschätzungen des BIP im Euroraum. Wir gehen aktuell unter den bestehenden Rahmenbedingungen nicht davon aus, dass der Ölpreis wieder zu seinem alten Preisniveau von Mitte 2021 zurückkehren wird. Da die Ukrainekrise aktuell weiter anhält und auch danach noch politische Spannungen zu erwarten sind, nehmen wir an, dass die Energie- und Rohstoffpreise auch im weiteren Jahresverlauf erhöht bleiben werden. Die Auswirkungen auf unseren Geschäftsbetrieb werden durch dieselpreisbezogene Vereinbarungen mit unseren Kunden jedoch abgeschwächt. Die seit Jahren weiter voranschreitenden Marktkonzentration im Speditionsmarkt wird sich auch in Zukunft weiter beschleunigen. Bedingt durch Veränderungen in den Stückgutkooperationen ist immer das Risiko gegeben, an einem Standort einen Speditionspartner zu verlieren, weil dieser seine Stückgutaktivitäten aufgibt oder aufgeben muss. Weitere Partnerübernahmen oder eigene Standortbegründungen sind daher auch in Zukunft nicht auszuschließen. Wir gehen jedoch aufgrund der guten eigenen wirtschaftlichen Ausgangsposition davon aus, dass sich für uns langfristig dadurch ein Chancenplus ergeben wird. Der stetigen Ergebnisverbesserung bei den defizitären Standorten und Beteiligungsgesellschaften messen wir seit Jahren eine besonders hohe Bedeutung zu. Im letzten Jahr konnten wir hier teilweise Erfolge verzeichnen, mussten allerdings auch pandemiebedingte Rückschläge hinnehmen. Folglich verbleiben diese Standorte und Beteiligungsgesellschaften unter besonderem Fokus. Nach dem ersten Quartal 2022 gehen wir aktuell und trotz der weiteren stark steigenden Aufwendungen für die bezogenen Leistungen von einer positiven Entwicklung in diesem Jahr aus. Wir haben in den ersten drei Monaten bei gleichbleibenden Sendungszahlen einen deutlich höheren Umsatz generieren können und unsere Budgeterwartungen damit deutlich übertroffen. Entsprechend gehen wir für das gesamte Jahr 2022 von einem positiven Ergebnis auf dem Niveau des Jahres 2020 aus. Umgang mit Risiken Geschäftsaktivitäten bedeuten, sich bietende Chancen zu nutzen und die damit verbundenen Risiken zu kennen und kontrolliert einzugehen. Mittelständische Unternehmen bewegen sich dabei abseits von hochtechnischer Kontrolle und mathematischen Modellen. Dafür ist die Nähe zum operativen Vorgang größer und somit die Informationsbasis für Entscheidungsträger weniger abstrakt. Gesamtwirtschaftliche Risiken sowie Marktrisiken werden durch Beobachtung nationaler wie internationaler Rahmenbedingungen beachtet. Eine Einflussnahme ist naturgemäß nicht möglich, so dass die Vorkehrung hierbei in ständigem Vorhalten insbesondere ausreichender Liquiditätsreserven sowie Maßnahmenplänen besteht. Nicht nur in wirtschaftlich schwächeren Zeiten existiert ein wettbewerbsintensives Marktumfeld, auf das wir mit ständiger Optimierung von Kostenstrukturen reagieren. Zusammenfassend lässt sich die Risikosituation so beurteilen, dass aus unserer Sicht keine wesentlichen Risiken identifiziert wurden, die den Fortbestand des Unternehmens und der Gruppe sowie die weitere Entwicklung der Gruppe gefährden könnten. Die Hauptrisiken bestehen daher in den makroökonomischen Unsicherheiten sowie in der Entwicklung der Kapitalmärkte, die somit in ständigem Fokus der Geschäftsführung stehen. Dem Risiko von Betriebsstörungen begegnen wir mit permanenter Verbesserung unserer Prozesse sowie kontinuierlicher Qualitätssicherung, insbesondere durch Qualifizierung der Mitarbeiter. Immer höhere Bedeutung haben hierbei IT-Strukturen. IT ist heute ein gleichwertiger Produktionsfaktor zum Fuhrpark. Beschaffungsrisiken werden bestmöglich im Markt weitergegeben, z.B. über Maut-Weiterbelastung oder Dieselfloater. Allgemein steigende Unternehmerkosten, insbesondere auch verursacht durch den Mindestlohn und steigende Fahrerkosten durch Fahrerknappheit können nur eingeschränkt vermieden und bedingt im Preis berücksichtigt werden. Kreditausfallrisiken werden zum einen versicherungstechnisch aufgefangen, zum anderen wird aber durch eine intensivierte Vorabprüfung des Kunden mit Hilfe einer Auskunftei versucht, das Ausfallrisiko noch weiter zu minimieren. Durch das im Hause installierte EDV-System SOPLEX werden Kunden täglich risikotechnisch bewertet. Die ebenfalls in den Vorjahren beschriebenen Risiken für die Emons Spedition GmbH in Form höherer Insolvenzgefahr bei Kunden und Partnern intensivieren sich im Jahr 2022 im Rahmen der Ukraine-Krise und die damit verbundenen Energiepreissteigerungen. Auch wenn wir uns gegen derartige Risiken durch den Abschluss einer Warenkreditversicherung abgesichert haben, bleibt immer noch ein Restrisiko in Form des Eigenanteils und möglicher Steigerungen der Versicherungskosten übrig. Liquiditätsrisiken werden kurzfristig über fast tägliche Bankdisposition unter Berücksichtigung anstehender Zahlungsverpflichtungen analysiert. Die derzeitige Rahmenlinie reicht aus und kann jederzeit erhöht werden. Mittelfristig wird über monatliches Reporting die (Liquiditäts-)Entwicklung im Vergleich zur Planung beobachtet, so dass Finanzpläne angepasst werden können. Insbesondere durch die historisch tiefen Zinsstände werden Zinsrisiken permanent diskutiert. Bei sich verändernden Rahmenbedingungen sollen Zinssicherungen zur Anwendung kommen. Notwendigkeiten zur Absicherung von Währungsrisiken gibt es derzeit auf Grund der Geringfügigkeit der offenen Währungsposition noch nicht. Rechtsrisiken aus möglichen Schadenersatzansprüchen Dritter, insbesondere aus Transportschäden, aber auch aus Umweltgefahren oder Betriebshaftung sind durch entsprechende Versicherungen abgedeckt. Gleichwohl gibt es interne Anreizmechanismen, vor allem das Aufkommen an Transportschäden zu minimieren. Gerade in der Speditionsbranche bestehen IT-Risiken durch die hohe Abhängigkeit von der ständigen Verfügbarkeit der IT-Systeme. Stabilisierung der Systeme, Optimierung von Geschwindigkeiten und Sicherstellung der Daten haben höchste Priorität. Insbesondere widmen wir uns verstärkt dem Thema Risiken aus dem Bereich der Cyber-Kriminalität. In diesem Umfeld ist eine deutliche Erhöhung der Angriffe auf Unternehmen zu beobachten, mit dem Ziel Geldsummen durch die Blockierung von IT-Systemen zu erpressen. Erklärung zur Unternehmensführung Die Gesellschafterversammlung hat erklärt, dass sie das Ziel einer Teilhabe von Frauen in Geschäftsführung und Beirat der Gesellschaft begrüßt. Dieses Ziel darf aus Sicht der Gesellschafterversammlung aber nicht zu einer deutlichen Einschränkung an geeigneten Kandidaten führen oder die zukünftige Zusammenarbeit mit verdienten und mit der Gesellschaft vertrauten Mitgliedern dieser Gremien in Frage stellen. Dementsprechend hat die Gesellschafterversammlung für die Geschäftsführung und den Beirat derzeit keine abstrakt zu erfüllende Zielgröße für die Teilhabe von Frauen festgesetzt ("Zielgröße 0"). Auch die Geschäftsführung hat sich die Förderung von Frauen in Führungspositionen zum Ziel gesetzt. Sie hat deshalb für die zweite Führungsebene eine Zielgröße von 20 % festgesetzt und will diese im Laufe der nächsten fünf Jahre erreichen. Fazit Nach heutiger Einschätzung sind trotz der aktuellen Krisen und der damit verbundenen konjunkturellen Veränderungen keine substanz- oder auch liquiditätskritischen Aspekte in Sicht, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden. Unter Würdigung aller Einzelrisiken kann das Gesamtrisiko als überschaubar eingestuft werden und die möglichen Auswirkungen auf das Unternehmen bleiben begrenzt. Insgesamt bleibt festzustellen, dass weder existenzgefährdende noch signifikante Risiken in der Emons Spedition GmbH erkennbar sind.
Köln, den 28.06.2022 Emons Spedition GmbH Die Geschäftsführung Ralf Wieland Thorsten Heuser Bilanz zum 31. Dezember 2021(mit Vergleichszahlen des Vorjahres)AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis 31. Dezember 2021(mit Vergleichszahlen des Vorjahres)
Amtsgericht Köln, Handelsregister HRB 771Anhang für das Geschäftsjahr 2021I. Anwendung der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches Die Emons Spedition GmbH, Köln, ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB. Dementsprechend besteht der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2021 aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang. Um Klarheit und Übersichtlichkeit von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung zu verbessern, wurden Vermerke und Aufgliederungen, soweit wie möglich, im Anhang ausgewiesen. Die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß §275 Abs. 2 HGB. II. Bilanzierungs-, Bewertungs- und Umrechnungsmethoden Die Anschaffungskosten der immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, bei denen es sich um erworbene EDV-Software und Kundenstamm handelt, werden linear auf 4 bzw. 5 Jahre abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt, vermindert um planmäßige Abschreibungen. Die Abschreibungen werden linear bzw. degressiv vorgenommen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer und des erwarteten Werteverzehrs. Die Nutzungsdauer beträgt bei Gebäuden maximal 33 Jahre, bei Außenanlagen und Hofbefestigungen 19 Jahre, beim Fuhrpark 2 bis 8 Jahre und bei der übrigen Betriebs- und Geschäftsausstattung regelmäßig 3 bis 23 Jahre. Erbbaurechte werden über die Dauer des Erbbaurechts abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten von € 250,01 bis € 1.000,00 werden im Jahr der Anschaffung in einen Sammelposten eingestellt, der im Wirtschaftsjahr der Bildung und in den vier folgenden Wirtschaftsjahren gewinnmindernd aufgelöst wird. Die Finanzanlagen werden mit Anschaffungskosten zuzüglich der angefallenen Anschaffungsnebenkosten aktiviert. Abschreibungen erfolgen nach § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB, soweit am Abschlussstichtag eine voraussichtliche dauernde Wertminderung vorliegt. Die übrigen Aktiva sind zu Anschaffungskosten bewertet. Soweit den Wirtschaftsgütern am Bilanzstichtag ein niedrigerer Wert beizulegen war, wurden entsprechende Abschreibungen vorgenommen. Bei den Forderungen werden erkennbare Einzelrisiken durch spezielle Wertberichtigungen und das allgemeine Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Bei der Berechnung der Pensionsrückstellungen wurde das Teilwertverfahren angewendet, als handelsrechtlicher Rechnungszins wurde der von der Deutschen Bundesbank für Dezember 2021 festgestellte Marktzinssatz in Höhe von 1,87 % (10-Jahres-Durchschnittszinssatz) angesetzt. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck angewendet. Beim Gehalts- und Rententrend wurden Werte von 0 % und 1 % berücksichtigt. Der sich infolge der Änderung aufgrund des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) ergebende Differenzbetrag wurde entsprechend der Übergangsregelung nach Art. 67 EGHGB in Höhe von 1/15 zugeführt. Hierdurch ergibt sich ein nicht passivierter Betrag von € 57.443,00. Der sich infolge der Änderung aufgrund des Gesetzes zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie und zur Änderung handelsrechtlicher Vorschriften (§ 253 Abs. 6 S. 1 HGB) ergebende ausschüttungsgesperrte Unterschiedsbetrag aus der Bewertung der Pensionsverpflichtungen beträgt zum 31. Dezember 2021 € 445.016,00 (im Vorjahr: € 544.877,00). Bei der Berechnung der Jubiläumsverpflichtung wurde das Teilwertverfahren angewendet, als handelsrechtlicher Rechnungszins wurde der von der Deutschen Bundesbank festgestellte Marktzinssatz für Dezember 2021 in Höhe von 1,35 % angesetzt. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck angewendet. Trendannahmen wurden nicht berücksichtigt (Festbeträge). Für ungewisse Verbindlichkeiten werden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung Rückstellungen in der Höhe gebildet, die erforderlich sind, um die voraussichtlichen Zahlungsverpflichtungen, Verluste oder Aufwendungen abzudecken. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Längerfristige Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden mit dem Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bewertet. Sofern abweichende Kurse am Bilanzstichtag zu Verlusten führten, werden diese berücksichtigt. Kurzfristige Forderungen und Verbindlichkeiten werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet. Die sich aus den Unterschieden zwischen Handels- und Steuerbilanz ergebenden Steuerlatenzen werden mit dem durchschnittlichen Steuersatz für Körperschaft- und Gewerbesteuer von 30,24 % berechnet. Die Unterschiede bestehen im Wesentlichen bei Beteiligungs- und Forderungswerten von Tochtergesellschaften sowie bei Rückstellungen für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen. Vom Aktivierungswahlrecht für den Überhang an aktiven latenten Steuern wird kein Gebrauch gemacht. III. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Einzelnen dem Anlagenspiegel zu entnehmen, der dem Anhang als Anlage I beigefügt ist. Die Angaben zum Anteilsbesitz nach § 285 Nr. 11 HGB sind in der Anlage II zum Anhang zusammengestellt. Soweit die Bilanz keine Fristvermerke ausweist, sind sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Darlehensforderungen in Höhe von € 15.665.350,00 (im Vorjahr: € 10.808.500,00). Ansonsten sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesen. In den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen sind Forderungen gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von € 10.580.277,56 (im Vorjahr € 8.923.003,76) enthalten. Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, beinhalten keine Darlehensforderungen (Vorjahr: € 10.000,00). Ansonsten sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthalten. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten antizipative Beträge aus Vorsteueransprüchen abziehbar im Folgejahr in Höhe von € 1.169.368,03 (im Vorjahr: € 809.465,53). Der Bilanzgewinn beinhaltet einen Gewinnvortrag aus den Vorjahren in Höhe von € 3.026.492,37. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen noch zu berücksichtigende Personalkosten, Kosten aus noch ausstehenden Eingangsrechnungen, Abschluss- und Prüfungskosten sowie Gewährleistungsbeträge, die die Berichtsperiode betreffen. Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind dem Verbindlichkeitenspiegel zu entnehmen, der dem Anhang als Anlage III beigefügt ist. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten aus dem Cash-Pool gegenüber Tochterunternehmen in Höhe von € 21.157.914,96 (im Vorjahr: € 15.882.995,74) sowie Verbindlichkeiten aus dem Ergebnisabführungsvertrag mit einem Tochterunternehmen in Höhe von € 2.022.059,51 (im Vorjahr: € 957.764,12). Ansonsten sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, beinhalten Darlehensforderungen in Höhe von € 250.000,00 (im Vorjahr: € 200.000,00). Ansonsten sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen enthalten. Die Emons Spedition GmbH sichert variabel verzinsliche Bankkredite durch Zinsswaps gegen Zinsschwankungen ab. Im Rahmen dieser Sicherungsstrategie wurde mit Wirkung vom 30. Juni 2014 ein Zinsswap zur Zinssicherung eines gleichlautenden Bankkredits abgeschlossen, der am 31. März 2021 mit der letzten Rate zurückgeführt worden ist. Insofern bestehen zum 31. Dezember 2021 keine Zinsswaps mehr. Die Umsatzerlöse setzen sich wie folgt zusammen:
Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten keine periodenfremden Erträge (im Vorjahr: € 174.580,00). Die Abschreibungen auf Finanzanlagen wegen voraussichtlich dauernder Wertminderung auf den niedrigeren beizulegenden Wert betragen € 500.000,00 (im Vorjahr: € 180.587,00). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten außergewöhnliche Aufwendungen in Höhe von € 4.417.740,45, welche auf die in 2021 erfolgte Anwachsung der Emons Augsburg GmbH & Co. KG zurückzuführen sind. Des Weiteren beinhalten die sonstigen betrieblichen Aufwendungen außergewöhnliche Aufwendungen nach Artikel 67 Abs. 1 und 2 EGHGB in Höhe von € 19.146,00. IV. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestand eine Mithaftung für Verbindlichkeiten der Emons Holding GmbH & Co. KG, der Emons Transporte GmbH, der Emons Air & Sea GmbH, der Emons-Rail-Cargo GmbH, der Emons Bahntransporte GmbH, der Emons Allgäu GmbH und der Emons Logistik GmbH gegenüber der Commerzbank AG, Köln, der Deutschen Bank AG, Köln, der Sparkasse Köln-Bonn, der HypoVereinsbank, Köln, dem Eisenbahn-Bundesamt, der Alpha Trains GmbH, der Wascosa AG und der Gebrüder Biehle Immo und Grund GmbH & Co. KG
Des Weiteren bestand zum Bilanzstichtag eine Bürgschaftserklärung, nach der die Gesellschaft zugunsten der Alba Leasing S.p.a. für Leasingverbindlichkeiten der Emons Impex Italiana S.p.a bis zu € 6.000.000,00 einsteht. Die Verbindlichkeit gegenüber der Leasinggesellschaft valutiert zum Bilanzstichtag mit € 1.657.683,00 (im Vorjahr: € 1.834.737,00). Die Gesellschaft hat zugunsten der Emons Multitransport GmbH eine bis zum 23. März 2023 befristete Patronatserklärungen abgegeben, wodurch eine Fortführung der Emons Multitransport GmbH gesichert ist. Die Gesellschaften haben im bisherigen Geschäftsverlauf ihre Verpflichtungen stets in vollem Umfang erfüllt. Die Höhe des Eigenkapitals und der Geschäftsverlauf des Jahres 2022 wurden bei der Risikobeurteilung berücksichtigt. Aus Leasingverträgen für zwei Speditionsimmobilien (Zweckgesellschaften Perlu und Agolasse) ergeben sich
Aus den Leasingverträgen ergeben sich Chancen aus der Übernahme der Objekte zum Ende der Leasingvertragslaufzeit im Falle von möglichen Wertsteigerungen der Objekte.
V. Sonstige Angaben 1. Geschäftsführung Die Gesellschaft wird vertreten durch ihre Geschäftsführer mit Gesamtvertretungsmacht oder durch einen Geschäftsführer gemeinschaftlich mit einem Prokuristen. Geschäftsführer der Gesellschaft sind:
Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Hinsichtlich der Angabe der Geschäftsführerbezüge wird von der Befreiungsvorschrift nach § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Die Gesamtbezüge der Hinterbliebenen ehemaliger Geschäftsführer betragen € 19.326,84. Die für diese Personengruppe gebildete Rückstellung für laufende Pensionen beträgt € 181.132,00. Der hierfür nicht passivierte Betrag beträgt € 9.004,00. 2. Beirat Die Gesellschaft hat einen Beirat, dessen Bestellung und Aufgaben in Abschnitt 8 des Gesellschaftsvertrages geregelt sind. Der Beirat besteht aus folgenden Mitgliedern:
Hinsichtlich der Angabe der Beiratsbezüge wird von der Befreiungsvorschrift nach § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. 3. Mitarbeiter Die durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter, die während des Geschäftsjahres beschäftigt wurden, gliedert sich wie folgt nach Gruppen:
4. Mutterunternehmen Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis der verbundenen Unternehmen aufstellt, ist die Emons Holding GmbH & Co. KG, Köln. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt. Da die Gesellschaft in den Konzernabschluss der Muttergesellschaft einbezogen wird, nimmt sie hinsichtlich ihrer Verpflichtung, einen eigenen Konzernabschluss nach § 290 Abs. 1 HGB aufzustellen, die Befreiung nach § 291 Abs. 1 HGB in Anspruch. 5. Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach dem Schluss des Geschäftsjahres nicht ergeben.
Köln, den 28.06.2022 Emons Spedition GmbH Die Geschäftsführung Ralf Wieland Thorsten Heuser
Aufstellung des Anteilsbesitzes zum 31. Dezember 2021
im Vorjahr
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Emons Spedition GmbH, Köln: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Emons Spedition GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Emons Spedition GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir im Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote). Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Beirates für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Beirat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Krefeld, den 28. Juni 2022 Treuhand-
und Revisions-
ppa. Bente, Wirtschaftsprüfer Siebing, Wirtschaftsprüfer Hinweise zum offengelegten Jahresabschluss 2021 Der Jahresabschluss wurde am 12.07.2022 festgestellt. |
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