Magnera Dombühl GmbH
Johannes-Böhme-Straße 1, 91601 Dombühl, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Carles Moix Ruano seit 13.11.2025 | Geschäftsführer |
Saijith Raghavan seit 13.11.2025 | Prokura |
Robert Somers seit 13.11.2025 | Geschäftsführer |
Peter Olaf Fidelis Straub seit 13.11.2025 | Geschäftsführer |
David Cortes Gomez seit 6.8.2020 | Geschäftsführer |
Sascha Maurer seit 14.5.2020 | Geschäftsführer |
Frank Eschenbacher seit 25.9.2007 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Berry Europe GmbH | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Berry Dombühl GmbHDombühlJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2021 bis zum 30.09.2022Bilanz zum 30. September 2022Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Oktober 2021 bis 30. September 2022
Anhang für das Geschäftsjahr 2021/2022a. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss ist nach den einschlägigen Vorschriften des Handelsgesetzbuches für mittelgroße Kapitalgesellschaften und des GmbHG erstellt. Die Berry Dombühl GmbH, mit Sitz in Dombühl ist unter der HRB 2816 im Handelsregister in Ansbach eingetragen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Umsatzkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 3 HGB aufgestellt. Das Berichtsjahr beginnt am 1. Oktober 2021 und endet am 30. September 2022. b. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Der Jahresabschluss wird entsprechend den gesetzlichen Vorschriften einheitlich nach den geltenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sowie die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden der Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten blieben gegenüber dem Vorjahr unverändert. Der Jahresabschluss ist nach den folgenden einheitlichen Grundsätzen aufgestellt: Immaterielle Vermögensgegenstände werden, soweit sie gegen Entgelt erworben wurden, zu Anschaffungskosten zzgl. Anschaffungsnebenkosten aktiviert und planmäßig abgeschrieben. Gegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungskosten zzgl. Anschaffungsnebenkosten aktiviert und planmäßig abgeschrieben. Für die immateriellen Vermögensgegenstände sowie für das Sachanlagevermögen werden folgende Abschreibungsmethoden verwandt:
Bei Vermögensgegenständen des Sachanlagevermögens, die mehrschichtig genutzt werden, wird der erhöhte Verschleiß durch entsprechende Berücksichtigung der Nutzungsdauer berücksichtigt. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden bis zu einem Betrag von 800 € im Anschaffungsjahr voll abgeschrieben und im Anlagespiegel im Jahr der Anschaffung als Abgänge gezeigt. Die Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten zzgl. Anschaffungsnebenkosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu gleitenden durchschnittlichen Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert zum Stichtag angesetzt. Unfertige und fertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten angesetzt. Diese enthalten die direkt zurechenbaren Kosten. Daneben werden angemessene Teile der notwendigen Material-, Fertigungs- und Verwaltungsgemeinkosten sowie des Wertverzehrs des Anlagevermögens eingerechnet. Abwertungen aufgrund von niedrigeren beizulegenden Werten zum Stichtag werden vorgenommen. Im Rahmen vorsichtiger Bewertung wurden notwendige Wertberichtigungen auf das Vorratsvermögen vorgenommen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bilanziert. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch entsprechende Wertberichtigungen berücksichtigt. Das Eigenkapital wird unter Berücksichtigung der gesetzlichen Vorschriften ausgewiesen. Die sonstigen Rückstellungen werden für ungewisse Verbindlichkeiten gebildet. Sie werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Preis- und Kostenänderungen angesetzt. Bei Rückstellungen mit Restlaufzeiten von über einem Jahr erfolgt eine Abzinsung mit dem fristkongruenten von der Deutschen Bundesbank vorgegebenen durchschnittlichen Marktzins. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden im Rahmen der Zugangsbewertung mit dem Kurs am Tage des Geschäftsvorfalls bewertet. Verluste aus Kursänderungen bis zum Abschlussstichtag werden stets, Gewinne aus Kursänderungen nur bei Restlaufzeiten von einem Jahr oder weniger berücksichtigt. c. Erläuterungen zur Bilanz (1) Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagespiegel in der Anlage zum Anhang dargestellt. (2) Vorräte Die Roh-, Hilfs-, und Betriebsstoffe erhöhten sich um T€ 477 auf T€ 3.146 (Vorjahr T€ 2.669), die unfertigen Erzeugnisse um T€ 175 auf T€ 388 (Vorjahr T€ 213) und die fertigen Erzeugnisse reduzierten sich um T€ 131 auf T€ 3.550 (Vorjahr T€ 3.419). (3) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände enthalten keine Posten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind im Wesentlichen Forderungen aus Volumenrabatten von Lieferanten T€ 364 (Vorjahr: T€ 184), aus Umsatzsteuern T€ 122 (Vorjahr: T€ 81) sowie Forderungen resultierend aus Energiesteuererstattungsansprüchen in Höhe von T€ 156 (Vorjahr: T€ 50) und Forderungen der sozialen Sicherheit in Höhe von T€ 4 (Vorjahr: T€ 0) enthalten. (4) Forderungen gegen verbundene Unternehmen Die Forderungen in Höhe von T€ 7.986 (Vorjahr: T€ 8.706) bestehen gegenüber den Schwestergesellschaften Berry Aschersleben GmbH T€ 11 (Vorjahr: T€ 179), PGI Nonwovens, Niederlande T€ 0 ( Vorjahr: T€ 11) sowie gegenüber der Muttergesellschaft Berry Europe GmbH T€ 7.975 (Vorjahr: T€ 8.513) und der Konzernmuttergesellschaft Berry Global USA T€ 0 (Vorjahr: T€3). (5) Eigenkapital Aufgrund des Gewinn- / Verlustabführungsvertrages mit der Berry Europe GmbH ergeben sich keine Änderungen im Eigenkapital. Das Eigenkapital beträgt T€ 26.005. (6) Sonstige Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen enthalten unter anderem auch die langfristige Rückstellung für Archivierung in Höhe von T€ 15 (Vorjahr: T€ 15). Bezüglich der Abzinsung wird bei der zum 01. Oktober 2013 bestehenden Archivierungsrückstellung in Höhe von T€ 15 von dem Wahlrecht nach Art. 67 Abs. 1 Satz 2 EGHGB Gebrauch gemacht. Die Nachlaufenden Rechnungen wurden Anhand der Bestellungen geschätzt und sind innerhalb eines Jahres fällig. Die Personalverpflichtungen wurden Anhand der Vorjahreswerte geschätzt und sind innerhalb von einem Jahr fällig. (7) Verbindlichkeiten Die Laufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich aus dem folgenden Verbindlichkeitsspiegel:
(8) Haftungsverhältnisse Zum Stichtag bestehen keine Haftungsverhältnisse gemäß § 251 i.V.m. § 268 Abs. 7 HGB. (9) Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen am Bilanzstichtag bestehen im Wesentlichen aus Miet- und Leasingverträgen von technischen Anlagen und Maschinen sowie Fahrzeugen, die sich aus der folgenden Tabelle entnehmen lassen.
Die Risiken für die Finanzlage aus den dargestellten Dauerschuldverhältnissen sowie sonstigen finanziellen Verpflichtungen ergeben sich in Höhe der jeweiligen Zahlungsströme. Die Vorteile der Dauerschuldverhältnisse liegen in der hohen Flexibilität und der geringeren Kapitalbindung. d. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung (1) Umsatzerlöse Die Umsätze teilen sich unter geographischen Gesichtspunkten wie folgt auf:
(2) Materialaufwand Der Materialaufwand des Geschäftsjahres gemäß § 275 Abs. 2 Nr. 5 HGB beträgt.
(3) Personalaufwand Der Personalaufwand des Geschäftsjahres gemäß § 275 Abs. 2 Nr. 6 HGB beträgt:
(4) Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten überwiegend Erträge aus Schadensersatzleistungen in Höhe von T€ 11 (Vorjahr: T€ 3). (5) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Aufgrund der geltenden körperschaft- und gewerbesteuerlichen Organschaft zur Berry Europe GmbH, Aschersleben, waren im Berichtszeitraum keine Steuern vom Einkommen und Ertrag auszuweisen. e. Sonstige Angaben (1) Anzahl der Arbeitnehmer Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl beträgt in den jeweiligen Bereichen:
Die Anzahl der Arbeitnehmer zum 30. September 2022 beträgt 112 (Vorjahr 112). (2) Geschäftsführung und Vertretung Die Geschäftsführer vertreten die Gesellschaft gemeinsam mit einem anderen Geschäftsführer oder gemeinsam mit einem Prokuristen und sind von der Beschränkung des § 181 BGB befreit. Mitglieder der Geschäftsführung waren:
Von den oben benannten Geschäftsführern ist ausschließlich für zwei Personen eine Vergütung in Form von direkter oder indirekter Vergütung durch Umlagen enthalten, daher hat die Gesellschaft von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. (3) Verbundene Unternehmen und Beteiligungsunternehmen, Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen Alleinige Gesellschafterin der Berry Dombühl GmbH, Dombühl, ist die Berry Europe GmbH mit Sitz in Aschersleben. Die Berry Global Group Inc., Evansville, Indiana/USA, erstellt den Konzernabschluss 2022 für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen, in den die Gesellschaft einbezogen wird. Dieser Konzernabschluss wird bei der SEC unter der Registernummer 0001378992 eingesehen werden. (4) Abschlussprüferhonorar Das im Geschäftsjahr für den Abschlussprüfer berechnete Gesamthonorar beträgt T€ 35 (Vorjahr: T€ 35) und entfällt ausschließlich auf Abschlussprüferleistungen. (5) Nachtragsbericht Ereignisse nach dem Bilanzstichtag und vor Abschluss der Aufstellung des Abschlusses, die noch im Abschluss 2021/2022 zu berücksichtigen wären, sind nicht eingetreten.
Dombühl, den 28. Februar 2023 David Cortes Frank Eschenbacher Jason Greene Sascha Maurer Achim Schalk ANLAGENSPIEGEL zum 30. September 2022
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2021/2022A. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Die Berry Dombühl GmbH ist im Bereich der Herstellung von Kunststofffolien aller Art tätig. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf Verpackungsfolien im Hygienebereich. Die gefertigten Verpackungsfolien werden in einer meist zweistufigen Fertigung hergestellt, wobei im ersten Schritt die Folie extrudiert und im zweiten Schritt diese durch Silikonisierung und Bedruckung veredelt wird. Die Geschäftstätigkeit wird auf dem eigenen Betriebsgrundstück in Dombühl ausgeübt. Hauptkunden sind Anbieter von Hygieneprodukten für den FemCare-Bereich. Die Absatzmärkte sind global verteilt, wobei schwerpunktmäßig Standorte in Europa, aber teilweise auch in Asien und Amerika beliefert werden. 2. Forschung und Entwicklung Die Verantwortung aller Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten im Hygienefolienbereich für Berry Europa wird auch zukünftig für die beiden europäischen Folienstandorte in Dombühl liegen. Dem allgemeinen Trend in der Hygieneindustrie folgend, die Artikel ständig in Richtung weicherer, leiserer, sichererer und weiterhin dünnerer Produkte weiterzuentwickeln, wird in den kommenden Jahren auch der Umweltaspekt eine wichtige treibende Kraft beim Thema Rohstoffeinsparung und dem folgend entsprechender Kostenreduzierungen sein. Entsprechende Aktivitäten werden mit Hochdruck in die verschiedensten Richtungen verfolgt. Des Weiteren wird mit Hochdruck an Lösungen gearbeitet, bei welchen mechanisch und/oder chemisch recycelte oder allgemein bio-basierte Rohstoffe zum Einsatz kommen. Um einen weiteren Produktbereich zu eröffnen, wird basierend auf elastischen Folienproduktionen in Dombühl in der Vergangenheit (2010 bis 2014) zukünftig versucht dieses Wissen weiterzuentwickeln bzw. neue Produkte für den Markt zu entwickeln. Als organisatorische Veränderung ist die Erweiterung des Aufgabengebiets für Regulatory Affairs von Werksebene auf EMEIA und ebenfalls für die Vlieswerke zu erwähnen. Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung haben sich im Geschäftsjahr auf Grund von gleichbleibender Aktivitäten zur Weiterentwicklung der bestehenden Produkte, sowie Anwendung neuer Technologien / Rohstoffen gegenüber dem vorherigen Geschäftsjahr im Wesentlichen nicht verändert. B. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen und Entwicklung der Branche * Die Bundesregierung hat ihre Wachstumsaussichten für Deutschland mit der Herbstprojektion vom 12. Oktober im Vergleich zur Frühjahrsprojektion substanziell nach unten korrigiert. Im Jahr 2022 wird zwar noch ein Wachstum von 1,4 % erwartet, dies ist allerdings hauptsächlich auf das solide und unerwartet positive erste Halbjahr zurückzuführen. Im Jahr 2023 erwartet die Bundesregierung hingegen einen Rückgang der Wirtschaftsleistung um 0,4 %. Deutschland steht somit vor einer Rezession. Die Konjunkturindikatoren in den Berichtsmonaten August und September stützen die Aussicht, dass sich die wirtschaftliche Lage vor dem Hintergrund der versiegten Gaslieferungen aus Russland stark eingetrübt hat. So waren Auftragseingänge und Produktion im August rückläufig. Die energieintensive Industrie fuhr ihre Produktion überproportional zurück. Auch das ifo Geschäftsklima entwickelte sich rückläufig, vor allem, weil die Geschäftserwartungen einbrachen. Im Außenhandel war nominal zwar noch ein kleines Plus zu verzeichnen, das in realer Rechnung jedoch verschwinden dürfte - Grund sind die nach wie vor hohen Preissteigerungen. Diese machen sich auch in den Verbraucherpreisen bemerkbar. Die Inflationsrate lag im September bei 10 %. Dies ist der höchste Stand seit Dezember 1951. Zum hohen Anstieg gegenüber dem Vormonat (August: +7,9 %) dürfte auch beigetragen haben, dass die Senkung der Energiesteuer auf Kraftstoffe und das Neun-Euro-Ticket ausgelaufen sind und somit keine preisdämpfende Wirkung von den Maßnahmen mehr ausgeht. Die Bundesregierung rechnet gemäß Herbstprojektion mit einer Rezession über den Winter und drei negativen Quartalen in Folge, beginnend mit dem dritten Quartal 2022. Eine positive Nachricht dabei ist, dass die Rezession nach jetziger Lage kaum Spuren auf dem Arbeitsmarkt hinterlassen wird. Denn in Zeiten von Fachkräftemangel werden die Unternehmen alles tun, um ihre Beschäftigten zu halten und sogar gezielt neue qualifizierte Arbeitskräfte anwerben. Der Arbeitsmarkt zeigt sich in der Krise somit robust. Die Erhöhung des Mindestlohns stützt einkommensschwache Haushalte. Die jüngsten Anstiege in der Arbeitslosigkeit sind fast ausschließlich auf die Fluchtmigration aus der Ukraine zurückzuführen. 2. Geschäftsverlauf Durch die Fokussierung auf unseren Kernbereich (silikonisierte Folie) konnte sich die EBITDA- Marge wieder stabilisieren. Im 2. Halbjahr haben sich aufgrund der steigenden Inflation die Ergebnisse stark reduziert. Aufgrund der Ergebnisse im 1. Halbjahr hat sich die EBITDA-Marge im Gesamten Jahr auf 3,9% verbessert. Der Personalstand mit 112 Mitarbeitern blieb gegenüber dem Vorjahr stabil. Im Geschäftsjahr 2022 konnten in Bezug auf Covid-19 keine negativen Einflüsse (Auftragslage sowie am Beschaffungsmarkt) verzeichnet werden. 2.1. Umsatz-, Auftrags- und Produktionsentwicklung Der Umsatz des Geschäftsjahres lag mit 41,4 Mio. € deutlich über dem Vorjahr (33,1 Mio. €). Damit steigerte sich der Umsatz im Geschäftsjahr um 25%. Hauptursache für den angestiegenen Umsatz ist der ab Januar in Kraft getretene Vertrag mit P&G und das daraus resultierende höhere Volumen. Ebenso trug der über das gesamte Jahr höhere Rohstoff-Index zu den erhöhten Umsätzen bei. Das EBITDA steigerte sich auf 1,6 Mio. € (EBITDA-Marge: 3,9%). Leider führte die gestiegene Inflation ab dem 2. Halbjahr dazu, dass das Geschäftsergebnis nicht wie erwartet ausfiel. Das Auftragsvolumen im Bereich silikonisierte Folien konnte durch einen neuen 2- Jahres-Vertrag gegenüber dem Geschäftsjahr 2021 leicht um +9,1% von ca. 329,5 Mio. sqm auf 359,6 Mio. sqm erhöht werden. Der Umsatz in diesem Geschäftsfeld stieg aufgrund des erhöhten Volumens und des steigenden Rohmaterialindexes um 22,7% an. Der Bereich silikonisierte Folien konnte somit gegenüber dem Vorjahr deutlich zunehmen und für das Geschäftsjahr 2023 wird eine weiterhin stabile Auftragslage erwartet. 2.2. Beschaffung Nach einem relativ entspannten Jahr haben wir aktuell mit einem stetigen Anstieg aller Rohstoffpreise mit einem Peak im April / Mai und seitdem mit einem relativ hohen Preisniveau zu kämpfen. Zum Ausgleich der Einkaufspreisschwankungen im Bereich der Hauptrohstoffe sind entsprechende Preisgleitklauseln mit den Kunden vereinbart, welche zum größten Teil auch den Anstieg bei Zusatz- und Hilfsstoffen sowie Produktionshilfsleistungen abdecken. Neue Diskussionen mussten geführt werden um auch die Anstiege im Silikon / Lösemittel / Farbbereich mit aufzunehmen. Die Fokussierung auf globale Einkaufsprozesse der Berry Gruppe, die Bündelung der Einkaufsaktivitäten und die Konsolidierung der Lieferanten wurde erfolgreich fortgesetzt. Die Beschaffungskosten sind im Geschäftsjahr 2022 gegenüber Vorjahr von 19,5 Mio. € auf 26,6 Mio. € gestiegen. Dadurch haben sich die Materialkosten auf 64,4% des Umsatzes erhöht. Die Energiekosten (+2% gegenüber Vorjahr) sind am Standort insgesamt stabil geblieben, die Kosten pro Kilowattstunde haben sich unwesentlich um - 0,2% reduziert. 2.3. Investitionen Im Geschäftsjahr 2021/2022 wurden Investitionen im Gesamtwert von 1.227 T€ getätigt. Sie verteilen sich auf Projekte im Bereich Arbeitssicherheit und Umweltschutz, Kostenreduktion sowie Maschinenerweiterung bzw. -verbesserung. 2.4. Globale Infrastruktur Die Struktur der Divisionen HHS (Health, Hygiene and Specialities) blieb weitestgehend unverändert. 2.5. Europäische Infrastruktur In 2022 gab es in der HHS-Division (Health, Hygiene and Specialities) keine wesentlichen strukturellen Veränderungen in Europa. Die geplante Anlage für Wischtücher im Werk in Cuijk, NL wird wie geplant in November 2022 ihren Betrieb aufnehmen. 2.6. Wettbewerb Die Wettbewerbssituation hat sich im Verlauf des Geschäftsjahres 2021/22 im Markt für atmungsaktive Folien nicht nennenswert verändert, da es aufgrund von Überkapazitäten in Europa einen Preisdruck auf unverändert sehr hohem Niveau gibt. Im Bereich silikonisierter Folien wurde ebenfalls zusätzliche Kapazität und damit mehr Konkurrenz im Markt (Deutschland) geschaffen, diese sind jedoch nicht wie vom Wettbewerb geplant angelaufen. Durch den Krieg in der Ukraine verursachte Preiserhöhungen auf der Einkaufsseite (insbesondere für Energie) führen zu einer höheren Dynamik und schwereren Vorhersehbarkeit des Wettbewerbsgeschehens. Die Berry Dombühl GmbH versucht auch deshalb weiterhin durch besondere Anstrengungen im Bereich Qualität und Lieferleistung sowie in der Produktinnovation ihren Kunden einen besonderen Service und Mehrwert zu bieten. 3. Darstellung der Geschäftslage 3.1. Vermögenslage Die Bilanzsumme zum 30. September 2022 beträgt T€ 31.701 (Vorjahr: T€ 32.195). Stichtagsbedingt erhöhten sich die Bestände um T€ 784 auf T€ 7.084. Der Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im Vergleich zum Vorjahr (+ T€ 559) ist im Zusammenhang mit dem gestiegenen Umsatzvolumen insgesamt und dem höheren Anteil von Umsätzen mit ausländischen Kunden zu sehen. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen haben sich infolge des bestehenden Cash-Pooling um T€ 720 auf T€ 7.986 verringert. Unverändert beträgt das Eigenkapital T€ 26.005, was einer Eigenkapitalquote von 82,0% entspricht. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von T€ 3.334 (Vorjahr: T€ 3.661) reduzierten sich stichtagsbedingt. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestanden zum Stichtag keine. 3.2. Ertragslage Aufgrund des neuen Vertrages mit Procter & Gamble und dem höheren Rohstoff-Index erhöhte sich der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um T€ 8.234 (24,8%) auf T€ 41.376. Die Umsätze verteilen sich mit T€ 11.140 (Vorjahr: T€ 10.085) auf das Inland, mit T€°15.347 (Vorjahr: T€ 11.871) auf das EU-Ausland sowie mit T€ 15.075 (Vorjahr: T€°11.635) auf das Drittland und mit T€ -186 (Vorjahr: T€ -450) auf Erlösschmälerungen. Das Verhältnis der Herstellungskosten zum Umsatz verbessert sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum aufgrund des besseren Portfolios (erhöhtes Volumen im Bereich silikonisierte Folie). Dadurch verbesserte sich das Bruttoergebnis auf T€ 1.100 (Vorjahr: T€ 188). Die um T€ 384 erhöhten Vertriebskosten von T€ 1.456 sind auf stark gestiegene Frachtkosten zurückzuführen. Bedingt durch gefallene Personalkosten verringern sich die Verwaltungskosten auf T€ 565 (Vorjahr: T€ 610). Die sonstigen betrieblichen Erträge blieben mit T€ 11 (Vorjahr: T€ 5) konstant. Dadurch verbessert sich das Ergebnis nach Steuern auf T€ -910 (Vorjahr: T€ -1.491). Das führte insgesamt zu einem höheren EBITDA in Höhe von Mio. € 1,6 (VJ: Mio. € 1,2). 3.3. Finanzlage Der operative Cashflow wird näherungsweise als EBITDA bestimmt und betrug in diesem Jahr Mio. € 1,7 (VJ: Mio. € 1,2). Auszahlungen für Investitionen in das Anlagevermögen wurden in Höhe von Mio. € 1,2 (VJ: Mio. € 1,4) getätigt. Die wirtschaftliche Lage des Standorts ist zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts insgesamt als stabil zu betrachten. Die Gesellschaft war im Geschäftsjahr jederzeit in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Die außerbilanziellen Verpflichtungen haben sich gegenüber dem Vorjahr nicht wesentlich geändert. 4. Gesamtaussage Im abgelaufenen Wirtschaftsjahr ist der Umsatz zwar gestiegen (25%) die EBITDA-Marge aber aufgrund der starken Inflation nur um 0,2%-Punkte gestiegen. Grund für die hohen Inflation weiterhin auf COVID 19, sowie seit Februar stattfindende Ukraine-Konflikt zurück zu führen. Das wichtigste Unternehmensziel für 2021 / 2022 ein leicht steigendes prozentuales EBITDA wurde erreicht - das Geschäftsjahr 2021 / 2022 kann somit als Erfolg bezeichnet werden. Wir erwarten für das Geschäftsjahr 2022 / 2023 einen stabilen Umsatz. Ziel ist es, aufgrund der stark steigenden Energiepreise, die inflationären Einflüsse so gering wie möglich zu halten. C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 1. Prognosebericht Die Auswirkungen des Ukraine-Konflikts werden ständig neu analysiert und es kommt europaweit zu einer stark erhöhten Inflation. Die Geschäftsführung hat die Auswirkungen auf die Geschäftsentwicklung analysiert und geht somit von weiter ansteigenden Kosten aus. Aufgrund von Produktivitätsprojekten und aktuellen Preis-Diskussion mit den Kunden, werden gegenwärtig keine wesentlichen Risiken hinsichtlich einer vorübergehenden Schließung des Geschäftsbetriebes sowie möglicher indirekter Folgen von Auftragseinbrüchen oder aus der Verzögerung von Warenauslieferungen, die infolge von Lieferengpässen entstehen können. Von Seiten des Absatzmarktes ist derzeit, aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Verhältnisse, keine Nachfrageerhöhung festzustellen. Dies ist weitgehend auf die erhöhte Inflation zurückzuführen. Das Unternehmen ist aktuell in der Lage den Betrieb, ohne wesentliche Auswirkungen aufrechtzuerhalten. Um das Risiko der möglichen Auswirkungen zu reduzieren, legt die Geschäftsführung ihren Fokus auf die breitere Aufstellung des Produktportfolios. Nachdem das wichtigste Ziel, ein steigendes prozentuales EBITDA im Geschäftsjahr 2022 erreicht werden konnte, werden im Geschäftsjahr 2023 von der Geschäftsleitung folgende Kernziele verfolgt:
Wir erwarten für das Geschäftsjahr 2022 / 2023 im Vergleich zum Vorjahr einen stabilen Umsatz und ein leicht fallendes prozentuales EBITDA. Ziel ist es, aufgrund der stark steigenden Energiepreise, die inflationären Einflüsse so gering wie möglich zu halten. 2. Chancen- und Risikobericht Die Fokussierung auf den Bereich silikonisierte Filme hat eine größere Abhängigkeit von diesem Geschäftsfeld mit sich gebracht, dies hat aber bisher keine negativen Auswirkungen gezeigt. Es ist geplant, das Unternehmen breiter aufzustellen durch Aufbau der zusätzlichen Produktionsparte "elastische" Produkte. Mit dem Bereich bedrucktes Nonwoven hat sich bereits heute eine Verbreiterung unseres Sortiments ergeben. Weitere Anstrengungen in Richtung Erweiterung der Geschäftsfelder und Gewinnung von Neukunden sind notwendig, um das Risiko der Abhängigkeit von einzelnen Kunden und Geschäftsfeldern zu reduzieren. Im Geschäftsjahr 2022 sind die Beschaffungskosten für Rohmaterialien stetig und dramatisch gestiegen. Dies betrifft nunmehr alle zur Produktion nötigen Materialien, da aufgrund des Ukraine-Konflikts und der darauf folgenden Lieferschwierigkeiten eine Verknappung in allen Bereichen zu verzeichnen ist. Ebenfalls haben sich Lieferzeiten dramatisch erhöht. Insgesamt wird das Ausfallrisiko eines Lieferanten oder Kunden derzeit als moderat betrachtet. Etwaige Liquiditätsengpässe oder drohende Insolvenzen sind nicht bekannt. Regelmäßige Bonitätsprüfungen der größten Kunden und Lieferanten werden auf Gesellschaftsebene bzw. auf Mutterkonzernebene durchgeführt. Es bestehen keine bestandsgefährdenden Risiken für die Gesellschaft. Mit allen wichtigen Kunden bestehen mittelfristige Lieferverträge, die eine gewisse Planungssicherheit hinsichtlich der zu erwartenden Absatzvolumina geben. Da der Hauptgeschäftsbereich "FemCare" und dessen Produkte als "Produkte des täglichen Bedarfs" gelten, ist kein erhöhtes Risiko erkennbar. Chancen sieht die Gesellschaft in der weltweit weiterhin steigenden Nachfrage nach Hygieneprodukten, die durch wachsende Industrialisierung und demographische Alterung auch in den kommenden Jahren nicht nachlassen wird.
Dombühl, den 28. Februar 2023 David Cortes Frank Eschenbacher Jason Greene Sascha Maurer Achim Schalk Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Berry Dombühl, Dombühl Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Berry Dombühl, Dombühl, - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2021 bis zum 30. September 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Berry Dombühl, Dombühl, für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2021 bis zum 30. September 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 28. Februar 2023 Grant
Thornton AG
Maximilian Meyer zu Schwabedissen, Wirtschaftsprüfer Arndt F. Krüger, Wirtschaftsprüfer |
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