Stammdaten

Register
Amtsgericht Münster HRB 169
Vorher
Ratio Handel Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Eingetragen
8.7.1947
Branche
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und NichtwohngebäudenVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für DritteBeteiligungsgesellschaften
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist die Beteiligung an anderen Unternehmen im Inund Ausland sowie der Erwerb, die Veräußerung und die Verwaltung von Grundbesitz.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
André Kutscheidt
seit 10.2.2023
Prokura
Paul Renze
seit 23.7.2014
Prokura
Tim Hendrik Snoek
seit 18.2.2014
Geschäftsführer
Thomas Stockinger
seit 20.1.2012
Prokura
Friedhelm Stilling
seit 14.12.2010
Prokura
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

Identifizierte Personen (7)

NameAnteil
Hendrik Snoek
34.00%
T** S****
20.50%
K******* S****
15.50%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
RATIO Immobilien GmbHEigenbeteiligung
3.00%

Gesellschafter

8 Gesellschafter

GmbH-Struktur

5 von 8 angezeigt

Hendrik Snoek
8.840.000 €
34.00%
T** S****
5.330.000 €
20.50%
K******* S****
4.030.000 €
15.50%
M***** G*** z* R******
3.640.000 €
14.00%
S***** M****
1.300.000 €
5.00%

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

RATIO Immobilien GmbH

Münster

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Hinweis:

Bei dieser PDF-Datei handelt es sich um ein unverbindliches "Ansichtsexemplar". Allein maßgeblich ist der Bericht in Papierform.

INHALTSVERZEICHNIS

Anlagen

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Allgemeine Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften (Stand: 1. Januar 2024)

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 62.349,00 70.341,00
62.349,00 70.341,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 96.232.318,39 90.330.376,56
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 402.078,00 525.196,00
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 400.012,58 9.894.375,63
97.034.408,97 100.749.948,19
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 10.375.629,68 10.375.629,68
2. Beteiligungen 354.893,12 0,00
3. Sonstige Ausleihungen 40.009.978,97 23.342.161,18
50.740.501,77 33.717.790,86
147.837.259,74 134.538.080,05
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Fertige Erzeugnisse und Waren 4.619.365,21 0,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 538.366,07 660.260,96
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 23.512.510,21 23.383.394,89
3. Sonstige Vermögensgegenstände 356.390,79 20.288.808,67
24.407.267,07 44.332.464,52
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 331.327,22 1.501.484,14
29.357.959,50 45.833.948,66
C. Rechnungsabgrenzungsposten 39.417,34 85.364,82
177.234.636,58 180.457.393,53

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 26.000.000,00 26.000.000,00
Nennbetrag eigener Anteile -780.000,00 -780.000,00
Ausgegebenes Kapital 25.220.000,00 25.220.000,00
II. Andere Gewinnrücklagen 44.663.311,25 44.663.311,25
III. Gewinnvortrag 59.775.657,46 55.408.481,97
IV. Jahresüberschuss 7.575.541,12 8.367.175,49
137.234.509,83 133.658.968,71
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 4.957.385,00 4.975.259,00
2. Steuerrückstellungen 307.000,00 0,00
3. Sonstige Rückstellungen 663.560,00 967.100,00
5.927.945,00 5.942.359,00
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 23.218.825,01 28.517.695,38
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 425.053,12 253.532,92
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 339.876,96 0,00
4. Sonstige Verbindlichkeiten 2.605.530,78 4.336.837,52
26.589.285,87 33.108.065,82
D. Rechnungsabgrenzungsposten 451.895,88 435.000,00
E. Passive latente Steuern 7.031.000,00 7.313.000,00
177.234.636,58 180.457.393,53

Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 2022
1. Umsatzerlöse 24.702.690,70 22.820.369,61
2. Sonstige betriebliche Erträge 341.692,88 4.343.818,61
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 1.188.349,00 1.173.651,60
b) Aufwendungen für bezogenen Leistungen 1.841.634,87 1.753.364,10
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 3.112.095,17 3.776.417,26
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 412.970,13 544.356,55
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 5.976.006,47 6.122.809,29
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.253.837,38 1.072.951,20
7. Erträge aus Beteiligungen 618.051,08 307.897,32
8. Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 708.452,48 506.222,75
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 691.551,35 501.630,36
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.026.643,75 692.931,39
11. Steuern vom Einkommen und Ertrag 3.623.238,35 3.872.917,49
12. Ergebnis nach Steuern 8.627.663,37 9.470.539,77
13. Sonstige Steuern 1.052.122,25 1.103.364,28
14. Jahresüberschuss 7.575.541,12 8.367.175,49

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die RATIO Immobilien GmbH, Münster, ist beim Amtsgericht Münster unter der Handelsregisternummer HRB 169 gemeldet. Nach den in §267 i.V.m. §264 HGB bezeichneten Größenklassen ist die Gesellschaft als mittelgroße Kapitalgesellschaft einzustufen.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes sowie den ergänzenden Vorschriften des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Die Bilanz ist gemäß § 266 HGB, die Gewinn- und Verlustrechnung gemäß § 275 Abs. 2 HGB (Gesamtkostenverfahren) gegliedert.

Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung anzubringen sind, weitestgehend im Anhang aufgeführt.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahresabschluss zum 31. Dezember 2023 unverändert fortgeführt.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und, sofern sie einer Abnutzung unterliegen, planmäßig nach der linearen Abschreibungsmethode über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer wird in Anlehnung an die Mindestsätze der für steuerliche Zwecke geltenden Abschreibungstabellen ermittelt.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen werden auf Grundlage der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Gegenstände nach linearer Methode vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis € 800,00 € werden sofort abgeschrieben. Ein Sammelposten für geringwertige Wirtschaftsgüter wird nicht gebildet.

Die Abschreibungen auf Zugänge des Anlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Außerplanmäßige Abschreibungen werden darüber hinaus vorgenommen, wenn eine Wertminderung voraussichtlich von Dauer ist.

Die Finanzanlagen werden zu den Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nennwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden zweifelhafte Forderungen grundsätzlich mit ihrem wahrscheinlichen Wert aktiviert (Einzelwertberichtigung). Den pauschalen nicht bekannten Risiken im Bestand der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird durch Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen.

Flüssige Mittel werden mit den Nominalwerten bilanziert.

In die Position der aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind die periodengemäß abgegrenzten Aufwendungen eingestellt.

Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach der Teilwertmethode unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck bewertet. Die Verpflichtungen wurden mit einem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 15 Jahre von 1,82 % (Vorjahr: 1,78 %) für eine pauschale Laufzeit von 15 Jahren (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB) abgezinst.

Zudem wurden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 1,5 % und Rentensteigerungen von jährlich 1,5 % zugrunde gelegt. Eine altersabhängige Fluktuationswahrscheinlichkeit gemäß Heubeck-Richttafeln wird nicht berücksichtigt.

Die Verbindlichkeiten werden grundsätzlich mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

In die Position der passiven Rechnungsabgrenzungsposten sind die periodengemäß abgegrenzten Aufwendungen eingestellt.

Zeitlich begrenzte Unterschiedsbeträge zwischen handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen werden durch den Ausweis passiver latenter Steuern berücksichtigt.

3. Erläuterungen zur Bilanz

Die Aufgliederung und Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagegegenstände im Geschäftsjahr 2023 ist in der Anlage zum Anhang dargestellt.

Die Anteile an verbundenen Unternehmen setzen sich wie folgt zusammen:

Anteilsbesitz Anteile in % Eigenkapital in T€ Ergebnis Vorjahr in
T€
Ratio GmbH & Co. Kommanditgesellschaft, Münster 50,0 0 1) 517
Central-Import GmbH & Co. Kommanditgesellschaft, Emsdetten 50,0 100 392
3328907 Nova Scotia Limited, Darthmouth / Kanada 100,0 8.883 -2

1) Die Ratio GmbH & Co. Kommanditgesellschaft weist unverändert kein positives Eigenkapital aus. Das Ergebnis des Jahres 2022 wurde den Verlustvortragskonten der Gesellschafter gutgeschrieben.

In den sonstigen Ausleihungen sind Ausleihungen an Gesellschafter in Höhe von T€ 5.270 (Vorjahr T€ 5.815) enthalten.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig.

Der Bewertung der Pensionsrückstellungen liegt neben den Heubeck-Richttafeln (2018 G) ein Zinssatz von 1,82 % (Vorjahr 1,78 %) zu Grunde. Es wurde ein Rententrend von 1,5 % (Vorjahr 1,5 %) p. a. und ein Gehaltstrend von 1,5 % (Vorjahr 1,5 %) p. a. bei Mitarbeitern berücksichtigt. Es wird weiterhin das Wahlrecht ausgeübt, jährlich 1/15 des Unterschiedsbetrags aus der Neubewertung der Pensionsrückstellung nach BilMoG zuzuführen. Die Unterdeckung der Pensionsrückstellung zum 31. Dezember 2023 beträgt T€ 39 (Vorjahr T€ 39).

Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellung für Altersvorsorgeverpflichtungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre und dem Ansatz der Rückstellung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre beläuft sich auf T€ 57 (Vorjahr T€ 250) und ist ausschüttungsgesperrt.

Für ehemalige Mitglieder des Geschäftsführungsorgans und deren Hinterbliebene beträgt die Pensionsrückstellung T€ 865 (Vorjahr T€ 889). Deren Bezüge belaufen sich im Berichtsjahr auf T€ 108 (Vorjahr T€ 106).

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Urlaub- und Gleitzeitverpflichtungen, Mietnachlässe, Beiträge für Berufsgenossenschaft, Prozesskosten und ausstehende Rechnungen.

Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit werden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten in einem Verbindlichkeitenspiegel zusammengefasst dargestellt. Die entsprechenden Vorjahreswerte sind zu Vergleichszwecken in Klammern vermerkt.

Gesamt davon mit einer Restlaufzeit
bis zu 1 Jahr mehr als 1 Jahr davon mehr als 5 Jahre
T€ T€ T€ T€
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 23.219 11.929 11.290 5.279
(28.518) (14.398) (14.120) (5.580)
aus Lieferungen und Leistungen 425 425 0 0
(253) (253) (0) (0)
gegenüber verbundenen Unternehmen 340 340 0 0
(0) (0) (0) (0)
Sonstige 2.605 2.605 0 0
(4.337) (4.337) (0) (0)
- davon aus Steuern 650 650 0 0
(Vorjahr) (2.496) (2.496) (0) (0)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 0 0 0 0
(Vorjahr) (0) (0) (0) (0)
26.589 15.299 11.290 5.279
(33.108) (18.988) (14.120) (5.580)

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von T€ 14.128 durch Grundpfandrechte an eigenen Grundstücken gesichert sowie Abtretungen aus Miet- und Pachtzinsforderungen gesichert.

In der folgenden Übersicht sind die in der Bilanz ausgewiesenen latenten Steuern sowie die zugrundeliegenden Differenzen und die vorgenommene Saldierung dargestellt. Die passviven latenten Steuern beruhen zum 31. Dezember 2023 auf nachfolgenden, zeitlich begrenzten Unterschiedsbeträgen.

Bilanzposten / Abweichung Aktive latente Steuer Passive latente Steuer
T€ T€
Anpassungen Anlagevermögen 0 -8.270
Anpassungen Pensionsrückstellungen 1.239 0
Saldierung -1.239 1.239
0 -7.031

Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz in Höhe von rd. 31,00%.

4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

In den sozialen Abgaben sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von T€ 12 (Vorjahr T€ 10) enthalten.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten in Höhe von T€ 39 (Vorjahr T€ 39) Aufwendungen nach Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB (Aufstockung der Pensionsrückstellung).

Die Erträge aus Beteiligungen enthalten ausschließlich Erträge aus verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 431 (Vorjahr T€ 308).

Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge entfallen in Höhe von T€ 53 (Vorjahr T€ 133) auf verbundene Unternehmen.

In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von T€ 94 (Vorjahr T€ 91) enthalten.

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag setzten sich wie folgt zusammen:

Bilanzposten / Abweichung 2023 2022
T€ T€
Tatsächlicher Steuerertrag/-aufwand (-) -3.905 -2.898
Latenter Steuerertrag/-aufwand (-) 282 -975
Gesamter Steuerertrag/-aufwand (-) -3.623 -3.873

5. Sonstige Angaben

a) Sonstige finanzielle Verpflichtungen und außerbilanzielle Geschäfte

Die Verpflichtungen aus Mietverträgen sich wie folgt zusammen:

31.12.2023
T€
- fällig bis zu 1 Jahr 70
- fällig zwischen 1 und 5 Jahren 0
- fällig von mehr als 5 Jahren 0
70

b) Arbeitnehmer

Die Anzahl der 2023 beschäftigten kaufmännisch angestellten Mitarbeiter betrug durchschnittlich 42 (Vorjahr 39).

c) Gesamthonorar des Abschlussprüfers

Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers für das Jahr 2023 beträgt T€ 78. Davon entfallen auf Abschlussprüfungsleistungen T€ 14 und für Steuerberatungsleistungen T€ 62.

d) Geschäftsführung

Die Geschäftsführung und Vertretung der Gesellschaft werden wahrgenommen durch:

Herr Dipl.-Kfm. Hendrik Snoek, Geschäftsführer, Münster, alleinvertretungsberechtigt

Herr Dipl.-Kfm. Tim Snoek, Geschäftsführer, Münster, alleinvertretungsberechtigt.

Die Angabe der Gesamtbezüge unterbleibt nach § 286 Abs. 4 HGB.

e) Ergebnisvorschlag für 2023

Wir, die unterzeichnende Geschäftsführer, schlagen vor, den Jahresüberschuss in Höhe von € 7.575.541,12 auf neue Rechnung vorzutragen.

6. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach dem Schluss des Geschäftsjahres nicht ergeben.

 

Münster, den 6. August 2024

RATIO Immobilien GmbH, Münster

Dipl. - Kfm. Hendrik Snoek

Dipl. - Kfm. Tim Snoek

Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2023

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
01.01.2023 Zugang Umbuchungen Abgang 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 240.208,33 20.263,46 0,00 0,00 260.471,79
240.208,33 20.263,46 0,00 0,00 260.471,79
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 286.703.011,41 1.800.173,00 9.894.375,63 52.817,51 298.344.742,53
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 22.095.065,62 36.502,48 0,00 0,00 22.131.568,10
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 9.894.375,63 400.012,58 -9.894.375,63 0,00 400.012,58
318.692.452,66 2.236.688,06 0,00 52.817,51 320.876.323,21
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 24.714.386,12 0,00 0,00 0,00 24.714.386,12
2. Beteiligungen 0,00 354.893,12 0,00 0,00 354.893,12
3. Sonstige Ausleihungen 23.342.161,18 18.736.641,00 0,00 2.068.823,21 40.009.978,97
48.056.547,30 19.091.534,12 0,00 2.068.823,21 65.079.258,21
366.989.208,29 21.348.485,64 0,00 2.121.640,72 386.216.053,21
Abschreibungen
01.01.2023 Zugang Abgang 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 169.867,33 28.255,46 0,00 198.122,79
169.867,33 28.255,46 0,00 198.122,79
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 196.372.634,85 5.788.130,53 48.341,24 202.112.424,14
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 21.569.869,62 159.620,48 0,00 21.729.490,10
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
217.942.504,47 5.947.751,01 48.341,24 223.841.914,24
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 14.338.756,44 0,00 0,00 14.338.756,44
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
14.338.756,44 0,00 0,00 14.338.756,44
232.451.128,24 5.976.006,47 48.341,24 238.378.793,47
Restbuchwerte
31.12.2023 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 62.349,00 70.341,00
62.349,00 70.341,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 96.232.318,39 90.330.376,56
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 402.078,00 525.196,00
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 400.012,58 9.894.375,63
97.034.408,97 100.749.948,19
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 10.375.629,68 10.375.629,68
2. Beteiligungen 354.893,12 0,00
3. Sonstige Ausleihungen 40.009.978,97 23.342.161,18
50.740.501,77 33.717.790,86
147.837.259,74 134.538.080,05

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1 Grundlagen des Unternehmens

1.1 Geschäftsmodell

1.2 Ziele und Strategien

2 Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

2.2 Geschäftsverlauf

2.3 Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

2.3.1 Vermögenslage

2.3.2 Finanzlage

2.3.3 Ertragslage

2.3.4 Gesamtaussage zur Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

2.4 Wertemanagement und interne Leistungsindikatoren

3 Prognose, Chancen- und Risikobericht

3.1 Prognose

3.2 Chancen und Risiken

1 Grundlagen des Unternehmens

1.1 Geschäftsmodell

Schwerpunkt des Geschäftsmodells ist die Entwicklung und Verwaltung von Immobilien. Die Umsatzerlöse resultieren im Wesentlichen aus Vermietungen an leistungsstarke Unternehmen des Handels, mit denen langfristige Mietverträge abgeschlossen wurden.

1.2 Ziele und Strategien

Durch stetige Instandhaltung sowie durch Umbauten und Neubauten in Kooperation mit den Mietern werden die Standorte erhalten und ausgebaut und sichern somit die Attraktivität der Objekte.

2 Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung der deutschen Wirtschaft ist u. a. durch die hohe Inflation, die steigenden Zinsen sowie durch das krisengeprägte Umfeld ins Stocken geraten. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im Jahr 2023 um 0,3 % unter dem Vorjahresniveau. (Quelle: destatis, Pressemitteilung vom 15. Januar 2024).

Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmenden schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar, mit der Folge, dass die Bauinvestitionen um 2,1 % im Vergleich zum Vorjahr zurück gegangen sind. (Quelle: destatis, Pressemitteilung vom 15. Januar 2024).

Das Transaktionsvolumen am deutschen Immobilieninvestmentmarkt betrug im Jahr 2023 rd. € 29,3 Mrd. (Vorjahr rd. € 67,0 Mrd.), von denen rd. € 22,8 Mrd. (Vorjahr rd. € 54,2 Mrd.) auf Gewerbeimmobilien und rd. € 6,5 Mrd. (Vorjahr rd. € 12,8 Mrd.) auf Wohnimmobilien entfielen. Ein geringeres Investitionsvolumen in diesem Bereich wurde zuletzt in 2011 realisiert. (Quelle: Statista Research Department, vom 28. Februar 2024, destatis). Auch im Bereich der Einzelhandelsimmobilien, als Segment des Bereichs der Gewerbeimmobilien gab es eine Trendumkehr und es konnte um knapp 40 % gesunkenes Transaktionsvolumen von rd. T€ 5,7 realisiert werden. (Quelle: BNP Paribas Real Estate GmbH, "At a Glance - Retail Investmentmarkt Deutschland Q 4 2023").

2.2 Geschäftsverlauf

Die Umsatzerlöse betragen im Berichtsjahr rd. € 24,7 Mio. Der Umsatzanstieg von rd. € 1,8 Mio. gegenüber dem Vorjahr liegt hauptsächlich in der Anpassung der indexierten Mietverträge sowie an einer erstmals in 2023 vermieteten Büroimmobilie.

2.3 Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

2.3.1 Vermögenslage

Vermögenslage 31.12.2023 31.12.2022
T€ % T€ %
AKTIVA
Anlagevermögen 147.837 83,4 134.538 74,5
Umlaufvermögen 29.359 16,6 45.834 25,5
Rechnungsabgrenzungsposten 39 0,0 85 0,0
177.235 100,0 180.457 100,0
PASSIVA
Eigenkapital 137.235 77,4 133.659 74,1
Rückstellungen 5.928 3,3 5.942 3,3
Verbindlichkeiten 26.589 15,0 33.108 18,3
Rechnungsabgrenzungsposten 452 0,3 435 0,2
Passive latente Steuern 7.031 4,0 7.313 4,1
177.235 100,0 180.457 100,0

Das Vermögen besteht zu 83,4 % aus Anlagevermögen (davon Sachanlagen 54,7 % und Finanzanlagen 28,6 %).

Die Eigenkapitalquote beträgt 77,4 % (Vorjahr: 74,1 %).

Die Gesellschaft weist Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 23,2 € Mio. (Vorjahr € 28,5 Mio.) aus, von denen € 14,1 Mio. durch Grundpfandrechte gesichert sind.

Leasingverpflichtungen wurden nicht eingegangen.

2.3.2 Finanzlage

Der Cashflow (Jahresüberschuss zzgl. Abschreibungen), als unser wichtigster finanzieller Leistungsindikator, liegt bei € 13,6 Mio. (Vorjahr: € 14,5 Mio.).

Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war im Jahr 2023 zu jedem Zeitpunkt gesichert.

2.3.3 Ertragslage

Der Anstieg der Umsatzerlöse um rd. € 1,8 Mio. und einer durchschnittlich gleichbleibenden Marge sowie einer Reduzierung der betrieblichen Aufwendungen und geringeren kostenmindernden Erträge ohne den Einmaleffekt eines Verkaufs einer Immobilie in 2022 führten zu einem Jahresüberschuss in Höhe von € 7,6 Mio. (Vorjahr: € 8,4 Mio.).

Der EBITDA ist um T€ 1.556 bzw. um 8,8 % Punkte auf T€ 16.184 zurück gegangen. Die weiteren Ergebniskennzahlen stellen sich wie folgt dar:

2023 2022
Ergebniskennzahlen T€ % T€ %
EBT 11.199 45,33 12.240 53,64
Ergebnis vor Steuern
EBIT 10.208 41,32 11.617 50,91
Ergebnis vor Steuern + Finanzergebnis
EBITDA 16.184 65,51 17.740 77,74
Ergebnis vor Steuern + Finanzergebnis + Abschreibungen
Veränderung
Ergebniskennzahlen T€ %
EBT -1.041 -8,5
Ergebnis vor Steuern
EBIT -1.409 -12,1
Ergebnis vor Steuern + Finanzergebnis
EBITDA -1.556 -8,8
Ergebnis vor Steuern + Finanzergebnis + Abschreibungen

2.3.4 Gesamtaussage zur Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Die RATIO Immobilien GmbH steht zum Zeitpunkt der Aufstellung dieses Lageberichtes als erfolgreiches und solide finanziertes Familienunternehmen da. Das Geschäftsjahr 2023 ist für die RATIO Immobilien GmbH im Hinblick auf die Steuerungskennzahlen und vor dem Hintergrund des deutlich schwieriger gewordenen Marktumfeldes als insgesamt zufriedenstellend zu betrachten. Die Steigerung der Umsatzerlöse um rd. 8,3% bei einer nahezu gleichbleibenden durchschnittlichen Marge führten zu einem operativen Ergebnis von mehr als dem im Vorjahr prognostizierte Ergebnis in Höhe von € 4,0 Mio.

2.4 Wertemanagement und interne Leistungsindikatoren

Im Markt und Wettbewerb ist für uns das frühzeitige Erkennen von Chancen und Risiken wichtig, um rechtzeitig und flexibel auf Marktentwicklungen reagieren zu können und aktiv Potenziale zu erkennen und zu nutzen. Hierzu sind nicht nur gesamtwirtschaftliche Indikatoren wichtig, sondern wir sehen es als Ziel an aufgrund unserer kontinuierlichen Kontakte mit unseren Geschäftspartnern Trends zu erfassen und deren Einfluss auf unser Geschäftsmodell abzuschätzen.

Vor diesem Hintergrund ist es für unseren Unternehmenserfolg immer schon sehr wichtig gewesen Maßnahmen mit dem Ziel der Umweltentlastung als Teil der so genannten ESG (Environmental, Social und Governance) Kriterien zu berücksichtigen und weiterzuentwickeln. Zu den technischen Maßnahmen zur Energieeinsparung gehören u. a. die Nutzung der Abwärme der Gewerbekälteanlagen für die Heizung im Winter und zur ganzjährigen Brauchwarmwassererzeugung, die Anpassung des Energieverbrauchs der Lüftung durch rechnergestützte Anpassung der Außenluftraten an die reale Personenbelegung, die rechnergestützte Nachtkühlung mit Außenluft im Sommer, die rechnergestützte Programmierung und Optimierung der Stromverbraucher mit dem Ziel der Lastspitzen-Minimierung in den Starklastzeiten der Versorger, die Umstellung auf LED Beleuchtung oder auch die Installation von Photovoltaikanlagen auf unseren Dachflächen. Sämtliche Maßnahmen werden durch unsere eigene Bauabteilung oder durch Unternehmen der RATIO Unternehmensgruppe regelmäßig geprüft und im Rahmen von sinnvollen Maßnahmen weiterentwickelt.

Ziel zur Steuerung des Unternehmens ist es u. a. die wesentliche Finanzkennzahlen wie Liquidität sowie EBITDA im Zusammenhang mit dem aktuellen Berichts- und Steuerungswesen zu vereinheitlichen.

3 Prognose, Chancen- und Risikobericht

3.1 Prognose

Durch unsere Mieterstruktur sind wir bislang weniger von der vergangenen Coronakrise und deren daraus abgeleiteten Folge belastet als manches andere Unternehmen mit dem Schwerpunkt Vermietung- und Verpachtung. Für das Jahr 2024 rechnen wir daher mit nahezu unveränderten Mieterträgen von ca. € 22,1 Mio. Unter Berücksichtigung steigender Personalaufwendungen sowie eine Erhöhung der betrieblichen Aufwendungen insbesondere für das Thema Digitalisierung prognostizieren wir einen Jahresüberschuss in Höhe € 4,0 Mio. aus der operativen Tätigkeit.

3.2 Chancen und Risiken

Der gute Zustand der Mietobjekte und die Durchführung von notwendigen Investitionen zum Bestandsschutz, sowie die Mieteinnahmen aus den langfristig abgeschlossenen Mietverträgen tragen zu einer kontinuierlichen Ergebnisentwicklung bei. Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden können, sind nicht erkennbar.

Die Geschäftsführung hat ein geeignetes Risikomanagementsystem eingerichtet, um Risiken der Bestandsimmobilien und Mietausfallrisiken überwachen zu können, und hat geeignete Maßnahmen entwickelt, um entsprechend reagieren zu können.

 

Münster, den 6. August 2024

RATIO Immobilien GmbH

Dipl.-Kfm. Hendrik Snoek

Dipl.-Kfm. Tim Snoek

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die RATIO Immobilien GmbH, Münster

PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben den Jahresabschluss der RATIO Immobilien GmbH, Münster, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der RATIO Immobilien GmbH, Münster, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

VERANTWORTUNG DES GESETZLICHEN VERTRETERS FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Münster, den 16. September 2024

Clauß Paal & Partner mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Felix Hövelbernd, Wirtschaftsprüfer

Michael Benkhoff, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

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