Herstellung von Türen und Fenstern aus Kunststoffen
Novus Deutschland GmbH
Schwänheit 10, 34281 Gudensberg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Volker Dr. Seidl seit 15.7.2024 | Geschäftsführer |
Jens Rießen seit 15.8.2023 | Prokura |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Novus Deutschland GmbHGudensbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024Bilanz zum 31. März 2024Aktiva
Passiva
Anhang für das Geschäftsjahr 2023/2024I Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Novus Deutschland GmbH hat ihren Sitz in Gudensberg und ist beim Handelsregister des Amtsgerichts Fritzlar unter Nummer HRB 8042 eingetragen. Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des BilRUG aufgestellt. Ergänzend hierzu wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten trägt allen erkennbaren Risiken nach den Grundsätzen vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung Rechnung. Zur Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Umsatzkostenverfahren (§275 Abs. 3 HGB) verwendet. Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB. Die Gesellschaft nimmt größenabhängige Erleichterungen des § 288 Abs. 1 HGB in Anspruch. Nach der im Geschäftsjahr 2010/2011 erfolgten Auslagerung der Marketing- und Vertriebsfunktion an die Schwestergesellschaften Novus Spain S.A., Reus/Spanien, (für Verkäufe in Spanien und Portugal) und Novus Europe SA, Brüssel/Belgien, (für Verkäufe in allen sonstigen europäischen Märkten) erhielt die Gesellschaft für einen Zeitraum von sechs Jahren umsatzabhängige und konstant abschmelzende Lizenzerträge. Die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft besteht seitdem ausschließlich in der Produktion für Novus-Schwestergesellschaften in und außerhalb Europas und in der Funktion als deutsches Auslieferungslager für Novus Europe SA und Novus Spain S.A. Die Gesellschaft erhält (bis einschließlich Geschäftsjahr 2016/2017) eine für eine reine Produktionsgesellschaft angemessene Marge (u.a. vor Steuern und Lizenzerträgen). II Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen werden nach den durchschnittlichen betriebswirtschaftlichen Nutzungsdauern (für Software grundsätzlich fünf Jahre) vorgenommen. Das Sachanlagevermögen wurde generell zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Abschreibungen auf die Zugänge von Vermögensgegenständen des Berichtszeitraumes wurden zeitanteilig und linear vorgenommen. Dabei werden die Abschreibungen grundsätzlich nach den durchschnittlichen betriebswirtschaftlichen Nutzungsdauern vorgenommen. Diese beträgt für Produktions- bzw. Verwaltungsgebäude 30 bis 50 Jahre, für Außenanlagen und Befestigungen zehn bis 20 Jahre, für technische Anlagen und Maschinen drei bis 20 Jahre sowie für andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung drei bis 15 Jahre. Bewegliche Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 werden im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben. 2. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt mit Einstandspreisen bzw. für manche Artikel mit dem gewogenen Durchschnitt der Einstandspreise; hierbei werden das Prinzip der verlustfreien Bewertung und das Niederstwertprinzip beachtet. 3. Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse erfolgt mit den Materialkosten zuzüglich Fertigungskosten, inklusive anteiliger Material-, Personal- oder Verwaltungskosten. (Handels-)Waren sind mit Anschaffungskosten angesetzt. Fremdkapitalzinsen werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Für manche Artikel wird gemäß § 256 HGB unterstellt, dass die zuerst hergestellten Artikel zuerst veräußert wurden. Nicht verwendbare Artikel wurden einzeln identifiziert und angemessen abgewertet bzw. abgeschrieben. 4. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert angesetzt. Risiken eines nicht termingerechten Zahlungseinganges wurde durch angemessene Wertberichtigungen Rechnung getragen. 5. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen in Fremdwährung valutierenden Forderungen und Verbindlichkeiten sind grundsätzlich mit dem Anschaffungskurs bei Zugang umgerechnet worden. Soweit sich am Bilanzstichtag für Aktiva ein niedrigerer bzw. für Passiva ein höherer Umrechnungskurs ergibt, wird dieser angesetzt. 6. Zum 31.03.2024 werden im Jahresabschluss erstmalig Pensionsverpflichtungen ausgewiesen. Die Pensionsansprüche sind durch eine Rückdeckungsversicherung abgesichert und werden unter Erfüllung der Voraussetzungen des § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB miteinander verrechnet. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden zum notwendigen Erfüllungsbetrag bilanziert. Dazu wird der notwendige Verpflichtungsumfang unter Berücksichtigung von Lohn- und Gehaltstrends von 2,00 % nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelt und auf den Bilanzstichtag abgezinst. Als Abzinsungsfaktor wurde der dazu von der Deutschen Bundesbank auf den Bilanzstichtag ermittelte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre von 1,83 % angesetzt. Der Unterschiedsbetrag einer Abzinsung mit einem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre (§ 253 Abs. 6 HGB) beträgt 444,00 EUR. Eine Anpassung der Vorjahresbeträge erfolgt aus Wesentlichkeitsgründen nicht. Für die Verrechnung wurde der Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellung in Höhe von EUR 97.590,00 mit dem Zeitwert der Rückdeckungsversicherung in Höhe von EUR 94.061,00 verrechnet. Zudem ist in der Gewinn- und Verlustrechnung ein Zinsaufwand in Höhe von EUR 1.751,00 ausgewiesen. 7. Die Rückstellungen berücksichtigen alle bis zur Bilanzerstellung bekannt gewordenen ungewissen Schulden, Verluste und Risiken, die das abgelaufene Geschäftsjahr betreffen. Sie sind in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (Erfüllungsbetrag) und entsprechen den zu erwartenden Ausgaben und drohenden Verlusten. 8. Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. 9. Die Grundsätze der Ansatz- und Bewertungsstetigkeit sind beachtet worden. Die im Vorjahr angewandten Bewertungs- und Abschreibungsmethoden sind beibehalten worden. III Sonstige Pflichtangaben Gesellschafter und Konzernverhältnisse Die Novus International Inc., St. Louis/USA, stellt den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen auf. Durchschnittliche Anzahl beschäftigten Arbeitnehmer 31.03.2024 23
Gudensberg, 07.04.2025 Dr. Volker Seidl |
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