Betting eGbR Vermietung und Verpachtung
Selbe AdresseVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Dirk Haßmann seit 19.1.2012 | Vorstandsmitglied |
Kathrin Betting seit 22.10.2007 | Prokura |
Rico Wolfram seit 12.5.2006 | Vorstandsmitglied |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Betting AGUnterwellenbornJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs, Geschäftsergebnisses und der Lage des Unternehmens I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Betting AG ist in den Bereichen Containerdienst, Fernverkehr, Abbruch sowie Hoch- und Tiefbau tätig. Die Leistungen im Containerdienst umfassen die Gestellung von Absetz- und Abrollcontainern mit einem Fassungsvermögen von 2m 3 bis 40m 3 verbunden mit der Verwertung bzw. Entsorgung nahezu sämtlicher Abfallfraktionen aus Bau, Gewerbe sowie der Industrie. Im Fernverkehr werden vorrangig Schüttgüter, Zuschlagstoffe zur Stahlherstellung sowie Futtermittel europaweit transportiert. Im Abbruch ist die Betting AG auf komplexe Industrieabbrüche, mehrgeschossige Typenbauten (Plattenbauweise) sowie Ein- und Mehrfamilienhäuser spezialisiert. Darüber hinaus werden Entkernungs- und Sanierungsmaßnahmen an Bestandsgebäuden ausgeführt. Im Hoch- und Tiefbau liegen die Schwerpunkte unserer Leistungen im Neubau von Luftrettungsstationen, dem Industriebau, dem sozialen Wohnungsbau sowie der Landwirtschaft. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen In der ifo - Konjunkturprognose vom 06. März 2024 hieß es: "Die deutsche Wirtschaft ist wie gelähmt" Hinsichtlich des Berichtsjahres 2023 kommt das ifo - Institut dabei zu folgender Einschätzung: "Im Vergleich zu anderen großen europäischen Ländern fällt Deutschland spürbar ab: Nicht nur ist dort die Stimmung besser und die Unsicherheit niedriger; auch deuten die entsprechenden Indikatoren bereits seit Herbst 2023 auf eine allmähliche Erholung hin. In Deutschland hingegen stagnierte die Wirtschaftsleistung im zurückliegenden Sommerhalbjahr, und im Schlussquartal 2023 ging sie sogar um 0,3 % zurück. Besonders kräftig schrumpfte die Wertschöpfung in der Industrie und der Bauwirtschaft. Gründe waren u. a. der Mangel an Aufträgen, der schneereiche Dezember und ein außergewöhnlich hoher Krankenstand." (ifo Institut / ifo Konjunkturprognose - 06. März 2024; www.ifo.de) Unterm Strich kommen in Deutschland nunmehr viele Probleme zusammen. Ein desolates Bildungssystem, die Überalterung der Gesellschaft, hohe Energiekosten, bürokratische Hürden und leider auch eine gewisse Wohlstandsverwahrlosung, die sich zwangsläufig nach den vielen "guten Jahren" eingestellt hat. Die einstigen Wettbewerbsvorteile in Forschung, Entwicklung, Qualität und Fleiß sind dahin. Wir werden von anderen großen Volkswirtschaften abgehängt, die sich dem Wettkampf stellen. Fraglich ist, ob wir aufwachen, ob die Gesellschaft in der Lage ist, die notwendigen Kräfte zu mobilisieren? Deutschland ist sicherlich zu retten - allerdings nicht mit einem "weiter so"! 2. Geschäftsverlauf 2.1. Fernverkehr Die Auslastung im Fernverkehr bewegte sich ganzjährig auf hohem Niveau. Trotz konjunktureller Talfahrt war das Transportaufkommen stabil. Allerdings versteckt sich dahinter auch die Tatsache, dass sich immer mehr Transportbetriebe mangels ausreichender Personalkapazitäten und Unternehmensnachfolge vom Markt zurückziehen. Insofern passen sich Konjunktur und Arbeitsmarkt einander an. Von Vorteil waren die leicht gesunkenen Kraftstoffpreise, wodurch sich das Betriebsergebnis verbesserte. Allerdings forderten der Arbeitsmarkt und die hohe Inflation ihren Tribut. Die damit einhergehenden Lohnanpassungen wurden im Frühjahr vorgenommen. Zum Ende des Jahres sorgten die Erhöhung der Maut sowie des CO 2 Zuschlages nochmals für Handlungsbedarf. Allerdings wurde das Thema derart medienwirksam behandelt, dass es keine größeren Schwierigkeiten gab, die Frachtraten anzupassen. Hinsichtlich der Fahrzeug- und Aufliegertechnik ist die Abteilung sehr gut aufgestellt. Drei Sattelzugmaschinen wurden im laufenden Jahr ersetzt und zwei Fahrzeuge aus Leasingverträgen übernommen. Darüber hinaus wurden die Auflieger umfangreichen Wartungsarbeiten unterzogen. 2.2. Containerdienst Im Bereich der Entsorgung sorgte ein mit dem Vorjahr vergleichbares Abfallaufkommen für stabile Umsätze. Industrie, Sozialwesen, Kommunen und Handwerk hatten trotz konjunktureller Einbrüche ausreichend Arbeit, was uns als Entsorgungsdienstleister zugutekam. Lediglich die zum Ende des Jahres einbrechende Bauwirtschaft ließ das Abfallaufkommen aus der Branche leicht sinken. Positiv wirkten sich ebenfalls die moderaten Kraftstoffpreise aus, welche sich nach dem ersten Kriegsjahr zwar immer noch auf hohem Niveau einpegelten, jedoch gegenüber 2022 spürbar gesunken sind. Der größte Kostentreiber war auch im Containerdienst die Inflation, welche für steigende Lohnkosten und Reparaturaufwendungen verantwortlich zeichnete. Die Investitionspolitik der vergangenen Jahre ließ die Ersatzbeschaffungen im vergangenen Jahr gering ausfallen. Lediglich in Behältertechnik wurde investiert. An erster Stelle stehen derzeit Wartung und Reparatur der Bestandsfahrzeuge und Geräte, was sich äußerst positiv auf Verschuldungsgrad und Zinsaufwendungen des Unternehmens auswirkt. 2.3. Hoch- und Tiefbau Während die Baubranche unter einem massiven Konjunktureinbruch leidet, hatte unsere Bauabteilung ganzjährig vollauf zu tun. Einmal mehr ist es von Vorteil, ein breites Kundenspektrum zu haben. Während Industrie und Sozialwesen die anstehenden bzw. notwendigen Investitionen langsam wieder anschieben, liegt der Wohnungsbau, trotz großem Bedarf, am Boden. Die Nachrichten aus diesem Bereich über Probleme oder gar Insolvenzen sind teilweise erschreckend. Aufgrund der stabilen Auftragslage konnten auch hier die Löhne der hohen Inflation angepasst werden, was bei den Kolleginnen und Kollegen gut ankam. Ersatzinvestitionen beschränkten sich in diesem Jahr auf kleinere Werkzeuge und Baumaschinen. Die Großtechnik befindet sich nach wie vor in gutem Zustand und musste daher nicht ersetzt werden. 2.4. Abbruch Auch die Abbruchabteilung hatte im abgelaufenen Wirtschaftsjahr eine bemerkenswerte Auftragslage. Zwar waren es dieses Mal nicht die großen Industrieabbrüche, die für respektable Umsätze sorgten, dennoch können wir mit der Gesamtleistung überaus zufrieden sein. Auch hier ist die Kundschaft breit aufgestellt, was die Risiken eines Einbruchs geringhält. Aufgrund des höheren Verschleißes haben wir uns für den Ersatz eines 23t Kettenbaggers entschieden, welcher Mitte des Jahres geliefert wurde. Die übrige Technik ist nach wie vor in gutem Zustand, sodass weitere Ersatzinvestitionen nicht von Nöten waren. Personell ist die Abteilung gut besetzt und auch der ein oder andere Quereinsteiger findet sich. Die inflationsbedingte Anhebung der Löhne im Frühjahr kam auch bei den Kollegen der Abbruchabteilung sehr gut an. 3. VFE-Lage: Darstellung, Analyse, Beurteilung a) Ertragslage Das Rohergebnis konnte nach Abschluss zahlreicher unfertiger Projekte sowie reduzierter Kraftstoffkosten von TEUR 7.730,0 auf TEUR 8.283,5 gesteigert werden. Die Personalkosten erhöhten sich dabei von TEUR 4.606,0 auf TEUR 5.004,9 und beinhalten neben der allgemeinen Lohnerhöhung im Frühjahr 2023 eine Inflationsausgleichprämie für alle Kolleginnen und Kollegen, welche im Oktober ausbezahlt wurde. Die Abschreibungen auf Sachanlagen reduzierten sich aufgrund der rückläufigen Investitionstätigkeit sowie des degressiven AFA - Verlaufes einiger Wirtschaftsgüter nahezu unmerklich von TEUR 893,5 auf TEUR 873,5. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen bewegen sich mit TEUR 2.119,6 leicht über dem Vorjahresbetrag in Höhe von T€ 2.014,3. Dabei erhöhten sich Reparaturaufwendungen, Versicherungsbeiträge und Werkstattbedarf. Die Erträge aus Beteiligungen bewegen sich mit TEUR 84,6 auf Vorjahresniveau. Sie resultieren aus der 90%igen Beteiligung der Betting AG an der Betting V&V GbR. Durch eine Tagesgeldanlage bei der Kreissparkasse Saalfeld - Rudolstadt konnten Zinserträge in Höhe von TEUR 3,6 erzielt werden. Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen reduzierten sich mit TEUR 53,7 deutlich unter den Vorjahreswert in Höhe von TEUR 70,3. Hintergrund sind die rückläufige Investitionstätigkeit aber auch die niedrigen Zinsen der vergangenen Jahre, welche den meisten Finanzierungsverträgen zugrunde liegen. Auf Basis des so erwirtschafteten Betriebsergebnisses ergeben sich Steuern auf Einkommen und Ertrag in Höhe von TEUR 84,0. Die sonstigen Steuern liegen mit TEUR 33,6 leicht unter dem Vorjahreswert in Höhe von TEUR 34,2. Am Ende des Wirtschaftsjahres steht mit einem Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 202,3 ein respektables Ergebnis, das einmal mehr zur wirtschaftlichen Gesundung der Betting AG beigetragen hat. b) Finanzlage Der Finanzmittelfonds nach DRS 21 verbesserte sich im Vorjahresvergleich erneut um TEUR 752,0 Dies liegt insbesondere darin begründet, dass im Wirtschaftsjahr 2023 ein positiver Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von TEUR 1.515,8 erwirtschaftet werden konnte. Weiterhin wurden kontinuierlich Investitionen in das bewegliche Anlagevermögen der Gesellschaft getätigt. Aus den insgesamt vorgenommenen Investitionen in Höhe von TEUR 889,2 wurden lediglich TEUR 515,8 fremdfinanziert, was zu einem negativen Cash Flow aus der Investitionstätigkeit und einem negativen Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit führt. Insgesamt weist die Gesellschaft zum Bilanzstichtag einen positiven Finanzmittelbestand in Höhe von TEUR 1.801,3 aus. Die vorhandenen Kontokorrentlinien wurden zum Bilanzstichtag nicht in Anspruch genommen. c) Vermögenslage Das Anlagevermögen reduzierte sich, trotz zahlreicher Ersatzinvestitionen, nach Abzug der plan-mäßigen Abschreibungen von TEUR 3.937,4 auf TEUR 3.899,7. Das Umlaufvermögen erhöhte sich von TEUR 1.983,1 auf TEUR 2.628,7. Dabei reduzierten sich die unfertigen Erzeugnisse nach Abschluss diverser Projekte von TEUR 5.433,4 auf TEUR 2.955,9. Der Bestand an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen erhöhte sich leicht von TEUR 91,9 auf TEUR 94,3. Der Passivüberhang aus den erhaltenen Anzahlungen in Höhe von TEUR 823,5 wird unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bewegen sich mit TEUR 578,4 minimal über dem Vorjahreswert in Höhe von TEUR 563,0. Die sonstigen Vermögensgegenstände reduzierten sich von TEUR 278,7 auf TEUR 154,8, was vordergründig auf niedrigere Forderungen gegenüber der Sozialkasse Bau sowie dem Finanzamt zurückzuführen ist. Die Kassen- und Bankbestände erhöhten sich von TEUR 1.049,3 auf TEUR 1.801,3. Die aktiven Rechnungsabgrenzungen reduzierten sich leicht von TEUR 31,1 auf TEUR 25,4, was ebenfalls der rückläufigen Investitionstätigkeit zuzuschreiben ist. Das Eigenkapital weist mit dem erzielten Jahresüberschusses einen Betrag von TEUR 2.622,5 auf und beträgt 40,0 %. Die Steuerrückstellungen wurden entsprechend des Betriebsergebnisses sowie der bereits vorausgezahlten Beträge mit TEUR 11,2 eingestellt. Die sonstigen Rückstellungen erhöhten sich von TEUR 477,6 auf TEUR 562,6. Dabei stiegen die Rückstellungen für Gewährleistungen, Personalkosten und Entsorgung leicht gegenüber dem vergangenen Wirtschaftsjahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten reduzierten sich leicht von TEUR 1.287,2 auf TEUR 1.122,9. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bewegen sich mit TEUR 331,9 nahezu auf Vorjahresniveau in Höhe von TEUR 308,4. Die sonstigen Verbindlichkeiten erhöhten sich leicht von TEUR 937,7 auf TEUR 1.090,4. Die Bilanzsumme beträgt zum Stichtag TEUR 6.553,9 und liegt damit über dem Vorjahreswert in Höhe von TEUR 5.951,6. 4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren a) Preisentwicklung Die Auftragslage war im gesamten Berichtsjahr auskömmlich, jedoch verschärfte sich die Wettbewerbssituation bei Bau- und Abbruchleistungen zum Ende des Jahres spürbar. Die hohen Baukosten, verbunden mit dem aktuellen Zinsniveau, lähmen den Wohnungsbau. Die diesbezüglichen Nachrichten über Probleme und Insolvenzen in der Branche belegen das eindeutig. Die sich daraus ergebende Nachfragezurückhaltung wirkt sich auf unsere Angebotspreise aus, welche bereits zum Jahresende unter einem hohen Wettbewerbsdruck standen. b) Produktions- bzw. Dienstleistungsprozesse Veränderungen in den Produktions- und Dienstleistungsprozessen haben nicht stattgefunden und sind auch im Folgejahr nicht vorgesehen. c) Beschaffung Die konjunkturelle Talfahrt unserer Volkswirtschaft holte die Preise bei Wareneinsatz, Fremdleistungen sowie Energie und Kraftstoffen wieder auf ein verträgliches Maß zurück. Die Phase der Lieferengpässe ist weitestgehend vorbei. Lediglich bei großen, oligopolähnlichen Herstellern von Baustoffen, Maschinen und Fahrzeugen verharren die Preise auf hohem Niveau. Wie schon in den Jahren zuvor, kalkulieren wir unsere Projekte mit tagesaktuellen Preisen, was die wirtschaftlichen Risiken bei der Beschaffung eingrenzt. 5. Gesamtaussage Risiko- und Prognoseberichterstattung III. Prognosebericht Entgegen den Erwartungen hinsichtlich eines massiven Einbruches in der Bauwirtschaft, zeigt sich die Auftragslage zu Beginn des neuen Jahres stabil. Erfreulicher Weise trifft dies für alle Dienstleistungsbereiche der Betting AG zu, sodass wir auch im Jahr 2024 mit einem positiven Verlauf und Jahresergebnis rechnen. Auch die befürchtete Insolvenzwelle ist bislang an unseren Kunden vorbeigegangen und Forderungsausfälle somit nicht zu beklagen. Alles in Allem scheint die Stimmung schlechter zu sein, als der tatsächliche Zustand der Volkswirtschaft. Es bleibt also abzuwarten, wie sich die Konjunktur entwickelt und ob sich die vom ifo - Institut diagnostizierten "Lähmungserscheinungen" wieder legen. IV. Chancenbericht Ein Top Team, moderne Technik und stabile Auftragslage In den letzten Jahren ist es uns gelungen, einen Personalstamm aufzubauen, der seines Gleichen sucht! Ein Team aus zuverlässigen und fachkundigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern steht Tag für Tag ihre Frau und ihren Mann. Das Erfolgsrezept liegt dabei in einer sehr familiären Firmenkultur, in der stets alle Türen offenstehen. Das Ergebnis spiegelt sich in allen Abteilungen wieder, weswegen wir sehr stolz auf die großartige Arbeit sind, die unsere Kolleginnen und Kollegen im wieder leisten. Zufriedene Kundschaft setzt jedoch nicht nur qualifiziertes Personal voraus, sondern auch moderne und zuverlässige Technik. Wir halten diese stets auf neustem Stand, was zum einen unseren Dienstleistungsprozess ungehindert am Laufen hält und andererseits zu einem perfekten Werbeträger macht. Bei allen konjunkturellen Hiobsbotschaften ist die Auftragslage für das neue Jahr der Silberstreif am Horizont. Sie ist zum einen der Beleg dafür, dass unsere Kundschaft mit unseren Leistungen zufrieden ist. Zum anderen zeigt sich, dass die deutsche Wirtschaft weitaus robuster ist, als gedacht. V. Risikobericht Dauerhafter Konjunktureinbruch, Insolvenzwelle und politische Handlungsunfähigkeit nach den Landtagswahlen Während sich laut Pressemitteilung vom 15. März 2024 des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (www.bmwk.de) die weltweite Nachfrage zu normalisieren scheint, hinkt die Konjunktur in Deutschland hinterher. Eine scheinbar endlose Streikwelle in allen Wirtschaftsbereichen, hohe Krankenstände und überteuerte Energiepreise bremsen die Frühjahrserholung. Es ist weniger die Demokratie, als vielmehr die Konjunktur, die hier und jetzt die Unterstützung der ganzen Gesellschaft braucht. Der gleichfalls in vorgenannter Pressemitteilung zitierte Frühindikator IWH - Insolvenztrend des Leibniz - Institut für Wirtschaftsforschung Halle, äußerte sich bedenklich zum Anstieg der Unternehmensinsolvenzen von Personen- und Kapitalgesellschaften, welche gegenüber dem Vormonat Januar um 10,8 % zugenommen haben. Demnach handelt es sich um den höchsten Wert seit Beginn der IWH Datenerhebung im Jahr 2016. Diese Entwicklung ist mit größter Vorsicht zu beobachten, um nicht selbst Opfer dieser Insolvenzwelle zu werden. Das Jahr 2024 wird insbesondere für die neuen Bundesländer ein Superwahljahr. Dabei zeichnet sich für Sachsen, Brandenburg und Thüringen ein deutlicher Trend nach rechts ab. Gleiches gilt für die anstehenden Kommunalwahlen. Der verschärfte Ton gegenüber der AFD birgt die Gefahr, dass die betreffenden Bundesländer, Städte und Gemeinden unregierbar werden. Es bleibt zu hoffen, dass die sogenannten "Brandmauern" durch einen sachlichen Dialog überwunden werden - Politik zum Wohle der Gesellschaft ist das Gebot der Stunde. Eine starke und gesunde Demokratie schafft das, sie braucht keine Mauern! Seit Beginn der Corona - Pandemie im Jahr 2020 befindet sich die Welt im Dauerkrisenmodus. Ein Weltuntergangsszenario jagt das nächste. Erstaunlicher Weise konnte uns all dies nichts anhaben. Im Gegenteil: Die Betting AG ist heute besser aufgestellt, als je zuvor. Ein tolles Team, moderne Technik und eine solide Auftragslage sind die Eckpfeiler unseres Erfolges - und all dies immer gepaart mit Kompetenz an Ihrer Seite!
Unterwellenborn, 23. Mai 2024 Rico Wolfram, Mitglied des Vorstandes Dirk Haßmann, Mitglied des Vorstandes Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Vermerk nach § 328 Abs. 1a Satz 2 HGB: Der erteilte Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss. Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 20231. Grundlagen der Rechnungslegung Die Betting AG hat ihren Sitz in Unterwellenborn und ist eingetragen im Handelsregister unter HRB 200457 beim Amtsgericht Jena. Der Jahresabschluss der Betting AG für das Geschäftsjahr 2023 erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) und denen des Aktiengesetzes. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Aktiengesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Die Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung sind gem. §§ 266, 275 HGB gegliedert. Die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB erstellt. 2. Grundsätze zur Bilanzierung und Bewertung Die Wertansätze in der Bilanz zum 31.12.2022 wurden unverändert als Bilanzvorträge in neue Rechnung übernommen. Immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Sachanlagen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend der Nutzungsdauer angesetzt. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bzw. soweit erforderlich zum niedrigeren, beizulegenden Wert bewertet. Die Vorräte sind nach den folgenden Grundsätzen aktiviert worden. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden mit den Anschaffungskosten bzw. unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit dem niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Für die in den Vorräten enthaltenen ständig zu ersetzenden Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurde in Anwendung von § 240 Abs. 3 HGB ein Festwert gebildet. Die unfertigen Erzeugnisse und unfertigen Leistungen sind zu Herstellungskosten bzw. zum niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Der Gemeinkostenzuschlag auf die Herstellungskosten wurde gegenüber dem Vojahr erhöht. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Einzelrisiken durch Einzelwertberichtigungen, das allgemeine Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Die Rechnungsabgrenzungsposten sind mit dem zeitanteiligen, die bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag betreffenden Betrag angesetzt. Die Eigenkapitalpositionen sind mit dem Nennbetrag angesetzt. Die Rückstellungen beinhalten alle ungewissen Verbindlichkeiten sowie sämtliche, nach vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung erkennbaren Risiken und sind mit den notwendigen Erfüllungsbeträgen bewertet. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. 3. Allgemeine Angaben zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung 3.1. Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist dem als Anlage beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen. Anteilsbesitz Die Gesellschaft ist zu 90% an der Betting GbR, Unterwellenborn, beteiligt. Auf weitere Angaben nach § 285 Nr. 11 wird gemäß § 286 Abs. 3 Nr. 1 HGB verzichtet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten keine Forderungen mit Restlaufzeiten von mehr als einem Jahr. Eigenkapital Das Grundkapital ist in 218.400 auf den Namen lautende Stückaktien zu je EUR 1,0 eingeteilt. Der rechnerische Wert beträgt somit EUR 218.400,00. Die Kapitalrücklage enthält nur Beträge im Sinne des § 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB. Die gesetzliche Rücklage ist vollständig aufgefüllt und beträgt EUR 21.840,00. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten Rückstellungen für Entsorgungskosten, Überstunden, Urlaubsansprüche und Tantieme, Gewährleistungen, Jahresabschlussprüfung und Erstellung der Steuererklärungen, Archivierungsverpflichtung sowie sonstige Rückstellungen. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:
Die Werte in Klammern beziehen sich auf das Vorjahr. Die Verbindlichkeiten sind besichert durch Eigentumsvorbehalte, Sicherungsübereignungen und 80%ige Ausfallgarantie der Bürgschaftsbank Thüringen. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 400,0 mit einer Rangrücktrittsvereinbarung enthalten. Haftungsverhältnisse Es bestehen keine Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB. 3.2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestanden finanzielle Verpflichtungen in Form von Miet- und Leasingverträgen. Diese setzen sich im Einzelnen wie folgt zusammen:
4. Sonstige Pflichtangaben Personalstand Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 110 Mitarbeiter beschäftigt.
Die Ermittlung erfolgte methodisch nach § 267 Abs. 5 HGB. Organe Vorstand: Herr Rico Wolfram, Vorstand kaufmännischer Bereich und Bereiche Hoch- / Tiefbau und Fernverkehr Herr Dirk Haßmann, Vorstand Bereiche Abbruch und Containerdienst Aufsichtsrat: Dietmar Schmidt (Vorsitzender), Rechtsanwalt und Partner der Sozietät Schmidt, Anton & Partner, Jena Herr Klaus Bauer, Geschäftsführer der I & M Mobau Baustoffzentren Bauer GmbH, Saalfeld Herr Silvio Thielsch, Abteilungsleiter Werkstatt bei der Betting AG Angaben der Gesamtbezüge der Organe Die Angaben nach § 285 Nr. 9 a und b unterbleiben gemäß § 286 Abs. 4 HGB. Nachtragsbericht Der Krieg in der Ukraine geht in sein drittes Jahr und die Baubranche, insbesondere der Wohnungsbau, steckt in einer tiefen Krise. Bislang blieb die Betting AG jedoch von schwerwiegenden Auswirkungen verschont. Die Auftragslage ist stabil und größer Forderungsausfälle sind weder zu verzeichnen, noch zu vermuten. Die aktuellen Konjunkturprognosen sehen für die Volkswirtschaft kaum Wachstumschancen. Eine genaue Vorhersage zur wirtschaftlichen Entwicklung kann daher nicht getroffen werden. Ergebnisverwendung Der Vorstand schlägt vor, den Jahresüberschuss nach Ausschüttung eines Betrages in Höhe von TEUR 100,0 an die Aktionäre, auf neue Rechnung vorzutragen.
Unterwellenborn, den 23. Mai 2024 Rico Wolfram, Mitglied des Vorstandes Dirk Haßmann, Mitglied des Vorstandes Anlagenentwicklung vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023
Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfersan die Betting AG Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Betting AG - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Betting AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Erfurt, den 6. Juni 2024 ETG
Schneider & Zien GmbH
Danny Oppermann, Wirtschaftsprüfer Bericht des Aufsichtsrates - Geschäftsjahr 2023Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre, sehr geehrte Damen und Herren, im nachfolgenden Bericht informiert der Aufsichtsrat über seine Kontroll- und Beratungstätigkeiten im Geschäftsjahr 2023. Auch das Geschäftsjahr 2023 stand stark unter dem Eindruck geopolitischer Krisen und Unwägbarkeiten. Ungeachtet dieser äußeren Einflüsse konnte die Gesellschaft ein solides Ergebnis im Wirtschaftsjahr 2023 erzielen. Das Geschäftsmodell hat sich bewährt und der Aufsichtsrat hat den Vorstand auf diesem Weg intensiv und eng begleitet. I. Zusammenarbeit von Aufsichtsrat und Vorstand Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2023 die Geschäftsführung des Vorstandes kontinuierlich überwacht und diesen bei der Leitung des Unternehmens regelmäßig beratend begleitet. Wir konnten uns dabei stets von der Recht-, Zweck- und Ordnungsmäßigkeit der Unternehmensführung und der Vorstandsarbeit überzeugen. Im Geschäftsjahr 2023 hat der Aufsichtsrat sämtliche ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben und Verpflichtungen mit der gebotenen Sorgfalt wahrgenommen. Insbesondere hat der Aufsichtsrat die Ordnungsgemäßheit, die Rechtmäßigkeit, die Wirtschaftlichkeit und die Zweckmäßigkeit der Geschäftsführung und der in ihrem Rahmen getroffenen Entscheidungen überwacht und den Vorstand in diesem Rahmen bei anstehenden Entscheidungen begleitend beraten. In alle grundlegenden Entscheidungen der Betting AG war der Aufsichtsrat eingebunden. Verschiedene Sachthemen und Geschäftsvorfälle wurden mit dem Aufsichtsrat beraten. Als Vorsitzender des Aufsichtsrates stand ich in ständigem Kontakt mit den beiden Vorständen der Gesellschaft, namentlich Herrn Rico Wolfram und Herrn Dirk Haßmann. Die Zusammenarbeit zwischen Aufsichtsrat und Vorstand verlief jederzeit konstruktiv, offen und vertrauensvoll. Im abgelaufenen Geschäftsjahr traten keine Interessenskonflikte von Vorstands- oder Aufsichtsratsmitgliedern auf, die dem Aufsichtsrat unverzüglich offenzulegen gewesen wären. II. Sitzungen des Aufsichtsrates Im Berichtsjahr kam der Aufsichtsrat zu 4 ordentlichen Sitzungen am 08.03.2023, 31.05.2023, 01.09.2023 und 17.11.2023 zusammen. Der Vorstand informierte die Mitglieder des Aufsichtsrates mit schriftlichen und mündlichen Berichten regelmäßig, umfassend und zeitnah über die wesentlichen Inhalte der Geschäftsentwicklung und bedeutende Geschäftsvorfälle, einschließlich der Risiko-, Eigenkapital- sowie Liquiditätssituation der Gesellschaft. Auch wurde die Finanzierungssituation der Gesellschaft regelmäßig in den Sitzungen des Aufsichtsrates erörtert. In Vorbereitung der Sitzungen des Aufsichtsrates wurden wir vom Vorstand über die aktuelle Ertragssituation und über Geschäftsabläufe informiert. Der Aufsichtsrat wurde lückenlos über Projekte und Vorgänge von besonderer Bedeutung bzw. Dringlichkeit unterrichtet. Der Aufsichtsrat hat die nach Gesetz oder Satzung erforderlichen Beschlüsse gefasst. An den Sitzungen des Aufsichtsrates haben grundsätzlich alle Mitglieder des Aufsichtsrates und die Mitglieder des Vorstandes teilgenommen. Beratungsschwerpunkte waren insbesondere die Entwicklung der Geschäftsbereiche, die Lohnpolitik, die Unternehmensfinanzierung und die Tätigkeit des Vorstandes. Der Vorstand hat den Aufsichtsrat regelmäßig über die Umsatz- und Ertragslage, Liquidität und Finanzierung, über Maßnahmen der Kostensenkung und über die Preisentwicklung am Markt informiert. Im Geschäftsjahr 2023 haben wir uns außerdem kontinuierlich mit den Auswirkungen der globalen Einflüsse auf den Betrieb und die Finanz-, Ertrags- und Vermögenslage des Unternehmens befasst. III. Prüfung des Jahresabschlusses 2023 Der Abschlussprüfer wurde von der Hauptversammlung am 05.07.2023 bestellt und vom Aufsichtsrat mit Schreiben vom 07.11.2023 mit der Prüfung des Jahresabschlusses beauftragt. Der vom Vorstand nach den Regeln des Handelsgesetzbuches aufgestellte Jahresabschluss der Betting AG wurde von der ETG Schneider & Zien GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Erfurt unter Einbeziehung der Buchführung geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Die Prüfung des Jahresabschlusses hat zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichtes geführt. Die Jahresabschlussunterlagen, der Lagebericht und der Prüfungsbericht des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2023 wurden allen Mitgliedern des Aufsichtsrates rechtzeitig zugeleitet. Der Vorstand berichtete in der Aufsichtsratssitzung am 08.05.2024 über die wesentlichen Ergebnisse der Prüfung und stand dem Aufsichtsrat für ergänzende Auskünfte zur Verfügung. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss der Firma Betting AG zum 31.12.2023, den zusammengefassten Lagebericht der Betting AG sowie den Vorschlag für die Verwendung des Bilanzgewinns eingehend geprüft und keine Einwendungen erhoben. Der Aufsichtsrat hat dem Ergebnis der Prüfung des Abschlussprüfers zugestimmt und den Jahresabschluss der Betting AG zum 31. Dezember 2023 gebilligt. Im Namen aller Mitglieder des Aufsichtsrates danke ich dem Vorstand und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Betting AG für ihren tatkräftigen Einsatz und die im abgelaufenen Geschäftsjahr erbrachten Leistungen und bei unseren Aktionären und Geschäftspartnern für das entgegengebrachte Vertrauen.
Unterwellenborn, den 2. August 2024 Für den Aufsichtsrat Dietmar Schmidt, Vorsitzender des Aufsichtsrates |
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