Stammdaten

Register
Amtsgericht Jena HRB 501614
Eingetragen
4.7.2007
Branche
Herstellung von Türen und Fenstern aus HolzBearbeitung und Veredlung von HolzVeredlung von Holzwaren
Gegenstand
der Betrieb einer Bau- und Möbeltischlerei, industrielle Fertigung und Montage von Innenausbau-Elementen, Montage von Bauelementen sowie der Betrieb einers Holzfachmarktes

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Georg Jahn
seit 4.7.2007
Geschäftsführer
Tobias Jahn
seit 4.7.2007
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

49.00% identifiziert51.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
49.00%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Jahn Besitz-GbR
51.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Jahn Besitz-GbR
Germany
51.00%
Tobias Jahn
07422 Bad Blankenburg
49.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Jahn GmbH

Bad Blankenburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

Die Jahn GmbH ist ein seit 1921 bestehendes, inhabergeführtes mittelständisches Familienunternehmen, das zum einen als Generalunternehmer agiert und zum anderen Einzelleistungen in seinen Kernkompetenzen Möbelbau (Systemgastronomie Hotel- & Objekteinrichtungen), Innenausbau sowie Brandschutz ausführt.

Die Jahn GmbH bietet ganzheitliche Systemlösungen über die gesamte Wertschöpfungskette - von der konstruktiven Planung, über die Produktion bis hin zur Koordination der diversen Gewerke und schlüsselfertigen Übergabe der Projekte. Dabei bieten wir maßgeschneiderten Service und hohe Qualität, damit unsere Auftraggeber ihre Projekte optimal nach ihren Vorstellungen und Wünschen umsetzen können.

Die Jahn GmbH hat ihren Sitz in Bad Blankenburg und agiert vorwiegend national bzw. im deutschsprachigen Raum. Wir sind ein sehr verlässlicher und verbindlicher Partner und pflegen zu unseren Mitarbeitern, Lieferanten, Nachunternehmern sowie auch zu unseren Auftraggebern stabile beständige Beziehungen. Die Jahn GmbH agiert nach den Vorgaben einer klar formulierten Unternehmensphilosophie, basierend auf einer christlichen Wertebasis.

Das Unternehmen vereinigt langjährige Erfahrung mit neuestem technischem Know-how. Mit unserem engagierten Team sichern wir mit Zuverlässigkeit und Innovationsfreude höchste Qualität für die Wünsche unserer Kunden zu und entwickeln gemeinsam individuelle Lösungen nach deren Vorstellungen. Ausgewogene Wirtschaftlichkeit und effizientes Handeln sichern dem Unternehmen dabei seit Jahren das Vertrauen seiner Auftraggeber.

Die Jahn GmbH möchte für ihre Mitarbeiter und Partner Verantwortung tragen und die Zukunft sichern. Dabei bemüht sie sich als Vordenker und Wegbereiter für innovative Lösungen fortwährend um die Verbesserung ihrer Produkte, Prozesse und Leistungen, um in allen unternehmerischen Bereichen effizient zu handeln. Die Jahn GmbH versteht Wandel als Chance und treibt deshalb Veränderungen gezielt voran.

Die Jahn GmbH ist maximal bestrebt, die ihr zur Verfügung stehenden (natürlichen) Ressourcen verantwortungsbewusst zu nutzen. Wir agieren nachhaltig, denken und entscheiden langfristig unter Einbeziehung aller relevanten Einflussfaktoren.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Der Krieg in der Ukraine hat sich stärker auf das Baugewerbe und seine einzelnen Gewerke ausgewirkt als zuvor die Corona-Krise. Die deutsche Wirtschaft stand 2023 weiterhin vor Herausforderungen. Das Bruttoinlandsprodukt stagnierte. Hauptgründe hierfür waren eine gedämpfte Nachfrage infolge hoher Energiepreise und Inflation.

Rohstoff- und Materialpreise, insbesondere für Holz, Metall und Dämmstoffe, blieben 2023 auf hohem Niveau. Lieferkettenprobleme hatten sich zwar entspannt, jedoch waren die Einkaufskosten weiterhin belastend. Der Wettbewerb um qualifizierte Arbeitskräfte verschärfte sich weiter.

Aufgrund unserer hervorragenden Lieferantenbeziehungen, stabiler Partnerschaften mit unseren Auftraggebern sowie durch die Anpassungen, der Erweiterung sowie der Digitalisierung unserer Geschäftsprozesse und unseres Geschäftsmodells konnten wir jedoch auch das Jahr 2023 erfolgreich gestalten.

Das Vertrauen, das man unserem Unternehmen am Absatz-, Beschaffungs- und auch am regionalen Arbeitsmarkt entgegenbringt sowie unsere täglich gelebte Firmenphilosophie sind dabei auch weiterhin die Basis unserer nachhaltig positiven Unternehmensentwicklung.

2. Geschäftsverlauf

Das Geschäftsjahr 2023 war für die Jahn GmbH überaus erfolgreich. Die Auftragslage sowie die Nachfrage nach unseren Produkten und Dienstleistungen blieben auf einem hohen und sehr zufriedenstellenden Niveau.

Wir konnten die Anzahl unserer Arbeitskräfte steigern, wodurch wir unsere Kapazitäten gezielt erweitern konnten. Unser Unternehmen verfügt über eine hochqualifizierte Stammbelegschaft, die durch ihre langjährige Erfahrung und Kompetenz entscheidend zu unserem Erfolg beiträgt. Besonders hervorzuheben ist unser Engagement in der Ausbildung: Mit durchschnittlich sechs Lehrlingen fördern wir aktiv den Nachwuchs und sichern so die Zukunft unseres Handwerks.

Das zweite Überwachungsaudit nach Regelwerk SCC ** VAZ 2021 (Sicherheits Certifikat Contraktoren) wurde für die Geltungsbereiche Generalunternehmerleistungen, Innenausbau, Ladenbau und Systemgastronomie erneut erfolgreich absolviert. Dieses Zertifikat unterstreicht unsere konsequente Einhaltung von Sicherheits- und Qualitätsstandards und stärkt unser Vertrauen bei Kunden und Partnern.

Im Jahr 2023 wurden wir weiterhin als zuverlässiges, kompetentes und innovatives Unternehmen wahrgenommen. Unser wirtschaftlich stabiles Netzwerk ermöglichte es uns, flexibel auf Marktanforderungen zu reagieren und neue Geschäftschancen erfolgreich zu nutzen.

Wir haben unsere internen Prozesse durch gezielte Investitionen in Digitalisierung und Automatisierung weiter optimiert. Dies führte zu Effizienzsteigerungen und einer verbesserten Projektabwicklung.

3. Wirtschaftliche Lage des Unternehmens

Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage stellt sich als sehr stabil dar und gewährleistet weiter eine hervorragende Liquidität des Unternehmens.

Die wirtschaftliche Lage des Unternehmens ist positiv zu bewerten.

Durch den anhaltenden Fokus auf Qualität, Innovation und Nachhaltigkeit sind wir für zukünftige Herausforderungen bestens aufgestellt. Mit unserem engagierten Team und starken Partnernetzwerk blicken wir optimistisch in die Zukunft.

3.1. Ertragslage

Unsere Umsatzerlöse sind von 39.905 T€ im Vorjahr um 2.830 T€ auf 42.735 T€ gestiegen. Wir konnten zahlreiche Projekte im Geschäftsjahr 2023 erfolgreich zum Abschluss bringen. Entsprechend haben sich unsere in Arbeit befindlichen Bauleistungen reduziert, und zwar von 6.574 T€ zum Vorjahresstichtag auf 2.406 T€ zum Bilanzstichtag.

Die Gesamtleistung hat sich hiernach von 31.751 T€ im Vorjahr auf 38.756 T€ erhöht. Dies entspricht einer Leistungssteigerung gegenüber dem Vorjahr um 6.816 T€ bzw. 21,47 %.

Die deutlich gestiegenen Umsatzerlöse sind insbesondere durch große GU-Projekte sowie in einem geringeren Umfang auch durch allgemeine Preissteigerungen zu erklären.

Das Ergebnis vor Zinsen und ertragsabhängigen Steuern (EBIT) ist von 1.228 T€ auf 4.232 T€ gestiegen.

Der Return on Investment (Ergebnis vor Zinsen und Steuern bezogen auf das betriebsnotwendige Vermögen) beträgt 28,66 % (Vj. 11,47 %).

Der Personalaufwand ist im Vergleich zum Vorjahr, insbesondere durch Lohnanpassungen, um 684 T€ gestiegen. Dieser moderate Anstieg im Verhältnis zur Umsatzsteigerung zeigt, dass die höhere Gesamtleistung nicht in gleichem Maße eine Ausweitung der Personalressourcen erforderte, was auf eine sehr effiziente Arbeitsweise hinweist.

Unser Materialaufwand ist gegenüber dem Vorjahr um 2.892 T€ bzw. 12,63 % von 22.890 T€ in 2022 auf 25.782 T€ in 2023 gewachsen.

Unsere Pachtzahlungen für die Nutzung der Produktionshallen inkl. aller Maschinen und Anlagen wurden im Berichtszeitraum nicht angepasst und betragen unverändert 268 T€.

Das Geschäftsjahr 2023 war aus betriebswirtschaftlicher Sicht ein voller Erfolg. Die überproportionale Steigerung der Gesamtleistung und Rentabilität zeigt, dass wir unsere ursprüngliche Prognose deutlich übertreffen konnten. Dies verdeutlicht die nachhaltige Profitabilität unserer Arbeitsweise sowie die erfolgreiche Umsetzung von Effizienzmaßnahmen und Projektstrategien.

Das Geschäftsjahr 2023 bestätigt die strategische Ausrichtung der Jahn GmbH. Unsere effiziente Arbeitsweise und die Fokussierung auf profitable Projekte sowie die diversen Investitionen werden weiterhin die Grundlage für unseren nachhaltigen Erfolg bilden.

3.2. Finanzlage

Unsere Finanzlage ist als sehr stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist skontiert zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Unsere Kapitalstruktur hat sich gegenüber dem Vorjahr kaum verändert. Die Eigenkapitalquote beträgt zum Bilanzstichtag 62,15 % (Vj 57,53 %).

Im Berichtsjahr wurden keine Ausschüttungen an die Gesellschafter vorgenommen.

Unsere Bankguthaben betragen zum Abschlussstichtag 3.234 T€ (Vj. 211 T€). Wir verfügen zudem über ausreichende Kreditlinien bei unseren Hausbanken, die wir derzeit nicht in Anspruch nehmen.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 10,81 % (Vj. 19,03 %) der Bilanzsumme. Sämtliche Verbindlichkeiten können innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden.

Die Liquiditätslage ist sehr positiv. Die Liquidität dient der Bearbeitung bzw. Finanzierung unserer laufenden Projekte.

Die kurzfristigen Forderungen übersteigen die kurzfristigen Verbindlichkeiten um 9.041 T€ zum 31.12.2023 und um 6.023 T€ zum 31.12.2022.

3.3. Vermögenslage

Die Vermögenslage unserer Gesellschaft ist komfortabel.

Die Jahn GmbH fungiert als Betriebsgesellschaft und pachtet Betriebsgrundstücke und das gesamte Sachanlagevermögen vom Besitzunternehmen der Gesellschafter.

Auf Grund fortlaufender Investitionen, insbesondere im Bereich Produktionserweiterung, -optimierung und Digitalisierung sind wir technisch sehr gut ausgestattet. Unser Maschinenpark ist modern und stark vernetzt, sodass wir unsere Arbeit effizient und mit hohem Qualitätsanspruch erfüllen können. An der Optimierung der Produktionsprozesse arbeiten wir fortlaufend.

Unser Vorratsvermögen beinhaltet im Wesentlichen in Arbeit befindliche Bauaufträge. Diese betragen zum Bilanzstichtag 2.406 T€; zum Vorjahresstichtag waren es 6.574T€. Wie bereits erwähnt sind hierfür die vielen großvolumigen und nicht fertiggestellten Projekte zum Bilanzstichtag verantwortlich.

Die Vorräte betragen gemessen an der Bilanzsumme zum 31.12.2023 6,66 % (Vj. 15,56 %).

Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten halten wir aufgrund unserer Erfahrungen im Finanzierungsbereich stabil.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen operatives Ergebnis, Umsatzrendite und den cash flow heran.

Die Umsatzrendite berechnen wir mit dem Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) im Verhältnis zu den Umsatzerlösen, den cash flow aus der Summe aus Jahresergebnis und Abschreibungen.

Die Umsatzrendite beträgt im Berichtsjahr 9,90 % (Vj. 3,08 %). Der cash flow (Jahresüberschuss zuzüglich Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens) beträgt 3.131 T€ (Vj. 958 T€).

Zur Beurteilung verweisen wir an dieser Stelle auf unsere Ausführungen zur Ertrags- und Finanzlage.

Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als zufriedenstellend bezeichnet werden.

III. Prognosebericht

Die Jahn GmbH blickt mit Zuversicht auf das Geschäftsjahr 2024, auch wenn das außergewöhnlich erfolgreiche Jahr 2023 in Umsatz- und Ertragshinsicht voraussichtlich nur schwer zu übertreffen sein wird. Die allgemeinen konjunkturellen Herausforderungen, wie Unsicherheiten auf den Märkten und in der Politik sowie steigende Material- und Lohnkosten, setzen neue Rahmenbedingungen. Dennoch bleiben wir optimistisch und erwarten ein solides Geschäftsjahr mit positiven, wenn auch zurückhaltenderen Ergebnissen im Vergleich zum Vorjahr.

Unsere bewährte Strategie, die Qualität, Effizienz und Nachhaltigkeit miteinander verbindet, wird konsequent fortgeführt, um den Anforderungen unserer Kunden gerecht zu werden und unsere Position als zuverlässiger und innovativer Partner am Markt weiter zu stärken.

Die solide Basis unserer diversifizierten Kundenstruktur, die wir seit der Corona-Pandemie erfolgreich erweitert haben, wird auch 2024 eine stabile Nachfrage gewährleisten. Insbesondere langfristige Projekte im Bereich Ersatz-, Erhaltungs- und Neuinvestitionen bei unseren Bestandskunden werden maßgeblich dazu beitragen, unsere Unternehmensziele zu erreichen. Auch sind wir bestrebt weitere ausgewählte Neukunden zu akquirieren.

Um die positive Entwicklung des Unternehmens weiter voranzutreiben und den wirtschaftlichen Herausforderungen zu begegnen, konzentrieren wir uns auf folgende Kernbereiche:

• Kundenzentrierung: Die enge Ausrichtung unserer Produkte und Dienstleistungen an den Bedürfnissen unserer Kunden bleibt ein zentrales Element unserer Strategie.

• Effizienzsteigerung und Automatisierung: Wir setzen unsere Investitionen in die Optimierung der Produktionsprozesse und den Ausbau des Automatisierungsgrades fort, um Kosten zu senken und die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern.

• Nachhaltigkeit und Energieeffizienz: Die Mitte 2023 in Betrieb genommene Photovoltaikanlage wird 2024 erstmals über das gesamte Jahr hinweg einen spürbaren Beitrag zur Reduzierung unserer Energiekosten und CO2-Emissionen leisten.

• Digitalisierung: Der Ausbau unserer IT-Infrastruktur und die Optimierung digitaler Verwaltungs- und Produktionsprozesse bleiben wichtige Stellhebel für Effizienz und Zukunftsfähigkeit.

Die konjunkturellen Rahmenbedingungen erfordern eine flexible und vorausschauende Unternehmensführung. Mit gezielten Maßnahmen zur Effizienzsteigerung und flexibler Ressourcennutzung stärken wir unsere Geschäftsprozesse. Gleichzeitig investieren wir in die Bindung und Entwicklung unserer Mitarbeitenden durch wettbewerbsfähige Arbeitsbedingungen und gezielte Programme zur Nachwuchsförderung.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

a) Branchenspezifische Risiken

Der demografische Wandel und die Konkurrenz anderer Branchen verschärfen den Fachkräftemangel. Junge Talente entscheiden sich häufig für akademische Berufe oder andere Sektoren, wodurch die Ausbildungslücke wächst. Die Preise für wichtige Materialien bleiben volatil und werden weiterhin durch geopolitische Krisen, Inflation und globale Nachfrage beeinflusst. Energieintensive Betriebe sind weiterhin stark von hohen Strom- und Gaspreisen betroffen. Strengere Umwelt- und Nachhaltigkeitsauflagen erzeugen noch mehr Verwaltungsaufwand und höhere Kosten für die Einhaltung dieser Vorgaben. Durch steigende Zinsen wird die Finanzierung von Investitionen und Projekten teurer.

b) Ertragsorientierte Risiken

Steigende Rohstoff- und Energiepreise, steigende Aufwendungen für bezogene Leistungen sowie begrenztere Möglichkeiten, die erhöhten Kosten an Kunden weiterzugeben, erhöhen die ertragsorientierte Risiken enorm. Schwierigkeiten bei der Kalkulation aufgrund der volatilen Preisentwicklungen sowie auftraggeberseitig geforderte Preisbindungen erschweren die Situation zusätzlich.

Zudem führt der anhaltende Fachkräftemangel zu höheren Personalkosten und potenziellen Projektverzögerungen, wodurch die Rentabilität sinken kann.

Auch die steigenden Anforderungen an Nachhaltigkeit und Umweltvorgaben erfordern Investitionen, die zu höheren Betriebskosten führen.

c) Finanzwirtschaftliche Risiken

Unsere Liquiditätslage ist sehr zufriedenstellend. Engpässe können wir ausgleichen und auf unvorhergesehene mögliche Ereignisse reagieren. Wir werden unseren Zahlungsverpflichtungen in gewohnter Weise nachkommen können.

2. Chancenbericht

Komplexe, auf den Kunden zugeschnittene gesamtheitliche Lösungen werden perspektivisch vom Markt weiterhin stark nachgefragt. Die Diversifikation unserer Auftraggeberstruktur federt das Risiko von externen Rahmenbedingungen ab. Dem allgemeinen Risiko des Fachkräftemangels wirkt die Jahn GmbH mit einer ausgeglichenen Personalpolitik und laufenden Maßnahmen zum Generationswechsel entgegen, wenngleich dies eine großer Herausforderung darstellen wird.

Dem Wettbewerb am Markt werden wir weiterhin mit der Weiterentwicklung unserer breiten Produkt- und Leistungspalette, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen. Die strikte Ausrichtung unserer Unternehmensstrategie auf die Kundenbedürfnisse sowie die Weiterentwicklung unserer Strukturen, Produktions- und Prozessabläufe sind dabei der zentrale Baustein.

3. Gesamtaussage

Die Risiken der künftigen Entwicklung ergeben sich weiterhin aus einem schwer einschätzbaren wirtschaftlichen und politischen Umfeld. Die gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen sind nur schwer vorhersehbar. Angesichts unserer finanziellen Stabilität und der bereits ergriffenen Maßnahmen sind wir jedoch gut gerüstet, um die vielfältigen Risiken erfolgreich zu bewältigen.

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen sowie Guthaben bei Kreditinstituten.

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen beglichen. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden.

VI. Bericht über Zweigniederlassungen

Die Gesellschaft unterhält keine Zweigniederlassungen.

 

Bad Blankenburg, den 06. Dezember 2024

Jahn GmbH

Georg Jahn, Geschäftsführer

Tobias Jahn, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 173.544,00 140.584,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 4.888,00 17.385,00
II. Sachanlagen 166.256,00 120.799,00
III. Finanzanlagen 2.400,00 2.400,00
B. Umlaufvermögen 14.552.423,67 10.534.717,72
I. Vorräte 983.539,54 1.666.848,26
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.877.216,31 5.293.265,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 10.335.021,17 8.657.354,35
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 241.852,44 245.955,94
davon gegen Gesellschafter 1.063.712,00 1.018.506,45
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.233.862,96 210.515,11
C. Rechnungsabgrenzungsposten 40.463,50 36.974,00
Summe Aktiva 14.766.431,17 10.712.275,72

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 9.177.321,76 6.163.091,39
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 6.138.091,39 5.261.812,29
III. Jahresüberschuss 3.014.230,37 876.279,10
B. Rückstellungen 1.849.589,57 782.665,44
C. Verbindlichkeiten 3.739.519,84 3.766.518,89
Summe Passiva 14.766.431,17 10.712.275,72

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 12.900.115,14 8.968.834,79
2. Personalaufwand 4.870.555,12 4.186.865,10
a) Löhne und Gehälter 4.030.948,32 3.473.014,99
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 839.606,80 713.850,11
davon für Altersversorgung 57.395,00 50.895,77
3. Abschreibungen 116.927,28 81.247,60
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 116.927,28 81.247,60
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.670.360,63 3.462.942,24
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 72.851,77 36.632,75
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 9.969,44 12.083,45
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.280.476,24 376.530,25
8. Ergebnis nach Steuern 3.024.678,20 885.798,90
9. sonstige Steuern 10.447,83 9.519,80
10. Jahresüberschuss 3.014.230,37 876.279,10

Anhang

I. Allgemeine Angaben

Die Jahn GmbH hat ihren Sitz in Bad Blankenburg. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Jena unter HR B 501614 eingetragen.

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft als mittelgroße Kapitalgesellschaft einzustufen.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurden teilweise in Anspruch genommen (§§ 266 Abs. 1, 276, 288 HGB).

Um branchenbedingt einen klareren Einblick in die Vermögenslage unserer Gesellschaft zu geben, wurden zum Bilanzstichtag noch nicht fertig gestellte Bauaufträge unter der Position Vorräte gesondert ausgewiesen. Dies entspricht der stetigen Darstellung wie in den Vorjahren.

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätze nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden, soweit dies nach den Vorschriften des § 246 HGB nicht ausdrücklich gefordert wird.

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet.

Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind, soweit dies gesetzlich nicht ausdrücklich gefordert wird, nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Im Einzelnen sind folgende Grundsätze und Methoden maßgebend:

Immaterielle Vermögensgegenstände

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden bei Zugang mit ihren Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig linear über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben.

Sachanlagen

Die Bilanzierung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Die Anlagegüter des Sachanlagevermögens werden linear abgeschrieben.

Vermögensgegenstände mit einem Anschaffungswert bis 800,00 € werden als geringwertige Wirtschaftsgüter im Jahr des Zugangs aktiviert und gleichzeitig voll abgeschrieben.

Vorräte

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder zu niedrigeren Tageswerten angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen die steuerlich aktivierungspflichtigen Kosten. Bestandsrisiken aufgrund der Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit, niedrigerer Reproduktionskosten oder gesunkener Wiederbeschaffungs- bzw. Verkaufspreise sind angemessen berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken grundsätzlich mit den Anschaffungskosten bewertet. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen ausreichend Rechnung getragen. Einzelwertberichtigungen wurden in Höhe des voraussichtlichen Ausfalls gebildet.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen beinhalten das Geschäftsjahr betreffende voraussichtliche Ertragsteuer- Nachzahlungen, die noch nicht veranlagt sind.

Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet.

III. Erläuterungen zur Bilanz

1. Entwicklung des Anlagevermögens

Die Aufgliederung der einzelnen Anlagepositionen und ihre Entwicklung im Berichtsjahr sowie die vorgenommenen Abschreibungen ergeben sich aus dem als Anlage zu diesem Anhang beigefügten Anlagenspiegel.

2. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen umfassen u.a. Rückstellungen für Gewährleistungen, Tantiemen, Urlaubs- und Überstundenverpflichtungen, Aufbewahrungspflichten sowie für die Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses.

3. Verbindlichkeiten

Die Angaben zu Verbindlichkeiten gem. § 268 Abs. 5, § 285 Nr. 1 und Nr. 2 HGB ergeben sich wie folgt:

Restlaufzeit Sicherheiten
unter 1 Jahr
TEUR
1 bis 5 Jahre
TEUR
über 5 Jahre
TEUR
Gesamt
TEUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 11 37 0 48
(Vorjahr) (0) (0) (0) (0) (0)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.596 0 0 1.596
(Vorjahr) (2.038) (0) (0) (2.038)
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 1.489 0 0 1.489
(Vorjahr) (1.441) (0) (0) (1.441)
4. Sonstige Verbindlichkeiten 607 0 0 607 ------
(Vorjahr) (287) (0) (0) (287)
Summe (Vorjahr) 3.703 37 0 3.740
(3.766) (0) (0) (3.766)

Zum Bilanzstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse im Sinne von §§ 251, 268 Abs. 7 HGB.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt.

Die Aufgliederung der Umsatzerlöse gemäß § 285 Nr. 4 HGB unterbleibt, da die Gesellschaft die Erleichterungsvorschrift des § 288 HGB in Anspruch nimmt.

V. Sonstige Pflichtangaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aufgrund von Pachtverträgen für Grundstücke und bewegliche Wirtschaftsgüter sind jährlich ca. 600 T€ zu leisten. Daneben bestehen Miet- und Leasingverträge für Fahrzeuge und maschinelle Anlagen. Der Abschluss dieser Verträge bedeutet mehr Flexibilität für die Entwicklung des Unternehmens.

Anzahl der Beschäftigten

Die Anzahl der im Geschäftsjahr durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter beträgt 101 (Vorjahr 90).

Angaben über die Mitglieder der Geschäftsführung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

• Geschäftsführer: Herr Georg Jahn ausgeübter Beruf: Tischlermeister

• Geschäftsführer: Herr Tobias Jahn ausgeübter Beruf: Dipl.-Betriebswirt (FH)

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Die Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB wird angewandt.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Ende des Geschäftsjahres haben sich bis zum heutigen Tag nicht ereignet.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von 3.014.230,37 € zuzüglich des Gewinnvortrages in Höhe von insgesamt 6.138.091,39 € zum 01.01.2024 auf neue Rechnung vorzutragen.

Unterschrift der Geschäftsleitung

 

Bad Blankenburg, den 06. Dezember 2024

Jahn GmbH

Georg Jahn, Geschäftsführer

Tobias Jahn, Geschäftsführer

Anlagenspiegel

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 102.709,14 6.520,00 3.722,69
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 102.709,14 6.520,00 3.722,69
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 491.786,27 144.742,28 82.604,25
Summe Sachanlagen 491.786,27 144.742,28 82.604,25
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 2.400,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 2.400,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 596.895,41 151.262,28 86.326,94
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 105.506,45
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 105.506,45
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 553.924,30
Summe Sachanlagen 0,00 553.924,30
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 0,00 2.400,00
Summe Finanzanlagen 0,00 2.400,00
Summe Anlagevermögen 661.830,75
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 85.324,14 19.016,00 3.721,69 0,00 100.618,45
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 85.324,14 19.016,00 3.721,69 0,00 100.618,45
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 370.987,27 97.911,28 81.230,25 0,00 387.668,30
Summe Sachanlagen 370.987,27 97.911,28 81.230,25 0,00 387.668,30
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 456.311,41 116.927,78 84.951,94 0,00 488.286,75
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.888,00 17.385,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 4.888,00 17.385,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 166.256,00 120.799,00
Summe Sachanlagen 166.256,00 120.799,00
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 2.400,00 2.400,00
Summe Finanzanlagen 2.400,00 2.400,00
Summe Anlagevermögen 173.544,00 140.584,00

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 20.12.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Berichtsprüfung

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Jahn GmbH, 07422 Bad Blankenburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Jahn GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Jahn GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

§ entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

§ vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

§ identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

§ gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

§ beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

§ ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

§ beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

§ beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

§ führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Nürnberg, den 18. Dezember 2024

Conrad GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Martin Conrad, Wirtschaftsprüfer

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