infoscore Tracking Solutions GmbHLiquidiert

Zollhof 6, 40221 Düsseldorf, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Gütersloh HRB 9366
Eingetragen
13.3.2013
Branche
Erbringung von sonstigen InformationsdienstleistungenEntwicklung und Programmierung von AnwendungssoftwareDatenverarbeitung, Hosting und damit verbundene Tätigkeiten a. n. g.
Gegenstand
die Entwicklung und Vermarktung von Software zum Zecke der Informationsbeschaffung und die Datenverarbeitung

Historie

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Management

NameRolle
Klaus Bieling
seit 5.10.2020
Geschäftsführer
Thomas Kolb
seit 28.1.2020
Prokura
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

infoscore Tracking Solutions GmbH

Gütersloh

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015

Bilanz zum 31.12.2015

AKTIVA

Geschäftsjahr 2015 Geschäftsjahr 2014
EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 223.155,00 421.606,00
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE 166.467,00 366.228,00
II. SACHANLAGEVERMÖGEN 6.688,00 5.378,00
III. FINANZANLAGEN 50.000,00 50.000,00
B. UMLAUFVERMÖGEN 1.193.100,90 1.510.343,81
I. FORDERUNGEN UND SONSTIGE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE 1.087.777,20 1.382.708,24
II. KASSENBESTAND, BUNDESBANKGUTHABEN, GUTHABEN BEI KREDITINSTITUTEN UND SCHECKS 105.323,70 127.635,57
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 348,50 171,50
D. NICHT DURCH EIGENKAPITAL GEDECKTER FEHLBETRAG 2.448.940,98 2.061.547,76
  3.865.545,38 3.993.669,07

PASSIVA

   
  Geschäftsjahr 2015 Geschäftsjahr 2014
  EUR EUR
A. EIGENKAPITAL - -
I. GEZEICHNETES KAPITAL 100.000,00 100.000,00
II. BILANZVERLUST, SOWEIT DURCH EIGENKAPITAL GEDECKT - 100.000,00 - 100.000,00
B. RÜCKSTELLUNGEN 7.082,60 108.428,89
C. VERBINDLICHKEITEN 3.858.462,78 3.885.240,18
davon gegenüber Gesellschaftern: EUR 6.821,08 (VJ EUR 57.433,21)    
  3.865.545,38 3.993.669,07

Anhang 2015

Allgemeine Angaben

Die Grundsätze der Rechnungslegung, nach denen der Abschluss aufgestellt wurde, sind in der beigefügten Anlage I beschrieben.

Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB. Sie hat von der Möglichkeit der größenabhängigen Erleichterungsvorschriften Gebrauch gemacht.

Erläuterungen zur Bilanz

Sämtliche Forderungen sind innerhalb eines Jahres fällig.

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Geschäftsführer

Geschäftsführer der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2015 waren:

Herr Wolfgang Hübner

Herr Kai Bernd Kalchthaler

Herr Mathias Albert Schweizer

Herr Dr. Axel Dycke (abberufen am 12.05.2015)

Überschuldung

Zur Abwendung der insolvenzrechtlichen Folgen der bestehenden Überschuldung hat die Bertelsmann SE & Co. KGaA die von ihr gewährten Nachrangdarlehen vom 10.04.2013 und 14.03.2014 mit einer Rangrücktrittserklärung zugunsten der Gesellschaft versehen. Die Verbindlichkeiten, die aus den Nachrangdarlehen gegenüber der Bertelsmann SE & Co. KGaA resultieren, beliefen sich am 31. Dezember 2015 auf TEUR 2.200.

Liste des Anteilsbesitzes

Name und Sitz der Gesellschaft Anteil Währung Eigenkapital Jahresergebnis
in %
infoscore Tracking Technology GmbH, Gütersloh 100 EUR 25.000,00 - 1)
infoscore Profil Tracking GmbH, Gütersloh 100 EUR 25.000,00 - 1)

1) keine Betragsangabe aufgrund EAV

 

Gütersloh, den 20.01.2016

infoscore Tracking Solutions GmbH

Wolfgang Hübner

Kai Bernd Kalchthaler

Matthias Albert Schweizer

Anlage I

Allgemeine Angaben zu den Grundsätzen der Rechnungslegung nach HGB im Bertelsmann Konzern

Grundlagen der Rechnungslegung

Der Jahresabschluss wurde nach den gleichen Grundsätzen wie im Vorjahr aufgestellt. Die Bilanzierungs- und Bewertungswahlrechte wurden nicht geändert.

Der Abschluss wurde gemäß § 264 Abs. 1 Satz 2 HGB innerhalb der ersten drei Monate des neuen Geschäftsjahres erstellt.

Bilanzierung und Bewertung

Vom Wahlrecht zur Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände wird kein Gebrauch gemacht. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten, Sachanlagen zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Die Abschreibungssätze und -methoden orientieren sich an den steuerlichen Vorschriften. Die Abschreibungen erfolgen sowohl linear als auch degressiv, wobei Vermögensgegenstände, die nach dem 31. Dezember 2007 erworben wurden, ausschließlich linear abgeschrieben werden. Bei der Anwendung der degressiven Methode erfolgt ein Übergang zur linearen Abschreibung, sobald der Abschreibungsbetrag höher liegt. Bei den planmäßigen Abschreibungen wird von den Nutzungsdauern ausgegangen, wie sie in den amtlichen Verlautbarungen der Finanzverwaltung veröffentlicht sind. Bei Wirtschaftsgütern deren Anschaffungskosten 410 € nicht übersteigen, erfolgt die Abschreibung im Jahr der Anschaffung.

Geschäfts- oder Firmenwerte werden entsprechend der individuellen betrieblichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben.

Beim Finanzanlagevermögen erfolgt die Bewertung zu Anschaffungskosten. Bei voraussichtlich dauerhaften Wertminderungen erfolgt eine Abwertung auf den niedrigeren beizulegenden Wert. Eine Zuschreibung erfolgt, sobald die Gründe für die Abschreibungen weggefallen sind. Langfristige Ausleihungen werden je nach Verzinsung mit dem Nennwert oder dem niedrigeren Barwert angesetzt.

Die Vorräte sind unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten bilanziert. Die Herstellungskosten umfassen zusätzlich zu den Einzelkosten auch angemessene Teile der Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie des Werteverzehrs des Anlagevermögens und fertigungsbezogene freiwillige Sozialkosten. Allgemeine Verwaltungskosten werden nicht aktiviert.

Bestandsrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt; bei den Erzeugnissen wird das Prinzip der verlustfreien Bewertung angewendet.

Die Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden zum Barwert, die übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalwert angesetzt. Alle Risiken aus den Forderungen und den sonstigen Vermögensgegenständen werden durch aktivisch abgesetzte Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Für das in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltene latente Risiko werden Pauschalwertberichtigungen gebildet.

Guthaben bei Kreditinstituten sowie Kassenbestände und Schecks werden mit dem Nennbetrag angesetzt. Fremdwährungsbestände werden zum Devisenkurs am Stichtag bewertet.

Die Bewertung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen erfolgt nach den anerkannten versicherungsmathematischen Berechnungsverfahren mittels der "Projected-Unit-Credit-Methode". Als biometrische Rechnungsgrundlagen werden die "Richttafeln 2005 G" von Dr. Klaus Heubeck verwendet. Die Pensionsrückstellungen werden pauschal entsprechend einer Laufzeit von 15 Jahren, mit dem von der Deutschen Bundesbank bekanntgegebenen durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre von 3,89% p.a. abgezinst. Bei der Festlegung des Zinssatzes wird von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, den Zinssatz bis zu drei Monate vor dem Bilanzstichtag festzustellen. Der Zinssatz wird zum 30.11. des Geschäftsjahres festgestellt und bei unterstelltem unverändertem Zinsniveau auf den Bilanzstichtag fortgeschrieben. Der Gehaltstrend wird mit 2,25% p.a., der Rententrend mit 1,0% p.a. bzw. 1,7% p.a. und eine Inflationsrate mit 1,7% p.a. berücksichtigt. Zur Berücksichtigung der Fluktuation werden Erwartungswerte herangezogen.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen sind nach den Grundsätzen vernünftiger kaufmännischer Beurteilung bewertet. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrages. Zukünftige Kosten- und Preissteigerungen werden berücksichtigt soweit ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Der anzuwendende Zinssatz wird von der Deutschen Bundesbank bekanntgegeben.

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Währungsumrechnung

Fremdwährungsforderungen, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Mittelkurs am Bilanzstichtag, Fremdwährungsforderungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr werden mit dem Mittelkurs am Buchungstag oder dem niedrigeren Mittelkurs am Bilanzstichtag bewertet, sofern keine Sicherungsgeschäfte abgeschlossen worden sind.

Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Mittelkurs am Bilanzstichtag, alle übrigen Fremdwährungsverbindlichkeiten mit dem Mittelkurs am Buchungstag oder dem höheren Mittelkurs am Bilanzstichtag angesetzt, sofern keine Sicherungsgeschäfte abgeschlossen worden sind.

Konzernzugehörigkeit

Die Gesellschaft gehört als Tochterunternehmen im Sinne des § 290 HGB zum Bertelsmann Konzern, dessen Mutterunternehmen die Bertelsmann SE & Co. KGaA in Gütersloh ist. Der Konzernabschluss wird im Bundesanzeiger elektronisch veröffentlicht.

Der Jahresabschluss der infoscore Tracking Solutions GmbH, Gütersloh für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2015 bis zum 31. Dezember 2015 wurde in der Gesellschafterversammlung vom 31.08.2016 festgestellt.

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