Collaboration Betters The World GmbH

Friedrichstraße 121, 10117 Berlin, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 106869
Vorher
mayato GmbHPositive Thinking Company GmbH
Eingetragen
4.4.2007
Branche
UnternehmensberatungErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologiePraxen von Steuerberaterinnen und -beratern, Steuerbevollmächtigten sowie steuerberatende Berufsausübungsgesellschaften
Gegenstand
Die Unternehmensberatung, unter Ausschluss der Tätigkeiten nach dem Rechts- und/oder Steuerberatungsgesetz.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Nadine Heigert
seit 2.3.2022
Prokura
Yves Votteler
seit 2.3.2022
Prokura
Damien Chasseur
seit 1.12.2017
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
The Positive Thinking Company S.A.LUX
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
The Positive Thinking Company S.A.
Luxembourg
40.100 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Collaboration Betters The World GmbH (vormals: Positive Thinking Company GmbH)

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 5,00 5,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 505,00 724,25
510,00 729,25
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 330.718,87 262.970,48
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 150.572,24 150.572,24
481.801,11 414.271,97
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Unfertige Leistungen 50.591,25 13.478,25
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 5.283.047,71 2.278.887,29
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 9.051.651,79 5.376.439,24
3. Sonstige Vermögensgegenstände 454.637,99 310.098,57
14.789.337,49 7.965.425,10
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 179.259,15 31.203,87
15.019.187,89 8.010.107,22
C. Rechnungsabgrenzungsposten 123.156,41 343.562,87
15.624.145,41 8.767.942,06

Passiva

31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 40.100,00 40.100,00
II. Kapitalrücklage 1.305.812,32 83.272,00
III. Gewinnvortrag 4.935.894,64 3.737.494,97
IV. Jahresüberschuss 1.865.218,01 1.198.399,67
8.147.024,97 5.059.266,64
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 367.247,93 251.212,00
2. Sonstige Rückstellungen 1.033.040,86 914.261,87
1.400.288,79 1.165.473,87
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.261.614,17 799.973,59
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 547.230,34 230.212,31
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 830.992,31 659.523,97
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 394.398,02 192.657,15
5. Sonstige Verbindlichkeiten 821.416,74 353.856,81
davon aus Steuern EUR 740.647,18 (Vj. EUR 306.451,32)
5.855.651,58 2.236.223,83
D. Rechnungsabgrenzungsposten 221.180,07 306.977,72
15.624.145,41 8.767.942,06

Gewinn- und Verlustrechnung für 2023

2022
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 29.263.821,27 16.181.558,01
2. Erhöhung (Vj. Verminderung) des Bestands an unfertigen Erzeugnissen 37.113,00 -19.828,73
3. Sonstige betriebliche Erträge 96.576,85 79.493,60
davon aus Währungsumrechnung EUR 594,05 (Vj. EUR 12.675,95)
29.397.511,12 16.241.222,88
4. Materialaufwand
Aufwendungen für bezogene Leistungen 4.586.331,98 1.984.539,15
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 15.351.122,79 8.646.715,61
b) Soziale Abgaben 2.802.091,82 1.588.824,50
6. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 126.232,69 69.987,97
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.969.104,38 2.363.252,22
davon aus Währungsumrechnung EUR 4.893,56 (Vj. EUR 11.190,76)
26.834.883,66 14.653.319,45
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 114.481,15 105.388,11
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 110.478,41 (Vj. EUR 105.383,21)
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 792,73 0,00
113.688,42 105.388,11
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 809.811,67 492.390,17
11. Ergebnis nach Steuern 1.866.504,21 1.200.901,37
12. Sonstige Steuern 1.286,20 2.501,70
13. Jahresüberschuss 1.865.218,01 1.198.399,67

Anhang zum 31. Dezember 2023

Allgemeine Hinweise

Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 242 bis 288 HGB) und des GmbH-Gesetzes. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB.

Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Berlin und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Charlottenburg unter der Nummer HRB 106869 B eingetragen.

Auf Grund des Verschmelzungsvertrages vom 16. Juni 2023 und der Zustimmungsbeschlüsse vom selben Tage ist die ADNEOM Deutschland GmbH, Frankfurt am Main, durch Übertragung ihres Vermögens unter Auflösung ohne Abwicklung als Ganzes auf die Gesellschaft rückwirkend auf den 1. Januar 2023 (Verschmelzungsstichtag) verschmolzen.

Mit der Verschmelzung wurden folgende Schuldposten der ADNEOM Deutschland GmbH, Frankfurt am Main, auf die Collaboration Betters The World GmbH, Berlin, übertragen:

TEUR
Rückstellungen 3
Verbindlichkeiten 371

Auf Grund des Verschmelzungsvertrages vom 16. Juni 2023 und der Zustimmungsbeschlüsse vom selben Tage ist die IT Frankfurt GmbH, Frankfurt am Main, durch Übertragung ihres Vermögens unter Auflösung ohne Abwicklung als Ganzes auf die Gesellschaft rückwirkend auf den 1. Januar 2023 (Verschmelzungsstichtag) verschmolzen.

Mit der Verschmelzung wurden folgende Vermögens- und Schuldposten der IT Frankfurt GmbH, Frankfurt am Main, auf die Collaboration Betters The World GmbH, Berlin, übertragen:

TEUR
Anlagevermögen 150
Umlaufvermögen 3.650
Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 50
Rückstellungen 1.330
Verbindlichkeiten 662
Passive Rechnungsabgrenzungsposten 261

Aufgrund der Verschmelzung ist der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 nur eingeschränkt mit dem Vorjahr vergleichbar. Um eine Vergleichbarkeit herzustellen, werden in diesem Anhang neben den Vorjahreszahlen der Collaboration Betters The World GmbH auch bestimmte - auf Grund der Verschmelzung angepasste - Vorjahreszahlen angegeben. Bei den in den Texten des Anhangs angegebenen Vorjahreszahlen handelt es sich um die summierten Werte aus den Jahresabschlüssen 2022 der Collaboration Betters The World GmbH, Berlin, und IT Frankfurt GmbH, Frankfurt am Main.

Ausweis-, Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Die erworbenen und selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen über die voraussichtliche Nutzungsdauer, angesetzt.

Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt.

Innerhalb der Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt.

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Passive Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten Einnahmen, soweit sie Erträge für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Die Aktivierung eines Überhangs latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.

Angaben und Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Die Darstellung wesentlicher Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurde um die Spalte „31.12.2022*“ ergänzt. Die angepassten Vorjahreszahlen (*) beinhalten die kumulierten Werte der Collaboration Betters The World GmbH, Berlin, und IT Frankfurt GmbH, Frankfurt am Main.

Anlagevermögen

Die Aufgliederung der Posten des Anlagevermögens und ihre Entwicklung sind im Anlagenspiegel dargestellt.

Anteilsbesitz

Kapitalanteil zum 31.12.2023 Eigenkapital zum 31.12.2023 Ergebnis des Geschäftsjahres 2023
Collaboration Betters The World GmbH, Wien, Österreich 100% TEUR -22 TEUR 59

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Angaben in TEUR 31.12.2023 31.12.2022* 31.12.2022
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 5.283 3.494 2.279
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 9.052 5.376 5.376
Sonstige Vermögensgegenstände 455 636 310

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind - wie im Vorjahr - kurzfristig.

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 307 (Vorjahr: TEUR 446) sowie Cashpool-Forderungen in Höhe von TEUR 8.745 (Vorjahr: TEUR 4.930) gegen die mittelbare Gesellschafterin, The Positive Thinking Company S.A., Luxemburg, enthalten.

Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten insbesondere Forderungen gegen das Finanzamt (TEUR 202; Vorjahr: TEUR 190), Mietkautionen (TEUR 112; Vorjahr: TEUR 10) und Darlehensforderungen (TEUR 123; Vorjahr: TEUR 0)

Die sonstigen Vermögensgegenstände sind mit Ausnahme einer Mietkaution in Höhe von TEUR 112 (Vorjahr: TEUR 10) und einer Darlehensforderung in Höhe von TEUR 51 (Vorjahr: TEUR 0) kurzfristig.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten

Angaben in TEUR 31.12.2023 31.12.2022* 31.12.2022
Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 179 2.141 31

Dieser Posten beinhaltet verpfändete Guthaben in Höhe von TEUR 31, über die die Gesellschaft nicht kurzfristig verfügen kann.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Angaben in TEUR 31.12.2023 31.12.2022* 31.12.2022
Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 123 394 344

Kapitalrücklage

Die Kapitalrücklage hat sich im Geschäftsjahr 2023 wie folgt entwickelt:

Stand der Kapitalrücklage zum 1. Januar 2023 TEUR 83
Zugang aus Verschmelzung + TEUR 1.223
Stand der Kapitalrücklage zum 31. Dezember 2023 = TEUR 1.306

Rückstellungen

Angaben in TEUR 31.12.2023 31.12.2022* 31.12.2022
Steuerrückstellungen 367 933 251
Sonstige Rückstellungen 1.033 1.562 914

Die sonstigen Rückstellungen zum 31. Dezember 2023 beinhalten Rückstellungen für variable Mitarbeitervergütung in Höhe von TEUR 310 (Vorjahr: TEUR 213), Urlaubs- und Überstundenrückstellungen in Höhe von TEUR 140 (Vorjahr: TEUR 80) und Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von TEUR 583 (Vorjahr: TEUR 617).

Verbindlichkeiten

Alle Verbindlichkeiten sind - wie im Vorjahr - kurzfristig (Restlaufzeit < 1 Jahr) sowie unbesichert.

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind wie im Vorjahr ausschließlich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen enthalten.

Angaben in TEUR 31.12.2023 31.12.2022* 31.12.2022
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.262 800 800
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 547 230 230
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 831 975 660
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 394 193 193
Sonstige Verbindlichkeiten 822 701 354

Passive Rechnungsabgrenzungsposten

Angaben in TEUR 31.12.2023 31.12.2022* 31.12.2022
Passive Rechnungsabgrenzungsposten 221 568 307

Gewinn- und Verlustrechnung

Angaben in TEUR 31.12.2023 31.12.2022* 31.12.2022
Umsatz 29.264 27.784 16.182
Bestandsveränderung 37 -20 -20
Sonstige betriebliche Erträge 96 214 79
Materialaufwand -4.586 -4.627 -1.985
Personalaufwand -18.153 -16.665 -10.236
Abschreibungen -126 -159 -70
Sonstige betriebliche Aufwendungen -3.969 -3.695 -2.363
Zinserträge 114 110 105
Zinsaufwendungen -1 -50 0
Ertragsteuern -810 -891 -492
Sonstige Steuern -1 -2 -2
Jahresüberschuss 1.865 1.999 1.198

Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen im Zusammenhang mit den abgeschlossenen Miet- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 288. Die Miet- und Leasingverträge enden zwischen 2024 und 2026.

Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer betrug 245.

Geschäftsführung

Geschäftsführer im Berichtsjahr:

Damien Chasseur, Diplom-Kaufmann

Die Angaben zu den Gesamtbezügen der Mitglieder des Geschäftsführungsorgans unterbleiben gemäß § 286 Abs. 4 HGB.

Konzernverhältnisse

Die Gesellschaft gehört als Tochterunternehmen zum Konzern der Collaboration Betters The World S.A., Luxemburg.

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Collaboration Betters The World S.A., Luxemburg, einbezogen. Collaboration Betters The World S.A., Luxemburg erstellt einen Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis der Unternehmen. Dieser ist am Sitz der Collaboration Betters The World S.A. erhältlich.

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Der Jahresüberschuss wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Nachtragsbericht

Es sind keine Vorgänge von Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben könnten.

 

Berlin, 12. September 2025

Geschäftsführung

Damien Chasseur

Entwicklung des Anlagevermögens 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2023 Zugänge aus Verschmelzung Zugänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 130.547,23 0,00 0,00 130.547,23
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 5.836,00 1.847,90 0,00 7.683,90
136.383,23 1.847,90 0,00 138.231,13
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 672.323,32 645.433,15 43.880,83 1.361.637,30
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 150.572,24 0,00 0,00 150.572,24
959.278,79 647.281,05 43.880,83 1.650.440,67
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge aus Verschmelzung Zugänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 130.542,23 0,00 0,00 130.542,23
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 5.111,75 1.846,90 220,25 7.178,90
135.653,98 1.846,90 220,25 137.721,13
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 409.352,84 495.553,15 126.012,44 1.030.918,43
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
545.006,82 497.400,05 126.232,69 1.168.639,56
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 5,00 5,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 505,00 724,25
510,00 729,25
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 330.718,87 262.970,48
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 150.572,24 150.572,24
481.801,11 414.271,97

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

1. Geschäft und Rahmenbedingungen

Die Collaboration Betters The World GmbH (im Folgenden auch „CBTW“ genannt) ist die deutsche Tochtergesellschaft der Collaboration Betters The World Gruppe (vormals The Positive Thinking Company).

Die CBTW-Gruppe ist eine internationale, unabhängige Technologieberatung. Mit einem Team von mehr als 3.500 talentierten Tech-Spezialisten vor Ort in über 32 Städten in Europa, Amerika, Asien, Australien und Afrika beraten wir Kunden jeder Größe.

Unsere Dienstleistungen umfassen ein breites Spektrum an Kompetenzen, darunter Apps & Plattformen, IT-Security, Cloud, Data & Analytics, Hyperautomation und Digital Workplace. Zu den Branchen, die davon profitieren, gehören unter anderem Banking und Financial Services, Healthcare, Handel, Versorgungsunternehmen und Versicherungen.

Aufgrund der Verschmelzungsverträge vom 16. Juni 2023 und der Zustimmungsbeschlüsse vom selben Tage sind die IT Frankfurt GmbH, Frankfurt am Main, und ADNEOM Deutschland GmbH, Frankfurt am Main, durch Übertragung ihres Vermögens zu Buchwerten unter Auflösung ohne Abwicklung als Ganzes gem. § 2 Nr. 1 UmwG auf die Collaboration Betters The World GmbH rückwirkend auf den 1. Januar 2023 (Verschmelzungsstichtag) verschmolzen.

Aufgrund der Verschmelzung ist der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 nur eingeschränkt mit dem Vorjahr vergleichbar. Um eine Vergleichbarkeit herzustellen, werden in diesem Lagebericht neben den Vorjahreszahlen der Collaboration Betters The World GmbH auch bestimmte - auf Grund der Verschmelzung angepasste - Vorjahreszahlen angegeben. Bei den in den Texten und Tabellen des Lageberichtes angegebenen und mit (*) gekennzeichneten Vorjahreszahlen handelt es sich um die summierten Werte aus den Jahresabschlüssen 2022 der Collaboration Betters The World GmbH, Berlin, und IT Frankfurt GmbH, Frankfurt am Main.

2. Geschäftsverlauf

Das Geschäftsjahr 2023 war geprägt durch die erfolgten Verschmelzungen und das damit einhergehende höhere Geschäftsvolumen.

Der Umsatz konnte durch die Übernahme von IT Frankfurt GmbH um 81 % gegenüber dem Vorjahr erhöht werden. Auch unter Berücksichtigung der Umsätze der IT Frankfurt GmbH im Geschäftsjahr 2022 konnte ein leichter Anstieg (+5 % auf TEUR 29.264) gegenüber dem Vorjahr verzeichnet werden.

Die Aufwendungen stiegen insbesondere durch die höhere Mitarbeiterzahl bedingt durch die Übernahme der IT Frankfurt und den Inflationsausgleich der Gehälter um 83 % überproportional auf TEUR 26.835 an (bzw. +7 % unter Berücksichtigung der Aufwendungen der IT Frankfurt GmbH im Geschäftsjahr 2022).

Insgesamt wurde im Berichtsjahr ein Jahresüberschuss von TEUR 1.865 erwirtschaftet (Vorjahr: TEUR 1.198, bzw. TEUR 1.999 unter Berücksichtigung des Ergebnisses der IT Frankfurt GmbH im Geschäftsjahr 2022).

3. Vermögenslage

Die Vermögenslage der Gesellschaft stellt sich wie folgt dar:

31.12.2023 31.12.2022*
Aktiva TEUR % TEUR %
Anlagevermögen 482 3 564 4
Umlaufvermögen 15.019 96 11.660 92
Aktive RAP 123 1 394 3
15.624 100 12.618 100
Passiva
Eigenkapital 8.147 52 6.656 53
Rückstellungen 1.400 9 2.496 20
Verbindlichkeiten 5.856 37 2.898 23
Passive RAP 221 1 568 5
15.624 100 12.618 100
31.12.2022 Veränderung
Aktiva TEUR % TEUR %
Anlagevermögen 414 5 68 16
Umlaufvermögen 8.010 91 7.009 88
Aktive RAP 344 4 -221 -64
8.768 100 6.856 78
Passiva
Eigenkapital 5.059 58 3.088 61
Rückstellungen 1.166 13 234 20
Verbindlichkeiten 2.236 25 3.620 162
Passive RAP 307 4 -86 -28
8.768 100 6.856 78

Das Anlagevermögen setzt sich im Wesentlichen zusammen aus Betriebs- und Geschäftsausstattung in Höhe von TEUR 331 (Vorjahr: TEUR 263) und aus Anteilen an einem 100 %-igen Tochterunternehmen in Österreich in Höhe von TEUR 151 (Vorjahr: TEUR 151).

Die Entwicklung des Anlagevermögens im Vergleich zum Vorjahr resultiert aus Zugängen im Zusammenhang mit der Verschmelzung von TEUR 150 und aus Ersatzinvestitionen in Höhe von TEUR 44 vermindert um die planmäßigen Abschreibungen in Höhe von TEUR 126.

Das Umlaufvermögen beinhaltet insbesondere kurzfristige Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen Dritte in Höhe von TEUR 5.283 (Vorjahr: TEUR 2.279) und Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 9.052 (Vorjahr: TEUR 5.376). Der Anstieg der Drittforderungen ist durch die erfolgte Verschmelzung und das damit einhergehende erhöhte Geschäftsvolumen. Der Anstieg der Verbundforderungen resultiert im Wesentlichen aus der positiven Entwicklung der darin enthaltenen Cash-Pool-Forderung in Höhe von TEUR 8.745 (Vorjahr: TEUR 4.930), bedingt insbesondere durch die im Rahmen der Verschmelzung übernommenen Bankguthaben der IT Frankfurt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten im Wesentlichen abgegrenzte Lizenzaufwendungen.

Die Veränderung des Eigenkapitals resultiert zum einen aus dem positiven Ergebnis des laufenden Geschäftsjahres (TEUR 1.865) und zum anderen aus den Einstellungen in die Kapitalrücklage im Zusammenhang mit den erfolgten Verschmelzungen (TEUR 1.223).

Die Rückstellungen sind insgesamt kurzfristig und beinhalten zum einen die Steuerrückstellungen in Höhe von TEUR 367 (Vorjahr: TEUR 251) für die Ertragsteuern auf das positive Ergebnis des laufenden Geschäftsjahres unter Berücksichtigung von geleisteten Vorauszahlungen an das Finanzamt. Zum anderen sind in dem Posten sonstige Rückstellungen in Höhe von TEUR 1.033 (Vorjahr: TEUR 914) enthalten, die im Wesentlichen für Erfolgsbeteiligung, Urlaubsansprüche und ausstehende Rechnungen gebildet worden sind.

Die Verbindlichkeiten sind insgesamt kurzfristig und setzen sich im Wesentlichen aus folgenden Posten zusammen:

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 3.261 (Vorjahr: TEUR 800), die ausschließlich aus der abgeschlossenen Factoringvereinbarung mit einer Bank resultieren.

Erhaltene Anzahlungen für Kundenprojekte (TEUR 547, Vorjahr: TEUR 230).

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 831 (Vorjahr: TEUR 660).

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 394 (Vorjahr: TEUR 193), welche aus Lieferungen und Leistungen resultieren.

Sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 821 (Vorjahr: TEUR 354) resultieren im Wesentlichen aus Lohn- und Umsatzsteuer.

Die passiven Rechnungsabgrenzungen beinhalten im Wesentlichen abgegrenzte Lizenzerträge.

4. Finanzlage

Die Liquiditätslage der Gesellschaft ist zufriedenstellend. Im Verlauf des Geschäftsjahres 2023 waren stets ausreichend liquide Mittel vorhanden, um allen Zahlungsverpflichtungen nachkommen zu können. Die Gesellschaft finanziert sich aus dem operativen Cashflow und über Factoring-Vereinbarung. Das Unternehmen nimmt darüber hinaus an einem Cash-Pool des Konzerns teil und hat zum 31. Dezember 2023 Forderungen gegen den Cash-Pool-Führer in Höhe von TEUR 8.745.

Die nachfolgende Kapitalflussrechnung stellt dar, wie das Unternehmen finanzielle Mittel aus der laufenden Geschäftstätigkeit erwirtschaftet hat, und welche zahlungswirksamen Investitions- und Finanzierungsmaßnahmen vorgenommen wurden. Es gilt zu beachten, dass durch die Verschmelzung zusätzliche liquide Mittel zugeflossen sind.

2023 2022 Veränderung
TEUR TEUR TEUR %
1. Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit -679 405 -1.084 >-100
2. Cashflow aus der Investitionstätigkeit 70 345 -275 -80
3. Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 2.462 -90 2.552 > 100
4. Finanzmittelfonds am Ende der Periode
Zahlungswirksame Veränderung der Finanzmittelfonds (Zwischensumme 1-3) 1.853 660 1.193 > 100
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 4.930 4.270 660 15
Finanzmittelfonds der IT Frankfurt GmbH am 1. Januar 2023 2.110 - n.a.
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 8.893 4.930 3.963 80
5. Zusammensetzung des Finanzmittelfonds
Cashpool-Forderungen 8.745 4.930 3.815 77
Liquide Mittel 148 0 148 n.a.
8.893 4.930

Die negative Entwicklung des Cashflows aus laufender Geschäftstätigkeit resultiert im Wesentlichen aus Aufbau der Drittforderungen.

Der positive Cashflow aus der Investitionstätigkeit resultiert aus erhaltenen Zinsen in Höhe von TEUR 114 abzüglich der Auszahlungen für Investitionen in das Anlagevermögen in Höhe von TEUR 44.

Der positive Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit resultiert ausschließlich aus der Erhöhung des Factoring-Bankdarlehens.

Der Bilanzposten Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten (TEUR 179 zum 31. Dezember 2023) beinhaltet verpfändete Guthaben in Höhe von TEUR 31, über die die Gesellschaft nicht kurzfristig verfügen kann und die nicht zum Finanzmittelfonds gehören.

5. Ertragslage

Die Ertragslage der Gesellschaft hat sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt entwickelt:

2023 2022* 2022 Veränderung
TEUR TEUR TEUR TEUR %
Umsatz 29.264 27.784 16.182 13.082 81
Bestandsveränderung 37 - 20 -20 57 >-100
Sonstige betriebliche Erträge 96 214 79 17 22
29.397 27.978 16.241 13.156 81
Materialaufwand - 4.586 - 4.627 -1.985 -2.601 > 100
Personalaufwand - 18.153 - 16.665 -10.235 -7.918 77
Abschreibungen - 126 - 159 -70 -56 80
Sonstige betriebliche Aufwendungen - 3.969 - 3.695 -2.363 -1.606 68
- 26.834 - 25.146 -14.653 -12.181 83
EBIT 2.563 2.832 1.588 975 61
Finanzergebnis 113 60 105 8 8
Ertragsteuern - 810 - 891 -492 -318 65
Sonstige Steuern - 1 - 2 -3 2 -67
Jahresüberschuss 1.865 1.999 1.198 667 56

Der Anstieg der Umsatzerlöse ist im Wesentlichen bedingt durch die Übernahme der IT Frankfurt GmbH. Neben den Umsätzen mit festangestellten Mitarbeitern werden Partner oder freie Mitarbeiter in Bereichen eingesetzt, die technologisch nicht durch CBTW selbst abgedeckt werden können. Dies können Spezialthemen oder thematische Randgebiete sein. Durchschnittlich macht dieser Anteil 9,5% (Vorjahr: 12,0 %) des Umsatzes aus.

Die Kundenentwicklung ist weiterhin positiv. CBTW konnte im Geschäftsjahr 2023 durch die Verschmelzung neue Kunden bzw. neue Geschäftsbereiche bei Kunden für Projekte gewinnen.

Im Materialaufwand sind die extern bezogenen Beraterleistungen und Aufwendungen für fremdbezogene Leistungen, die weiterverkauft werden, enthalten.

Der Anstieg des Personalaufwands resultiert insbesondere aus der Übernahme der Mitarbeiter der IT Frankfurt GmbH und aus der Inflationsanpassung der Gehälter.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr insbesondere durch Zunahme bei Beratungs-, Miet-, Reise- und Marketingkosten aufgrund der Übernahme der IT Frankfurt GmbH. Darüber hinaus sind die Konzernumlagen aufgrund der angepassten Verteilungsschlüssel bedingt durch Übernahme und damit einhergehendes höheres Geschäftsvolumen angestiegen.

Das EBIT sank im Vergleich zum Vorjahr (sowohl in absoluten Werten als auch im Verhältnis zum Umsatz gerechnet), da die Gesellschaft sich auf die Einbindung der neuen Mitarbeiter konzentrierte.

Gesamtbeurteilung der Geschäftsentwicklung und der wirtschaftlichen Lage

Die Geschäftsleitung beurteilt die Geschäftsentwicklung und die wirtschaftliche Lage des Unternehmens aufgrund des erzielten Jahresüberschusses, des positiven operativen Cashflows und der zufriedenstellenden Auftragslage insgesamt als neutral.

Die Geschäftsführung ging im Rahmen der im Vorjahreslagebericht abgegebenen Prognose für das Geschäftsjahr 2023 von einem im Wesentlichen durch die Verschmelzung der ITF Frankfurt bedingten Umsatzwachstum in Höhe von ca. 74 % gegenüber dem Vorjahr aus. Der tatsächliche Umsatzanstieg gegenüber dem Vorjahr ist mit 81 % leicht höher als erwartet.

Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) sollte laut Planung im Vorjahreslagebericht im Vergleich zum Geschäftsjahr 2023 um ca. 72 % auf TEUR 2.736 steigen. Das EBIT ist tatsächlich nur um 61 % gestiegen. Die Ursache für diese negative Abweichung liegt vor allem in dem höheren als erwartet Integrationsaufwand der neuen Gesellschaft und dadurch unzureichenden Fokus auf den Gewinn neuer Kundenprojekte.

6. Risiken- und Chancenbericht

Gesamtwirtschaftliche Risiken

Größtes Geschäftsrisiko sind nach Einschätzung der Geschäftsführung die Stagnation der deutschen Wirtschaft und die anhaltenden hohen geo- und innenpolitischen Unsicherheiten:

1. Kundenprojekte können aufgrund von Einsparmaßnahmen seitens der Kunden nicht oder erst mit Verzögerung zustande kommen, wodurch die Nachfrage nach CBTWs Dienstleistungen sinken kann. Dies könnte künftig zu Umsatzrückgängen führen und negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage bei CBTW haben.

2. Gleichfalls können bestehende Projekte storniert oder deren Umfang verringert werden.

3. Durch adverse Veränderungen der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von Kunden CBTWs können sich Forderungsausfälle oder Zahlungsverzögerungen ergeben, was sich negativ auf die Liquidität CBTWs auswirken könnte.

Die Kunden von CBTW verteilen sich auf eine Vielzahl von Branchen und Technologien. Dadurch können in den meisten Fällen die Ausfälle bei den einen durch andere wettgemacht werden. Bisher konnten keine wesentlichen Zahlungsausfälle verzeichnet werden.

Personalrisiken

Der Wettbewerb um Mitarbeiter stellt ein Risiko für die Erreichung der Wachstumsziele dar. CBTW befindet sich sowohl mit anderen Beratungshäusern als auch mit sonstigen Unternehmen im Wettbewerb um junge und erfahrene Berater. Um Risiken in bestehenden Projekten zu reduzieren, arbeitet CBTW auch mit freien Mitarbeitern zusammen.

Die Geschäftsführung hat ein Risikocontrolling implementiert, die Risikoüberwachung erfolgt im Rahmen des wöchentlichen internen Reportings.

Gesamtaussage zur Risikosituation

Aus heutiger Sicht sind keine bestandsgefährdenden Risiken erkennbar.

Chancen

Wesentliche Chancen sehen wir in der Erweiterung unseres Beratungs- und Serviceportfolios sowie an den aktuellen IT-Trends und der verstetigten positiven Entwicklung der Zukunftsmärkte im Wege der zunehmenden Digitalisierung und Automatisierung.

Zusammenfassend hat CBTW durch Diversifikation seines Portfolios, Risikocontrolling sowie Kostenkontrolle, die sich aus dem wirtschaftlichen Umfeld ergebenden Risiken adressiert und Maßnahmen ergriffen, sich ergebende Chancen, z. B. der steigenden Nachfrage nach Expertise in der Digitalisierung erfolgreich umzusetzen.

7. Prognosebericht

Die Beratungsbranche stand in der letzten Zeit aufgrund des schwierigen wirtschaftlichen Umfelds unter Druck. Gleichzeitig hat der Handlungsdruck für die Kunden von CBTW in Richtung Digitalisierung nicht nachgelassen und hält den Beratungsbedarf insgesamt hoch bei gleichzeitigem Fachkräftemangel. Die strukturellen Herausforderungen der Unternehmen im Umgang mit Daten, auf deren Lösung CBTW spezialisiert ist, bleiben nach wie vor bestehen. Sie müssen im Sinne der Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen eher früher als später angegangen werden und sind daher häufig von Sparprogrammen verschont.

Die Gesellschaft konnte im Geschäftsjahr 2024 angesichts der allgemein schlechten gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und weiterer Integrationsanstrengungen nach der Übernahme der ITF GmbH Umsatzerlöse in Höhe von EUR 27,4 Mio. (2023: EUR 29,3 Mio.) und ein EBIT in Höhe von EUR 2,0 Mio. (2023: EUR 2,6 Mio.) erzielen.

Aufgrund des bisherigen Geschäftsverlaufs in der 1. Jahreshälfte 2025 geht die Geschäftsführung für das Geschäftsjahr 2025 insgesamt von einem im Vergleich zum Geschäftsjahr 2024 leicht gesunkenen Umsatz in Höhe von EUR 26,3 Mio. Darüber hinaus plant die Geschäftsführung mit einem EBIT von EUR 1,5 Mio.

 

Berlin, 12. September 2025

Damien Chasseur, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Collaboration Betters The World GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Collaboration Betters The World GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Collaboration Betters The World GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Berlin, 12. September 2025

EY GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Klaus Beckers, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

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Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

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