Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 570364
Vorher
M B W Metallbearbeitung Wertheim GmbHConline GmbH
Eingetragen
30.1.1996
Branche
Herstellung von Werkzeugmaschinen für die MetallbearbeitungBearbeitung und Veredlung von KunststoffwarenHerstellung von Maschinen für die Metallerzeugung, von Walzwerkseinrichtungen und Gießmaschinen
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Die Bearbeitung und Verarbeitung von Metallen aller Art, insbesondere die Blechbearbeitung und Blechverarbeitung, der Handel mit Metallwaren aller Art sowie der Auftragsmaschinenbau und das Anbieten von Automatisierungslösungen.

Historie

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Management

NameRolle
Christian Diehm
seit 16.1.2025
Prokura
Geschäftsführer
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
500.000 DM
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Conline GmbH

Wertheim

Jahresabschluss
zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018

Inhaltsverzeichnis

Anlage 1: Bilanz zum 31. Dezember 2018

Anlage 2: Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01. bis 31.12.2018

Anlage 3: Anhang für das Geschäftsjahr 2018

Anlage 4: Unterzeichnung des Jahresabschlusses gem. § 245 HGB

Anlage 5: Lagebericht für das Geschäftsjahr 2018

Anlage 6: Bestätigungsvermerk

Anlage 7: Datum der Feststellung

Bilanz
zum 31. Dezember 2018

Aktivseite

31.12.2018
EUR
31.12.2017
TEUR
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 10.351,00 0
II. Sachanlagen    
1. Bauten auf fremden Grundstücken 984,00 1
2. Technische Anlagen und Maschinen 56.885,00 74
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 211.823,00 242
  269.692,00 317
  280.043,00 317
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte    
1. Vorräte 1.332.774,82 827
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -279.707,09 -20
  1.053.067,73 807
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 0,00 180
2. Andere Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 771.757,83 465
  771.757,83 645
III. Kassenbestand 811,66 3
  1.825.637,22 1.455
  2.105.680,22 1.772

Passivseite

   
  31.12.2018
EUR
31.12.2017
TEUR
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 255.645,94 256
II. Kapitalrücklage 206.757,44 207
III. Gewinnrücklagen 420.000,00 420
IV. Verlustvortrag -576.944,88 -154
V. Jahresfehlbetrag -98.767,61 -423
  206.690,89 306
B. Rückstellungen 726.063,00 1.011
C. Verbindlichkeiten    
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 68,35 0
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 541.534,66 0
3. Andere Verbindlichkeiten 631.323,32 455
  1.172.926,33 455
  2.105.680,22 1.772

Gewinn- und Verlustrechnung
für die Zeit vom 01.01. bis 31.12.2018

EUR Vorjahr
TEUR
1. Rohergebnis   7.362.278,19   8.202
2. Personalaufwand        
a) Löhne und Gehälter -3.867.734,80   -4.251  
b) Soziale Abgaben -701.412,38 -4.569.147,18 -731 -4.982
3. Abschreibungen        
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -72.651,35   -86  
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 0,00 -72.561,35 -115 -201
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen   -2.763.285,11   -3.424
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge   3.446,85   3
- davon aus verbundenen Unternehmen: 3.446,85 EUR (Vj.: 2 TEUR)        
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen   -59.821,93   -18
- davon an verbundene Unternehmen: 55.765,78 EUR (Vj.: 16 TEUR)        
7. Steuern vom Einkommen   2.569,92   0
8. Ergebnis nach Steuern   -96.520,61   -420
9. Sonstige Steuern   -2.247,00   -3
10. Jahresfehlbetrag   -98.767,61   -423

Anhang
für das Geschäftsjahr 2018

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Conline GmbH hat ihren Sitz in Wertheim. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Mannheim unter HR B 570364 eingetragen.

II. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

1. Der vorliegende Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches sowie gemäß § 42 GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

2. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung ist gegenüber dem Vorjahr unverändert. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das bisher angewendete Gesamtkostenverfahren beibehalten.

3. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften wahlweise in der Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringenden Vermerke insgesamt im Anhang aufgeführt. Die Vermerke zu den Verbindlichkeiten sind ebenfalls im Anhang aufgenommen.

III. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden werden im Rahmen der handelsrechtlichen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung, unter Beachtung ergänzender Vorschriften für Kapitalgesellschaften, stetig angewendet.

Aktivseite

1. Immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert.

2. Das abnutzbare Sachanlagevermögen ist mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen angesetzt. Zugänge bei beweglichen Wirtschaftsgütern werden pro rata temporis abgeschrieben. Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten 250,00 EUR aber nicht 1.000,00 EUR übersteigen, werden in einen Sammelposten eingestellt und über die Dauer von 5 Jahren linear abgeschrieben.

3. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu gleitenden Durchschnittspreisen bewertet.

4. Für unfertige und fertige Erzeugnisse sind als Herstellungskosten Material- und Fertigungseinzelkosten sowie angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten erfasst. Die Waren sind zu Anschaffungskosten aktiviert. Die geleisteten Anzahlungen sind zum Nennwert aktiviert. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen sind mit dem Nennbetrag angesetzt und wurden offen von den Vorräten abgesetzt.

Soweit ein niedrigerer Wert der Vorräte vorliegt, der diesen Vermögensgegenständen am Abschlussstichtag beizulegen ist, sind Abschreibungen gem. § 253 Abs. 4 HGB vorgenommen.

5. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt.

6. Die Kassenbestände sind zum Nominalwert bilanziert.

Passivseite

7. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen enthalten Übergangsgelder an Angehörige im Todesfall eines Beschäftigten.

Sie sind nach versicherungsmathematischen Verfahren nach der projected unit credit-method ("PUCM", sog. Anwartschaftsbarwertmethode) bewertet, unter Berücksichtigung der Richttafeln Heubeck 2018 G. Die Fluktuation wurde mit 7,57 % und der Einkommenstrend mit 2,5 % angenommen.

Für die Abzinsung wurde pauschal eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt und dafür der von der Deutschen Bundesbank auf den Bilanzstichtag ermittelte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre von 3,21 % angesetzt.

Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre (2,32 %) ein Unterschiedsbetrag in Höhe von 2 TEUR. Dieser Unterschiedsbetrag ist für Ausschüttungen gesperrt.

8. Die übrigen Rückstellungen sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in Höhe der voraussichtlichen Verpflichtungen mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Dabei werden Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr entsprechend ihrer Restlaufzeit mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten sieben Jahre laut Abzinsungsverordnung der Deutschen Bundesbank abgezinst. Die Preis- und Kostensteigerungen orientieren sich an der Teuerungsrate und wurden über die jeweilige Laufzeit der Rückstellung mit Sätzen zwischen 2 % und 3 % berücksichtigt.

9. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Währungsumrechnung

Der Jahresabschluss enthält Posten, denen Beträge zu Grunde liegen, die auf fremde Währung lauten. Die Umrechnung in EUR erfolgte bei Valutaforderungen und -verbindlichkeiten nach Maßgabe des Devisenkassamittelkurses am Bilanzstichtag gem. § 256a HGB.

Differenzen aus der Währungsumrechnung werden erfolgswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.

IV. Erläuterungen zur Bilanz

Aktivseite

1. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen mit 0 TEUR (Vj.: 180 TEUR) den Gesellschafter.

2. Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im nachstehenden Anlagenspiegel dargestellt.

Entwicklung des Anlagevermögens in der Bilanz zum 31.12.2018

(Anlagenspiegel) in EUR

Posten Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2018 Zugänge Abgänge 31.12.2018
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 8.177,50 13.854,15 0,00 22.031,65
II. Sachanlagen        
1. Bauten auf fremden Grundstücken 2.669,15 0,00 0,00 2.669,15
2. Technische Anlagen und Maschinen 472.562,70 1.760,00 -144.694,19 329.628,51
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 743.364,46 42.730,20 -43.244,42 742.850,24
  1.218.596,31 44.490,20 -187.938,61 1.075.147,90
  1.226.773,81 58.344,35 -187.938,61 1.097.179,55
Posten Abschreibungen
01.01.2018 Zugänge Abgänge 31.12.2018
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 8.177,50 3.503,15 0,00 11.680,65
II. Sachanlagen        
1. Bauten auf fremden Grundstücken 1.418,15 267,00 0,00 1.685,15
2. Technische Anlagen und Maschinen 399.095,70 13.691,00 -140.043,19 272.743,51
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 501.246,46 55.100,20 -25.319,42 531.027,24
  901.760,31 69.058,20 -165.362,61 805.455,90
  909.937,81 72.561,35 -165.362,61 817.136,55
Posten Buchwerte
31.12.2018 31.12.2017
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 10.351,00 0,00
II. Sachanlagen    
1. Bauten auf fremden Grundstücken 984,00 1.251,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 56.885,00 73.467,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 211.823,00 242.118,00
  269.692,00 316.836,00
  280.043,00 316.836,00

Passivseite

3. Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt 500 TDM; der Jahresabschluss ist in EUR aufgestellt.

4. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen mit 318 TEUR (Vj.: 0 TEUR) den Gesellschafter und mit 224 TEUR (Vj.: 0 TEUR) erhaltene Anzahlungen.

5. Die Fristigkeit der Verbindlichkeiten ergibt sich aus dem folgenden Verbindlichkeitenspiegel:

Posten bis zu 1 Jahr
TEUR
1 bis 5 Jahre
TEUR
über 5 Jahre
TEUR
Gesamt
TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0 0 0 0
(Vorjahr) (0) (0) (0) (0)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 542 0 0 542
(Vorjahr) (0) (0) (0) (0)
Andere Verbindlichkeiten 631 0 0 631
(Vorjahr) (455) (0) (0) (455)
- davon aus Steuern 46 0 0 46
(Vorjahr) (70) (0) (0) (70)
Gesamt 1.173 0 0 1.173
(Vorjahr) (455) (0) (0) (455)

V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Die Position enthält Zinsaufwand aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von 4 TEUR (Vj.: 2 TEUR).

2. Außergewöhnliche Aufwendungen und Erträge

Im abgelaufenen Geschäftsjahr sind außergewöhnliche Aufwendungen von 188 TEUR (Vj.: 512 TEUR) und keine außergewöhnlichen Erträge (Vj.: 600 TEUR) angefallen.

Die außergewöhnlichen Aufwendungen betreffen Abfindungen und Freistellungen, die bei den Personalaufwendungen ausgewiesen werden (Vj.: 397 TEUR). Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten, enthielten im Vorjahr mit 115 TEUR außergewöhnliche Abwertungen auf Rohstoffe.

Im Vorjahr betrafen 600 TEUR einen Gesellschafterzuschuss ohne Gewährung von Gegenleistungen und wurden bei den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen.

VI. Sonstige Angaben

1. Anzahl der Arbeitnehmer

Es wurden durchschnittlich 37 Angestellte und 30 gewerbliche Arbeitnehmer beschäftigt.

2. Haftungsverhältnisse

2018 Vorjahr
TEUR TEUR
Verbindlichkeiten aus Gewährleistungsverträgen 90.000 80.000

Die Inanspruchnahme aus den Gewährleistungsverträgen schätzen wir auf Grund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der Hauptschuldner als gering ein. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor.

3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

TEUR
gesamt 2.097
- davon gegenüber verbundenen Unternehmen 1.964

4. Konzernabschluss

Die Conline GmbH ist Tochterunternehmen der Kurtz Holding GmbH & Co. Beteiligungs KG, Kreuzwertheim/Wiebelbach, entsprechend § 271 Abs. 2 HGB und in deren Konsolidierungskreis miteinzubeziehen.

Die Offenlegung erfolgt im elektronischen Bundesanzeiger.

5. Geschäftsführung

Im Geschäftsjahr 2018 gehörte der Geschäftsführung an:

Herr Matthias Sacher, Geschäftsführer, bis 19.07.2018;

Herr Ralf Koppitz, Geschäftsführer, vom 11.01.2018 bis 19.07.2018;

Herr Dipl.-Ing. Rainer Kurtz, Geschäftsführer, vom 11.01.2018 bis 19.07.2019 und

Herr Dipl.-Ing. (FH) Ralph Knecht, Geschäftsführer, seit 19.07.2018.

Unterzeichnung des Jahresabschlusses gem. § 245 HGB

 

Wertheim, 14. Februar 2019

gez. Dipl.-Ing. (FH) Ralph Knecht

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2018

Conline GmbH

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Conline GmbH ist Bestandteil des Kurtz Ersa-Konzerns. Für weitere Ausführungen hierzu verweisen wir auf den Konzernlagebericht der Kurtz Holding GmbH & Co. Beteiligungs KG.

Die Gesellschafterversammlung vom 14.12.2017 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages in den §§ 1 (Firma: Umfirmierung zu Conline GmbH) und 2 (Gegenstand: Die Bearbeitung und Verarbeitung von Metallen aller Art, insbesondere die Blechverarbeitung und Blechbearbeitung, der Handel mit Metallwaren aller Art sowie der Auftragsmaschinenbau und das Anbieten von Automatisierungslösungen) beschlossen. Die Änderungen wurden zum 09.01.2018 in das Handelsregister eingetragen. Zum 22.01.2018 wurde Rainer Kurtz zum weiteren von den Beschränkungen des § 181 BGB befreiten Geschäftsführer im Handelsregister eingetragen. Weiterhin wurde zum 29.01.2018 Ralf Koppitz zum weiteren von den Beschränkungen des § 181 BGB befreiten Geschäftsführer im Handelsregister eingetragen. Am 31.07.2018 wurde Ralph Knecht zum von den Beschränkungen des § 181 BGB befreiten Geschäftsführer im Handelsregister eingetragen. In diesem Zuge wurden Ralf Koppitz und Rainer Kurtz als Geschäftsführer abberufen, Matthias Sacher ist zum diesem Stichtag durch Niederlegen seines Amtes als Geschäftsführer ausgeschieden.

Unsere Vision "Unser Technologievorsprung optimiert die Herstellungsprozesse unserer Kunden" ist die Grundlage für unser Geschäftsmodell.

Unser Produktionsprogramm umfasst 2018 die Montage von einbaufertigen Komponenten und anspruchsvollen Blecherzeugnissen im Kundenauftrag. Das erklärte Ziel ist es, durch sehr gute Produktqualität, kurze Lieferzeiten und kostengünstige Preise die Erwartungen der Kunden voll zu erfüllen.

Als zweites Standbein werden Automatisierungslösungen für die verbundenen Unternehmen im Kurtz Ersa Konzern entwickelt und montiert. Der Schwerpunkt liegt hierbei in der Kombination von Robotik und optischer Inspektion. Der Bereich Automatisierung wurde Ende 2017 aus der Kurtz GmbH ausgelöst und befindet sich in unserer Gesellschaft nach wie vor im Aufbau.

Unsere Produkte setzen wir zum größten Teil im Inland ab. Dieser Markt ist gekennzeichnet von einem starken Wettbewerb, dem wir durch unsere Geschäftspolitik begegnen.

2. Forschung und Entwicklung

Durch den Aufbau des Geschäftsfeldes Automatisierungstechnologie haben wir massiv in Entwicklungskapazitäten investiert. Diese Hochlaufkosten wurden von unseren Schwester- bzw. Nichtenunternehmen Kurtz GmbH und Ersa GmbH vergütet, da aus diesen die Anforderungen für deren Absatzmärkte resultieren. Der Startschuss zum nachhaltigen Aufbau des neuen Standbeins Automatisierungstechnologie ist ein wichtiger Meilenstein für Kurtz Ersa.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Weltwirtschaftliches Umfeld

Nach dem guten Jahresstart hat das weltwirtschaftliche Wachstum in der zweiten Hälfte des Jahres 2018 durch lokale Krisen und die Verschlechterung der handelspolitischen Rahmenbedingungen an Tempo verloren. Laut dem Internationalen Währungsfonds (IWF) betrug das globale Wachstum preisbereinigt geschätzt 3,7 Prozent, nach 3,8 Prozent im Jahr 2017. Noch im April 2018 hatte der IWF eine globale Wachstumsrate von 3,9 Prozent prognostiziert. Schwächer als ursprünglich eingeschätzt haben sich vor allem einige Volkswirtschaften in Europa und Asien entwickelt.

Der Welthandel und die industrielle Produktion entwickelten sich 2018 weiter positiv. Während der Welthandel um geschätzt 4,0 Prozent zulegte (2017: 5,3 Prozent), wurde die Industrieproduktion voraussichtlich um 3,0 Prozent gesteigert (Vorjahr: 3,5 Prozent).

Wichtige Kundenmärkte

Im Euro-Raum verlor die Konjunktur im Laufe des Jahres 2018 an Fahrt. Das Bruttoinlandsprodukt expandierte um real 1,8 Prozent. Die Industrieproduktion stieg um geschätzt 1,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auch die Beschäftigung sowie Investitionen nahmen mit weniger Dynamik zu. Die Auslastung der industriellen Kapazitäten war hoch. Die Gründe für die Wachstumsverlangsamung lagen zum einen im Export. In Deutschland (plus 1,5 Prozent) wirkten sich Probleme bei der Umstellung auf den neuen Abgas-Teststandard WLTP aufgrund der großen gesamtwirtschaftlichen Bedeutung der Automobilindustrie negativ aus. In Italien (plus 1,0 Prozent) führte die Politik der neuen Regierung, die durch die höhere Neuverschuldung auf Konfrontation zur EU ging, für Verunsicherung bei den Konsumenten. Und in Frankreich (plus 1,5 Prozent) wurde die wirtschaftliche Entwicklung zum Jahresende durch die Protestwelle der "Gelbwesten" belastet. Nach drei temporeichen Jahren expandierte auch die spanische Wirtschaft mit 2,5 Prozent weniger kräftig als in den Vorjahren. Im EU-Vergleich war Spanien aber weiterhin die einzige große Volkswirtschaft, die überdurchschnittlich wuchs.

Mit voraussichtlich 1,4 Prozent BIP-Zuwachs entwickelte sich die Wirtschaftsleistung im Vereinigten Königreich abermals schwächer als im Euro-Raum. Die Verunsicherung der britischen Verbraucher und Investoren aufgrund des bevorstehenden Brexits hielt an und belastete das Ausgabeverhalten.

Die US-Wirtschaft hatte durch die Ende 2017 verfügte Steuerentlastung denkbar gute Voraussetzungen für ein solides Wirtschaftsplus im Jahr 2018. Die gesamtwirtschaftliche Wirtschaftsleistung stieg um 2,9 Prozent, nach 2,2 Prozent im Vorjahr. Investitionen und Konsum haben gleichermaßen dazu beigetragen.

In Japan hat sich 2018 das BIP-Wachstum halbiert. Es dürfte lediglich 0,9 Prozent betragen haben. Die inländische Investitionstätigkeit war weiter expansiv ausgerichtet. Dämpfend wirkte der Export, aber auch der zerstörerische Taifun im September 2018.

Nach dem überraschend kräftigen Wirtschaftswachstum im Jahr 2017 und zu Beginn des Jahres 2018 fiel der Zuwachs in der zweiten Jahreshälfte in China weniger stark aus. Im Jahr 2018 soll die Wirtschaftsleistung um 6,6 Prozent gesteigert worden sein. Die Verlangsamung soll vor allem auf die Eindämmung der Aktivitäten im Schattenbankensektor zurückzuführen sein. Hinzu kommt, dass die Regierung die Politik der Neuausrichtung der chinesischen Wirtschaft weiterverfolgte. Dies schließt eine verminderte Investitionstätigkeit ein.

In Indien hat sich das Wachstumstempo leicht beschleunigt und fällt mit real 7,3 Prozent (Fiskaljahr 2018/2019) voraussichtlich höher aus als im Vorjahr. Wachstumstreiber waren vor allem der private Konsum und erhöhte staatliche Ausgaben.

Sowohl in Russland als auch in Brasilien setzte sich die graduelle Erholung der Wirtschaft fort. Laut dem IWF dürfte die Wirtschaftsleistung in Russland um 1,7 Prozent und in Brasilien um 1,3 Prozent gestiegen sein. Ganz anders die Entwicklung in der Türkei: Hier kam es zur Jahresmitte 2018 zu einem drastischen Konjunktureinbruch. Das BIP-Wachstum dürfte sich im Vergleich zum Vorjahr nahezu halbiert haben und bei 3,8 Prozent für das Gesamtjahr 2018 liegen.

(Quelle: Statistisches Amt der Europäischen Union, Statistisches Bundesamt)

Deutsche Konjunktur

Die deutsche Wirtschaft ist im neunten Aufschwungsjahr und das Wachstum liegt trotz der schwächelnden zweiten Jahreshälfte über dem Durchschnitt der letzten zehn Jahre. Insgesamt wuchs das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2018 um 1,5 Prozent. Im Vergleich zu den vergangenen Jahren fielen die Wachstumsimpulse durch den privaten Konsum (plus 1,0 Prozent) und den Staatsausgaben (plus 1,1 Prozent) schwächer aus. Hingegen zeigte sich bei den Bruttoinvestitionen (plus 4,8 Prozent) ein stärkeres Bild. Insbesondere die Ausrüstungsinvestitionen (plus 4,5 Prozent) setzen erneut ein positives Zeichen, zusätzlich sind die Bauinvestitionen um 3,0 Prozent gestiegen und auch die sonstigen Anlagen (plus 0,4 Prozent), wozu die Investitionen in Forschung und Entwicklung zählen, nahmen im Vergleich zum Vorjahr zu. Im Zuge des anhaltenden Aufschwungs belief sich der Zugang an Erwerbstätigen auf 562 Tausend Personen und lag für das Jahr 2018 bei 44,8 Millionen Personen. Der Anstieg der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten trug maßgeblich zum Wachstum der Erwerbstätigen (plus 1,3 Prozent) bei.

(Quelle: Statistisches Bundesamt)

Deutscher Maschinen- und Anlagenbau

Die preisbereinigte Produktion im deutschen Maschinenbau konnte 2018 nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 2 Prozent steigen. Die Erwartungen, die manche Maschinenbauer an das Jahr 2018 hatten, haben sich damit sicher nicht erfüllt. Dies lag nicht am Auftragseingang, der im vergangenen Jahr um 5 Prozent zulegen konnte. Der Grund waren zahlreiche Produktionsbehinderungen. Im Oktober des vergangenen Jahres klagte ein Zehntel der Unternehmen über zu kleine Maschinenparks. Noch gravierender machte sich ein Mangel an Arbeitskräften bemerkbar. 27 Prozent der Maschinenbauer hätten mehr produzieren können, wenn sie mehr Arbeitskräfte gehabt hätten. Und noch etwas kräftiger bremste die Materialknappheit die Produktion. 28 Prozent der Unternehmen konnten nicht schnell genug das für die Produktion benötigte Material bekommen. 15 Prozent der Maschinenbauer hatten ganz andere Sorgen: Sie litten unter Auftragsmangel.

Produktion und Umsatz erreichten ein Niveau von 219 und 232 Mrd. Euro (beides geschätzte Werte).

Nachdem im Jahr 2017 das Wachstum fast ausschließlich den Exporten zu verdanken war, übernahm die Nachfrage aus dem Inland 2018 die Führung. Die Konjunktur hatte damit 2018 zwei Wachstumsmotoren. Die Inlandsbestellungen stiegen um 6 Prozent. Die Nachfrage aus dem Ausland um 4 Prozent.

Die Exporte kamen insgesamt auf ein Volumen von 118 Mrd. Euro (Schätzung). Nach wie vor fand das Wachstum auf breiter regionaler Basis statt, wenn auch die Lieferungen in vier der Top 20 Länder (Belgien, Türkei, Mexiko und Südkorea) zurückgingen. Die stärksten Wachstumsbeiträge kamen aus den USA, aus China und auch aus den Partnerländern der EU.

Die Zahl der Beschäftigten in Unternehmen mit mehr als 50 Mitarbeitern lag im November 2018 bei 1 065 000 Personen. Das entspricht einem Zuwachs von 3,3 Prozent oder 33 000 Personen im Vergleich zum November 2017.

(Quelle: Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau)

2. Geschäftsverlauf

Unser Umsatz ging in 2018 - insbesondere durch den schwachen Hochlauf von Aufträgen zur Montage von einbaufertigen Blechbaugruppen - im Vergleich zum Vorjahr zurück. Entsprechend unserer Erwartungen wurde noch kein Umsatzwachstum erzielt.

Insgesamt schließt der Geschäftsverlauf mit einem fast ausgeglichenen Ergebnis. Unsere ursprüngliche Planung für ein ausgeglichenes EBIT haben wird damit nicht erreicht.

Insgesamt beurteilen wir den Geschäftsverlauf in 2018, geprägt durch die Umstrukturierungsmaßnahmen, als nicht zufriedenstellend. Die eingeleiteten Maßnahmen griffen nicht vollumfänglich und es wurden weitere Restrukturierungsmaßnahmen in die Wege geleitet. Der Aufwand hierfür ist im Ergebnis 2018 bereits berücksichtigt.

3. Lage

a. Ertragslage

Das Betriebsergebnis, das dem EBIT entspricht, verbesserte sich von -0,5 Mio. EUR auf -0,1 Mio. EUR. Die Auftragseingänge und der Auftragsbestand lagen im Geschäftsjahr deutlich unter unseren Erwartungen und das Umsatzziel konnte nicht erreicht werden.

Im Vergleich zum Vorjahr ist die Ertragsstruktur wesentlich von der Vergütung der Hochlauf- bzw. Entwicklungskosten für die Automatisierungstechnologie geprägt.

Enthalten sind auch Einmalaufwendungen, bedingt durch die Restrukturierung zum neuen Geschäftsmodell der Conline GmbH, in Höhe von 0,2 Mio. EUR.

Bedingt durch das Restrukturierungsprogramm hat sich der Personalaufwand von 5,0 Mio. EUR um 0,4 Mio. EUR auf 4,6 Mio. EUR verbessert. Die durchschnittliche Beschäftigtenzahl sank von 75 auf 67.

Entsprechend reduzierte sich die Personalaufwandsquote auch prozentual.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich unterproportional zur Gesamtleistung entwickelt. Das Zinsergebnis ist hingegen nahezu unverändert geblieben.

b. Finanzlage

Die Finanzierung unserer Gesellschaft erfolgt im Wesentlichen über die Konzernmutter, die Kurtz Holding GmbH & Co. Beteiligungs KG, mit der wir ein Cashpooling betreiben. Von dieser wird zentral ein konzernweites Cash-Management betrieben. Wir haben - gemeinsam mit den wesentlichen Beteiligungen der Kurtz Holding GmbH & Co. Beteiligungs KG - in 2016 unsere Finanzierung von bilateralen Linien auf einen unbesicherten Konsortialvertrag geändert. Bei den Covenants (auf Konzernebene) bestand ausreichend Headroom. Im November 2018 wurde dieser Konsortialvertrag dann über ein Schuldscheindarlehen von 80 Mio. EUR abgelöst. Dieses ist unbesichert.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen ca. 27 % der Bilanzsumme.

Für weitere Ausführungen verweisen wir auf den Konzernabschluss.

c. Vermögenslage

Das Anlagevermögen beträgt unverändert 0,3 Mio. EUR.

Das bilanzielle Eigenkapital beträgt nach 0,3 Mio. EUR im Vorjahr nur noch 0,2 Mio. EUR. Bei einer im Vergleich zum Vorjahr erhöhten Bilanzsumme von 1,8 Mio. EUR auf 2,1 Mio. EUR entspricht dies 9,8 % (Vj.: 17,2 %).

Die wirtschaftliche Eigenkapitalquote (bilanzielles Eigenkapital abzüglich Forderungen gegen Gesellschafterin und zuzüglich Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafterin) hat sich durch den Aufbau von Gesellschafterverbindlichkeiten auf 24,9 % (Vj.: 7,9 %) verbessert.

Im Wesentlichen bedingt durch den Aufbau der Vorräte sowie der Forderungen und der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erhöht sich die Bilanzsumme von 1,8 Mio. EUR auf 2,1 Mio. EUR.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Zur Steuerung unseres Geschäfts verwenden wir verschiedene Kennzahlen, über die wir im monatlichen Turnus berichten. Abweichungen zu den Planwerten werden farblich hervorgehoben. Die Entwicklung der Ertragslage verfolgen wir über das EBIT, den Auftragseingang und die Entwicklung der Deckungsbeiträge. Daneben wird die Kennzahl Book-to-bill als Indikator der kurzfristigen Entwicklung des Geschäftsvolumens herangezogen. Die Umlauffinanzierung wird durch die Kennzahlen Warenumschlag und Forderungslaufzeit gemessen.

Dabei bilden Jahresergebnis und EBIT (vor neutralen Erträgen und Aufwendungen) die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren.

Leistungsindikator Geschäftsjahr 2018 Geschäftsjahr 2017
EBIT -106 TEUR -514 TEUR
Jahresergebnis -99 TEUR -423 TEUR

Die Kennzahlen zur Ertragslage sind unbefriedigend und wir steuern dem über entsprechende Maßnahmen, die in das Konzerncontrolling eingebunden sind, entgegen.

Die Kennzahlen zur Umlauffinanzierung werden grundsätzlich als noch zufriedenstellend beurteilt.

Auf Konzernebene wird über die freie Liquidität und den Break-Even-Punkt berichtet.

Die Messung der Personalqualifizierung erfolgt über ein Punktesystem als Ergebnis aus der Beurteilung von Mitarbeitern.

5. Gesamtaussage

Die Vermögenslage unserer Gesellschaft schätzen wir als gerade noch ausreichend ein.

Unsere Finanzlage beurteilen wir als gut, insbesondere im Hinblick auf die freien Linien unserer Konzernfinanzierung.

Unsere Ertragslage bewerten wir bedingt durch die Umstrukturierung unseres Geschäftsbetriebs als nicht zufriedenstellend.

III. Prognosebericht

Weltwirtschaft

Die Konjunkturwolken sind in den letzten Monaten dunkler geworden. Viele Frühindikatoren signalisieren ein abgeschwächtes Wachstum für das Jahr 2019. Der Internationale Währungsfonds (IWF) prognostiziert für 2019 ein BIP-Wachstum von 3,5 Prozent, d.h. einen um 0,2 Prozentpunkte geringeren globalen Wirtschaftszuwachs als 2018. Für die Schwellen- und Entwicklungsländer in Summe wird eine dynamische Entwicklung von 4,5 Prozent vorhergesagt. In Brasilien soll sich die wirtschaftliche Erholung fortsetzen und das Bruttoinlandsprodukt mit 2,5 Prozent nahezu doppelt so kräftig wie im Vorjahr wachsen. Vor allem durch den niedrigeren Ölpreis und geringeren Inflationsdruck sind die Konjunkturforscher für Indien positiv gestimmt (Finanzjahr 2019/2020 7,5 Prozent). Für Russland wird mit 1,6 Prozent ein nahezu gleichbleibendes BIP-Plus erwartet. Weniger rosig sieht es 2019 für die Türkei aus: Hier dürfte sich die negative Entwicklung des Vorjahres in der ersten Jahreshälfte fortsetzen. Für das Gesamtjahr könnte es auf eine stagnierende Wirtschaft hinauslaufen. Für China wird wegen der Handelsstreitigkeiten mit den USA sowie der erforderlichen strukturellen Anpassung im Finanzsektor ein vermindertes Wachstumstempo prognostiziert. Der gesamtwirtschaftliche Zuwachs soll mit 6,2 Prozent allerdings weiter kräftig sein.

In den Industrieländern dürfte sich die expansive Entwicklung 2019 mit 2,0 Prozent fortsetzen. Für die USA wird abermals eine überdurchschnittliche Entwicklung prognostiziert (plus 2,5 Prozent). Aufgrund der niedrigen Arbeitslosenquote dürfte der private Konsum die Hauptstütze sein. Abzuwarten bleibt, wie sich die von den USA ausgehenden Handelskonflikte sowie die Zinsen weiterentwickeln. Wachstum, jedoch im Vergleich zum Vorjahr vermindert, wird für Kanada (plus 1,9 Prozent) und den Euro-Raum (plus 1,6 Prozent) erwartet. Im Falle des Vereinigten Königreichs (plus 1,5 Prozent) und Japans (plus 1,1 Prozent) soll die Wirtschaft nahezu entsprechend dem Vorjahrestempo weiterwachsen. Aufgrund der unveränderten Ungewissheiten über den Ablauf des EU-Austritts von Großbritannien ist die Prognose für das Land allerdings mit hoher Unsicherheit behaftet. Ein "Hard Brexit", aber auch eine weitere Verschärfung der Handelsstreitigkeiten und eine stärker als bislang angenommene Wachstumsverlangsamung in China stellen aus Sicht des IWF hohe Abwärtsrisiken für die wirtschaftliche Entwicklung im laufenden Jahr dar.

(Quelle: Statistisches Amt der Europäischen Union, Statistisches Bundesamt)

Deutsche Konjunktur

Die Bundesregierung rechnet für 2019 mit dem Fortgang des Aufschwungs. Sie geht von einem Wachstum des Bruttoinlandsprodukts in Höhe von 1,0 Prozent aus. Getragen wird die Zuversicht von der Zunahme der Beschäftigten. Zwar steigt dadurch die Sorge um Engpässe bei den Arbeitskräften, jedoch wird dieser Zuwachs auch mit Lohnsteigerungen einhergehen und somit die privaten Konsumausgaben antreiben. Wie schon im vergangenen Jahr zeichnen sich neben den Arbeitskräfteengpässen weitere produktionsseitige Engpässe ab. Zu den bestehenden Produktionsbehinderungen kommt die Sorge um die schwächelnde Dynamik des Welthandels. Die verschiedenen Spannungsfelder führen für die deutsche Konjunktur zur Verunsicherung.

(Quelle: Sachverständigenrat Jahresgutachten 2018/2019)

Deutscher Maschinen- und Anlagenbau

Der Maschinenbau befindet sich 2019 im dritten Aufschwungsjahr. Der VDMA prognostiziert ein Wachstum der preisbereinigten Maschinenproduktion am Standort Deutschland von rund 2 Prozent. Aus rein konjunktureller Perspektive betrachtet werden die Auftriebskräfte schwächer. Erschwerend kommt hinzu, dass zahlreiche Störfaktoren ins Bild geraten sind. Dazu zählen der Handelsstreit zwischen den USA und China, ein noch virulenter Handelskonflikt zwischen den USA und der EU, eine nachlassende Dynamik am Standort China sowie in Europa der Brexit und die politische Situation in Italien und auch die ins Stocken geratenen Reformen in Frankreich. Dies alles drückt allein von der Stimmung her auf die globale Investitionsneigung. Das erwartete kleine Produktionsplus geht daher im wesentlich auf die hohen Auftragsbestände zurück, die wegen zahlreicher Engpässe nicht mehr im vergangenen Jahr abgearbeitet werden konnten. Für den Durchschnitt der Maschinenbauunternehmen werden die Märkte USA, China und Deutschland verhalten optimistisch eingeschätzt. Andere Märkte in der EU dagegen werden eher skeptisch betrachtet.

(Quelle: Statistisches Bundesamt, Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau)

Durch die Umstrukturierung unseres Geschäftszwecks rechnen wir, insbesondere bedingt durch den Bereich Automatisierung, für 2019 bestenfalls mit einem ausgeglichenen Jahresergebnis.

IV. Chancen- und Risikobericht

Die Geschäftsleitung schätzt die Risiken für 2019 wie folgt ein:

Unsere Gesellschaft ist zum Teil weltweit tätig und damit vielfältigen Risiken ausgesetzt.

Unsere Kunden sind überwiegend in der Investitionsgüterindustrie (b2b-Segment) tätig. Die Branchenkonjunktur bspw. im Maschinenbau kann die Nachfrage nach unseren Produkten negativ beeinflussen. Aufgrund der uns heute vorliegenden Prognosen über die Entwicklung des konjunkturellen Umfeldes in unseren wesentlichen Märkten sehen wir für die nähere Zukunft grundsätzlich keine konkreten Risiken.

Die Markteinführung neuer Produkte sowie die Angebotskalkulationen für unsere Produkte bergen das Risiko von nachlaufenden Kosten bzw. Verpflichtungsüberschüssen aus der Abarbeitung der Aufträge. Nach unserer Beurteilung haben wir hierfür Rückstellungen in ausreichender Höhe gebildet.

Die Absicherung von Leistungsforderungen erfolgt - soweit möglich und wirtschaftlich sinnvoll - über Warenkreditversicherungen.

Sämtliche Engagements bei Kunden werden regelmäßig im Rahmen unseres Debitorenmanagements verfolgt. Für erkennbare Risiken werden entsprechende Wertberichtigungen gebildet.

Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unserer Konzernmutter sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Die Entwicklung der Liquidität überwacht der Konzern über eine 13-Wochen-Liquiditätsvorschau, die wöchentlich aktualisiert wird. Zur weiteren Professionalisierung wurde in 2012 ein SAP-basiertes Liquiditätsplanungstool eingeführt, das sich sehr bewährt hat.

Der gegebenenfalls höhere Bedarf für die Umlauffinanzierung aufgrund des geplanten Wachstums wird bei der Planung der künftigen Kapitalstruktur des Konzerns berücksichtigt. Aufgrund der zurzeit günstigen Rahmenbedingungen sehen wir zurzeit keine weiteren Risiken, über die zu berichten wäre.

Insgesamt schätzt die Geschäftsleitung die Risiken der Gesellschaft als beherrschbar ein.

Auf Grund des Strategiewechsels zum Auftragsmaschinenbau und dem Anbieten von Automatisierungslösungen sehen wir für das Geschäftsjahr 2019 gute Entwicklungschancen. Aus heutiger Sicht überwiegen die Chancen der künftigen Entwicklung die damit verbundenen Risiken.

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten, Cash-Pool Konten gegenüber verbundenen Unternehmen sowie Guthaben und Verbindlichkeiten bei Kreditinstituten.

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Schließlich besteht eine Absicherung gegen nennenswerte Forderungsausfälle durch Kreditversicherungen bei Euler Hermes und bei Neukunden werden vor Belieferung Bonitätsauskünfte eingeholt.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt, wir skontieren voll.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art.

Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

 

Wertheim, den 22.02.2019

Dipl.-Ing. (FH) Ralph Knecht

In dem beigefügten, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Conline GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Conline GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Conline GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2018 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Erlangen, 11. März 2019

ETH Erlanger Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Bail, Wirtschaftsprüfer

Feststellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss zum 31.12.2018 der Conline GmbH wurde am 22.03.2019 festgestellt.

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