Fiege Mega Center Logistik GmbH

Lindnerstraße 51, 44339 Dortmund, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Steinfurt HRB 7314
Vorher
Fiege Mega Center Ibbenbüren GmbH
Eingetragen
7.6.2006
Branche
Erbringung von LogistikdienstleistungenVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und NichtwohngebäudenVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Gegenstand
Durchführung von gewerblichen Dienstleistungen und sonstigen gewerblichen Tätigkeiten, insbesondere Logistikdienstleistungen, sowie das Halten, Verwalten, Vermieten und Verpachten von Immobilien, insbesondere solchen, die der Durchführung von Logistikdienstleistungen dienen, mit allen dazugehörigen gewerblichen Tätigkeiten.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Blazej Janik
seit 16.3.2026
Geschäftsführer
Alexander Neudorf
seit 1.8.2025
Geschäftsführer
Michael Helming
seit 1.8.2025
Prokura
Frank Sievers
seit 20.12.2012
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Fiege Mega Center Logistik GmbH

Ibbenbüren

Jahresabschluss mit Bericht zur Gleichstellung und Entgeltgleichheit nach EntgTranspG
als Anlage des Lageberichts zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

A. Grundlagen des Unternehmens

A.1. Geschäftsmodell

Die Geschäftstätigkeit des Unternehmens befasst sich mit der Übernahme der Logistik für verschiedene Gesellschaften aus dem E-Commerce Bereich mit den Branchen Fashion & Shoes, Livestyle & Accessoires, Non-Foodartikel sowie von Unternehmen aus dem Bereich Healthcare/Medizinprodukte. Die Fiege Mega Center Logistik GmbH wird überwiegend als Subunternehmer ihrer Muttergesellschaft Fiege Logistik Stiftung & Co. KG tätig.

Das Dienstleistungsspektrum beinhaltet die gesamte logistische Kette von der Warenvereinnahmung, Lagerhaltung, Bestandsführung, Kommissionierung, Warenversand, Retourenmanagement bis hin zur Auslieferung an Privat- und Geschäftskunden und diverse weitere Sonderleistungen.

Das Aufgabengebiet beinhaltet zudem die Planung der Lagerabläufe, die Auswahl und Beschaffung der Lagertechnik, Projektarbeiten im Bereich der Informationstechnologie, aber auch die Sicherstellung der Lagerkapazitäten und die Personalplanung und Personalbeschaffung.

Zurzeit betreibt die Fiege Mega Center Logistik GmbH ein Logistikzentrum mit 155.000 qm Lager- und Logistikfläche am Standort in Ibbenbüren.

Bei der Fiege Mega Center Logistik GmbH mit Sitz in Ibbenbüren handelt es sich um eine große Kapitalgesellschaft gemäß § 267 HGB. Als 100 %-ige Tochtergesellschaft der Fiege Logistik Stiftung & Co. KG ist die Gesellschaft in die Konzern- und Organisationsstruktur der Fiege-Gruppe in Greven eingebunden. Administrative Aufgaben werden zum Teil von der Fiege Logistik Holding Stiftung & Co. KG übernommen.

B. Wirtschaftsbericht

B.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Weltwirtschaft ist im Jahr 2023 weiterhin von den Herausforderungen der letzten Jahre geprägt und erholt sich nur langsam von den Folgen der Pandemie, dem Ukraine-Krieg und der hohen Inflation. Trotz der kriegsbedingten Störungen auf den Energie- und Lebensmittelmärkten und der Verschärfung der weltweiten monetären Bedingungen zur Bekämpfung der hohen Inflation hat sich die Weltwirtschaft zwar verlangsamt, ist aber nicht zum Stillstand gekommen. Die globale Wirtschaftstätigkeit hat die letzten Jahre ihren Tiefpunkt erreicht. Die Volkswirtschaften sind mit steigenden Preisen für Energie und Rohstoffe konfrontiert gewesen, was den Inflationsdruck weiter erhöht hat.[1]

Im Verlauf des Jahres 2023 haben sich die negativen Einflüsse abgeschwächt, was zu einer Stabilisierung der globalen Wirtschaft geführt hat. Die Rohstoffpreise, insbesondere für Energie, sind deutlich gesunken, was zu einer Senkung der Inflation geführt hat. Dies wiederum hat zu einem Anstieg der Reallöhne und zu einer Reduzierung von Lieferengpässen geführt, die zuvor die wirtschaftliche Aktivität beeinträchtigt hatten.[2]

Die Zentralbanken der Industrieländer haben die Zinssätze im Jahr 2022 und 2023 zunächst stark erhöht, zum letzten Quartal des Jahres 2023 wurden keine weiteren Erhöhungen vorgenommen. Eine vollständige Erholung in Richtung der vor Pandemie Zeit, scheint insbesondere in den Schwellen- und Entwicklungsländern noch weiter entfernt zu sein. Zentralbanken der Industrieländer sind bemüht, eine ausgewogene Geldpolitik zu schaffen, um sowohl die Preisstabilität als auch das Wirtschaftswachstum sicherzustellen.[3] Die Inflation hat sich hartnäckig gehalten, geht aber allmählich deutlich zurück. Die Inflationsrate weltweit liegt 2023 bei 6,88%.[4]

Im ersten Quartal des Jahres hatte die Weltwirtschaft deutlich an Fahrt aufgenommen, die globale Produktion war mit einer Erhöhung von 0,8 % auf dem höchsten Stand seit 2021. Im zweiten Quartal verlor sie wieder etwas an Schwung. Sowohl die Produktion in den Industrieländern als auch in den Schwellenländern nahm leicht ab.[5] Wie auch in den letzten Jahren sind insbesondere das verarbeitende Gewerbe, der internationale Warenhandel und die Rohstoffpreise erheblichen negativen Einflüssen ausgesetzt. Sowohl das verarbeitende Gewerbe als auch die Dienstleistungsbranche leiden unter der schwachen Nachfrage.[6]

Die weltweite Produktion zeichnet zu Jahresbeginn 2023 einen Anstieg ab, verliert aber im Laufe des Jahres an Schwung. Das Wachstum liegt bei 3,1 % und mit 0,1 Prozentpunkten knapp unter dem Wert des Jahres 2022, jedoch über dem in Frühjahr prognostizierten Wert.[7] Trotz dieser positiven Entwicklung, ergeben sich weiterhin globale Unsicherheiten in Bezug auf Handelskonflikte und geopolitische Spannungen. Zudem belasten die angespannten globalen Finanzbedingungen und die niedrige Nachfrage das Wachstum sowohl in den Schwellen- als auch in den Entwicklungsländern.[8]

Insgesamt zeigt die wirtschaftliche Lage im Jahr 2023 eine umsichtige Politik, die auf die Bewältigung von Herausforderungen der letzten Jahre und gleichzeitig auf ein nachhaltiges und ausgewogenes Wirtschaftswachstum abzielte.[9]

Im Euroraum spiegelt sich die globale wirtschaftliche Situation wider, die von einer allmählichen Erholung und einer gewissen Stabilisierung geprägt ist. Wie in anderen Teilen der Welt hatte der Euroraum mit den Herausforderungen der Pandemie, geopolitischen Spannungen und einer anhaltenden Inflationsdynamik zu kämpfen. Im zweiten Halbjahr 2023 verzeichnete die Wirtschaft des Euroraums einen Rückgang. Diese Entwicklung wurde durch eine verringerte Nachfrage aus dem Ausland und verschärfte Finanzierungsbedingungen verstärkt. Zwar gibt es Anzeichen für eine moderate Erholung, die jedoch von einer Reihe von Faktoren gedämpft wird. Die Rückkehr zu Wachstumsniveaus vor der Pandemie verläuft langsam, da die Region weiterhin mit den Auswirkungen von Preisvolatilität, einer gedämpften Nachfrage und geopolitischen Unsicherheiten konfrontiert ist. Die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) hat eine wichtige Rolle gespielt, um die Stabilität zu gewährleisten und das Wirtschaftswachstum zu unterstützen. Die Zinserhöhungen haben dazu beigetragen, die Inflation einzudämmen, aber haben auch die wirtschaftliche Aktivität vorübergehend gedämpft.[10]

Die gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen sind ein wichtiger Bezugspunkt für die mittelfristigen Wachstumspotenziale der Kernmärkte von FIEGE, da die Kontraktlogistik stark mit dem gesamtwirtschaftlichen Wachstum verbunden ist.[11] Dem globalen Kontraktlogistikmarkt wird in den nächsten 5 Jahren (2022-2027) ein durchschnittliches jährliches Wachstum von 4,1 % prognostiziert. Für das Jahr 2023 wird ein Wachstum von 3,8 % erwartet. Starker Treiber der Entwicklung ist der asiatisch-pazifische Markt, der sich in den letzten Jahren erholen konnte. Im Jahr 2023 erreicht der asiatisch-pazifische Kontraktlogistikmarkt ein Wachstum von 7,8 %, die Prognose für die nächsten 5 Jahre liegt bei durchschnittlich 6,9 %. Die Dynamik Asiens wird in erster Linie von der Erholung in Chinas getragen. Der europäische Kontraktlogistikmarkt wird sich voraussichtlich leicht abschwächen und liegt laut Prognosen im Jahr 2023 bei 0,6 %. Für den Zeitraum 2022-2027 wird ein durchschnittliches Wachstum von 1,9 % erwartet.[12]

In den letzten Jahren war das rasante Wachstum des E-Commerce-Sektors ein bedeutender Faktor für das Wachstumspotenzial im europäischen Kontraktlogistikmarkt. Seit dem Jahr 2022 ist ein Rückgang der E-Commerce-Geschäfte zu sehen. Der Anstieg, den der E-Commerce während der Pandemie und den damit einhergehenden Schließungen erlebte, hat mittlerweile nachgelassen. Die Bedeutung des Onlinehandels im Kontraktlogistikbereich nimmt jedoch nicht ab. Zwar zeigen die aktuellen, konjunkturbedingten Einflüsse Einbußen in den Umsätzen des E-Commerce Bereiches jedoch zeigen die Prognosen, dass dieser Sektor auch in Zukunft eine wesentliche treibende Kraft sein wird. [13]

B.2. Geschäftsverlauf

Die fixen Personal- und Flächenkapazitäten waren jederzeit ausgelastet und zusätzlicher Personalbedarf wurde mit Leihpersonal aufgestockt.

Die Geschäftsführung ist mit dem Verlauf des Jahres zufrieden. So konnten sich einzelne Geschäfte im E-Commerce Bereich besser entwickeln. Bestehende Kundenverträge konnten verlängert werden, Geschäftsfelder bei einzelnen Kunden wurden erweitert.

Durch die stark gestiegenen Kosten (Energie- und Sachkosten) mussten mit den Kunden unterjährig Nachverhandlungen durchgeführt werden.

B.2.1. Wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres

Rund 37 % der Umsatzerlöse wurden mit einem E-Commerce-Großkunden aus dem Bereich Schuhe & Accessoires erzielt. Dieser Kunde belegte zum Jahresende 2023 eine Fläche von 50.000 qm.

Zweitgrößter Kunde mit ca. 22 % der Umsatzerlöse wurden im Jahr 2023 mit einem großen Online Schuh- und Modehändler erzielt. Er belegt dabei eine Fläche von rund 31.000 m 2.

An 3. Stelle ist ein Schuh- und Modehändler mit einem Umsatzanteil von rund 13% und einer Flächenbelegung von knapp 3.000 m 2 zu nennen.

An 4. Stelle ist ein Kunde aus dem Online-Bereich für Nonfoodartikel mit einem Umsatzanteil von 11 % sowie einer Flächenbelegung von rund 26.000 m 2 zu nennen.

Das Spotgeschäft für ein Schwesterunternehmen mit dem Bundesministerium für Gesundheit als Kunden mit rund 6.000 m 2 lief reibungslos weiter.

Die Logistikfläche des Neubaus war im Jahr 2023 komplett vermietet.

Die Auslastung des eigenen Personals war durchgängig gegeben. Der Anteil an Leihpersonal lag im Geschäftsjahr 2023 bei 36,5 % der insgesamt geleisteten Arbeitsstunden.

B.3. Lage

B.3.1. Finanzielle Leistungsindikatoren

Im Vergleich zum Vorjahr ergeben sich folgende finanziellen Leistungsindikatoren:

Eigenkapitalrendite: 450,4 % (Vorjahr: 731,9 %)

(Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung : durchschnittliches Eigenkapital)

Gesamtkapitalrendite: 25,0 % (Vorjahr: 38,7 %)

((Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung + Fremdkapitalzinsen) : durchschnittliche Bilanzsumme)

Umsatzrendite: 2,8 % (Vorjahr: 4,6 %)

(Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung : Umsatzerlöse)

EBIT: 1.324 T€ (Vorjahr: 1.927 T€)

EBITDA: 2.116 T€ (Vorjahr: 2.853 T€).

Im Folgenden sollen die Finanzströme besser durch die nachstehende Kapitalflussrechnung dargestellt werden:

2023
T€
2022
T€
1. Periodenergebnis 0 0
2. +/- Gewinnabführung / Verlustübernahme 1.153 1.873
3. +/- Abschreibungen/Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 792 926
4. +/- Zunahme / Abnahme der langfristigen Rückstellungen 144 87
5. cash-flow nach DVFA (Summe 1. bis 4.) 2.089 2.886
6. -/+ Zunahme/Abnahme weiterer Aktiva, soweit sie nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind
a) Vorräte 27 -31
b) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
- aus Lieferungen und Leistungen Fiege Logistik Stiftung & Co. KG -678
- aus Lieferungen und Leistungen übrige -1
- gegen verbundene Unternehmen 43
- sonstige Vermögensgegenstände 84 -552 948
c) Aktive Rechnungsabgrenzung -2 -9
7. +/- Zunahme/Abnahme der kurzfristigen Rückstellungen 594 71
8. +/- Zunahme/Abnahme weiterer Passiva, soweit sie nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind
a) Leistungsverbindlichkeiten 633 -722
b) Verbindlichkeiten verbundene Unternehmen -50 -144
c) Sonstige Verbindlichkeiten 1 13
9. +/- Verlust/Gewinn aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 0 32
10. +/- Zinsaufwendungen / Zinserträge
a) Zinsaufwendungen
- Zinsaufwendungen gesamt 171
- Aufzinsung langfristiger Rückstellungen -5 166 48
b) Zinserträge -7 -4
11. cash-flow aus laufender Geschäftstätigkeit (Summe 5. bis 10.) 2.899 3.088
12. + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 0 4
13. - Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen und immaterielle Vermögensgegenstände -456 -583
14. + Erhaltene Zinsen 7 4
15. cash-flow aus der Investitionstätigkeit (Summe 12. bis 14.) -449 -575
16. +/- Einzahlungen der / Auszahlungen an die Gesellschafter
a) Gezahlte Zinsen -166 -48
b) Gewinnabführung / Verlustübernahme Vorjahr -1.873 -1.675
c) Sonstige Einzahlungen ./. Auszahlungen an Gesellschafter -184 0
17. +/- Einzahlungen / Auszahlungen aus der Aufnahme bzw. Tilgung von Bankverbindlichkeiten 0 0
17. cash-flow aus der Finanzierungstätigkeit (Summe 16.) -2.223 -1.723
18. Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds 227 790
19. Finanzmittelfonds am Anfang der Periode -211 -1.001
20. Finanzmittelfonds am Ende der Periode (Summe 18. bis 19.) 16 -211

Der Finanzmittelfonds setzt sich gemäß DRS 21 wie folgt zusammen (in TEUR):

31.12.2023 31.12.2022
1. Kasse, Guthaben bei Kreditinstituten 16 107
2. Verbindlichkeiten aus Cash-Pooling 0 - 318
3. Finanzmittelfonds 16 - 211

B.3.2. nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Für den langfristigen Unternehmenserfolg der Gesellschaft sind neben definierten und vorstehenden finanziellen Leistungsindikatoren auch nicht-finanzielle Steuerungsgrößen von Bedeutung. Dabei handelt es sich um besondere Stärken und Fähigkeiten, deren Relevanz sich aus dem jeweiligen Geschäftsmodell ableitet.

B.3.2.1. Personal

Die Gesellschaft beschäftigte durchschnittlich 555 Mitarbeiter im Geschäftsjahr 2023, gegenüber 602 Mitarbeitern im Vorjahr. Darin enthalten sind im Mittel 5 Auszubildende. Im Rahmen der Personalentwicklung werden Mitarbeiterqualifizierungen sowie Fortbildungen gemäß den zukünftigen Anforderungen durchgeführt.

B.3.2.2. Umweltbelange

Neben der Einhaltung der gesetzlichen Umweltschutzauflagen ist die Gesellschaft ISO 14001 zertifiziert. Die Zertifizierungen wurden im Dezember 2023 bis zum 18.12.2026 verlängert. Der Energieverbrauch konnte erneut deutlich gesenkt werden. 16 E-Ladesäulen wurden errichtet.

B.4 Gesamtaussage

Das Geschäftsjahr 2023 war im großen Maße von der Flexibilität in der Auftragsabwicklung im E-Commerce Geschäft und der notwendigen Ausrichtung auf ein konstantes Volumen geprägt. Die Umsatzentwicklung ist auf Planniveau verlaufen. Im Jahr 2024 wird ein verhaltenes Kaufverhalten aufgrund von steigenden Verbraucherpreisen erwartet. Somit wird von einer gleichbleibenden Tendenz ausgegangen.

C. Ertragslage

An Umsatzerlösen wurden gegenüber dem Vorjahr rund 522 T€ mehr erzielt, also 41.056 T€, was einem relativen Anstieg um 1,3 % entspricht.

Eine Bestandsveränderung über -25 T€ (im Vorjahr 25 T€) wurde ebenso erfasst.

Die sonstigen betrieblichen Erträge sind im Vergleich zum Vorjahr um 484 T€ auf 366 T€ gesunken.

Der Materialaufwand, der im Wesentlichen aus Lagermieten und Gebäudekosten, Wareneinsatz, Handling-, Speditions- und Verpackungskosten besteht, verringerte sich gegenüber dem Vorjahr um 561 T€ = 20,6 %.

Der Personalaufwand ist um 430 T€ auf 20.191 T€ gestiegen.

Die Abschreibungen sanken bei Investitionen von 456 T€ um 134 T€ auf 792 T€.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind insgesamt um 856 T€ gestiegen.

Das Betriebsergebnis verschlechterte sich von 1.927 T€ um 603 T€ auf 1.324 T€. Die Umsatzrentabilität des Betriebsergebnisses verringerte sich von 4,8 % im Vorjahr auf 3,2 % im Berichtsjahr.

Vorwiegend aufgrund eines um 118 T€ gestiegenen Zinsaufwandes gegenüber verbundenen Unternehmen ergab sich ein um 117 T€ verringertes Finanzergebnis von -164 T€.

Demnach hat die Berichtsgesellschaft ein Ergebnis aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit von 1.160 T€ erzielt.

Aufgrund des steuerlichen Organschaftsverhältnisses mit der Fiege Logistik Stiftung & Co. KG fallen keine Ertragsteuern mehr an.

Die Fiege Mega Center Logistik GmbH hat sich in einem Ergebnisabführungsvertrag im Jahre 2006 dazu verpflichtet, ihren gesamten Gewinn an die Organträgerin Fiege Logistik Stiftung & Co. KG abzuführen; im Gegenzug hat sich die Fiege Logistik Stiftung & Co. KG dazu verpflichtet, sämtliche Verluste der Fiege Mega Center Logistik GmbH zu übernehmen. Der Gewinn vor Ergebnisabführung beträgt 1.153 T€.

Das Jahresergebnis nach Gewinnübernahme beträgt demnach 0 T€.

D. Finanzlage

D. 1. Finanzmanagement

Das Finanzmanagement der FIEGE Gruppe wird zentral durch die Fiege Logistik Stiftung & Co. KG, Greven, gesteuert. Die Fiege Logistik Stiftung & Co. KG, Greven, übernimmt die Aufgabe, für die Gesellschaften der FIEGE Gruppe eine stets ausreichende Deckung des Finanzbedarfs sicherzustellen. Die erforderlichen Informationen werden durch eine alle relevanten Gesellschaften erfassende, monatlich aktualisierte Liquiditätsplanung mit einem Planungshorizont von sechs Monaten sowie eine mehrjährige Finanzplanung erhoben. Die Liquiditätsbewegungen werden täglich überwacht. Bankverbindlichkeiten sind bei der Fiege Mega Center Logistik GmbH zum 31.12.2023 nicht vorhanden.

D. 2. Kapitalstruktur

Das Eigenkapital der Fiege Mega Center Logistik GmbH beträgt zum Bilanzstichtag 256 T€. Bei einer gestiegenen Bilanzsumme ergibt sich somit eine niedrigere Eigenkapitalquote von 4,3 % (Vorjahr 5,5 %).

Die sonstigen Rückstellungen haben sich insgesamt um 738 T€ auf 3.878 T€ erhöht. Die Verbindlichkeiten sind zum Bilanzstichtag gegenüber dem Vorjahr insgesamt um 583 T€ gestiegen.

Im Ergebnis ergibt sich eine Fremdkapitalquote von 95,7 % gegenüber 94,5 % im Vorjahr.

D.3. Investitionen

Im Geschäftsjahr 2023 wurden Investitionen in Höhe von 456 T€ getätigt, die auf den Bereich Sachanlagen und immaterielle Wirtschaftsgüter entfallen.

In immaterielle Vermögenswerte wurden 41 T€ investiert (Vorjahr: 23 T€). Die Investitionen betrafen Change Requests an bestehenden Lagerverwaltungssystemen für Kunden.

Das Investitionsvolumen für Technische Anlagen und Maschinen belief sich auf 14 T€ (Vorjahr: 106 T€). Die Kosten entfielen auf den Kauf von Verpackungsmaschinen.

Im Bereich der sonstigen Betriebs- und Geschäftsausstattung haben Investitionen in Höhe von 305 T€ stattgefunden (Vorjahr: 449 T€). Der Großteil dieser Investitionen entfiel auf die Lagereinrichtung und kundenspezifischen Anforderungen an die EDV.

Als Anlagen im Bau wurden 96 T€ aktiviert (Vorjahr: 0 T€). Hierbei handelt es sich um die Errichtung von E-Ladesäulen.

D. 4. Liquidität

Der Liquiditätsgrad ist definiert als Differenz zwischen den kurzfristig realisierbaren Vermögenswerten und den kurzfristig fälligen Schuldposten. Er ermittelt sich wie folgt:

31.12.2023
T€
31.12.2022
T€
Kurzfristig realisierbare Vermögenswerte 174 389
Kurzfristig fällige Schuldposten -4.406 -3.229
Liquidität 1. Grades -4.232 -2.840
Vorräte 8 35
Gesellschafterdarlehen 3.016 1.116
Liquidität 2. Grades -1.208 -1.689

Die Aufrechterhaltung der Zahlungsfähigkeit wird durch das konzerninterne Cash-Pooling sichergestellt (per 31.12.2023: 184 T€).

E. Vermögenslage

Die Aktivseite der Bilanz (5.954 T€) besteht aus Anlagevermögen (2.755 T€) sowie Umlaufvermögen und Rechnungsabgrenzungsposten (3.199 T€, davon Vorräte von 8 T€, Forderungen gegen Gesellschafter von 3.016 T€, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von 3 T€, Forderungen gegen verbundene Unternehmen von 21 T€, sonstige Vermögensgegenstände von 120 T€, liquide Mittel von 15 T€ und Aktive Rechnungsabgrenzungsposten von 15 T€).

Dem stehen auf der Passivseite das Eigenkapital (256 T€), Rückstellungen (3.878 T€) und Verbindlichkeiten (1.819 T€) gegenüber.

Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Bilanzsumme damit um 1.321 T€ erhöht.

Die Eigenkapitalquote der Gesellschaft beläuft sich auf 4,3 %, gegenüber 5,5 % im Vorjahr.

Das Anlagevermögen der Fiege Mega Center Logistik GmbH ist zu 9,3 % durch Eigenkapital gedeckt (Vorjahr: 8,3 %).

F. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

F.1. Prognosebericht

Für das Jahr 2024 rechnet die Geschäftsleitung mit einem Umsatz von 42.952 T€ und einem Jahresergebnis von 1.251 T€ und einem gleichbleibendem Eigenkapital in Höhe von 256 T€. Daraus ergibt sich eine prognostizierte Eigenkapitalrendite von 489 %, eine Umsatzrendite von 3,0 % und ein EBIT von 1.422 T€ (bei Annahme von gleichbleibenden Zinsaufwendungen von 164 T€ und Steuern von 7 T€).

Die Umsatzprognose für das Jahr 2023 wurde bei geplanten Umsatzerlösen von 37.886 T€ zu erzielten Erlösen von 41.056 T€ um 3.170 T€ überschritten. Hauptursache dafür waren höhere Handlingsumsätze im eCommerce-Bereich.

Einfluss auf das Ergebnis kann die weitere konjunkturelle Entwicklung haben. Sollten sich die Krisen bedeutender Volkswirtschaften nachhaltig auf West- und Mitteleuropa auswirken, ist ein größerer Rückgang der Umsatzerlöse nicht auszuschließen. Das Risiko von Kundenverlusten, Mengenrückgängen sowie einem verstärkten Preisdruck infolge einer weiteren Intensivierung des Wettbewerbes und eines allgemeinen Kostendrucks bei den Auftraggebern würde somit je nach Ausprägung des Abschwunges leicht bis stark steigen. Insbesondere das vielfältige Kundenportfolio am Standort Ibbenbüren mit vielen krisenresistenten Kunden aus einer wachsenden Branche sollte die Auswirkungen eines möglichen Abschwungs aller Voraussicht nach mildern.

Die Zahl der Mitarbeiter wird 2024 konstant bleiben.

Schwankungen in der Auftragslage werden durch den flexiblen Einsatz von Leiharbeitnehmern aufgefangen.

Für das Jahr 2024 gilt es Bestandsgeschäfte vertraglich weiter für die Zukunft abzusichern, Neukunden zu gewinnen und die Profitabilität stabil zu halten.

F.2. Chancen- und Risikobericht

F.2.1. Risikomanagementsystem

Die Berichtsgesellschaft ist an das Fiege Group Risikomanagement System angebunden. Die Meldung der Risiken erfolgt quartalsweise durch die Niederlassungen/Standorte und wird vom zentralen Risikomanagement analysiert und zu einem Gruppenbericht für den Vorstand zusammengefasst. Der Vorstand bezieht die Berichte in die geschäftsführenden Tätigkeiten ein, zudem überwacht die interne Revision durch regelmäßige Kontrollen die vorhandenen Abläufe.

Die verantwortlichen Niederlassungs-/Standortleiter identifizieren etwaige Risiken und klassifizieren diese hinsichtlich der Relevanz für die FIEGE Gruppe. Dem schließen sich eine Beurteilung der Eintrittswahrscheinlichkeit und eine Einschätzung der Ergebnisauswirkung an. Ferner sind Vorschläge für geeignete Gegenmaßnahmen zu unterbreiten.

Die Risiken werden dabei in fünf Relevanzklassen auf Basis des jeweiligen Jahresbudgets qualifiziert und unterteilen sich in unbedeutende, mittlere, bedeutende, schwerwiegende und bestandgefährdende Risiken.

Abschließend erfolgt eine zusammenfassende Meldung an das zentrale Risikomanagement. Wesentliche Risiken sind per ad hoc-Meldung direkt an den Vorstand und an das zentrale Risikomanagement zu melden.

F.2.2. Externe Risiken und Chancen

Die durch den Ukrainekrieg ausgelöste "Energiekrise" mit zwischenzeitlich stark gestiegenen Energiepreisen und die anhaltende Kaufzurückhaltung kann Risiken mit sich bringen. Die Umsatz- und Mengenvorhersagen der Online-Kunden zeigen jedoch auch für 2024 durchweg leicht nach oben.

Ein bestandsgefährdendes oder entwicklungsbeeinträchtigendes Risiko für die Berichtsgesellschaft ist nicht erkennbar, da die Kosten über die Subunternehmervereinbarung an die Fiege Logistik Stiftung & Co. KG belastet werden können bzw. das Jahresergebnis über den Ergebnisabführungsvertrag an die Fiege Logistik Stiftung & Co. KG abgeführt wird/ein Jahresfehlbetrag von dieser zu übernehmen ist.

F.2.3. Interne Risiken und Chancen

F.2.3.1. Beschaffung / Absatz

Das solide Wachstum mehrerer E-Commerce-Geschäfte lässt auf eine gute Auslastung hoffen. Wie die Neugeschäfte und zahlreiche Anfragen in den letzten Jahren erkennen lassen, bieten die strategische Ausrichtung und gewisse Spezialisierung auf Logistik für Mode- und Internetgeschäfte auch nach wie vor ein Neukundenpotenzial, da vor allem der Online-Handel laut übereinstimmender Marktstudien noch lange nicht am Ende seiner Entwicklung ist. Die Business Unit "Fly" hat durch Kompetenzbündelung und der Referenzen am Standort zu einer erfolgreichen Vermarktung beigetragen.

Als Chance und Risiko zugleich kann die Konzentration von Modegeschäften, die generell häufig von starken Absatzschwankungen geprägt sind, schnell zu entsprechenden Auslastungsschwankungen führen. Es lässt sich jedoch erkennen, dass die mittlerweile entstandene Heterogenität der vorhandenen Geschäfte die Schwankungsintensität insgesamt abmildert. Zudem ist die Gesellschaft auch offen für Kunden aus anderen Marktsegmenten.

Die in den kommenden Jahren stark steigenden Löhne und Gehälter von rund 5% im Jahr 2024 und > 5 % im Jahr 2025 sowie die verstärkte Inflation > 4% inklusive der steigenden Energiekosten werden im Rahmen der vertraglichen Möglichkeiten an unsere Kunden weitergegeben oder durch Einsparungen und Optimierungen in Teilen kompensiert, sodass hieraus kein wesentliches Risiko erkennbar wäre.

Angesichts der beschriebenen Gesamtsituation sind keine nachhaltigen Risiken hinsichtlich Auslastung von Personal und Fläche sowie Rentabilität absehbar.

F.2.4.2. Haftung / Inventur / Versicherung

Alle wesentlichen Risiken sind im üblichen Umfang versichert. Da eine vollständige Abwälzung jedweder Risiken auf Versicherer nicht möglich und zudem in Teilbereichen unwirtschaftlich ist, sind Risiken nicht gänzlich auszuschließen.

F.2.5. Zusammenfassung

Die Risikolage der Fiege Mega Center Logistik GmbH ist insgesamt stabil. Aus der Chancen- und Risikobetrachtung ergeben sich keine konkreten Sachverhalte, die zum jetzigen Zeitpunkt ein schwerwiegendes Risiko darstellen. Interne Kontrollsysteme sowie vertragliche Absicherungen sind wesentlicher Bestandteil des Risikomanagements. Zudem werden etwaige risikotragende Sachverhalte entsprechend vorsorglich behandelt. Makroökonomische Risikofaktoren können jedoch nur teilweise abgesichert werden. Konjunkturell bedingte Belastungen aus einer erneuten gesamtwirtschaftlichen Rezession im Euroraum angesichts der weltweiten politischen und wirtschaftlichen Krisenherde sind beispielsweise nur schwer abzuschätzen und somit proaktiv entgegenzuwirken. Auf Basis der vorliegenden Prognosen geht die Geschäftsleitung derzeit allerdings nicht von einem akuten Risikopotenzial für die Logistikbranche aus.

G. Sonstige Angaben

G.1 Erklärung zur Unternehmensführung

Der Anteil der Frauen in Führungspositionen wurde im Jahr 2023 wie folgt erreicht:

Geschäftsführung / Niederlassungsleitung 0 %
Bereichsleitung 42,9%
Team-/Gruppenleitung 53,1%

Durch Gesellschafterbeschluss wurden folgende Zielquoten festgelegt:

Geschäftsführung/Niederlassungsleitung 0 %
Bereichsleitung 45,00 %
Team-/Gruppenleitung 50,00 %

Auf Ebene der Geschäftsführung / Niederlassungsleitung wurde eine Zielquote von 0% festgelegt, weil derzeit keine Änderung in den Positionen der Geschäftsführung geplant (zwei Geschäftsführer) ist, weder hinsichtlich eines etwaigen Wechsels noch hinsichtlich eines altersbedingten Ausscheidens eines Geschäftsführers.

Die Zielquoten sollen bis zum 31.12.2027 erreicht werden.

 

Ibbenbüren, den 10.04.2024

Gez. Detlef Hornhues, Geschäftsführer

Gez. David Bothe, Geschäftsführer

[1] Vgl. Weltbank (2023): Global Economic Prospect, S. 3; EZB (2023): Wirtschaftsbericht 07, S.8.

[2] Vgl. IfW Kiel (2023): Kieler Konjunkturbericht, Nr. 109, S. 6.

[3] Vgl. RWI (2023): Konjunkturbericht, S.12; EZB (2023): Wirtschaftsbericht 07, S.3.

[4] Vgl. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/248024/umfrage/inflationsrate-weltweit/

[5] Vgl. IfW Kiel (2023): Kieler Konjunkturbericht, Nr.105, S.2-3.

[6] Vgl. Ifo (2023): Schnelldienst Sonderausgabe Dezember, S.8, 22&23.

[7] Vgl. IfW Kiel (2023): Kieler Konjunkturbericht, Nr. 109, S. 6.

[8] Vgl. IfW Kiel (2023): Kieler Konjunkturbericht, Nr. 109, S. 6; Vgl. IfW Kiel (2023): Kieler Konjunkturbericht, Nr. 103, S. 3; Weltbank (2023): Global Economic Prospect, S. 3.

[9] Vgl. IfW Kiel (2023): Kieler Konjunkturbericht, ,Nr. 109, S. 6.

[10] Vgl. RWI (2023): Konjunkturbericht, S.10-12, 20-21; IfW Kiel (2023): Kieler Konjunkturbericht, Nr. 106, S.3-4; EZB (2023): Eurosystem staff macroeconmoic projections for the euro area, S.3-4.

[11] Vgl. Ifo München (2023): ifo Konjunkturperspektiven, Nr. 12, S. 36.

[12] Vgl. Transport Intelligence (2023): Global Contract Logistics 2023, S. 105ff.

[13] Vgl. Robrecht (2022): Starker Rückgang im deutschen E-Commerce- die Entwicklung der Branche in 2022; Bulwiengesa (2023): Logistik und Immobilien 2023, S. 18 & 82.

Anlage zum Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Erklärung der Gesellschaft zu den Angaben laut Entgelttransparenzgesetz

Abgesehen von wenigen, nicht tarifgebundenen Mitarbeitenden mit Schlüssel- oder Leitungsfunktion, sind alle Mitarbeitenden an unseren Haustarifvertrag gebunden (97,5% unserer Belegschaft). Darüber hinaus gibt es seit dem 01.01.2021 bei uns eine Gesamtzusage, so dass seit diesem Zeitpunkt der Haustarif auch auf die Arbeitsverhältnisse nicht gewerkschaftlich organisierter Mitarbeitender Anwendung findet. Entsprechend gibt es eine Eingruppierung in zugehörige Tarifgruppen, welche ausschließlich tätigkeitsbezogen sind.

Etwaige übertarifliche Zulagen und/oder Funktionszulagen sind ausschließlich an Leistungen und/oder Tätigkeiten gebunden - unabhängig des Geschlechtes.

Auch bezüglich der Bezahlung der wenigen nicht tarifgebundenen Mitarbeitenden der Führungsebene gibt es keine Unterschiede, die aus der Zugehörigkeit zu einem bestimmten Geschlecht resultieren.

Die durchschnittliche Gesamtzahl der Mitarbeiter der Fiege Mega Center Logistik GmbH, Ibbenbüren, betrug im Jahr 2022 602 Mitarbeiter. Davon waren 363 weiblich und 239 männlich. Die durchschnittliche Zahl der Vollzeitbeschäftigten betrug 407. Hierbei handelte es sich um 195 weibliche und 212 männliche Mitarbeiter. Als Teilzeitbeschäftigte waren 195 Personen angestellt, davon waren 168 weiblich und 27 männlich.

Bilanz zum 31.12.2023

Aktiva

31.12.2023
31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 70.122,00 171.096,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.107.628,00 1.256.666,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 583.060,00 670.977,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 898.172,00 992.289,00
4. Anlagen im Bau 96.063,68 0,00
5. Gesamt 2.684.923,68 2.919.932,00
III. Insgesamt 2.755.045,68 3.091.028,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 7.905,00 10.089,00
2. Unfertige Erzeugnisse 0,00 25.269,56
3. Gesamt 7.905,00 35.358,56
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen Gesellschafter 3.016.185,36 1.115.991,25
- davon sämtlich gegenüber verbundenen Unternehmen
- davon sämtlich aus Lieferungen und Leistungen
2. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.714,69 2.217,73
3. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 21.191,88 63.808,26
4. Sonstige Vermögensgegenstände 120.094,02 204.287,49
5. Gesamt 3.160.185,95 1.386.304,73
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 15.605,14 107.366,30
IV. Insgesamt 3.183.696,09 1.529.029,59
C. Rechnungsabgrenzungsposten 14.918,35 12.570,03
5.953.660,12 4.632.627,62

Passiva

31.12.2023
31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 256.000,00 256.000,00
B. Rückstellungen
1. Sonstige Rückstellungen 3.878.460,34 3.140.400,00
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.644.476,82 1.012.069,85
- davon sämtlich mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 48.279,08 99.354,57
- davon sämtlich aus Lieferungen und Leistungen
- davon sämtlich mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr
3. Sonstige Verbindlichkeiten 126.443,88 124.803,20
- davon aus Steuern: 118.061,78 (117.162,52)
- davon sämtlich mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr
4. Gesamt 1.819.199,78 1.236.227,62
5.953.660,12 4.632.627,62

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01.2023 - 31.12.2023

2023
2022
Brutto-Logistikerlöse 41.081.578,91 40.567.148,05
Umsatzsteuer und Zölle -25.458,98 -33.380,64
1. Umsatzerlöse 41.056.119,93 40.533.767,41
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an unfertigen Erzeugnissen -25.269,56 25.269,56
3. Sonstige betriebliche Erträge 366.430,25 850.671,47
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -807.528,14 -868.890,76
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -1.348.614,05 -1.848.233,16
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -16.813.277,24 -16.327.978,70
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -3.378.193,71 -3.432.863,48
- davon für Altersversorgung: -9.115,68 (-9.687,61)
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -791.853,83 -925.788,78
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -16.934.254,55 -16.078.162,75
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 7.031,41 4.464,20
- davon aus verbundenen Unternehmen: 1.049,82 (173,58)
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -170.918,60 -51.733,38
- davon an verbundene Unternehmen: -165.825,60 (-47.465,98)
- davon aus der Abzinsung: -5.093,00 (-4.265,00)
1.159.671,91 1.880.521,63
10. Ergebnis nach Steuern
11. Sonstige Steuern -6.663,57 -7.258,42
12. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführter Gewinn -1.153.008,34 -1.873.263,21
13. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Fiege Mega Center Logistik GmbH hat ihren Sitz in Ibbenbüren und ist beim Amtsgericht Steinfurt unter der Nummer HRB 7314 im Handelsregister eingetragen.

Die Gesellschaft stellt ihren Jahresabschluss unter Beachtung der §§ 238 bis 256 a HGB und §§ 264 bis 288 HGB sowie den Sondervorschriften des GmbH-Gesetzes auf.

Die Gliederung der Bilanz entspricht § 266 HGB in Verbindung mit § 42 GmbHG, die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren des § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Anschaffungskosten angesetzt und planmäßig über die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben.

Die Gegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Das Sachanlagevermögen wird linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Der Grund und Boden wurde aufgrund einer dauernden Wertminderung außerplanmäßig bis auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Die neu angeschafften geringwertigen Vermögensgegenstände mit einem Betrag bis zu EUR 800 wurden handelsrechtlich voll abgeschrieben und im Anlagengitter als Abgang gezeigt.

Die Vorräte wurden mit den Anschaffungs- und Herstellungskosten bewertet.

Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nominalwert angesetzt.

Die Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nominalwert angesetzt.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten umfasst Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Das Eigenkapital wurde zum Nennbetrag angesetzt.

Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt.

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Preis- und Kostensteigerungen wurden in Höhe von 3 % p. a. berücksichtigt.

Die Bewertung der Jubiläumsrückstellungen erfolgte nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Anwendung der Projected-Unit-Credit-Methode. Dabei wurde ein Rechnungszinssatz von 1,75 % sowie eine durchschnittliche Fluktuation von 4 % (Vorjahr 4 %) zugrunde gelegt. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck verwendet.

Verbindlichkeiten wurden zu ihren Erfüllungsbeträgen passiviert.

III. Angaben zu den einzelnen Posten der Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der Posten des Anlagevermögens ist auf der folgenden Seite dargestellt.

2. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für

TEUR TEUR (i. Vj.)
Personalaufwendungen 2.198 1.417
Rückbauverpflichtungen 995 847
Urlaubsverpflichtungen 213 338
Instandhaltung 209 285
Ausstehende Kostenrechnungen 261 235
Paletten 2 13
Schäden 0 5
3.878 3.140

3. Verbindlichkeitenspiegel

Verbindlichkeiten Stand 31.12.2023 (i. Vj.)
TEUR
Restlaufzeit (i. Vj.) bis zu 1 Jahr
TEUR
Restlaufzeit (i. Vj.) 1 bis 5 Jahre
TEUR
Restlaufzeit (i. Vj.) über 5 Jahre
TEUR
- gegenüber Gesellschaftern - -
- -
- gegenüber Kreditinstituten - -
- -
- aus Lieferungen und Leistungen 1.645 1.645 - -
(1.012) (1.012) - -
- gegenüber verbundenen Unternehmen 48 48 - -
(99) (99) - -
- sonstige 126 126 - -
(125) (125) - -
Summe 1.819 1.819 - -
(1.236) (1.236) - -

4. Latente Steuern § 285 Nr. 29 HGB

Die Berichtsgesellschaft hat in 2006 mit ihrer Muttergesellschaft Fiege Logistik Stiftung & Co. KG einen Ergebnisabführungsvertrag geschlossen. Aufgrund dessen erfolgt die Berechnung der latenten Steuern der Organgesellschaft Fiege Mega Center Logistik GmbH bei der Organträgerin Fiege Logistik Stiftung & Co. KG.

5. Sonstige finanzielle Verpflichtungen § 285 Nr. 3a HGB

Zum 31. Dezember 2023 bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen aus abgeschlossenen Miet- und Leasingverträgen in einem Gesamtbetrag von TEUR 1.550 (i. Vj.: TEUR 1.556).

IV. Angaben zu den einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse gliederten sich nach Tätigkeitsbereichen wie folgt auf: Dienstleistungserlöse TEUR 40.607 (i.Vj.: TEUR 39.329), übrige Tätigkeitsbereiche TEUR 449 (i. Vj.: TEUR 478), Handlingerlöse TEUR 0 (i. Vj.: TEUR 175), Mieterlöse TEUR 0 (i. Vj.: TEUR 552).

2. Sonstige betriebliche Erträge

Es gab Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 293 (i. Vj.: TEUR 797).

V. Sonstige Angaben

1. Personal

Im Jahresdurchschnitt wurden Mitarbeiter in folgenden Gruppen beschäftigt:

2023 2022
Gewerbliche Arbeitnehmer 467 514
Angestellte 41 40
geringfügig Beschäftigte 42 43
Gesamt 550 597

2. Organe der Gesellschaft

Zu Geschäftsführern der Berichtsgesellschaft waren im Jahr 2023 bestellt:

Herr Detlev Hornhues, Wallenhorst, Kaufmann,

Herr David Bothe, Jesteburg, Kaufmann.

3. Gesamthonorar des bestellten Abschlussprüfers

Für die Jahresabschlussprüfung 2023 wurden TEUR 23 (i. Vj.: TEUR 21) zurückgestellt. Für Steuerberatungsleistungen wurden TEUR 6 (i. Vj.: TEUR 5) im Jahr 2023 vom Prüfer des Jahresabschlusses (Einzelabschluss) berechnet.

Im laufenden Aufwand entfielen TEUR 1 (i.Vj.: TEUR 2) auf das Vorjahr.

4. Konzernverhältnisse

Die Fiege Mega Center Logistik GmbH, Ibbenbüren, wird zum 31. Dezember 2023 in die Konzernabschlüsse der Fiege Logistik Holding Stiftung & Co. KG, Greven, (größter Konsolidierungskreis) und der Fiege SE, Greven, (kleinster Konsolidierungskreis) einbezogen.

Der Konzernabschluss der Fiege Logistik Holding Stiftung & Co. KG, Greven, wird im elektronischen Bundesanzeiger bekannt gemacht werden.

 

Ibbenbüren, 10.04.2024

Gez. Detlev Hornhues, Geschäftsführer

Gez. David Bothe, Geschäftsführer

Wir weisen darauf hin, dass für die Offenlegung von zulässigen größenabhängigen Erleichterungsvorschriften und Ausweiswahlrechten Gebrauch gemacht wurde.

Der vorstehende Jahresabschluss ist am 08.07.2024 festgestellt worden.

Anlagenspiegel zum 31.12.2023

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand 01.01.
Zugang
Abgang
Umbuchungen
Stand 31.12.
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.829.010,38 40.780,00 0,00 0,00 1.869.790,38
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.728.925,30 0,00 0,00 0,00 3.728.925,30
2. Technische Anlagen und Maschinen 4.546.276,75 14.685,00 0,00 0,00 4.560.961,75
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
3.1. Fuhrpark 150.010,00 0,00 0,00 0,00 150.010,00
3.2. EDV-Anlagen 1.567.193,76 32.386,68 0,00 0,00 1.599.580,44
3.3. Betriebsausstattung 3.039.209,20 172.335,52 0,00 0,00 3.211.544,72
3.4. Büroeinrichtung 122.364,14 0,00 0,00 0,00 122.364,14
3.5. Geringwertige Wirtschaftsgüter 0,00 99.620,63 -99.620,63 0,00 0,00
4.878.777,10 304.342,83 -99.620,63 0,00 5.083.499,30
4. Anlagen im Bau 0,00 96.063,68 0,00 0,00 96.063,68
5. Gesamt 13.153.979,15 415.091,51 -99.620,63 0,00 13.469.450,03
III. Insgesamt 14.982.989,53 455.871,51 -99.620,63 0,00 15.339.240,41
Abschreibungen
Stand 01.01.
Zugang
Abgang
Stand 31.12.
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten -1.657.914,38 -141.754,00 0,00 -1.799.668,38
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken -2.472.259,30 -149.038,00 0,00 -2.621.297,30
2. Technische Anlagen und Maschinen -3.875.299,75 -102.602,00 0,00 -3.977.901,75
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
3.1. Fuhrpark -114.247,00 -6.957,00 0,00 -121.204,00
3.2. EDV-Anlagen -1.237.933,76 -164.819,68 0,00 -1.402.753,44
3.3. Betriebsausstattung -2.427.866,20 -124.127,52 0,00 -2.551.993,72
3.4. Büroeinrichtung -106.441,14 -2.935,00 0,00 -109.376,14
3.5. Geringwertige Wirtschaftsgüter 0,00 -99.620,63 99.620,63 0,00
-3.886.488,10 -398.459,83 99.620,63 -4.185.327,30
4. Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
5. Gesamt -10.234.047,15 -650.099,83 99.620,63 -10.784.526,35
III. Insgesamt -11.891.961,53 -791.853,83 99.620,63 -12.584.194,73
Buchwerte
Stand 01.01.2023
Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 171.096,00 70.122,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.256.666,00 1.107.628,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 670.977,00 583.060,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
3.1. Fuhrpark 35.763,00 28.806,00
3.2. EDV-Anlagen 329.260,00 196.827,00
3.3. Betriebsausstattung 611.343,00 659.551,00
3.4. Büroeinrichtung 15.923,00 12.988,00
3.5. Geringwertige Wirtschaftsgüter 0,00 0,00
992.289,00 898.172,00
4. Anlagen im Bau 0,00 96.063,68
5. Gesamt 2.919.932,00 2.684.923,68
III. Insgesamt 3.091.028,00 2.755.045,68

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Fiege Mega Center Logistik GmbH, Ibbenbüren

1. Prüfungsurteil e

Wir haben den Jahresabschluss der Fiege Mega Center Logistik GmbH, Ibbenbüren - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Fiege Mega Center Logistik GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichtes geführt hat.

2. Grundlage für die Prüfungsurteil e

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

3. Sonsti ge Informationen

Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote).

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, zu den inhaltlich geprüften Lageberichtsangaben oder zu unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Falls wir auf Grundlage der von uns durchgeführten Arbeiten den Schluss ziehen, dass eine wesentliche falsche Darstellung dieser sonstigen Informationen vorliegt, sind wir verpflichtet, über diese Tatsache zu berichten. Wir haben in diesem Zusammenhang nichts zu berichten.

4. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

5. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Emsdetten, den 10. April 2024

Stolze - Dr. Diers - Beermann GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

durch

Dr. Fritz-Ulrich Diers, Wirtschaftsprüfer

Dr. Philipp Diers, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.