Logwin Solutions Lemgo GmbHLiquidiert

Maßbrucher Weg 25, 32657 Lemgo, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Lemgo HRB 5727
Vorher
ALCO GmbH Transport International Kamen
Eingetragen
12.12.1996
Branche
Erbringung von LogistikdienstleistungenVermittlungstätigkeiten für die GüterbeförderungGüterbeförderung in der Hochsee- und Küstenschifffahrt
Gegenstand
Die Besorgung von Güterversendungen durch Frachtführer auf Rechnung eines anderen (des Versenders) im eigenen Namen (Speditionsgeschäft), die Lagerung und die Beförderung von Gütern (Lagerund Frachtgeschäft) sowie alle damit im Zusammenhang stehenden Geschäfte. Die Gesellschaft ist international tätig.

Historie

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Management

NameRolle
Hans-Volker Seidel
seit 6.11.2008
Prokura
Prokura
Theognosia Jacob
seit 9.11.2004
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert3.08% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Logwin AG
3.08%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Logwin AG
Luxembourg
260.100 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Logwin Solutions Lemgo GmbH

Lemgo-Voßheide

Jahresabschluss des Geschäftsjahres zum 31.12.2007

vormals: ALCO GmbH Transport International Kamen Lemgo

Hinweise:

Den nachfolgenden Bestätigungsvermerk haben wir, unter Beachtung der gesetzlichen und berufsständischen Bestimmungen, nach Maßgabe der in der Anlage "Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt" beschriebenen Bedingungen erteilt.

Falls das vorliegende Dokument in elektronischer Fassung für Zwecke der Offenlegung im elektronischen Bundesanzeiger verwendet wird, sind für diesen Zweck daraus nur die Dateien zur Rechnungslegung und im Falle gesetzlicher Prüfungspflicht der Bestätigungsvermerk resp. die diesbezüglich erteilte Bescheinigung bestimmt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der ALCO GmbH Transport International Kamen, Lemgo, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2007 bis 31. Dezember 2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Dortmund, 18. Januar 2008

Ernst & Young AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Muzzu, Wirtschaftsprüfer

Grebe, Wirtschaftsprüfer

Bilanz zum 31. Dezember 2007

AKTIVA

  EUR EUR 31.12.2006
TEUR
A. ANLAGEVERMÖGEN      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 425,00   0
2. Geschäfts- oder Firmenwert 255.421,00   291
II. Sachanlagen   255.846,00 291
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 52.802,00   55
2. Technische Anlagen und Maschinen 0,00   18
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 73.837,00   72
    126.639,00 145
III. Finanzanlagen      
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00   29
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.790.000,00   3.100
    1.790.000,00 3.129
    2.172.485,00 3.565
B. UMLAUFVERMÖGEN      
I. Vorräte   19.377,07 0
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände      
sämtliche mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr (Vj. TEUR 3.575)      
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.158.293,44   3.236
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.442.648,89   90
3. Sonstige Vermögensgegenstände 295.542,59   249
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 176.654,94 (Vj. TEUR 220)      
    2.896.484,92 3.575
III. Kassenbestand   908,74 1
    2.916.770,73 3.576
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN   9.771,89 18
    5.099.027,62 7.159

PASSIVA

     
EUR EUR 31.12.2006
TEUR
A. EIGENKAPITAL      
I. Gezeichnetes Kapital   260.100,00 260
II. Kapitalrücklage   1.563,07 2
III. Bilanzgewinn   2.968.506,57 2.969
    3.230.169,64 3.231
B. RÜCKSTELLUNGEN      
1. Steuerrückstellungen 26.912,50   0
2. Sonstige Rückstellungen 671.462,97   743
    698.375,47 743
C. VERBINDLICHKEITEN      
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 318.303,14   580
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 559.923,52   2.270
3. Sonstige Verbindlichkeiten 292.255,85   335
davon aus Steuern EUR 81.433,97 (Vj. TEUR 239)      
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 0,00 (Vj. TEUR 10)      
    1.170.482,51 3.185
    5.099.027,62 7.159

Gewinn- und Verlustrechnung für 2007

  EUR EUR 2006
TEUR
1. Umsatzerlöse 15.196.378,95   22.293
2. Sonstige betriebliche Erträge 460.448,19   2.684
    15.656.827,14 24.977
3. Materialaufwand      
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -1.311.395,25   0
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -8.432.553,98   -13.201
4. Personalaufwand      
a) Löhne und Gehälter -2.734.549,61   -2.430
b) Soziale Abgaben -540.372,12   -539
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -80.033,78   -84
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.822.333,74   -4.393
    -15.921.238,48 -20.647
7. Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 183.750,00   0
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 183.750,00 (Vj. TEUR 0)      
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 32.662,23   87
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 27.349,39 (Vj. TEUR 76)      
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -4.291,02   -3
davon an verbundene Unternehmen EUR 0,00 (Vj. TEUR 0)      
    212.121,21 84
10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   -52.290,13 4.414
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -16.657,65   186
12. Sonstige Steuern -1.451,19   -31
    -18.108,84 155
13. Erträge (+)/Aufwendungen (-) aus Ergebnisabführung   +70.398,97 -4.569
14. Gewinnvortrag   2.968.506,57 2.969
15. Bilanzgewinn   2.968.506,57 2.969

Anhang für das Geschäftsjahr 2007

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Ebenso wurden die Vermögensgegenstände zum 1. Januar 2007 aus der Bilanz des Vorjahres vollständig übernommen.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Anschaffungskosten beinhalten die nach den steuerlichen Vorschriften aktivierungspflichtigen Beträge. Bei der Bemessung der Nutzungsdauer wird auf betriebliche Erfahrungen abgestellt, die sich weitgehend mit den Angaben in den steuerlichen AfA-Tabellen decken.

Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wurde aktiviert. Die planmäßige Verteilung wurde auf 15 Jahre festgelegt. Dies entspricht der steuerlich anzunehmenden betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer.

Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von EUR 410,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden zeitanteilig vorgenommen.

Die beweglichen Anlagegüter werden nach der linearen Methode abgeschrieben.

Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten und soweit erforderlich mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten bewertet. Für die erkennbaren Risiken wurden Wertberichtigungen gebildet. Für das allgemeine Kredit- und Zinsrisiko wurde eine angemessene Pauschalwertberichtigung gebildet. Zum Stichtag bestehen langfristige Forderungen in Höhe von TEUR 175 und betreffen einen Erstattungsanspruch aus Körperschaftsteuerguthaben.

Passivierungspflichtige Rückstellungen sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung bemessen worden.

Die übrigen Verbindlichkeiten werden mit dem Rückzahlungsbetrag ausgewiesen.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich wie folgt:

Entwicklung des Anlagevermögens 2007

  Anschaffungs- und Herstellungskosten
  01.01.2007
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
31.12.2007
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 588,70 11.913,10 11.913,10 588,70
2. Geschäfts- oder Firmenwert 528.461,94 0,00 0,00 0,00 528.461,94
  528.461,94 588,70 11.913,10 11.913,10 529.050,64
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 94.331,43 0,00 7.608,02 0,00 86.723,41
2. Technische Anlagen und Maschinen 28.805,18 0,00 0,00 -28.805,18 0,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 538.014,04 41.445,05 185.180,19 16.892,08 411.170,98
  661.150,65 41.445,05 192.788,21 -11.913,10 497.894,39
III. Finanzanlagen          
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 29.000,00 175.000,00 204.000,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 3.100.000,00 0,00 1.310.000,00 0,00 1.790.000,00
  3.129.000,00 175.000,00 1.514.000,00 0,00 1.790.000,00
  4.318.612,59 217.033,75 1.718.701,31 0,00 2.816.945,03
  Kumulierte Abschreibungen
  01.01.2007
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
31.12.2007
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 163,70 11.913,10 11.913,10 163,70
2. Geschäfts- oder Firmenwert 237.809,93 35.231,01 0,00 0,00 273.040,94
  237.809,93 35.394,71 11.913,10 11.913,10 273.204,64
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 39.189,52 2.339,91 7.608,02 0,00 33.921,41
2. Technische Anlagen und Maschinen 10.383,18 2.002,00 0,00 -12.385,18 0,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 465.656,93 40.297,16 169.092,19 472,08 337.333,98
  515.229,63 44.639,07 176.700,21 -11.913,10 371.255,39
III. Finanzanlagen          
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  753.039,56 80.033,78 188.613,31 0,00 644.460,03
  Buchwerte
  31.12.2007
EUR
31.12.2006
TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 425,00 0
2. Geschäfts- oder Firmenwert 255.421,00 291
  255.846,00 291
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 52.802,00 55
2. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 18
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 73.837,00 72
  126.639,00 145
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 29
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.790.000,00 3.100
  1.790.000,00 3.129
  2.172.485,00 3.565

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

  T€
Personalkosten 396
Ausstehende Rechnungen 174
übrige Rückstellungen 101
  671

Laufzeiten und Besicherung der einzelnen Verbindlichkeiten ergeben sich aus nachfolgender Übersicht:

Art der Verbindlichkeit Restlaufzeit bis zu einem Jahr
Restlaufzeit zwischen einem Jahr und fünf Jahren
Restlaufzeit fünf Jahre und mehr
Summe
davon durch Pfandrechte u. ä. Rechte gesichert
Art der Sicherheit
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 318.303,14 0 0 318.303,14 - -
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 559.923,52 0 0 559.923,52 - -
sonstige Verbindlichkeiten 292.255,85 0 0 292.255,85 - -
  1.170.482,51 0 0 1.170.482,51 - -

Am Bilanzstichtag bestanden folgende Haftungsverhältnisse:

  davon gegenüber verbundenen Unternehmen
Verbindlichkeiten aus Bürgschaften 3.115 3.115

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestanden am Bilanzstichtag im Wesentlichen aus langfristigen Miet- und Leasingverträgen in Höhe von insgesamt 409 T€ (davon innerhalb von einem Jahr fällig: 254 T€; davon gegenüber verbundenen Unternehmen: 0 T€).

IV. Erläuterungen zu einzelnen Posten der GuV

Die Umsatzerlöse beruhen im Wesentlichen auf der Vermittlung von internationalen Möbeltransporten.

Das Jahresergebnis ist nicht durch die Inanspruchnahme steuerrechtlicher Vergünstigungen beeinflusst.

Bezüglich der Abschreibungen auf das Anlagevermögen wird auf die Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel) verwiesen.

V. Ergebnisverwendung

Aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages mit der Muttergesellschaft LOG Beteiligungs GmbH wird das gesamte Ergebnis in Höhe von 70.398,97 € transferiert. Der Gewinnvortrag beträgt EUR 2.968.506,57.

VI. Sonstige Angaben

Der Name und Sitz des Mutterunternehmens mit dem größten Konsolidierungskreis lautet Delton AG, Bad Homburg.

Der Name und Sitz des Mutterunternehmens mit dem kleinsten Konsolidierungskreis lautet Thiel Logistik AG, Grevenmacher/Luxemburg.

Während des Geschäftsjahres waren durchschnittlich 90 Angestellte (Vorjahr: 106) beschäftigt.

Allein vertretungsberechtigte Geschäftsführerin war im Berichtsjahr Frau Theognosia Jacob, Dortmund-Aplerbeck.

 

Lemgo, im Januar 2008

gez. Theognosia Jacob, Geschäftsführerin

Lagebericht

1. Marktentwicklung und wirtschaftliches Umfeld

Das allgemeine Konsumklima hat sich im Geschäftsjahr 2007 verbessert. Die Kunden der ALCO GmbH Transport International Kamen beklagen zum einen stark rückläufige Umsätze - hauptsächlich im Billigpreissegment -, die auf Konsumverzicht der Verbraucher und agressives Verhalten der Mitbewerber zurückzuführen sind, zum anderen steigen die Umsätze unserer Kunden, die im Hochpreissegement zu finden sind. 2007 wurde der Markt durch mehrere Herstellerinsolvenzen - insbesondere die Insolvenz der Schieder-Gruppe - erschüttert. Die Schieder-Gruppe war Europas größter Möbelhersteller. Nahezu alle Produktionsaktivitäten - bis auf eine Produktionsstätte am Stammsitz in Schieder - wurden eingestellt. Hier hat eine deutliche Marktbereinigung stattgefunden, verschiedene andere Hersteller haben von dieser Insolvenz massiv profitiert, denn die Lücken der Produktionskapazitäten mussten geschlossen und der Endverbraucher bedient werden. Auch kleinere deutsche Hersteller - die Kunden der Alco sind - haben ihre Produktionskapazitäten deutlich herauffahren können.

2. Geschäftsentwicklung

Die ALCO GmbH Transport International, Kamen / Lemgo ist als Spedition, Frachtführer ung Lagerdienstleister tätig und teilt sich in drei Betriebsstätten auf.

Die Betriebsstätte in Kamen ist spezialisiert auf grenzüberschreitende Transporte aus Polen, Rumänien und anderen osteuropäischen Staaten in die Bundesrepublik und das westeuropäische Ausland.

Die Betriebsstätte in Steinheim ist spezialisiert auf Lagerdienstleistungen und Distribution innerhalb Deutschlands und in das nahegelegene westeuropäische Ausland.

Kerngeschäft ist das Lagern und Distributieren von Möbeln deutscher Möbelhersteller und die Abwicklung von Asienimporten, die hauptsächlich aus Boutiquenwaren des Möbelhandels bestehen.

Die Betriebsstätte in Zittau ist sowohl für die Betriebsstätte in Kamen als auch für die Betriebsstätte in Steinheim als Frachtführer tätig gewesen.

Hauptauftraggeber der Gesellschaft im Speditionsbereich war einer der größten deutschen Möbelhersteller, die Schieder-Gruppe. Die Schieder-Gruppe geriet Mitte März 2007 in ernsthafte Zahlungsschwierigkeiten. Verhandlungen über eine Zwischenfinanzierung wurden erfolgreich geführt, konnten jedoch eine Insolvenz Mitte Juni der gesamten Gruppe nicht verhindern, als massive Bilanzmanipulationen festgestellt wurden. Die Alco verlor somit nahezu 60% ihres Gesamtumsatzes und damit im Speditionsbereich ca. 80% des Umsatzes der Betriebsstätte in Kamen. Daraufhin wurden Kapazitätsanpassungen vorgenommen. In der Hoffnung darauf, dass Teile der insolventen Gesellschaften fortgeführt werden haben wir zu diesem Zeitpunkt lediglich 10 Mitarbeiter der Betriebsstätte in Kamen mit Abfindungsvereinbarungen entlassen.

Im Herbst 2007 kristallisierte sich heraus, dass Nachfolgegesellschaften nicht gegründet bzw. die Unternehmen in der Insolvenz nicht weitergeführt werden sollen. Die Geschäftsleitung der Alco GmbH entschied somit bereits bestehende Pläne zur Zentralisation zu beschleunigen, die Standorte Kamen und Zittau zu schliessen und den Mitarbeitern ein Arbeitsverhältnis mit allen Rechten und Pflichten in Lemgo anzubieten. Die Schliessungen werden in Kamen Mitte 2008 und in Zittau zum Ende des I. Quartals 2008 erfolgen.

Neben der Insolvenz des Hauptkunden, musste sich die Alco GmbH weiteren Herausforderungen stellen:

Zum einen die Kostenexplosion im Kraftstoffbereich (in Polen 22%, Österreich 20% und Deutschland 16% ), die damit verbundenen Kostensteigerungen und die Durchsetzung der Weitergabe an unsere Kunden. Dieselzuschläge und Preiserhöhungen wurden vereinbart.

Zum anderen haben sich die Sendungsstrukturen der Gesellschaft im zweiten Halbjahr 2007 durch die Insolvenz der Schieder-Gruppe massiv verschlechtert. Dieses schlägt sich in höheren bezogenen Leistungen und einem damit verbundenen niedrigerem Bruttospeditionsnutzen nieder.

Zum 31.12.2007 wurde bei einer Bilanzsumme von EUR 5.099.027,62 ein Jahresergebnis vor Ergebnisabführung in Höhe von EUR - 70.398,97 erwirtschaftet.

Die ALCO GmbH Transport International Kamen beschäftigte im Geschäftsjahr 2007 durchschnittlich 106 Mitarbeiter. Per Stichtag 31.12.2007 91 Mitarbeiter und per Stichtag 31.12.2006 99 Mitarbeiter.

Trotz der negativen Entwicklung gelang es der ALCO GmbH ein positives Ergebnis -bereinigt um Sondereffekte wie Abfindungszahlungen und Schließungskosten - zu erreichen.

Die Geschäftsleitung hat gerade in den schwierigen Zeiten vor der Insolvenz der Schieder-Gruppe umsichtig und vorsichtig agiert, die Risiken erkannt und Vorsichtsmaßnahmen getroffen. Es wurden Touren der betroffenen Kunden ausschließlich gegen Vorkasse ausgeführt bzw. fand eine Zahlungszielgewährung nur innerhalb vorhandener Kreditlimite des Kreditversicherers statt.

3. Ausblick

Obwohl alle Umfragen zur Konjunkturbelebung positiv sind, sehen wir die Entwicklung für den Geschäftsbereich Möbellogistik im Jahr 2008 eher verhalten.

Signifikante Steigerungen der Rohstoffpreise - z.B. Diesel, Maut- und Spanplattenpreise - werden zu einem weiteren Anstieg der Möbelpreise führen. Die Hersteller verweisen auf rasant steigende Preise, die etwa bei Wohnmöbeln voraussichtlich zu höheren Abgabepreisen von fast 10% führen werden. Die Erhöhungen werden It. Aussage des Handels nicht in vollem Umfang an den Endverbraucher weitergegeben werden können. Der Preisdruck auf den Möbellogistiker wird weiterhin zunehmen bzw. wird es weiterhin schwierig Preiserhöhungen durchzusetzen.

Für die Alco GmbH wird 2008 ein Jahr der Konsolidierung und des Neuaufbaus, es gilt sich in Neugeschäften und -märkten zu etablieren, um die Markposition wieder zu festigen und langfristig zu sichern.

Zu diesem Zweck konzentrieren wir uns 2008 auf folgende Aktivitäten:

Erschließung bzw. Erweiterung neuer bzw. bestehender profitabler Geschäftsfelder

Kundenorientierung

Breitere Streuung der Kundenstruktur

Innovation und Effizienz

Zentralisierung

Die Geschäftsführung der Alco GmbH ist überzeugt, dass sie ihre strategisch, qualitativen und finanziellen Ziele in 2008 erreichen wird. Unsere Erfahrung und die Qualität unserer Dienstleistung sind Stärken, die auch künftig den Erfolg unseres Unternehmens sichern werden.

Die ALCO GmbH Transport International, Kamen plant für das Jahr 2008 wieder ein positives Ergebnis.

4. Risiken

Die grundsätzlichen Risiken eines Unternehmens, welches für die Konsumgüterbranche tätig ist, liegen in der Nachfrageentwicklung, den finanzwirtschaftlichen Risiken wie Liquiditäts-, Bonitäts-, Zins- und Währungsrisiken.

Die Konsumnachfrage für langlebige Konsumgüter ist entscheidend davon abhängig, wie der Verbraucher seine persönliche Wirtschaftslage in der Zukunft einschätzt.

Den Prognosen zufolge rechnet Polen mit einer positiven Entwicklung speziell in der Logistikbranche. Die Frachtführer rechnen mit einem weiteren Kostendruck vor allem im Bereich Personal, die nicht im vollen Umfang an die Kunden weitergegeben werden können. Dies wird zu einer weiteren Verknappung des Laderaumes führen, welches eines Preisanstieg zur Folge haben wird.

 

Lemgo, den 14. Januar 2008

gez. Theognosia Jacob, Geschäftsführerin

AUFTRAGSBEDINGUNGEN, HAFTUNG UND VERWENDUNGSVORBEHALT

Wir, die Ernst & Young AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, haben unsere Prüfung der vorliegenden Rechnungslegung im Auftrag der Gesellschaft vorgenommen. Neben der gesetzlichen Funktion der Offenlegung (§ 325 HGB) in den Fällen gesetzlicher Abschlussprüfungen richtet sich der Bestätigungsvermerk ausschließlich an die Gesellschaft und wurde zu deren interner Verwendung erteilt, ohne dass er weiteren Zwecken Dritter oder diesen als Entscheidungsgrundlage dienen soll. Das in dem Bestätigungsvermerk zusammengefasste Ergebnis von freiwilligen Abschlussprüfungen ist somit nicht dazu bestimmt, Grundlage von Entscheidungen Dritter zu sein, und nicht für andere als bestimmungsgemäße Zwecke zu verwenden.

Unserer Tätigkeit liegen unser Auftragsbestätigungsschreiben zur Prüfung der vorliegenden Rechnungslegung, die Besonderen Auftragsbedingungen für Prüfungen und prüfungsnahe Tätigkeiten der Ernst & Young AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft (Stand 1. Juli 2007) sowie die "Allgemeinen Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften" in der vom Institut der Wirtschaftsprüfer herausgegebenen Fassung vom 1. Januar 2002 zugrunde.

Klarstellend weisen wir darauf hin, dass wir Dritten gegenüber keine Verantwortung, Haftung oder anderweitige Pflichten übernehmen, es sei denn, dass wir mit dem Dritten eine anders lautende schriftliche Vereinbarung geschlossen hätten oder ein solcher Haftungsausschluss unwirksam wäre.

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass wir keine Aktualisierung des Bestätigungsvermerks hinsichtlich nach seiner Erteilung eintretender Ereignisse oder Umstände vornehmen, sofern hierzu keine rechtliche Verpflichtung besteht.

Wer auch immer das in vorstehendem Bestätigungsvermerk zusammengefasste Ergebnis unserer Tätigkeit zur Kenntnis nimmt, hat eigenverantwortlich zu entscheiden, ob und in welcher Form er dieses Ergebnis für seine Zwecke nützlich und tauglich erachtet und durch eigene Untersuchungshandlungen erweitert, verifiziert oder aktualisiert.

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