Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 119329
Eingetragen
5.6.2020
Branche
Großhandel mit Fleisch und FleischwarenGroßhandel mit Fisch und FischerzeugnissenGroßhandel mit Mehl und Getreideprodukten
Gegenstand
Import, Export, Vertrieb, Verkauf und Vermarktung von Waren aller Art, insbesondere von Zusatzstoffen für die Futtermittel- und Lebensmittelindustrie sowie die Herstellung und Vertrieb von Tiefkühlprodukten für den menschlichen Verzehr und alle damit zusammenhängenden Tätigkeiten

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Hyuntae Kim
seit 11.3.2026
Geschäftsführer
Hyung Suk Lee
seit 31.7.2023
Geschäftsführer
Sin Jung Kang
seit 12.8.2022
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
CJ Cheil Jedang Corporation
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

CJ Europe GmbH

Frankfurt am Main

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die CJ Europe GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der CJ Europe GmbH, Frankfurt am Main - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der CJ Europe GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Eschborn/Frankfurt am Main, 14. Oktober 2024

EY GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Mühleck, Wirtschaftsprüfer

Bostedt, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 12. Dezember 2024 festgestellt.

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.445,42 10.738,70
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 541.742,11 634.525,42
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 98.309,82 98.309,82
643.497,35 743.573,94
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Waren 84.772.878,76 122.088.624,79
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 34.334.280,34 53.196.098,04
2. Forderungen gegen Gesellschafter 376.332,73 4.899.197,08
3. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 259.382,37 259.444,32
4. Sonstige Vermögensgegenstände 7.145.484,07 6.734.477,48
42.115.479,51 65.089.216,92
III. Guthaben bei Kreditinstituten 3.021.112,62 515.248,51
129.909.470,89 187.693.090,22
C. Rechnungsabgrenzungsposten 216.004,54 314.272,62
130.768.972,78 188.750.936,78

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 102.258,38 102.258,38
II. Gewinnvortrag 36.437.299,68 32.971.643,66
III. Jahresüberschuss 9.143.648,51 3.465.656,02
45.683.206,57 36.539.558,06
B. Rückstellungen
I. Steuerrückstellungen 5.895.689,00 5.528.091,20
II. Sonstige Rückstellungen 1.438.382,91 3.089.087,38
7.334.071,91 8.617.178,58
Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 16.600.000,00 80.326.896,87
(davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 16.600.000,00; Vorjahr EUR 80.326.896,87)
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.614.500,46 1.117.314,63
(davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 1.614.500,46; Vorjahr EUR 1.117.314,63)
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.960.571,84 3.955.731,27
(davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 1.960.571,84; Vorjahr EUR 3.955.731,27)
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter 42.011.911,30 45.055.473,56
(davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 42.011.911,30; Vorjahr EUR 45.055.473,56)
5. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 14.434.428,84 10.761.297,21
(davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 14.434.428,84; Vorjahr EUR 10.761.297,21)
6. Sonstige Verbindlichkeiten 1.130.281,86 2.377.486,60
(davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 1.130.281,86; Vorjahr EUR 2.377.486,60)
77.751.694,30 143.594.200,14
130.768.972,78 188.750.936,78

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 426.156.755,51 529.847.173,43
2. Sonstige betriebliche Erträge 1.639.046,46 2.523.216,35
(davon Erträge aus Währungsumrechnung EUR 1.182.378,41; Vorjahr EUR 2.354.849,20)
427.795.801,97 532.370.389,78
3. Materialaufwand
Aufwendungen für bezogene Waren -380.354.755,16 -489.914.331,90
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -9.203.931,96 -9.380.709,23
b) Soziale Abgaben -1.181.326,31 -1.093.658,61
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -119.287,07 -116.854,29
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -21.066.272,72 -25.448.515,95
(davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung EUR 1.355.475,37; Vorjahr EUR 2.624.147,66)
-411.925.573,22 -525.954.069,98
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 15.309,47 852,59
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -2.546.204,59 -573.010,90
-2.530.895,12 -572.158,31
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -4.190.886,12 -2.373.336,47
10. Ergebnis nach Steuern 9.148.447,51 3.470.825,02
11. Sonstige Steuern -4.799,00 -5.169,00
12. Jahresüberschuss 9.143.648,51 3.465.656,02

Anhang für 2023

Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten in diesem Anhang gemacht.

Die Gesellschaft ist unter der Firma CJ Europe GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main im Handelsregister des Amtsgerichts Frankfurt am Main unter der HRB Nr. 119329 eingetragen.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten.

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Wirtschaftsgüter sowie Sachanlagevermögen sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige sowie ggf. außerplanmäßige Abschreibungen vermindert.

Abschreibungen werden entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer für die einzelnen Posten des Anlagevermögens wie folgt vorgenommen:

Anlageposten Abschreibungsmethode Nutzungsdauer
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung Linear 3 - 13 Jahre

Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen.

Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

Waren sind mit dem gewogenen Durchschnittswert der Anschaffungskosten inklusive Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen oder zu niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Wertabschläge für überalterte oder ungängige Waren werden soweit notwendig vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst.

Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nennbetrag bilanziert.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.

Die in der Gewinn- und Verlustrechnung als davon-Vermerke ausgewiesenen Erträge und Aufwendungen aus Währungsumrechnung enthalten sowohl realisierte als auch nicht realisierte Währungsdifferenzen.

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert (EUR 102.258,38 / DM 200.000,00).

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d.h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden, sofern der Zinseffekt wesentlich ist, abgezinst.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz ermittelt, soweit sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen.

Zum Bilanzstichtag ergaben sich aktive Steuerlatenzen, die aus Unterschieden aus unrealisierten Fremdwährungsgewinnen und -verlusten sowie unterschiedlicher Behandlung von Rückstellungen in Handels- und Steuerrecht resultieren.

Der Berechnung der latenten Steuern liegt ein effektiver Steuersatz von 31,93% zugrunde (15,83% für die Körperschaftsteuer einschließlich Solidaritätszuschlag und 16,1% für die Gewerbesteuer), der sich voraussichtlich im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen ergeben wird. Der Steuersatz für die Gewerbesteuer ergibt sich aus dem durchschnittlichen Gewerbesteuerhebesatz von 460% der Stadt Frankfurt am Main.

Die Aktivierung einer sich ergebenden Aktivüberhangs latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts.

Alle Unternehmen, die mittelbar oder unmittelbar im Mehrheitsbesitz der CJ Corp., Seoul, Südkorea, stehen, werden als verbundene Unternehmen angesehen.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

Angaben zum Anteilsbesitz

CJ BIO RUS, Moskau, Russische Währung Eigenkapital Jahresergebnis
Föderation 2023 2022 2023 2022
Beteiligung RUB (000) 148.715 142.121 6.594 17.664
99,9 % TEUR 1.499 *1 1.879 *2 66 *1 234 *2
CJ Bio Sweeteners Europe SAS, Clermont-Ferrand, Frankreich TEUR -306 -281 -25 -37
Beteiligung 50%

*1 Umrechnungskurs 12/2023 1 RUB = 0,01008 EUR
*2 Umrechnungskurs 12/2022 1 RUB = 0,01322 EUR

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

31.12.2023 31.12.2022
TEUR TEUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 34.334 53.196
davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr (TEUR 0, Vorjahr TEUR 0)
Forderungen gegen Gesellschafter 376 4.899
davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr (TEUR 0, Vorjahr TEUR 0)
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 259 259
davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr (TEUR 0, Vorjahr TEUR 0)
Sonstige Vermögensgegenstände 7.146 6.734
davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr (TEUR 362, Vorjahr TEUR 330)
davon aus Steuern (TEUR 4.125, Vorjahr TEUR 5.173)
42.115 65.089

Im Vorjahr resultierten die höheren Forderungen gegen Gesellschafter aus der Übernahme der Abwertung der Vorräte in Höhe von 4,3 Mio. EUR. Die Forderungen gegen Gesellschafter und gegen verbundene Unternehmen resultieren im Wesentlichen aus Lieferungen und Leistungen.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen mitarbeiterbezogene Rückstellungen, Rückstellungen für ausstehende Rechnungen sowie Rückstellungen für Jahresabschlussprüfungs- und Steuerberatungsaufwendungen.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter und gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren wie im Vorjahr in voller Höhe aus Lieferungen und Leistungen.

Verbindlichkeitenspiegel in TEUR

31.12.2023 31.12.2022
Restlaufzeit gesamt Restlaufzeit gesamt
Art der Verbindlichkeit bis 1 Jahr über 1 Jahr über 5 Jahre bis 1 Jahr über 1 Jahr über 5 Jahre
1 Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 16.6001) 0 0 16.600 80.3271) 0 0 80.327
2 Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.615 0 0 1.615 1.117 0 0 1.117
3 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.961 0 0 1.961 3.956 0 0 3.956
4 Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter 42.012 0 0 42.012 45.055 0 0 45.055
5 Verbindlichkeiten gegenüber Verbundenen Unternehmen 14.434 0 0 14.434 10.761 0 0 10.761
6 Sonstige Verbindlichkeiten 1.130 0 0 1.130 2.378 0 0 2.378
- davon aus Steuern 0 0 0 0 0 0 0 0
77.752 0 0 77.752 143.594 0 0 143.594

zu 1) Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Garantien der Muttergesellschaft besichert. Die zum Stichtag bei mehreren Banken bestehenden und von der Muttergesellschaft durch Garantien besicherten Kreditlinien in Höhe von insgesamt 85,0 Mio. EUR wurden im Zeitraum Februar bis April 2024 mit einer Laufzeit bis Februar bis April 2025 erneuert, welche unverändert gegenüber verschiedenen Banken durch Garantien der Muttergesellschaft besichert sind.

zu 4 und 5) Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern sowie gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren ausschließlich aus Lieferungen und Leistungen.

Haftungsverhältnisse

Zum Bilanzstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse gemäß §§ 251 und 268 Abs. 7 HGB.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Am 31. Dezember 2023 hatte die Gesellschaft folgende Miet- und Leasingverträge abgeschlossen:

Gesamtmiete
TEUR
Geschäftsräume 5.766
Kraftfahrzeuge 258
Büro-Systeme und sonstige 75
6.099

Die Mietzahlungen verteilen sich vertragsgemäß auf folgende Jahre:

TEUR
2024 1.601
2025 985
2026 und später 3.513
6.099

Die Mietverträge betreffen im Wesentlichen die angemieteten Büroräume sowie dazugehörigen Parkplätze in Frankfurt am Main, die Räumlichkeiten für die Betriebstätte in Warschau, Polen und das Büro in Wageningen, Niederlande, sowie Miete für die Warenhäuser in Großbritannien und den Niederlanden. Die Leasingverträge betreffen hauptsächlich den Fuhrpark und bestimmte Büro- und Geschäftsausstattungen (u.a. Drucker und Kaffeemaschinen). In allen Fällen handelt es sich um sog. Operating-Lease-Verträge, die zu keiner Bilanzierung der Objekte bei der Gesellschaft führen. Der Vorteil dieser Verträge liegt in der geringeren Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb und im Wegfall des Verwertungsrisikos. Risiken könnten sich aus der Vertragslaufzeit ergeben, sofern die Objekte nicht mehr vollständig genutzt werden könnten, wofür es derzeit keine Anzeichen gibt.

Außerbilanzielle Geschäfte

Mit Wirkung zum 1. Dezember 2022 wurde ein Factoring-Vertrag mit einer in Deutschland ansässigen Bank mit einer Laufzeit bis zum 30. November 2024 geschlossen. Ferner wurde am 20. Dezember 2023 ein weiterer Vertrag mit einem Forderungsankäufer mit einer Laufzeit bis zum 31. Dezember 2025 unterzeichnet. In beiden Fällen wird die Delkrederehaftung für jede angekaufte Forderung übernommen und betrifft namentlich benannte Abnehmer der Gesellschaft. Ebenso kommt in beiden Verträgen das stille Factoring-Verfahren zum Einsatz und sowohl die Factoring Gebühren als auch die Verzinsung sind marktüblich und an den EURIBOR gebunden. Zum Bilanzstichtag hat die Gesellschaft insgesamt 21,1 Mio. EUR an Forderungen im Rahmen des Factorings veräußert, die von den ausgewiesenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Abzug gebracht sind.

Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen

Gemäß § 285 Nr. 21 Teilsatz 3 HGB wurden die Geschäfte zu sachgerechten Kategorien zusammengefasst. Die Gesellschaft hat mit den verbundenen Unternehmen im Geschäftsjahr Verkaufskommissionserlöse in Höhe von TEUR 3.083 erwirtschaftet und Waren in Höhe von TEUR 328.829 gekauft. Zudem wurden IT- und Transportdienstleistungen in Höhe von TEUR 998 in Anspruch genommen, Futter- und Nahrungsmittelzusätze in Höhe von TEUR 140 an verbundene Unternehmen verkauft und sonstige Dienstleistungen in Höhe von TEUR 1.017 erbracht. Die Geschäfte kamen zu marktüblichen Bedingungen zustande.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse verteilen sich auf folgende Erzeugnisse:

2023 2022
TEUR TEUR
Futtermittelzusätze 381.088 470.669
Nahrungsmittelzusätze 40.970 52.872
Sonstige Zusätze 0 446
Provisionserlöse 3.083 4.990
Sonstige Erlöse 1.016 870
426.157 529.847

Geographisch teilen sich die Umsätze wie folgt auf:

2023 2022
TEUR TEUR
Inland 58.417 78.552
EU-Länder 285.350 344.229
Nicht EU-Länder 82.390 107.066
426.157 529.847

Periodenfremde Erträge und Aufwendungen

Im Geschäftsjahr 2023 weist das Unternehmen in den sonstigen betrieblichen Erträgen periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 271 aus der Auflösung von Einzelwertberichtigungen aus.

Sonstige Angaben

Abschlussprüferhonorar

Durch den Abschlussprüfer werden für das Geschäftsjahr Gesamthonorare ausschließlich für die Abschlussprüfung in Höhe von TEUR 103,5 berechnet.

Geschäftsführung

Der Geschäftsführung der Gesellschaft gehörten im Geschäftsjahr an:

Jae Yoon Kim, Kaufmännischer Geschäftsführer (Feed & Food Additives), Frankfurt am Main

(bis 19.07.2023)

Hyung Suk Lee, Kaufmännischer Geschäftsführer (Feed & Food Additives), Frankfurt am Main

(ab 19.07.2023)

Die Gesellschaft wird durch den Geschäftsführer einzeln vertreten.

Er ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Auf die Angabe des Geschäftsführerbezugs wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres 2023 beschäftigten Mitarbeiter betrug 118 Angestellte (Vorjahr 115 Angestellte). Davon:

Vertrieb: 77
Technisches Center und Marketing: 10
Rechnungswesen/Administration: 31

Beteiligungsverhältnisse

Geschäftsanteil des Mutterunternehmens

EUR %
CJ CheilJedang Corp., Seoul, Südkorea 102.258,38 100
(200.000,00 DM)

Konzernabschluss

Aufgrund der untergeordneten Bedeutung der Tochtergesellschaften für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wurde auf die Aufstellung eines Konzernabschlusses in Anwendung des § 296 Abs. 2 HGB verzichtet.

Das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den größten und zugleich kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, ist die CJ Corp., Seoul, Südkorea. Der Konzernabschluss ist in den Geschäftsräumen der Muttergesellschaft einsehbar.

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss von TEUR 9.144 sowie den Gewinnvortrag in Höhe von TEUR 36.437 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Frankfurt am Main, 14. Oktober 2024

Hyung Suk Lee, Geschäftsführer

ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS IM GESCHÄFTSJAHR 2023

ANSCHAFFUNGSKOSTEN
1.1.2023 Zugänge Abgänge/ Umbuchungen 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 36.516,40 0,00 0,00 36.516,40
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 36.516,40 0,00 0,00 36.516,40
MATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE (Sachanlagen)
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.007.054,62 19.210,48 6.941,28 1.019.323,82
Summe Sachanlagen 1.007.054,62 19.210,48 6.941,28 1.019.323,82
FINANZANLAGEN
Anteile an verbundenen Unternehmen 98.309,82 0,00 0,00 98.309,82
Summe Finanzanlagen 98.309,82 0,00 0,00 98.309,82
Summe Anlagevermögen 1.141.880,84 19.210,48 6.941,28 1.154.150,04
AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN
1.1.2023 Zugänge Abgänge/ Umbuchungen 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 25.777,70 7.293,28 0,00 33.070,98
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 25.777,70 7.293,28 0,00 33.070,98
MATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE (Sachanlagen)
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 372.529,20 111.993,79 6.941,28 477.581,71
Summe Sachanlagen 372.529,20 111.993,79 6.941,28 477.581,71
FINANZANLAGEN
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 398.306,90 119.287,07 6.941,28 510.652,69
NETTOBUCHWERTE
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.445,42 10.738,70
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 3.445,42 10.738,70
MATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE (Sachanlagen)
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 541.742,11 634.525,42
Summe Sachanlagen 541.742,11 634.525,42
FINANZANLAGEN
Anteile an verbundenen Unternehmen 98.309,82 98.309,82
Summe Finanzanlagen 98.309,82 98.309,82
Summe Anlagevermögen 643.497,35 743.573,94

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Grundlagen des Unternehmens

Die CJ Europe GmbH ("CJE" oder "die Gesellschaft") ist eine inländische Tochtergesellschaft der 1953 gegründeten Muttergesellschaft CJ CheilJedang Corp. ("CJCJ") mit Sitz in Seoul, Südkorea. CJCJ ist der alleinige Anteilseigner der CJE, die zum Bio-Geschäftsbereich von CJCJ gehört. Darüber hinaus ist die CJCJ die größte Tochtergesellschaft der CJ Corp ., der obersten Holding- und Muttergesellschaft.

Der Bio-Geschäftsbereich von CJCJ begann mit der Gründung der ersten Anlage im Jahr 1964 und ist tätig auf dem Gebiet der Aminosäuren für Futter- und Nahrungsmittelzusatzstoffe und in umweltfreundlicher Bio-Fermentationstechnologie mit mehreren Produktionsstätten in Indonesien, China, Brasilien, Malaysia und den USA.

CJE, als Vertriebsgesellschaft der CJCJ, handelt hauptsächlich mit Zusatzstoffen für Tiernahrungsmittel (L-Lysin, L-Methionin, L-Threonin, L-Tryptophan, L-Valin usw.) und Nahrungsmittelzusatzstoffen (Monosodiumglutamat-MSG, Nukleotide, L-Arginin usw.). CJE importiert diese Produkte von Schwestergesellschaften in China, Brasilien, Malaysia und Indonesien und verkauft sie an Kunden nicht nur in Europa, sondern auch nach Russland, den GUS-Staaten, dem Mittleren Osten und Afrika. Die Gesellschaft besitzt zwei Zweigniederlassungen, eine in Warschau Polen und die zweite in Amman, Jordanien. Als Vertriebsgesellschaft ist CJE weder in einer eigenen Forschung und Entwicklung (F & E) von Produkten noch in der Produktion tätig.

Mitarbeiter

Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl betrug 118 (Vj. 115). Wie schon im Vorjahr wurden im Jahr 2023 für ausgewählte Positionen neue, qualifizierte Mitarbeiter gezielt eingestellt. Die Personalpolitik ist zukunftsorientiert ausgelegt, um den Bedarf langfristig zu decken.

Die Mitarbeiter werden durch speziell auf die ihnen zugewiesenen Aufgaben und Verantwortlichkeiten zugeschnittenen Maßnahmen geschult. Weitergehende Schulungsangebote werden insbesondere für die Bereiche Mitarbeiterführung, Teambildung und spezielle Fachkenntnisse angeboten. Ferner werden regelmäßige interne Schulungen zu IT-Sicherheit und Compliance-Themen durchgeführt.

Allgemeine wirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen:

Das Geschäftsjahr 2023 war geprägt von erheblichen Turbulenzen, ausgelöst von geopolitischen Konflikten und anhaltenden Auswirkungen der COVID-19 Pandemie. Die genannten Faktoren übten weiterhin einen erheblichen Druck auf den globalen Tierfutter- und Lebensmittelmarkt aus, was zu erhöhter Volatilität und Stockung der Lieferketten führte. Als Reaktion darauf konzentrierte sich die CJ Europe GmbH weiterhin auf Kostenminimierung, Wettbewerbsfähigkeit und nachhaltige Wachstumsstrategien, um sich in der herausfordernden Marktsituation zu positionieren.

Der Markt für Getreide, Futtermittel und Öle in Lebensmittelqualität beruhigte sich im Jahr 2023 wieder, nachdem der Getreide- und Ölpreisindex durch den Ukrainekrieg im Jahr 2022 sein Allzeithoch erreichte (Quelle: https://www.amis-outlook.org/indicators/prices/igc-priceindices). Dennoch befinden sich die Rohstoffpreise für Getreide und Öle, und damit einhergehend auch die Preise für Futtermittel, auf einem hohen Niveau. Dieser Trend trug zu einer Stagnation der Wirtschaft und einem deutlichen Rückgang der Futtermittelproduktion in der EU um 2% im Jahr 2023 bei (Quelle:https://www.feedandadditive.com/fefac-outlook-forcompound-feed-demand-in-2024-remains-uncertain). Trotz dieser gewaltigen Herausforderung konnte sich die Gesellschaft behaupten und ihre Marktposition durch ein vielfältiges Portfolio an Primär- und Spezialprodukten erfolgreich ausbauen und so Marktunsicherheiten entgegenwirken.

Auf dem Aminosäuren Markt wichen die durch die Pandemie verursachten anfänglichen Störungen späteren Herausforderungen. Während die pandemiebedingten Panikkäufe in der Vergangenheit die Preise auf dem Markt der Aminosäuren in die Höhe schnellen ließen, führten Exportlockerungen aus China bei Primärprodukten wie L-Lysine zu einer hohen Produktverfügbarkeit. Dieses Überangebot an Primärprodukten war auch während des ganzen Jahres 2023 zu beobachten, was zu hohen Lagerbeständen und einem weiteren Preisverfall auf dem Absatzmarkt führte. CJ Europe reagierte darauf mit einer Intensivierung der Marketingbemühungen zur Förderung spezieller Aminosäuren, allerdings mit Einschränkungen durch die Abschwächung der Futtermittelproduktion innerhalb der EU. Darüber hinaus prägten strengere EU-Richtlinien zur Reduzierung der Umweltbelastung weiterhin die Marktdynamik, trieben die Nachfrage nach Aminosäuren an und beeinflussten Futtermittelzusammensetzungen. U. a. war ein Treiber für das Wachstum des Futtermittelmarktes die Festlegung der Nitrat-Stickstoffhöchstmenge, die pro Hektar Land freigesetzt werden darf (Quelle: https://onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1111/1746-692X.12399). Während dies die Futtermittelproduktion in Nordwesteuropa abnehmen lässt, steigt im Gegensatz dazu das Niveau der Futtermittelproduktion in Ost- und Südeuropa weiter an (Quelle: https://ewnutrition.com/fefac-quick-overview-of-2023-eu-compound-feed-production).

Nach den Umbrüchen der Vorjahre erlebte die Logistiklandschaft im Jahr 2023 einen Wandel in Richtung Resilienz. Die Seefrachten stabilisierten sich nach den chaotischen Bedingungen im Jahr 2022 und verzeichneten einen deutlichen Rückgang (Quelle: https://macrovar.com /commodities/shanghai-containerized-freight-index-scfi/). Anhaltende Herausforderungen wie hohe Inflationsraten und geringere Verbraucherausgaben beeinträchtigten jedoch weiterhin den globalen Handel und die Lieferkettenabläufe.

Als Reaktion auf diese Herausforderungen passte CJ Europe seine Logistikstrategie im Hinblick auf seine Containerimporte weiter an. Zum einen hat CJE aufgrund der per Massenversand eingeführten hohe Bestände aus 2022 das Importvolumen aus Asien für den europäischen Markt reduziert. Zum anderen wurde mit der strategischen Entscheidung, die Importe im Rotterdamer Hafen zu konzentrieren, die Grundlage für effiziente Schifffahrtsdienste und kürzere Vorlaufzeiten gelegt, um flexibler auf die Marktdynamik reagieren zu können. Durch die Nutzung ihrer robusten und globalen Lieferkettennetzwerke blieb CJ Europe in der Lage, die Beschaffung und den Vertrieb flexibel zu gestalten und so die mit unsicheren Marktbedingungen verbundenen Risiken zu mindern.

Bezüglich des größten Zielmarkts für Sojaproteinkonzentrate verzeichneten Europas gesamte Aquafutterproduktion im Jahr 2023 einen deutlichen Rückgang von 3% im Vergleich zum Vorjahr (Quelle: https://www.alltech.com/sites/default/files/2024-04/2024%20Alltech%20Agri- Food%20Outlook.pdf). Die Aquakulturindustrie im südlichen Mittelmeerraum (weltweit wichtigster geografischer Standort der Aquakulturproduktion im Zusammenhang mit Wolfsbarsch und Goldbrasse) stand im Jahr 2023 vor großen Herausforderungen im Zusammenhang mit negativen Margen aufgrund höherer Produktionskosten und niedriger Preise (Quelle: https://www.fao.org/3/cc9244en/cc9244en.pdf).

Ferner trug eine Fischmehlknappheit und die hohen Preise auf dem Weltmarkt im Jahr 2023 dazu bei, alternative, proteinreiche Rohstoffe wie Sojaproteinkonzentrat verstärkt einzusetzen. (Quelle: https://feedplanetmagazine.com/blog/global-fishmeal-and-fish-oil-produktion-dipdue-to-el-nino-3858).

CJE gelang es dennoch angesichts der genannten schwierigen Marktbedingungen den Umsatz von Sojaproteinkonzentrate aufgrund intensiven technischen Marketings auf Basis innovativer Lösungen im Hinblick auf die ESG-konformen Ziele unserer Kunden wesentlich zu erhöhen.

Wie in anderen Branchen war auch die gesamte Geschäftsentwicklung im Lebensmittelbereich von der globalen Inflationsperiode "infiziert". Die Gesellschaft hat am Markt beobachtet, dass innovationsgetriebene Projekte seitens der Lebensmittelindustrie vorübergehend zugunsten von Harmonisierungs- und Komplexitätsreduzierungsbemühungen unterbrochen wurden. Die Gesellschaft hat aus Kundengesprächen wahrgenommen, dass Aromenhersteller, Gewürzmischer und Lösungsanbieter im Allgemeinen ihre Verkaufsstrategien änderten und sogenannte "Kostensenkungs-" oder "Ertragsverbesserungs-Tools" einführten, um Endproduzenten erschwingliche, aber schmackhafte Produkte anbieten zu können.

Generell wächst nach wie vor die Nachfrage nach pflanzlichen Lebensmitteln und alternativen Proteinen stetig an. Dieser Trend wird durch gesundheitliche Bedenken, ökologische Nachhaltigkeit und ethische Überlegungen vorangetrieben. Unternehmen, die pflanzliche Fleischersatzprodukte, Milchalternativen und andere pflanzliche Produkte anbieten, verzeichnen ein deutliches Wachstum (Quelle: https://www.bloomberg.com/company/press/plantbased-foods-market-to-hit-162-billion-in-next-decade-projects-bloomberg-intelligence/). Wir sind der Auffassung, dass wir mit den auf Fermentation basierenden natürlichen und veganen Geschmacks- und Ernährungslösungen von CJ dazu beitragen können dieses Wachstum zu unterstützen.

Für die polnische Niederlassung verlief das Jahr 2023 aufgrund vorteilhaften Marktaussichten erfolgreich insbesondere aufgrund der bisherigen Bemühungen mit Spezialaminosäuren wie L-Valin, L-Arginin L-Isoleucin und L-Tryptophan. Aufgrund des niedrigen Rohproteintrends und unserer technischen Marketingaktivitäten begannen unsere Kunden, vermehrt essenzielle Aminosäuren zu verwenden, was sich positiv auf unsere Umsatzentwicklung auswirkte.

Im Rahmen unserer technischen Marketingaktivitäten führten wir bei unseren Kunden spezielle eintägige Schulungen durch, in denen wir die Vorteilhaftigkeit von höheren Beimischungen unserer Produkte in den Futtermittelrezepturen darlegten.

Im Jahr 2023 war Polen immer noch der größte Futtermittelproduzent in Mittel- und Osteuropa und produzierte im ersten Halbjahr 1,6 Millionen Tonnen Geflügel, das sind 7 % mehr als im Vorjahr. Es wird erwartet, dass sich der positive Trend fortsetzt (Quelle:

https://www.poultryworld.net/the-industrymarkets/market-trends-analysis-theindustrymarkets-2/poland-remains-largest-poultry-producer-in-the-eu/).

Im Geschäftsjahr 2023 gab es folgende Entwicklungen mit wesentlichen Auswirkungen oder großer Bedeutung für unser Geschäft:

1.)

Eine hohe Produktverfügbarkeit am Markt hinsichtlich des Massenproduktes L-Lysin mit einhergehenden sinkenden Absatzpreisen aufgrund starker Marktpenetration von Mitwettbewerbern

2.)

Abbau von in Vorjahren aufgrund von Massentransporten bedingten hohen Lagerbeständen von in großem Umfang verkauften Aminosäuren

3.)

Fokussierung auf Spezialaminosäuren als kompetenter Anbieter innovativer Lösungen im Futtermittelmarkt

Wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren für die Unternehmenssteuerung sind Umsatzerlöse, Rohertrag, Marge und Jahresüberschuss.

Ertragslage

Die Gesamtumsätze sanken um 19,6% von 529,8 Mio. EUR im Jahr 2022 auf 426,2 Mio. EUR im Jahr 2023. Der Umsatzrückgang i.H.v. 103,6 Mio. EUR ist auf wesentliche Verringerungen der Absatzmengen aus dem Bereich der Futtermittelzusatzstoffe und auch der Nahrungsmittelzusätze zurückzuführen.

Der Anteil der Futtermittelzusatzstoffe am Gesamtumsatz erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 0,6% auf 89,4% (Vorjahr 88,8%), wogegen sich der Anteil der Nahrungsmittelzusätze leicht um 0,4% auf 9,6% verminderte. Die Erlöse aus erhaltenen Provisionen sind mit 0,7% am Gesamtumsatz ebenfalls leicht gesunken (Vorjahr 0,9%).

Beim Massenprodukt L-Lysin war während des Geschäftsjahres weiterhin aufgrund eines Überangebots durch Exporte aus China ein Rückgang der am Markt erzielbaren Verkaufspreise zu beobachten. Zusammen mit einem Rückgang der verkauften Mengen von 27,8% verminderte sich der Anteil am Gesamtumsatz von L-Lysin auf 33% (Vorjahr 47,2%).

Ähnlich entwickelte sich die Situation bei L-Methionin, dessen Anteil am Gesamtumsatz sich zum einen aus einer Verminderung der Absatzmenge um 30,7% und zum anderen aufgrund gesunkener durchschnittlicher Verkaufspreise während des Jahres auf 6,4% (Vorjahr 10,4%) verminderte.

Im Jahr 2023 konzentrierte sich die Gesellschaft zunehmend im Bereich der Futtermittelzusatzstoffe auf hochwertigere Produkte wie L-Arginin, L-Isoleucin und L-Tryptophan, um dem starken Käufermarkt im Bereich der Massenprodukte entgegenzuwirken.

Die Umsätze mit L-Tryptophan entwickelten sich positiv mit einem Anstieg von 35,1% gegenüber dem Vorjahr. Ursächlich war hier eine erhöhte Absatzmenge um 23,6% bei einer gleichzeitigen Erhöhung der durchschnittlichen erzielbaren Verkaufspreise um 9,4%. Den kräftigsten Umsatzanstieg verzeichnete L-Isoleucin mit einer Steigerung von 116,4%, durch eine Zunahme der Absatzmenge um 113,0% und einem Anteil am Gesamtumsatz von nun 8,5% (2022: 3,1%). Ähnlich war die Entwicklung bei L-Arginin aus dem Bereich der Futtermittelzusätze zu beobachten, dessen Anteil sich um 3,4%-Punkte auf 8,8% vom Gesamtumsatz erhöhte mit einer Steigerung des Absatzvolumens von 3.351 MT.

Auch im Bereich der Nahrungsmittelzusätze war ein deutlicher Umsatzrückgang aufgrund einer verringerten Marktnachfrage zu beobachten, welche sich schließlich in einer Abnahme des Absatzvolumens um 25,3% niederschlug.

Ein Rückgang des Umsatzvolumens war bei dem natürlichen Geschmacksverstärker TasteNrich zu verzeichnen, dessen Anteil am Gesamtumsatz sich auf 2,9% (2022: 3,7%) verminderte. Demgegenüber konnte der Umsatz mit MSG um 25,5% bei steigenden Verkaufspreisen erhöht werden.

Bei L-Arginin als Nahrungsergänzungs-, Sporternährungs- und Fleischbeimischungsmittel war ein Umsatzrückgang von 21% durch ein um 282 MT vermindertes Absatzvolumen zu beobachten. Dagegen hat sich L-Cystein als schwefelhaltige Aminosäure mit einer Umsatzsteigerung von 39,9% positiv aufgrund eines Anstiegs des Absatzvolumens um 25,7% sowie eine Zunahme des Verkaufspreises um 11,4% im Vergleich zum Vorjahr entwickelt.

Schließlich war auch bei den Nukleotiden IMP, GMP und I+G eine Verminderung der Umsätze von 9,6% aufgrund einer verhaltenen Marktnachfrage festzustellen.

Die Aufwendungen für bezogene Waren verringerten sich im Geschäftsjahr 2023 aufgrund des generell verminderten Absatzvolumens um 109,5 Mio. EUR auf insgesamt 380,4 Mio. EUR. Die Rohertragsmarge (als Differenz zwischen den Umsatzerlösen und Materialaufwand im Verhältnis zum Umsatz) stieg um 3,2%-Punkte auf insgesamt 10,7% und lag damit leicht über der Vorjahresprognose. Gleichlautend zum Anstieg der Rohertragsmarge verbesserte sich die Materialaufwandsquote von 92,5% im Vorjahr auf 89,3% im Jahr 2023 aufgrund fallender Rohstoffpreise und dadurch niedrigeren Einkaufspreisen und verminderten Seefrachtraten.

Trotz einer leichten Erhöhung der Mitarbeiterzahl von 2,6% konnten die Personalaufwendungen im Geschäftsjahr aufgrund von Einsparungen leicht vermindert werden. Die Personalaufwandsquote (Personalaufwand im Verhältnis zu den Umsatzerlösen) erhöhte sich leicht um 0,4%-Punkte gegenüber dem Vorjahr auf 2,4%.

Durch den Rückgang der Umsatzerlöse reduzierten sich die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 4,4 Mio. EUR auf 21,1 Mio. EUR im Wesentlichen aufgrund einer Verringerung der Transport- und Lagerkosten auf 14,0 Mio. EUR (Vorjahr: 16,6 Mio. EUR) sowie Marketingaktivitäten auf 0,1 Mio. EUR (Vorjahr: 0,2 Mio. EUR) und der Aufwendungen für Währungsumrechnungen aus der regulären Geschäftstätigkeit von 1,4 Mio. EUR (Vorjahr: 2,6 Mio. EUR). Demgegenüber stiegen die Mietaufwendungen leicht auf 1,1 Mio. EUR (Vorjahr: 0,9 Mio. EUR) an.

Im Geschäftsjahr 2023 sind Gewinne aus der Währungsumrechnung i. H. v. 1,2 Mio. EUR (Vorjahr: 2,4 Mio. EUR) entstanden, die die Gesellschaft unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausweist.

Aufgrund der gegenüber dem Vorjahr während des Geschäftsjahrs höheren in Anspruch genommenen Kreditlinien und einem erhöhtem Zinsniveau sind die Zinsaufwendungen im Geschäftsjahr um 2,0 Mio. EUR angestiegen.

Vermögens- und Finanzlage

Zum Bilanzstichtag hat sich die Bilanzsumme um 30,7% auf 130,8 Mio. EUR (Vorjahr: 188,8 Mio. EUR) vermindert. Veränderungen auf der Aktivseite der Bilanz sind hauptsächlich auf einen Rückgang der Vorräte um 37,3 Mio. EUR aufgrund des Abverkaufs der im Vorjahr bilanzierten hohen Bestände von L-Lysin und L-Methionin, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen hauptsächlich aufgrund eines Forderungsverkaufs um 18,9 Mio. EUR und der Forderungen gegen Gesellschafter um 4,5 Mio. EUR zurückzuführen. Dagegen haben sich die Guthaben bei Kreditinstituten durch den stichtagsnahen Forderungsverkauf um 2,5 Mio. EUR erhöht.

Die Passivseite der Bilanz zeigt eine Abnahme der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um 63,7 Mio. EUR durch die Rückzahlung von aufgenommenen Darlehen sowie eine Abnahme der Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter um 3,0 Mio. EUR und der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 2,0 Mio. EUR. Dagegen haben sich die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um 3,7 Mio. EUR aufgrund von höheren Wareneinkäufen im Vergleich zum Vorjahr erhöht.

Aufgrund der schlechten Marktbedingungen hatte CJE Ende 2022 eine Abwertung auf Vorräte gebucht, war jedoch in der Lage die betroffenen Produkte zu besseren Konditionen zu verkaufen, was einen positiven Einfluss auf das Ergebnis hatte. Insgesamt stieg der Jahresüberschuss gegenüber dem Vorjahr um 5,6 Mio. EUR auf 9,1 Mio. EUR (Vorjahr: 3,5 Mio. EUR) und erhöhte damit das zum Bilanzstichtag ausgewiesene Eigenkapital der Gesellschaft auf 45,7 Mio. EUR (Vorjahr: 36,5 Mio. EUR). Die Verminderung der kurzfristigen Verbindlichkeiten führte zu einem Anstieg der Eigenkapitalquote auf 34,9% (Vorjahr: 19,4%).

Der operative Cashflow wies zum Bilanzstichtag einen hohen positiven Saldo vor allem aus der Abnahme der Vorräte um 37,3 Mio. EUR (Vorjahr: Zunahme -3,5 Mio. EUR) und der Forderungen und Sonstigen Vermögensgegenstände um 23,0 Mio. EUR (Vorjahr: 3,1 Mio. EUR) aus, der nur zu einem geringen Teil mit einer Abnahme der Verbindlichkeiten um 2,1 Mio. EUR (Vorjahr: 41,6 Mio. EUR) und Rückstellung um 1,3 Mio. (Vorjahr: Zunahme 2,2 Mio. EUR) vermindert wurde.

Der positive operative Cashflow von 66,3 Mio. EUR (Vorjahr: -36,4 Mio. EUR) und der negative Cashflow aus der Investitionsstätigkeit von 0,02 Mio. EUR wurden durch einen negativen Cashflow aus Finanzierungstätigkeit, resultierend aus der Verminderung von Bankdarlehen um 63,7 Mio. EUR, vermindert, was letztlich zu einem Zahlungsmittelbestand von insgesamt 3,0 Mio. EUR zum Bilanzstichtag führte.

Aufgrund den Marktbedingungen sowie dem Nachfrageverhalten und den Entwicklungen bezüglich des Ukraine-Krieges erwartete das Unternehmen einen Umsatzrückgang im niedrigen zweistelligen Prozentbereich mit einer Rohertragsmarge zwischen 7% und 10%. Im Geschäftsjahr 2023 sind diese Erwartungen mit einem Umsatzrückgang von 19,6% und mit einer am oberen Bereich liegenden Rohertragsmarge von 10,7% eingetroffen. Die im Vorjahr getroffene Prognose hinsichtlich des Jahresüberschusses bezüglich einer der Umsatzentwicklung ähnlichen Verminderung des Jahresergebnisses wurde mit einem Jahresüberschuss von 9,1 Mio. EUR (Vorjahr 3,5 Mio. EUR) jedoch deutlich übertroffen. Zu diesem positiven Ergebnis trugen wesentlich Einsparungen in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen und eine Verbesserung der Rohertragsmarge von 7,5% auf 10,7% aufgrund gesunkener Einkaufspreise und im Vergleich zu Ende 2022 verbesserten Verkaufskonditionen bei.

Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung

Das aktive und transparente Risikomanagement ist ein wesentlicher Bestandteil der Unternehmensführung. In regelmäßigen Besprechungen innerhalb des Unternehmens werden die möglichen Risiken zusammen mit der Geschäftsführung identifiziert, beurteilt und kontrolliert, um geeignete Gegenmaßnahmen zu deren Abwendung oder Minimierung zu ergreifen. Außerdem ist die Gesellschaft durch ein regelmäßiges Reporting und Soll-Ist- Vergleiche fest in das Konzern-Risikomanagementsystem eingebunden.

In Europa dauern die Bestrebungen, die negativen Auswirkungen der Tierhaltung auf die Umwelt durch die Senkung des Rohproteingehalts in Tierfutter zu verringern - was letztlich zu einer geringeren Stickstoffausscheidung führt - weiterhin an. Mit der Nitratrichtlinie will die EU alle Mitgliedstaaten verpflichten, die Wasserqualität in Europa zu schützen und Nitrat aus landwirtschaftlichen Quellen, welches zur Grund- und Oberflächengewässerverschmutzung beiträgt, zu vermindern (Quelle: https://environment.ec.europa.eu/topics/water/nitrates en? prefLang=de).

In Deutschland sind deshalb Grenzwerte für die Freisetzung von Stickstoffen pro Hektar Land erlassen worden, wogegen in anderen EU-Ländern, wie den Niederlanden und Belgien, länderspezifisch das maximal zulässige Rohproteingehalt in Futtermitteln vorgegeben wurde.

Wie schon in Vorjahren gehen Futtermittelhersteller zunehmend dazu über, Getreide und Sojaschrot durch alternative Proteinquellen wie Aminosäuren zu ersetzen, was zu einem Wachstum des Marktes für Futtermittelzusatzstoffe führt. Mit seinem Produktportfolio von Aminosäuren ist CJE der Auffassung, die sich bietende Chance erfolgreich wahrnehmen zu können und ein zuverlässiger Lieferant für unsere Kunden zu sein. Dabei sehen wir aufgrund der Zunahme der Anzahl der Tiere und der höheren Futtermittelproduktion in Ost- und Südeuropa mehr Absatzchance als in Nord- und Westeuropa mit tendenziell sinkenden Tierbeständen aufgrund der Notwendigkeit den Viehbestand angesichts von Umweltbedenken zu reduzieren. Die Niederlande und Belgien haben dies bereits mit spezifischen Übernahmeprogrammen angekündigt, um den Viehbestand in ihren Ländern zu verringern (Quelle: https://onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1111/1746-692X.12399).

Die Nachfrage nach pflanzlichen Lebensmitteln und alternativen Proteinen wächst stetig. Dieser Trend wird durch gesundheitliche Bedenken, ökologische Nachhaltigkeit und ethische Überlegungen vorangetrieben. Unternehmen, die pflanzliche Fleischersatzprodukte, Milchalternativen und andere pflanzliche Produkte anbieten, verzeichnen ein deutliches Wachstum. Bezüglich dieser Entwicklung sieht die Gesellschaft mit den auf Fermentation basierenden natürlichen und veganen Geschmacks- und Ernährungslösungen von CJE für sich eine wesentliche Chance, erfolgreich an diesen Markttrend zu partizipieren und das eigene Wachstum voranzutreiben.

Ein wesentliches Risiko sehen wir in der hohen Produktverfügbarkeit, für die mit hohem Transaktionsvolumen verkauften, Aminosäuren wie L-Lysin und L-Methionin und dem damit verbundenen starken Wettbewerb auf dem Markt mit zunehmendem Druck auf die erzielbaren Verkaufspreise. Gute Entwicklungsmöglichkeiten erwarten wir bei anderen Aminosäuren wie L-Tryptophan, L-Valin, L-Arginin, L-Histidin aufgrund des oben beschriebenen Trends zur Verminderung von Rohprotein in den Futtermittelmischungen und höheren technologischen Markteintrittsbarrieren.

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen im Ukraine-Krieg ist weiterhin mit strengen und weitreichenden (Wirtschafts-)Sanktionen gegen Russland zu rechnen und wir erwarten, dass unser Geschäft in Russland und der Ukraine auf ähnlich niedrigem Niveau verbleibt. Dennoch konnte im Jahr 2023 ein leichter Umsatzanstieg mit Russland auf 1,2% (Vorjahr 0,5%) und mit der Ukraine auf 1,0% (Vorjahr: 0,4%) des Gesamtumsatzes verzeichnet werden. CJE wird in diesen Regionen sein operatives Geschäft nur in mit Kunden vereinbarten angemessene Zahlungsmethoden und Transportwegen auf der Grundlage der aktuellen EU-Vorschriften aufrechterhalten.

Dem potenziellen Ausfallrisiko von Forderungen begegnet das Unternehmen durch die Prüfung neuer Kunden über Kreditagenturen. Neukunden mit schlechter Bonität werden vor Auslieferung nur gegen Vorauszahlung beliefert. Um ein mögliches Kreditrisiko abzudecken, werden in der Regel Forderungen der Kunden innerhalb individueller Kreditlimits verwaltet, die mit gewerblichen Handelsversicherungen vereinbart wurden. Der Kaufvertrag wird bis zu dem durch den Versicherungsschutz abgedeckten Betrag vereinbart, damit unsere Forderungen weitestgehend versichert und das Risiko des Zahlungsausfalls minimiert werden können. Das Unternehmen prüft und bewertet außerdem sorgfältig die wirtschaftliche Lage von Verkaufsregionen, um zusätzliche wirtschaftliche und politische Risiken zu vermeiden.

Die Gesellschaft führt ihre Transaktionen hauptsächlich in drei Währungen (EUR, USD, GBP) durch, wodurch ein Fremdwährungsrisiko besteht. Die Schwankungen zwischen den verschiedenen Währungen können sich sowohl positiv als auch negativ auf die Ertragslage des Unternehmens auswirken. Wechselkursgewinne und -verluste wirken sich aufgrund des volatilen Euro auf Lieferverträge in Fremdwährung (hauptsächlich USD und GBP) aus. Obwohl die Gesellschaft nicht mit Währungsabsicherungen operiert, wird das Währungsrisiko als gering eingeschätzt.

Die Finanzierung der Gesellschaft ist weitgehend durch die Einbeziehung in die CJ-Gruppe garantiert. CJE erhält Kredite von Banken zur Finanzierung ihrer Geschäftstätigkeit. Diese in Anspruch genommenen Bankkredite in Höhe von 16,6 Mio. EUR sind durch Garantien des Anteilseigners CJCJ besichert. Der Zinssatz aller Bankdarlehen ist variabel, so dass die Gesellschaft dem Marktrisiko eines Anstiegs des Basiszinssatzes ausgesetzt ist. Die zum Stichtag bei mehreren Banken bestehenden und von der Muttergesellschaft durch Garantien besicherten Kreditlinien in Höhe von insgesamt 90,0 Mio. EUR wurden in den Monaten Februar bis April 2024 mit einer Laufzeit von einem Jahr auf 85,0 Mio. EUR vermindert, welche unverändert gegenüber verschiedenen Banken durch Garantien der Muttergesellschaft besichert sind.

Die im Vorjahr teilweise noch bestehenden Maßnahmen für die Sicherheit der Mitarbeiter im Hinblick auf die COVID-19-Pandemie wurden aufgrund des Pandemieverlaufs weitestgehend aufgehoben. Die Gesellschaft bietet weiterhin ihren Mitarbeitern die Möglichkeit von Home- Office in begrenztem Umfang an.

Insgesamt werden derzeit keine bestandsgefährdenden Risiken für die CJE gesehen.

Hinsichtlich des Nachtragsberichts verweisen wir auf unseren Anhang.

Prognosebericht

Im Jahr 2023 hat es in Europa einen Rückgang der Futtermittelproduktion um 2% gegenüber dem Jahr 2022 gegeben, welcher mit verschiedenen Faktoren wie dem Klimawandel, politischen und marktbedingten Krisenbewältigungszwängen und einer höheren Nachfrage nach nachhaltiger Futtermittelmischproduktion aufgrund von regulatorischen Überlegungen, zusammenhängt. Dabei ist, wie schon im Vorjahr, ein erheblicher Rückgang der Futtermittelproduktion bei Schweinen im Vergleich zu Geflügel aufgrund einer stärkeren Nachfrage nach Geflügelfleisch zu beobachten (Quelle: https://nutrinews.com/en/eu-compound-feedproduction-2023-market-outlook-2024).

Aufgrund dieser vielfältigen Faktoren ist die Prognose der Futtermittelproduktion im Jahr 2024 schwierig einzuschätzen. Wir gehen jedoch von einem leichten Rückgang von 0,6% in der Rinderfleisch-/Futtermittelproduktion für das Jahr 2024 gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum aus. Für die Geflügelfleisch-/Futtermittelproduktion gehen wir von einem geringen Wachstum von 1,6% für 2024 aus (Quelle: https://fefac.eu/newsroom/news/eu-compoundfeed-production-market-forecast-2024/).

Aufgrund der anhaltenden hohen Produktverfügbarkeit verbunden mit einem starken Preisdruck gehen wir für die in großem Umfang vertriebene Aminosäure wie L-Lysin von einer mäßig rückläufigen Umsatzentwicklung aus. Aufgrund des andauernden Trends zur Verminderung von Rohprotein in den Futtermittelmischungen und höheren technologischen Markteintrittsbarrieren sehen wir bei anderen Aminosäuren wie L-Tryptophan, L-Valin, L-Arginin, L-Histidin weiterhin gute Entwicklungsmöglichkeiten.

Bei Proteinrohstoffen wie SPC wird für 2024 eine stabile bis leichte Verbesserung der Nachfrage in der Ferkel- und Geflügelzucht erwartet (Quelle: https://www.feednavigator.com /Article/2023/05/21/Protein-levels-in-US-soybean-meal).

Im Aquafeed-Segment gehen wir von einem gleichlautendem Anstieg der Nachfrage nach Sojaproteinkonzentraten im Verhältnis zur Marktentwicklung aus: in dem größten Zielmarkt für Wolfsbarsch und Seebrasse (wichtigste Aquakulturarten im südlichen Mittelmeerraum) erwarten wir eine Produktionserhöhung um voraussichtlich 3,9% zum Vorjahr mit Schwerpunkt in der Türkei (Quelle: https://weareaquaculture.com/news/aquaculture/finfish-aquacultureproduction-of-the-main-species-to-rebound-in-2024).

Schließlich werden wir aufgrund der intensiven ESG-Aktivitäten unseres Lieferanten im Jahr 2024 voraussichtlich in der Lage sein Sojaproteinkonzentrate mit einer veröffentlichen Ökobilanzstudie am Markt anzubieten, wodurch wir uns in ESG-sensiblen Märkten wie die Aquaindustrie gegenüber anderen Marktteilnehmern voraussichtlich einen Wettbewerbsvorteil verschaffen werden.

Die Lebensmittelindustrie war im Jahr 2023 gekennzeichnet von einem Wandel durch abnehmendes Konsumverhalten aufgrund einer hohen Inflationsrate, worauf Lebensmittelhersteller mit Harmonisierungs- oder Kostensenkungsprojekten reagierten. Marktteilnehmer im Geschmacks- und Ernährungsbereich reagierten darauf mit angepasster Preispolitik und ausreichender Produktverfügbarkeit, was sich in den Absatzzahlen des Geschäftsjahrs 2023 mit gegenüber dem Vorjahr niedrigeren Umsatzerlösen niederschlug.

Für 2024 gehen wir davon aus, dass im Bereich der Lebensmittelzusatzstoffe das Geschäft deutlich wachsen wird, da sich die Gesamtmarktnachfrage erholt und der Markt nach nachhaltigen und natürlichen Produkten verlangt.

Diesem Markttrend folgend haben wir bei unseren auf einer fortschrittlichen Fermentationstechnologie von CJ basierenden Naturprodukten den Nachhaltigkeitsgedanken auch im Bereich der Verpackung durch die Verwendung einer auf Papier basierenden Umhüllung weiterentwickelt. Da die Nachfrage nach deutlich nachhaltigeren und gesünderen Inhaltsstoffen zunimmt, gehen wir schließlich von einer gleichlautenden positiven Umsatzentwicklung im Bereich der Lebensmittelzusatzstoffe aus.

Unter Berücksichtigung dieser Prognose und der jüngsten Aktivitäten und Ergebnisse im zweiten Quartal erwartet das Unternehmen insgesamt einen Umsatz in ähnlicher Höhe zum Jahr 2023 mit einer Rohertragsmarge zwischen 8% und 11%. Ferner gehen wir von einem gegenüber dem Vorjahr leicht reduzierten Jahresüberschuss aus. Bezüglich der Finanzlage der Gesellschaft erwarten wir keine wesentlichen Änderungen.

 

Frankfurt am Main, 14. Oktober 2024

Hyung Suk Lee, Geschäftsführer

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