Stammdaten

Register
Amtsgericht Aachen HRB 8272
Vorher
Baesweiler Folien GmbH
Eingetragen
7.12.2000
Branche
Herstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenHerstellung von Platten, Folien, Schläuchen und Profilen aus Kunststoffen
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist die Herstellung und der Vertrieb von Kunststofffolien aller Art.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Sebastian Braun
seit 15.5.2002
Geschäftsführer
Geschäftsführer
November 1962
seit 15.5.2002
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

34.00% identifiziert66.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

KWK-Braun Vertriebsgesellschaft für Verpackungen mbH
Germany
686.400 €
66.00%
Rodja Friedrich Rittlewski
Merzenich
353.600 €
34.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

KWK Verpackung GmbH (vormals: Baesweiler Folien GmbH)

Baesweiler

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Schwerpunkt der Leistungserbringung ist die Herstellung von Kunststofffolien und Kunststoffbeuteln insbesondere für Abnehmer aus der Lebensmittel- und der Pharmaindustrie.

Grundlagen für die Geschäftsbeziehungen mit diesen Industriezweigen sind hohe nachweisbare Qualitätsstandards. Zum Nachweis eines wirksamen Qualitätsmanagementsystems unterzieht sich die Gesellschaft regelmäßig internen und externen Audits und hat folgende Zertifizierungen (wieder)erlangt:

Prüfungsnorm/ Prüfungsrichtlinie Zertifizierungsstelle Geltungsbereich
ISO 9001:2015 TÜV Rheinland Cert GmbH Qualitätsmanagement Herstellung und Vertrieb von Polyethylenfolien
ISO 14001:2015 TÜV Rheinland Cert GmbH Umweltmanagement Herstellung und Vertrieb von Polyethylenfolien
BRC (Globaler Standard für Verpackungen und Verpackungsmaterialien) TÜV Nord Cert GmbH Herstellung (Blasfolienextrusion, Flexodruck, Konfektionierung) von Folienverpackungen aus Polyethylen für Industrie-, Lebensmittel- und pharmazeutische Anwendungen. Die Gesellschaft hat ihre gesamte Produktion nach BRC zertifizieren lassen und dabei die Klassifizierung AA erreicht.
EG-Verordnung Nr. 1221/2009 EMAS-Umweltmanagementsystem Niederrheinische Industrie- und Handelskammer Duisburg Wesel Kleve zu Duisburg Umweltmanagement nach der EG-Verordnung Nr. 1221/2009 und EN ISO 14001:2015
Prüfungsnorm/ Prüfungsrichtlinie Zertifizierungsstelle Geltungsbereich
Service-Safety-Management SeSaM vgbe Energy PowerTech e.V., Essen Arbeits- und Gesundheitsschutz
Ökostromzertifikat KlimaInvest Green Concepts GmbH Bezug von Ökostrom ausschließlich aus Anlagen erneuerbarer Energien mit den gesetzlich vorgeschriebenen Umweltstandards

Das Geschäftsmodell der Baesweiler Folien GmbH sieht vor, durch Zuverlässigkeit, Flexibilität und Lösungsorientierung langfristige Geschäftsbeziehungen aufzubauen und zu erhalten. Die Gesellschaft betrachtet jeden Kundenauftrag als Projekt und bietet ein speziell auf den Auftrag abgestimmtes Produkt an.

Die Produktion gliedert sich in drei Stufen:

Extrusion: In der Abteilung Extrusion stehen elf moderne Blasfolienanlagen zur Verfügung.

Druck: Auf einer Druckmaschine können im Rasterdruckverfahren Folien mit bis zu sechs Farben gedruckt werden.

Konfektion: In der Konfektion verarbeiten sechs Konfektionsautomaten und ein Rollenschneider die Folien bei Bedarf weiter zu Beuteln in diversen Abmessungen.

Folgende Folien-/ Beutelarten werden produziert:

• Flach-, Schlauch-, Halbschlauch- und Seitenfaltenschlauchfolien

• Automaten- und Schrumpffolien, biaxial und monoaxial schrumpfend

• Bodennaht-, Seitennaht- und Seitenfaltenbeutel

• Beutel, Schrumpfhauben, Zuschnitte

2. Forschung und Entwicklung

Das Thema Nachhaltigkeit gewinnt durch Gesetzgeber und Kunden zunehmend an Relevanz. Unsere Entwicklungsabteilung erforscht die Beimischung und den Einsatz von recyceltem Material bei gleichzeitiger Erhaltung der vom Kunden gewünschten Folieneigenschaften. Oft ist eine dickenreduzierte PE-Folie die sinnvollere Wahl und bietet folgende Vorteile: Ressourcenschonung, CO 2 -Einsparung bei der Produktion und Preisersparnis.

Richtig eingesetzt sind moderne Kunststoffverpackungen in vielen Fällen die nachhaltigste Verpackungslösung. Mit dickenreduzierten Folien über Regenerate bis hin zu verschiedenen Bio-Folientypen bieten sich zahlreiche nachhaltige Verpackungsmöglichkeiten an. Der Begriff "Bio-Folie" ist nicht geschützt. Im Wesentlichen wird zwischen folgenden Bio-Folientypen unterschieden:

1. Biologisch abbaubare Folien, die gemäß EN 13432 kompostierbar sind. Hier gibt es Lösungen aus nachwachsenden und aus fossilen Rohstoffen. Biologisch abbaubar bedeutet, dass die Folie durch natürlich vorkommende Mikroorganismen vollständig abgebaut werden kann. Dabei entstehen Wasser, CO 2 sowie ein kleiner Teil Biomasse.

2. Folien, die ganz oder teilweise aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt werden, deren Grundlage nicht das Erdöl ist, z.B. Zuckerrohr.

Beide Folientypen können von der Baesweiler Folien GmbH produziert werden.

Wir sehen uns als Hersteller von Folienverpackungen in der besonderen Verantwortung, unsere Produktion möglichst nachhaltig zu gestalten. Dass uns das auch gelingt, belegt seit 2005 unser EMAS alljährlich geprüftes Umweltmanagement nach der EG-Verordnung Nr. 1221/2009 und EN ISO 14001:2015. EMAS ist der weltweit höchste Standard für Umweltmanagementsysteme und geht sogar über die Anforderungen der EN ISO 14001:2015 hinaus.

Neben unserer Forschungs- und Entwicklungsarbeit leisten wir einen weiteren wesentlichen Beitrag zur Nachhaltigkeit unserer Produktion durch den 100%igen Einsatz von Ökostrom. Nachweislich beziehen wir Ökostrom, der ausschließlich aus Anlagen erneuerbarer Energien unter Einhaltung der gesetzlich vorgeschriebenen Umweltstandards stammt. Darüber hinaus haben wir im Geschäftsjahr 2023 einen Solarpark errichtet, der genügend Strom produzieren kann, um den Strombedarf von etwa 100 Einfamilienhäusern zu decken.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die wirtschaftlichen Folgen des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine belasten die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland merklich. Die beiden vergangenen Jahre standen im Zeichen des Abwendens einer akuten Energieknappheit sowie der Sicherung von Produktion und Beschäftigung.

Darüber hinaus steht Deutschland aufgrund der Dekarbonisierung und des demografischen Wandels vor großen strukturellen Herausforderungen. Insbesondere die hohen Energiepreise und die mit der hohen Inflation verbundenen Kaufkraftverluste belasten die konjunkturelle Entwicklung. Daneben führen für die hohen Zinsen zur Zurückhaltung bei Investitionen.

Die angespannten gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen belasten auch die Entwicklung der Kunststoffindustrie. Nach einer im Januar 2024 durchgeführten Befragung zählten rückblickend auf das zweite Halbjahr 2023 folgende Faktoren zu den größten Herausforderungen der Kunststoffindustrie (in der Reihenfolge der Gewichtung):

1. Absatzmenge

2. Verkaufspreise

3. Energiekosten

4. Materialkosten

5. Regulatorik.

Etwa 80% der Befragten befürchten auch für das Geschäftsjahr 2024 Nachfrage- und Absatzprobleme und 60% der Befragten sehen in den unter Druck geratenen Verkaufspreisen die zweitgrößte Herausforderung. Der Anteil der Befragten, die in den regulatorischen Vorgaben von Seiten der staatlichen Institutionen zunehmende Herausforderungen sehen, ist von 32% auf 40% gestiegen (Quelle: KI Dialog).

Anlage IV Seite 5

1. Geschäftsverlauf und Lage

Die Baesweiler Folien GmbH produziert bereits seit 1989 Kunststofffolien und Kunststoffbeutel in unserem Werk in Baesweiler.

Schwerpunkt des Geschäftes ist die Herstellung von Kunststofffolien insbesondere für Kunden aus der Lebensmittel- und Pharmaindustrie.

Durch die langjährige Zusammenarbeit mit bedeutenden nationalen und internationalen Lebensmittel- und Pharmakonzernen kennen wir die Anforderungen und Erwartungen dieser Branche an unsere Produkte genau und heben uns vom Wettbewerb durch höchste Produktqualität und Produktsicherheit ab.

Unsere Produktionsleistung stieg bis zum Geschäftsjahr 2021 stetig an. Seit dem Geschäftsjahr 2022 ist unsere Produktionsleistung konjunkturbedingt rückläufig und gegenüber dem bereits schwächeren Geschäftsjahr 2022 noch einmal um ca. 4,3% gesunken.

Unser Ziel eines kontinuierlich positiven Geschäftsverlaufes wurde auch im Geschäftsjahr 2023 erreicht und wir sind mit dem erzielten Betriebsergebnis sehr zufrieden.

Die Vermögenslage der Gesellschaft kann, wie bereits in den Vorjahren, weiterhin als gut bezeichnet werden.

Im Geschäftsjahr 2021 wurden weitergehende interne Kontrollsysteme installiert, die in den Geschäftsjahren 2022 und 2023 deutlich ihre Wirkung zeigten.

Die Kreditlinien wurden aufgrund der erwarteten Steigerungen der Rohstoffpreise beibehalten.

Die Liquiditätsengpässe aus dem Geschäftsjahr 2021 haben sich in den folgenden Geschäftsjahren nicht wiederholt.

Die Ertragslage stellt sich zusammengefasst im Vorjahresvergleich wie folgt dar:

a) Ertragslage

Ergebnisquellen Geschäftsjahr
TEUR
Vorjahr
TEUR
Veränderung
TEUR %
Rohergebnis 9.906,9 8.170,4 1.736,5 21,3
Betriebsergebnis 2.779,3 2.012,0 767,3 38,1
Zinsergebnis -93,4 -33,5 -59,9 -178,8
Steuerergebnis -843,4 -621,7 -221,7 -35,7
Jahresergebnis 1.842,5 1.356,8 485,7 35,8

Das Rohergebnis ist gegenüber dem Vorjahr um 1.736,5 TEUR bzw. um 21,3% auf 9.906,9 TEUR gestiegen.

Das negative Zinsergebnis hat sich proportional zur Finanzierungstätigkeit der Gesellschaft von 33,5 TEUR auf 93,4 TEUR erhöht.

Das negative Steuerergebnis hat sich im Einklang mit dem gestiegenen Jahresergebnis um 221,7 TEUR auf 843,4 TEUR erhöht.

Kennzahlen zur Ertragslage

Geschäftsjahr Wert Vorjahr Wert
Jahresüberschuss 1.842.544,91 1.356.840,78
E (Earnings) 1.842.544,91 1.356.840,78
Jahresüberschuss 1.842.544,91 1.356.840,78
+ Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 835.666,00 615.152,20
EBT (Earnings before taxes) 2.678.210,91 1.971.992,98
Jahresüberschuss 1.842.544,91 1.356.840,78
+ Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 835.666,00 615.152,20
+ Zinsen und ähnliche Aufwendungen 94.351,05 34.590,53
EBIT (Earnings before Interest and Taxes) 2.772.561,96 2.006.583,51
Jahresüberschuss 1.842.544,91 1.356.840,78
+ Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 835.666,00 615.152,20
+ Zinsen und ähnliche Aufwendungen 94.351,05 34.590,53
+ Abschreibungen (auf immaterielle und materielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens) 364.466,19 309.867,70
EBITDA (Earnings before Interest, Taxes , Depreciation and Amortization) 3.137.028,15 2.316.451,21

b) Finanzlage

Das Eigenkapital der Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr um 1.035,0 TEUR auf 7.527,6 TEUR erhöht und macht 64,8% der Bilanzsumme aus.

Die Rückstellungen waren insgesamt um 597,0 TEUR zu erhöhen, hiervon entfallen 585,9 TEUR auf die Steuerrückstellungen.

Die langfristigen Kreditverbindlichkeiten haben sich durch Darlehensaufnahmen in Höhe von 1.500,0 TEUR erhöht und durch planmäßige Tilgungen in Höhe von 154,0 TEUR und durch Sondertilgungen in Höhe von 150,0 TEUR verringert; sie belaufen sich am Bilanzstichtag auf 1.154,5 TEUR. Die kurzfristigen Kreditverbindlichkeiten betragen zum Bilanzstichtag 963,5 TEUR.

Die Lieferantenverbindlichkeiten sanken gegenüber dem vorhergehenden Bilanzstichtag um 943,6 TEUR auf 387,3 TEUR.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände betragen zusammen 2.710,2 TEUR und übersteigen die Rückstellungen, Lieferanten- und sonstigen Verbindlichkeiten von zusammen 1.975,5 TEUR um 734,7 TEUR.

Der Finanzmittelfonds ist gegenüber dem Vorjahr um 881,1 TEUR auf 3.741,7 TEUR gestiegen und macht 32,2% der Bilanzsumme aus.

c) Vermögenslage

Aktiva

Veränderung
Bilanzposten Geschäftsjahr
TEUR
Vorjahr
TEUR
TEUR %
Anlagevermögen 3.899,2 2.477,6 1.421,6 57,4
Vorräte 1.253,1 1.528,5 -275,4 -18,0
Forderungen LuL/ Verbund 2.566,7 2.728,7 -162,0 -5,9
Sonst. Vermögensgegenst. 143,6 89,6 54,0 60,3
Flüssige Mittel 3.741,7 2.860,6 881,1 30,8
Aktive RAP 16,9 14,0 2,9 20,7
Summe Aktiva 11.621,2 9.698,9 1.922,3 19,8

Passiva

Eigenkapital 7.527,6 6.492,6 1.035,0 15,9
Rückstellungen 1.064,5 467,5 597,0 127,7
Kreditverbindlichkeiten 2.118,0 922,00 1.196,0 129,7
Lieferantenverbindlichkeiten 387,4 1.330,9 -943,5 -70,9
Verbund/ sonstige Verbindl. 523,7 485,9 37,8 7,8
Summe Passiva 11.621,2 9.698,9 1.922,3 19,8

Das Gesamtvermögen der Gesellschaft ist gegenüber dem Vorjahr um 1.922,3 TEUR auf 11.621,2 TEUR gestiegen.

Das Anlagevermögen hat sich um Zugänge in Höhe von 1.786,1 TEUR erhöht und um planmäßige Abschreibungen in Höhe von 364,5 TEUR verringert.

Das Eigenkapital macht mit 7.527,6 TEUR 64,8% (Vorjahr 66,9%) der Bilanzsumme aus.

Das Anlagevermögen deckt die langfristigen Verbindlichkeiten.

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten Personalkosten, Prüfungskosten des Jahresabschlusses und Kosten zur Erfüllung der Aufbewahrungspflichten.

2. Finanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Werte

• Produktionsleistung,

• Rohergebnis,

• Betriebsergebnis,

• allgemeine Branchenentwicklung heran:

Die Produktionsleistung ist konjunkturbedingt gegenüber dem Vorjahr um 4,3% gesunken.

Das Rohergebnis ist gegenüber dem Vorjahr um 1.736,5 TEUR bzw. um 21,3% auf 9.906,9 TEUR gestiegen.

Das Betriebsergebnis ist gegenüber dem Vorjahr um 767,3 TEUR bzw. um 38,1% auf 2.779,3 TEUR gestiegen.

Die Geschäftsführung ist mit dem Geschäftsverlauf des Jahres 2023 sehr zufrieden, ohne dabei die zukünftigen Herausforderungen aus den Augen zu verlieren.

Anlässlich der 46. Konjunkturumfrage im Rahmen des KI-Dialoges beklagten mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen eine negative Dynamik ihres Geschäftes im Verlauf des Geschäftsjahres 2023.

Unsere Geschäftsentwicklung hat sich klar gegen den Trend bewegt und wir sind mit der Entwicklung sehr zufrieden.

3. Gesamtaussage

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut bis sehr gut ein, gleichermaßen die Ergebnisentwicklung.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei nahezu allen Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisieren.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten und Rückstellungen sind durch kurzfristige Forderungen gedeckt.

III. Prognosebericht

Die weitere Entwicklung unseres Unternehmens beurteilen wir positiv.

Wir gehen davon aus, dass sich die Rohstoffpreise auf mittlerem hohem Niveau stabilisieren werden. Wir werden weiterhin die aktuelle Marktentwicklung beobachten und insbesondere Rohstoffpreiserhöhungen zeitnah an unsere Kunden weitergeben.

Die Verfügbarkeit der Rohstoffe war im Verlauf des Geschäftsjahres sehr stabil. Erst Anfang 2024 kam es wieder zu deutlichen Preissteigerungen und Lieferengpässen.

Auch das Thema Nachhaltigkeit gewinnt in unserer Kundschaft zunehmend an Bedeutung. Es kommt zunehmend recycelter Rohstoff zum Einsatz, was vor Jahren noch undenkbar war.

Aktuell ist die Gesetzeslage nicht eindeutig und es kommt zu vielen Missverständnissen in der Kundschaft.

Wir werden an unserer Geschäftspolitik festhalten und erwarten für das Geschäftsjahr 2024 wiederum ein positives Geschäftsergebnis. Ob wir allerdings an das Ergebnis des Geschäftsjahres 2023 werden anknüpfen können, bleibt abzuwarten.

IV. Chancen- und Risikobericht

Chancen

Wir werden auch im Geschäftsjahr 2024 in die Prozess- und Qualitätsoptimierung investieren. Durch unsere Zertifizierungen und unsere Zuverlässigkeit und Flexibilität in der Auftragsausführung haben wir uns zu einer festen Größe als Verpackungslieferant für unsere Kunden aus der Lebensmittel- und Pharmaindustrie entwickelt.

Das Thema Nachhaltigkeit gewinnt weiterhin an Bedeutung und der Anteil an recycelten Rohstoffen steigt. Wir haben uns auf diese Entwicklung eingestellt.

Die Auftragseingänge sind stabil und sorgen für eine hohe Auslastung unserer Produktionskapazitäten.

Unser internes Kontrollsystem hat sich im anspruchsvollen Berichtsjahr bewährt und ermöglicht uns eine frühzeitige Reaktion auf Marktveränderungen.

Keiner unserer Kunden hat mehr als 5% Umsatzanteil, so dass wir weder in einer wirtschaftlichen Abhängigkeit einzelner Kunden stehen noch beim Verlust einzelner Kunden ein Auslastungsproblem hätten.

Risiken

Nachdem wir die Coronakrise gut gemeistert hatten, folgten der Ukraine-Krieg und die Energiekrise. Bis zum Ablauf des Geschäftsjahres 2024 haben wir bei den Energiekosten Planungssicherheit.

Als größte Herausforderungen sehen wir die Beschaffung von Personal, Rohstoff und Energie.

Zur Vermeidung von Währungsrisiken werden die Rohstoffe ausschließlich in Euro fakturiert.

Das Forderungsausfallrisiko ist durch eine Kreditversicherung, die auch Großkunden absichert, weitgehend abgesichert. Darüber hinaus betreiben wir ein wirksames Cash-Management.

Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir keine Risiken, die unsere Entwicklung beeinträchtigen oder gar kurzfristig unseren Bestand gefährden.

 

Baesweiler, 18. März 2024

Sebastian Braun

Rodja Friedrich Rittlewski

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 3.899.224,23 2.477.534,90
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 7.497,00 17.682,00
II. Sachanlagen 3.891.727,23 2.459.852,90
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.567.874,23 1.148.023,90
2. technische Anlagen und Maschinen 804.855,50 873.075,50
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 493.097,50 438.753,50
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 25.900,00 0,00
B. Umlaufvermögen 7.705.030,54 7.207.442,52
I. Vorräte 1.253.103,39 1.528.502,39
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.710.213,90 2.818.322,86
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.551.233,06 2.701.957,20
2. sonstige Vermögensgegenstände 158.980,84 116.365,66
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.741.713,25 2.860.617,27
C. Rechnungsabgrenzungsposten 16.900,99 13.958,77
Summe Aktiva 11.621.155,76 9.698.936,19

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 7.527.630,91 6.492.555,71
I. Gezeichnetes Kapital 1.040.000,00 1.040.000,00
II. Kapitalrücklage 7.277,00 7.277,00
III. Bilanzgewinn 6.480.353,91 5.445.278,71
davon Gewinnvortrag 4.637.809,00 4.088.437,93
B. Rückstellungen 1.064.476,00 467.542,00
C. Verbindlichkeiten 3.029.048,85 2.738.838,48
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.118.006,36 922.000,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 800.000,00 800.000,00
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.318.006,36 122.000,00
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 124,00 0,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 124,00 0,00
3. sonstige Verbindlichkeiten 910.918,49 1.816.838,48
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 910.918,49 1.816.838,48
Summe Passiva 11.621.155,76 9.698.936,19

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 9.906.902,40 8.170.381,31
2. Personalaufwand 5.318.372,35 4.674.111,16
a) Löhne und Gehälter 4.464.681,43 3.924.217,55
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 853.690,92 749.893,61
davon für Altersversorgung 21.409,55 25.359,96
3. Abschreibungen 364.466,19 309.867,70
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 364.466,19 309.867,70
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.444.781,46 1.174.357,94
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 969,20 1.086,43
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 94.351,05 34.590,53
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 835.666,00 615.152,20
8. Ergebnis nach Steuern 1.850.234,55 1.363.388,21
9. sonstige Steuern 7.689,64 6.547,43
10. Jahresüberschuss 1.842.544,91 1.356.840,78
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 4.637.809,00 4.088.437,93
12. Bilanzgewinn 6.480.353,91 5.445.278,71

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firma: Baesweiler Folien GmbH
Sitz: Baesweiler
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Amtsgericht Aachen
Handelsregisternummer: HRB 8272

II. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der Baesweiler Folien GmbH wurde nach den Vorschriften der §§ 264 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk im Anhang gewählt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

III. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden (§ 284 Abs. 2 Nr. 1 HGB)

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Vermögensgegenstände werden höchstens mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt (§ 253 Abs. 1 HGB).

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Der Plan verteilt die Anschaffungs- oder Herstellungskosten linear auf die Geschäftsjahre, in denen die Vermögensgegenstände voraussichtlich genutzt werden können (§ 253 Abs. 3 HGB).

Bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 800,00 Euro wurden im Jahr des Zugangs aktiviert und in voller Höhe abgeschrieben.

In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten einbezogen.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Die Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Der ausgewiesene Kassenbestand stimmt mit dem gezählten Tageskassenbestand vom 31.12.2023 überein.

Die ausgewiesenen Guthaben bei Kreditinstituten stimmen mit den abgestimmten Tageskontoauszügen vom 31.12.2023 überein.

Die Steuerrückstellungen betreffen die für die Jahre 2022 und 2023 noch nicht veranlagten Ertragsteuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB).

Die Verbindlichkeiten werden zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB).

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden beibehalten (§ 284 Abs. 2 Nr. 2 HGB).

IV. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung und die Geschäftsjahresabschreibung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sind dem nachfolgend abgedruckten Anlagespiegel zu entnehmen (§ 284 Abs. 3 HGB).

Die Sofortabschreibungen sog. geringwertiger Wirtschaftsgüter werden als Zugang und Abgang ausgewiesen und sind in der Geschäftsjahresabschreibung enthalten.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 70.521,50
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 70.521,50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.213.458,39 1.522.903,02
2. technische Anlagen und Maschinen 3.696.108,70 68.892,16 5.350,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.283.494,47 168.461,34 2.104,58
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 25.900,00 25.900,00
Summe Sachanlagen 7.193.061,56 1.786.156,52 7.454,58
Summe Anlagevermögen 7.263.583,06 1.786.156,52 7.454,58
Umbuchungen Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 70.521,50
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 70.521,50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.736.361,41
2. technische Anlagen und Maschinen 3.759.650,86
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.449.851,23
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
Summe Sachanlagen 8.971.763,50
Summe Anlagevermögen 9.042.285,00
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 52.839,50 10.185,00 63.024,50
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 52.839,50 10.185,00 63.024,50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.065.434,49 103.052,69 1.168.487,18
2. technische Anlagen und Maschinen 2.823.033,20 137.111,16 5.349,00 2.954.795,36
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 844.740,97 114.117,34 2.104,58 956.753,73
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 4.733.208,66 354.281,19 7.453,58 5.080.036,27
Summe Anlagevermögen 4.786.048,16 364.466,19 7.453,58 5.143.060,77
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 7.497,00 17.682,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 7.497,00 17.682,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.567.874,23 1.148.023,90
2. technische Anlagen und Maschinen 804.855,50 873.075,50
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 493.097,50 438.753,50
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 25.900,00 0,00
Summe Sachanlagen 3.891.727,23 2.459.852,90
Summe Anlagevermögen 3.899.224,23 2.477.534,90

Anlage III Seite 7

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen wurden insbesondere die noch nicht vereinnahmten Stromsteuererstattungen, Guthaben aus Stromvorauszahlungen, debitorische Kreditoren, noch nicht anrechenbare Vorsteuerbeträge und Arbeitgeberdarlehen erfasst.

Die Abgrenzung dient der periodengerechten Gewinnermittlung. Die Beträge haben Forderungscharakter.

Es besteht eine Forderung mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr (§ 268 Abs. 4 Satz 1 HGB); der ein Jahr übersteigende Wert beträgt 285,69 Euro.

3. Gegenüber Gesellschaftern bestehen nachfolgende Rechte und Pflichten (§ 42 Abs. 3 GmbHG)

EUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.551.233,06
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 124,00

4. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind insbesondere Zahlungen für Wartungs- und Garantieleistungen, Versicherungsbeiträge und Kfz-Steuern ausgewiesen (§ 268 Abs. 2 Satz 2 HGB).

5. Eigenkapital

Der Gewinnvortrag beträgt EUR 4.637.809,00 (Vorjahr: EUR 4.088.437,93) (§ 268 Abs. 1 Satz 3 HGB).

6. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen (§ 285 Nr. 12 HGB):

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
Urlaub 61.700,00 51.900,00
Berufsgenossenschaft 30.000,00 30.000,00
Prüfung und Offenlegung Jahresabschluss 13.200,00 12.600,00
Aufbewahrungspflicht 7.158,00 6.690,00
Ausgleichsabgabe Schwerbehindertengesetz 1.200,00 1.000,00
Sonstige 0,00 0,00
Summe 113.258,00 102.190,00

7. Verbindlichkeiten

Verbindlichkeitenspiegel (§ 285 Nr. 1, 2 HGB):

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten (§ 268 Abs. 1 HGB, § 285 Nr. 1 und Nr. 2 HGB) ergeben sich wie folgt:

Verbindlichkeiten gegenüber Restlaufzeit
31.12.2023
Euro
< 1 Jahr 31.12.2023
Euro
1 - 5 Jahre 31.12.2022
Euro
> 5 Jahre 31.12.2023
Euro
31.12.2022
Euro
Kreditinstituten 963.485,67 844.480,00 532.986,32 77.520,00 621.534,37
aus Lieferungen und Leistungen 387.337,20 1.330.946,43 0,00 0,00 0,00
gegenüber verbundenen Unternehmen 124,00 0,00 0,00 0,00 0,00
sonstige Verbindlichkeiten 523.581,29 0,00 235.274,17 4.012,91 485.892,05
davon gegenüber Gesellschafter 0,00 217.929,15 9.739,35 0,00 0,00
davon aus Steuern 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summen 1.874.528,16 2.661.318,48 532.986,32 77.520,00 621.534,37

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch eine Buchgrundschuld in Höhe von TEUR 2.118 gesichert.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3a HGB)

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

< 1 Jahr
EUR
1-5 Jahre
EUR
> 5 Jahre
EUR
Miet- und Pachtverträge unbewegliche Wirtschaftsgüter 24.396,00 87.419,00 0,00
Leasingverträge 116.168,24 203.624,21 0,00
Summen 140.564,24 291.043,21 0,00

Durch den Abschluss von Leasingverträgen mit anderen als den die Gesellschaft finanzierenden Kreditinstituten wurde die Finanzierung der Investitionen unabhängiger gestaltet (§ 285 Nr. 3 HGB).

V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt.

VI. Sonstige Pflichtangaben

Anzahl der Arbeitnehmer (§ 285 Nr. 7 HGB) im Jahresdurchschnitt:

Gewerbliche Arbeitnehmer 78
Angestellte 17
Summe 95

Mitglieder des Geschäftsführungsorgans (§ 285 Nr. 10 HGB)

Herr Sebastian Braun, Geschäftsführer, Vertriebsleiter

Herr Rodja Friedrich Rittlewski, Geschäftsführer, Produktionsleiter

Gesamtbezüge der Organe (§ 285 Nr. 9 Buchst. a HGB)

Bezüglich der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen.

VII. Größenabhängige Erleichterungen

Die Gesellschaft nimmt Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§ 288 Abs. 2 HGB) in Anspruch.

VIII. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag (§ 285 Nr. 33 HGB)

Mit dem Ukraine-Krieg und der daraus hervorgegangenen Energiekrise sind die Energiebezugskosten erheblich gestiegen. Auf Grund des bis zum Ende des Geschäftsjahres 2024 geltenden Stromliefervertrages hat die Gesellschaft insoweit Planungssicherheit.

IX. Ergebnisverwendungsvorschlag (§ 285 Nr. 34 HGB)

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 1.842.544,91 auf neue Rechnung vorzutragen und in das Bilanzergebnis einzubeziehen (§ 268 Abs. 1 HGB).

 

Baesweiler, 18. März 2024

Baesweiler Folien GmbH

Die Geschäftsführer

Sebastian Braun

Rodja Friedrich Rittlewski

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 12.03.2025 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Baesweiler Folien GmbH, Baesweiler Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Prüfungsurteile:

Wir haben den Jahresabschluss der Baesweiler Folien GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen, oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfnachweise.

Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Baesweiler, den 2. April 2024

Gatzweiler - Thouet - Ehlen
Partnerschaftsgesellschaft mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Hermann Gatzweiler, Wirtschaftsprüfer

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