Stammdaten

Register
Amtsgericht Moenchengladbach HRB 9252
Eingetragen
5.12.2002
Branche
Paket- und ExpressdiensteSonstige Post-, Kurier- und Expressdienste a. n. g.Kurierdienste
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist der Transport und die Zustellung von Postsendungen aller Art, insbesondere die Auslieferung von Postzustellaufträgen für Gerichte und Behörden.

Historie

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Management

NameRolle
Hakan Kartal
seit 9.7.2007
Geschäftsführer
Johannes Meerloo
seit 9.1.2007
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (8)

NameAnteil
22.74%
10.53%
5.26%

Ungelöste Beteiligungen (2)

Gesellschafter
Beta

7 Gesellschafter

GmbH-Struktur

5 von 7 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
DIREKTexpress Holding AG
Germany
62.250 €
35.83%
Edip Türkoglu
Ulm
54.000 €
31.09%
K**** S*****
25.000 €
14.39%
U** S******
12.500 €
7.19%
H********** B****
12.500 €
7.19%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Jurex GmbH

Erkelenz

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2007 bis zum 31.12.2007

Lagebericht

1. Geschäftsverlauf

Überblick

Die Jurex GmbH ist ein mittelständisches Unternehmen, das auf förmliche Zustellungen von Poststücken für Justiz und Verwaltung spezialisiert ist.

Produktions- oder Leistungsbereich

Im Laufe des 2. Kalenderhalbjahres 2007 hat der Konzern seine Produktpalette erweitert und bietet jetzt auch die Zustellung von weiteren höherwertigen Dienstleistungen an. Unter anderem werden Wert-, Ident-, Customer Direct- und Einschreibesendungen bundesweit zugestellt.

Absatzbereich

Die Jurex GmbH bedient als Muttergesellschaft Kunden innerhalb Deutschlands nahezu flächendeckend.

Investition und Finanzierung

Die im Vergleich zum Vorjahr erhöhten Investitionen resultieren vor allem aus dem Wachstum und der weiteren Expansion. Diese dient der Gewährleistung der flächendeckenden Versorgung und der Präsenz in den Regionen in denen wir die Ausschreibungen für uns entscheiden konnten.

Im Juli 2007, am Tage des Abschlusses des Kauf- und Übernahmevertrags der neuen Gesellschafter, wurde Kapital in Form von Darlehen mit Rangrücktritt zur Verfügung gestellt.

Aufgrund des Insolvenzverfahrens und den damit verbundenen negativen Bonitätsreferenzen werden alle Konten auf einer "Haben Basis" geführt.

Im September 2007 haben die Gesellschafter einer Kapitalerhöhung um € 500.000,00 auf € 750.000,00 zugestimmt.

Die Finanzierung des Fahrzeugbestandes wird über Leasingverträge gedeckt.

Durch die Umstellung von ausschließlich sozial- und rentenversicherungspflichtigen Mitarbeitern auf Subunternehmen und Servicepartner wird das finanzielle Risiko deutlich gesenkt.

Personal- und Sozialwesen

Infolge des Insolvenzverfahrens wurde in der 2. Jahreshälfte 2007 die Anzahl der sozial- und rentenversicherungspflichtigen Mitarbeiter bundesweit von ca. 1.400 auf 182 Mitarbeiter reduziert. Im Jahr 2008 wurde die Gesamtzahl der Mitarbeiter weiter reduziert. Anstelle der vormals fest angestellten Mitarbeiter sind nun überwiegend Subunternehmer und Service Partner getreten.

Wichtige Ereignisse während des Geschäftsjahrs

Die operative Aufnahme des Großauftrags eines Amtsgerichts wurde zum September 2007 realisiert. Auf Grund mangelnder Bereitschaft der Behörde, mit der finanzwirtschaftlich angeschlagegenen Jurex GmbH zu kooperieren, wurde der Auftrag kurz darauf wieder entzogen. Die vorab getätigten Investitionen in Infrastruktur, Personal und EDV wurden somit vernichtet. Trotz sofortiger Maßnahmen, die neu geschaffenen Strukturen kurzfristig wieder abzubauen, wurden die folgenden Monatsergebnisse aufgrund der Nachlaufkosten erheblich negativ beeinflusst. Durch den sofortigen Wegfall der Umsatzerlöse verzeichnete die Gesellschaft gravierende Liquiditätseinbußen.

Die DP AG, im Konzert mit der Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di, und dem eigens dafür gegründeten Arbeitgeberverband AGV Postdienste, haben mit der Einführung des gesetzlichen Mindestlohns für Briefdienste, eine erfolgreiche "Quasiverlängerung" des Postmonopols erreicht. Als Konsequenz haben zahlreiche Marktteilnehmer Insolvenz anmelden müssen oder sich gänzlich aus dem Briefmarkt zurückgezogen. Prominentestes Opfer der neuen Gesetzeslage wurde die PIN Group, Deutschlands größter privater Briefdienst. Die Ereignisse um die PIN in Verbindung mit der unsicheren wirtschaftlichen Perspektive für alle Marktteilnehmer, hat das Vertrauen vieler Kunden in den jungen liberalisierten Postmarkt erheblich erschüttert.

Die Bundesnetzagentur in Bonn (BNA), Aufsichts- und Regulierungsbehörde für alle Postmarktteilnehmer, setzt den schon im Vorjahr gesetzten Trend der Genehmigung aller Entgeltanträge im Bereich der förmlichen Zustellungen (PZA) fort. Ungeachtet der wirtschaftlichen Erfolgsaussichten vieler Anträge, genehmigte die BNA immer niedrigere Entgelte, was letztendlich die Preisspirale nach unten weiter beschleunigt.

Die steuerliche Gleichbehandlung aller Marktteilnehmer lässt weiter auf sich warten. Die Bundesregierung, hier in erster Linie das BMF, kämpft weiter für das MwSt. Privileg der DP AG. Bei nichtvorsteuerabzugsberechtigten Kunden kämpft der private Postdienstanbieter somit weiter gegen einen automatischen 19% igen Wettbewerbsvorteil der DP AG. Hiervon ist der Jurex Konzern, der seine Dienstleistung fast ausschließlich Behörden und Verwaltungen anbietet, besonders hart betroffen.

Der Jurex Konzern konnte die Ausschreibung eines Oberlandesgerichts für sich entscheiden. Die Aufnahme der Geschäftstätigkeit ist für den 01.04.2008 geplant.

Durch den Zusammenschluss des Jurex Konzerns mit der DIREKTexpress Holding AG erfährt der Jurex Konzern entscheidende Verbesserungen im Bereich der Qualität der Dienstleistung. So wurde z. B. seit dem 01.08.2007 die Sendungsverfolgung für alle Sendungen eingeführt.

2. Lage der Kapitalgesellschaft

Vermögens- und Finanzlage

Der Jahresabschluss weist einen nominellen Kapitalfehlbetrag in Höhe von T€ 6.239 aus. Durch das vorliegen von Gesellschafterdarlehen mit qualifizierten Rangrücktritt, vereinbarten Aufgeldern und einer Bürgschaft wird eine materielle Überschuldung verhindert.

Mit Großgläubigern wurden intensive Verhandlungen mit dem Ziel von Forderungsverzichte und Ratenzahlungsvereinbarungen für Altschulden geführt.

Ertragslage

Hinsichtlich der Umsatz- und Ergebnisentwicklung kann das Geschäftsjahr nicht als erfolgreich bezeichnet werden. Die Entwicklung des Ergebnisses stellt sich als sehr negativ dar. Die Ursache lag insbesondere in den durch das Insolvenzverfahren verloren gegangenen Aufträgen.

Der Umsatz der Gesellschaft liegt mit T€ 10.084 um 17 % unter dem Vorjahresumsatz.

Das Ergebnis der Gesellschaft verringerte sich um 11 % auf T€ - 1.890.

3. Risiken der künftigen Entwicklung der Kapitalgesellschaft

Zur Vermeidung von unternehmerischen Risiken wurde das bestehende Risikomanagementsystem weiter ausgebaut. Eine stetige Weiterentwicklung ist unabdingbar.

Die Entwicklung der Branche -im Sektor der förmlichen Zustellung- verlangsamt sich und die Mitbewerber versuchen zunehmend über eine Reduktion der Entgelte eigene Marktanteile zu sichern.

In aller Regel verzögert sich die Zuschlagserteilung nach erfolgter Ausschreibung weil der kleine Teil der Mitbewerber durch Rügen und Nachprüfungsverfahren versucht, die Vergaben für sich zu entscheiden. Die mit der Ausschreibung verbundene Sicherstellung von Betriebsmitteln führt folglich zu Dispositionsschwierigkeiten.

Durch den starken Wettbewerb haben sich die Preise erheblich ermäßigt. Von einer weiteren Reduzierung der Preise, insbesondere auch durch die Deutsche Post AG, ist auszugehen. Die Sicherstellung der Wirtschaftlichkeit des Unternehmens wird über die Erhöhung der Stückzahlen und Verdichtung in den Zustellgebieten erreicht.

Darüber ist eine Ausdehnung in andere nachweispflichtige Geschäftsfelder unerlässlich.

Die Geschäftsphilosophie wurde überdacht und grundlegend verändert. In Verbindung mit der neu entstandenen Allianz der zwei größten privaten Anbieter von Postdienstleistungen im nachweispflichtigen Bereich, in der Bundesrepublik Deutschland, wurden folgende Schwerpunkte gesetzt:

a) Nutzung von Synergieeffekten der beiden Zustellstrukturen

b) Nutzung von Synergieeffekten in den Verwaltungsbereichen der Konzerne

c) Nutzung von Synergieeffekten der beiden Fuhrparkflotten

d) Nutzung von Synergieeffekten in der Niederlassungsstruktur

e) Abbau von Personal

f) Schließung von überflüssigen Betriebsstätten

g) Stilllegung nicht eingesetzter KFZ

Die Logistikbereiche Linienverkehre, Nachtlogistik und Sortierzentren im Jurex Konzern wurden eliminiert und in die bestehende Logistikstruktur der DIREKTexpress Gruppe eingegliedert.

4. Voraussichtliche Entwicklung der Kapitalgesellschaft

Die Ertragslage im Jahr 2008 stellt sich positiv dar.

Die Liquiditätslage ist durch Altlasten aus dem Jahr 2007 nachhaltig angespannt. Mit Hilfe einer detaillierten Planungsrechnung wird dem entgegen gewirkt.

5. Bestehende Zweigniederlassungen der Gesellschaft

Bis zum 31.12.2007 wurden fast alle Niederlassungen/Betriebsstätten in der Bundesrepublik Deutschland geschlossen.

 

Düsseldorf

Geschäftsführung

Bilanz

Aktiva

  31.12.2007
EUR
31.12.2006
EUR
A. Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs 0,00 143.811,46
B. Immaterielle Vermögensgegenstände 240.533,00 191.397,00
I. Geschäfts- oder Firmenwert 106.640,00 117.312,00
II. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 133.893,00 74.085,00
C. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 155.326,00 281.386,00
D. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 192.243,59 75.400,72
E. Finanzanlagen 427.600,00 477.600,00
I. Anteile an verbundenen Unternehmen 425.000,00 475.000,00
II. sonstige Ausleihungen 2.600,00 2.600,00
F. Umlaufvermögen 14.082.697,40 11.433.819,56
I. Vorräte 151.518,80 0,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 12.764.262,23 10.905.716,55
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 6.614.307,38 896.079,77
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 48.358,85
2. sonstige Vermögensgegenstände 6.149.954,85 10.009.636,78
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 69.000,00 0,00
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.166.916,37 528.103,01
G. Rechnungsabgrenzungsposten 48.331,66 25.789,65
H. nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 6.239.824,12 378.236,55
Bilanzsumme, Summe Aktiva 21.386.555,77 13.007.440,94

Passiva

   
  31.12.2007
EUR
31.12.2006
EUR
A. Eigenkapital 0,00 0,00
I. gezeichnetes Kapital 750.000,00 250.000,00
II. Kapitalrücklage 525.000,00 135.000,00
III. Verlustvortrag 763.236,55 -436.937,69
IV. Jahresfehlbetrag 6.751.587,57 1.200.174,24
V. nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 6.239.824,12 378.236,55
B. Rückstellungen 844.177,19 453.409,05
C. Verbindlichkeiten 20.542.378,58 12.554.031,89
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 11.032.779,22 3.121.510,41
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.364.513,53 1.195.392,63
2. sonstige Verbindlichkeiten 9.509.599,36 9.432.521,48
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 4.380.266,03 9.432.521,48
• Verbindlichkeiten gegenüber Finanzbehörden 24.807,98 345.732,85
Bilanzsumme, Summe Passiva 21.386.555,77 13.007.440,94

Gewinn- und Verlustrechnung

  1.1.2007 - 31.12.2007
EUR
1.1.2006 - 31.12.2006
EUR
1. Rohergebnis 7.403.706,38 7.095.709,71
2. Personalaufwand -3.908.043,95 -4.902.623,72
a) Löhne und Gehälter -3.206.105,25 -4.107.583,78
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -701.938,70 -795.039,94
davon für Altersversorgung -5.412,90 -8.868,12
3. Abschreibungen -223.067,41 -377.624,63
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs -223.067,41 -377.624,63
4. sonstige betriebliche Aufwendungen -5.163.337,61 -3.517.556,91
5. auf Grund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags erhaltene Gewinne 625.210,86 3.579.619,56
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 62.437,26 79.089,02
davon aus verbundenen Unternehmen 47.047,63 68.198,83
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -276.103,11 -363.214,85
davon an verbundene Unternehmen -188.599,99 -177.785,33
8. Aufwendungen aus Verlustübernahme -7.298.710,89 -2.789.337,02
9. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -8.777.908,47 -1.195.938,84
10. außerordentliche Erträge 2.523.207,74 0,00
11. außerordentliche Aufwendungen -500.000,49 -141.362,96
12. außerordentliches Ergebnis 2.023.207,25 -141.362,96
13. Steuern vom Einkommen und Ertrag 2.739,65 132.082,37
14. sonstige Steuern 374,00 5.045,19
15. Jahresfehlbetrag 6.751.587,57 1.200.174,24

Anhang für das Geschäftsjahr 31.12.2007

Allgemeine Angaben

Grundlagen der Rechnungslegung

Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den maßgeblichen Vorschriften des Handelsgesetzbuches und denen des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Die Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung sind entsprechend den Bestimmungen des HGB gem. §§ 266, 275 HGB gegliedert. Die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB erstellt.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Wertansätze in der Bilanz der Jurex GmbH zum 31.12.2007 wurden unverändert als Bilanzvorträge in neue Rechnung übernommen.

Immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Sachanlagen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend der Nutzungsdauer angesetzt.

Als Abschreibungsmethode kam die lineare Absetzung für Abnutzung zur Anwendung. Von der Vereinfachungsregel entsprechend Abschnitt 44 EStR für Zugänge bei beweglichen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens wurde Gebrauch gemacht.

Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Jahr des Zugangs gem. § 6 Abs. 2 EStG voll abgeschrieben. Bei der Darstellung im Anlagenspiegel wird Vollabschreibungen im Anschaffungsjahr ein fiktiver Abgang im gleichen Jahr unterstellt.

Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bewertet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferung und Leistungen sind Einzelrisiken durch Einzelwertberichtigungen, das allgemeine Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

Der Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks sind zum Nennwert angesetzt.

Die Eigenkapitalpositionen sind mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die Rückstellungen beinhalten sämtliche, nach vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung erkennbaren Risiken.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Rückzahlungsbetrag passiviert.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist dem nachfolgend dargestellten Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Abschreibungen des laufenden Geschäftsjahres ergeben sich aus dem Anlagenspiegel (§ 268 Abs. 2 Satz 3 HGB).

Anteilsbesitz

Aufstellung des Anteilsbesitzes gem. § 285 Abs. 11 HGB:

An den nachfolgend aufgeführten Unternehmen besteht ein Anteilsbesitz von mindestens 20 %:

Die Gesellschaft war zum 31. Dezember 2007 an folgenden Unternehmen beteiligt, die - sofern nicht veräußert - in der Bilanz unter der Position "Anteile an verbundenen Unternehmen" ausgewiesen sind:

Name u. Sitz der Gesellschaft Anteil am Kapital
%
Stammkapital
Jurex Baden GmbH, Erkelenz 100 25.000,00
Jurex Baden-Württemberg GmbH, Erkelenz (verkauft zum 27.03.2008) 100 25.000,00
Jurex Bavaria GmbH, Garching bei München 100 25.000,00
Jurex Berlin GmbH, Berlin 100 25.000,00
Jurex Fuhrparkservice GmbH, Erkelenz 100 25.000,00
Jurex Hamburg GmbH, Hamburg 100 25.000,00
Jurex kommunal GmbH, Magdeburg 100 25.000,00
Jurex mail Berlin GmbH, Berlin 100 25.000,00
Jurex Mecklenburg-Vorpommern GmbH, Erkelenz (verkauft zum 31.12.2007)    
Jurex Mitteldeutschland GmbH, Erkelenz (verkauft zum 31.12.2007)    
Jurex National GmbH, Erkelenz 100 25.000,00
Jurex Niedersachsen GmbH, Hannover 100 25.000,00
Jurex Nord GmbH, Hamburg 100 25.000,00
Jurex Nordrhein GmbH, Erkrath 100 25.000,00
Jurex RegioService GmbH, Erkelenz 100 25.000,00
Jurex Rheinland GmbH, Erkelenz 100 25.000,00
Jurex Rhein-Ruhr GmbH, Erkelenz 100 25.000,00
Jurex Rhein-Sieg GmbH, Düren 100 25.000,00
Jurex Westfalen GmbH, Dortmund 100 25.000,00

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stellen sich wie folgt dar:

  Geschäftsjahr davon gegen verbundene Unternehmen davon mit Restlaufzeit mehr als 1 Jahr
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 5.596.313,66 4.633.004,53 0,00
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 6.614.307,38 6.614.307,38 0,00
Sonstige Vermögensgegenstände 554.641,19 0,00 25.000,00
  Vorjahr davon gegen verbundene Unternehmen davon mit Restlaufzeit mehr als 1 Jahr
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 9.329.521,49 9.216.768,36 0,00
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 910.958,76 910.958,76 0,00
Sonstige Vermögensgegenstände 666.236,30 0,00 0,00

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen im Geschäftsjahr setzen sich wie folgt zusammen:

Jurex Fuhrparkservice GmbH 6.614.307,38
  6.614.307,38

Rückstellungen

Im Einzelnen ist die Bildung der Rückstellungen den Erläuterungen zum Jahresabschluss zu entnehmen. Der Rückstellungsspiegel lautet wie folgt:

Rückstellungen RSt 31.12.2006 Auflösung 2007 Neubildung 2007 RSt 31.12.2007 Restlaufzeit bis 1 Jahr
Sonstige Rückstellungen 229.198,72 229.198,72 182.059,56 182.059,56 182.059,56
Berufsgenossenschaft 25.357,31 25.357,31 19.329,91 19.329,91 19.329,91
Überstunden 44.882,69 44.882,69 0,00 0,00 0,00
Auflösung Vertrag Hagen 0,00 0,00 500.000,00 500.000,00 500.000,00
Urlaub 79.527,54 79.527,54 120.141,31 120.141,31 120.141,31
Kosten Personalkündigungen 0,00 0,00 7.396,41 7.396,41 7.396,41
Abschluss u. Prüfungskosten 74.442,79 74.442,79 15.250,00 15.250,00 15.250,00

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:

  Bilanzjahr davon Restlaufzeit bis 1 Jahr davon Restlaufzeit mehr als 5 Jahre
Verbindlichkeiten gg. Kreditinstitute 0,00 0,00 0,00
  Vorjahr davon Restlaufzeit bis 1 Jahr davon Restlaufzeit mehr als 5 Jahre
Verbindlichkeiten gg. Kreditinstitute 0,00 0,00 0,00

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestanden die folgenden finanziellen Verpflichtungen:

Hier sind Verpflichtungen an Miete, Strom und Dienstleistungsverträgen über die vertragliche Laufzeit nach dem Bilanzstichtag in Höhe von EUR 142.635,92 ausgewiesen.

Sonstige Angaben

Personalstand

Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 142 Mitarbeiter beschäftigt.

Die Berechnung erfolgte methodisch nach § 276 Abs. 5 HGB.

Geschäftsführung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres lag die Führung der Geschäfte unverändert bei

Herrn Hakan Kartal und Herrn Johannes Meerloo.

Die Voraussetzungen des § 264 Abs. 2 Satz 2 HGB liegen hinsichtlich dieses Jahresabschlusses nicht vor.

Soweit dieser Anhang keine Angaben über sonstige, nach den §§ 264 ff, 284 ff HGB angabepflichtigen Sachverhalte enthält, haben diese im Geschäftsjahr nicht vorgelegen.

 

Düsseldorf

Andere Berichtsbestandteile

Anlagenentwicklung vom 01.01.2007 bis 31.12.2007

    Anschaffungs-
Herstellungskosten
01.01.2007
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchungen
Euro
  kumulierte
Abschreibungen
31.12.2007
Euro
0001 Ingangsetzungs- und Erweiterungsaufwand 143.811,46 108.743,65 252.555,11     0,00
0027 EDV-Software 16.086,20 86.038,80   73.003,40   42.835,40
0035 Geschäfts- oder Firmenwert 160.000,00         53.360,00
0039 Anzahlungen immaterielle VermG 63.118,00     63.118,00 - 0,00
0180 Geschäfts-, Fabrik- u.and. Bauten im Bau 29.180,92 130.290,28   46.219,80   13.447,41
0189 Anzahlg. auf Bauten fremd. Grundstücken 46.219,80     46.219,80 - 0,00
0299 Anzahlungen auf technische Anlagen           0,00
0320 PKW 94.725,86   94.725,86     0,00
0380 Sonstige Transportmittel 86.873,20   83.631,82     1.822,38
0410 Geschäftsausstattung 162.213,06 90.720,25       120.413,31
0420 Büroeinrichtung 65.559,98 1.721,86       45.894,84
0480 GWG bis 410 Euro 103,45 39.114,58 39.114,58     103,45
0500 Anteile an verbundenen Unternehmen 475.000,00   50.000,00     0,00
0570 Genossenschaftsanteile z.lfr.Verbleib 2.600,00         0,00
    1.345.491,93 456.629,42 520.027,37 9.885,40   277.876,79
    Zuschreibungen
Euro
Buchwert
31.12.2007
Euro
0001 Ingangsetzungs- und Erweiterungsaufwand   0,00
0027 EDV-Software 1.600,00 133.893,00
0035 Geschäfts- oder Firmenwert   106.640,00
0039 Anzahlungen immaterielle VermG   0,00
0180 Geschäfts-, Fabrik- u.and. Bauten im Bau   192.243,59
0189 Anzahlg. auf Bauten fremd. Grundstücken   0,00
0299 Anzahlungen auf technische Anlagen   0,00
0320 PKW   0,00
0380 Sonstige Transportmittel   1.419,00
0410 Geschäftsausstattung   132.520,00
0420 Büroeinrichtung   21.387,00
0480 GWG bis 410 Euro   0,00
0500 Anteile an verbundenen Unternehmen   425.000,00
0570 Genossenschaftsanteile z.lfr.Verbleib   2.600,00
    1.600,00 1.015.702,59

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