Stammdaten

Register
Amtsgericht Jena HRB 400418
Eingetragen
26.10.1990
Branche
Großhandel mit Karton, Papier, Pappe, Schreibwaren und BürobedarfHerstellung von Schreibwaren und Bürobedarf aus Papier, Karton und PappeHerstellung von sonstigen Waren aus Papier, Karton und Pappe
Gegenstand
Fabrikation und Groß- und Einzelhandel mit Papierrollen aller Art, Papierverarbeitung, Bürobedarf und artverwandten Artikeln.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Sandra Töpfer
seit 8.3.2024
Prokura
Jun Hee Park
seit 4.7.2022
Geschäftsführer
Udo Stefan Nitz
seit 2.7.2020
Geschäftsführer
Marcel Bergmann
seit 15.4.2016
Geschäftsführer
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Schades ApSDNK
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

heipa technische Papiere GmbH

Heiligenstadt

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Schriftliche Gesellschafterbeschlüsse Written Shareholder's Resolutions
Die unterzeichnende The undersigned
Schades ApS
mit Sitz in / with its seat in
Skive
(Dänemark / Denmark)
eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Skive /
registered at the commercial register of the local court of Skive
unter Nr. / under no.
38978217
ist die einzige Gesellschafterin der is the sole shareholder of
heipa technische Papiere GmbH
mit Sitz in / with ist seat in
Heiligenstadt,
eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Jena /
registered with the commercial register of the local court of Jena
unter Nr. / under no.
HRB 400418
(die "Gesellschaft" / the "Company").
Unter Verzicht auf die Einhaltung sämtlicher nach Gesetz und dem Gesellschaftsvertrag der Gesellschaft bestehenden Form- und Fristerfordernisse hält die Gesellschafterin hiermit eine Gesellschafterversammlung der Gesellschaft ab und beschließt wie folgt: Waiving the fulfilment of all requirements provided for by law and the articles of association as to form and notice regarding the adoption of shareholder resolutions, in particular by waiving the calling and holding of a shareholder meeting, the Shareholder hereby resolves as follows:
1. Der Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 wird in der vorliegenden Fassung, mit einer abschließenden Bilanzsumme von 20.775.355,38 EUR genehmigt und festgestellt. 1. The company's annual financial statements as of December 31, 2023 are approved and adopted in their current version, with a final balance sheet total of EUR 20,775,355.38
2. Der Jahresüberschuss in Höhe von 2.087.371,16 EUR wird auf neue Rechnung vorgetragen. 2. The net profit of EUR 2,087,371.16 will be carried forward.
3. Der Geschäftsführung wird für das Geschäftsjahr 2023 Entlastung erteilt. 3. The acts of the management board are ratified for the financial year 2023.
4. Zum Abschlussprüfer der heipa technische Papiere GmbH für den Jahresabschluss auf den 31.12.2024 wird die WWP Wichmann Waldeck & Partner mbB Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft bestellt. 4. WWP Wichmann Waldeck & Partner mbB Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft is appointed as the auditor of heipa technische Papiere GmbH for the annual financial statements as of December 31, 2024.
In Zweifelsfällen hat die deutschsprachige Fassung dieses Beschlusses Vorrang. Es wurden keine weiteren Beschlüsse gefasst. Die Gesellschafterversammlung ist damit beendet. In cases of doubt, the German version of this resolution shall prevail. No further resolutions have been passed. This being resolved, stated and declared, the shareholder's meeting is closed.

 

Hannover, 27.06.2024

Schades ApS

vertreten durch den Geschäftsführer

Marcel Bergmann

BILANZ zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 9.249,88 18.497,88
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.350.287,41 1.195.443,06
2. technische Anlagen und Maschinen 1.600.414,34 694.912,13
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 63.847,30 60.643,34
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 188.392,25 3.202.941,30 343.332,80
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 2.617.786,94 3.886.293,21
2. fertige Erzeugnisse und Waren 1.328.217,25 3.946.004,19 1.986.382,77
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 622.295,08 1.669.777,63
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 10.821.592,78 7.378.918,53
3. sonstige Vermögensgegenstände 51.563,00 11.495.450,86 58.990,00
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.121.709,15 1.503.254,89
20.775.355,38 18.796.446,24

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 1.533.875,64 1.533.875,64
II. Kapitalrücklage 3.624.213,70 3.624.213,70
III. Gewinnvortrag 3.534.449,20 840.840,52
IV. Jahresüberschuss 2.087.371,16 2.693.608,68
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 1.697.307,41 1.223.340,08
2. sonstige Rückstellungen 467.066,03 2.164.373,44 415.706,14
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 555.674,54 535.391,39
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 6.846.470,31 7.524.035,12
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 271.933,07 249.210,79
4. sonstige Verbindlichkeiten 156.994,32 7.831.072,24 156.224,18
- davon aus Steuern EUR 33.181,60 (EUR 32.419,54)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR -4.113,28 (EUR 3.567,74)
20.775.355,38 18.796.446,24

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

heipa technische Papiere GmbH

Heilbad Heiligenstadt

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 35.587.090,31 36.410.242,30
2. Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 657.425,24 850.887,23-
3. sonstige betriebliche Erträge 55.066,85 45.804,61
- davon Erträge aus der Währungsumrechnung EUR 9.448,60 (EUR 4.622,74)
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 24.342.135,65 26.260.217,40
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 45.474,30 24.387.609,95 407.428,94
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 3.002.169,52 2.606.980,21
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 589.245,79 3.591.415,31 506.085,41
- davon für Altersversorgung EUR 3.304,34 (EUR 3.349,92)
6. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 284.887,20 258.387,03
7. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.888.050,22 3.462.240,15
- davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung EUR 2.805,97 (EUR 9.909,93)
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 264.057,15 143.386,45
- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 224.122,70 (EUR 135.831,73)
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 75.775,58 55.241,80
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 922.098,32 1.186.663,09
11. Ergebnis nach Steuern 2.098.952,49 2.707.076,56
12. sonstige Steuern 11.581,33 13.467,88
13. Jahresüberschuss 2.087.371,16 2.693.608,68

ANHANG zum 31.12.2023

heipa technische Papiere GmbH, Heilbad Heiligenstadt

1. Allgemeine Angaben

Die Firma der Gesellschaft lautet heipa technische Papiere GmbH mit Sitz in Heilbad Heilgenstadt. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Jena unter der HR B Nr. 400418 eingetragen.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der heipa technischen Papiere GmbH, Heilbad Heiligenstadt, ist nach den handelsrechtlichen Vorschriften der §§ 242 ff. HGB und des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Die Gesellschaft ist gemäß § 267 Abs. 2 HGB eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Von den größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften wurde teilweise Gebrauch gemacht.

Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, weitestgehend im Anhang aufgeführt.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Anlagevermögen

Die Immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und die Sachanlagen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer bewertet. Die beweglichen Anlagegüter werden linear pro rata temporis abgeschrieben. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer und damit die Höhe der Abschreibungen entsprechen den AfA-Tabellen des BMF. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen.

In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird aus Vereinfachungsgründen handelsrechtlich auch die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2 EStG angewendet. Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage in voller Höhe als Betriebsausgaben erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut EUR 800 nicht übersteigen.

Vorräte

Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und/oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d. h. soweit die voraussichtlichen Verkaufspreise abzüglich der bis zum Verkauf anfallenden Kosten zu einem niedrigeren beizulegenden Wert führen, wurden entsprechende Abwertungen vorgenommen.

Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter.

Die Ermittlung der Anschaffungskosten bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie Waren erfolgt anhand des Durchschnittswertverfahrens.

Die fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten die aktivierungspflichtigen Bestandteile des § 255 Abs. 2 HGB.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung auf die nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungen gebildet.

Flüssige Mittel

Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert bewertet.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital und die Kapitalrücklage sind zum Nennwert angesetzt.

Rückstellungen

Die Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken, bewertet und decken damit alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten ab.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert.

Fremdwährungsumrechnung

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Bilanzposten werden zum Stichtag wie folgt bewertet:

Kurzfristige Fremdwährungsforderungen (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Latente Steuern

Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen.

Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht.

3. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz

Aktiva

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagespiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt.

ANLAGENSPIEGEL zum 31. Dezember 2023

heipa technische Papiere GmbH, Heilbad Heiligenstadt

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
01.01.2023 Zugänge Abgänge/ Umbuchung 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 240.720,35 0,00 0,00 240.720,35
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.636.028,37 252.574,35 0,00 4.888.602,72
2. Technische Anlagen und Maschinen 5.757.144,17 715.642,61 343.332,80 6.816.119,58
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 594.324,08 27.639,96 0,00 621.964,04
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 343.332,80 188.392,25 -343.332,80 188.392,25
11.330.829,42 1.184.249,17 0,00 12.515.078,59
Summe 11.571.549,77 1.184.249,17 0,00 12.755.798,94
Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 222.222,47 9.248,00 0,00 231.470,47
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.440.585,31 97.730,00 0,00 3.538.315,31
2. Technische Anlagen und Maschinen 5.062.232,04 153.473,20 0,00 5.215.705,24
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 533.680,74 24.436,00 0,00 558.116,74
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
9.036.498,09 275.639,20 0,00 9.312.137,29
Summe 9.258.720,56 284.887,20 0,00 9.543.607,76
Restbuchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 9.249,88 18.497,88
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.350.287,41 1.195.443,06
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.600.414,34 694.912,13
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 63.847,30 60.643,34
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 188.392,25 343.332,80
3.202.941,30 2.294.331,33
Summe 3.212.191,18 2.312.829,21

Vorräte

Das Risiko mangelnder Gängigkeit wird bei der Bewertung durch einen Abschlag auf die zum Bilanzstichtag physisch im Lager befindlichen Vorräte berücksichtigt. Die altersbedingte Bestandsabwertung beträgt zum Stichtag TEUR 72 (i.Vj. TEUR 51).

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen im Geschäftsjahr den Liefer- und Leistungsverkehr sowie den Finanzierungsverkehr (Darlehen) mit TEUR 9.351 (i. Vj. TEUR 4977); Davon entfallen TEUR 856 (i. Vj. TEUR 828) gegen die Gesellschafterin.

Passiva

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt TEUR 1.534 und ist in voller Höhe eingezahlt.

Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen entfallen auf die Ertragssteuern des Geschäftsjahres (TEUR 1.055) und die noch nicht veranlagten restliche Steuerschulden aus Vorjahren.

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Verpflichtungen aus dem Personalbereich, z. B. aus Urlaub, Prämien, Berufsgenossenschaft u. a. (TEUR 182; Vorjahr TEUR 164), für ausstehende Rechnungen, z. B. Strom, Fracht, Telefon u. a. (TEUR 81; Vorjahr TEUR 64), für ausstehende Rechnungen von Verbundunternehmen TEUR 114 (Vorjahr TEUR 94), für Jahresabschlusskosten (TEUR 34; Vorjahr TEUR 34) und für Kundenboni (TEUR 13; Vorjahr TEUR 14) gebildet.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten entfallen mit TEUR 96 (i. Vj. TEUR 93) auf eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und im Übrigen auf eine Restlaufzeit bis fünf Jahre, die Verbindlichkeiten sind durch Sicherungsübereignung von zwei Maschinen besichert. Sämtliche übrige Verbindlichkeiten haben analog dem Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen wie im Vorjahr ausschließlich auf Lieferungen und Leistungen.

Sonstige finanzielle Verpflichtung und Haftungsverhältnisse

Das Bestellobligo in Papierlieferungen besteht in Höhe eines Produktionsvolumens von ca. einem Monat. Des Weiteren bestehen Miet- und Leasingverpflichtungen für PKW, Büro- und andere Geräte für die nächsten 12 Monate von rd. TEUR 65 bei Restlaufzeiten von bis zu 4 Jahren bzw. unbefristet.

Ferner bestehen weitere Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB aus einer selbstschuldnerischen Bürgschaft über EUR 12,8 Mio für fremde Verbindlichkeiten (Konzerngesellschaft). Die Gesellschaft geht nicht davon aus, in Anspruch genommen zu werden, da bisher und aller Wahrscheinlichkeit nach auch zukünftig die Konzerngesellschaft die Zahlungsverbindlichkeiten aus eigener Kraft erfüllen konnte bzw. können wird.

4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus Währungsumrechnungen in Höhe von TEUR 9 (i.Vj. TEUR 5).

Sonstige Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus Währungsumrechnungen von TEUR 3 (i.Vj. TEUR 10).

5. Sonstige Angaben

Geschäftsführung

Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr:

a) Herr Marcel Bergmann, Kaufmann

b) Herr Udo Nitz, Kaufmann

c) Herr Jun Hee Park, Kaufmann

d) Herr Dr. Jens Christian Lamprecht, Kaufmann (von September 2023 bis März 2024)

Auf die Angabe der Bezüge des Geschäftsführers wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet, da nur ein Geschäftsführer Bezüge von der Gesellschaft bezieht.

Beschäftigte

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter (ohne Geschäftsführung) nach Funktionsgruppen:

Produktion 54
Lager und Vertrieb 13
Administration und IT 2
69

Nachtragsbericht

In 2024 setzt sich die Eintrübung der konjunkturellen Lage weiter fort. Das zurückhaltende Kaufverhalten wird in 2024 bei uns zu Absatz- und Umsatzrückgängen führen. Bei hohem Preisdruck auf der Absatzseite und weiterhin angespannten Rohstoffkosten zeichnet sich eine Ertragsbeeinträchtigung ab. Unsere Finanzlage bleibt aber weiterhin stabil. Einzelne Vorgänge von herausragender Bedeutung haben sich bisher nicht ergeben.

Konzernzugehörigkeit

Gesellschafter ist seit dem 12. Oktober 2005 die Schades ApS, Skive, Dänemark, die seit März 2020 zur Harbour Investment GmbH Unternehmensberatungs- und Beteiligungsgesellschaft, Hannover, gehört. Das oberste Mutterunternehmen Harbour Investment Holding GmbH, Hannover, stellt für 2023 den Konzernabschluss auf, in den die Gesellschaft einbezogen wird.

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss von TEUR 2.087 mit dem Gewinnvortrag von TEUR 3.534 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Heilbad Heiligenstadt, den 26. Juni 2024

Marcel Bergmann, Geschäftsführer

Udo Nitz, Geschäftsführer

Jun Hee Park, Geschäftsführer

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

A. Geschäftstätigkeit

Die Gesellschaft ist im Bereich der Papierverarbeitung aktiv. Die heipa technische Papiere GmbH produziert und vertreibt Kassen-, Fax- und Spezialrollen sowie Etiketten für diverse Anwendungsgebiete. Im Vordergrund steht dabei die Verarbeitung thermosensitiver Materialien. Die Belieferung erfolgt hauptsächlich an große Einzelhandelsketten des Food- und Non-Food-Segmentes in Deutschland sowie deren Niederlassungen im europäischen Ausland, national und international agierende Wiederverkäufer und Wiederverkaufsketten im Bereich des Bürogroßhandels. Weitere Branchen sind beispielsweise der Bereich Dienstleistung und Logistik.

Die sich in den vergangenen Jahren herausgebildete Konzentration, sowohl auf der Lieferanten-, als auch auf der Abnehmerseite, hat auch im Geschäftsjahr 2023 dazu geführt, dass die Sicherung der vorhandenen und die Gewinnung neuer Marktanteile ein hohes Maß an Marktpräsenz und Kundenbetreuung erfordert. Im Ergebnis dessen ist festzustellen, dass mit den wichtigsten Abnehmern Rahmenverträge geschlossen werden konnten mit einer in der Regel zwölfmonatigen Laufzeit. Die heipa technische Papiere GmbH ist als Tochterunternehmen der Schades-Gruppe, gemeinsam mit der Firma R+S in Sarstedt, für die Betreuung des deutschen Marktes verantwortlich.

B. Branchen- und gesamtwirtschaftliche Entwicklung

In der ifo-Konjunkturprognose vom März 2023 heißt es: "Die hohen Inflationsraten belasten derzeit die Konsum- und Baukonjunktur durch eine sinkende Kaufkraft und erheblich gestiegene Finanzierungskosten. Gleichzeitig erholt sich die Industriekonjunktur aufgrund nachlassender Lieferengpässe bei Vorprodukten und kräftigen Rückgängen bei den Energiepreisen." (Quelle:2023-2/ifo-konjunkturprognose-frühjahr-2023). Im Verlaufe des Jahres sind nur noch vereinzelt Lieferengpässen durch verlängerte Lieferfristen oder auch Preissteigerungen aufgetreten. Auch konnte für den laufenden Energieliefervertrag ein moderater Preis erzielt werden.

In der Prognose für den Winter 2023 hieß es dann: "Die Weichen für die deutsche Wirtschaft sind auf Erholung gestellt. Die Inflation ist weiter auf dem Rückzug, die Lohneinkommen steigen mit kräftigen Raten, und die Beschäftigung ist so hoch wie nie zuvor im wiedervereinigten Deutschland." (Quelle: ifo-Schnelldienst Sonderausgabe Dezember 2023).

C. Geschäftsverlauf und steuerungsrelevante Leistungsindikatoren

Die heipa technische Papiere GmbH gehört im deutschen Markt zu den größten Herstellern der Branche.

Die pandemiebedingten Einschränkungen im Handel als wesentlichem Kundenkreis der heipa technische Papiere GmbH sind weitestgehend aufgehoben. Die Entwicklung des Ergebnisses und des Umsatzes kann als positiv eingeschätzt werden, da das Niveau des Vorjahres gehalten werden konnte.

Steuerungsrelevante Leistungsindikatoren bestehen in den Umsätzen und dem Jahresergebnis. Die Prognose des Vorjahres sah eine konstante Entwicklung beider Indikatoren vor (Soll-Ist-Vergleich).

D. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

1. Vermögenslage

Die Vermögenslage stellt sich wie folgt dar:

2023 2022
TEUR % TEUR %
AKTIVA
Anlagevermögen 3.212 15,5 2.312 12,3
Umlaufvermögen 17.563 84,5 16.484 87,7
20.775 100,0 18.796 100,0
PASSIVA
Eigenkapital 10.780 51,9 8.692 46,2
Fremdkapital 9.995 48,1 10.104 53,8
20.775 100,0 18.796 100,0

Die Investitionen des Geschäftsjahres betrugen TEUR 1.184 und entfallen im Wesentlichen auf den Maschinenpark und auf weitere Ausbauten auf unserem Grundstück.

Das Anlagevermögen ist damit unter Berücksichtigung vorgenannter Investitionen nach planmäßigen Abschreibungen (TEUR 285) auf TEUR 3.212 angestiegen und umfasst damit rd. 15 % des Gesamtvermögens. Das Anlagevermögen ist vollständig durch Eigenkapital gedeckt.

Bei einem im Vergleich zum Vorjahr um 2 % gesunkenem Umsatzvolumen sind stichtagsbezogen die Lieferforderungen gegen Dritte um rd. 63 % gegenüber dem Vorjahr gesunken. Das Vorratsvermögen verringerte sich um TEUR 1.927.

Die Bestände an flüssigen Mitteln haben sich um TEUR 619 gegenüber dem Vorjahr erhöht und weisen zum Stichtag einen ordentlichen Bestand von TEUR 2.122 aus.

Während das Eigenkapital auf TEUR 10.780 deutlich gestiegen ist (Vorjahr TEUR 8.692), ist die Eigenkapitalquote von 46 % auf 52 % leicht gestiegen. Grund hierfür ist die Erhöhung des Gesamtvermögens um 10 % = TEUR 1.979.

Während die sonstigen Rückstellungen sich gegenüber dem Vorjahr leicht erhöht haben, sind die Lieferverbindlichkeiten um TEUR 678 stichtagsbedingt zurückgegangen.

2. Finanzlage

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit liegt mit TEUR 5.968 weit über dem des Vorjahres, was sich zum einen aus der Abnahme der Forderungen und zum anderen aus dem Abbau von Vorräten ergibt.

Basierend auf den Investitionen in das Anlagevermögen ergibt sich einschließlich der Finanzmitteldisposition und erhaltener Zinsen ein Cashflow aus Investitionstätigkeit von TEUR -5.294. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit ergibt sich hauptsächlich aus der Verringerung eines Kontokorrentkredites und der Neuaufnahme eines Kredites für Maschinenkäufe und beträgt einschließlich Zinszahlungen TEUR -55.

Der Finanzmittelfonds zum Ende des Jahres von TEUR 2.122 betrifft Guthaben auf Bankkonten, es bestehen darüber hinaus Möglichkeiten zur weiteren Finanzierung durch den Unternehmensverbund. Im abgelaufenen Geschäftsjahr und bis zur Berichterstattung war die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft jederzeit gegeben.

3. Ertragslage

Die Ertragslage ist gekennzeichnet durch ein gesunkenes Rohergebnis, sodass sich bei unterproportional gestiegenen Personalkosten und Steigerungen in den sonstigen Aufwendungen, insbesondere durch höhere Instandhaltungen und Transportkosten, insgesamt ein ordentliches, jedoch verringertes Jahresergebnis von TEUR 2.087 ergeben hat. Im Einzelnen:

Ertragslage 01.01. bis 31.12.2023 01.01. bis 31.12.2022 Veränderung
TEUR TEUR TEUR
Rohergebnis 10.597,2 10.636,6 -39,4
- Personalaufwand 3.591,4 3.113,1 478,3
- Abschreibungen 284,9 258,4 26,5
- sonst.betriebl.Aufwand 3.888,1 3.459,5 428,6
Betriebsergebnis 2.823,8 3.805,6 -981,8
+ Finanzerträge 264,1 143,4 120,7
- Finanzaufwand 75,8 55,2 20,6
- sonstige Steuern 11,6 13,5 -1,9
Ergebnis vor Ertragssteuern 3.009,5 3.880,3 -870,8
- Ertragssteuern 922,1 1.186,7 -264,6
Jahresergebnis 2.087,4 2.693,6 -606,2

Die in den Vorjahren eingetretenen Preissteigerungen, sowohl auf der Verkaufs- als auch der Einkaufsseite sind im Geschäftsjahr leicht zurückgenommen worden, was im Wesentlichen zu dem geringen Umsatzrückgang geführt hat. Unsere langjährige Markt- und Produktkompetenz hat auch in diesem Jahr Bestands- als auch Neukunden wieder von unserer Leistungsfähigkeit überzeugen können. Durch den Angriffskrieg auf die Ukraine ergaben sich als Folge teilweise Lieferengpässe, die im laufenden Jahr jedoch weitestgehend ausgeschlossen werden konnten.

Der Materialaufwand ist entsprechend der geringfügig verringerten Gesamtleistung (minus 6%) um 8,5 % gesunken, das Rohergebnis reduzierte sich um TEUR 42 (minus 0,4 %).

Personell haben wir im abgelaufenen Geschäftsjahr leicht aufgebaut. Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl (ohne Geschäftsführung) belief sich auf 69 (Vorjahr 66). Die Personalkosten von TEUR 3.591 liegen um 15 % über Vorjahresniveau (TEUR 3.113), hierbei hat die Erhöhung des Mindestlohnes zum Ende 2022 zu einer Erhöhung des Lohn- und Gehaltsniveaus geführt.

Der sonstige betriebliche Aufwand ist um 12 % auf TEUR 3.888 gestiegen. Gestiegen sind hier hauptsächlich die direkten Kosten für Frachten und Instandhaltungen. Bedingt durch die neue Gruppenstruktur und den Ausbau der gruppenweiten IT-Infrastruktur und den Mitarbeiterwechsel im Verbund sind bei der Konzernumlage ebenfalls Steigerungen zu verzeichnen.

E. Risiko- und Chancenbericht

Die wesentlichen Steuerungsinstrumente sind ein Produktions- und Kostencontrolling sowie Monatsauswertungen, die es der Geschäftsleitung erlaubt, die Entwicklung der Gesellschaft laufend einzuschätzen. Die Nachwirkungen der durch die Pandemie eingetretenen Veränderungen im Konsumverhalten der Bevölkerung im Handel, im Gastgewerbe und weiteren Branchen, die zum Kundenkreis der heipa gehören, machen es nach wie vor schwierig, halbwegs gesicherte Prognosen zu treffen.

Durch die nahezu konstanten Umsätze und den damit auch verbundenen ebenfalls kaum veränderten Materialkosten ist der Rohertrag geringfügig gesunken, die gestiegenen Personal- und sonstigen Aufwendungen konnten dennoch kompensiert werden. Die Wettbewerbssituation ist weiterhin sehr angespannt, was sich niederschlägt in den sehr schwierigen Preisdiskussionen mit unseren Abnehmern. Mit der gleichzeitigen Fokussierung auf absolute Kostenkontrolle ist die Stellung der heipa nach Einschätzung des Managements als positiv zu bewerten.

Risiken aus Angriffskrieg

Der andauernde Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine wird sich weiterhin mittelbar und unmittelbar auf unsere Gesellschaft auswirken. Neben den gestiegenen Energiekosten und dem in der Folge insgesamt gestiegenen Preisniveau sind hier besonders auch die verlängerten Lieferzeiten von Geräten und Rohmaterial zu nennen. Wir schätzen allerdings das künftige wirtschaftliche Risiko als gering bis mittel ein, Prognosen hierzu sind aber äußerst schwierig.

Branchenrisiken

Die Risiken liegen hierbei vor allem in der Wettbewerbsintensität des Einzelhandels und dem Wettbewerbsverhalten der Mitanbieter einhergehend mit dem Preisdruck auf der Verkaufsseite sowie andererseits bei der Preisentwicklung im Rohstoffsektor (Papier).

Wir begegnen diesen Risiken mit einem verstärkten Abschluss von längerfristigen Rahmenverträgen mit unseren Kunden, deren Abrufe saisonal schwankend sind, und verstärkten Vertriebsaktivitäten im Konzern. Auf der Beschaffungsseite beobachten wir die Preisentwicklung und sichern uns günstige Beschaffungspreise durch eine höhere Bevorratung und durch die umfangreichere Inanspruchnahme von Leistungen innerhalb der Konzern-Gruppe.

Wir schätzen den Eintritt der Branchenrisiken als wahrscheinlich ein. Aufgrund dessen können Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit und insbesondere die Ertragslage sowie eine negative Abweichung von den Umsatz- und Ergebniszielen nicht ausgeschlossen werden.

Ausfallrisiko

Das Debitorenmanagement der Gesellschaft beinhaltet die Analyse der Altersstruktur, die Sicherstellung der Einhaltung von Kundenkreditlimits sowie die Überwachung von zweifelhaften Forderungen. Das Risiko künftiger wesentlicher Forderungsausfälle wird aufgrund der getroffenen Maßnahmen als gering angesehen, wobei moderate bis hohe finanzielle Folgen aus einem Forderungsausfall nicht absolut ausgeschlossen werden können.

Liquiditätsrisiko

Die Finanzierung der Gesellschaftsverbindlichkeiten wird durch eine laufende Liquiditätssteuerung überwacht, was sowohl die Geldflüsse zwischen den Konzernmitgliedern als auch die externen Forderungen und Verbindlichkeiten überwacht und steuert. Ein Risiko für die Gesellschaft wird als eher sehr gering eingestuft.

Chancen der künftigen Entwicklung können sich vor allem aus einer weiteren Verbesserung der Produktionsabläufe und einer damit verbundenen höheren Effektivität und Effizienz der eingesetzten Maschinen ergeben.

Im August 2015 hat der Hansol-Konzern den Papierrollenhersteller R+S Group GmbH gekauft. Im April 2020 ist die gesamte Gruppe an den neuen Eigentümer, die Harbour Investment GmbH übergegangen. Ziel dieser Struktur ist es, eine Optimierung des Produktmixes zu erreichen, was zu einer Stärkung der Wettbewerbsposition in Europa beitragen wird.

Insgesamt ist festzustellen, dass wir vor dem Hintergrund der beschriebenen Maßnahmen sowie auch der sich möglich ergebenden Chancen gut aufgestellt sind und für das folgende Geschäftsjahr weiterhin keine wesentlichen Auswirkungen auf unsere Geschäftstätigkeit, Finanz- und Ertragslage sowie Umsatz- und Ergebnisziele zu erwarten sind. Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, bestehen aus heutiger Sicht nicht.

F. Prognosebericht

Neben den Nachwirkungen der Corona-Pandemie sind der anhaltende Krieg in der Ukraine einhergehend mit der eingetretenen Inflation insbesondere im Energiebereich sowie steigenden Zinsen und schwankenden Rohstoffpreisen weitere bestimmende Faktoren für die Entwicklung der gesamten Volkswirtschaft, die eine Prognose zunehmend schwieriger machen.

Im ifo-Geschäftsklimaindex heißt es: "München, 26. Juni 2023 - Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich merklich eingetrübt. Der ifo Geschäftsklimaindex ist im Juni auf 88,5 Punkte gefallen, nach 91,5 Punkten im Mai. Die Erwartungen fielen deutlich pessimistischer aus. Die Unternehmen bewerteten zudem ihre aktuelle Lage schlechter. Vor allem die Schwäche der Industrie bringt die deutsche Konjunktur in schwieriges Fahrwasser.

In der ifo Konjunkturprognose Frühjahr 2024 heißt es: "Die deutsche Wirtschaft ist wie gelähmt. Unter Unternehmen und Haushalten ist die Stimmung schlecht und die Unsicherheiten hoch," und weiter "In Deutschland hingegen stagnierte die Wirtschaftsleistung im zurückliegenden Sommerhalbjahr, und im Schlussquartal 2023 ging sie sogar um 0,3% zurück." (Quelle: sd-2024-digital-02-wollmersheuseretal-konjunkturprognose-fruehjahr-2024)

Im bisherigen Geschäftsverlauf 2024 liegen wir stabil aber deutlich unter dem Ergebnis des Vorjahres. Hinsichtlich Materialverfügbarkeit bzw. Lieferkettenproblemen hatten wir im Jahr 2023 keinerlei Schwierigkeiten. Auch in diesem Jahr sehen wir diesbezüglich keine Probleme für unsere Produktion. Die Versorgung ist stabil. Im Hinblick auf Energiepreise haben wir in diesem Jahr durch Neuabschluss eines Stromliefervertrages zwar höhere Kosten als in den Jahren zuvor, die Veränderungen sind aber moderater, als noch zu "Hochzeiten" prognostizierte Preisanstiege.

Die Materialpreisentwicklung kann als relativ konstant angesehen werden, steht dadurch bedingt aber auch im Einklang mit der Preisstabilität für unsere Produkte. Insgesamt gehen wir für 2024 von einem leicht geringeren Umsatz und Jahresergebnis aus.

Der Fachkräftemangel ist ein allgemeines Problem. Bisher und auch in diesem Jahr erwarten wir aber keine negativen Auswirkungen daraus resultierend für unser Geschäft.

 

Heilbad Heiligenstadt im Juni 2024

Geschäftsführung

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die heipa technische Papiere GmbH, Heilbad Heiligenstadt

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der heipa technische Papiere GmbH, Heilbad Heiligenstadt, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der heipa technische Papiere GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für des Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hannover, den 26. Juni 2024

WWP Wichmann Waldeck & Partner mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
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Borrmann, Wirtschaftsprüfer

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