Intigena GmbH & Co. KG

45479 Mülheim an der Ruhr, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Duisburg HRA 10950
Eingetragen
24.1.2011

Finanzübersicht

Historie

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Gesellschafter

3 Gesellschafter

Kommanditgesellschaft (KG)

2 von 3 angezeigt

Hyga Vertrieb Geschäftsführungs-GmbH
Persönlich haftender Gesellschafter
Intigena Beteiligungsgesellschaft mbH
Kommanditist

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

LK Mahnke GmbH & Co. KG

Mülheim an der Ruhr

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2021

A. Grundlagen des Konzerns

Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Der Konzern ist auf den Gebieten Herstellung, Beschaffung und Vertrieb von Private-Label-Hygieneartikeln, insbesondere in den Bereichen Babyhygiene (Windeln und Pants), Damenhygiene und Inkontinenz tätig. Kunden sind die großen Ketten des deutschen und des europäischen Lebensmitteleinzelhandels, mit einem besonderen Fokus auf den diskontierenden Handel und die Drogeriemärkte.

Der Konzern verfügt über eigene Produktionen und Produktionsbeteiligungen in Deutschland, in der Schweiz, in Schweden und Italien. Der Vertrieb erfolgt im Wesentlichen über die Vertriebszentralen in Deutschland und in der Schweiz. Vertriebsbüros bestehen in verschiedenen europäischen Ländern. Konzernzentrale ist Mülheim an der Ruhr. Der Transport und die Lagerung der Produkte erfolgen in Zusammenarbeit mit flächendeckend operierenden Logistikpartnern. Hauptziel der Forschungs- und Entwicklungsanstrengungen sind die qualitative Verbesserung und Anpassung der eigenen Produkte an die Erfordernisse des Marktes.

B. Wirtschaftsbericht

I. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das weltweite Wirtschaftswachstum 2021 liegt mit 6,02 % weit über dem Vorjahreswachstum (-2,95 %) 1.

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt Deutschlands steigt nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 2,6 % 2 gegenüber dem Vorjahr. Damit liegt die Veränderung der Wirtschaftsleistung über dem Vorjahr mit -3,7 %. Deutschland steigert damit nach dem Einbruch des preisbereinigten Bruttoinlandsproduktes im Vorjahr seine wirtschaftliche Leistung im Jahr 2021 deutlich.

Die privaten Konsumausgaben steigen um 0,42 %, wohingegen die Konsumausgaben des Staates um 4,32 % 3 höher sind als im Jahr zuvor. Positiven Einfluss hatte auch der Aufwärtstrend der Erwerbstätigenquote. Die Arbeitslosenquote liegt unter Vorjahresniveau bei 5,1 % 4.

1 https://de.statista.com/statistik/daten/studie/197039/umfrage/veraenderung-des-weltweiten-bruttoinlandsprodukts/
2 https://de.statista.com/statistik/daten/studie/2112/umfrage/veraenderung-des-bruttoinlandprodukts-im-vergleich-zum-vorjahr/
3 https://www.destatis.de/DE/Themen/Wirtschaft/Volkswirtschaftliche-Gesamtrechnungen-Inlandsprodukt/Tabellen/inlandsprodukt-verwendung-bip.html
4 https://www.destatis.de/DE/Themen/Wirtschaft/Konjunkturindikatoren/Arbeitsmarkt/arb210a.html?nn=213544

Die vom Konzern angebotenen Produkte gehören zu den notwendigen Gütern des täglichen Bedarfs. Ihr Absatz wird durch die Weltwirtschafts- und Konjunkturentwicklung nur wenig beeinflusst. Gleichwohl ist der bedeutende Produktbereich Windeln stark unter Druck. Die Transportkostensensibilität der Windelprodukte ist eher hoch. Neben Werksschließungen verschiedener Hersteller in den letzten Jahren sind neue Produktionskapazitäten im (ost-)europäischen Umland hinzugekommen. Die Aufschaltung neuer Produktionskapazitäten führt zu einer deutlichen Überkapazität auf dem europäischen Absatzmarkt. Derzeit findet eine Umverteilung der Produktionsvolumen statt. Ein großer Wettbewerber hat angekündigt, seine Windelproduktion in Deutschland zum Jahresende 2021 zu schließen. Die Überkapazitäten beschränken die Möglichkeit, am Markt Preiserhöhungen durchzusetzen. Aktuell stehen absatzseitige Preissenkungsforderungen steigenden Rohstoffkosten gegenüber aufgrund der unsicheren globalen Wirtschaftslage und der stockenden internationalen Logistikketten. Die Entscheidung von Großbritannien, aus der Europäischen Union auszutreten, hat auch Auswirkungen auf den Absatzmarkt für Babywindeln in England. Die zur Windelherstellung benötigten Rohstoffe werden international eingekauft. Eine gute Kostenstruktur im Produktionsprozess und eine gute Anlagenauslastung sind somit von zentraler Bedeutung.

II. Lage

1. Ertragslage

Die Umsätze der Gruppe betrugen im Jahr 2021 Mio. EUR 159,0. Sie sind damit im Vergleich zum Vorjahr um 13,9 % gefallen. Dies ist hauptsächlich auf rückläufige Verkaufsmengen, aber auch auf niedrigere Verkaufspreise zurückzuführen. Dieser Rückgang betrifft den Hauptumsatzträger Windeln. Der Bereich Inkontinenz entwickelte sich hingegen gegenüber dem Vorjahr weiterhin positiv, konnte jedoch die Umsatzrückgänge aus dem Bereich Windeln nicht kompensieren.

Die Betriebsleistung, bestehend aus den Umsatzerlösen, der Bestandsveränderung der fertigen Erzeugnisse und den sonstigen betrieblichen Erträgen, beträgt Mio. EUR 159,5 (Vorjahr: Mio. EUR 183,4). Insgesamt sind Materialaufwendungen von Mio. EUR 120,8 (Vorjahr: Mio. EUR 139,6) angefallen. Das Rohergebnis als Saldo aus Betriebsleistung (abzgl. sonstige betriebliche Erträge) abzüglich Materialaufwand beträgt Mio. EUR 36,9 bzw. 23,4 % der Betriebsleistung ohne sonstige betriebliche Erträge (Vorjahr: Mio. EUR 43,3 bzw. 23,7 %). Die Rohstoffpreise sind im Berichtsjahr leicht gestiegen, ohne dies auf die Verkaufspreise anpassen zu können.

Der Personalaufwand beläuft sich auf Mio. EUR 19,6 (Vorjahr: Mio. EUR 20,0). Der geringere Personalaufwand ist auf Kurzarbeit infolge des Lockdowns aufgrund der COVID-19-Pandemie sowie eine geringere durchschnittliche Mitarbeiterzahl zurückzuführen. Die Personalintensität liegt über Vorjahresniveau bei 12,3 % der Betriebsleistung.

Die Abschreibungsbeträge fielen um Mio. EUR 0,3 (-3,2 %) aufgrund geringerer Investitionen im Jahr 2021. Die Abschreibungsquote bezogen auf die Betriebsleistung beträgt damit 4,8 % (Vorjahr: 4,3 %), die übrigen betrieblichen Aufwendungen betragen 17,6 % der Betriebsleistung (Vorjahr: 7,4 %). Absolut gesehen stiegen die übrigen betrieblichen Aufwendungen um Mio. EUR 14,6 an. Darin enthalten sind Mio. EUR 10,2 für die beabsichtigte Schließung eines Produktionsstandorts in 2023.

Das Finanzergebnis verschlechtert sich von Mio. EUR -0,2 im Vorjahr auf Mio. EUR -1,2 in 2021. Dies liegt hauptsächlich an Abschreibungen auf Finanzanlagen. Der Rückgang der Ertragsteuern im Vergleich zum Vorjahr kann auf das negative Ergebnis vor Ertragsteuern zurückgeführt werden. Der Konzernjahresfehlbetrag beträgt Mio. EUR 17,8. Im Vorjahr wurde ein Konzernjahresüberschuss von Mio. EUR 1,5 erwirtschaftet. Die Umsatzrentabilität als Verhältnis des Konzernjahresergebnisses zu den Umsatzerlösen liegt bei -11,2 % (Vorjahr: 0,8 %). Das EBITDA sinkt um Mio. EUR 19,3 auf Mio. EUR -9,0 (Vorjahr: Mio. EUR 10,3).

2. Finanzlage

Die Konzernfinanzierung erfolgt weiterhin und auch unter Berücksichtigung der internen Umstrukturierung mit einhergehender Standortreduktion zu einem Großteil durch Eigenkapital. Daneben stehen langfristige Bankdarlehen und ausreichende Kreditlinien zur Verfügung, die vorwiegend nur zur Deckung von Spitzen benötigt werden. Gleichfalls wurden und werden Lieferantenkredite in Form von branchenüblichen Zahlungszielen in Anspruch genommen.

Langfristige Bankdarlehen dienen der Finanzierung des Sachanlagevermögens. Die langfristigen Darlehen wurden von Mio. EUR 8,4 auf Mio. EUR 5,3 reduziert.

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt Mio. EUR 19,6 und entspricht 13,4 % des Umsatzes (Vorjahr: Mio. EUR 10,6 und 5,7 %). Der Anstieg gegenüber dem Vorjahr beruht im Wesentlichen auf der Zunahme der Aufwendungen von außergewöhnlicher Bedeutung und der Abnahme der Vorräte sowie der Lieferforderungen.

Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit beträgt Mio. EUR -1,6 und resultiert hauptsächlich aus der Auszahlung für Investitionen in Sach- und Finanzanlagen bei gleichzeitigen Einzahlungen aus Sachanlageabgängen.

Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit beträgt Mio. EUR -4,3 und beruht im Wesentlichen auf der planmäßigen Tilgung von langfristigen Bankdarlehen (Mio. EUR -3,1).

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit abzüglich der Cashflows aus der Finanzierungstätigkeit und der Investitionstätigkeit führte zum Anstieg des Finanzmittelfonds, bestehend aus den liquiden Mitteln, auf Mio. EUR 38,3.

3. Vermögenslage

Die Bilanzsumme sank gegenüber dem Vorjahr um Mio. EUR 10,6. Auf der Aktivseite sanken im Wesentlichen die Sachanlagen um Mio. EUR 6,8, die Vorräte um Mio. EUR 8,3, die Lieferforderungen um Mio. EUR 11,6, die Forderungen gegen verbundene Unternehmen um Mio. EUR 0,8, die sonstigen Aktiva um Mio. EUR 1,2. Gleichzeitig stiegen die Finanzanlagen um Mio. EUR 0,5, die Forderungen gegen Gesellschafter um Mio. EUR 1,1 sowie die liquiden Mittel um Mio. EUR 16,5.

Auf der Passivseite sanken im Wesentlichen die Rücklagen gegenüber dem Vorjahr um Mio. EUR 17,8, die Bankverbindlichkeiten um Mio. EUR 3,1 und die Lieferverbindlichkeiten um Mio. EUR 2,3. Gleichzeitig stiegen die sonstigen Rückstellungen um Mio. EUR 12,3 sowie die Währungsdifferenzen um Mio. EUR 1,0. Das Eigenkapital sank um Mio. EUR 16,8.

Das Sachanlagevermögen sank gegenüber dem Vorjahr um Mio. EUR 6,8 auf Mio. EUR 20,1. Die Abschreibungen auf Sachanlagen betrugen Mio. EUR 7,6 bei Zugängen von Mio. EUR 1,5. Der Rückgang der Vorräte beruht auf dem Umsatzrückgang im Bereich Windeln. Die Vorratsintensität beträgt 14,8 % (Vorjahr: 20,2 %). Die fertigen Erzeugnisse und Waren betreffen im Wesentlichen Windeln. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind geschäftsbedingt rückläufig, sie machen 18,6 % der Bilanzsumme aus (Vorjahr: 26,4 %). Der Anstieg der liquiden Mittel ist stichtagsbezogen.

Der Rückgang der Konzernrücklagen beruht auf der Verrechnung mit dem Konzernjahresfehlbetrag. Die Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung steht im Zusammenhang mit der Währungskursentwicklung des Schweizer Franken. Der Anstieg der sonstigen Rückstellungen ist mit Mio. EUR 10,2 auf die beabsichtigte Schließung eines Produktionsstandorts in 2023 zurückzuführen. Die Bankverbindlichkeiten sinken um Mio. EUR 3,1 wegen der planmäßigen Tilgung von langfristigen Bankverbindlichkeiten. Die Lieferverbindlichkeiten sinken gegenüber dem Vorjahr um Mio. EUR 2,3 auf Mio. EUR 9,7. Der Rückgang steht im Zusammenhang mit dem Rückgang der Vorräte.

Die Vermögenslage ist durch eine Konzerneigenkapitalquote von 64,8 % (Vorjahr: 72,9 %) gekennzeichnet. Der Anlagendeckungsgrad liegt wie im Vorjahr bei über 100 %, die Anlagenintensität bei 20,2 % (Vorjahr: 23,6 %).

4. Gesamtaussage zur Lage

Die Konzerngeschäftsführung ist mit der Gesamtlage des Konzerns und im Hinblick auf die eingeleiteten Optimierungsmaßnahmen weitestgehend zufrieden.

III. Finanzielle Leistungsindikatoren

Ist 2021 Ist 2020 Plan 2021
Umsatz in Mio. EUR 158,9 184,7 156,5
EBITDA in TEUR -8.953 10.274 2.209

C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Chancen- und Risikobericht

Das Risikomanagement ist integraler Bestandteil der Geschäftsprozesse und Unternehmensentscheidungen. Die Risikopolitik der LK-Mahnke-Gruppe besteht darin, vorhandene Chancen optimal zu nutzen und die mit der Geschäftstätigkeit verbundenen Wagnisse einzugehen, wenn damit ein entsprechender Mehrwert geschaffen werden kann.

Die Bewerkstelligung und Beseitigung von Risiken werden mit den Instrumenten gesteuert, die der laufenden Planung und Berichterstattung dienen.

Ferner erfolgt jährlich eine detaillierte Budgetplanung zur mittelfristigen Unternehmensplanung. Darüber hinaus findet monatlich ein umfassendes Reporting nach Konzernvorgaben statt. Es werden die Monatsergebnisse und die kumulierten Jahresergebnisse dargestellt und mit den Vormonaten bzw. dem Vorjahr verglichen sowie regelmäßige Plan-Ist-Vergleiche erstellt. Auf dieser Grundlage können wir auf aktuelle Lagen und Risiken kurzfristig reagieren und Gegenmaßnahmen einleiten.

Hauptrisiko für die LK-Mahnke-Gruppe ist weiterhin der seit mehreren Jahren herrschende Preisdruck, der sich in den Verbraucher-Abgabepreisen wiederfindet. Der steigende Wettbewerbsdruck auf dem Hygienemarkt durch den Produzentenmarkt sowie die Großkundenstruktur kommen erschwerend hinzu.

Der Preis ist mit Nachdruck das wichtige Entscheidungskriterium für die Zuteilung von Aufträgen seitens der Handelsketten. In der Branche existieren nicht immer langfristige Verkaufskontrakte, wodurch die Gefahr eines schnellen Lieferantenwechsels besteht.

Aufgrund der bereits erwähnten Punkte ist ein Umsatzwachstum nur noch durch einen starken Verdrängungskampf mit Mitbewerbern zu erreichen. Ferner sollen zusätzliche Absatzmengen primär mit neuen Kunden und neu entwickelten Produkten realisiert werden.

Die Lokation der Produktionsbetriebe der LK-Mahnke-Gruppe in Nord-, Süd- und Westeuropa nahe dem Hauptabsatzmarkt und die Einführung eines neuen Logistikkonzepts haben sich positiv auf die Höhe der Transportkosten der hergestellten Produkte ausgewirkt.

Die LK-Mahnke-Gruppe ist bestrebt, durch eine innovative Absatzstrategie mit verbesserten wie auch umweltorientierten Erzeugnissen die Gefahren des Marktes zu verringern. Das hohe Qualitätsniveau der produzierten Hygieneartikel, die Innovationskraft der Gruppe sowie die Möglichkeit, schnell auf veränderte Kundenwünsche zu reagieren, stellen wichtige Verkaufsvorteile der Gruppe dar. Ebenso wird die Umsetzung von Nachhaltigkeitskonzepten zunehmend Einfluss auf die Kaufentscheidung haben.

Die Forschungs- und Entwicklungsabteilung wurde weiter ausgebaut und wird von der LK Mahnke GmbH & Co. KG erbracht. In dieser Stellung übernimmt die F&E-Abteilung weiterhin für alle operativen Gesellschaften den Aufbau, die Durchführung und die Koordination wichtiger Prozesse, die zur Verbesserung der Qualität der Produkte beitragen. Hierin wird eine Chance für eine langfristige positive Geschäftsentwicklung gesehen.

Die Produktionsbetriebe der LK-Mahnke-Gruppe sind weiterhin IFS-zertifiziert.

Es gab keine signifikanten Engpässe in der Verfügbarkeit von Rohmaterialien. Die branchenbedingte Abhängigkeit von speziellen Rohstoffen für die Herstellung von Hygieneartikeln stellt ein erhebliches Risiko dar. Im Rahmen des Risikomanagements der LK-Mahnke-Gruppe wurde und wird weiter an einem Ausbau des Lieferantenstamms für die Gruppe gearbeitet.

Währungsrisiken ergeben sich im Wesentlichen aus den Wechselkursverhältnissen zum USD, zum GBP und zum CHF. Zur Absicherung von Wechselkursrisiken durch Einkäufe und Verkäufe in Fremdwährung werden bei Bedarf Devisentermingeschäfte abgeschlossen.

Der Konzern unterhält ein straffes Forderungsmanagement und Mahnwesen, um drohende Ausfälle von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen so weit wie möglich zu begrenzen.

Dem Risiko von Forderungsausfällen wird durch entsprechende Wertberichtigungen Rechnung getragen, weiterhin werden schwer verkäufliche Vorräte entsprechend den gruppeninternen Richtlinien abgewertet.

Mit den Themen der Corporate Responsibility im Zusammenhang mit BSCI, IFS und sonstigen NGO setzen sich die operativen Gesellschaften immer mehr auseinander. Angesichts der zunehmenden Komplexität und Synergien der Anforderungen wurde eine Zentralisierung des CR-Managements etabliert und wird fortgeführt.

Bestandsgefährdende Risiken wurden nicht festgestellt.

Prognosebericht

Die in 2022 beschlossene strategische Neuausrichtung der LK-Mahnke-Gruppe durch Bündelung und Konzentration von Volumen, Kapazitäten und Synergien sowohl im Bereich der Produktion wie auch des Vertriebs ermöglicht der LK-Mahnke-Gruppe noch besser auf die herrschende Preissensitivität in bestimmten Produktbereichen, insbesondere im Windelbereich, zu reagieren. Damit ist auch das sonst häufig herrschende Erfordernis nach Auslastung und Umsatzhöhe besser steuerbar und ermöglicht es je nach Marktlage den Fokus auf margenstärkere Produkte zu legen. Die Jahresergebnisse in 2021 und 2022 werden von diesen Maßnahmen negativ betroffen sein, diese Investition in eine interne Neuorganisation setzt die Gruppe aus Eigenmitteln um und bereits für 2023 wird ein positives Ergebnis geplant und erwartet.

Darüber hinaus basieren die zukunftsbezogenen Aussagen auf Einschätzungen der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen und der Entwicklung der internationalen Branchensituation sowie der Rohstoff- und Produktmärkte der Gruppe.

In der Hochrechnung für das Jahr 2022 wird mit gesunkenen Umsatzerlösen von ca. Mio. EUR 130,4 gerechnet. Das EBITDA wird bei ca. Mio. EUR -0,7 erwartet. Im Jahr 2022 bestand ein noch erheblicher Preisdruck auf die Verkaufspreise. Als Folge daraus wurde die Zusammenarbeit mit einem Großkunden ab Herbst 2021 nicht weitergeführt. Diesem Umstand wurde durch Prozess- und Produktionsoptimierungen sowie verstärkte Vertriebsaktivitäten entgegengewirkt.

Zudem wird flächendeckend eine neue Windelgeneration entwickelt. Diese Windelgeneration soll die bisherige Windelgeneration nach und nach ablösen.

Die gegenwärtige Entwicklung der Wechselkurse des Euro gegenüber USD, GBP und CHF kann zu Mehrbelastungen führen, insbesondere bei den Anschaffungskosten für Produktionsmaschinen und Verpackungsrobotern. Auf diese Weise könnte der Return on Investment negativ beeinflusst werden.

Unter der Führung der zentralen F&E-Abteilung wird auch in den kommenden Jahren an der Weiterentwicklung von Hygieneprodukten gearbeitet; die F&E-Abteilung soll weiter ausgebaut werden.

Die Anzahl der Beschäftigten wird im Jahr 2022 sinken.

Für die LK-Mahnke-Gruppe ergeben sich aus heutiger Sicht einige Unsicherheiten, die Einfluss auf die Absatzmärkte nehmen können. Der Austritt der Briten aus der EU mit seinen begleitenden Erscheinungen und Folgen kann negative Wirkung zeigen.

Derzeit sind keine konkreten Hinweise auf Entwicklungen bekannt, die den Fortbestand des Konzerns gefährden könnten.

Das Coronavirus "COVID-19" hat Auswirkungen auf das weltweite Wirtschaftsleben. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt gibt es keine ernstzunehmenden Belastungen für die LK-Mahnke-Gruppe aufgrund der Pandemie. Sowohl organisatorisch als auch vertriebs- und beschaffungsseitig konnten neue Anforderungen bedient und erfüllt werden. Die weitere Entwicklung wird weitgehend beobachtet und analysiert und bei etwaigem Bedarf werden entsprechende Maßnahmen zur Stabilisierung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gruppe eingeleitet.

 

Mülheim/Ruhr, den 7. Februar 2023

Die Geschäftsführung

Dr. Lutz Mahnke

Dr. Thomas Rosa

Klaus-Manuel Mahnke

Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021

Aktiva

31.12.2021 Vorjahr
EUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 205.880,27 237
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 29
205.880,27 266
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.017.024,53 4.047
2. Technische Anlagen und Maschinen 14.078.217,30 21.474
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.056.888,27 1.125
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 943.386,42 234
20.095.516,52 26.880
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 1,00 0
2. Beteiligungen 206.582,76 207
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 2.033.501,53 1.484
davon an assoziierte Unternehmen: EUR 2.033.500,53 (Vorjahr: TEUR 1.484)
4. Sonstige Ausleihungen 42.240,00 68
2.282.325,29 1.759
22.583.722,08 28.905
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 4.628.113,28 5.265
2. Fertige Erzeugnisse und Waren 11.861.005,59 19.484
16.489.118,87 24.749
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 20.722.218,15 32.276
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 15.587,94 773
3. Forderungen gegen Gesellschafter 5.549.861,90 4.418
4. Sonstige Vermögensgegenstände 8.035.449,61 9.361
34.323.117,60 46.828
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 38.267.798,03 21.737
89.080.034,50 93.314
C. Rechnungsabgrenzungsposten 33.965,58 32
111.697.722,16 122.251

Passiva

31.12.2021 Vorjahr
EUR TEUR
A. Eigenkapital
I. Kapitalanteile der Kommanditisten 2.000.000,00 2.000
II. Konzernrücklagen 69.512.863,47 87.325
III. Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung 898.205,49 -148
72.411.068,96 89.177
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 130.671,28 138
2. Steuerrückstellungen 161,22 92
3. Sonstige Rückstellungen 16.058.119,83 3.783
16.188.952,33 4.013
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 5.249.990,00 8.370
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 9.731.802,43 12.034
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 444.999,27 502
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 2.099.515,23 2.268
5. Sonstige Verbindlichkeiten 4.938.713,61 4.927
22.465.020,54 28.101
D. Rechnungsabgrenzungsposten 537,29 1
E. Passive latente Steuern 632.143,04 959
111.697.722,16 122.251

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021

2021 Vorjahr
EUR TEUR
1. Umsatzerlöse 158.928.387,82 184.663
2. Verminderung des Bestands an fertigen Erzeugnissen 1.292.708,94 1.780
3. Sonstige betriebliche Erträge 1.892.989,90 561
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 119.215.543,66 137.825
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 1.555.477,57 1.747
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 16.622.925,33 17.022
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.943.516,38 2.987
davon für Altersversorgung: EUR 17.757,75 (Vorjahr: TEUR 17)
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 7.636.935,54 7.888
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 28.097.319,98 13.545
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 90.786,69 71
9. Abschreibungen auf Finanzanlagen 903.888,00 0
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 342.597,45 219
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 66.182,39 771
12. Ergebnis nach Steuern -17.764.930,83 1.511
13. Sonstige Steuern 47.085,86 44
14. Konzernjahresfehlbetrag (Vorjahr: Konzernjahresüberschuss) 17.812.016,69 1.467

Amtsgericht Duisburg; Registernummer HRA 10751

Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2021

1. Allgemeine Erläuterungen

1.1 Anwendung der handelsrechtlichen Vorschriften

Der Konzernabschluss der LK Mahnke GmbH & Co. KG zum 31. Dezember 2021 ist unter Anwendung der Vorschriften der §§ 290 ff. HGB i.V.m. den §§ 244 ff. und 265 ff. HGB aufgestellt worden.

Die Konsolidierung erfolgte pflichtgemäß nach § 290 Abs. 2 Nr. 1 HGB i.V.m. § 264a HGB.

Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit haben wir die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Konzernbilanz oder Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung oder im Konzernanhang anzubringenden Vermerke im Wesentlichen im Konzernanhang aufgeführt.

Für die Darstellung der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung haben wir das Gesamtkostenverfahren gewählt.

In der Kapitalflussrechnung des Konzerns wird der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit nach der indirekten Methode dargestellt.

Der Abschluss wird in EUR (Vorjahresangaben in TEUR) aufgestellt.

1.2 Aufstellung des Anteilsbesitzes und Abgrenzung des Konsolidierungskreises

In den Konzernabschluss sind neben dem Mutterunternehmen die folgenden Gesellschaften durch Vollkonsolidierung einbezogen:

Name, Sitz Anteil am stimmberechtigten Kapital
%
Intigena Produktion GmbH & Co. KG, Eichenzell 100,0
Hyga Produktion Geschäftsführungs-GmbH, Eichenzell 100,0
Hyga Vertrieb Geschäftsführungs-GmbH, Mülheim/Ruhr 100,0
Intigena GmbH & Co. KG, Mülheim/Ruhr 100,0
Intigena Beteiligungsgesellschaft mbH, Mülheim/Ruhr 100,0
Hyga France S.A.S., Boeschepe/Frankreich 100,0
Intigena Holding (Schweiz) AG, Zug/Schweiz 100,0
Intigena (Schweiz) AG, Zug/Schweiz 100,0
Intigena Global Care (Schweiz) AG, Zug/Schweiz 100,0
Intigena Produktion (Schweiz) AG, Mettmenstetten/Schweiz 100,0
Qualisano AG, Zug/Schweiz 100,0

Die Einbeziehung in den Konzernabschluss erfolgte gemäß § 290 Abs. 1 HGB, da alle Gesellschaften unter dem beherrschenden Einfluss der LK Mahnke GmbH & Co. KG, Mülheim/Ruhr, stehen.

Unter der Inanspruchnahme der Erleichterungen gemäß § 296 Abs. 2 HGB wurde auf die Vollkonsolidierung der Hyga Sweden AB, Helsingborg/Schweden, und der Intigena Nordic AB, Mörarp/Schweden, in den Konzernabschluss verzichtet. Die Hyga Sweden AB, Helsingborg/Schweden, weist zum letzten verfügbaren Jahresabschluss zum 31. Dezember 2020 ein Eigenkapital von TEUR 21 sowie einen Jahresfehlbetrag 2020 von TEUR 10 aus. Der Konzern hält 100 % am stimmberechtigen Kapital. Die Intigena Nordic AB, Mörarp/Schweden, weist im Jahresabschluss zum 31. Dezember 2021 ein Eigenkapital von TEUR 117 sowie einen Jahresfehlbetrag 2021 von TEUR 1.041 aus. Der Konzern hält 100 % am stimmberechtigten Kapital. Die Gesellschaften sind einzeln und in Gesamtheit für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von untergeordneter Bedeutung.

Unter den Beteiligungen wird der Anteil an der Fippi S.p.A., Mailand/Italien, ausgewiesen, an der der Konzern 3,0 % am stimmberechtigten Kapital hält.

1.3 Konsolidierungsgrundsätze

Die Kapitalkonsolidierung erfolgt nach der Neubewertungsmethode gemäß § 301 Abs. 1 HGB auf den Zeitpunkt, zu dem die verbundenen Unternehmen Tochterunternehmen geworden sind.

Die Kapitalkonsolidierung der Intigena Beteiligungsgesellschaft mbH, Mülheim/Ruhr, (Erstkonsolidierungszeitpunkt: 1. Januar 2010) nebst ihren (un-)mittelbaren Tochterunternehmen ist auf Basis des historisch gewachsenen Teilkonzernabschlusses dieser Gruppe erfolgt, aus dem die Neubewertungsbilanz abgeleitet wurde. Es wurden stille Reserven in Höhe von TEUR 1.712 bei den Grundstücken und Gebäuden aufgedeckt. Bei den Gebäuden wird eine Restnutzungsdauer von 17 Jahren zugrunde gelegt. Ein verbleibender aktivischer oder passivischer Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung hat sich diesbezüglich nicht ergeben.

Aus der Kapitalkonsolidierung (Erstkonsolidierungszeitpunkt: 4. Mai 2011) der Intigena Holding (Schweiz) AG, Zug/Schweiz, nebst ihren unmittelbaren Tochterunternehmen hat sich ein passivischer Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung in Höhe von TEUR 20.798 ergeben, der aus der Tatsache resultiert, dass die Einlage der Anteile an dieser Gesellschaft in die LK Mahnke GmbH & Co. KG zu Buchwerten und nicht zu höheren Zeitwerten erfolgt ist. Deshalb wird diese Aufrechnungsdifferenz, da technischer Natur, innerhalb der Konzernrücklagen des Konzerns ausgewiesen.

Die Gesellschaft nimmt seit dem Jahr 2015 das Wahlrecht in Anspruch, die Intigena Nordic AB, Mörarp/Schweden, aufgrund der für den Konzern untergeordneten Bedeutung nicht mehr vollzukonsolidieren. Anstelle dessen wird die Intigena Nordic AB, Mörarp/Schweden, zum Bilanzstichtag nach der At-Equity-Methode bewertet. Der Unterschiedsbetrag gemäß § 312 Abs. 1 HGB betrug TEUR 59. Zum Bilanzstichtag wird der Beteiligungswert mit EUR 1,00 bilanziert.

Die Anteile an der Hyga Sweden AB, Helsingborg/Schweden, deren aktiver Geschäftsverkehr gegenwärtig ruht, werden mit den fortgeführten Anschaffungskosten bewertet.

Die Vermögensgegenstände und Schulden der in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften wurden gemäß § 308 HGB einheitlich bewertet.

Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den in den Konsolidierungskreis einbezogenen Unternehmen wurden gegeneinander aufgerechnet (§ 303 Abs. 1 HGB).

Konzerninterne Zwischenergebnisse sind in den Einzelabschlüssen nur in unwesentlichem Umfang enthalten, der für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns nur von untergeordneter Bedeutung ist. Gemäß § 304 Abs. 2 HGB wurde daher auf eine Zwischenergebniseliminierung verzichtet.

Erlöse und andere Erträge aus Lieferungen und Leistungen zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden mit den auf sie entfallenden Aufwendungen verrechnet, soweit sie nicht als aktivierte Eigenleistungen auszuweisen waren (§ 305 Abs. 1 HGB).

1.4 Währungsumrechnung

Die in den Konzernabschluss einbezogenen Bilanzen in Fremdwährung werden gemäß § 308a HGB, mit Ausnahme des Eigenkapitals, zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Das gezeichnete Kapital und die in Vorjahren dotierten Rücklagen werden mit den historischen Kursen umgerechnet. Hieraus resultierende Währungsumrechnungsdifferenzen von Eigenkapitalposten werden in den Posten "Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung" im Eigenkapital eingestellt. Die in den Konzernabschluss einbezogenen Posten der Gewinn- und Verlustrechnungen werden mit Durchschnittskursen umgerechnet.

2. Erläuterungen zur Konzernbilanz

2.1 Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen

Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung planmäßiger linearer Abschreibungen über die Nutzungsdauern von drei bis fünf Jahren bewertet.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten und, soweit abnutzbar, unter Verrechnung planmäßiger Abschreibungen angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen werden grundsätzlich nach der linearen Methode vorgenommen. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden werden grundsätzlich stetig angewandt. Gebäude und Grundstücksanlagen werden generell linear mit Abschreibungssätzen von 3,0 % bis 5,9 % abgeschrieben. Die Betriebs- und Geschäftsausstattung wird generell über drei bis fünfzehn Jahre abgeschrieben. Produktionsmaschinen werden über Nutzungsdauern von fünf bis sieben Jahren abgeschrieben. Bei Gegenständen des Sachanlagevermögens, deren Anschaffungskosten unter EUR 150,00 lagen, wurde aus Vereinfachungsgründen von einer Aktivierung abgesehen.

Bei Zugängen innerhalb des Geschäftsjahres werden die Abschreibungen zeitanteilig vorgenommen.

Die Aufgliederung der in der Bilanz zusammengefassten Anlageposten und ihre Entwicklung im Jahr 2021 sind im beigefügten Konzernanlagengitter dargestellt. Als Anschaffungs- oder Herstellungskosten sind die historischen Werte angesetzt.

2.2 Finanzanlagen

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten, gegebenenfalls unter Berücksichtigung notwendiger außerplanmäßiger Abschreibungen, bilanziert.

2.3 Vorräte

Bei den Vorräten sind die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe zu Anschaffungskosten auf Einzelwertbasis bewertet. Die Waren sind zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. In die Herstellungskosten der fertigen Erzeugnisse werden die Material- und Fertigungseinzelkosten einschließlich angemessener Gemeinkosten für Material- und Fertigungskosten sowie fertigungsbedingte Abschreibungen eingerechnet. Eingeschränkter Verwertbarkeit wird durch Abschläge Rechnung getragen.

2.4 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalwert unter Beachtung des Niederstwertprinzips aktiviert.

Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde zur Deckung latenter Ausfallrisiken eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % des um die Umsatzsteuer gekürzten Forderungsbestands zum 31. Dezember 2021 gebildet.

Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten ein mittelfristiges Darlehen an einen Geschäftsführer in Höhe von TEUR 2.100 für die Finanzierung des Erwerbs und Umbaus einer Immobilie. Das Darlehen ist mit 1,1 % p.a. zu verzinsen und mit mindestens 2/3 der jährlichen Tantieme nach Steuern zu tilgen.

2.5 Liquide Mittel

Die liquiden Mittel sind zu Nominalwerten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bilanziert.

2.6 Rechnungsabgrenzungsposten

Die Rechnungsabgrenzungsposten sind grundsätzlich mit den Anschaffungskosten bilanziert.

2.7 Kapitalanteile der Kommanditisten

Das Kommanditkapital laut Gesellschaftsvertrag beträgt EUR 2.000.000,00.

2.8 Rückstellungen

Für die Pensionsrückstellungen für zeitlich unbefristete Verpflichtungen wurde die versicherungsmathematische Berechnung unter Anwendung des Anwartschaftsbarwertverfahrens ("Projected-Unit-Credit-Methode") vorgenommen. Als Rechnungszins wurde der durchschnittliche Marktzinssatz der letzten zehn Jahre (Vorjahr: zehn Jahre) verwendet (Bundesbankzins), der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Er beträgt 1,87 % (Vorjahr: 2,30 %). Dabei wurden unverändert zum Vorjahr eine Gehaltssteigerung von 0 % p.a., ein Rententrend von 0 % p.a., ein Trend für die Entwicklung der Beitragsbemessungsgrenze von 0 % p.a. sowie die in 2018 veröffentlichten Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde gelegt.

Mit Inkrafttreten des Gesetzes zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie und zur Änderung handelsrechtlicher Vorschriften sind Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen nunmehr mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Jahren abzuzinsen. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des vor der Gesetzesänderung vorgegebenen Durchschnitts von sieben Jahren und des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Jahren beträgt TEUR 60. Der Erfüllungsbetrag der Verpflichtung bei einem angenommenen durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Jahren (1,35 %; Vorjahr: 1,60 %) beläuft sich auf TEUR 173 (Vorjahr: TEUR 181).

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt, der unter Beachtung des Vorsichtsprinzips bei vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

2.9 Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Bankverbindlichkeiten haben in Höhe von TEUR 5.250 (Vorjahr: TEUR 3.120) eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 5.250) eine Restlaufzeit von über einem Jahr. Die Bankverbindlichkeiten sind durch Grundpfandrechte (Grundschulden) und ähnliche Rechte gesichert.

Die Lieferverbindlichkeiten, die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sowie die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Steuern in Höhe von TEUR 1.457 (Vorjahr: TEUR 1.130) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 7 (Vorjahr: TEUR 68) und haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

2.10 Latente Steuern

Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt.

Die passiven latenten Steuern resultieren aus der Kapitalkonsolidierung der Tochtergesellschaft Intigena Produktion GmbH & Co. KG, Eichenzell. Aus der Aufdeckung der stillen Reserven im Gebäude resultierte eine Abweichung zu den ertragsteuerlichen Buchwerten, welche sich in zukünftigen Perioden umkehrt. Für diese temporäre latente Steuerlast wurde zum 1. Januar 2010 eine passive latente Steuer in Höhe von TEUR 210 gebildet und mit den Konzernrücklagen verrechnet. Die Bewertung der latenten Steuern erfolgte mit einem Steuersatz von 12 %, welcher der Gewerbesteuerbelastung bei der Intigena Produktion GmbH & Co. KG im Zeitpunkt des Abbaus der latenten Steuerdifferenz entspricht. Die passive latente Steuer wird beginnend ab dem Geschäftsjahr 2010 über 15 Jahre mit TEUR 13 p.a. aufgelöst.

Weitere passive latente Steuern betreffen die Tochtergesellschaften Intigena Produktion (Schweiz) AG, Zug/Schweiz, und die Intigena (Schweiz) AG, Zug/Schweiz. Zur Anpassung der einheitlichen Bewertung der Sachanlagen, Vorräte, Forderungen und der Rückstellung für Ersatzbeschaffung wurden passive latente Steuern in Höhe von TEUR 632 (Vorjahr: TEUR 906) gebildet. Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt mit einem Steuersatz von 20,29 %.

2.11 Fremdwährungen

Finanzanlagen in Fremdwährung sind zum Tageskurs im Zugangszeitpunkt oder zum niedrigeren Kurs am Bilanzstichtag umgerechnet, sofern der Kursrückgang zum Stichtag voraussichtlich von Dauer ist.

Bankguthaben in Fremdwährung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

Sofern Einkaufskontrakte durch Devisentermingeschäfte gesichert wurden, erfolgte aufgrund gebildeter Bewertungseinheiten die Zugangsbewertung mit dem Sicherungskurs.

3. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

3.1 Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse entfallen auf:

2021 Vorjahr
TEUR TEUR
Inland 97.746 106.297
EU-Ausland 36.454 75.766
Übriges Europa 24.728 2.600
158.928 184.663

Nach Hauptproduktgruppen ergibt sich folgende Aufteilung der Umsatzerlöse:

2021 Vorjahr
TEUR TEUR
Windeln und Pants 85.808 111.124
Damenhygiene 29.957 33.391
Sonstige 43.163 40.148
158.928 184.663

3.2 Erträge und Aufwendungen aus der Währungsumrechnung

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 2 (Vorjahr: TEUR 2) und in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 1 (Vorjahr: TEUR 22) enthalten.

3.3 Aufwendungen/Erträge aus der Abzinsung/Aufzinsung von langfristigen Rückstellungen

Der Zinsaufwand enthält mit TEUR 3 (Vorjahr: TEUR 4) Aufwand aus der Aufzinsung von langfristigen Rückstellungen.

3.4 Aufwendungen von außergewöhnlicher Bedeutung

In den sonstigen Aufwendungen sind Aufwendungen von außergewöhnlicher Bedeutung in Höhe von TEUR 10.210 (Vorjahr: TEUR 0) enthalten für die geplante Schließung eines Produktionsstandorts, die als sonstige Rückstellungen bilanziert wurden.

3.5 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag enthalten mit TEUR 327 Erträge aus der Auflösung passiver latenter Steuern (Vorjahr: TEUR 313 Erträge aus der Auflösung passiver latenter Steuern).

4. Sonstige Angaben

4.1 Honorar des Abschlussprüfers

Für das abgelaufene Geschäftsjahr wurden vom gesetzlichen Abschlussprüfer folgende Honorare berechnet (Angabe in TEUR):

TEUR
Abschlussprüfungsleistungen 69
Andere Bestätigungsleistungen 4
Steuerberatungsleistungen 22
95

4.2 Mitglieder der Geschäftsführung der Konzernmuttergesellschaft

Herr Dr. Lutz Mahnke, Oberwil-Lieli/Schweiz, kaufmännischer Geschäftsführer

Herr Dr. Thomas Rosa, Düsseldorf, kaufmännischer Geschäftsführer

Herr Klaus-Manuel Mahnke, Mülheim/Ruhr, kaufmännischer Geschäftsführer

Die Geschäftsführer üben ihre Tätigkeit hauptberuflich aus.

4.3 Anzahl der Mitarbeiter

Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt:

2021 Vorjahr
Angestellte 149 151
Gewerbliche Arbeitnehmer 138 156
287 307

4.4 Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Das Bestellobligo aus Investitionsvorhaben beträgt TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 318).

4.5 Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Die Bezüge der Mitglieder der Geschäftsführung betragen insgesamt im Geschäftsjahr 2021 TEUR 60.

4.6 Nachtragsbericht

Seit Beginn des Jahres 2020 hat das Coronavirus "COVID-19" zu weitreichenden Auswirkungen auf das weltweite Wirtschaftsleben geführt. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt gibt es keine ernstzunehmenden Belastungen für die LK-Mahnke-Gruppe aufgrund der Pandemie. Im Übrigen wird auf die Ausführungen im Prognosebericht des Lageberichts verwiesen.

Darüber hinaus haben sich nach dem Schluss des Konzerngeschäftsjahres keine Vorgänge von besonderer Bedeutung, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns haben, ereignet.

4.7 Anwendung von § 264b HGB für bestimmte Tochtergesellschaften

Die Tochtergesellschaften Intigena Beteiligungsgesellschaft mbH, Mülheim/Ruhr, Intigena Produktion GmbH & Co. KG, Eichenzell, und Intigena GmbH & Co. KG, Mülheim/Ruhr, haben von der Befreiung zur Offenlegung gemäß § 264b HGB Gebrauch gemacht.

 

Mülheim/Ruhr, den 7. Februar 2023

Die Geschäftsführung

gez. Dr. Lutz Mahnke

gez. Dr. Thomas Rosa

gez. Klaus-Manuel Mahnke

Entwicklung des Konzern-Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2021

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
Stand am 1.1.2021
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 829.608,92
2. Geleistete Anzahlungen 29.076,80
858.685,72
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 17.684.398,88
2. Technische Anlagen und Maschinen 88.883.922,32
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.328.753,64
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 234.467,44
111.131.542,28
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 1.029.883,69
2. Beteiligungen 413.164,89
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.844.398,49
4. Sonstige Ausleihungen 67.790,85
3.355.237,92
115.345.465,92
Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
Zugänge Abgänge Währungsumrechnungsdifferenz Umbuchungen
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 14.409,98 856,00 0,00 30.987,80
2. Geleistete Anzahlungen 1.911,00 0,00 0,00 -30.987,80
16.320,98 856,00 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.117,50 0,00 0,00 274.559,08
2. Technische Anlagen und Maschinen 250.526,05 -12.415.218,64 1.068.681,00 0,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 111.064,04 163.347,03 8.866,00 172.862,64
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.156.340,70 0,00 0,00 -447.421,72
1.521.048,29 12.578.565,67 1.077.547,00 0,00
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.452.991,04 0,00 0,00 0,00
4. Sonstige Ausleihungen 0,00 25.550,85 0,00 0,00
1.452.991,04 25.550,85 0,00 0,00
2.990.360,31 12.604.972,52 1.077.547,00 0,00
Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten Kumulierte Abschreibungen
Stand am 31.12.2021 Stand am 1.1.2021 Zugänge
EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 874.150,70 592.677,47 76.448,96
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00
874.150,70 592.677,47 76.448,96
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 17.962.075,46 13.637.514,77 307.536,16
2. Technische Anlagen und Maschinen 77.787.910,73 67.409.451,09 6.952.498,25
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.458.199,29 3.203.998,84 300.452,17
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 943.386,42 0,00 0,00
101.151.571,90 84.250.964,70 7.560.486,58
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 1.029.883,69 1.029.882,69 0,00
2. Beteiligungen 413.164,89 206.582,13 0,00
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 3.297.389,53 360.000,00 903.888,00
4. Sonstige Ausleihungen 42.240,00 0,00 0,00
4.782.678,11 1.596.464,82 903.888,00
106.808.400,71 86.440.106,99 8.540.823,54
Kumulierte Abschreibungen
Abgänge Währungsumrechnungsdifferenz Stand am 31.12.2021
EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 856,00 0,00 668.270,43
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00
856,00 0,00 668.270,43
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00 13.945.050,93
2. Technische Anlagen und Maschinen 11.678.923,91 1.026.668,00 63.709.693,43
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 109.842,25 6.702,26 3.401.311,02
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00
11.788.766,16 1.033.370,26 81.056.055,38
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 0,00 0,00 1.029.882,69
2. Beteiligungen 0,00 0,00 206.582,13
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00 1.263.888,00
4. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 2.500.352,82
11.789.622,16 1.033.370,26 84.224.678,63
Nettobuchwerte
Stand am 31.12.2021 Vorjahr
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 205.880,27 236.931,45
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 29.076,80
205.880,27 266.008,25
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.017.024,53 4.046.884,11
2. Technische Anlagen und Maschinen 14.078.217,30 21.474.471,23
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.056.888,27 1.124.754,80
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 943.386,42 234.467,44
20.095.516,52 26.880.577,58
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 1,00 1,00
2. Beteiligungen 206.582,76 206.582,76
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 2.033.501,53 1.484.398,49
4. Sonstige Ausleihungen 42.240,00 67.790,85
2.282.325,29 1.758.773,10
22.583.722,08 28.905.358,93

Konzern-Kapitalflussrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021

2021
TEUR
Konzernjahresfehlbetrag -17.812
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagevermögen 7.637
Abschreibungen auf Finanzanlagen 904
Zunahme/Abnahme (-) der Rückstellungen 1.966
Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge (-) -1.115
Gewinn (-)/Verlust aus dem Abgang von Anlagevermögen -1.115
Zunahme (-)/Abnahme der Vorräte 8.260
Zunahme (-)/Abnahme der Lieferforderungen 11.554
Zunahme (-)/Abnahme anderer Aktiva 2.568
Zunahme/Abnahme (-) der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen -2.302
Zunahme/Abnahme (-) anderer Passiva -541
Aufwendungen von außergewöhnlicher Bedeutung 10.210
+/- Zinsaufwendungen/Zinserträge 1.155
+/- Ertragsteueraufwand/-ertrag 67
-/+ Ertragsteuerzahlung -1.788
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 19.648
Einzahlungen aus Abgängen von Sachanlagevermögen 1.411
Auszahlungen (-) für Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände -16
Auszahlungen (-) für Investitionen in Sachanlagen -1.521
Auszahlungen (-) für Investitionen in Finanzanlagen -1.453
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -1.579
-/+ Zinsaufwendungen/Zinserträge -1.155
Auszahlungen (-) aus der Rückzahlung von Krediten -3.120
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -4.275
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds 13.794
Wechselkursbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds 1.046
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 21.737
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 36.577
31.12.2021
TEUR
Zusammensetzung des Finanzmittelfonds
Liquide Mittel 38.268
Jederzeit fällige Bankverbindlichkeiten (-) 0
38.268

Konzern-Eigenkapitalspiegel zum 31. Dezember 2021

Kapitalanteile der Kommanditisten Konzernrücklagen Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung Eigenkapital
TEUR TEUR TEUR TEUR
Stand 1. Januar 2021 2.000 87.325 -148 89.177
Übrige Veränderungen 0 0 1.046 1.046
Konzernjahresfehlbetrag 2021 0 -17.812 0 -17.812
Stand 31. Dezember 2021 2.000 69.513 898 72.411

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die LK Mahnke GmbH & Co. KG, Mülheim/Ruhr

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der LK Mahnke GmbH & Co. KG, Mülheim/Ruhr, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzern-Eigenkapitalspiegel und der Konzern-Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der LK Mahnke GmbH & Co. KG, Mülheim/Ruhr, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2021 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

Düsseldorf, den 13. Februar 2023

Deloitte GmbH
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Josef Pergens, Wirtschaftsprüfer

Karsten Bölting, Wirtschaftsprüfer

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