Stammdaten

Register
Amtsgericht Braunschweig HRB 1173
Eingetragen
8.3.1978
Branche
LeichtmetallgießereienVeredlung von HolzwarenGraugießereien

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Katja Ditzinger
seit 20.10.2016
Prokura
Geschäftsführer
Axel Ditzinger
seit 5.8.2005
Geschäftsführer
Jan Scherreiks
seit 5.8.2005
Geschäftsführer
Michael Pröpper
seit 5.8.2005
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

4 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 4 angezeigt

Braunschweig
164.730 €
51.00%
Braunschweig
125.970 €
39.00%

Beteiligungen

NameAnteil
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Werner Ditzinger GmbH

Braunschweig

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

1. Grundlagen des Unternehmens

1.1 Geschäftsmodell

Die Werner Ditzinger GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB, betreibt ein Großhandelsunternehmen mit fünf Standorten in Deutschland und versorgt als Fachhändler die Industrie und das Handwerk mit Produkten aus den Bereichen Wälzlager, Werkzeuge, Keilriemen, Elektrowerkzeuge, Zerspanungstechnik, Verbindungselemente, Arbeitsschutz und Betriebseinrichtungen. Die Gesellschaft unterhält neben dem Hauptsitz in Braunschweig Niederlassungen in Einbeck, Nordhausen, Wernigerode und Zella-Mehlis. Darüber hinaus gibt es eine Tochterunternehmung in Wrocław, Polen.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Für den Sortimentsbereich Industriebedarf- und Antriebstechnik konnte in 2023 wieder eine stabile Nachfrage festgestellt werden. Während im Sortimentsbereich Werkzeuge eine deutliche Nachfragesteigerung zu verzeichnen war, konnte bei den Betriebseinrichtungen nur ein leichtes Wachstum erreicht werden. Der Bereich Arbeitsschutz hat eine deutliche Nachfragesteigerung zu verzeichnen. Hier zeigt sich, dass die gesetzlichen Auflagen zum Thema innerbetriebliche Sicherheit ständig an Bedeutung gewinnen. Das Sortiment Elektrowerkzeuge ist von einem deutlichen Nachfrageeinbruch geprägt, da die Baubranche eine stark rückläufige Nachfrage zu verzeichnen hat. Die wirtschaftliche Situation in unserem Kundenkreis zeigte sich trotz der weltpolitischen Veränderungen sowie der Risiken in der Energiesicherung weiterhin als robust. Der Auftragsbestand befindet sich stabil auf einem soliden Niveau.

Die Wettbewerbs- und Marktverhältnisse haben sich für unser Unternehmen innerhalb der Branche nicht signifikant verändert.

Es gibt keine signifikanten Gesetzesänderungen, die Einfluss auf unsere Branche bzw. unseren Geschäftsbetrieb genommen haben.

2.2 Geschäftsverlauf

2.2.1 Umsatzentwicklung

In Summe wurde im Jahr 2023 ein Umsatzwachstum von +0,8 % im Vergleich zum Vorjahr festgestellt. Die durchschnittliche prozentuale Roherlöskalkulation hat sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich um +2.6 % erhöht. Die für die Filialen gesteckten Umsatz- und Ertragsziele konnten nicht standortübergreifend einheitlich erreicht werden.

Die Filiale in Einbeck hat das Jahr 2023 mit einem Umsatzrückgang von -1,9 % abgeschlossen. Die durchschnittliche prozentuale Roherlöskalkulation hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 2,1 % verschlechtert. Die Entwicklung wird sich voraussichtlich auf diesem Niveau im Jahr 2024 stabilisieren.

Die Niederlassung Nordhausen hat im Vergleich zum Vorjahr eine deutlich positive Umsatzentwicklung von +15,1 % zu verzeichnen. Die durchschnittliche prozentuale Roherlöskalkulation hat sich im Vergleich zum Vorjahr auf gleichem Niveau stabil gehalten.

Die Niederlassung Wernigerode hat im Jahr 2023 mit einem Umsatzrückgang von -8,2 % abgeschlossen. Dies muss im Zusammenhang mit einem einmaligen bedeutenden Sonderprojekt im Jahr 2022 bewertet werden, welches periodenuntypisch angefallen war. Trotz der Umsatzminderung konnte die durchschnittliche prozentuale Roherlöskalkulation im Vergleich zum Vorjahr deutlich um +8.7 % erhöht werden und hat damit in absoluter Summe den Roherlös des Vorjahres wieder erreicht.

Für den Standort der Zentrale in Braunschweig konnte ein Umsatzwachstum von +0,5 % erreicht werden, bei zeitgleicher Verbesserung des prozentualen Roherlöses um +3,4 %.

Das Umsatzniveau in der Niederlassung Zella-Mehlis konnte nach einem sehr deutlichen Umsatzsprung des Vorjahres, auch in 2023 erfreulicherweise ein Umsatzwachstum von +6,0 % ausweisen, bei zeitgleicher Verbesserung des prozentualen Roherlöses um +0,4 %.

2.2.2 Beschaffung

Die allgemeine Versorgungssicherheit war 2023 gewährleistet. Die Materialversorgung aus dem Zentrallager des Einkaufsverbandes EDE war weitestgehend verlässlich auf Basis einer hohen Verfügbarkeit und Termintreue gegeben. Aufgrund unserer weitsichtigen Disposition konnten bei weiteren Schwerpunktlieferanten die Liefertermine stabil eingehalten werden.

In 2023 haben sich die Beschaffungskosten gegenüber dem Vorjahr weitestgehend stabilisiert. Der Materialaufwand hat sich im Vergleich zum Vorjahr um +0,4 % erhöht und ist damit prozentual niedriger gestiegen als die Umsatzerlöse.

2.2.3 Personal- und Sozialbereich

Während des Geschäftsjahres waren durchschnittlich 93 Arbeitnehmer (im Vorjahr 92) beschäftigt. Am Standort Zella-Mehlis sowie in Braunschweig wurden in den Abteilungen Stammdatenqualifizierung, Außendienst, Buchhaltung und im Vertrieb Innendienst offene Stellen neu besetzt. Die Abteilung Personalwesen wurde mit neuen Strukturen und Personal zukunftsfähig ebenfalls neu ausgerichtet.

Das Mitarbeiterangebot im Bereich "Employer Value Benefits" wurde und wird weiter ausgebaut und schafft eine höhere Arbeitsplatzattraktivität für die Zukunft. Das Angebot mobiles Arbeiten hat sich gut etabliert und wird nachhaltig gern genutzt.

Das Unternehmen unterliegt keinem Tarifvertrag und hat keinen Betriebsrat.

2.2.4 Investitionen

Es sind im Geschäftsjahr 2023 im Wesentlichen Investitionen von TEUR 60 für die Erneuerung von IT-Hardware-Komponenten und zur Optimierung unserer digitalen Rahmenbedingungen erfolgt. Darüber hinaus wurden für den Umzug in Nordhausen an einen neuen Firmenstandort +TEUR 75 in die Ausstattungen und Infrastruktur investiert und entsprechend aktiviert. Es hat keine bedeutenden Anlagenabgänge gegeben.

2.3 Lage

2.3.1 Ertragslage

Das Jahresergebnis hat sich um TEUR 59 auf TEUR 160 im Vergleich zum Vorjahr reduziert.

Trotz eines deutlich gestiegenen Betriebsergebnisses von +TEUR 133, auf das sich im Wesentlichen die gestiegenen Beratungskosten von +TEUR 19 sowie die gestiegenen Wertberichtigungen auf Forderungen von +TEUR 74 negativ ausgewirkt haben, waren für die Verminderung des Jahresergebnisses ursächlich im Wesentlichen einerseits die verminderten Erträge aus Beteiligungen von -TEUR 75, als auch deutlich erhöhte Zinsaufwendungen in Höhe von +TEUR 115 aufgrund des gestiegenen Zinsniveaus.

Das Jahresergebnis für 2023 liegt damit leicht unterhalb der im Vorjahr getroffenen Prognose. Aufgrund der allgemeinen Marktsituation ist das Geschäftsjahr aus unserer Sicht jedoch zufriedenstellend verlaufen.

2.3.2 Finanzlage

2.3.2.1 Kapitalstruktur

Die Eigenkapitalquote hat sich im Berichtsjahr einerseits aufgrund des Gewinnvortrags des Jahresüberschusses 2022 und einer verminderten Bilanzsumme von 26,9 % auf 29,3 % verbessert.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind stichtagsbedingt um +TEUR 165 gestiegen.

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich im Berichtsjahr um -TEUR 498 reduziert. Weiterhin sind erhaltene Anzahlungen um -TEUR 448 gesunken. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind stichtagsbedingt um +TEUR 537 und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern um +TEUR 22 gestiegen.

Demgegenüber haben sonstige Verbindlichkeiten stichtagsbedingt geringfügig um +TEUR 8 zugenommen.

Kreditoren-Rechnungen werden, wenn möglich, unter Nutzung der Skontoziehung beglichen.

2.3.2.2 Investitionen

Nennenswerte Investitionen im Bereich Betriebsausstattungen sind zurzeit nicht geplant. Weitere Investitionen im Bereich Digitalisierung und Hardwarekomponenten sind zur Zukunftssicherung vorgesehen. Die Höhe der Budgetierung ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abgeschlossen.

2.3.2.3 Liquidität

Im Rahmen der Finanzlage stehen ausreichende Kreditlinien von Banken zur Verfügung.

Der Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit hat sich von +TEUR 23 (Vorjahr) auf +TEUR 269 (Berichtsjahr) verbessert; dieses beruht im Wesentlichen auf einer Abnahme des Vorratsvermögens um -TEUR 77.

Der Cash-Flow aus der Investitionstätigkeit hat sich von -TEUR 143 (Vorjahr) auf -TEUR 167 (Berichtsjahr) erhöht. Dies resultiert im Wesentlichen aus höheren Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen im Vergleich zum Vorjahr.

Zudem hat sich der Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit von -TEUR 306 (Vorjahr) auf +TEUR 196 (Berichtsjahr) verändert. Dies resultiert im Wesentlichen aus der Aufnahme eines neuen Kredits sowie daraus, dass im Jahr 2023 keine Ausschüttung erfolgte.

Die Summe der zahlungswirksamen Veränderungen des Cash-Flows haben sich von -TEUR 426 (Vorjahr) auf +TEUR 298 (Berichtsjahr) verbessert.

Der Finanzmittelfonds am Ende der Periode beträgt - TEUR 1.611 im Vergleich zu - TEUR 1.909 im Vorjahr.

2.3.3 Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich um TEUR 254 auf TEUR 9.633 verringert.

Auf der Aktivseite beruht die Verminderung der Bilanzsumme im Wesentlichen auf geringeren liquiden Mitteln (-TEUR 396) sowie auf niedrigeren Forderungen gegen verbundene Unternehmen (-TEUR 107).

Auf der Passivseite basiert die reduzierte Bilanzsumme vorwiegend auf TEUR 498 geringeren Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und auf um TEUR 448 gesunkenen erhaltenen Anzahlungen aus Bestellungen. Demgegenüber stehen im Wesentlichen um TEUR 537 erhöhte Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Weiterhin sind die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern um +TEUR 22 gestiegen und das Eigenkapital hat sich um +TEUR 160 erhöht. Die sonstigen Verbindlichkeiten sind nur leicht um +TEUR 8 erhöht.

2.4 Finanzielle Leistungsindikatoren

Die Personalkostenentwicklung ist leicht steigend. Im Jahr 2023 ist der Personalaufwand jedoch nahezu auf Vorjahresniveau und lediglich um TEUR 2 gestiegen. Durch den derzeitigen Fachkräftemangel am Markt wird sich das Gehaltsniveau zur Mitarbeiterhaltung weiter nach oben entwickeln.

Die Umsatzrendite hat sich aufgrund des geringeren Jahresergebnisses von 0,7 % auf 0,5 % im Berichtsjahr verringert. Für 2024 erwarten wir eine verbesserte Umsatzrendite als im Jahr 2023.

Das EBITDA hat im Wesentlichen aufgrund der gestiegenen Zinsaufwendungen im Jahr 2023 von TEUR 676 auf TEUR 714 im Berichtsjahr zugenommen, die EBITDA-Marge hat sich daher von 2,3 % auf 2,4 % ebenfalls verbessert. Auch hier wird eine Verbesserung für 2024 geplant.

3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

3.1 Prognosebericht

In den ersten 5 Monaten 2024 konnten die Umsätze stabil gehalten werden. Die Auftragslage bei unseren Kunden ist ebenfalls noch als stabil zu beschreiben. Die Vorlaufzeiten der Auftragseingänge sind jedoch kürzer geworden. Die Preisentwicklung am Beschaffungsmarkt ist stabil bis leicht fallend. Unsere Auftragsbestände halten sich derzeit ebenfalls stabil auf einem abgesenkten Niveau. Da wir uns in unserem Kundenkreis vorrangig auf die produzierende Industrie ausgerichtet haben und uns nicht im krisengeprägten Kundensegment der Baubranche und Handwerk bewegen, gehen wir weiterhin von einer stabilen Entwicklung im zweiten Halbjahr aus.

Unsere Liquiditätssituation stellt sich weiterhin stabil dar und es steht ausreichend Liquidität zur Verfügung.

3.2 Risikobericht

Zur Früherkennung von wesentlichen Unternehmensrisiken und zum rechtzeitigen Erkennen von Fehlentwicklungen im Unternehmen ist ein effizientes Risikomanagement von besonderer Bedeutung. Dabei steht die gezielte Sicherung bestehender und geplanter Erfolgspotenziale im Mittelpunkt. Hierbei stellt das von uns im Unternehmen implementierte Kontroll- und Risikomanagementsystem ein wesentliches Instrument der Überwachung und Kontrolle dar, so dass Risiken frühzeitig erkannt werden und die Geschäftsleitung geeignete Maßnahmen unverzüglich einleiten kann.

Der derzeit bestehende Fachkräftemangel betrifft auch unsere Branche. Trotz eines derzeitigen Arbeitnehmermarktes konnte durch eine gesteigerte Attraktivität der Arbeitsbedingungen nicht nur die Abwanderungsquote gesenkt werden, sondern auch neue junge Arbeitnehmer konnten gewonnen werden.

Die weltpolitischen Veränderungen mit steigenden Krisenherden lassen eine Prognose für die zweite Jahreshälfte 2024 nur bedingt zu. Unsere unternehmerischen Rahmenbedingungen sowie eine regelmäßige Bewertung der strategischen und organisatorischen Maßnahmen erscheinen uns dennoch als ausreichend, um auf die beschriebenen Risiken entsprechend vorbereitet zu sein.

Bestandsgefährdende Risiken sind derzeit nicht erkennbar.

3.3 Chancenbericht

Digitale Investitionen für die Optimierung und Automatisierung der Beschaffungsprozesse werden in unserem Markt entscheidend für weiteres Wachstum sein. Insofern haben wir weiterhin stark den Fokus auf Investitionen sowie organisatorische und konzeptionelle Anpassungen für den digitalen Eigenbedarf gerichtet. Für unsere Kunden bieten wir zukünftig verstärkt interessante Versorgungskonzepte auf digitaler Basis an. Wir erwarten durch diese Rahmenbedingungen neue Wachstumsimpulse bei einer weiterhin steigenden Anzahl von Neukunden. Darüber hinaus werden die vorhandenen Vertriebsmaßnahmen in der Marktbearbeitung zu einer zusätzlichen Wachstumsdynamik führen. Eine Steigerung unserer Leistungsfähigkeit sowie die erhöhte Wahrnehmung unseres Unternehmens im Markt werden sich positiv auf unsere zukünftige Entwicklung in den nächsten Jahren auswirken.

Das Thema Digitalisierung wird auch weiterhin in unserer Branche die zukünftigen Prozessanpassungen stark beeinflussen. Die Bereitstellung von elektronischen Stammdaten oder die Bereitstellung von IT-gesteuerten Entnahmesystemen sollen den Bestell- und Versorgungsprozess automatisieren und Prozesskosten senken. Insofern gilt es hier weiterhin verstärkt den Fokus auf die zukünftige Entwicklung von Systemlösungen auszurichten. Die hier bereits erarbeiteten Wettbewerbsvorteile werden zukünftig entsprechend eingesetzt und für die weiteren Marktaktivitäten genutzt.

Unser Unternehmen hat bereits die Zertifizierung für den Bereich der Nachhaltigkeit erworben. Zusätzlich besteht ein Zertifikat als CO 2 -kompensiertes Unternehmen. Dadurch besitzen wir bereits zwei gewichtige Vorteile im Wettbewerb, um die verschärften Auswahlkriterien der Industrie für zukünftige Versorgungspartnerschaften bestens erfüllen zu können.

Unter Abwägung der dargestellten Chancen und Risiken erwarten wir speziell durch die erreichte Leistungsfähigkeit und weitere Fokussierung im Bereich der digitalen Dienstleistungen und der optimierten Beschaffungspolitik auch in krisengeprägten Zeiten ein Überwiegen der Chancen im Wettbewerb.

3.4 Gesamtaussage

Der vorstehend beschriebene Geschäftsverlauf und die Lage der Werner Ditzinger GmbH sind unter den beschriebenen Bedingungen langfristig als sehr gut einzuschätzen, auch wenn in 2024 durch die derzeitige Marktberuhigung eine kurze Phase der leicht rückläufigen Umsatzentwicklung zu erwarten ist. Der Wettbewerbsmarkt ist in Bewegung gekommen und kleinere Großhändler werden sich in den Folgejahren verstärkt aus dem Wettbewerb verabschieden. Aufgrund unserer optimalen Rahmenbedingungen sind wir für die zukünftigen Anforderungen bestens aufgestellt und haben uns in den letzten Jahren optimal auf die neuen Herausforderungen vorbereitet. Trotz einer zu erwartenden Umsatzrückläufigkeit erwarten wir ein leicht verbessertes Ergebnis in 2024.

Die in der vergangenen Periode getätigte Prognose in Bezug auf das Jahresergebnis ist etwas unterschritten worden.

 

Braunschweig, den 8. August 2024

Die Geschäftsführung

gez. Dipl.-Oec. Axel Ditzinger

gez. Jan Scherreiks

gez. Jörg-Eberhard Schmidt

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 796.992,45 797.572,45
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 229.882,00 287.098,00
1. Geschäfts- oder Firmenwert 150.000,00 180.000,00
2. Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 79.882,00 107.098,00
II. Sachanlagen 420.243,00 363.607,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 10.366,00 11.223,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 409.877,00 352.384,00
III. Finanzanlagen 146.867,45 146.867,45
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 143.867,45 143.867,45
2. Sonstige Finanzanlagen 3.000,00 3.000,00
B. Umlaufvermögen 8.718.861,81 8.991.970,74
I. Vorräte 6.243.271,49 6.319.910,34
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.405.638,75 2.205.829,59
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 243.391,89 350.274,38
2. sonstige Vermögensgegenstände 2.162.246,86 1.855.555,21
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 69.951,57 466.230,81
C. Rechnungsabgrenzungsposten 116.893,19 97.108,87
Aktiva 9.632.747,45 9.886.652,06

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 2.822.658,10 2.663.189,23
I. Gezeichnetes Kapital 323.000,00 323.000,00
II. Gewinnrücklagen 15.338,76 15.338,76
III. Gewinnvortrag 2.324.850,47 2.106.242,17
IV. Jahresüberschuss 159.468,87 218.608,30
B. Rückstellungen 356.866,40 392.074,71
C. Verbindlichkeiten 6.453.222,95 6.831.388,12
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.167.626,70 3.666.206,31
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.271.760,10 3.146.103,15
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 895.866,60 520.103,16
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 994.077,22 971.560,58
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 994.077,22 971.560,58
3. sonstige Verbindlichkeiten 2.291.519,03 2.193.621,23
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.166.098,93 2.068.201,13
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 125.420,10 125.420,10
Passiva 9.632.747,45 9.886.652,06

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 8.040.775,22 7.889.718,66
2. Personalaufwand 5.023.248,85 5.021.560,25
a) Löhne und Gehälter 4.059.966,00 4.134.829,48
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 963.282,85 886.730,77
davon für Altersversorgung 68.319,10 67.938,87
3. Abschreibungen 167.958,67 187.937,21
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 167.958,67 187.937,21
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.480.569,97 2.445.215,55
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 321,27 1.211,53
5. Erträge aus Beteiligungen 186.208,00 260.785,00
davon aus verbundenen Unternehmen 186.208,00 260.785,00
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 204,93 377,88
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 358.526,79 242.813,94
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 28.418,00 25.576,29
9. Ergebnis nach Steuern 168.465,87 227.778,30
10. sonstige Steuern 8.997,00 9.170,00
11. Jahresüberschuss 159.468,87 218.608,30

Anhang

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Werner Ditzinger GmbH hat ihren Sitz in Braunschweig. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Braunschweig unter HRB 1173 eingetragen.

II. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Erstellung des Jahresabschlusses der Werner Ditzinger GmbH erfolgt gemäß den Vorschriften der §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG.

Die Grundsätze der Darstellungsstetigkeit wurden beachtet.

III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt und planmäßig über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Bilanzierung des Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, im Falle abnutzbarer Sachanlagen vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen. Die Abschreibungen werden linear in entsprechender Anwendung der steuerlich anerkannten Nutzungsdauern nach den amtlichen AfA-Tabellen vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Wert bis EUR 800,00 werden im Jahr ihrer Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben, wobei aus Vereinfachungsgründen im Anlagespiegel im Jahr des Zugangs ein Abgang unterstellt wurde.

Der Geschäfts- oder Firmenwert unterliegt einer Nutzungsdauer von 10 Jahren. Die zugrunde liegende Abschreibungsdauer basiert auf dem zum Zeitpunkt des Zugangs erwarteten Nutzen des Unternehmens.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet.

Eine Darstellung des Anlagevermögens zeigt der beigefügte Anlagespiegel.

Die Bewertung des Vorratsvermögens erfolgt zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag.

Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert abzüglich Wertberichtigungen in Höhe von TEUR 53 bilanziert.

Die liquiden Mittel wurden zum Nennwert bilanziert.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden versicherungsmathematisch unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafeln Heubeck 2018 G) nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Project-Unit-Credit-Methode) ermittelt. Zukünftig erwartete Rentensteigerungen werden bei der Ermittlung der Verpflichtungen berücksichtigt. Dabei gehen wir von jährlichen Anpassungen von 1,0 % bei den Renten aus. Der zugrunde gelegte Rechnungszins für die Abzinsung der Pensionsverpflichtung beläuft sich zum 31. Dezember 2023 auf 1,82 %; es handelt sich um den von der Deutschen Bundesbank ermittelten und veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren.

Der sich durch die geänderte Bewertungsmethode aufgrund des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) ergebende Unterschiedsbetrag im Zeitpunkt der Erstanwendung in Höhe von EUR 10.510,00 wurde im Berichtsjahr zu 1/15 ergebniswirksam erfasst und wird in der Gewinn- und Verlustrechnung unter den "sonstigen betrieblichen Aufwendungen" ausgewiesen.

Aus der Berechnung mit dem sieben Jahresdurchschnittszinssatz und der Berechnung mit dem zehn Jahresdurchschnittszinssatz ergibt sich ein Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB von EUR 2.272,00, der ausschüttungsgesperrt ist.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen überwiegend Tantiemen für die Geschäftsführung (TEUR 106).

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

IV. Erläuterungen zur Bilanz

Die Aufgliederung der Verbindlichkeiten nach Restlaufzeiten einschließlich der gewährten Sicherheiten geht aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel hervor:

Zum 31. Dezember 2023:

mit einer Restlaufzeit
bis zu 1 Jahr
TEUR
zwischen 1 und 5 Jahren
TEUR
über 5 Jahre
TEUR
über 1 Jahr
TEUR
gesamt
TEUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.272 752 144 896 3.168
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 994 0 0 0 994
3. übrige
Verbindlichkeiten 2.165 40 86 126 2.291
5.431 792 230 1.022 6.453
Vorjahr 6.187 344 301 645 6.832
gesichert
in TEUR
Art der Sicherheit
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.168 Sicherungsübereignung Waren, Globalzession der Forderungen
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern
3. übrige Verbindlichkeiten
3.168
Vorjahr 3.666

Zum 31. Dezember 2022:

mit einer Restlaufzeit
bis zu 1 Jahr
TEUR
zwischen 1 und 5 Jahren
TEUR
über 5 Jahre
TEUR
über 1 Jahr
TEUR
gesamt
TEUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.146 304 216 520 3.666
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 972 0 0 0 972
3. übrige
Verbindlichkeiten 2069 40 85 125 2194
6.187 344 301 645 6.832
Vorjahr 3.789 852 637 1.489 5.278
gesichert
in TEUR
Art der Sicherheit
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.666 Sicherungsübereignung Waren, Globalzession der Forderungen
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0
3. übrige Verbindlichkeiten 0
3.666
Vorjahr 3.157

V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Aufzinsung von Pensionsrückstellungen von TEUR 4 enthalten.

VI. Sonstige Angaben

1. Mitarbeiterzahl

Während des Geschäftsjahres waren durchschnittlich 93 Arbeitnehmer (im Vorjahr 92) beschäftigt. Darunter sind 24 Frauen und 69 Männer.

2. Mitglieder der Leitungsorgane

Geschäftsführer sind:

Herr Diplom-Ökonom Axel Ditzinger (kaufmännischer Geschäftsführer)

Herr Kaufmann Jan Scherreiks (kaufmännischer Geschäftsführer)

Herr Kaufmann Jörg-Eberhard Schmidt (kaufmännischer Geschäftsführer)

Die Gesamtbezüge der Geschäftsführer haben im Geschäftsjahr 2023 TEUR 663 betragen.

3. Unternehmen, an denen ein Anteilsbesitz von 20 % oder mehr besteht

Die Gesellschaft ist am Stammkapital der Ditzinger Sp. z o. o., Wroclaw, mit 100,0 % beteiligt. Das Eigenkapital der Beteiligungsgesellschaft zum 31. Dezember 2023 beträgt EUR 521.746,00, das Jahresergebnis 2023 EUR 186.001,00, jeweils bewertet zum Mittelkurs.

4. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Gesellschaft hat langfristige Miet- und Pachtverträge abgeschlossen. Der entsprechende Aufwand beträgt für 2023 rund TEUR 467. Der Gesamtbetrag der finanziellen Verpflichtungen aus den Mietverträgen beträgt TEUR 1.229.

 

Braunschweig, den 29. Juli 2024

gez. Axel Ditzinger

gez. Jan Scherreiks

gez. Jörg-Eberhard Schmidt

Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
Stand 1.1.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.006.236,50 14.772,44 0,00 1.021.008,94
davon Geschäfts- oder Firmenwert 300.000,00 0,00 0,00 300.000,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 30.382,35 0,00 0,00 30.382,35
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.381.569,10 152.606,23 5.988,14 1.528.187,19
1.411.951,45 152.606,23 5.988,14 1.558.569,54
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 143.867,45 0,00 0,00 143.867,45
2. sonstige Finanzanlagen 3.000,00 0,00 0,00 3.000,00
146.867,45 0,00 0,00 146.867,45
2.565.055,40 167.378,67 5.988,14 2.726.445,93
Abschreibungen
Stand 1.1.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 719.138,50 71.988,44 0,00 791.126,94
davon Geschäfts- oder Firmenwert 120.000,00 30.000,00 0,00 150.000,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 19.159,35 857,00 0,00 20.016,35
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.029.185,10 95.113,23 5.988,14 1.118.310,19
1.048.344,45 95.970,23 5.988,14 1.138.326,54
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. sonstige Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
1.767.482,95 167.958,67 5.988,14 1.929.453,48
Restbuchwerte
Stand 31.12.2023
EUR
Stand 31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 229.882,00 287.098,00
davon Geschäfts- oder Firmenwert 150.000,00 180.000,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 10.366,00 11.223,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 409.877,00 352.384,00
420.243,00 363.607,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 143.867,45 143.867,45
2. sonstige Finanzanlagen 3.000,00 3.000,00
146.867,45 146.867,45
796.992,45 797.572,45

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 15.08.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Werner Ditzinger GmbH, Braunschweig

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Werner Ditzinger GmbH, Braunschweig, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Werner Ditzinger GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Braunschweig, den 13. August 2024

Höweler | Rischmann
und Partner mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Mühlnickel, Wirtschaftsprüfer

Bahl, Wirtschaftsprüfer

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