Stammdaten

Register
Amtsgericht Passau HRB 5462
Eingetragen
21.2.1996
Branche
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und NichtwohngebäudenVermietung von SchienenfahrzeugenBeteiligungsgesellschaften
Gegenstand
Pachtung des bestehenden Spritzguß-, Werkzeug- und Maschinenbauunternehmens Beer und Blumenauer in St. Oswald- Pronfelden und der Zweigniederlassung in Neukirchen vorm Wald.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Hannes Lindner
seit 15.11.2024
Prokura
Hanns Lindner
seit 6.2.2008
Geschäftsführer
Hans Lindner
seit 1.3.2004
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Tittling
450.000 DM
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Beer & Blumenauer GmbH

Neukirchen vorm Wald

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Grundlagen des Unternehmens

Die Beer & Blumenauer GmbH wurde am 01.01.1990 gegründet und hat ihren Hauptsitz in Neukirchen vorm Wald.

Die rechtliche Unternehmensstruktur hat sich im Geschäftsjahr 2023 nicht verändert.

Unsere Geschäftstätigkeit umfasst die Herstellung und Montage von Kunststoffspritzgussteilen, sowie die Herstellung und den Verkauf von Spritzgusswerkzeugen, insbesondere für Auftraggeber der Automobilindustrie. Wir bieten unseren Kunden die Übernahme kompletter Lieferketten von der Konstruktion und Herstellung von Spritzgusswerkzeugen, Produktion von Spritzgussteilen und Montage einzelner Komponenten.

I. Allgemeines wirtschaftliches Umfeld

Die Erholung der Weltwirtschaft von der COVID-19-Pandemie und der nun zwei Jahre andauernden russischen Angriffskrieg auf die Ukraine ließen die Inflationsraten deutlich ansteigen. Hierbei geht die Inflation in den meisten Regionen schneller als erwartet von den Spitzenwerten im Jahr 2022 zurück, da die Probleme auf der Angebotsseite und die restriktive Geldpolitik überwunden sind.

Die europäische Wirtschaft hat in 2023 an Dynamik verloren, vor dem Hintergrund der hohen Lebenshaltungskosten, der schwachen Auslandsnachfrage und der Straffung der Geldpolitik. Nach dem Jahreswachstum von 3,5 % im Vorjahr, lag die Wachstumsrate im Euroraum in 2023 lediglich bei 0,5%.

Die deutsche Wirtschaft ist zum Jahresende 2023 geschrumpft. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts ging das Bruttoinlandsprodukt im vierten Quartal preis-, saison- und kalenderbereinigt um 0,3 % verglichen mit dem Vorquartal zurück. In den beiden vorangegangenen Quartalen hatte die Wirtschaftsleistung noch stagniert. Im Gesamtjahr 2023 gab das Bruttoinlandsprodukt damit um 0,3 % nach.

Zur Mitte des Jahres 2022 leitete die Europäische Zentralbank (EZB) aufgrund des hohen Inflationsdrucks die Zinswende im Euroraum ein: Seit Juli 2022 wurde der Leitzins zehn Mal angehoben: von 0 auf 4,5 %. Zuvor waren die Kapitalmarktzinsen jahrelang auf einem historisch niedrigen Stand. Die Konsequenz ist allerdings, dass die Finanzierungskosten der Unternehmen stark steigen. Dadurch sind Investitionen mit wesentlich höheren Kosten verbunden, was auch gesamtwirtschaftlich die Konjunktur belasten wird. Aktuell ist bereits zu beobachten, dass durch die Zinssteigerungen die Nachfrage nach langfristigen Krediten drastisch zurückgeht. Das neue Finanzierungsumfeld dürfte sich nicht schnell wieder ändern. Unternehmen müssen auch längerfristig mit höheren Finanzierungskosten rechnen. Gesamtwirtschaftlich wird das Zinsumfeld dennoch eher eine hemmende Wirkung haben.

Die großen internationalen Automobilmärkte haben im Gesamtjahr 2023 einen deutlichen Anstieg der Neuzulassungen verzeichnet. Im Vergleich zum Jahr 2022 war die Fahrzeugverfügbarkeit deutlich verbessert, was sich positiv auf den Pkw-Absatz auswirkte. Hinzu kommen schwache Vorjahreswerte, die zu einem Basiseffekt geführt haben.

Dennoch bleibt das Geschäftsumfeld für die Automobilwirtschaft herausfordernd. Insbesondere in Europa, aber auch in anderen Weltregionen kam es infolge von geopolitischen und gesamtwirtschaftlichen Unsicherheiten zuletzt zu einer gedämpften gesamtwirtschaftlichen Nachfrage und damit zu einem verhaltenen Wirtschaftswachstum. Auch die nach wie vor hohen Energie- und Verbraucherpreise wirken sich negativ auf die Nachfrage aus.

II. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs u. des Geschäftsergebnisses

Die Entwicklung der Automobilbranche hat unmittelbare Auswirkung auf unser Unternehmen. Der Umsatz im Berichtszeitraum lag leicht über Vorjahresniveau.

Die Investitionen in die angeschafften Produktionsmaschinen und Peripheriegeräte, speziell im Bereich der Kunststoffspritzerei, hatten einen positiven Einfluss auf den bisherigen Geschäftsverlauf. Aufgrund des hohen Investitionsstandes in den Vorjahren und der aktuell schwierigen Gesamtsituation, werden wir die Investitionsausgaben in 2023 entsprechend anpassen.

Wir sind auf gesundes Wachstum und Kontinuität ausgerichtet und sehen uns auf dem richtigen Weg, die gesamtwirtschaftliche Schwierigkeiten mittel- und langfristig gut zu überstehen.

Die für unser Unternehmen bedeutsamsten finanziellen und nichtfinanziellen Leistungsindikatoren werden zur internen Steuerung herangezogen.

Die Umsatzerlöse sind im Geschäftsjahr 2023 um 0,25% gestiegen. Beim Materialaufwand war ein Rückgang um 0,8% zu verzeichnen. Das Rohergebnis blieb nahezu unverändert.

Zum 31. Dezember 2023 waren insgesamt 107 Mitarbeiter (Vorjahr: 106) in unserem Unternehmen beschäftigt. Aufgrund von Lohnerhöhungen und der gezahlten Inflationsausgleichsprämie sind die Personalkosten, um 7,8 % € gestiegen.

Bei den sonstigen Aufwendungen im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit waren niedrigere Kosten von 6,6 % im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen.

Die Zinsaufwendungen im Zusammenhang mit der Anschaffung und Finanzierung neuer Investitionen in den Vorjahren blieb unverändert.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit liegt leicht unter dem Vorjahresergebnis und befindet sich im positiven Bereich.

III. Lage des Unternehmens

Die Lage des Unternehmens ist nach wie vor geprägt vom operativen Geschäft.

Unsere Finanzlage ist als stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen umgehend zu vereinnahmen.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 7,1 % der Bilanzsumme. Sämtliche Verbindlichkeiten können stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden.

Der Personalaufwand hat sich zum Vorjahr um 7,8 % erhöht.

Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als stabil bezeichnet werden.

A. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens

I. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens

Für unser Unternehmen rechnen wir aktuell für 2024 mit einem rückläufigen Jahresumsatz. Das Jahresergebnis wird entsprechend des Umsatzrückganges geringer ausfallen aber im positiven Bereich liegen.

Kurzfristig haben wir geplante Investitionsvorhaben gestoppt, werden aber mit Blick auf die anstehenden Veränderungen der Branche weiterhin danach trachten, unser Unternehmen mit einem modernen und zukunftsfähigen Maschinenpark auszustatten.

II. Chancenbericht

Unsere Chance für die Zukunft sehen wir darin, dass wir als anerkannter und zertifizierte Zulieferer für Werkzeuge und Spritzgießteile mit einer kompletten Lieferkette neue Aufträge generieren können. Unsere Angebotspalette deckt von der Herstellung der Spritzgussformen, über die Herstellung der Kunststoffspritzteile mit Veredelung und Montage einen großen Bereich ab und der Kunde hat den Mehrwert "vieles aus einer Hand zu beziehen".

Durch unsere hochwertige und moderne technische Ausstattung mit Spritzmaschinen und Zubehör, sowie schlanker innerbetrieblicher Abläufe, werden wir bei unseren Auftraggebern als leistungsfähiger, flexibler Partner wahrgenommen und bei Auftragsvergaben berücksichtigt.

Unsere Geschäftspolitik wird im Wesentlichen unverändert bleiben.

III. Risikobericht

1. Konjunktur und Branche

Die Beer +Blumenauer GmbH ist vornehmlich ein Lieferant von Kunststoffteilen und Komponenten für Automobilhersteller und deren Zulieferern und damit abhängig von der konjunkturellen Entwicklung in dieser Branche.

Die Transformation in der Automobilindustrie weg vom Verbrenner, hin zu neuen Antriebskonzepten wie die der Elektromobilität beeinflusst seit einigen Jahren die Geschäftstätigkeiten aller Marktteilnehmer in der Branche. Aufgrund von hohen Investitionen der großen Automobilhersteller in neue Technologien, Innovationen und Fahrzeugplattformen sind auch auf Unternehmensebene weiterhin Auswirkungen wie Nachfrageverschiebungen, Umschichtungen bei Investitionen oder Preisdruck aufgrund von Nachverhandlungen auf Teilepreisebene festzustellen.

Trotz langfristiger Verträge können auch Absatzschwankungen im Automotivsektor zu Nachfrageverschiebungen führen. Die Auswirkungen und Spätfolgen der COVID-19-Pandemie und die steigende Inflation verstärken den Druck auf die Unternehmen der Automobilindustrie aufgrund einer vorübergehend stark gesunkenen Nachfrage. Zudem bewegt sich die Beer + Blumenauer GmbH im Bereich der Zulieferindustrie in einem sehr dynamischen Sektor, der aufgrund zunehmender Anforderungen seitens der Kunden auch in Zukunft von starkem Wettbewerb, hohem Margendruck bei einer hohen Markttransparenz sowie umfangreichen Konsolidierungsmaßnahmen geprägt sein wird.

Das Geschäftsumfeld wird zudem auch weiterhin von einem anhaltenden Druck seitens der Kunden zur Durchsetzung von Preisreduzierungen bestimmt sein. Etwaigem Margendruck im intensiven Wettbewerb begegnet B+B mit der kontinuierlichen Verbesserung seiner Kostenposition durch Flexibilisierung, Automatisierung und dem Einsatz moderner Maschinen.

2. Risikomanagementziele und -methoden

Vom Unternehmen wurden Maßnahmen getroffen, mit denen die Risikoerkennung, die Risikoanalyse und die Risikokommunikation sichergestellt werden. Evtl. auftretende kritische Potenziale werden durch die stark inhabergestützte Unternehmensführung und eine große Nähe der Geschäftsleitung zu den betrieblichen Abläufen frühzeitig erkannt und stetig verändert. Wir sind nach ISO 9001:2015 zertifiziert, die Produktions- und Unternehmenssteuerung erfolgt auf Grundlage dieses Qualitätsmanagementsystems.

Neben einer aussagefähigen Finanzbuchhaltung und einem detaillierten monatlichen Reportingsystem verfügt die Gesellschaft über eine Kostenträgerrechnung für nahezu jedes produzierte Teil, welche einen umfassenden Überblick über die Plan-Ergebnisse einzelner Produkte verschafft. Außerdem verfügen wir über branchenübliche Überwachungsmechanismen zur Steuerung der Auslastung und des Produktionsbereichs.

3. Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken

Bei der Versorgung mit Rohmaterialien und Fremdleistungen ist die Beer + Blumenauer GmbH auf Fremdanbieter angewiesen.

Diese Abhängigkeit kann Einfluss auf Liefertermine, Kosten, Qualität und Produktivität haben. Insolvenzen bei Vorlieferanten wirken sich auf die gesamte nachgelagerte Lieferkette aus.

4. Weitere wesentliche Risiken

Umfeld,- Brachen- und Wettbewerbsrisiken

Die allgemeinen branchenbedingten Risiken rückläufiger Absatzzahlen für das von uns bediente Segment der PKWs sind nach wie vor gegeben, ebenso das Risiko von Forderungsausfällen, welches wir nicht versichert haben, da wir in der Regel mit namhaften Systemlieferanten zusammenarbeiten. Wettbewerbsrisiken können dadurch auftreten, dass sich die Angebotspalette an Aufträgen wegen des kurzfristig sinkenden Fahrzeugabsatzes verkleinert. Bei einem kleineren Markt ist immer mit höherem Wettbewerb zu rechnen

Produktrisiken

Unser wesentliches Geschäft erbringen wir als Zulieferer für die Automobilindustrie. Dadurch sind wir in einer starken Branchenabhängigkeit.

Wir entwickeln keine eigenen Produkte, sondern fertigen nach den Vorgaben unserer Auftraggeber. Die erzielbaren Deckungsbeiträge für unsere Produkte sind in der Regel auskömmlich, verlangen aber eine ständige Prüfung der Effizienz unserer Produktionsschritte. Unser Risiko bei der Produktion von Kunststoffspritzteilen besteht darin, die Teile fehlerfrei zu produzieren. Hierfür haben wir eine leistungsfähige Qualtitätsmanagementabteilung installiert.

Investitions-/Finanzierungsrisiken

Unsere größeren Investitionen tätigen wir dann, wenn wir die Auslastung gewährleisten können. Die Finanzierung erfolgt in der Regel aus Eigenmitteln.

Ein Finanzierungsrisiko ist somit weitgehend ausgeschlossen.

Personalrisiken

Ein immer größer werdendes Produktions- und Kostenrisiko ist der allgemeine Arbeitskräftemangel, welcher auch bei uns gegeben ist und im Geschäftsjahr 2023 zu prozentual steigenden Personalkosten führte. Trotzdem verfügen wir über ein erfahrenes Stammpersonal, welches uns in die Lage versetzt, kurzfristige Personalengpässe zu überbrücken. Mittelfristig muss die weitere Entwicklung abgewartet werden. Infolge der zu erwartenden Freisetzung von Personal in vielen Betrieben, könnte sich das Problem des Arbeitskräftemangels leicht entspannen.

IT-Risiken

Die permanente Lieferbereitschaft in der Automobilindustrie hängt von einer ständigen Verfügbarkeit der IT-Systeme und ihrer Daten ab. Gravierende Störungen, wie Systemausfälle oder Datenverluste, könnten die Lieferbereitschaft gefährden. B+B arbeitet deshalb in enger Zusammenarbeit mit einem Systemhaus ständig an der Optimierung des IT- und Securityumfeldes durch den Einsatz moderner IT-Systeme

Durch neue Technologien und Digitalisierung besteht die Möglichkeit, Prozesse weiter zu optimieren und die Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern. Allerdings steigt damit auch die Abhängigkeit von der ständigen Verfügbarkeit dieser IT-Services.

Bestandsgefährdende Risiken

Aktuell sehen wir trotz der aufgeführten Betriebsrisiken für uns keine bestandsgefährdenden Risiken.

B. Bericht über Forschung und Entwicklung

Eigene Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten sind in unserem Unternehmen als Zulieferer, insbesondere für Kunden der Automobilindustrie, nicht erforderlich. Allerdings sind wir auf Wunsch unserer Auftraggeber in der Lage, in unserem Technikum Werkzeugoptimierungen, projektspezifische Testläufe, Vorserien- und Prototypenprojekte durchzuführen.

C. Bericht über Zweigniederlassungen

Wir betreiben eine Zweigniederlassung in 94566 Riedlhütte. Für das Haupt- und Zweigwerk gibt es einen gemeinsamen Jahresabschluss. Der Lagebericht besitzt Gültigkeit für beide Werke.

 

Neukirchen vorm Wald, im Oktober 2024

Hanns Lindner, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen 440.055,00 496.785,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 6.723,00 17.364,00
II. Sachanlagen 433.332,00 479.421,00
B. Umlaufvermögen 8.165.968,84 8.781.875,43
I. Vorräte 3.999.817,74 4.606.640,60
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.263.951,67 3.860.144,77
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 902.199,43 315.090,06
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.550,00 1.550,00
Bilanzsumme, Summe Aktiva 8.607.573,84 9.280.210,43

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 230.081,34 230.081,34
II. Gewinnrücklagen
B. Rückstellungen 361.853,79 546.116,58
C. Verbindlichkeiten 8.015.638,71 8.504.012,51
Bilanzsumme, Summe Passiva 8.607.573,84 9.280.210,43

Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
1. Rohergebnis 12.711.946,29 12.618.460,77
2. Personalaufwand 5.636.731,07 5.229.136,79
a, Löhne und Gehälter 4.552.191,02 4.332.977,99
b, soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.084.540,05 896.158,80
3. Abschreibungen 151.544,11 176.157,37
a, Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 151.544,11 176.157,37
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.038.184,39 2.182.944,43
5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,00 0,00
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 3.957,83 12,00
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.386.837,30 1.426.409,54
8. Sonstige Steuern 341,00 981,00
9. Jahresüberschuss/Abgang 302.266,25 -397.156,36
10. Entnahmen aus Gewinnrücklagen 0,00 397.156,36
11. Einstellungen in Gewinnrücklagen 302.266,25 0,00
12. Bilanzgewinn 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der Beer & Blumenauer GmbH, Neukirchen v. Wald (Amtsgericht Passau, HRB 5462) ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) in der Fassung des Bilanzrichtlinie- Umsetzungsgesetzes (BilRUG) und des GmbH-Gesetzes aufgestellt worden.

Nach den in § 267 Abs. 2 HGB angegebenen Größenklassen handelt es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen werden entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauern auf Grundlage der handelsrechtlichen Vorschriften linear vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Einzelanschaffungskosten bis EUR 800,00 werden im Zugangsjahr sofort abgeschrieben.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet.

Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Wertberichtigungen berücksichtigt

Der Ausweis der liquiden Mittel erfolgt zu Nennwerten.

In den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten wurden Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, sofern sie Aufwand für eine gewisse Zeit nach diesem Tag darstellen.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen sind für alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen in Höhe des Betrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Die Verbindlichkeiten wurden zum Rückzahlungsbetrag ausgewiesen.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden blieben im Vergleich zum Vorjahr im wesentlichen unverändert.

III. Angaben zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Eine von den gesamten Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten ausgehende Darstellung der Entwicklung des Anlagevermögens ist nachfolgend als Anlage zum Anhang wiedergegeben.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände weisen eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr auf.

3. Eigenkapital

Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt EUR 230.081,34 und ist in voller Höhe eingezahlt.

4. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten eine Rückstellung für Urlaubsansprüche, Überstunden und Guttage in Höhe von TEUR 94, eine Rückstellung für Gewährleistungsansprüche in Höhe von TEUR 93, eine Rückstellung für die Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses in Höhe von TEUR 26 und eine Rückstellung für die Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen in Höhe von TEUR 7.

5. Verbindlichkeiten

Alle Verbindlichkeiten weisen eine Restlaufzeit von weniger als 1 Jahr auf.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistungen sind mit den üblichen Eigentumsvorbehalten der Lieferanten besichert.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 24 enthalten.

6. Sonstige immateriellen Verplichtungen

Im Berichtszeitraum bestehen im Rahmen einer steuerlichen Betriebsaufspaltung sonstige finanzielle Verpflichtungen aus dem Pacht- und Betriebsüberlassungsvertrag vom 01.01.1996 mit dem Gesellschafter. Der jährliche Pachtzins setzt sich zusammen aus einem Pachtzins für das unbewegliche Anlagevermögen und der Summe der steuerlichen Abschreibungen auf das bewegliche Anlagevermögen. Die Pacht beträgt im Berichtszeitraum TEUR 396 (Vj. TEUR 371).

Im Übrigen bestehen weitere Verpflichtungen aus Mietverhältnissen, die sich auf jährlich ca. TEUR 774 (Vj. TEUR 804) belaufen. Die Verträge weisen unterschiedliche Restlaufzeiten auf. Aus Leasingverträgen bestehen Verpflichtungen mit und TEUR 16 (1 bis 5 Jahre).

IV. Sonstige Angaben

1. Anzahl der Arbeitnehmer

Im Berichtsjahr beschäftigte das Unternehmen 107 Mitarbeiter (Vorjahr: 106 Mitarbeiter).

2. Geschäftsführung

Geschäftsführer der Gesellschaft sind

Herr Hanns Lindner, Dipl.Ing. (FH), Wildenberg

Herr Hans Lindner, Dipl.Ing. (FH), Neukirchen v.W.

Alle Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Von der Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht.

3. Nachtragsbericht

Der Kriegsausbruch in der Ukraine sowie die damit einhergehenden Sanktionen haben die deutsche Wirtschaft negativ beeinflusst. Im Zuge einer starken Verteuerung von Energieträgern und Rohstoffen hat sich auch die Inflation stark erhöht.

Die Beer & Blumenauer GmbH ist von den entsprechenden Sanktionen zwar nicht direkt betroffen, wurde bzw. wird allerdings indirekt durch einhergehende Preissteigerungen auf den Beschaffungsmärkten und im Personalbereich beeinflusst. Die Auswirkung auf die Vermögens- Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft kann zum aktuellen Zeitpunkt allerdings nicht beziffert werden, da erhebliche Unsicherheiten betreffend die zukünftige Entwicklung des wirtschaftlichen Umfelds auf den Absatz- und Beschaffungsmärkten eine seriöse Prognose faktisch unmöglich machen.

4. Ergebnisverwendung

Der Jahresüberschuss wird den anderen Gewinnrücklagen zugeführt.

5. Größenabhängige Erleichterungen

Von den größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften nach § 288 HGB für die Aufstellung und von den größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB für die Offenlegung des Jahresabschlusses (nicht veröffentlichte Teile des aufgestellten Anhangs) wurde teilweise Gebrauch gemacht.

 

Neukirchen v. Wald, 15. Juli 2024

Die Geschäftsleitung

Entwicklung des Anlagevermögens vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

Beer & Blumenauer GmbH Kunststoffverarb.Werkz.-u.Masch.bau, Neukirchen v. Wald

Bezeichnung Entwicklung der Stand zum 01.01.2023 Zugang Abaana-
EUR EUR
135 EDV-Software, entgeltl. erworben Ansch-/Herst-K 285.765,00 30.332,00-
Abschreibung 268.401,00 10.640,00
30.331,00-
Buchwerte 17.364,00 1,00-
440 Maschinen Ansch-/Herst-K 913.172,21 32.480,00
Abschreibung 718.799,21 53.612,00
Buchwerte 194.373,00 32.480,00
520 Pkw Ansch-/Herst-K 14.582,00
Abschreibung 12.763,00 1.818,00
Buchwerte 1.819,00
560 Sonstige Transportmittel Ansch-/Herst-K 29.387,78
Abschreibung 20.821,78 4.899,00
Buchwerte 8.566,00
650 Büroeinrichtung Ansch-/Herst-K 1.665,67
Abschreibung 1.664,67
Buchwerte 1,00
670 Gerinawertiae Wirtschaftsgüter Ansch-/Herst-K 65.946,16 9.217,69
18.567,55-
Abschreibung 65.946,16 9.217,69
18.567,55-
Buchwerte 0,00 9.217,69
680 Einbauten in fremde Grundstücke Ansch-/Herst-K 38.526,93
Abschreibung 26.240,93 1.646,00
Buchwerte 12.286,00
690 Sonstige Betriebs.- u.Gesch.ausstattung Ansch-/Herst-K 1.086.267,20 53.146,42
40.037,34-
Abschreibung 823.891,20 69.711,42
40.008,34-
Buchwerte 262.376,00 53.146,42
29,00-
Ansch-/Herst-K 2.435.312,95 94.844,11
88.936,89-
Abschreibung 1.938.527,95 151.544,11
88.906,89-
Buchwerte 496.785,00 94.844,11
30,00-
Bezeichnung Umbuchung Abschreibung Zuschreibung- Stand zum 31.12.2023
EUR EUR EUR
135 EDV-Software, entgeltl. erworben 255.433,00
248.710,00
10.640,00 6.723,00
440 Maschinen 945.652,21
772.411,21
53.612,00 173.241,00
520 Pkw 14.582,00
14.581,00
1.818,00 1,00
560 Sonstige Transportmittel 29.387,78
25.720,78
4.899,00 3.667,00
650 Büroeinrichtung 1.665,67
1.664,67
1,00
670 Gerinawertiae Wirtschaftsgüter 56.596,30
56.596,30
9.217,69 0,00
680 Einbauten in fremde Grundstücke 38.526,93
27.886,93
1.646,00 10.640,00
690 Sonstige Betriebs.- u.Gesch.ausstattung 1.099.376,28
853.594,28
69.711,42 245.782,00
2.441.220,17
2.001.165,17
151.544,11 440.055,00

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Beer & Blumenauer GmbH, Neukirchen v. Wald

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der Beer & Blumenauer GmbH, Neukirchen v. Wald, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Beer & Blumenauer GmbH, Neukirchen v. Wald, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt.

Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

Wolfratshausen, den 03.12.2024

Monika Bruch-Wagner, Wirtschaftsprüfer

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